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Haselnuss: Citalopram ausschleichen

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Haselnuss: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Haselnuss » Freitag, 15.06.18, 21:00

Hallo, ich bin Haselnuss, 52 Jahre alt und nehme seit 11 Jahren citalopram. 2007 angefangen mit 20mg gesteigert auf 40 mg, weil mein Leben nicht mehr zu ertragen war. Seit ca. 4 Jahren nehme ich 30mg. Mehrere absetzversuche sind gruselig gescheitert. Nun hab ich schon gelesen das man nicht mehr als 10% verringern soll. In der Woche/ Tag? Für jede Hilfe bin ich dankbar, ich will endlich weg davon.
Ganz liebe Grüße die Haselnuss
Zuletzt geändert von Gwen am Samstag, 07.07.18, 19:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Gwen » Freitag, 15.06.18, 21:47

Hallo Haselnuss,

herzlich Willkommen hier im Forum!
Haselnuss hat geschrieben:
Freitag, 15.06.18, 21:00
Nun hab ich schon gelesen das man nicht mehr als 10% verringern soll. In der Woche/ Tag?
Kurz gefasst empfehlen wir eine Reduktion in der Größe von 5-10% der jeweiligen Dosis und dann eine Wartezeit von 4-6 Wochen, um dem Körper Zeit zu geben, sich an die neue Dosis anzupassen.

Das Ganze in "ausführlich" :-) findest Du in den Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva viewtopic.php?f=18&t=12880
Die FAQs sind hier: viewtopic.php?f=19&t=9913

Bitte lies Dich in Ruhe ein und erstell eine Signatur (Link zur Erklärung wie das geht und was drin stehen sollte ist in den Grundlageninfos).

Viele Grüße und einen guten Austausch!
Gwen
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Haselnuss » Freitag, 15.06.18, 22:06

Danke gwen, das ging ja fix.
Freu mich hier zu sein🙃
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von SeventhWave » Samstag, 16.06.18, 9:33

Hi Haselnuss!

Auch von mir herzlich willkommen im ADFD. Nach 11 Jahren Citalopram ist das Medikament fest in deinem Stoffwechsel verbaut, du wirst wahrscheinlich mit mehreren Jahren Absetzprozess rechnen müssen.

Ich persönlich merke nach jeder Reduktion eine Rückkehr zur Lebensqualität. Also der Weg ist schon das Ziel ;-)

Das die Reduktion von 40 auf 30 mg ohne große Probleme funktioniert hat, ist jetzt nicht so verwunderlich. Die Verringerung großer Dosierungen verzeiht einem das ZNS noch eher. Danach wird es immer schwerer.

Zudem machen hier viele die Erfahrung, dass das Absetzen schwieriger wird, je mehr erfolglose Versuche man hinter sich hatte. Besonders schlimm wird es dann nach Kaltentzügen.

Nimmst du immer noch zuzüglich Amitryptilin, verstehe ich das richtig?

Ich wünsche dir einen angenehmen Austausch

Viele Grüße

7th
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29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Haselnuss » Samstag, 16.06.18, 21:35

Hallo, ja das amitryptilin nehme ich zusätzlich, könnte ja fast nicht mehr schlafen und habe es in der Rheuma Klinik bekommen. Irgendwann ist es auch dran aber ich glaub die brauch ich auch um die schmerzschübe gering zu halten. Zusätzlich nehme ich auch noch CBD Tropfen 5% die für Entspannung echt wertvoll sind. Selbst wenn es ein Jahr dauert oder länger ist es besser als noch 20 Jahre 30mg einzunehmen. Ich hatte letzte Woche Dienstag nur 15mg genommen und diese Woche Dienstag und Freitag. Soll ich damit anfangen oder grundsätzlich jetzt von den 30 mg / 10%.
Danke und ein tolles Wochenende
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.06.18, 7:45

Hallo Haselnuss, :)

du darfst nicht in den Dosierungen so schwanken.
Mal 15mg nehmen, mal nicht und dann wieder 30mg können dein ZNS sehr reizen.
Du solltest konstant in deiner Dosis bleiben; wirklich jeden Tag das Gleiche, wenn es geht auch zu einer in etwa gleichen Uhrzeit.

Ich möchte noch erwähnen, dass 30mg Citalopram gar nicht mehr zugelassen sind; es gab schon vor Jahren einen rote-Hand-Brief, der die Höchstdosis auf 20mg festsetzte, da bei höheren Dosierungen das Risiko für schwer wiegende Herzrhythmusstörungen steigt.
Es ist daher wirklich gut, von dem Zeug runterzukommen; zumindest schon mal auf die 20mg.

10% weniger von 30mg sind 3mg weniger, das wären dann 27mg.
Ich denke aber, dass es bei dir im ersten Schritt vertretbar ist einen kleinen Tick mehr wegzulassen, also 3,5mg - wenn du denn möchtest.
Dann wären das 26,5mg - sofern du willst.
Und das dann 4-6 Wochen halten.

Du kannst Citalopram auflösen oder auf der Waage zurechtbröseln.
In die Methoden hast du dich eingelesen, wie das geht?

Grüße und schönen Sonntag :)
Jamie
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Haselnuss » Sonntag, 17.06.18, 16:00

Hi Jamie, danke für deine Antwort. Ich frage mich warum mir die 30mg noch verschrieben werden wenn sie nicht mehr zugelassen sind🤔
Lg
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Haselnuss » Sonntag, 17.06.18, 17:01

Ich habe noch mal recherchiert, nicht mehr zugelassen sind 60mg. Für Erwachsene gilt 40mg als höchste Dosierung und für ältere 20 mg.
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.06.18, 20:00

Hallo Haselnuss,

das ist richtig, mit 52 geht es aber auch Richtung "älter" zu ;)

Viele Grüße
Jamie
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Haselnuss » Sonntag, 17.06.18, 20:08

:haha: Jamie, das ist frech

Schönen Abend und liebe Grüße

P.s.dienstag gehts los, dann ist die neue Waage da. Ich freu mich riesig mit euch zusammen einen Neustart zu beginnen.
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.06.18, 20:10

Hallo,

sorry :o :)

War eigentlich nicht frech gemeint :whistle: :D

Viele Grüße und toi toi toi für den Neustart :fly:

Jamie
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Re: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Haselnuss » Samstag, 07.07.18, 18:13

Was ist was. Ich bin ja dabei mein citalopram auszuschleichen,nun hatte ich eine Woche bevor ich angefangen hab eine Art krampfanfall mit Ohnmacht erlitten. Seither geht es mir sehr schlecht, war Mega erschöpft und habe extrem mit Schwindel zu kämpfen, Knopfdruck oder Kopfschmerz rechts täglich. Ich hab erst von 30mg auf 26,5 reduziert.
Könnt ihr was dazu sagen?
Schönes Wochenende und liebe Grüße
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Re: Haselnuss: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Gwen » Samstag, 07.07.18, 19:18

Hallo Haselnuss,
Haselnuss hat geschrieben:
Samstag, 07.07.18, 18:13
nun hatte ich eine Woche bevor ich angefangen hab eine Art krampfanfall mit Ohnmacht erlitten
Wurde da abgeklärt, was das war bzw woher das kam? Das wäre bei einem Krampfanfall sehr wichtig!!
Viele Grüße Gwen
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Re: Haselnuss: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Haselnuss » Samstag, 07.07.18, 19:55

Hallo Gwen, am 11.7. geh ich zum MRT und am 17.7 zum EEG. Das ist echt ein scheissgefühl wenn man auf einmal weg ist, es vergeht kein Tag mehr unbeschwert. Es kann alles oder nichts rauskommen.
Ich frag mich ob ich zu den 30 mg zurückkehren soll oder nicht?
Danke schonmal
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Re: Haselnuss: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Gwen » Samstag, 07.07.18, 21:02

Hallo Haselnuss,

wann hast Du denn reduziert? (Bitte ergänze das auch in Deiner Signatur. Der Medikamentenverlauf sollte da möglichst komplett und aktuell drin stehen)
Haselnuss hat geschrieben:
Samstag, 07.07.18, 18:13
Seither geht es mir sehr schlecht, war Mega erschöpft und habe extrem mit Schwindel zu kämpfen, Knopfdruck oder Kopfschmerz rechts täglich.
Das alles hattest Du also schon vor dem Anfall? Hat sich seit der Reduktion was daran verändert?

Viele Grüße Gwen
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Re: Haselnuss: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Haselnuss » Samstag, 07.07.18, 21:14

Erst der Anfall 7.6 und Reduktion auf 26,5 citalopram ab 19,7.
Mein jetziger Zustand besteht seit dem Anfall, hat sich diese Woche aber noch verschlechtert.
Viele Grüße
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Re: Haselnuss: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Gwen » Sonntag, 08.07.18, 13:57

Hallo Haselnuss,
Haselnuss hat geschrieben:
Samstag, 07.07.18, 21:14
Erst der Anfall 7.6 und Reduktion auf 26,5 citalopram ab 19,7.
Ich vermute Du meinst bei der Reduktion den 19.06.?
Das sind dann 3 Wochen. Es ist möglich, dass diese Verschlechterung mit der Reduktion zusammen hängt. Gleichzeitig triggert der Stress und die Unsicherheit mit den bevorstehenden Untersuchungen bestimmt auch zusätzlich, was ebenfalls eine Verschlechterung der Symptomatik auslösen kann. Da diese Probleme schon vor den Reduzieren bestanden, ist es jetzt natürlich schwer zu beurteilen, ob Dir ein wieder Aufdosieren helfen würde. Ich denke das musst Du nach Deinem Bauchgefühl entscheiden.

Grundsätzlich würde ich Dir aber raten, bei weiteren Reduktionsschritten abzuwarten bis Du etwas mehr Ruhe hast. Sonst ist es wie momentan nur schwer abzuschätzen, was woran liegt.

Ich drücke Dir die Daumen für die Untersuchungen!

Viele Grüße Gwen
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Re: Haselnuss: Citalopram ausschleichen

Beitrag von Haselnuss » Sonntag, 08.07.18, 16:45

Ganz lieben Dank.
Viele Grüsse
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Amitryptilin absetzen

Beitrag von Haselnuss » Mittwoch, 14.11.18, 21:00

Hallo, ich bin froh mein citalopram auf 14mg reduziert zu haben dank eurer Hilfe.
Gestern hatte ich das Gefühl ich brauch meine 10mg amitryptilin nicht mehr und habe gut geschlafen.
Darf man 10mg einfach weglassen?
Lg Martina
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Re: Amitryptilin absetzen

Beitrag von Towanda1 » Mittwoch, 14.11.18, 21:14

Hallo Martina,

Amitriptylin ist ein trizyklisches Antidepressivum und gehört, wie alle PP, langsam ausgeschlichen, es sei denn, Du nimmst es erst seit unter 4 Wochen, dann kannst Du langsamer vorgehen.

Gruß, Towanda
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10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin

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Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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