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Lara82: Escitalopram absetzen

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Lara82
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe Straycat,

entschuldige vielmals das ich mich jetzt erst melde. Mir geht es miserabel und ich habe grad mal 1 Tropfen sprich 1 mg reduziert. Bin völlig verzweifelt, es kann doch nicht sein das 1 Tropfen so viel auslöst? Ich bilde es mir nicht ein. Habe solche schlimmen Zustände das ich euch nicht mal schreiben kann, alle ist furchtbar anstrengend.

Versuche raus zu gehen, schwimmen, spazieren usw... Aber alles ist fürchterlich anstrengend + diese :frust: Hormone die mich in den Wahnsinn treiben.

Bin verzweifelt, weiss echt nicht mehr weiter. Ist das normal bei 1 Tropfen? Ich dachte es fängt im unteren Bereich an schwer zu werden:(((

GLG, Lara
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Lara82
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe Adriana,

Entschuldige bitte vielmals das ich erst jetzt antworte. Mir fällt es sehr schwer zu schreiben. Habe all eure Antworten gelesen und hatte ein so schlechtes Gewissen nicht antworten zu können😏😔.

Habe grad auch der Straycat geschrieben, dass ich grad mal 1 mg runter bin und mein Körper sehr stark reagiert. Grad auch weil ich merke wie empfindlich ich wegen den Hormonen bin.

Gerne können wir uns bzgl. der Hormone austauschen. Privat? Würde mich freuen🙏 seit Wochen weiss ich jeden Tag das ich euch noch antworten wollte, nur es ging nicht😔😔😔

GLG, Lara
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-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

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Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
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MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Lara82
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe Nadelwichte,

danke für deine Nachrichten und entschuldige für die späte Antwort, es geht mir leider nach der runterdosierung von 1mg wahnsinnig schlecht und ich verstehe nicht warum es so ist.

Habe ganz merkwürdige Zwangsgedanken, vermehrt Unruhe, Schmerzen, Übelkeit usw. Ich bilde mir das alles echt nicht ein, war nachdem ich sehr verzweifelt an die Sache letzten Monat ran ging, plötzlich zuversichtlich und sagte mir das ich es in die Hand nehmen werde und stark bin.

Dann kam aber alles anders, bis heute :cry:
Bin eben mit einer Panik aufgewacht weil lebhaft geträumt und konnte mich kaum zusammen reißen. Dachte ich muss in die Klinik und bin hier mit kreisenden Gedanken es nicht mehr auszuhalten (ich mag es garnicht aussprechen wie schrecklich diese Gedanken sind) rum geirrt.

Habe die ganze Zeit zu mir gesagt das es nur Gedanken sind, Gott angefleht das ich zur Ruhe komme und nicht in die Klinik muss. Es ist komisch, erwische mich grad das ich dann EUCH im Kopf hatte und wochenlang nicht schreiben konnte weil es mir so schlecht ging, aber jetzt in der Verzweiflung schreibe, weil mich sowieso keiner wirklich versteht, außer ihr.

Ps: die teure Hypnosetherapie hat nichts gebracht.

Wie geht es euch/dir? Jetzt habe ich euch dreien geantwortet, aber alles durcheinander🙄

GLG, lara
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-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

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Adriana
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Adriana »

Hallo Liebe Lara,

bitte entschuldige dich nicht dafür, ich kenne das sehr gut wenn man so angeschlagen ist und nicht mal schreiben/antworten kann. Dafür finde ich dieses Forum so toll weil die meisten das ja selber kennen und keiner unter Druck stehen muss.

Schreib mir wann immer du magst Privat. Wenn ich helfen kann, tue ich das sehr gerne.

GLG
Adriana
2013: Kreisrunder Haarausfall, Ursache unklar
02/2013: Op wegen chronischer Tubendysfunktion bds.

06/2014-05/2015: 20 mg Paroxetin wegen Angst und Panikattacken, abgesetzt in zwei Wochen mit auszuhaltenden Absetzsymptomen
08/2015: spastische Bronchitis: Cortison, Antibiotika und Codeintropfen

08/2016: Schwangerschaft ab 6. Woche schwere Angst, Unruhezustände und Suizidgedanken
09/2016: Fehlgeburt: danach Dauerübelkeit mit Erbrechen (8 Kg Gewichtsabnahme in zwei Wochen), Atemnot, Angst und Panikattacken
09/2016: im Krankenhaus Tsh erhöht, weitere Untersuchungen bezüglich der Schilddrüse wurden nicht durchgeführt

10/2016: Setralin 50 mg eingeschlichen, eine Woche später Einweisung Psychiatrie
Aufgrund Unverträglichkeit Wechsel zu Paroxetin 20 mg

11/2016: Diagnose Helicobacter Pylori

01/2017: Entlassung Psychiatrie
Paroxetin in kürzester Zeit abgesetzt

03/2017: Diagnose Gastritis, Hashimoto, erneut Helicobacter Pylorie
Medikation: Amoxilin, L- Thyroxin 50 mg
Symptome: ganztägige Unruhe, Rastlosigkeit, Nervösität, Übelkeit, Atemnot, Zittern

04/2017: Beginn Tavoreinnahme, 1-1,5 mg
L- Thyroxin auf 137 mg erhöht

05/2017- 07/2017: 5. wöchige psychosomatische Reha
Absetzversuch Tavor gescheitert
Medikation: Cypralex 5 mg und 15 mg Mirtazapin
Durch Cypralex noch mehr Unruhe und nach einer Woche abgesetzt, Mirtazapin nach Reha ausgeschlichen

08/2017-10/2017: Tavorentzug in Klinik innerhalb von 11 Tagen, heftige Entzugssymptome. Entlassung auf eigenen Wunsch da es nicht aushaltbar war. Nach Entlassung Tavoreinnahme von 3 mg, Paradoxe Wirkung

11/2017: Aufnahme Psychiatrie
Duloxetin 120 mg und 10 mg Olanzapin, Olanzapin beruhigt und fängt Entzugssymptome vom Tavor ab. Wegen starker Gewichtszunahme nach drei Monaten abgesetzt

08/2018: Entlassung aus Psychiatrie nach neun Monaten
Auch mit Duloxetin starke Ängste und Dauerunruhe, innerhalb von acht Wochen ausgeschlichen

11/2018: Einnahme Tavor 1- 1,5 mg

12/2018: Psychiatrie
20 mg Paroxetin, 50 mg Trimipramin und 0,5 mg Risperidon. Trimipramin noch in Klinik ausgeschlichen. Entlassung nach sechs Wochen

02/2019: Risperidon auf 1 mg hochgesetzt wegen Gedankenkreisen und immer wieder kehrenden Einbrüchen

03/2019-05/219: Risperidon verstärkt depressive Gedanken. Während und nach Beendigung der Einnahme: Sehstörungen, Zitteranfälle, Nervenschmerzen, brennen in Beinen, Bauch, Kopf und Armen gepaart mit Taubheitsgefühlen in Arme und Beine. Kopf und Halsschmerzen ( immer in Kombination ), Angst, unruhe und Panikattacken.
Erneute Tavoreinnahme von 1-1,5 mg

07/2019: zwei Wochen Psychiatrie. Wechsel von Paroxetin 20 mg auf Citalopram 20 mg

09/2019: Diagnose: Borreliose, Infektion mit Mykoplasmen und Cytomagalieviren
Drei Wochen Doxyciclin mit geringer Wirkung auf Schmerzen

09/2019- 22.11.2019: Citalopram von 20 mg auf 10 mg runter

09/2019: innerhalb von vier Wochen 1 mg Tavor durch 9,5 mg Diazepam ersetzt
Von 137 mg L- Thyroxin auf 68 mg runter

10/2019: 9,5 mg Diazepam
23.10.2019: 6 mg Diazepam
27.11.2019: 5,5 mg Diazepam
1.12.2019: 5 mg Diazepam
12.12.2019: wegen starken Entzugssymptomen wieder 6 mg Diazepam
30.12.2019: 5,5 mg Diazepam

Blutbefund vom 9.01.2020: Antikörper der Schilddrüse sind stark angestiegen, starker Eisenmangel (bekannt seit 14 Jahren)

16.01.2020: 6 mg Diazepam
23.01.2020: 6,5 mg Diazepam

6.03.2020: 6 mg Diazepam
24.03.2020: 5 mg Diazepam

7.04.2020: 4,5 mg Diazepam
16.04.2020: 4,0 mg Diazepam

6.05.2020: 3,5 mg Diazepam
30.05.2020: 3,0 mg Diazepam
padma
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von padma »

hallo Lara, :)

es tut mir leid, dass es dir so sehr schlecht geht.
Habe ganz merkwürdige Zwangsgedanken, vermehrt Unruhe, Schmerzen, Übelkeit usw. Ich bilde mir das alles echt nicht ein,
Nein, du bildest dir das absolut nicht ein. Das sind alles typische Entzugssymptome.
es geht mir leider nach der runterdosierung von 1mg wahnsinnig schlecht und ich verstehe nicht warum es so ist.
Vielleicht ist dein ZNS noch nicht stabil genug für eine Reduzierung. Könntest du sie bitte noch in deine Signatur eintragen?
-Vitamin D 20.000 wöchentlich ( Wert liegt bei 10) aber bei höheren Dosen hätte ich das Gefühl das es schlimmer wurde mit den Brainzeps.
Evtl. verträgst du auch die 20.000 ist. Vielleicht wäre es günstiger es mit einer kleinen Dosierung (1000 i.E.) zu versuchen und das täglich?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Lara82
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo ihr Lieben,

es ist so lieb von euch was ihr schreibt. Vielen lieben Dank, ich weiss garnicht wie ich das alles wieder gut machen soll. @Adriana: vielen lieben Dank, ich werde dir sehr gerne schreiben. Auch wenn ich sehr oft mit Schuldgefühlen zu kämpfen habe, muss ich über mein Schatten springen, denn ohne euch und die Hoffnung die ihr mir gibt, wüsste ich garnicht wie ich das überhaupt überstehen soll❤️🙏😔

@padma: vielen Dank auch an dich, ich bin sehr gerührt😔. Das mit dem Vitamin D werde ich umsetzen und auch alle anderen Nahrungsergänzungsmittel werde ich def. reduzieren.

Mein Problem ist, dass sich mein ZNS garnicht beruhigen kann weil ich die Problematik mit dem Abfall des Medikamentenspiegels vor der Periode habe (aus welchen Gründen auch immer, es ist leider ein Rätsel). Dadurch bin ich in eine Zwickmühle geraten und deswegen der Beschluss mit dem Arzt zusammen alle 6 Wochen 1mg (1 Tropfen) Escitalopram runter zu gehen. Wir sind beide Ratlos und wirklich nichts wie Sport oder Entspannung hilft um diese Problematik mit der Periode in den Griff zu kriegen. Hat vllt jemand trotz Übergewicht (was leider durch die AD gekommen ist) Erfahrungen mit Hormonen? Morgen habe ich einen Termin bei einem Privatarzt der sich mit der Rimkus Methode auskennt. Ich greife zur Zeit jeden Strohhalm, weil ich endlich die Lösung rauskriegen möchte. Die Angst ist weiterhin so groß, auch wenn ich mir täglich einrede das ich es aushalten muss und geduldig sein möchte.

Heute sagte mein Arzt ob wir die Reduzierung stoppen sollen!! Ich sagte, angenommen wir tun es, es quält mich doch trotzdem. Sry wenn ich immer wieder das gleiche schreibe, ihr kennt es bestimmt selbst, alles dreht sich von morgens bis abends um Unruhe, Angst, Anspannung. Ich hoffe so sehr das sich jemand meldet der Haargenau das gleiche durchmacht vor der Periode und mittendrin.

Das Leben ist nicht mehr schön, immer dieser Kampf. Zu wissen das ich nicht alleine bin, tut gut, nur wie laaaange noch, dann noch keine Zuversicht und Kontrolle über das Problem zu haben, ist soooo anstrengend.

Ich umarme euch, auch wenn wir uns nicht persönlich kennen, Danke das es euch gibt❤️❤️🙏
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Adriana
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Adriana »

Hallo liebe Lara,

ich war diese Woche bei einem Privatarzt, u.a wegen den Sexualhormonen. Ich habe ja auch so schlimm mit der Periode zu kämpfen.
Mein Progesteron und das Östradiol sind leicht erniedrigt und er hat mir Utrogest aufgeschrieben, welches ich aber erstmal nicht nehmen werde.
Allerdings überlässt er es mir ob ich den Versuch damit starten will. Er denkt eher dass entzündliche Darmprozesse bei mir stattfinden, der Crp ist seiner Ansicht nach nicht Aussagekräftig. Was ich interessant finde, ist, dass durch die Mens die Entzündungsprozesse in Gang gesetzt werden (so hab ich das verstanden)

Seine Empfehlung ist, dass ich mich ganz auf die Ernährung und den Darm fokussieren soll. Alles andere und ich gebe seine Worte wieder: hilft nicht, solange der Darm nicht ok ist. Und die Psychopharmake spielen seiner Meinung nach eine ganz große Rolle, dass das so ist und Hormone usw. sich unter Einnahme verändern.

Zu mir muss ich aber auch sagen, dass ich zusätzlich Hashimoto, Eisenmangel und andere Mängel habe.
Ich lege nun mein Fokus auf den Darm, den Entzug und versuche meine Sd- Werte in einem besseren Bereich zu bekommen.

Wir sind zwar nicht alle gleich aber ich hoffe das dir meine Zeilen ein Stück weit helfen, denk bitte immer dran, du bist nicht allein. Die Zeit um die Mens ist für mich auch die Hölle und ich kann es dir gut nachfühlen.

Fühl dich gedrückt und glaub bitte an dich, es wird besser!

GLG
Adriana
2013: Kreisrunder Haarausfall, Ursache unklar
02/2013: Op wegen chronischer Tubendysfunktion bds.

06/2014-05/2015: 20 mg Paroxetin wegen Angst und Panikattacken, abgesetzt in zwei Wochen mit auszuhaltenden Absetzsymptomen
08/2015: spastische Bronchitis: Cortison, Antibiotika und Codeintropfen

08/2016: Schwangerschaft ab 6. Woche schwere Angst, Unruhezustände und Suizidgedanken
09/2016: Fehlgeburt: danach Dauerübelkeit mit Erbrechen (8 Kg Gewichtsabnahme in zwei Wochen), Atemnot, Angst und Panikattacken
09/2016: im Krankenhaus Tsh erhöht, weitere Untersuchungen bezüglich der Schilddrüse wurden nicht durchgeführt

10/2016: Setralin 50 mg eingeschlichen, eine Woche später Einweisung Psychiatrie
Aufgrund Unverträglichkeit Wechsel zu Paroxetin 20 mg

11/2016: Diagnose Helicobacter Pylori

01/2017: Entlassung Psychiatrie
Paroxetin in kürzester Zeit abgesetzt

03/2017: Diagnose Gastritis, Hashimoto, erneut Helicobacter Pylorie
Medikation: Amoxilin, L- Thyroxin 50 mg
Symptome: ganztägige Unruhe, Rastlosigkeit, Nervösität, Übelkeit, Atemnot, Zittern

04/2017: Beginn Tavoreinnahme, 1-1,5 mg
L- Thyroxin auf 137 mg erhöht

05/2017- 07/2017: 5. wöchige psychosomatische Reha
Absetzversuch Tavor gescheitert
Medikation: Cypralex 5 mg und 15 mg Mirtazapin
Durch Cypralex noch mehr Unruhe und nach einer Woche abgesetzt, Mirtazapin nach Reha ausgeschlichen

08/2017-10/2017: Tavorentzug in Klinik innerhalb von 11 Tagen, heftige Entzugssymptome. Entlassung auf eigenen Wunsch da es nicht aushaltbar war. Nach Entlassung Tavoreinnahme von 3 mg, Paradoxe Wirkung

11/2017: Aufnahme Psychiatrie
Duloxetin 120 mg und 10 mg Olanzapin, Olanzapin beruhigt und fängt Entzugssymptome vom Tavor ab. Wegen starker Gewichtszunahme nach drei Monaten abgesetzt

08/2018: Entlassung aus Psychiatrie nach neun Monaten
Auch mit Duloxetin starke Ängste und Dauerunruhe, innerhalb von acht Wochen ausgeschlichen

11/2018: Einnahme Tavor 1- 1,5 mg

12/2018: Psychiatrie
20 mg Paroxetin, 50 mg Trimipramin und 0,5 mg Risperidon. Trimipramin noch in Klinik ausgeschlichen. Entlassung nach sechs Wochen

02/2019: Risperidon auf 1 mg hochgesetzt wegen Gedankenkreisen und immer wieder kehrenden Einbrüchen

03/2019-05/219: Risperidon verstärkt depressive Gedanken. Während und nach Beendigung der Einnahme: Sehstörungen, Zitteranfälle, Nervenschmerzen, brennen in Beinen, Bauch, Kopf und Armen gepaart mit Taubheitsgefühlen in Arme und Beine. Kopf und Halsschmerzen ( immer in Kombination ), Angst, unruhe und Panikattacken.
Erneute Tavoreinnahme von 1-1,5 mg

07/2019: zwei Wochen Psychiatrie. Wechsel von Paroxetin 20 mg auf Citalopram 20 mg

09/2019: Diagnose: Borreliose, Infektion mit Mykoplasmen und Cytomagalieviren
Drei Wochen Doxyciclin mit geringer Wirkung auf Schmerzen

09/2019- 22.11.2019: Citalopram von 20 mg auf 10 mg runter

09/2019: innerhalb von vier Wochen 1 mg Tavor durch 9,5 mg Diazepam ersetzt
Von 137 mg L- Thyroxin auf 68 mg runter

10/2019: 9,5 mg Diazepam
23.10.2019: 6 mg Diazepam
27.11.2019: 5,5 mg Diazepam
1.12.2019: 5 mg Diazepam
12.12.2019: wegen starken Entzugssymptomen wieder 6 mg Diazepam
30.12.2019: 5,5 mg Diazepam

Blutbefund vom 9.01.2020: Antikörper der Schilddrüse sind stark angestiegen, starker Eisenmangel (bekannt seit 14 Jahren)

16.01.2020: 6 mg Diazepam
23.01.2020: 6,5 mg Diazepam

6.03.2020: 6 mg Diazepam
24.03.2020: 5 mg Diazepam

7.04.2020: 4,5 mg Diazepam
16.04.2020: 4,0 mg Diazepam

6.05.2020: 3,5 mg Diazepam
30.05.2020: 3,0 mg Diazepam
Lara82
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe Adrian, hallo liebe Padma,

verzeiht mir das ich erst jetzt mal wieder antworte. Ich bin manchmal wie versteinert. Es geht mir von einem Tropfen Escitalopram absetzen so schlecht, dass glaubt mir kein Mensch. Meine Muskulatur tut weh, meine Armen, Beine, Arme sind heiss usw. Mein Arzt sagt das es nicht sein kann!! Langsam denke ich auch das es ein schlechter Scherz ist. Wie soll ich weiter runter wenn selbst ein Tropfen soetwas auslöst. Muss dazu sagen das unabhängig voneinander zwei Elternteile von Freunden verstorben sind in den letzten Wochen, es meiner Oma sehr schlecht geht (sie lebt im Ausland) und meine Mutter sie nicht besuchen kann usw. Corona an sich macht nur keine Angst, im Gegenteil, die Ruhe ist toll. Nur diese ganzen Symptome machen mich verrückt. Heute ist ein Tag wo der Schmerz ein wenig nachgelassen hat. Ich bete, Meditiere, spazieren, Sport in letzter Zeit weniger weil ich das Gefühl hatte das es triggert.

@padma : liebe Padma, mein Problem ist das es keine stabile Phase gibt, deswegen weiss ich nicht wann ich ausschleichen soll. Durch die Hormoproblematik die seit 1 Jahr jetzt auch noch in den AD Spiegel mit eingegriffen ist, weiss ich garnicht mehr was Stabilität ist😔 deswegen ja auch der Rat vom Arzt das die AD's noch mehr Unheil anrichten. Es ist ein furchtbarer Teufelskreis, wie soll ein Mensch das bloß aushalten😔😥??? Meine ehem. Therapeutin hat einen Akut Antrag bei der KK gestellt, dass heisst ich darf sie 2 mal im Monat sprechen, sie sagte das sie schimpfen muss, ich würde zu sehr alles wahrnehmen. Ich frage mich wie man es nicht wahrnehmen soll wenn die Haut am Körper brennt. Ich gehe trotzdem raus, einkaufen, Schminke mich und und und.... Es ist aber immer mit diesen Symptomen und dann kommen böse Gedanken die man nicht aussprechen mag.

@Adriana : ich würde mich sehr freuen wenn wir uns über Hormone austauschen. Danke das du es mir erzählst. PS: ich habe vor 2 Wochen von einem Privatarzt Progesteron Kapseln (bioindentisch) wird in Hessen hergestellt bekommen. Habe sie auch genommen, aber nichts von einer Besserung gemerkt. Im Gegenteil, habe das Gefühl das es beim absetzen nachdem 28.Zyklustag irgendwie alles kribbeliger wurde. Bin gespannt was du berichtest und gerne würde ich auch mit dir Privat darüber sprechen und wenn es gute Neuigkeiten gibt, dann hier veröffentlichen, damit andere auch etwas davon haben! Wie findest du die Idee?

Och man, es hat mich so viel Kraft gekostet diesen Text zu verfassen. Ich wünsche allen im Forum Frohe Ostertage, Gesundheit und Freunde❤️🙏bleibt gesegnet, Lara

Ps: bin für jeden Tipp dankbar, fühle mich unheilbar krank und halte es ganz schwer aus😔😥
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Sabs
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Sabs »

Hi Lara,
Mir geht es auch während und nach der Periode - seit ich Venlafaxin abgesetzt habe - auch immer viel schlechter bis hin zu akuter suizidalität :(
Das ist grauslich, weil man Angst hat, wenn man Verbesserungen merkt, dass es in 3 Wochen wieder furchtbar schlimm wird..
Ich würde sagen, dass deine Probleme angefangen haben, als du am Trimiparin und Sertralin geschraubt hast und das Escitalopram eben bei der absetzproblematik überhaupt nicht hilft.
Was man da jetzt machen kann, weiß ich nicht, bin selbst noch recht neu hier im Forum.
Finde nur wichtig zu sehen, dass vermutlich der damalige Entzug das Hauptproblem ist und man mit dem Esci da nicht viel machen kann.
Hat jmd von den Erfahreneren hier eine Idee?
Vielleicht nochmal eins der alten Medis einschleichen?
Das Esci weiter zu reduzieren, wenn du sowieso schon völlig instabil bist, finde ich schwierig.. Da kann ja nur noch mehr Instabilität kommen..

Schade im Entzug und eine Frau zu sein :(
Das scheint die ganze Absetzproblematik noch weiter zu verstärken.

Liebe Grüße Sabs
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Lara82
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Liebe Sabs,

1000 Dank für deine Antwort. Frohe Ostern erst einmal❤️🙏

Es tut mir leid das es dir auch manchmal so geht Bus zur Suizidalität. Geht mir leider auch so😔... Ich mag da garnicht darüber schreiben oder es aussprechen um andere nicht zu triggern. Es ist aber die Hölle auf Erden. Nie hätte ich gedacht als so eine Lebensfrohe Person in solch einer Lage zu geraten.

Was ich grad so erstaunend an deiner Nachricht fand ist, heute Nacht bin ich mit diffusen Träumen aufgewacht, lag wach und bin auch auf die Idee gekommen das es genau mit dem Trimipramin los ging und niewieder aufhörte bis heute. Ich ärgere mich so sehr das ich überhaupt jemals mit AD angefangen habe.

Ich bin für jeden Tipp dankbar. Grad habe ich mich übergeben und liege bei dem Wetter im Bett. Alle die es wissen, wollen spazieren gehen, aber ich kann einfach nicht. Gestern war ich kurz nach 18 Uhr mit dem Fahrrad draußen und es wurde nicht besser. Hab einen Baum umarmt, gebetet, meditiert.... Nichts hat sich verändert,geschweige denn das die Konzentration garnicht vorhanden ist und ich bin grad in den Tagen wo es mir eigentlich für ein paar Tage besser geht. Echt traurig😔

Hab deine Signatur durchgelesen, du bist aber auch mutig🙈😳😖darf ich fragen wie du dich beim absetzen ernährt, bewegt hast und ob du noch arbeitest?

Danke das du dir Zeit genommen hast zu antworten, ich finde es bei niemanden hier selbstverständlich❤️🙏 und bin für alles sehr dankbar❤️.. Wie ein kleines Mädchen schaue ich seit gestern in mein Email Postfach ob jemand geschrieben hat😔

GLG, Lari
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-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

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Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
carlotta
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von carlotta »

Hallo Lara,

es ist schlimm, was Du durchmachst und dass "da draußen" so viele die Zusammenhänge nicht sehen und verstehen, darunter viele "Profis". Da wird dann oft viel verschlimmbessert.

Dass Deine Problematik mit dem Absetzen (schon der vorherigen PP) zu tun hat, ist augenscheinlich, das weißt Du selbst. Und das Escitalopram kann das wohl kaum "deckeln". Dennoch kannst Du es leider nicht zügig absetzen, wegen der körperlichen Abhängigkeit, die sich mittlerweile entwickelt hat. Und ja, wenn das Nervensystem einmal stärker irritiert ist, kann es bis zu einer Stabilisierung länger dauern, das mussten leider schon viele erfahren.

Daher sehe ich für den Moment auch weitere Reduktionen als kritisch an. Du müsstest Deinem Körper wohl noch Zeit geben.

Was mir noch auffällt: Kürzlich gab es den Versuch mit dem Progesteron, zudem hast Du vor nicht langer Zeit mit Vitamin D begonnen (was übrigens mit Magnesium und Vit. K kombiniert werden sollte, um richtig verstoffwechselt zu werden). Das sind natürlich tiefgreifende Änderungen relativ parallel. Und dann die letzte Reduktion, die noch nicht so lange zurückliegt. Das kann in Summe einfach zu viel gewesen sein, zumal sowohl Hormone als auch NEM ordentlich triggern können.

All das kann zum jetzigen Zustand beigetragen haben. Du musst halt schauen, was davon sinnvoll ist beizubehalten. Und nach den Veränderungen solltest Du Deinem Nervensystems noch Zeit geben bis zur nächsten Reduktion.

Liebe Ostergrüße und viel Kraft
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
Lara82
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe Carlotta,

Vielen lieben Dank für deine Nachricht❤️

Ist es vllt. jetzt am besten alle Nahrungsergänzungsmittel + Progesteron zur Seite zutun um vllt. etwas mehr Ruhe rein zu bringen?

Sry das ich dich frage, ich weiss das es jeder selbst wissen muss❤️

Die Vitamin D Dosis habe ich sofort reduziert seitdem es mir hier geraten wurde. Habe es auch in Kombi mit K2 und Magnesium genommen.

Denke es wäre vllt. besser jetzt alles erstmal weg zu lassen um vllt. eine gewisse Ruhe reinzubringen???

Denn, auch ohne NEM ging es mir leider sehr schlecht, sie sollten dann als Unterstützung dienen😔... Beim Progesteron hoffte ich auf "DIE LÖSUNG" meiner Probleme und krassen Absetzerscheinungen der Ad's vor der Periode und während dessen, aber während der Pause (erste Zyklushälfte) geht es mir noch schlechter als vor dem Progesteron.

Ich höre immer von meinen Eltern und meinem Freund, man sollte sich nicht auf negative Dinge konzentrieren und sich gut ablenken. Tue ich ja, aber diese Schmerzen, Brennen, ganz schlimme Gedanken lähmen mich. Es gibt Tage wo ich morgens aufstehe und ein anderer Mensch bin. Ich koche, backe, putze, lache... Und bin zuversichtlich und dann kracht alles wieder zusammen. Aus dem Nichts. Es gibt sehr wenig solcher Tage und das ist so traurig. Am liebsten würde ich einen Kaltentzug machen und ins Koma verlegt werden, aufwachen und wieder normal sein😔

Danke für deine Antwort❤️es ist nicht zum aushalten. Mag nicht mehr😥

GLG, Lari
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-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
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Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Sabs »

Hi Lara,
Hm, "mutig" - ich würde sagen naiv und kaotisch! Hätte ich geahnt, dass es mir so geht, hätte ich NIEMALS abgesetzt!! Weißt du, jeden Sch**ß googelt man, aber bei so etwas verdammt wichtigen bin ich nicht auf die Idee gekommen zu googeln. Keine Ahnung, ich war fest davon überzeugt, dass es mir wegen den äußeren Umständen schlecht ging, hab den OFFENSICHTLICHEN Zusammenhang nicht bemerkt und als es mir wieder besser ging (mit veränderten Lebensumständen und der Wiedereindosierung von Venlafaxin), dachte ich "na, dann kann ich das Venla jetzt ja endgültig weglassen" und schwupps, hier bin ich nun... F**K
Okay, okay sorry, bin so wütend über die Situation, musste das kurz loswerden.

Nun zu deinen Fragen:
Ich ernähre mich seit zwei Wochen ziemlich gesund.
Glaube, dass meine Depressionen auch viel mit meiner fürchterlich schlechten Ernährung zutun hatten. Bin seit einigen Jahren Vegetarier, nunja aber leider quasi Nudel-Vegetarier, hab mich also seit ich denken kann nur von schlechten Kohlenhydraten ernährt, kein Gemüse, kaum Obst, nur Müll in mich reingestopft.
Naja und meine depressiven Episoden beginnen immer mit Magendarmbeschwerden, Übelkeit und Appetitlosigkeit, von daher lag nahe, dass ich was ändern muss (außerdem hatte ich sowas wie ne göttliche Eingebung diesbezüglich - nein, bin nicht psychotisch und auch nicht religiös :D aber spirituell und fantasievoll - anderes Thema :wink:)
Also: esse nun viel Gemüse, glutenarm, wenig Milchprodukte und viele Nüsse

Zweite Frage: Arbeiten gehe ich nicht, geht leider überhaupt nicht, bin schon lange krankgeschrieben. Aber das ist auch ein Problem, weil ich so den ganzen Tag Zeit habe, mich mit meinen Symptomen zu beschäftigen. Werde nach Corona in eine Tagesklinik gehen, um meine Alltagstauglichkeit zu testen und zu üben und danach hoffentlich wieder arbeiten gehen.
Mir geht es vor allem tagsüber sehr schlecht, bin sehr angespannt, so kann ich einfach nicht unter Menschen :(

Tja ja, vor 4 Monaten wollte ich nochmal studieren und mit meiner Kunst Geld verdienen, jetzt mache ich garkeine Kunst mehr :( :( :( und bin krankgeschrieben.

Falls du auch unter Unruhe leidest: mir hilft kytta Sedativum ein wenig, ist so ein Passionsblume-extrakt.
Außerdem meditiere ich jeden Tag und gehe viel laufen.
Selbsthilfebücher (zT. : heilhypnose, Spiritualität oder Psychologie) helfen mir, da ich mich damit irgendwie besser ablenken kann, als mit netteren Themen :rotfl:
Und bin in osychotherapeutischer Behandlung

Ps.: verbringe jeden Tag zurzeit stundenlang im Forum, völlig irre, schon zwanghaft irgendwie. Aber besser als Suizidgedanken.. Von daher, mach dir kein Kopf darüber, dass du auf Antworten wartest.
Das Forum ist bzgl Entzug der einzige Halt, weil Ärzte den Entzug nicht ernst nehmen und das Umfeld sich halt nicht in die Situation reinversetzen kann...

Hmpf... Will mein Leben zurück :(

Traurige Grüße Sabs
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Adriana
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Adriana »

Hallo Liebe Lara,

ich weiß nicht ob dir das weiterhilft aber mir geht es ähnlich wie dir. Ich werde einfach nicht stabil und leide jeden Tag an den unterschiedlichsten Beschwerden. Vor allem vor, während und nach der Periode.

Ich habe für mich entschieden nichts weiteres zu nehmen, kein Progesteron und so gut wie keine NEMs. Erstens habe ich so viel versucht und nichts hat geholfen, und immer steckt die Hoffnung dahinter das irgendwas hilft und wenn es dann nicht hilft, werde ich noch hilfloser/ängstlicher.

Ich denke das wir wirklich viel Zeit und Geduld brauchen bis sich der Körper von den ganzen Medikamenten erholt und das braucht seine Zeit. Und bitte glaube mir, ich bin ein sehr ungeduldiger Mensch und raste regelmäßig innerlich aus.
Ich weine so oft wie ein kleines Kind und habe immer wieder Angst, dass das niemals aufhört.

Glaub bitte an dich und versuche Tag für Tag zu leben. Das mit dem rausgehen ist auch bei mir ein Kampf. Ich kann zum Teil nicht gehen vor Schmerzen, brennen und den Puddingbeinen die ich habe, dann kommt noch der Schwindel,dauerangst und Übelkeit dazu. Zwing dich rauszugehen, egal wie hart das ist.
Ich habe mit meiner Mutter z.B. die Absprache getroffen, dass sie mich raus zwingt aus der Wohnung, sie taucht einfach bei mir auf- Ob ich will oder nicht.
Villeicht ist das auch eine Möglichkeit für dich.

Denk bitte dran, du bist wirklich nicht allein damit. Ich wünsche mir von ganzen Herzen das es dir besser gehen wird🙏🏼
Wenn du fragen hast oder einfach was loswerden willst, schreib einfach drauf los.

GLG
Adriana
2013: Kreisrunder Haarausfall, Ursache unklar
02/2013: Op wegen chronischer Tubendysfunktion bds.

06/2014-05/2015: 20 mg Paroxetin wegen Angst und Panikattacken, abgesetzt in zwei Wochen mit auszuhaltenden Absetzsymptomen
08/2015: spastische Bronchitis: Cortison, Antibiotika und Codeintropfen

08/2016: Schwangerschaft ab 6. Woche schwere Angst, Unruhezustände und Suizidgedanken
09/2016: Fehlgeburt: danach Dauerübelkeit mit Erbrechen (8 Kg Gewichtsabnahme in zwei Wochen), Atemnot, Angst und Panikattacken
09/2016: im Krankenhaus Tsh erhöht, weitere Untersuchungen bezüglich der Schilddrüse wurden nicht durchgeführt

10/2016: Setralin 50 mg eingeschlichen, eine Woche später Einweisung Psychiatrie
Aufgrund Unverträglichkeit Wechsel zu Paroxetin 20 mg

11/2016: Diagnose Helicobacter Pylori

01/2017: Entlassung Psychiatrie
Paroxetin in kürzester Zeit abgesetzt

03/2017: Diagnose Gastritis, Hashimoto, erneut Helicobacter Pylorie
Medikation: Amoxilin, L- Thyroxin 50 mg
Symptome: ganztägige Unruhe, Rastlosigkeit, Nervösität, Übelkeit, Atemnot, Zittern

04/2017: Beginn Tavoreinnahme, 1-1,5 mg
L- Thyroxin auf 137 mg erhöht

05/2017- 07/2017: 5. wöchige psychosomatische Reha
Absetzversuch Tavor gescheitert
Medikation: Cypralex 5 mg und 15 mg Mirtazapin
Durch Cypralex noch mehr Unruhe und nach einer Woche abgesetzt, Mirtazapin nach Reha ausgeschlichen

08/2017-10/2017: Tavorentzug in Klinik innerhalb von 11 Tagen, heftige Entzugssymptome. Entlassung auf eigenen Wunsch da es nicht aushaltbar war. Nach Entlassung Tavoreinnahme von 3 mg, Paradoxe Wirkung

11/2017: Aufnahme Psychiatrie
Duloxetin 120 mg und 10 mg Olanzapin, Olanzapin beruhigt und fängt Entzugssymptome vom Tavor ab. Wegen starker Gewichtszunahme nach drei Monaten abgesetzt

08/2018: Entlassung aus Psychiatrie nach neun Monaten
Auch mit Duloxetin starke Ängste und Dauerunruhe, innerhalb von acht Wochen ausgeschlichen

11/2018: Einnahme Tavor 1- 1,5 mg

12/2018: Psychiatrie
20 mg Paroxetin, 50 mg Trimipramin und 0,5 mg Risperidon. Trimipramin noch in Klinik ausgeschlichen. Entlassung nach sechs Wochen

02/2019: Risperidon auf 1 mg hochgesetzt wegen Gedankenkreisen und immer wieder kehrenden Einbrüchen

03/2019-05/219: Risperidon verstärkt depressive Gedanken. Während und nach Beendigung der Einnahme: Sehstörungen, Zitteranfälle, Nervenschmerzen, brennen in Beinen, Bauch, Kopf und Armen gepaart mit Taubheitsgefühlen in Arme und Beine. Kopf und Halsschmerzen ( immer in Kombination ), Angst, unruhe und Panikattacken.
Erneute Tavoreinnahme von 1-1,5 mg

07/2019: zwei Wochen Psychiatrie. Wechsel von Paroxetin 20 mg auf Citalopram 20 mg

09/2019: Diagnose: Borreliose, Infektion mit Mykoplasmen und Cytomagalieviren
Drei Wochen Doxyciclin mit geringer Wirkung auf Schmerzen

09/2019- 22.11.2019: Citalopram von 20 mg auf 10 mg runter

09/2019: innerhalb von vier Wochen 1 mg Tavor durch 9,5 mg Diazepam ersetzt
Von 137 mg L- Thyroxin auf 68 mg runter

10/2019: 9,5 mg Diazepam
23.10.2019: 6 mg Diazepam
27.11.2019: 5,5 mg Diazepam
1.12.2019: 5 mg Diazepam
12.12.2019: wegen starken Entzugssymptomen wieder 6 mg Diazepam
30.12.2019: 5,5 mg Diazepam

Blutbefund vom 9.01.2020: Antikörper der Schilddrüse sind stark angestiegen, starker Eisenmangel (bekannt seit 14 Jahren)

16.01.2020: 6 mg Diazepam
23.01.2020: 6,5 mg Diazepam

6.03.2020: 6 mg Diazepam
24.03.2020: 5 mg Diazepam

7.04.2020: 4,5 mg Diazepam
16.04.2020: 4,0 mg Diazepam

6.05.2020: 3,5 mg Diazepam
30.05.2020: 3,0 mg Diazepam
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von padma »

hallo Lara, :)

es tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht. :hug:
Beim Progesteron hoffte ich auf "DIE LÖSUNG" meiner Probleme und krassen Absetzerscheinungen der Ad's vor der Periode und während dessen, aber während der Pause (erste Zyklushälfte) geht es mir noch schlechter als vor dem Progesteron.
Das hört sich nicht so gut an. Wenn sie mehr schaden als helfen, wäre es vermutlich besser, sie wegzulassen. Ich kenne mich jedoch mit den Progesteronkapseln kenne ich leider nicht so aus. Ich frage mal Annanas :) , ob sie bei dir reinschauen kann.

Hast du Vit D inzwischen weggelassen? Das würde ich versuchen.

Ist es denn seit der letzten Reduktion schlechter geworden oder meinst du eher, dass es am Progesteron liegt?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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Lara82
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Hallo liebe Padma,

Sry, mir fällt schreiben so schwer, deswegen hatte ich keine Kraft die Frage nochmal hier zu stellen. Danke für deine Antwort, 1000 Dank, du bist ein Schatz. Am 28.Feb.20 bin ich auf 19mg runter und am 17.März. 20 habe ich angefangen die bioidentischen P. Kapseln 25mg (lt. Arzt sehr niedrig dosiert) zu nehmen. Mir ging es das erste mal nach Jahren vor meiner Periode richtig gut. Dann kam 14 Tage später die Periode und ich musste direkt am ersten Tag zum Zahnarzt damit er mir das Implantatgewinde frei legt + Gewebetransplantation am Zahnfleisch. Habe die Adrenalin Betäubung mal wieder nicht vertragen. Bekam Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, weiche Knie (schon das zweite mal und der Arzt sagt das er das noch nie hatte das jemand so sensibel reagiert)..trotz allem benebelt und mutig die OP durchgestanden.

Also 3 Dinge am gleichen Tag (Zahnarzt, Progesteronpause weil ich sie nur in der zweiten Zyklus Hälfte nehmen soll und die Periode bekommen)

Hatte ab dem Zeitpunkt Kopfschmerzen und innere Unruhe und Gefühle die ich nicht aussprechen mag bis zum Eisprung. Dann war ich 4 Tage wie ausgewechselt und dann ging es von vorne los, bis heute. So dass ich nicht nach 6 Wochen auf 18 Tropfen runter bin. Bin auf 19 mg geblieben und habe auch nicht erhöht weil ich denke das ich so oder so irgendwann runter muss. Bei mir gibt es seit Ende 2018, dank der Hormone, keine Stabilität mehr😔.

Ich denke es war sehr unklug abzusetzen und Zeitnah die P. Kapseln zu nehmen. Nun weiss ich nicht ob es Absetzerscheinungen sind oder die Hormone😖. Soll ich die Hormone im nächsten Zyklus aussetzen um zu prüfen ob es davon kommt? Weil grad nehme ich sie und der Zustand ist nicht zum aushalten.

Nachdem gestern meine Hausärztin mich sehr mit der Aussage "passen sie bloß auf das sie nicht vom Balkon springen" mich sehr verletzt hat, geht es mir noch schlechter. Jetzt muss ich auch noch am Montag die Krankenkasse anrufen und fragen ob ich ab sofort mich vom Psychiater oder einem anderen Arzt mich krank schreiben lassen darf. Da mag ich nicht mehr hingehen, sie reagiert so schlimm wenn ich ihr widerspreche.
Das sie auch noch nie von Absetzproblemen gehört hat in ihrer 30 jährigen Laufbahn und ich mich sehr reinsteigere, mag ich nicht mehr hören. Ich habe so oft versucht ihr ans Herz zu legen das sie in dieses Forum reinschauen soll, die Menschen denken es sich doch nicht aus. Nein, es sei die Erkrankung die dahinter steckt, mehr fällt ihr dazu nicht ein. Ich wünsche niemandem diese Symptome, aber in solchen Momenten denke ich manchmal "wenn sie es nur mal eine Woche fühlen könnten was einige durchmachen".... Sry, musste kurz raus😥😥

Es wäre sehr lieb wenn du Ananas fragen könntest❤️❤️❤️

Liebe Adriana, liebe Sabs,

Verzeiht mir wenn ich bis jetzt nicht geantwortet habe. Ich danke euch allen wirklich sehr für eure Unterstützung und mutmachenden Worte. Bin völlig durch den Wind aber eure Tips habe ich mir zu Herzen genommen😔. Gehe trotz der ganzen Symptome und keiner Kraft viel an die frische Luft, meditiere usw, obwohl es garnicht im Kopf ankommt. Antworte euch sobald es mir besser geht. Haltet durch, ich glaube und denke an euch❤️❤️❤️+ Umarmung...

Eure Lara
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Straycat »

Liebe Lara,

Ich fühle sehr mit dir. Auch ich reagiere sehr sensibel auf jede Art von Hormonschwankung und habe innerhalb meines Zyklus ein ähnliches "Muster" wie du. Kurz vor, während und nach der Periode sind meine Symptome auch immer am heftigsten und meist kann ich nur in der Zeit zwischen Eisprung und Periode aufatmen.

Ich denke ich würde es so versuchen, wie du vorgeschlagen hast, und erstmal die Hormone und NEM weglassen und warten, dass sich das ZNS etwas beruhigt. Sonst kannst du nicht auseinander halten was wovon kommt.

Ich wünsche dir, dass es möglichst bald besser wird!! :hug:

Alles Liebe,
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von padma »

liebe Lara, :)

ich verstehe, dass du keine Kraft mehr hast. :hug:

Es ist nun wirklich kaum herauszufinden, woran es liegt, da zuviel zusammengekommen ist. Bei sehr empfindlichen Personen kann alleine schon eine adrenalinhaltige Betäubung massiv triggern.

An Escitalopram würde ich jetzt nichts ändern, das würde ja auch wieder Unruhe ins System bringen.
Progesteron könntest du vermutlich noch weglassen, aber wie gesagt, damit kenne ich mich nicht aus.

Wenn deine Ärztin partout nichts von Absetzsymptomen wissen will würde ich pragmatischerweise nicht darauf bestehen, sie zu überzeugen. Soll sie denken, was sie will, Hauptsache du bekommst deine Krankschreibung und weiterhin Rezepte.

Cat :) hat hier hilfreiche Tipps zum Umgang mit ("ignoranten") Ärzten zusammengestellt viewtopic.php?f=15&t=17091

Wenn eine wichtige Frage untergeht, kannst du übrigens im thread "dringende Fragen zum Absetzverlauf" darauf hinweisen viewtopic.php?f=67&t=16635
Dann bekommst du i.d.R. eine zügige Antwort, vorausgesetzt es fällt jemand was dazu ein.

liebe Grüsse und hoffentlich baldige Besserung :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
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Lara82
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

Straycat hat geschrieben: 26.04.2020 10:02 Liebe Lara,

Ich fühle sehr mit dir. Auch ich reagiere sehr sensibel auf jede Art von Hormonschwankung und habe innerhalb meines Zyklus ein ähnliches "Muster" wie du. Kurz vor, während und nach der Periode sind meine Symptome auch immer am heftigsten und meist kann ich nur in der Zeit zwischen Eisprung und Periode aufatmen.

Ich denke ich würde es so versuchen, wie du vorgeschlagen hast, und erstmal die Hormone und NEM weglassen und warten, dass sich das ZNS etwas beruhigt. Sonst kannst du nicht auseinander halten was wovon kommt.

Ich wünsche dir, dass es möglichst bald besser wird!! :hug:

Alles Liebe,
Cat
vielen lieben Dank für deine Antwort und dein Mitgefühl❤️...es ist der reinste Wahnsinn, dass versteht auch nur ihr was das für Symptome sind. Mir geht es auch tatsächlich in der ersten Zyklus Hälfte noch schlechter als in der zweiten, liegt wahrscheinlich am Oströgen was pusht (laut dem Arzt wo ich die Progesteronkapseln her habe). Ja ich werde jetzt alles weg lassen, war wieder doof alles gleichzeitig zu machen. Es ist die Verzweiflung die dahinter steckt😔

Wünsche dir auch alles Liebe, vielen Dank.

GLG, lara
Angst und Panikstörung, mittelschwere Depression-Aug. 2010 erster Klinik Aufenthalt. 100 mg Sertralin + 25 mg Trimipramin zum einschlafen

-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
Lara82
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Re: Lara82: Escitalopram absetzen

Beitrag von Lara82 »

padma hat geschrieben: 26.04.2020 19:36 liebe Lara, :)

ich verstehe, dass du keine Kraft mehr hast. :hug:

Es ist nun wirklich kaum herauszufinden, woran es liegt, da zuviel zusammengekommen ist. Bei sehr empfindlichen Personen kann alleine schon eine adrenalinhaltige Betäubung massiv triggern.

An Escitalopram würde ich jetzt nichts ändern, das würde ja auch wieder Unruhe ins System bringen.
Progesteron könntest du vermutlich noch weglassen, aber wie gesagt, damit kenne ich mich nicht aus.

Wenn deine Ärztin partout nichts von Absetzsymptomen wissen will würde ich pragmatischerweise nicht darauf bestehen, sie zu überzeugen. Soll sie denken, was sie will, Hauptsache du bekommst deine Krankschreibung und weiterhin Rezepte.

Cat :) hat hier hilfreiche Tipps zum Umgang mit ("ignoranten") Ärzten zusammengestellt viewtopic.php?f=15&t=17091

Wenn eine wichtige Frage untergeht, kannst du übrigens im thread "dringende Fragen zum Absetzverlauf" darauf hinweisen viewtopic.php?f=67&t=16635
Dann bekommst du i.d.R. eine zügige Antwort, vorausgesetzt es fällt jemand was dazu ein.

liebe Grüsse und hoffentlich baldige Besserung :hug:
padma
Liebe Padma,

Vielen Danke für deine Antwort. Es ist sooo sehr Kräftezerrend, ich versuche jetzt von Tag zu Tag zu leben. Diese Unruhe, Gedanken und Schmerzen sind kaum auszuhalten. Habe Atosil da, aber möchte es nicht nehmen. Das bringt wahrscheinlich noch mehr Unruhe rein, statt Ruhe.

Wegen der Hausärztin, du hast so recht, ich werde es sein lassen und gleich den Link durchlesen. Ich denke es ist die Wut die dahinter steckt, kann nicht mehr meinen Mund halten. Werde es aber aus Selbstschutz machen, es ist ein Energiekiller.

Mein Psychiater ist zum Glück emphatischer und versucht mich wenigstens immer zum Lachen zu bringen.

Vielen lieben Dank für den Hinweis wenn eine Frage untergeht❤️

Danke das du und auch die anderen, trotz eurer Lage, in meinen Augen Lebensretter seid❤️

Ich wüsste nicht wie es mir ohne das Forum gehen würde😔es gibt mir irgendwie halt❤️🙏

GLG

Lara
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-April 2011 Trimipramin kalt abgesetzt, ging gut

-März-Aug. 2015 (mit ärztlicher Absprache weil Symptomfrei) Sertralin von 100 in 25 mg Schritten auf 50mg dosiert und außer Brainzeps und Kopfschmerzen nicht viel wahr genommen. Kurze Zeit später Magen und Darmschmerzen.

Am 17.Nov 2015 mit schlimmster Panik, brennen am ganzen Körper, Ohrenpiepen, aus dem Schlaf gerissen und Todesangst gehabt.

25.Nov. 2015 erneut für 8 Wochen in die Klinik. Ärzte bei der Visite darum gebeten hochzusetzen weil mir eine Freundin sagte das ich verrückt sei so schnell abzusetzen (kannte das Forum hier nicht). Ärzte abgelehnt weil Sertralin angeblich bei 100mg genauso wirkt wie bei 50mg. Nur Trimipramin gaben sie wieder.

Februar 2016 auf eigener Faust Sertralin wieder auf 100mg hoch dosiert. Durch die Hölle gegangen. Neuer Psychiater wurde mir empfohlen.

- schlimme Unruhe vor der Periode und währenddessen kam hinzu.

-trotzdem eine Berufliche Reha begonnen um aus der Selbstständigkeit in meinen erlernten Beruf zurück zu kehren. Einen Job als Sachbearbeiterin gefunden.

Seit März 2018 Trimipramin auf 15 mg runter dosiert weil QT Zeit erhöht.

Von März - November 2018 von 15mg in 6 Wochen Schritten jeweils ein Tropfen reduziert. Bei 10mg angekommen, im Nov. 2018 ganz abgesetzt. :cry:

-11.1.2019 Trimipramin auf anraten der Forum Mitglieder wieder auf 10 Tropfen hoch dosiert. Keine Veränderung. Wieder abgesetzt. Ging gut weil Symptome gleich. auf Escitalopram 20mg, gegen euren Rat aus Verzweiflung umgestellt (sry an der Stelle) , keine Veränderung, alles gleich. Krank gemeldet, Aufhebungsvertrag, Krankengeld, Freistellung, Tagesklinik, wieder Krankengeld bis jetzt.

Mir geht es sehr schlecht, 10 Tage vor der Periode merke ich im Kopf das sich etwas verändert. Brainzeps bis zum 1. Zyklystag (führe Protokoll) Psychiater, Endokrinologie, Frauenarzt, Heilpraktikerin ratlos.

Bis zum 9.Zyklystag schlimmste Nebenwirkungen von was auch immer. Ich weiss es nicht. Hormone spielen verrückt und aber auf dem Blutbild alle Werte OK, auch die Schilddrüse scheint OK zu sein.

Bin verzweifelt, Psychiater rät die AD langsam nach meinem Tempo abzusetzen, aber wie wenn ich nicht mal etwas stabil bin!!!
Existenz Ängste, Krankenkasse macht Druck😥

MEDIKATION:

Seit 28.Feb.2020: 19 mg Escitalopram (alle 6 Wochen ist 1Tropfen=1mg runterdosierung vereinbart) seitdem immernoch bei 1mg geblieben weil mein Körper nicht mit macht.

Hoffe ich habe nicht allzu durcheinander geschrieben, bin nicht die beste beim Schreiben.

Bitte helft mir!!!!! :zombie: :(
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