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Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

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Schlemihl
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Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Mittwoch, 04.07.18, 19:14

Hallo liebe Leute hier,
ich bin jetzt demnächst 59 Jahre alt, männlich und bin Ende 1989 / Anfang 1990 das erste Mal erkrankt. Zunächst hieß es Borderline, aber sehr schnell war klar, dass es eine paranoid-halluzinatorische Psychose war. Anfang 1990 war ich im Krankenhaus für 6 Monate und bekam dort Tavor, Haldol und dann später Fluanxol. Tavor wurde recht schnell wieder abgesetzt, weil ich das nicht wollte. Von Haldol habe ich extreme extrapyramidale Symptome bis zu Schlundkrämpfen gehabt. Das wurde dann durch Fluanxol ersetzt. Fluanxol habe ich immer recht gut vertragen und das nehme ich seitdem auch bis heute. Allerdings habe ich in den Jahren 1990 bis 1993 mehrfach psychotische Episoden mit Wahnerleben gehabt, allerdings nie Stimmen gehört und war auch noch zwei Mal für längere Zeit in der Psychiatrie.1993 gipfelte die Psychose in einen Suizidversuch mit Medikamenten im Wahn. Ich fühlte mich so sehr bedroht, dass ich mich lieber mit Medikamenten umbringen wollte. Nachdem ich bewusstlos war, wurde ich offensichtlich ins Krankenhaus gebracht und wachte dort auf der geschlossenen Station wieder auf. Dort bekam ich verschiedene Medikamente. Nachdem ich dort nicht mehr zwangsweise sein musste, habe ich mich entlassen lassen, weil ich in ein anderes Krankenhaus wollte. Dort wurde ich richtig auf Fluanxol eingestellt und ich war auch längere Zeit dort. Suizidversuche und Wahnvorstellungen hatte ich seitdem nie wieder, aber andere Symptome. 1995 ging es mir richtig schlecht und ich war dann für ein Jahr in der Tagesklinik, wo meine Diagnose in schizoaffektive Psychose umgeändert wurde. Ich bekam jetzt zum Fluanxol noch Carbamazepin dazu. Während Fluanxol zunächst mit 7 mg pro Tag angesetzt war, nehme ich jetzt seit Ende 1994 750 mg Carbamazepin / Tag. Dazu zu sagen ist, dass ich niemals irgendwie epileptische Anfälle hatte. Das sage ich, weil Carbamazepin ein Medikament gegen Epilepsien ist. Bei mir wirkt es vor allem entspannend. Sowohl Fluanxol als auch Carbamazepin nehme ich zur Phasenprophylaxe. Mit dieser Medikation lebe ich seit 1995 Dabei nehme ich seit ca. 10 Jahren nur noch 5 mg Fluanxol pro Tag. Seit 2007 habe ich volle Erwerbsminderungsrente und ich lebe seit 2 Jahren alleine in einer kleinen Wohnung.
Den letzten Ausschlag für meine Entscheidung, jetzt den Versuch zu machen, das Fluanxol abzusetzen, gab die aktuelle Versorgungslage mit Fluanxol. 5 mg Fluanxol-Tabletten sind nicht mehr zu bekommen. Ich habe zwar noch Vorrat, aber jetzt habe ich mir die Fluanxol-Tropfen 50 mg/ml 10 ml besorgt. Außerdem habe ich noch eine angebrochene Packung 2 mg Fluanxol-Tabletten.
Ich mache mir einfach Sorgen, dass, wenn es wirklich mal eine Krise gibt, die Medikamente nicht mehr verfügbar sein würden. Deshalb möchte ich lieber jetzt in Ruhe absetzen als irgendwann dann vor einer chaotischen Situation stehen.
Carbamazepin will ich zunächst mal so lassen wie es ist. Da mache ich keine Experimente.
Das Fluanxol habe ich seit dem 26.6. selbständig angefangen zu reduzieren, indem ich abwechseln jeweils zur Nacht 2x2 mg und den anderen Tag 5 mg Fluanxol-Tablette genommen habe. Das will ich jetzt zunächst bis Anfang August weiter machen. Dann habe ich einen Arzttermin und ich weiß dann auch, wie ich mich dann mit der Medikation fühle. Und dann kann ich das auch mit meiner Ärztin besprechen. Sie fände es zwar besser, wenn ich nicht reduziere, weil es ja mit den Medikamenten bisher so gut wie ohne Nebenwirkungen geklappt hat, aber ich bewerte das Risiko anders als meine Ärztin.
Ich habe das Thema Absetzen mit einem Sozialarbeiter besprochen, der mich regelmäßig besucht. Der fand die Idee soweit gut. Soweit zunächst einmal meine Geschichte.
Zuletzt geändert von Ululu 69 am Donnerstag, 05.07.18, 20:53, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Wirkstoffname ergänzt
Ausgangssymptome: Psychotische Wahnvorstellungen, Verfolgungsängste, Suizidversuch im Wahn
zunächst Diagnose von 1989 bis 1995: paranoid-halluzinatorische Psychose
Medikation: Haldol, nicht vertragen, danach Fluanxol (Wirkstoff Flupentixol) etwa 7 mg/Tag
ab 1995: schizoaffektive Psychose ICD F 25.9 G
Medikation: Flupentixol 7 mg , Carbamazepin 750 mg
ab ca. 2005: Flupentixol 5 mg, Carbamazepin 750 mg
Keine besonderen Nebenwirkungen, keine Absetzversuche
---
Weitere Medikamente:
Bedarfsmedikation Pipamperon 40 mg. Nehme ich vielleicht ein bis zwei Mal im Jahr, dann reichen 10 mg.
Sonstiges: HCT 25
NEM: Vitamine A-Z vom DM oder Aldi täglich, außerdem regelmäßig Magnesiumtabletten
falls ich nicht einschlafen kann: Baldrian-Tropfen vom DM, alternativ Zirkulin Einschlaf-Dragees
ab 18.8.2018 Omega-3 1000 von DM, 2 Kapsel/Tag
ab 10.9.2018 Omega-3 1000 1 Kapsel/Tag
---
ab 26.6.2018 ersten Absetzversuch Flupentixol begonnen.
Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg Flupentixol, täglich alternierend 4 mg und 5 mg
ab 11.07.2018 nicht mehr alternierend sondern konstant 4,5 mg
ab 4.8.2018 4,25 mg Flupentixol

Gwen
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Re: Schlemihl: Fluanxol + Carbamazepin

Beitrag von Gwen » Mittwoch, 04.07.18, 19:47

Hallo Schlemihl,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein. Du findest sie hier: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=32&t=12884
Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst.Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=46&t=15035

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig. Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln https://adfd.org/austausch/app.php/rules

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.

Wir wünschen dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
das ADFD Team
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Re: Schlemihl: Fluanxol + Carbamazepin

Beitrag von escargot » Mittwoch, 04.07.18, 20:42

Lieber Schlemihl,

herzlich willkommen hier!

Wieso reduzierst du so alternierend mit mal 5 und dann 4 mg F.? Hat das dein Arzt empfohlen?

Hatte anfangs die selbe Diagnose wie du...
wurde auch später dann in schizoaffektiv geändert.

Bin selbst noch recht neu hier und hoffe, die anderen schreiben dir noch was dazu. Jedenfalls würde ich nicht immer wechseln zwischen Pillen und Tropfen, sondern mich einmal entscheiden und das dann so durchziehen auch in der Menge des Reduktionsschrittes. Also zum Beispiel immer bei 5 mg bleiben, wenn du damit offenbar gut zurecht kommst? Sonst lies dich hier doch gern mal ein empfohlen werden 10 % aller 4-6 Wochen.

liebe Grüße
escargot
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 1-2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 1,07 mg, Risperdal 2 mg, Tavor 1 mg
2 X 425 mg Passionsblume
800 mg Magnesium
Vitamin B12

Wöchentlich Globulis
Elaps Corallinus LM1 1 Tropfen mit Pipette in ein Glas Wasser, davon 1 Löffel nur
Phosphorus C12 1 Globuli wöchentlich
....
► Text zeigen
05.08.2018 - 1,125 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
leichte Einschlafschwierigkeiten, Ängste u. Unruhezustände frühs, Übelkeit, Appetitlosigkeit
17.08. endlich besser, aber noch nicht gut. Weiterhin appetitlos, erschöpft, Angstzustände
20.08. endlich symptomfrei :)
23.08. Stimmengelaber, erschöpft, Angst
01.09. 1,07 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T... Ängste, verschwommenes Sehen bei Stress "Rissschatten", Geräuschkulissen

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Re: Schlemihl: Fluanxol + Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Donnerstag, 05.07.18, 0:53

Hallo Escargot,
ich reduziere so alternierend 4 mg und 5 mg weil ich noch eine N3-Packung 5 mg Tabletten habe und die aufbrauchen will. Außerdem habe ich noch 4 Blister mit 2 mg Tabletten. Die will ich ja auch aufbrauchen. Fluanxol hat eine Eliminationshalbwertzeit von 20 bis 40 Stunden. Deshalb schwankt im Blutbild das Fluanxol kaum, wenn ich alternierend 4 und 5 mg nehme. Ich habe auch mal gelesen, dass man das machen kann, damit man solche halben Dosierungen hinkriegt, wenn man nicht die richtige Dosierung als Tablette hat. Ich mache das ja jetzt über eine Woche und bisher klappt das und ich finde es ganz praktisch so. Wenn die 2 mg Tabletten aufgebraucht sind, dann werde ich alternierend 5 mg Tabletten und Tropfen nehmen.
Liebe Grüße
Schlemihl
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ab 1995: schizoaffektive Psychose ICD F 25.9 G
Medikation: Flupentixol 7 mg , Carbamazepin 750 mg
ab ca. 2005: Flupentixol 5 mg, Carbamazepin 750 mg
Keine besonderen Nebenwirkungen, keine Absetzversuche
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Bedarfsmedikation Pipamperon 40 mg. Nehme ich vielleicht ein bis zwei Mal im Jahr, dann reichen 10 mg.
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Re: Schlemihl: Fluanxol + Carbamazepin

Beitrag von escargot » Donnerstag, 05.07.18, 9:00

Hallo Schlemihl,

offenbar ist Fluanxol schlecht wasserlöslich. Schade! Sonst hättest du die Wasserlösmethode anwenden können.

Gut, dass du so gut zurecht kommst mit der alternierenden Einnahme (bei mir ging das nicht gut und "mein" NL hat eine ähnliche Halbwertszeit). Vielleicht klappt es aber ja auf diese Weise...

drücke die Däumchen!
escargot
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Re: Schlemihl: Fluanxol + Carbamazepin

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 05.07.18, 10:13

Hallo schlemihl, :)

dass die alternierende Methode jetzt (noch) klappt, ist kein Garant, ob es in drei Wochen auch noch so aussehen wird.
Ich bin da sehr sehr skeptisch.

Wir wissen, dass wechselnde Dosierungen beim Ausschleichen zu heftigen Problemen führen können.
Besteht evtl die Möglichkeit sich eine Feinwaage zuzulegen und die Dosis zurechtzubröseln / mit Mörser anstoßen und abzuwiegen? Es wäre sicherer.

Also ich möchte dir nicht deine Methode ausreden, aber als alte Hase hier kenne ich die Fallstricke des Entzugs und bin sehr vorsichtig, was diese wechselnden Dosen betrifft.

Viele Grüße
Jamie
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Re: Schlemihl: Fluanxol + Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Donnerstag, 05.07.18, 11:24

Hallo escargot,
bei den Fluanxol-Tropfen ist das Flupentixol in 36-prozentigem Alkohol gelöst. Also, die Wasserlösemethode würde wahrscheinlich mit Alkohol funktionieren, denke ich. Aber ich brauche das gar nicht, weil ich noch die Fluanxol-Tropfen habe.

Hallo Jamie,
ich danke Dir für Deinen Hinweis. Im Moment geht es halt. Dann muss ich wohl später nur auf Tropfen umstellen. Ich habe noch 1 Flasche 50 mg/ml 10ml Fluanxol-Tropfen. 1 Tropfen sind 1 mg Flupentixol. Damit kann ich ja auch 4,5 mg hinbekommen. Ich habe mir überlegt, dass ich mir 1 Tropfen in 100 ml Wasser löse. 10 ml von diesem Wasser sind dann 0,1 mg. Dann muss ich mir noch so eine Spritze besorgen, mit der ich dann die 10 ml aufziehen kann und so kann ich dann ja weiter machen.

Vielen Dank Euch beiden,
Schlemihl
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Medikation: Flupentixol 7 mg , Carbamazepin 750 mg
ab ca. 2005: Flupentixol 5 mg, Carbamazepin 750 mg
Keine besonderen Nebenwirkungen, keine Absetzversuche
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Sonstiges: HCT 25
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Freitag, 06.07.18, 0:08

Hallo liebe Leute,

ich hatte heute das Gefühl, dass ich insgesamt weniger strukturiert bin als sonst. Heute habe ich gar nichts richtig auf Reihe bekommen, sondern den ganzen Nachmittag in der Natur auf einer Bank gesessen und telefoniert.

Aufgestanden bin ich kurz vor 9 Uhr morgens. Ich habe im Moment keine besonderen Aufgaben. Allerdings hatte ich mir für heute eigentlich vorgenommen, meine Wohnung richtig aufzuräumen. Da ist nun doch nur ein oberflächliches Aufräumen draus geworden.

Weiterhin esse ich im Moment weniger. Ich habe einfach viel weniger Hunger als sonst.
Ich habe das heute einfach so gelassen wie es ist.

Viele Grüße
Schlemihl
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ab ca. 2005: Flupentixol 5 mg, Carbamazepin 750 mg
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Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg Flupentixol, täglich alternierend 4 mg und 5 mg
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Freitag, 06.07.18, 22:48

Hallo liebe Leute,
heute war wieder ein Tag, an dem ich sehr fit war. Ich habe alles sehr gut geregelt bekommen, was ich mir vorgenommen hatte. Also, rundum ein guter Tag. Keine besonderen Probleme.

Viele Grüße
Schlemihl.
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ab ca. 2005: Flupentixol 5 mg, Carbamazepin 750 mg
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Sonntag, 08.07.18, 1:18

Hallo liebe Leute,
heute war eher ein ruhiger, ausgeglichener Tag, an dem ich nicht viel tun musste. Ich habe das Gefühl, dass die Probleme, die ich die ersten Tage mit dem Absetzen hatte, sich allmählich etwas ausgleichen. Meine Ängste vor dem Absetzen werden etwas weniger.

Viele Grüße
Schlemihl
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Kimeta
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Kimeta » Sonntag, 08.07.18, 7:27

Hallo Schlemihl,

schön, dass Du Dich momentan wohl fühlst und nicht mehr so viel Angst vor dem Absetzen hast.

Reduzierst Du weiterhin alternierend? Ich drücke die Daumen, dass es klappt. Bleib sehr aufmerksam, denn wie Du weißt, empfehlen wir diese Methode aus Erfahrung nicht.

Einen schönen Sonntag und viele Grüße
Kimeta
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Schlemihl
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013. Aktuell seit 23.10.2017: 2,5 mg.
- 06/2018: Verdacht auf Histaminintoleranz nach Blutuntersuchung.
- Im Rahmen der Auslassdiät Verdacht auf Salicylatintoleranz (eigene Beobachtungen)

Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:

Schlemihl
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Sonntag, 08.07.18, 15:12

Hallo Kimeta,

danke für Deinen Kommentar. Ich bemerke, dass ich immer etwas unsicher bin, wenn ich die 4 mg am Abend nehme und mich sicherer fühle, wenn ich die 5 mg nehme. Aber wenn ich "vergesse", dass ich abends nur die 4 mg Tabletten genommen habe, dann fühle ich subjektiv keinen Unterschied. Ich bin dann aber immer froh, wenn ich den 4 mg Tag gut überstanden habe. Deshalb stimmt das wahrscheinlich schon, dass es besser wäre, wenn ich jeden Tag 4,5 mg nehmen würde. Dann reichen aber meine 2 mg Tabletten nicht für 6 Wochen und ich müsste schon mit den Tropfen arbeiten.

Ich bin in einer speziellen Versorgung, wo ich eine 24/7 Hotline habe und ich auch regelmäßig besucht werde. Mit diesem Sozialarbeiter habe ich schon gesprochen und er fand meine Ideen zum Absetzen gut. Ich gehe morgen außerdem in die PIA und rede mit der Sozialarbeiterin, bei der ich dort einen Termin habe. Sie kann es dann meiner Oberärztin mitteilen, bei der ich erst Anfang August einen Termin habe.

Ich wäre ziemlich zufrieden, wenn ich der Oberärztin dann Anfang August schon mitteilen könnte, wie die 6 Wochen mit 4,5 mg Fluanxol verlaufen sind. Ich hatte mit ihr schon mal über das Absetzen geredet, und sie wollte mir das auch nicht ausreden, sondern sie sagte nur, dass sie es besser fände, wenn ich bei 5 mg Fluanxol bleibe. Das hatte mich erst einmal überzeugt, weil ich ja nun schon 25 Jahre Fluanxol nehme und sich mein Gehirn natürlich voll auf die Neuroleptika eingestellt hat.

Aber nachdem ich die Schriften von Aderhold gelesen habe und auch, und das war der Auslöser dafür, dass ich Fluanxol absetzen will, nachdem ich erfahren habe, dass im Moment Fluanxol 5 mg und jetzt auch die 50 mg/ml 10 ml Tropfen auf dem deutschen Markt gar nicht verfügbar sind. Ich habe mich gefragt, nachdem ich ja nun festgestellt habe, dass ich als Aussenseiter, der auf ein bestimmtes Medikament angewiesen ist, dem Hersteller des Medikamentes völlig egal bin, was denn passieren würde, wenn es wirklich mal eine Krise gäbe. Dann ist das Medikament plötzlich nicht verfügbar und ich stehe total auf dem Schlauch.

Aus diesem Grunde habe ich mir gesagt, dass es mir lieber ist, dass ich jetzt das Risiko eines geordneten Absetzens in Kauf nehme als später dann irgendwie notfallmäßig im Chaos zu landen. Deshalb habe ich mich dazu entschlossen, das Flupentixol abzusetzen. Ich habe ohnehin seit 25 Jahren keine Wahnvorstellungen mehr gehabt und Aderhold schreibt ganz klar, dass man kein erhöhtes Dopamin in Gehirnen gestorbener Schizophrener festgestellt hat. Er schreibt auch, dass man zwar in einer akuten Psychose einen erhöhten Dopaminspiegel hat, dieser sich aber nach dem Zurückgehen der akuten Psychose wieder normalisiert. Weiterhin schreibt er, dass Schizophrene sogar einen Dopaminmangel im präfrontalen Cortex aufweisen. Allerdings würde ich durch ein zu schnelles Absetzen eine organische Psychose oder Supersensitivitätspsychose riskieren, da sich das Gehirn auf das Flupentixol eingestellt hat. Dies umso mehr als ich ja das Flupentixol schon so lange nehme. Deshalb ist mir das Risiko des Absetzens bewusst.

Ich merke auch, wie ich etwas sensibler werde, was aber nicht schlecht ist. Mal schauen, wie sich das in der nächsten Zeit entwickelt. Ich habe jedoch im Moment gar keinen Stress und kann meinen Tag frei gestalten. Wenn ich arbeiten müsste oder sonstige Anforderungen an mich gestellt würden, dann wäre das sicher etwas anderes.

Viele Grüße
Schlemihl
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Medikation: Haldol, nicht vertragen, danach Fluanxol (Wirkstoff Flupentixol) etwa 7 mg/Tag
ab 1995: schizoaffektive Psychose ICD F 25.9 G
Medikation: Flupentixol 7 mg , Carbamazepin 750 mg
ab ca. 2005: Flupentixol 5 mg, Carbamazepin 750 mg
Keine besonderen Nebenwirkungen, keine Absetzversuche
---
Weitere Medikamente:
Bedarfsmedikation Pipamperon 40 mg. Nehme ich vielleicht ein bis zwei Mal im Jahr, dann reichen 10 mg.
Sonstiges: HCT 25
NEM: Vitamine A-Z vom DM oder Aldi täglich, außerdem regelmäßig Magnesiumtabletten
falls ich nicht einschlafen kann: Baldrian-Tropfen vom DM, alternativ Zirkulin Einschlaf-Dragees
ab 18.8.2018 Omega-3 1000 von DM, 2 Kapsel/Tag
ab 10.9.2018 Omega-3 1000 1 Kapsel/Tag
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ab 26.6.2018 ersten Absetzversuch Flupentixol begonnen.
Reduktion von 5 mg auf 4,5 mg Flupentixol, täglich alternierend 4 mg und 5 mg
ab 11.07.2018 nicht mehr alternierend sondern konstant 4,5 mg
ab 4.8.2018 4,25 mg Flupentixol

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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 08.07.18, 15:33

Hallo Schlemihl,

Du hast dich gut informiert und gehst das Absetzen bedacht und kleinteilig an. Das finde ich wirklich toll! Ich wünsche dir sehr, dass du mit dem vorsichtigen Absetzen gut zurecht kommst und davon auch positive Veränderungen erlebst!

Grüße, Murmeline
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Sonntag, 08.07.18, 22:08

Hallo liebe Leute,
heute bin ich erst relativ spät aufgestanden und habe den ganzen Tag unter der Hitze gelitten. Gegen Abend habe ich mich noch aufgerafft und bin etwas Spazieren gegangen. Viel mehr war heute nicht los. Also, keine besonderen Vorkommnisse.

Viele Grüße
Schlemihl
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Dienstag, 10.07.18, 0:08

Hallo liebe Leute,
heute war ich in der PIA so wie ich es vor hatte. Ich habe über das Absetzen gesprochen und bisher ist alles ok. Zum Schluss des Gespräches habe ich ein Lob bekommen, das mir sehr gut gefiel. Ich würde sehr strukturiert und effizient kommunizieren. Das ist deshalb gut, weil das früher ein Problem von mir war. Außerdem wäre es gut, wenn ich auch das Rauchen aufgeben würde, aber ich befürchte, dass mich das zusätzlich destabilisiert. Besser wäre, wenn ich vom Absetzen her einen stabilen Stand habe und dann das Rauchen aufgebe und danach weiter absetze. Grundsätzlich finde ich die Idee gut, das Rauchen aufzugeben, nur fällt mir das sehr schwer.
Ansonsten war ich heute Nachmittag müde und habe einen Mittagsschlaf gemacht. Danach noch einen Spaziergang durch die Natur.
Soweit war der Tag gut.
Viele Grüße
Schlemihl
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Jamie
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Jamie » Dienstag, 10.07.18, 9:29

Hallo Schlemihl, :)

das Rauchen aufzugeben ist ein unbezahlbarer gesundheitlicher Mehrwert.
Unserer Erfahrung nach verlaufen die Entzüge aber komplizierter, wenn man gleichzeitig das Rauchen aufhört und einen Psychopharmaka-Entzug macht.
Das Nikotin verändert im Gehirn einiges und nicht immer zum Vorteil, wenn man einen Entzug plant.
Ich möchte dir das nicht empfehlen, denn es ist mindestens ein Doppelentzug.

Wäre es möglich zu überlegen, ob du den Rauchstopp nach dem Absetzen der NL angehen würdest?
Könntest du noch so lange warten?
Du hast ja selbst solche Gedanken, dass es evtl. so besser wäre.

Ansonsten Glückwunsch zu deiner authentischen und geordneten Kommunikation.
Ist bestimmt ein schönes Gefühl. Und Lob tut ja auch mal gut. :)

Grüße
Jamie
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Dienstag, 10.07.18, 23:37

Hallo Jamie,
ich habe das auch der Sozialarbeiterin in der PIA gesagt. Dazu habe ich mir überlegt, dass ich immer nur eine Sache zur Zeit angehen will.
So würde, falls alles gut geht, Anfang August eine stabiler Zustand bei einer Dosis von 4,5 mg Fluanxol da sein. Nach dem heutigen Tag werde ich jetzt auch diesen Wechsel von 5 mg und 4 mg bald beenden, denn das ist wirklich nicht gut.
Heute hatte ich ziemlich lange das Gefühl als würde jemand ständig Brausepulvertüten in meinem Gehirn auflösen. Außerdem empfand ich das Licht intensiver. Also, nicht etwa so, dass es heller war, sondern so, als hätte ich eine besonders scharfe Brille auf, die aber irgendwie nicht passt. Also, es war anstrengend für die Augen und Ohren. Alles war präziser, mit höherem Kontrast als es normalerweise ist. Ich habe einen großen Spaziergang gemacht, der mir gut tat.
Heute Abend, nachdem ich am späten Nachmittag noch ein Stündchen geschlafen hatte, war es wieder besser.
Also, heute war ja wieder ein 4 mg Tag in meinem alternierenden Vorgehen. Ich will jetzt so schnell wie möglich ständig 4,5 mg nehmen.
Ich habe seit heute auch 2 Packungen 50mg/ml 10ml Tropfen. Ein Tropfen sind 1 mg Flupentixol. Ich habe außerdem einen 100 ml Messbecher sowie ein Spritzenset mit 1 x 1ml, 1 x 2ml, 1 x 5ml, 1 x 10ml und 1 x 20ml Spritze bestellt. Die muss ich die nächsten Tage bekommen. Dann kann ich mir 1 Tropfen Fluanxol in 100 ml Wasser auflösen. Wenn ich das gut umrühre, dann sind 10 ml von der Lösung 0,1 mg Flupentixol. Also kann ich 50 ml abmessen und habe dann 0,5 mg Flupentixol. Dazu dann noch entweder 2 x 2 mg Dragees oder 4 Tropfen von der Lösung und dann habe ich 4,5 mg Flupentixol.
So habe ich mir das gedacht.
Was das Rauchen angeht, so will ich das erst angehen, wenn ich einen stabilen Zustand beim Fluanxol erreicht habe. Also, beispielsweise wenn ich mit 4,5 mg oder 4 mg Fluanxol stabil bin. Eher mache ich das auf keinen Fall. Aber ich beschäftige mich jetzt schon mal mit dem Gedanken.
Ich kann dann das Rauchen aufhören, damit klar kommen und dann beim Absetzen weiter machen.
Viele Grüße
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Mittwoch, 11.07.18, 23:09

Hallo liebe Leute,
seit heute mache ich weiter mit genau 4,5 mg und nicht mehr alternierend. Der Tag heute war ok.
Ich habe jetzt den Messbecher und die Spritzen, sodass ich 4,5 mg abmessen kann mit meiner Wasserlösemethode mit den Fluanxol-Tropfen. Das ist ja noch einfacher als die normale Wasserlösemethode, weil ich keine Tabletten zerkleinern muss, sondern nur die Tropfen ins Wasser fallen lassen und umrühren muss. Allerdings ist es nicht leicht, da nun genau 1 Tropfen aus der Fluanxol-Flasche zu bekommen. Kamen gleich 2 Tropfen raus. Ich habe dann 25 ml von den 100 ml abgemessen und getrunken. Das waren die 0,5 mg. Den Rest habe ich in den Kühlschrank gestellt für morgen. Und dann noch 2 x 2 mg Dragees genommen.
Mir ist auch aufgefallen, dass ich in der letzten Zeit und auch heute gar keinen Appetit hatte, was mir ganz gut tut aber doch recht ungewöhnlich ist.
Der Mangel an Appetit ist wohl auch ein Entzugssymptom. Das mit dem Brausepulver im Kopf war heute gar nicht mehr.
Viele Grüße
Schlemihl
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von Schlemihl » Donnerstag, 12.07.18, 23:54

Hallo liebe Leute,
das mit den 4,5 mg konstant ist richtig gut. Mir geht es gut und ich fühle mich mit der Dosis wacher als vorher, aber es ist gut, und stabil. Das werde ich jetzt so den Juli über weiter machen. Ich bin schneller in meinen Reaktionen und konzentrierter. Ich habe gelernt, dass es für das Reduzieren/Absetzen sehr wichtig ist, Ruhe zu haben und keinen Stress, sich zurückziehen zu können und dass Bewegung an der frischen Luft mir gut tut, manchmal auch nur stundenlang auf einer Bank sitzen und die Gegend betrachten.

Liebe Grüße
Schlemihl
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Re: Schlemihl: Fluanxol (Flupentixol)+ Carbamazepin

Beitrag von escargot » Freitag, 13.07.18, 10:43

Hallo Schlemihl,

ja, Zeit ist wohl der mit wichtigste Faktor überhaupt neben dem Schlaf! Gut, dass du das auch für dich erkennen konntest!

Denke es ist auch gut, dass du nicht weiter alternierend reduzierst, sondern konstant. Ich habe trotz Restsymptomen und Symptömchen durch die Reduzierung meiner NL auch endlich wieder sowas wie Lebensqualität gewinnen können. Das ist etwas, was viele der Weißkittel nicht berücksichtigen. Deren primäres Ziel ist (weitestgehende) Symptomfreiheit und was das dann zusätzlich verursacht und für Probleme nach sich zieht wird als vernachlässigbar betrachtet. Und so ist es einfach nicht.

Die Natur ist auch für mich ein wichtiger Anker. Hast du eine feste Route inkl. der Bank für deine Spaziergänge?

Liebe Grüße
escargot
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DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 1-2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 1,07 mg, Risperdal 2 mg, Tavor 1 mg
2 X 425 mg Passionsblume
800 mg Magnesium
Vitamin B12

Wöchentlich Globulis
Elaps Corallinus LM1 1 Tropfen mit Pipette in ein Glas Wasser, davon 1 Löffel nur
Phosphorus C12 1 Globuli wöchentlich
....
► Text zeigen
05.08.2018 - 1,125 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
leichte Einschlafschwierigkeiten, Ängste u. Unruhezustände frühs, Übelkeit, Appetitlosigkeit
17.08. endlich besser, aber noch nicht gut. Weiterhin appetitlos, erschöpft, Angstzustände
20.08. endlich symptomfrei :)
23.08. Stimmengelaber, erschöpft, Angst
01.09. 1,07 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T... Ängste, verschwommenes Sehen bei Stress "Rissschatten", Geräuschkulissen

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