Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->




Das Forum ist wieder für neue Teilnehmer geöffnet. Alle Details hier.


Lara82: Escitalopram absetzen

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Lara82
Beiträge: 35
Registriert: 26.06.2018 11:09
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal

Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo ihr Lieben,

Ich bin 37 Jahre alt und nehme zur Zeit 20mg Escitalopram.
ich brauche dringend eure Hilfe!!! Seit Wochen suche ich im Forum nach ähnlicher Problematik aber habe außer einer netten Dame, die ich auch angeschrieben habe, keinen weiteren ähnlichen Bericht gefunden. (sie antwortete auch obwohl sie das letzte mL 2017 online war, nur konnte sie mir leider keine Hoffnung machen. Trotzdem bin ich sehr dankbar über ihre Antwort)

In meiner Signatur habe ich versucht zu erklären womit ich seit einem Jahr Kämpfe.

10-12 Tage vor der Periode bemerke ich das sich leichte Stromschläge im Kopf bemerkbar machen, die ich so vom ersten Absetzversuch im Jahr 2015 kenne. Es zieht sich dann bis zur Periode hin. Unruhe, Angst, Panik, Schlafstörungen sind die Begleiter die mich so sehr belasten das ich total depressiv bin und mir auch viele komische, nicht aufhaltbare Gedanken durch den Kopf schießen die so eklig sind, dass ich denke ich müsste in die Klinik. 9 Tage lang geht es mir dann ab dem ersten Zyklystag weiterhin so schlecht und alle Nebenwirkungen die ich vom einschleichen kenne, sind in diesen 9 Tagen wieder da.

Etliche Ärzte wegen PMS (denke sogar das ich die schlimmere Form davon habe) besucht und niemand kann helfen. Ich hatte schon seit meiner Jugend Probleme mit der Periode aber erst ab 30 wurde es schlimmer, trotz Sertralin Einnahme und seit fast einem Jahr Escitalopram weil mein Psychiater der Meinung war das Sertralin nicht mehr wirkt und nach langem hin und her überlegen hat er Escitalopram vorgeschlagen, obwohl auch ein SSRi (lese sehr viel über all diese Medikamente) und ich es einfach nahm weil der Zustand unerträglich war und leider immernoch ist weil keine Änderung meiner Situation statt gefunden hat.

Zur Zeit besuche ich 1 mal im Monat meine alte Therapeutin weil sie bei der Krankenkasse mich als Akut angegeben hat und vllt aber noch durch bekommt das ich 2 mal im Monat hin kann. Und ich gehe zur privaten Hypnosetherapie die mich pro Std 220 Euro kostet und gefühlt noch nichts gebracht hat, außer mein Konto leer räumt weil es laut Therapeut ein Prozess ist.

Ich bin aufgrund dieser Symptome seit Anfang 2019 Arbeitsunfähig und das macht mir zusätzlich noch zu schaffen weil mein Partner nicht genug verdient um uns 2 auf Dauer zu versorgen und mein Krankengeld bald ausläuft. Das MDK hat sich auch schon gemeldet, ich soll in die Reha weil Erwerbsminderung droht.

Ich bin sehr angespannt und durcheinander, verzeiht mir wenn ich sehr durcheinander schreibe, kann mich sehr schwer konzentrieren.

Ihr seid meine letzte Hoffnung, ich bin nur noch am kämpfen, es macht keinen Spass mehr. Aus der Lebensfrohen Frau die immer gerne lacht und das Leben liebt, ist ein Elend entstanden. Hört sich sehr hart an, aber leider fühlt es sich so an. Ich trinke 3 Liter am Tag, mache Sport wegen Übergewicht (auch durch die Medikamente zugenommen, vor dem 28ten Lebensjahr wo mein erster Klinik Aufenthalt war, keine Figurprobleme) ernähre mich mit Ausnahmen gesund und trotzdem fühle ich mich angespannt und wie in der Hölle.

Mein Psychiater kam dann vor 2 Monaten auf die Idee das die Medikamente mir nicht mehr gut tun und ob wir absetzen wollen. Er ist auch einverstanden und stimmt mir zu das ich es wenn überhaupt sehhhhhhr langsam machen möchte weil es erstens 2015 in die Hose ging und ich in die Klinik musste, meinen Job verlor usw...
und auch weil ich panische Angst habe wie ich denn in so einem Zustand der alles andere als Stabil ist, einen Entzug durchmachen soll.

Ich habe mir meine eigene These aufgestellt die vllt nicht korrekt ist aber für mich irgendwie logisch:

Durch Absenken der Oströgene vor der Periode, sinkt auch mein SerotoninSpiegel und es kommt zu solchen Erscheinungen.

Ich bin für jeden Tipp von euch dankbar. Kennt es jemand?? Geht ihr trotz Absetzsymptomatik arbeiten? Ich stehe das nicht alleine durch. Brauche Unterstützung, im Bekannten und Freundeskreis versteht niemand meine Problematik und diejenigen die überhaupt wissen das ich Medikamente nehme, sind keine große Hilfe, einige sind interessiert aber dann ist es auch wieder vergessen. Andere sind da, aber haben selbst so viel um die Ohren das ich mal darüber spreche aber im Endeffekt nur Mitleid empfange und das möchte ich nicht mehr.
Habe auch Freunde aus der Klinikzeit, wir sehen uns alle paar Monate zum Essen und tauschen uns aus, die gucken auch erstaunt weil sie nicht wissen wie sie helfen sollen.

Ich entschuldige mich für den langen Text, es soll am 11.2.20 los gehen, werde die Tropfen dafür bekommen. Das Video für die Wasserlösmethode von der lieben (Gott jetzt weiss ich den Namen nicht mehr, verzeiht mir) habe ich mir auch schon angeschaut.
Es soll ja im oberen Bereich alles gut verlaufen und bei jedem Unterschiedlich sein(nehme 20mg Escitalopram)
und danach im unteren Bereich soll es erst sehr schlimm werden. Ps: ein Buch zum absetzen habe ich auch schon durchgelesen.

Wünsche euch einen schönen Nachmittag und bedanke mich jetzt schon mal für eure Hilfe <3

GLG Lara
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Annanas
Moderatorenteam
Beiträge: 7235
Registriert: 25.01.2016 19:41
Hat sich bedankt: 2430 Mal
Danksagung erhalten: 2307 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Annanas »

Hallo Lara :) , kurze Info:
Beiträge wurden zusammengeführt - der Titel aktualisiert,
liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


Meine PN-Funktion ist vorübergehend deaktiviert!
Lara82
Beiträge: 35
Registriert: 26.06.2018 11:09
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe Annanas,

Oh Danke, ich war ziemlich unsicher, wusste das etwas falsch gelaufen ist nachdem absenden, aber wollte nicht wo anders mit rein schreiben und Chaos verursachen.

GLG, lara
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19745
Registriert: 04.02.2013 22:37
Hat sich bedankt: 7204 Mal
Danksagung erhalten: 9594 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo Lara, :)

zur These mit dem Östrogen und Serotonin kann ich erst mal nichts sagen.
Sicher beeinflussen sich die Hormone und Neurotransmitter gegenseitig und es ist lange noch nicht alles erforscht, wie sie genau interagieren, aber Hormone sind auch nicht unbedingt mein "Spezialgebiet". :roll:

Ich halte es für durchaus möglich, dass der AD Konsum deinen Zustand mit aufrecht erhält; den schlechten, meine ich.
Daher finde ich die Idee einer langsamen Dosisreduktion auf jeden Fall erwägenswert.
Wer weiß, vielleicht tritt ja Erstaunliches zutage?

220€ für eine Hypnosesitzung grenzt an Wucher (bist du in DEU?), die normalen Preise liegen bei circa 100-150€ für 60min, im Mittel meist so 120-130€.
Wenn die Therapie nicht hilft, dann denke über eine Beendigung nach, auch wenn es ein Prozess ist, wie der Therapeut sagt. Machst du selbstorganisatorische Hypnose?
Ich glaube nicht (mehr) an Allheil-Therapien, auch wenn die Hypnose noch so gelobt wird.
Es gibt nichts, was allen oder jedem helfen kann, weil wir alle Individuen sind und wer ein solches Heilsversprechen abgibt, spielt mit den Hoffnungen der Patienten.
Das schreibe ich allgemein; ich weiß ja nicht, was dein Hypnotiseur so sagt, es ist einfach meine Meinung.

Hast du mal eine östrogenhaltige Creme oder Gel ausprobiert? Wie waren die Ergebnisse?

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos ueber mich:
► Text zeigen
Lara82
Beiträge: 35
Registriert: 26.06.2018 11:09
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe Jamie,

Vielen Dank für deine Antwort. Ja, vor lauter Verzweiflung habe ich mir das mit dem Östrogen und Serotonin ausgemalt um eine Erklärung für mein Befinden zu haben.

Es ist fürchterlich anstrengend nicht zu wissen was da los ist und ob das absetzen schrecklich wird oder nicht. 2015 war das ausschleichen def. Zu schnell wie ich im nachhinein jetzt weiss, wenn diese Angst nur nicht so groß wäre ganz ohne Schutz dazustehen.

Du hast aber recht, ich werde es nie wissen wenn ich es nicht angehe und vllt. ist es ja Super, das wäre so toll. Ich wünsche mir zur Zeit nichts sehnlicher als das. Zumal Kinderwunsch besteht und ich es sonst vergessen kann.

Sollte ich lieber mit 1 Tropfen beginnen abzusetzen oder lieber 0,5 Tropfen mit der Wasserlösmethode? Oder erst wenn ich im unteren Bereich bin? Weisst du ob andere beim absetzen auch arbeiten gehen, blöde Frage ich weiss, aber mache mir solche Sorgen um meine Zukunft. Möchte doch einfach nur das es aufhört.

Meine Hypnosearzt ist in Deutschland sehr bekannt, bildet auch aus usw. (nenne den Namen vllt mal nicht, gerne Privat) der berechnet nach der Kassenverordnung.50min geht eine Sitzung und ich bin in Hamburg :)

Ja ich muss echt gucken ob es mir etwas mit der Hypnose bringt. Auch wenn es das tut, bemerken kann ich es nicht durch die ADs und diese Hormone die mir das Leben zur Hölle machen. Er erklärt zwar viel dazu aber wie du schon sagst, es muss ja jetzt nicht mir unbedingt helfen, nur weil es anderen hilft. Ich fand Selbsthypnosevideos auf Utube immer ganz toll und dann kam mein Cousin auch noch mit dem Tipp die Hypnose mal auszuprobieren um die Ecke. Er hatte es selbst bei ihm schon gemacht und ist wahnsinnig überzeugt gewesen.

Habe vor 6 Monaten insgesamt für 3 Behandlungen fast 1100 Euro für Heilpraktiker + 10 verschiedene Medikamente ausgegeben und nichts hat mich weiter gebracht, außer das beim Speichel test raus kam das ich am 21.zyklystag zu wenig Progesteron und auch Estradiol produziere.

Sie hat mir dann Progesteron D4 und Estradiol D4 empfohlen, beides schmiere ich aber ohne Erfolg.
War auch schon bei einer Therapeutin die extra Frauen mit Menstruationsbeschwerden behandelt und die nahm 90 Euro um mir nur zu sagen das ich ein Neuroleptikum brauche weil ich alles ausprobiert hätte.

Keiner geht auf die Symptome ein die ich aber im Kopf ca. 10 Tage vor der Periode und 9 Tage danach spüre. Wie du schon sagst, es ist auch alles unzureichend untersucht. Dieses nicht ernst genommen zu werden, das stört mich am meisten. Wenigstens macht es die Heilpraktikerin, auch wenn es nicht hilft.

Ps: hatte auch schon vor 3 Jahren Utrogest als Zäpfchen genommen, da hatte Herr Prof.Prof......... Es aber nicht für notwendig gehalten ein Bluttest zu nehmen nachdem ich 8 Monate auf ein Termin gewartet hatte. Hatte die schlimmste Panikattacke meines Lebens. Die Ärzte fühlen sich auch oft auf den Schlips getreten wenn man Ihnen erzählt was sie tun sollen oder was nicht.

Von Endokrinologen ganz zu schweigen. Im Blutbild ist immer alles im Normbereich. Wie wir wissen ist Normbereich vllt zu wenig :evil:.

Ich überlege ob ich einen Privatarzt aufsuchen soll der sich mit der Dr. Lee Methode auskennt.

Ach weiss auch nicht wo mir der Kopf steht. Hab schon so vieles ausprobiert :( es macht keinen Spaß mehr :?

GLG, Lara
Zuletzt geändert von Lara82 am 06.02.2020 00:31, insgesamt 1-mal geändert.
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Lara82
Beiträge: 35
Registriert: 26.06.2018 11:09
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Ich wollte dir grad den Namen des Therapeuten senden, deine PN ist leider aus:( Schade
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 6163
Registriert: 04.05.2017 17:43
Hat sich bedankt: 4019 Mal
Danksagung erhalten: 1847 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Ululu »

Hallo Lara,

wenn du magst, kannst du den Namen der Therapeutin an mich schicken, ich leite das dann an Jamie :) weiter.

LG Ute
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
padma
Moderatorenteam
Beiträge: 22120
Registriert: 06.01.2013 17:04
Hat sich bedankt: 11662 Mal
Danksagung erhalten: 7246 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von padma »

liebe Lara, :)

es tut mir sehr leid, wie schlecht es dir geht. :hug:
Diese starken Symptome sind erst unter den Psychopharmaka bzw. während des Entzugs aufgetreten?
Sollte ich lieber mit 1 Tropfen beginnen abzusetzen oder lieber 0,5 Tropfen mit der Wasserlösmethode? Oder erst wenn ich im unteren Bereich bin?
Ich würde es zunächst vorsichtig mit 1 mg weniger, das wären 5 % antesten. Du müsstest schauen, wieviel mg ein Tropfen deines Präparates hat.
Weisst du ob andere beim absetzen auch arbeiten gehen, blöde Frage ich weiss, aber mache mir solche Sorgen um meine Zukunft.
Das ist ganz unterschiedlich. Wir haben hier einen thread dazu: viewtopic.php?f=50&t=11945
Habe vor 6 Monaten insgesamt für 3 Behandlungen fast 1100 Euro für Heilpraktiker + 10 verschiedene Medikamente ausgegeben und nichts hat mich weiter gebracht
Es ist wirklich die Frage, ob es aktuell was bringt da weiter zu suchen. Vielleicht wirklich erstmal Escitalopram reduzieren und schauen, ob sich dann was bessert.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Lara82
Beiträge: 35
Registriert: 26.06.2018 11:09
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe Padma, Hallo liebe Ute,

@Ute,gerne mache ich, Danke!

@Padma, nein ich habe noch nicht reduziert:( ich habe diese schlimmen Symptome trotz der ADs. Aus dem Nichts kam alles Ende 2018. 10 Tage vor der Periode merke ich das ich Absetzerscheinungen habe mit den übelsten Symptomen bis zu Selbstmordgedanken (sry, mag es nicht aussprechen aber es ist echt Furchtbar was ich seit einem Jahr jeden Monat durchmache) obwohl ich die gleiche Dosis Escitalopram nehme wie jeden Tag.

Diese Angst, mit dem absetzen zu beginnen und das diese Symptome sich verschlimmern, die macht mich wahnsinnig. Ich bin null stabil, wie soll ich das schaffen????? Ich dachte das ich durch Selbstfürsorge wie Sport, viel Wasser trinken, mich gesünder ernähren, Meditation usw. ein Fundament schaffe um gestärkter mit dem absetzen beginnen zu können, aber Pustekuchen.

Wisst ihr was das schlimmste ist, dass keiner mich so richtig versteht. Es ist ein Phänomen sagt mein Psychiater. Das Hormone und Botenstoffe zusammen spielen wissen wir alle, aber warum ändert sich soooo sehr mein Medikamentenspiegel 10 Tage vor der Periode? Und 9 Tage danach habe ich zwar keine Brainzeps, aber bin Depressiv ohne Ende.
Wisst ihr vllt. ob hier im Forum jemand so ähnliches schon mal hatte😔😔😔

Ich spekuliere und werde nicht schlauer.
Danke für die Antwort, bin so froh das es euch hier gibt. Drehe sonst noch mehr durch. Diese körperlichen Symptome sind so furchtbar!!!! Ich weiss das viele hier im Forum leiden, tut mir leid wenn es so rüber kommt als würde es nur mir so schlecht gehen:( es ist meine Verzweiflung. Möchte nicht in der Klinik landen, da wird wieder etwas von Medikamentenwechsel erzählt.

Wegen Heilpraktiker: habe es aufgegeben und seit gestern mache ich mir Gedanken ob ich auch die weiteren Hypnosetermine Absage. Mag sein da es unterbewusst etwas bringt, aber mein Problem sind die Hormone und ADs.

Ich bete jeden Tag zu Gott das es aufhören soll, es ist ein schrecklicher Kampf. Auch wenn es sich jetzt komisch anhört, lieber würde ich 1 Jahr ins Koma gelegt werden, die Medikamente sollen raus und der Spuk vorbei. Ich male mir so viele Dinge aus. Es zerstört mein Leben, möchte wieder arbeiten, Mutter werden.... Wie viele andere auch. Kann von mir behaupten, eine ehrliche, loyale, herzliche Person zu sein. Ich gönne jedem alles und fühle immer mit. Soweit ich kann, bin ich immer an Ort und Stelle. Halt sehr sensibel und emphatisch. Sry, merke grad das ich vom Thema ankomme.

Vorhin habe ich die Berichte von der "Baby... (sry hab den Namen vergessen) wo ihr so lieb wart und es auf deutsch übersetzt habt. Vllt. muss ich mich einfach in die schlimmste Hölle begeben um irgendwann sagen zu können das ich es geschafft habe. So kann es nicht weitergehen, etwas muss sich ändern, es ist ein Teufelskreis😔

Sry fürs durcheinander schreiben. Hoffe es ist trotzdem verständlich.

Schlaft gut, wünsche euch nur das Beste, denn ohne euch wären viele hier verloren💓

Lara
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Baseabla
Beiträge: 61
Registriert: 25.08.2019 21:16
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 14 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Baseabla »

Hallo lara,

Leider geht es mir nicht anders bei mir fängt dir welle eigentlich zeitgleich an wie bei dir immer so 10-11 tage vor der periode und steigert sich dann bis ich meine tage bekommen.
meine Symptome in der welle
- akne
-Haarausfall
-innere unruhe bis hin zur panik
- negative Gedanken
- lebhafte träume etc.

Ich weiß zwar nicht was man dagegen machen kann, aber ich wollte dich nur wissen lassen, das du damit nicht alleine bist und!!! Es wird besser glaub mir bin zwar erst 5 Monate nach null aber es wird. Diesen monat waren die Symptome bei mir zu meinem erstaunen auch wieder sehr stark ausgeprägt aber das hing sicherlich mit dem ganzen stress zusammen den ich in den letzten wochen hatte.

Lg beyza
Juni - Juli 2019 erste panikattacke (4 tage KH, alle Untersuchungen gemacht, keine physischen Ursachen)
24.07.2019 opipram 50 mg abends (am nächsten tag reduziert weil nw zu stark)
25.07. -29.07.2019 opipram 25 mg
Opipram abgesetzt wegen unverträglichkeit

August 2019
4.8.2019 erneuter kh Aufenthalt diagnose angst und panikstörung mit depressiver episode (kann mich 0 damit identifizieren )
8.8.2019 - 25.8.2019 citalopram 10mg morgens
26.8 - 27.8 citalopram 5 mg
28. 8. 2019 citalopram 2,5 mg
Seit 29.8.2019 auf 0 :group:
Lara82
Beiträge: 35
Registriert: 26.06.2018 11:09
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Liebe Beyza,

ich bin so unendlich dankbar das du mir schreibst❤️

darf ich fragen ob du es auch während der Einnahme der Ad hattest? Ich nehme sie ja noch, bald soll das ausschleichen anfangen. Danke, Danke, Danke❤️❤️❤️

Ich wünsche dir das alles besser und besser wird.
GLG, Lara
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Baseabla
Beiträge: 61
Registriert: 25.08.2019 21:16
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 14 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Baseabla »

Hallo lara,

Ja ich hatte es auch während der AD Einnahme aber wirklich in einem schrecklichen Ausmaß. Ich habe die AD ja zum Glück ja nicht so lange genommen. Habe auch erst im Nachhinein festgestellt das es von meinem zyklus abhängt, wie gesagt wenn nichts an coping Strategien hilft bleibt nur durchhalten 🙄😂😭. Ich drück dir auf jeden fall auch die daumen und wünsche dir einen glimpflichen absetzverlauf ❤️❤️❤️

Bleib stark nichts ist für immer 💕

Lg beyza
Juni - Juli 2019 erste panikattacke (4 tage KH, alle Untersuchungen gemacht, keine physischen Ursachen)
24.07.2019 opipram 50 mg abends (am nächsten tag reduziert weil nw zu stark)
25.07. -29.07.2019 opipram 25 mg
Opipram abgesetzt wegen unverträglichkeit

August 2019
4.8.2019 erneuter kh Aufenthalt diagnose angst und panikstörung mit depressiver episode (kann mich 0 damit identifizieren )
8.8.2019 - 25.8.2019 citalopram 10mg morgens
26.8 - 27.8 citalopram 5 mg
28. 8. 2019 citalopram 2,5 mg
Seit 29.8.2019 auf 0 :group:
Lara82
Beiträge: 35
Registriert: 26.06.2018 11:09
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe Beyza,

vielen lieben Dank das du nochmal geschrieben hast, ja ich bin auch jedesmal Klinikreif. Es tut gut zu wissen das es nicht nur mir so geht. (bitte nicht falsch verstehen)

Ich hoffe und bete das diese Symptome irgendwann aufhören😔, die sind wie du schreibst, soooo furchtbar im Ausmaß. Da ich schon mal abgesetzt habe, aber leider zu schnell weil einige Ärzte so :frust: sind und nicht über den Tellerrand schauen, weiss ich was mich ungefähr erwartet. Meine Hauptangst sind Selbstmordgedanken und diese schlimmen, lebhaften Träume gepaart mit ganz schlimmen Zwangsgedanken und Panikattacken mit brennender Haut :cry:...

Danke für deine aufbauenden Worte, das gleiche kann ich nur zurück geben und wünsche dir eine Symptomfreie Zeit und sende dir ganz viel Liebe, LG, Lara❤️❤️❤️
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Baseabla
Beiträge: 61
Registriert: 25.08.2019 21:16
Hat sich bedankt: 2 Mal
Danksagung erhalten: 14 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Baseabla »

Liebe lara,

Lass dich nicht verunsichern wegen den s. Gedanken und zwangsgedanken sie fühlen sich dir so fremd an und künstlich nicht wahr? Bei mir war das so und ich war einfach traurig wütend und schockiert weil das einfach nicht ich bin /war.

Es ist echt 🤬🤬 dem ganzen so ausgeliefert zu sein oder sich so zu fühlen.

Lg beyza
Juni - Juli 2019 erste panikattacke (4 tage KH, alle Untersuchungen gemacht, keine physischen Ursachen)
24.07.2019 opipram 50 mg abends (am nächsten tag reduziert weil nw zu stark)
25.07. -29.07.2019 opipram 25 mg
Opipram abgesetzt wegen unverträglichkeit

August 2019
4.8.2019 erneuter kh Aufenthalt diagnose angst und panikstörung mit depressiver episode (kann mich 0 damit identifizieren )
8.8.2019 - 25.8.2019 citalopram 10mg morgens
26.8 - 27.8 citalopram 5 mg
28. 8. 2019 citalopram 2,5 mg
Seit 29.8.2019 auf 0 :group:
Lara82
Beiträge: 35
Registriert: 26.06.2018 11:09
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo Liebe Beyza,

musste heute ganz oft an dich denken wo es mir nicht so gut ging. War heute Morgen auf deinem Thread und außer das ich die Medis schon seit fast 10 Jahren nehme und du Gott sei Dank schnell die Bremse gezogen hast, haben wir ähnliche Symptome. Danke für deine beruhigenden Worte, hätte nie gedacht das ein paar Zeilen einen so viel Kraft geben zum Durchhalten.

Ich habe nicht mal mit dem absetzen angefangen und habe diese Symptome :zombie: :rotfl: ...

Irgendwie muss ich grad schmunzeln, die Gefühle sind dabei Wut, Verzweiflung und das die Pharmaindustrie so lächerlich ist🙄🤦🏻‍♀️, bin gespannt wo das alles hinführt
Kann mir zur Zeit sehr schwer vorstellen das es besser wird😔❤️

GLG, Lara
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
nadelwaldfichte
Beiträge: 128
Registriert: 02.12.2019 21:04
Hat sich bedankt: 86 Mal
Danksagung erhalten: 67 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von nadelwaldfichte »

Liebe Lara,

es liest sich bei dir etwas chaotisch (liegt vielleicht auch an mir :-D), daher bin ich nicht sicher, ob ich es richtig verstanden habe; ich wollte nochmals nachfragen der Klarheit wegen: Ist es mit deinen zyklusabhängigen Symptomen losgegangen, als du Trimipramin abgesetzt und Escitalopram angesetzt hast, ist das richtig? Ich könnte mir vorstellen, dass dann hier der Schuh begraben liegt, oder?

Und hast du an deiner Verhütungsmethode in der Zeit etwas verändert? Bei mir war es so, dass ich unter der Einnahme von Escitalopram jahrelang den Nuvaring genommen und dann auf einen anderen Verhütungsring umgestiegen bin. Im Nachhinein betrachtet vermute ich, dass es hier angefangen hat, mich gesundheitlich aus der Bahn zu werfen...

Liebe Grüße und alles Gute für dich,
nadelwaldfichte
Now let me feel high when I'm sober - Let me feel young when I'm older - Let me feel proud when it's over - I finally realized - All of this time it was in me - All along, it was in me... (Avril Lavigne)

seit ca. März 2014:
Escitalopram 10 mg (kurz Citalopram, aber wegen der Nebenwirkungen wurde dann relativ schnell umgestellt), wegen leichterer/mittelschwerer Depression und Selbstunsicherheit (und Ängsten – was ich vergessen hatte) --> ich wurde mit den Jahren recht stabil, daher Beginn des Absetzens

Ende Oktober 2018: Reduktion von 10 mg auf 5 mg Escitalopram

21.03.2019: quasi kaltes Absetzen der 5 mg (nach Rat meines Arztes) / alle paar Tage 5 mg, wenn ich den Schwindel nicht aushielt

03.04.2019: Tja... Mein Arzt sagt mir, dass es auch Tropfen gibt, mit denen man milligrammweise reduzieren kann. Alle paar Tage 2, dann alle paar Tage 1 Tropfen.

18.04.2019: Letzter Tropfen Escitalopram. Seitdem im protrahierten Entzug...

Einige gesundheitliche Probleme. Einige haben sich über die letzten 1-2 Jahre eingeschlichen, einige sind spontan genau zu dieser Zeit aufgetreten. Ich verstehe lange nicht, was mit mir los ist.
Erst Ende Juli 2019 finde ich dieses Forum und mir wird vieles klar!

Entzugssymptome (einiges hat sich relativiert, mit anderem kämpfe ich noch):
Körperlich: Erschöpfung / Probleme, zu schlafen / Probleme mit der Stimme, Fehlspannung der vorderen Halsmuskulatur, Druck im Hals / Magen/Darm-Probleme / Allergien, hyperreagible Bronchien, Atemprobleme / Probleme mit den Augen / Unterleibsschmerzen / unangenehme Hitze zwischen den Oberschenkeln / Herzstolpern / erhöhte Entzündungswerte / Hautprobleme, hauptsächlich am Kinn / Inneres Vibrieren / Schwindel (im akuten Entzug)
Psychisch: Unsicherheit / Emotionale Instabilität, Labilität / Schlechte Belastbarkeit / Zittrigkeit, innere Unruhe / Depression / Konzentrationsprobleme
Lara82
Beiträge: 35
Registriert: 26.06.2018 11:09
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 42 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe nadelwaldfichte,

alles gut, es kann sein das es auch an mir liegt, bin nicht stärkste im Satzaufbau🤔

Danke für deine Nachricht und deine Erfahrung.

Ich verhüte nicht mit Hormonpräp.,..

Diese Symptome die ich beschreibe sind während der Sertralin Einnahme gekommen und schnell konnte ich feststellen das es vor und während meiner Regel verstärkt zu Absetzerscheinungen kommt, obwohl ich jeden Tag 100mg Sertralin zu mir genommen habe.

Der Umstieg auf Escitalopram kam Monate später, der Arzt wollte schauen ob Sertralin vllt. nicht mehr wirkt.

Siehe da, die gleichen komischen Symptome wie bei Sertralin sind auch bei Escitalopram aufgetaucht.

Ich glaube bis heute nicht das es mit dem absetzen von Trimipramin zutun haben könnte weil ich ja kontinuierlich 20mg Escitalopram einnehme und trotzdem 10-12 Tage vor der Periode Absetzerscheinungen wie Brainzeps mit enormer Unruhe habe und ab dem 1 bis zum 9 Zyklys Tag keine Brainzeps aber dafür Durchfall, Übelkeit, Unruhe wie bei den ersten Einnahmewochen von Sertralin im Jahr 2010.

Es ist ein Rätsel und es macht mich wahnsiiiiiinnig, nicht zu wissen warum es so ist.

Mein Absetzen beginnt morgen. War heute bei meinem Psychiater und habe mich erstmal über meine Hausärztin ausgeheult die gestern sehr fies war und sagte "sie sind krank, warum wollen sie absetzen? So werden sie nie gesund, merken sie denn nicht wie negativ sie denken? Sie werden höchstwahrscheinlich niewieder arbeiten können!!!".... Ich kam aus der Praxis raus und war sehr traurig darüber das sie soetwas gemeines zu mir sagte und machte mir Gedanken ob es so stimmt was sie sagt😔... Habe ihr auch zum fünften Mal schon von dem Forum hier erzählt und das einzige was sie dazu gestern sagte war "hören sie auf zu google, ich habe 18 Jahre Erfahrung und habe noch nie gehört das absetzen so schwer sein soll, meine Patienten haben diese ganzen Symptome nicht."... daraufhin sagte ich das soooo viele Menschen sich im Forum austauschen und auch Ärzte mittlerweile von diesem Forum gehört haben und auch darauf hinweisen.... Und sie nur " mag sein das von 100.000 Menschen 2000 diese Beschwerden haben, es ist aber schon komisch, wie gesagt ich habe in 18 Jahren soetwas noch nie gehört und machen sie sich nichts vor, ich halte nichts davon das sie absetzen, einige Menschen brauchen AD ihr Leben lang"...Ich sollte auch meinen Psychiater ausrichten das er sie bitte anruft.(Er sagte heute das er sie ganz bestimmt nicht anrufen wird.)
Am liebsten wäre ich ausgeflippt, aber habe meinen Mund gehalten weil sie mich weiterhin krank schreibt und es nichts bringt mit ihr zu diskutieren. Sie ist je nach ihrer Laune entweder extrem nett oder halt total gemein. Schade das Menschen ihr Verhalten nicht auffällt.

Mein Psychiater hat nur den Kopf geschüttelt und mir Mut zugesprochen. Er kennt das Adfd Forum und findet es gut das ich mich informiere. Ich soll es nach meinem Tempo machen und auf mein Körper hören.

Ich bin verzweifelt und weiss nicht was auf mich zukommt, aber werde es nie erfahren wenn ich es nicht ausprobiere und so gut wie es geht für mich sorge.

Die finanziellen Ängste kommen nach dazu. Mal schauen.... Geht es dir immer besser?

GLG, Lara (hoffe verständlich geschrieben) <3
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Straycat
Moderatorenteam
Beiträge: 4295
Registriert: 10.10.2016 16:51
Hat sich bedankt: 2774 Mal
Danksagung erhalten: 1982 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Straycat »

Liebe Lara,

solche unsensiblen und leider oft auch unrichtigen Aussagen von Ärzten lesen wir hier leider öfters :(
Ich habe selbst auch schon solche Aussagen von Ärzten erhalten. Mittlerweile gebe ich darauf nichts mehr.
Hier haben wir auch einen Thread zum Thema Arztbesuche: viewtopic.php?f=50&t=17091

Bei mir sind die Absetzsymptome übrigens auch rund um meine Periode immer am stärksten.
Insbesondere die Nervenschmerzen, unter denen ich seit meinen zu raschen Entzug von Escitalopram vor ca. 3,5 Jahren leide, sind kurz vor, während und dann noch einige Tage nach der Periode am stärksten. Eine Erklärung dafür konnte ich auch nie finden. Ich vermute Wassereinlagerungen, die auf Nerven drücken oder eine allgemein höhere Schmerzempfindlichkeit um die Periode herum.
Ganz generell spüre ich den Hormonabfall zur Periode sehr stark. Da bin ich psychisch und physisch besonders dünnhäutig und fühle mich schnell überlastet.

Wie Jamie :) schon geschrieben hat: Die Verbindungen und die gegenseitige Einflussnahme von Hormonen und Neurtransmittern ist leider noch nicht sehr gut erforscht. Da wird man wohl so bald keine Erklärung erwarten können :(

Ich wünsche dir, dass es dir möglichst bald besser geht!
Alles Liebe,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
► Text zeigen
Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
Adriana
Beiträge: 47
Registriert: 18.08.2017 13:05
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 6 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Adriana »

Hallo liebe Lara,

ich dachte ich schreibe dir mal meine Erfahrung.

Ich habe ebenfalls ganz große Probleme vor, während und nach meiner Periode. Mir geht es so schon sehr schlecht aber so bald die Mens ansteht, stehe ich kurz vorm „durchdrehen“
Ich bin dann immer schwer depressiv und denke, dass ich um die Klinik nicht herumkomme .
Mein ganzer Körper spielt verrückt.

Ich habe mich sofort in deinem Thread wiedererkannt. Bei mir hat das alles vor ca. 6 Monaten begonnen, auch davor hatte ich Beschwerden mit der Mens aber nicht so wie jetzt.
Ich habe jetzt schon tierische Angst, dass es in vier Tagen wieder los geht. Oft versuche ich nicht dran zu denken und sage mir, diesmal wird es nicht so schlimm aber Pustekuchen.

Ich wollte eigentlich Anfang des Monats die Hormonbestimmung machen aber meine Heilpraktikerin sagte das der 20. Zyklustag relevant ist und so hatte ich diese Woche die BE.

Du hast geschrieben dass du schon mit der Östrogen und Progesteroneinnahme versucht hast. Waren das bio identische Hormone?
Ich hatte im Tavorentzug 2017 ebenfalls mit ner Progesteroncreme versucht mich ruhiger zu bekommen aber es hatte leider nicht funktioniert.
Hatte es aber auch zu dem Zeitpunkt nicht wegen Menstruationsprobleme genommen.

Wenn du magst, können wir uns diesbezüglich gerne austauschen.
Ich hoffe das es dir gut geht🙏🏼

GLG
Adriana
2013: Kreisrunder Haarausfall, Ursache unklar
02/2013: Op wegen chronischer Tubendysfunktion bds.

06/2014-05/2015: 20 mg Paroxetin wegen Angst und Panikattacken, abgesetzt in zwei Wochen mit auszuhaltenden Absetzsymptomen
08/2015: spastische Bronchitis: Cortison, Antibiotika und Codeintropfen

08/2016: Schwangerschaft ab 6. Woche schwere Angst, Unruhezustände und Suizidgedanken
09/2016: Fehlgeburt: danach Dauerübelkeit mit Erbrechen (8 Kg Gewichtsabnahme in zwei Wochen), Atemnot, Angst und Panikattacken
09/2016: im Krankenhaus Tsh erhöht, weitere Untersuchungen bezüglich der Schilddrüse wurden nicht durchgeführt

10/2016: Setralin 50 mg eingeschlichen, eine Woche später Einweisung Psychiatrie
Aufgrund Unverträglichkeit Wechsel zu Paroxetin 20 mg

11/2016: Diagnose Helicobacter Pylori

01/2017: Entlassung Psychiatrie
Paroxetin in kürzester Zeit abgesetzt

03/2017: Diagnose Gastritis, Hashimoto, erneut Helicobacter Pylorie
Medikation: Amoxilin, L- Thyroxin 50 mg
Symptome: ganztägige Unruhe, Rastlosigkeit, Nervösität, Übelkeit, Atemnot, Zittern

04/2017: Beginn Tavoreinnahme, 1-1,5 mg
L- Thyroxin auf 137 mg erhöht

05/2017- 07/2017: 5. wöchige psychosomatische Reha
Absetzversuch Tavor gescheitert
Medikation: Cypralex 5 mg und 15 mg Mirtazapin
Durch Cypralex noch mehr Unruhe und nach einer Woche abgesetzt, Mirtazapin nach Reha ausgeschlichen

08/2017-10/2017: Tavorentzug in Klinik innerhalb von 11 Tagen, heftige Entzugssymptome. Entlassung auf eigenen Wunsch da es nicht aushaltbar war. Nach Entlassung Tavoreinnahme von 3 mg, Paradoxe Wirkung

11/2017: Aufnahme Psychiatrie
Duloxetin 120 mg und 10 mg Olanzapin, Olanzapin beruhigt und fängt Entzugssymptome vom Tavor ab. Wegen starker Gewichtszunahme nach drei Monaten abgesetzt

08/2018: Entlassung aus Psychiatrie nach neun Monaten
Auch mit Duloxetin starke Ängste und Dauerunruhe, innerhalb von acht Wochen ausgeschlichen

11/2018: Einnahme Tavor 1- 1,5 mg

12/2018: Psychiatrie
20 mg Paroxetin, 50 mg Trimipramin und 0,5 mg Risperidon. Trimipramin noch in Klinik ausgeschlichen. Entlassung nach sechs Wochen

02/2019: Risperidon auf 1 mg hochgesetzt wegen Gedankenkreisen und immer wieder kehrenden Einbrüchen

03/2019-05/219: Risperidon verstärkt depressive Gedanken. Während und nach Beendigung der Einnahme: Sehstörungen, Zitteranfälle, Nervenschmerzen, brennen in Beinen, Bauch, Kopf und Armen gepaart mit Taubheitsgefühlen in Arme und Beine. Kopf und Halsschmerzen ( immer in Kombination ), Angst, unruhe und Panikattacken.
Erneute Tavoreinnahme von 1-1,5 mg

07/2019: zwei Wochen Psychiatrie. Wechsel von Paroxetin 20 mg auf Citalopram 20 mg

09/2019: Diagnose: Borreliose, Infektion mit Mykoplasmen und Cytomagalieviren
Drei Wochen Doxyciclin mit geringer Wirkung auf Schmerzen

09/2019- 22.11.2019: Citalopram von 20 mg auf 10 mg runter

09/2019: innerhalb von vier Wochen 1 mg Tavor durch 9,5 mg Diazepam ersetzt
Von 137 mg L- Thyroxin auf 68 mg runter

10/2019: 9,5 mg Diazepam
23.10.2019: 6 mg Diazepam
27.11.2019: 5,5 mg Diazepam
1.12.2019: 5 mg Diazepam
12.12.2019: wegen starken Entzugssymptomen wieder 6 mg Diazepam
30.12.2019: 5,5 mg Diazepam

Blutbefund vom 9.01.2020: Antikörper der Schilddrüse sind stark angestiegen, starker Eisenmangel (bekannt seit 14 Jahren)

16.01.2020: 6 mg Diazepam
23.01.2020: 6,5 mg Diazepam

6.03.2020: 6 mg Diazepam
24.03.2020: 5 mg Diazepam

7.04.2020: 4,5 mg Diazepam
16.04.2020: 4,0 mg Diazepam

6.05.2020: 3,5 mg Diazepam
30.05.2020: 3,0 mg Diazepam
nadelwaldfichte
Beiträge: 128
Registriert: 02.12.2019 21:04
Hat sich bedankt: 86 Mal
Danksagung erhalten: 67 Mal

Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von nadelwaldfichte »

Liebe Lara,

entschuldige, dass ich jetzt erst wieder schreibe... Ja, insgesamt würde ich sagen, dass es mir langsam aber in der Tendenz immer besser geht... Allerdings habe ich auch schon vor 10 Monaten mein AD abgesetzt - und zwar leider kalt, weil ich es zu der Zeit leider noch nicht besser wusste.

Ich finde es schlimm und falsch, wie deine Ärztin reagiert hat, und es tut mir leid :-( ich hoffe, du machst dir inzwischen nicht mehr so viel daraus. Das ist leider oft leichter gesagt als getan, weil man gerade in einer solchen Phase, in der der Körper "verrückt" spielt, leider gerade besonders auf ärztlichen Rat und Beistand angewiesen ist. Meine Meinung zum Gesundheitswesen hat sich inzwischen leider ziemlich ins negative gekehrt - ich traue fast niemandem mehr...

Hast du vor zwei Wochen mit dem Absetzen begonnen? Wie ist es dir ergangen?

Liebe Grüße,
nadelwaldfichte
Now let me feel high when I'm sober - Let me feel young when I'm older - Let me feel proud when it's over - I finally realized - All of this time it was in me - All along, it was in me... (Avril Lavigne)

seit ca. März 2014:
Escitalopram 10 mg (kurz Citalopram, aber wegen der Nebenwirkungen wurde dann relativ schnell umgestellt), wegen leichterer/mittelschwerer Depression und Selbstunsicherheit (und Ängsten – was ich vergessen hatte) --> ich wurde mit den Jahren recht stabil, daher Beginn des Absetzens

Ende Oktober 2018: Reduktion von 10 mg auf 5 mg Escitalopram

21.03.2019: quasi kaltes Absetzen der 5 mg (nach Rat meines Arztes) / alle paar Tage 5 mg, wenn ich den Schwindel nicht aushielt

03.04.2019: Tja... Mein Arzt sagt mir, dass es auch Tropfen gibt, mit denen man milligrammweise reduzieren kann. Alle paar Tage 2, dann alle paar Tage 1 Tropfen.

18.04.2019: Letzter Tropfen Escitalopram. Seitdem im protrahierten Entzug...

Einige gesundheitliche Probleme. Einige haben sich über die letzten 1-2 Jahre eingeschlichen, einige sind spontan genau zu dieser Zeit aufgetreten. Ich verstehe lange nicht, was mit mir los ist.
Erst Ende Juli 2019 finde ich dieses Forum und mir wird vieles klar!

Entzugssymptome (einiges hat sich relativiert, mit anderem kämpfe ich noch):
Körperlich: Erschöpfung / Probleme, zu schlafen / Probleme mit der Stimme, Fehlspannung der vorderen Halsmuskulatur, Druck im Hals / Magen/Darm-Probleme / Allergien, hyperreagible Bronchien, Atemprobleme / Probleme mit den Augen / Unterleibsschmerzen / unangenehme Hitze zwischen den Oberschenkeln / Herzstolpern / erhöhte Entzündungswerte / Hautprobleme, hauptsächlich am Kinn / Inneres Vibrieren / Schwindel (im akuten Entzug)
Psychisch: Unsicherheit / Emotionale Instabilität, Labilität / Schlechte Belastbarkeit / Zittrigkeit, innere Unruhe / Depression / Konzentrationsprobleme
Antworten