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Pippi-Lotta: SCHWANGER-DULOXETIN

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PippiLotta
Beiträge: 1
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Pippi-Lotta: SCHWANGER-DULOXETIN

Beitrag von PippiLotta » Samstag, 23.06.18, 10:14

Hallo ihr!

Ich bin 27 und leide (nach dem „ausrenken“ der ersten beiden Haöswirbel) seit 4 Jahren unter heftigen Verspannungen, die sich vorallem im Gesicht, Kiefer, Hals/Nacken und Schultern bemerkbar machen. Seit diesem Unfall passen meine Zähne nicht mehr richtig aufeinander, ich trage seit fast 2 Jahren eine Schiene dauerhaft. Durch diese Schiene und einen sehr guten Chiropraktor, der fehlgestellte Wirbel alle paar Wochen wieder gerichtet hat, haben sich die Verspannungen auf den oben genannten Bereich fokussiert, vorher waren es Verkrampfungen bis in die Füße und inneren Organe.
Im September 2016 habe ich meinen Sohn geboren, ich konnte ihn kaum tragen vor schmerzen. Ende 2016 bekam ich dann die Schiene. Im august 2017 ging es mir schon deutlich besser, aber ich hatte so Angst vor normalen Bewegungen und das damit sich Wirbel wieder verschieben und die Schmerzen wieder schlimmer werden, dass ich Duloxetin 40mg verschrieben bekommen habe.

Gott sei dank bin ich vor ein paar Wochen auf dieses Forum gestoßen und radikales absetzten ist meinem Körper erspart geblieben. Ich habe beschlossen, das Medikament wieder abzusetzen, da es mir besser geht. Ich habe mit 10% gestartet am 14. mai und habe nach ein paar Tagen eine so krasse absetzgrippe bekommen, war dazu unglaublich aggressiv, sodass ich nach knapp über eine Woche wieder auf 40mg hoch bin. Mir ging es schlagartig besser. Am 2. Juni habe ich erneut gestartet- mit 5% reduzieren. Das vertrage ich bisher gut... aber jetzt bin ich schwanger geworden, letzten Montag getestet, das war so nicht geplant. Erster Termin beim Gynäkologen am 4.7. - Ich bin fix und fertig und weiß, dass das absolut nicht toll ist mit dem Medikament und bin total verzweifelt. Am liebsten würde ich jetzt versuchen, alle drei Wochen um 10% zu reduzieren,...damit Mute ich meinem Körper schon viel zu. Aber am allerliebsten würde ich es radikal noch Mer reduzieren, ich bin aber in der Woche mit meinem Sohn allein und weiß nicht, wie ich das wuppen soll. Ich habe ja bei 10% schon so krass reagiert.. könnt ihr mir bitte bitte irgendwelche Tipps geben??

Ganz ganz liebe Grüße und danke, dass es euch hier gibt!
Zuletzt geändert von Gwen am Samstag, 23.06.18, 10:34, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
August 2014: ausrenken der oberen 2 Halswirbel, seitdem krasse Verkrampfungen bis zu den Füßen DiAGNOSE CMD ( weder oseopathie/Physiotherapie konnten helfen, am nächsten morgen alles wieder so schlimm sie vorher)
Semptember 2016: Geburt Sohn, danach so schlimm wie noch nie
November 2016: 24 Std Zahlscheine verschafft endlich etwas Erleichterung
Seit November 2016 in Chiropraktischer Behandlung
August 2017: Angst vor erneuter Verschlimmerung und nicht mehr aushalten der dauerschmerzen - START DULOXETIN 40mg

- gut vertragen, schnelle Besserung gespürt, aaber das Gefühl, die Muskeln sind noch verkrampfter, ich spür sie nur nicht mehr...

APril 2018: Vermehrt herzstolpern und muskelzucken

Absetzverlauf:
14.mai 2018: Reduzierung um 10% - krasse absetzgrippe, Schüttelfrost, Gliederschmerzen, Halsschmerzen ( verspannte Zunge), muskelzuclen, kribbelnde, steife Hände/Finger

22. mai: zurück auf 40mg- Symptome sehr schnell besser

2. Juni: Reduzierung um 5 %, etwas muskelzucken, sonst alles ok...

18. Juni: schwangerschaftstest positiv!

lunetta
Beiträge: 1846
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 684 Mal
Danksagung erhalten: 4239 Mal

Re: Pippi-Lotta: SCHWANGER-DULOXETIN

Beitrag von lunetta » Samstag, 23.06.18, 11:15

Hallo und willkommen bei uns!

Zuerst einmal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft!

Das bist du jetzt wirklich ein wenig in der Zwickmühle... auf der einen Seite kannst du unmöglich ganz rasch absetzen, sonst geht es dir schlecht, und trotzdem solltest du so viel wie möglich absetzen, damit dein Baby dann nach der Geburt keinen extremen Entzug durchmachen muß.

Ich würde jetzt keinen kopflosen Entzug durchführen, sondern mir einen Plan machen, indem du dir zurechtlegst wieviel du alle paar Wochen absetzen kannst, dass du ganz auf Null kommst ist glaube ich eine Illusion, wenn du halbwegs alltagstauglich und ohne extreme Absetzsymptome bleiben willst. Das mußt du jetzt einfach in der nächsten Zeit ausprobieren, wie es dir mit den jeweiligen Schritten geht.

Und je weniger du zum Zeitpunkt der Geburt einnimmst, desto besser für dich und dein Kleines;) Und wenn noch eine kleine Menge übrigbleibt wird das kein Beinbruch sein.
Ich würde das Krankenhaus entsprechend aussuchen, damit dem Würmchen im Notfall geholfen werden kann, wenn es doch Entzugssymptome haben sollte nach der Geburt, und auch Ärzte, Hebammen, etc. über deine Medikation informieren.

GLG!
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