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elfnik: venlafaxin absetzen

Beitrag von elfnik » Donnerstag, 14.06.18, 14:08

Hallo Zusammen,

bin neu hier im Forum und hoffe, dass ich im richtigen Thread gelandet bin bzw. dass mein Beitrag hierpassend ist.
Es ist jetzt nicht so, dass ich hier eine Frage hätte, was ja oftmals ein Grund für das Anmelden in einem Forum ist, sondern, dass ich lediglich kurz über persönliche Absetz-/Reduziersymptome bzgl. Venlafaxin berichten möchte. Berichten deshalb, da es mir geholfen hat, lesen zu können, dass ich offensichtlich nicht ganz allein bin, mit den sich beim Reduzieren ergebenden Erscheinungen/Symptomen, sondern, dass teilweise echt hammermäßige Reaktionen den Körper durchschütteln. Evtl. hilft dieser Beitrag dann auch der oder dem Ein und Anderen, wenn er oder sie erkennen kann, dass so ziemlich alles an Reaktionen beim Absetzen/Reduzieren möglich ist, und dass die sonstigen permanenten Nebenwirkungen bei Venlafaxin durchaus nennenswert sein können und sehr unterschiedlich ausfallen. Auf meine "Kranken"- oder Medikamentengeschichte möchte ich gar nicht im Detail eingehen, da ansonsten hier ein Roman entstehen würde, von dem ich mir jedoch überlege, ob ich ihn ggf. dereinst tatsächlich noch schreiben werde, nachdem ich diesbezüglich schon die ein oder andere Anfrage bekam, dies doch bitte zu tun. Hab da momentan einfach keine richtige Lust bzw. Energie zu.

Also hier, nach dieser langen Vorrede, kurz die Auflistung der permanenten Nebenwirkungen, gefolg von den akuten Absetz-/Reduzierers heinungen.

Seit ca. 2 Jahren 225mg Venlafaxin retard.
Nebenwirkungen:
Immer wieder spontane heftige Schweißausbrüche
Kein wirkliches Temperaturempfinden (Verbrennungsgefühle im tiefsten Winter und Erfrierungsgfühle in praller Sonne... mit diversen Zwischenstufen und auch in umgedrehter Version... zumeist aber immer das Gefühl, dass es unendlich heiß ist).
Zeitgefühl nahezu abhanden gekommen.
Ab und an Stromschlaggefühle im ganzen Körper
Schmerzunempfindlichkeit (kann mich verletzen, ohne dass es mir weh tut oder mich irgendwie sonderlich stören würde).
Nicht aus der Ruhe zu bringen, selbst wenn es angebracht wäre.
Starke Schwankungen der Sehkraft bzw. der Fokusiermöglichkeiten.
Extreme Vergess- und Schusseligkeit.
Fehlendes Hungergefühl.
Diverse weitere Dinge, die jedoch eher undramatisch sind.

Möglicherweise sind die dargestellten Symptome nicht nur auf das Venlafaxin zurückzuführen, sondern eine Kombination aus Venlafaxin und persönlicher Begleitumstände... jedoch das auseinanderzuhalten ist mir nur sehr bedingt möglich (müsste ansonsten das Venlafaxin zum Vergleich weglassen, was dann jedoch eine Potenzierung der Nebenwirkungen zur Folge hat... schon erlebt, da hin und wieder die Einnahme vergessen).

Aktuell wird um 37,5 mg reduziert, was ich ca. 2 Wochen lang mehr oder weniger nicht sonderlich dramatisch fand. Dann aber plötzlich das Gefühl gehabt, als wenn ich die Einnahme komplett weggelassen hätte (das Gefühl kenne ich, weswegen ich es entsprechend zuordnen konnte, mich jedoch wunderte und mittelmäßig verzweifelt war, was da abgeht, obwohl ich nur minimalst reduziert habe).

Extremste Schweißausbrüche (Mensch gewordener Niagarafall).
Dauerndes Kribbeln in den Fingern.
Stromschlaggefühle.
Heftigste Kopfschmerzen.
Schwindelanfälle.
Durchfall.
Gefühl, sich ständig übergeben zu können.
Frierattacken.
Nach ca. 2 Tagen Besserung, jedoch megaplatt und gefühlt von ner anderen Welt kommend.

Sicherlich hab ich einige Dinge vergessen, die auch noch gewesen sind. Blöd ist jedoch, dass ich mal wieder ziemlich unverhofft aus dem ohnehin schon etwas chaotischen Leben gerissen wurde, was es extremst schwer für mich macht, meinen Job zu machen und Geld zu verdienen. Am liebsten würde ich alles hinschmeißen, was ich jedoch, aufgrund guter Freunde, ner tollen Therapeutin und meiner Tochter und auch des Zuredens (noch) meines Arbeitgebers nicht mache. Will hier auch nicht rumjamemern, sondern, wie geschrieben, nur darstellen, was ggf. an Nebenwirkungen bei mir auftreten und jenen Mut zu machen, die diese Dinge ebenfalls erleben (ihr seid nicht allein). Ob und wie es weitergeht, weiß ich nicht... bin da aber relativ gelassen, da derzeit mangels Zeitgefühl weder Vergangenheit noch Zukunft eine große emotionale Rolle spielt (was wiederum ebenfalls eine Nebenwirkung sein kann, jedoch laut Psychologe eher untypisch sein soll... naja.. egal... bei mir isses halt so).

So, das war's auch schon.

Wünsche euch allen ganz arg viel Kraft und eine Menge guttuender Menschen (die sind wichtig).

Ganz arg liebe Grüße

Elfnik
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Re: elfnik: venlafaxin absetzen

Beitrag von Gwen » Donnerstag, 14.06.18, 16:36

Hallo elfnik,
herzlich Willkommen hier im Forum!

Bei uns hier hat jeder seinen eigenen Thread, daher hab ich Deinen Beitrag abgetrennt und Dir hiermit Deinen Thread erstellt.

Viele Grüße und einen guten Austausch
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Re: elfnik: venlafaxin absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 14.06.18, 17:43

hallo Elfnik, :)

auch von mir willkommen.

Danke dir für deinen Erfahrungsbericht.

Was mir auffällt ist, dass du zu schnell reduzierst. 37,5 mg ist keine minimale Reduktion, sondern eine sehr grosse. Wir empfehlen Reduktionen von 10 % der letzten Dosis.

Dass die Reduktion zu gross war, merkst du auch daran, dass du heftige Absetzsymptome hattest. Je weiter man mit der Dosis runter kommt, umso empfindlicher reagiert das ZNS und umso kleiner sollten daher die Reduktionsschritte sein.

Hier sind unsere Basisinfos viewtopic.php?f=18&t=12880

Hast du Retardkapseln mit vielen kleinen Kügelchen? Dann kannst du mit der Kügelchenmethode absetzen.

Für einen weiteren Austausch ist es wichtig, dass du noch eine Signatur erstellst http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 46&t=15035

liebe Grüsse,
padma
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Re: elfnik: venlafaxin absetzen

Beitrag von elfnik » Montag, 13.08.18, 12:29

Hallo Gwen,
Hallo Padma,
Hallo alle Anderen.

Vielen Dank für's Verschieben und die Rückmeldung/en.

Sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Hab es nicht auf die Reihe gebracht , dies früher zu tun. Ist nicht gut und auch ziemlich unhöflich von mir.

Die Signatur kommt noch, wenngleich dies für mich einen regelrechten Act darstellt, den ich akut, auch wenn es kein Hexenwerk ist, nicht packe. Mal sehen... vieleicht finde ich ein paar energiereiche Sekunden (macht ja auch Sinn).

Inzwischen habe ich die Tabletten mit Kügelchen, allerdings ist momentan wieder die Dosis von 225mg angesagt (wenn auch über den Tag verteilt). Die Absetzerscheinungen waren einfach zu heftig. Witzigerweise hab ich nun jedoch, seitdem das mit der Reduzierung ein ziemlicher Schuss ins Knie gewesen ist, durchaus nennenswerte Probleme. Dies heißt: Irgendwie ist Einiges, aus dem ohnehin fragilen Gleichgewicht, massiv durcheinandergeraten.

Dauerndes Kribbeln in den Fingern.
Stromschlaggefühle.
Häufige Kopfschmerzen.
Oftmals Schwindelanfälle.
Durchfall.
Frierattacken und Gefühl, dass heiße Lava durch meine Adern fließt.
Nicht zu vergessen: Teilweise extreme Wahrnehmungsstörungen (um nicht das Wort Halluzinationen zu verwenden).
Und einige Dinge mehr.

Irgendwann hat es mich dann so sehr angek :censored: (Entschuldigung für dieses etwas unschöne Wort), dass ich mir dachte: "Schlimmer kann es nicht mehr werden, weswegen ich die ganze Ka :censored: auch komplett weglassen kann.". Ich wusste, dass man dies auf gar keinen Fall tun soll; allerdings hoffte ich, dass ich das jetzt einfach ein paar Tage durchstehe und dann die Welt tablettenmäßig wieder in Ordnung kommt. Ich schreib nun bewust nicht im Detail, was dann abging, sondern bleibe bei Andeutungen, damit hier niemand auf dumme Gedanken kommt. Es war die absolute Hölle bzw. es war ein Wechselspiel zwischen Himmel und Hölle. Die Kopfschmerzen waren die extremsten, die ich jemals hatte. Die waren so extrem, dass ich gar nicht in der Lage gewesen wäre, mir irgendetwas anzutun, da Bewegen vollkommen ausgeschlossen war. Es war dann ja auch so, dass ich dachte, dass ich da jetzt einfach hindurch muss. Ich hab keine Ahnung mehr, wie lange dies ging (sehr lange)... idealerweise kamen sämtliche mir bekannten Nebenwirkungen/Absetzerscheinungen noch hinzu (jedoch in gesteigerter Form). Ich bekomme es zeitlich nun auch nicht mehr auf die Reihe... jedenfalls wechselten absolutes Hochgefühl und tiefste Verzweiflung ständig. Da ich ahnte, dass es seelisch abwärts gehen würde, versuchte ich es abzuhaken und mich auf die kommenden Hoch's zu konzentrieren. Die Hoch's waren extremst hoch und ich war superglücklich mit meiner Entscheidung.... die Tiefs hingegen waren dermaßen tief und gingen immer tiefer, dass ich nicht fassen konnte, was da abgeht. Definitiv hochgradig lebensgefährlich... die Restbestände an Verantwortungsbewusstsein waren es, die dieser Gefahr entgegenwirkten. Ich bekomme es nicht mehr genau zusammen, warum, wieso, weshalb ich dann doch wieder die Tabletten nahm... ich glaube, dass es eine sehr gute Freundin war, die mich schließlich überredete... viele Erinnerungen sind komplett ausgelöscht, weswegen dies alles nur der Spur nach beschrieben ist. Was ich jedoch definitiv noch weiß, dass es sowohl körperlich, als insbesondere seelisch Harakiri war und zumindest ich nicht durchgestanden hätte.

Das Doofe ist, dass ich tablettenmäßig seit der damaligen Reduzierung und trotz der wieder hochdosierten 225mg Vormalsmedikamentierung nebenwirkungsmäßig ziemlich aus dem Tritt geraten bin. Wenn ich behaupten würde, dass ich verzweifelt bin, wäre das gelogen... denn eins machen die Tabletten tatsächlich bei mir ziemlich gut: Vermeintliche Gleichgültigkeit bzw. besser ausgedrückt "Dinge, die ich problematisch sehen sollte, kommen nicht an mich heran".

Auf Dauer geht Venlafaxin auf gar keinen Fall. Allerdings, nachdem ich bereits die ein oder anderen Tablettendosierungsreduzierungs- und umstellungsversuche durchlebt habe (bis auf die eigenmächtige TablettenNulldiät immer mit ärztlicher Begleitung), zweifel ich inzwischen daran, dass jemals Besserung eintritt (sowohl was die Reduzierung, noch was die Nebenwirkungen betrifft).

Fazit: Venlafaxin hatte mir zweifelsohne massivst geholfen (trotz aller Nebenwirkungen), allerdings im derzeitigen Venlafaxinzustand ist ein halbwegs normaler Alltag kaum möglich und auf Dauer hochgradig problematisch.

Noch ein weiteres Fazit: Eine absolute Binsenweisheit ist es, dass man Venlafaxin niemals eigenmächtig komplett weglassen sollte. Jedoch kann trotz dieses Wissens die Versuchung übermächtig sein, was dann jedoch sehr deutlich die Binsenweisheit bestätigt und zum Horrortrip werden kann.

Wünsch allen hier einen schönen Tag und alles Gutte und natürlich Gutes Gelingen hinsichtlich Medikamentenreduzierung.

Liebe Grüße

Elfnik
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Re: elfnik: venlafaxin absetzen

Beitrag von padma » Montag, 13.08.18, 13:00

hallo Elfnik, :)

es tut mir leid zu hören, was du durchlitten hast. Dies ist genau der Grund, warum wir nicht müde werden, von einem Kaltentzug zu warnen.

Danke für deinen Bericht, ich hoffe es schreckt andere ab, die mit diesem Gedanken spielen.
Das Doofe ist, dass ich tablettenmäßig seit der damaligen Reduzierung und trotz der wieder hochdosierten 225mg Vormalsmedikamentierung nebenwirkungsmäßig ziemlich aus dem Tritt geraten bin.
Du hast viel zu schnell hochdosiert. Dein ZNS muss jetzt sowohl den Kaltentzug als auch die Hochdosierung verkraften. Das kann leider dauern, bis Stabilität eintritt.
. Allerdings, nachdem ich bereits die ein oder anderen Tablettendosierungsreduzierungs- und umstellungsversuche durchlebt habe (bis auf die eigenmächtige TablettenNulldiät immer mit ärztlicher Begleitung), zweifel ich inzwischen daran, dass jemals Besserung eintritt (sowohl was die Reduzierung, noch was die Nebenwirkungen betrifft).
Entscheidend ist, dass du bei deinem nächsten Reduktionsversuch wirklich langsam vorgehst.
Infoartikel: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490. Dann ist das Ausschleichen machbar.

liebe Grüsse,
padma
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Re: elfnik: venlafaxin absetzen

Beitrag von elfnik » Montag, 13.08.18, 14:49

Hallo Padma,

Danke für die schnelle Reaktion und den tollen/informativen Inhalt.

Hab mir daraufhin den von Dir eingefügten Link zum "Ausschleichen" durchgelesen und werde mir dessen Inhalt komplett kopieren, da ich das dort sehr gut und auch nachvollziehbar dargestellt finde. Ganz arg dickes Lob. Nachdem ich vor wenigen Minuten noch ziemlich pessimistisch hinsichtlich einer etwaigen Reduzierungserfolgsgeschichte war, hab ich nun tatsächlich so etwas wie Morgenluft gewittert. Dafür vielen Dank. Ob's bei mir zum Erfolg führt ist selbstverständlich weiterhin fraglich, aber zumindest liest sich die Sache nachvollziehbar und weniger experimentell, als meine seitherigen Vorgehensweisen. Es wäre, meine Meinung, durchaus sinnvoll, wenn jeder behandelnde Psychiater solch einen Leitfaden an die Hand gibt. Einerseits gibt dies Sicherheit und andererseits wird Einiges Nachvollziehbar bzw. hat dann weniger den Touch eines Feldversuchs.

Wünsch' noch einen schönen und vor allem glücklichen Tag.

Liebe Grüße

Elfnik
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Re: elfnik: venlafaxin absetzen

Beitrag von Daniel89 » Dienstag, 14.08.18, 10:24

Hallo elfnik,

Venlaflaxin (zusammen mit Lamutrigin) war auch meine erste Medikation und ich habe einige Nebenwirkungen, die du hier anführst, auch gehabt. Habe dann beides nach einem Monat kalt abgesetzt, was kaum auszuhalten war und in einer Katastrophe hätte enden können.

Ich weiß, dass die Vorstellung das Medikament langsam auszuschleichen und noch ein, zwei Jahre zu nehmen, keine einfache ist. Aber die kleinen Schritte werden dir Sicherheit und auch Erfolgserlebnisse geben. Als kleiner Motivierer hier der Link zum Thread in dem Erfolgsgeschichten von Absetzversuchen gesammelt werden - deine wird auch bald drinstehen :)
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... eschichten

Liebe Grüße
Daniel
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Selbstdiagnose: Seit früher Jugend depressive und hypomane Phasen, mit geringen Auswirkungen auf den Alltag. Falsche fachärztliche Indikation seit 2011 führte zu zahlreichen Nebenwirkungen.
Aktuelle Medikation: Lamutrigin (150mg), Burpropion (150mg), Mirtazapin (30mg), Escitalopram (10mg)
Aktuelle Symptome: Angstzustände, betäubtes Selbstbewusstsein, Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Gedankenkreisen, Nervosität, öfters auftretende leichte Übelkeit und Mundtrockenheit.
Aktuelle Diagnose: bipolare-II Störung (F31.8), Ängstlich-vermeidende (selbstunsichere) Persönlichkeitsstörung (F60.6)
Ziel: Sämtliche Medikamente ausschleichen ab Mitte Juli 2018.
Absetzverlauf:
Escitalopram (Wasserlösmethode)
18.7. 9mg
16.8. 8mg
15.9. 7mg
Gesamter Behandlungsverlauf: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 79#p258779

Zusammenfassung Behandlungsverlauf:
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Re: elfnik: venlafaxin absetzen

Beitrag von elfnik » Mittwoch, 29.08.18, 8:55

Hallo Zusammen bzw. Liebe Leser, Antworter, Betroffene, usw.,

hab' schon wieder ein voll schlechtes Gewissen, weil ich nichts mehr getippselt hatte. Es fällt mir derzeit jedoch sehr schwer gewisse Dinge zu tun oder nicht zu tun, dies momentan auch nicht ändern kann (belastet mich, find ich nicht gut, kann's aber einfach vergessen).

Nachdem das mit dem Reduzieren ein ziemlicher Schuss in den Ofen war, nehm ich seit geraumer Zeit wieder artig meine 225mg Venlafaxin pro Tag. Grundsätzlich ging ich davon aus, dass sich hierdurch in Bälde wieder so etwas wie Stabilität einstellen würde und dann ein neuerlicher, jedoch sanfterer Absetzversuch gestartet werden könnte. Sofern ich überhaupt in der Lage bin Verzweiflung zu fühlen, ist diese inzwischen ziemlich groß. Einige Nebenwirkungen sind zwar besser geworden (behaupte ich), jedoch andere sind geblieben bzw. haben sich festgesetzt. Kann diese Nebenwirkungen momentan gar nicht alle schildern, da es mich wahnsinnig Überwindung kostet und anstrengt überhaupt etwas zu schreiben bzw. ich überhaupt nicht weiß, was ich eigentlich genau will oder was mein Ziel ist.

Im Moment ist mir ganz arg nach "!!!! H I L F E !!!!" schreien und gleichzeitig nach "Mir ist alles vollkommen egal." und zusätzlich "Ich kann nicht mehr." und eigentlich "Weder ich noch andere können mir helfen, da ich weiß, dass es keine Hilfe geben kann, wenn der Helfende nicht weiß, was gut tut bzw. dem zu Helfenden klar ist, dass er all das gar nicht will bzw. dass das, was das Ziel sein sollte/könnte unendlich weit weg, unerreichbar, unrealistisch und vieles mehr ist.

Damit ich aber nicht zu sehr abdrifte... mit Venlafaxin bin ich nicht therapierbar, da es mir den Leidensdruck zu sehr nimmt bzw. alles in einen Nebel der Gleichgültigkeit hüllt... ohne Venlafaxin bin ich nicht therapierbar, da ich dann gleich von der nächsten Br... spr..., weil ich so extrem veranlagt bin, dass eine Lösung für mich nur dann eine Lösung ist, wenn sie meiner Idealvorstellung entspricht, was wiederum vollkommen unrealistisch ist, da meine Idealvorstellungen ebenfalls sehr extrem sind. Bei mir gibt es nur Schwarz oder Weiß... Grautöne oder etwaige sonstige Farbabstufungen sind für mich gleichbedeutend mit Leblosigkeit, Tristesse, usw. Meine Therapeutin tut mir unendlich leid, da sie das Gefühl hat, mir ncht helfen zu können, was einerseits für den Moment sicherlich stimmt und andererseits sie mir aber unendlich gut tut und ich eine Höllenangst davor habe, dass sie demnächst das Handtuch schmeißt.

Aber was hat dies mit Venlafaxin zu tun? Genau weiß ich es nicht. Jedenfalls hat sich seit der damaligen 35mg-Reduzierung noch immer keine Stabilisierung eingestellt. Stattdessen hab' ich nun immer wieder Wahrnehmungsstörungen (Halluzinationen) und sehe Dinge, Menschen, die dort nicht sind bzw. die dort sind aber nicht der Wirklichkeit entsprechen. Dies sind "nur" kurze Momente und ich kann sie intellektuell zuordnen/interpretieren... aber letztlich ist es erschreckend und wenn sich das verfestigen sollte, dreh' ich ab. Hab mir inzwischen angewöhnt alles zu hinterfragen, um sicher zu sein, dass etwas war bzw. nicht war.

Tja, das war's auch schon wieder. Nur eine kurze Frage: Ist das mit den Wahrnehmungsstörungen "normal" und ist es "normal", dass eine Stabilisierung der Absetzerscheinungen bzw. deren Besserung so viel Zeit benötigt?

Ganz arg lieben Dank im Voraus und alles Gute euch allen.

Liebe Grüße

Achja: Hier noch ein Bildchen, über welches ich neulich gestolpert bin und wo ich das Gefühl hatte, dass es meiner momentanen Wahrnehmung recht nahe kommt: https://st2.depositphotos.com/7863750/1 ... lasses.jpg
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Re: elfnik: venlafaxin absetzen

Beitrag von Daniel89 » Mittwoch, 29.08.18, 13:28

Hallo elfnik,

wie ich deinen Beitrag gelesen habe, ist sehr viel wieder von früher hochgekommen, als ich das Venlaflaxin genommen und abgesetzt habe. Danke für deine tolle Beschreibung! Dieses Nachempfinden war gerade sehr wichtig, man vergisst schnell - vor allem wenn man auf diesen Pillen ist (so zumindest mein Gefühl).

Mach dir kein schlechtes Gewissen. Dieses Forum und deine Therapie sollten ein geschützter Raum sein, in dem es nur um dich geht. Das heißt, du kannst dich melden, wann immer du willst und bist keinem etwas schuldig. Dieses Gefühl, in der Therapie nicht genug zu "leisten" oder den Erwartungen meines Therapeuten gerecht zu werden, hatte ich auch oft. Ich denke, dass geht vielen so. In mir hat sich so viel abgespielt und ich konnte es einfach nicht zum Ausdruck bringen. Da hab ich mir auch ganz schön Vorwürfe gemacht. Leider bekommen wir diesen Druck, dass alles schnell gehen muss, dass wir Fortschritt zeigen müssen, von außen hereingetragen. Das untergräbt das Vertrauen in uns selbst. In unserem Innersten wissen wir aber, was das richtige Tempo ist. Ein Schritt nach dem anderen, kein Druck.
Hat dir deine Therapeutin gesagt, dass sie dir nicht helfen kann? Denn wenn sie dir gut tut, erfüllt dir Therapie doch durchaus ihren Zweck? Wie oft bist du denn bei ihr? Vielleicht wäre ein zweiter Termin pro Woche gut? Ich mache das manchmal, wenn ich es für nötig halte.

Auf deine Fragen werden sicher bald Mitglieder eingehen, die ein höheres Fachwissen haben. :)

Ich wünsche dir viel Kraft und hoffe, dass es dir bald besser geht.

Liebe Grüße,
Daniel
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Aktuelle Symptome: Angstzustände, betäubtes Selbstbewusstsein, Schweißausbrüche, Hitzewallungen, Gedankenkreisen, Nervosität, öfters auftretende leichte Übelkeit und Mundtrockenheit.
Aktuelle Diagnose: bipolare-II Störung (F31.8), Ängstlich-vermeidende (selbstunsichere) Persönlichkeitsstörung (F60.6)
Ziel: Sämtliche Medikamente ausschleichen ab Mitte Juli 2018.
Absetzverlauf:
Escitalopram (Wasserlösmethode)
18.7. 9mg
16.8. 8mg
15.9. 7mg
Gesamter Behandlungsverlauf: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 79#p258779

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Fledermaus
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Re: elfnik: venlafaxin absetzen

Beitrag von Fledermaus » Donnerstag, 30.08.18, 19:27

Hallo elfnik,

ich denke, du hast einmal viel zu schnell reduziert, und nun wieder viel zu schnell hochdosiert und das auch noch eine große Menge. Wenn ich es richtig verstanden habe, hast du von Juni bis jetzt 35mg weggelassen und auch wieder eindosiert. Dein ZNS ist nun doppelt verwirrt und arbeitet mit Hochdruck. Wie lange es dauert, bis sich das alles wieder stabilisiert kann leider niemand voraussagen.
ich denke nicht, das sich die Halluzinationen verfestigen. Ich denke, dein Gehirn arbeitet versucht alles auszugleichen und kommt dabei durcheinander.

Es gibt die verrücktesten Symptome. Oft erschließt sich der Zusammenhang erst im Nachhinein beim Absetzen. Zumindest geht es mir so.

lG Fledermaus
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padma
seit 2004 150 mg Venlafaxin

2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.

18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel


itamin D liegt bei 13 seit 04.03.17 Vigantoletten 1000 nehme ich nur noch sporadisch
Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

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