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Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

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padma
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von padma » Donnerstag, 18.10.18, 19:32

liebe Skyla, :)

ja, da kommt einiges zusammen.
Ich denke, es handelt sich um eine Symptomwelle. Was du beschreibst sind alles mögliche Absetzsymptome.

Auslöser können sein:
- der grippale Infekt selbst
- die Medkamente (da hätte ich v.a. Codein in Verdacht, aber auch die andern können Symptome
triggern
- der Umzugsstress (Stress ist ein sehr starker Symptomtrigger)

Die Liste möglicher Symptomtrigger findest du hier https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12534

Deine Reduktionsabstände sind mit 3 Wochen knapp bemessen, auch wenn du schön kleine Schritte machst. Das kann auch mit reinspielen.

Ich würde jetzt auf den 3,2 mg bleiben bis du dich stabilisiert hast.

gute Besserung und alles Gute für den Umzug, :hug:
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Skyla23
Beiträge: 42
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Skyla23 » Donnerstag, 18.10.18, 23:57

padma hat geschrieben:
Donnerstag, 18.10.18, 19:32
liebe Skyla, :)

ja, da kommt einiges zusammen.
Ich denke, es handelt sich um eine Symptomwelle. Was du beschreibst sind alles mögliche Absetzsymptome.

Auslöser können sein:
- der grippale Infekt selbst
- die Medkamente (da hätte ich v.a. Codein in Verdacht, aber auch die andern können Symptome
triggern
- der Umzugsstress (Stress ist ein sehr starker Symptomtrigger)

Die Liste möglicher Symptomtrigger findest du hier https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=12534

Deine Reduktionsabstände sind mit 3 Wochen knapp bemessen, auch wenn du schön kleine Schritte machst. Das kann auch mit reinspielen.

Ich würde jetzt auf den 3,2 mg bleiben bis du dich stabilisiert hast.

gute Besserung und alles Gute für den Umzug, :hug:
padma
Liebe Padma,

ich danke dir für die Nachricht :)

Ich habe Boxagrippal und die Codeintropfen seit gestern weggelassen und siehe da : ich konnte normal einschlafen und die Ängste waren weg.
Kann sein das diese Medikamente solche Symptome wirklich getriggert haben.
Nun, dann weiß ich bei der nächsten Erkältung eben, auf welche Medikamente ich besser verzichten sollte :D

Das stimmt schon mit dem Abstand beim Absetzen. Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich nicht so wirklich auf die Zeit achte , sondern bewusst auf meinen Körper höre und nur wenn ich absolut keine Zweifel mehr habe, gehe ich mit der Dosis runter. Aber diesesmal kam die Erkältung noch dazu.
Ich bleibe jetzt erstmal auf jeden Fall bei 3,2mg bis ich die Erkältung komplett los bin und mich stabilisiert habe. Danach geht es dann weiter mit dem Absetzen :)

Liebe Grüße,
Jessi
Aktuelle Medikamentation : Euthyrox 112mg
2015 erstmalige Einnahme von Escitalopram aufgrund von PTBS und depressiver Verstimmung

Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
-> Langsames Ausschleichen, alle 2 Wochen 2mg reduzieren
->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
15.04.: 0mg

07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
27.08.: 0mg-> allgemeines Wohlbefinden. Keinerlei Symptome

Leptirica96
Beiträge: 22
Registriert: Sonntag, 23.09.18, 15:19

Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Leptirica96 » Freitag, 16.11.18, 11:52

Hey Jessi,
Wie geht's dir? Wie kommst du mit dem Absetzen voran?
Gruß Jenny
Diabetes Typ 1 und 2mal Schildrüsenüberfunktion gehabt.

Ausgangssituation -> Angefangen mit Ohnmachtsanfall nach Benutzung von Nuvaring (reagiere sehr sensibel auf Hormone), danach erste Panikattacken, Verspannungen am ganzen Körper, tägliches Heulen, vibrieren im Unterleib, Faszikulationen in den Waden.. Alles innerhalb von 3 Monaten.. Start der Einnahme von

Escitalopram Ende März 2018
10mg Dosierung.
Alle Symptome sind weg. Fühle mich wie die Alte. Außer noch Faszikulationen in den Waden.

Start
13.8.18 9mg
19.8.18 8mg
26.8.18 7mg
2.9.18 6mg
9.9.18. 5mg --> leichte Absetzprobleme aber nicht als solche erkannt (Müdigkeit und Kribbeln am Hinterkopf)
16.9.18 3mg --> Heulen, Nervosität, leichte Panikattacke und vibrieren im Unterleib ist zurück

17.9.18 5mg
24.9.18 6mg
29.9.18 7mg -> die meisten Symptome sind weg außer Müdigkeit und vibrieren im Unterleib
21.10.18 7mg -> Stimmungstief schon seit 1 Woche, vermehrtes Heulen, vibrieren im Unterleib stärker ausgeprägt
11.11 8mg
8.3.19 7mg
29.4.19 6mg
10.6.195mg
:party2: :party2:

Escitalopram von Ratiopharm

Skyla23
Beiträge: 42
Registriert: Freitag, 06.07.18, 11:29

Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Skyla23 » Dienstag, 05.02.19, 8:41

Leptirica96 hat geschrieben:
Freitag, 16.11.18, 11:52
Hey Jessi,
Wie geht's dir? Wie kommst du mit dem Absetzen voran?
Gruß Jenny
Hallo Jenny !
Tut mir leid das ich erst jetzt antworte , es war viel los bei mir :shock:

Also . Ich bin jetzt seit gut einem Monat auf Null und was soll ich sagen... seit gestern geht es mir wirklich be :censored: . Ich habe seit letze Mittwoch eine Rachenentzündung mit Fieber und Halsschmerzen gehabt und seit Sonntag keine Stimme mehr. Doch das schlimmste ist, dass ich wieder Panikschübe und Angstzuständen habe wie auch eine unerträgliche Unruhe verspüre.
Zusätzlich gab es bei mir einen Arbeitsplatzwechsel vor 3 Tagen und nun bin ich schon krank geschrieben, was bei mir für mächtigen Druckanstieg und Belastung gesorgt hat. Ich komme momentan gar nicht runter . Und ich weiß auch nicht, wie ich nun weiter vorgehen soll.
Ich habe schon überlegt, ob ich wieder Eindosieren soll ...habe aber Angst vor einer paradoxen Reaktion.


Naja. So viel zu meinem "erfolgreichen" Absetzen :D
Und wie geht es dir mittlerweile ?

Liebe Grüße,

Jessi
Aktuelle Medikamentation : Euthyrox 112mg
2015 erstmalige Einnahme von Escitalopram aufgrund von PTBS und depressiver Verstimmung

Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
-> Langsames Ausschleichen, alle 2 Wochen 2mg reduzieren
->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
15.04.: 0mg

07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
27.08.: 0mg-> allgemeines Wohlbefinden. Keinerlei Symptome

Skyla23
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Skyla23 » Dienstag, 05.02.19, 11:18

Also allgemein :

Haben Andere vielleicht auch Ideen oder Vermutungen ?
Also ich kann ja mal alles von Anfang an erzählen .

Die Tropfen nehme ich seit gut einem Monat nicht mehr . Aber mir ging es auch sehr gut.

Am Mittwoch den 30.01.2019 hab ich dann erste Symptome wie Halskratzen, Abgeschlagenheit und Temperatur von 37,5 gehabt. Ich bin aber trotzdem arbeiten gegangen. Freitag bin ich dann aufgrund von starken Halsschmerzen zum notdienst nach der Arbeit gefahren weil ich einfach abklären wollte, in wie weit es sich um eventuell eine Mandelentzündung handelt.

Aber der Notarzt meinte nur das es sich um eine Rachenentzündung handelt und hat mir Ibo 400 4x Täglich und etwas für die Stimme verschrieben, solche Brausetabletten oder so.
Allerdings ging es mir ansonsten sehr gut. Samstag hab ich dann den bisher dümmsten Fehler meines Lebens begangen: Ich bin feiern gegangen und habe über den Durst hinaus getrunken. :frust: Sowas tu ich normalerweise nie. Also krank sein und feiern.
Und so viel trinken schon gar nicht.
Aufjedenfall hat es sich total gelohnt- nach nicht mal einer Stunde in der Disco bin ich schon wieder zu Hause gewesen und hab die Kloschüssel gehuldigt.
Dann hab ich Vomex genommen und bin schlafen gegangen. Am Sonntag hatte ich den Kater meines Lebens und keine Stimme mehr. Und Temperatur hatte ich auch wieder - Jippi !
Naja jedenfalls war mir auch die ganze Zeit Mega schlecht und ich habe morgens dann noch mal Vomex genommen aber schlafen konnte ich nicht . Auch nicht für eine halbe Stunde.
Am Montag bin ich dann, heiser wie ich war zu Arbeit gegangen , da ich seit dem Freitag am neuen arbeitsplatz bin und ja was soll ich sagen. Mich hat die Panik überrollt und ich hatte Ängste und wusste nicht warum. Hab mich dann aber durchgeschlagen und heute geht gar nichts mehr . Ich bin nur am weinen und mir ist sooooooo schlecht und immer noch keine Stimme. Bin heute auch nicht zur Arbeit. :(

Gedanken hab ich so welche wie : Was wenn ich die Viren verschleppe und es aufs Herz geht ( hatte einen bekannten der mit nur 19 Jahren an einer Herzmuskelentzündung gestorben ist) oder das ich wieder die Tropfen (AD) nehmen muss oder ob ich an einer Alkoholvergiftung leide weil mir immer noch schlecht ist und ich panische Angst vor - ja wo vor eigentlich habe ? keine Ahnung. :?

Kann mir da jemand Rat geben ? Vielleicht reicht auch einfach das mir jemand was beruhigendes sagt , momentan Dreh ich nämlich am Rad.


Schon mal Danke im Voraus. :)
Liebe Grüße,

Jessi
Aktuelle Medikamentation : Euthyrox 112mg
2015 erstmalige Einnahme von Escitalopram aufgrund von PTBS und depressiver Verstimmung

Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
-> Langsames Ausschleichen, alle 2 Wochen 2mg reduzieren
->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
15.04.: 0mg

07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
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Jamie
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Jamie » Dienstag, 05.02.19, 12:43

Hallo Skyla :)

eine Herzmuskelentzündung oder Herzinnenhautentzündung verschleppt man durch nicht auskurierte bakterielle Infekte.
Viren bekämpft der Körper normalerweise von selber (Bakterien auch, je nachdem wie gut das Immunsystem ist).

Ein geröteter Rachen ist normalerweise viral bedingt und sehr häufig in der Winter /- Erkältungszeit.
Ich glaube, vor einer solchen Komplikation solltest du dich erst mal nicht fürchten; und selbst wenn - du bist ja jetzt vorgewarnt und kannst nach dir und deinem Körper schauen.

Vomex ist übrigens auch zentral wirksam und kann dein ZNS durcheinanderbringen; zusammen mit dem Alkohol (das ist Zellgift, um es mal deutlich zu schreiben; nicht um es zu verurteilen, nur hard facts eben) und dem Kater und dem vorbestehenden grippalen Infekt hat es dich darum vermutlich umgehauen.

Ich würde das jetzt nicht überbewerten; du weißt ja, weshalb es dir momentan nicht so gut geht und bist geschwächt. Dann kommt halt noch das Kopfkino und die Ängste obendrauf und fertig ist der "Panik-Cocktail".

Schone dich, tue deinem Hals etwas Gutes, wenn du schlafen kannst schlafe, lenke dich moderat ab und dann behältst du deine Nerven und wartest erst einmal weiter ab. Das wird mit Sicherheit besser werden :hug: .

Alles Gute
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Skyla23
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Skyla23 » Dienstag, 05.02.19, 14:27

Liebe Jamie,

vielen vielen Dank für deine ausführliche Nachricht. :)
Das beruhigt mich schon mal :) . Ich werde das dann jetzt wohl weiter beobachten.

Das mit Vomex hab ich auch gehört - allerdings war mir das in dem Moment so egal :D Tja, böser Fehler.
Für die Zukunft werde ich es mir merken :party: .

Liebe Grüße,

Jessi :party2:
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Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
-> Langsames Ausschleichen, alle 2 Wochen 2mg reduzieren
->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
15.04.: 0mg

07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
27.08.: 0mg-> allgemeines Wohlbefinden. Keinerlei Symptome

Skyla23
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Skyla23 » Mittwoch, 06.02.19, 8:53

Hallo ihr Lieben...

ich weiß ich hab gestern erst geschrieben, dass ich das weiter beobachten werde aber momentan geht es mir einfach so schlecht, dass ich das Gefühl habe bald durchzudrehen.
Mir ist wahnsinnig schlecht und ich bin tatsächlich richtig depressiv momentan... Angst und Panik kommen dann dazu. Ich habe soeben bei meinem Psychologen angerufen und habe erst für den 20.2.19 einen Termin bekommen . Ich fühle mich so verzweifelt , panisch und ängstlich das ich gar nicht weiß wohin mit mir. Einerseits will ich die Tropfen nicht mehr nehmen aber andrerseits denke ich das ich vielleicht zu schnell auf 0 bin. Ist es denn üblich, dass man 4 Wochen nach 0 Absetz- Bzw. Entzugssymptome hat ? Oder ist meine Depression wieder da ? Oder ist es nur die Begleiterscheinung meines grippalen Infekts?

Ach Leute ich bin nur noch am weinen und zittern und weiß nicht was ich tun soll... so verzweifelt hab ich mich schon ewig nicht mehr gefühlt :( :cry:

Ich entschuldige mich für's Jammern ... aber gerade geht echt gar nichts mehr bei mir :(

Liebe Grüße,
Jessi
Aktuelle Medikamentation : Euthyrox 112mg
2015 erstmalige Einnahme von Escitalopram aufgrund von PTBS und depressiver Verstimmung

Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
-> Langsames Ausschleichen, alle 2 Wochen 2mg reduzieren
->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
15.04.: 0mg

07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
27.08.: 0mg-> allgemeines Wohlbefinden. Keinerlei Symptome

Pomegranate
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Pomegranate » Mittwoch, 06.02.19, 9:46

Hallo Jessi,
Skyla23 hat geschrieben:
Mittwoch, 06.02.19, 8:53
Einerseits will ich die Tropfen nicht mehr nehmen aber andrerseits denke ich das ich vielleicht zu schnell auf 0 bin. Ist es denn üblich, dass man 4 Wochen nach 0 Absetz- Bzw. Entzugssymptome hat ? Oder ist meine Depression wieder da ? Oder ist es nur die Begleiterscheinung meines grippalen Infekts?
also wenn du hier Forum ein bisschen liest, wirst du feststellen, dass das gar nicht mal so selten ist, dass der Entzug erst nach ein paar Wochen so richtig zuschlägt. Und ja, ich würde sagen, du bist auf jeden Fall zu schnell auf Null gegangen. Wenn ich das richtig verstehe, hast du dich ja einmal verrechnet, was zu einem doch recht großen Schritt geführt hat, und danach hast du dann ja schon ziemlich bald ganz abgesetzt. Dabei haben es ja gerade die letzten mg besonders in sich...

Ob bzw. wie du wiedereindosieren solltest, kann ich nicht einschätzen, da haben andere hier mehr Ahnung. Was ich dir raten möchte, ist, deinen Infekt gut auszukurieren. Ich habe den Fehler, in so einem Fall die Signale meines Körpers zu ignorieren (nicht durch Feiern, aber durch Sport), auch schon gemacht, und ich kenne auch die darauf folgende Angst vor einer Herzmuskelentzündung. So schlimm ist es bei mir zum Glück nie gekommen, aber die Folge war, dass sich der Genesungsprozess sehr in die Länge gezogen hat. :roll:

Gute Besserung!

LG

Pom
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Aktueller Absetzverlauf:
- ab 19.10.2018 Citalopram 10 mg (Reduktion um 50 %): für 3 Tage brennende Augen, erhöhtes Schlafbedürfnis, inzwischen keine Symptome
- ab 19.11.2018 Citalopram 5 mg: stark brennenden Augen und Müdigkeit > gescheitert
- am 27.11.2018 Citalopram auf 9 mg hochdosiert (Reduktion um 10 %): ab jetzt Wasserlösmethode
- ab 02.01.2019 Citalopram 8 mg (Reduktion um 11 %), zuvor 3 Tage ungenaue Dosierung, weil unterwegs und Spritze vergessen...
- ab 02.02.2019 Citalopram 7,33 mg (Reduktion um 8,4 %): vorläufiges Ziel: auf 6,67 mg (1/3 der Ausgangsdosis) kommen
- ab 12.03.2019 Citalopram 6,67 mg (Reduktion um 9 %): Ausgangsdosis gedrittelt; nach ca. einem Monat massive Schlafprobleme, dann Besserung; wieder Gastritis
- ab 02.05.2019 Citalopram 6,33 mg (Reduktion um 5 %)
- ab 08.06.2019 Citalopram 6 mg (Reduktion um 5,3 %)

Abbrechen des Absetzversuchs wegen zunehmender Depressivität und Schlaflosigkeit
- ab 09.08.2019 Citalopram 6,33 mg (Erhöhung um 5,5 %)
- ab 10.09.2019 Citalopram 6,44 mg (Erhöhung um 1,8 %)
- ab 13.09.2019 Citalopram 6,67 mg (Erhöhung um 3,6 %)
- ab 23.10.2019 Citalopram 8 mg (Erhöhung um 20 %)
- ab 12.01.2020 Citalopram 10 mg (nach 4 Tagen auf 9 mg, Erhöhung um 25 %)

Ululu
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Ululu » Mittwoch, 06.02.19, 10:44

Hallo Jessi,

du könntest versuchen 0,2 mg des Escitaloprams wieder einzudosieren.
Dann hättest du den letzten Absetzschritt halbiert.

Alles weitere hat dir Pomegranate :) ja schon geschrieben.

Ein Auftreten von Absetzscherscheinungen nach vier Wochen ist sehr häufig, während dir Grunderkrankung in der Regel nicht so schnell und vor allem nicht so abrupt wieder auftaucht.

LG Ute
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Skyla23
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Skyla23 » Mittwoch, 06.02.19, 11:27

Dankeschön für die schnellen Rückmeldungen:)

Und Danke für die Genesungswünsche Pom :)
Ululu 69 hat geschrieben:
Mittwoch, 06.02.19, 10:44
Hallo Jessi,

du könntest versuchen 0,2 mg des Escitaloprams wieder einzudosieren.
Dann hättest du den letzten Absetzschritt halbiert.
Besteht denn da nicht die Gefahr einer paradoxen Reakrion aufgrund der Tatsache, dass ich die Tropfen schon 4 Wochen nicht mehr nehme ? Ich bin da nicht im Thema aber habe schon einige Schauermärchen darüber gehört :shock:

Liebe Grüße,
Jessi
Aktuelle Medikamentation : Euthyrox 112mg
2015 erstmalige Einnahme von Escitalopram aufgrund von PTBS und depressiver Verstimmung

Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
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->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

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10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
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2019
06.01.: 0mg :shock:

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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Ululu » Mittwoch, 06.02.19, 11:32

Hallo Jessi,

nach vier Wochen gelingt eine Wiedereindosierung in der Regel noch.

Im schlimmsten Fall hättest du einen noch ungemütlicheren Tag und müsstest es dann wieder weg lassen.

Die Entscheidung liegt aber natürlich bei dir.

LG Ute
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Quietscheentchen
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Quietscheentchen » Mittwoch, 06.02.19, 12:58

Hallo Jessi,

du hast ja bei mir geschrieben, dass du dich nicht mehr abhängig fühlen willst. Das kann ich gut verstehen und geht mir auch so.
Bevor es aber noch schlimmer wird, würde ich übers Eindosieren nachdenken.

Richtige Abstürze sind so übel, dafür müssten neue Worte erfunden werden...

Liebe Grüße
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Skyla23
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Skyla23 » Samstag, 09.02.19, 11:05

Ihr Lieben,

ich werde das Gefühl nicht los, dass es mir nicht mehr besser gehen wird.
Jeden Tag wache ich mit der Hoffnung auf, dass es mir wieder gut geht.
Mich plagen diffuse Ängste und in mir macht sich ein Gedühl der Leere und Hoffnungslosigkeit breit. Von Freude kann ich überhaupt nicht mehr reden..
Fühlt sich so der Entzug an ?
Muss ich zwei Wochen durchhalten und dann geht es vorüber ?
Ich hatte mal gelesen das solche Entzugssymptome in der Regel nach 2 Wochen langsam verschwinden.
Es ist alles so diffus.
Als würde ich von Seilen gehalten. Und mich nicht mehr selbst steuern können. Depersonalisations- und Derealisationsgefühle geben dann den Rest dazu.

Ich fühle mich wie in einem Tunnel gefangen.

Jammer, Jammer, Jammer tut mir leid

Liebe Grüße,

Jessi
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->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

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16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
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07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Quietscheentchen » Samstag, 09.02.19, 11:22

Hallo liebe Jessi,

zwei Wochen... Das wäre schön. Du weißt aber, hier leiden viele unter langanhaltenden Entzugssyndromen.

Ja, so fühlt sich der Entzug an. Ich kenne jedes einzelne Symptom, das du beschreibst.

Ich mache mir Sorgen, da es bei dir schlimmer zu werden scheint? Stimmt das?

Jessi, man kann nicht nach belieben entscheiden, wieder einzudosieren. Je tiefer der Fall, umso schwieriger wird das. Es kann auch nicht einfach so wieder hochdosiert werden. Das ZNS ist dann unheimlich empfindlich.

Ich persönlich würde es zum Stabilisieren mit den 0,2 mg versuchen, und zwar recht bald.

Natürlich kann ich mich auch irren und übermorgen geht's dir plötzlich super. Aber das weiß niemand.

Liebe Grüße
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Skyla23
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Skyla23 » Samstag, 09.02.19, 11:46

Liebes Entchen,

Ja , es wird schlimmer.
Jedenfalls glaube ich das. Und trotzdem versuche ich dagegen anzukämpfen aber es ist so ver:censored: anstrengend und ich habe die Bedürchtung bald keine Kraft mehr zu haben. Mir kommen Gedanken die mich selbst erschrecken..

Ich habe durch die Medikamenteneinnahme sehr zugenommen was mich wiederum immer deprimiert hat.
Jetzt wo ich das Escitalopram nicht mehr nehme , verschwindet langsam das Gewicht wieder. Ich glaube das ist auch ein Grund warum ich nicht wieder eindosieren will. Aus Angst wieder an Gewicht dazu zu gewinnen. Das hat mich immer echt fertig gemacht..

Ich weiß auch nicht. Vielleicht sollte ich noch die paar Tage abwarten und wenns gar nicht besser wird oder sogar noch schlimmer wieder eindosieren..
Bin mir schrecklich unsicher momentan...

Liebe Grüße,

Jessi
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Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
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->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
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25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

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2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
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-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
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01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
15.04.: 0mg

07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
27.08.: 0mg-> allgemeines Wohlbefinden. Keinerlei Symptome

Annanas
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Annanas » Sonntag, 10.02.19, 15:01

Hallo Jessi :) ,
ich stimme Quietscheentchen :) zu - ich würde es auch nicht riskieren, in einen verlängerten Entzug zu geraten.
Dann lieber eine Minimenge (0,2 mg) wieder eindosieren u schauen, ob es Erleichterung bringt.

Du warst einfach zu schnell u deine Symptome scheinen sich ja auch zu verstärken.
Skyla23 hat geschrieben:
Samstag, 09.02.19, 11:46
Ich glaube das ist auch ein Grund warum ich nicht wieder eindosieren will. Aus Angst wieder an Gewicht dazu zu gewinnen. Das hat mich immer echt fertig gemacht..
Du dosierst ja keine Riesenmenge ein, evtl stoppt dann der Gewichtsverlust kurzzeitig, aber ich denke, das wäre absolut das kleinere Übel.
Schlimmer wäre eine langanhaltende Symptomatik.

Auch die Gefahr von Unverträglichkeitsreaktionen bei Eindosierung kann steigen, wenn der Zeitraum nach Null zu groß wird.

Wir können dir hier nur über die Erfahrungswerte aus dem Forum berichten, entscheiden mußt du natürlich selbst.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Skyla23
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Skyla23 » Sonntag, 10.02.19, 16:45

Liebe Anna und liebes Entchen,

vielen Dank für eure Worte. :hug:

Ich habe mich dazu entschlossen die Menge von 0,2mg einzudosieren. Jetzt gleich.

Und danach diese Menge langsam auszuschleichen wobei ich mich frage , wie langsam man den von 0,2mg runter gehen kann ?🤔Aber erst mal will ich mich stabilisieren.

Ich hoffe das klappt alles so.

Liebe Grüße
Jessi
Aktuelle Medikamentation : Euthyrox 112mg
2015 erstmalige Einnahme von Escitalopram aufgrund von PTBS und depressiver Verstimmung

Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
-> Langsames Ausschleichen, alle 2 Wochen 2mg reduzieren
->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
15.04.: 0mg

07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
27.08.: 0mg-> allgemeines Wohlbefinden. Keinerlei Symptome

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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 10.02.19, 16:51

Liebe Jessi,

das ist gut!

Auf AD hatte ich 10-13 kg zu viel. Glaub mir, die hätte ich jetzt lieber zurück, würde gerne Gewicht gegen Absturz tauschen. Und zugenommen habe ich definitiv nicht beim Eindosieren.

Das frage ich mich auch manchmal kurz; wie schleicht man die Winzdosis aus?
Aber erstmal muss Stabilität her, für eine schöne lange Zeit, und dann kann man das entscheiden.

Kann mir vorstellen, dass ich zur :schnecke: werde, wenn es dann soweit ist.

Liebe Grüße
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padma
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Re: Skyla: Vorstellung und Absetzproblematik bei Escitalopram

Beitrag von padma » Freitag, 13.12.19, 16:49

liebe Jessi, :)

herzlichen Glückwunsch zur 0

Es freut mich sehr, dass du es geschafft hast :party2: :party2: :party2:

Ich kopiere hier deinen Erfolgsbericht rein:

Hallo alle Zusammen :group: ,

ich habe mich über einen langen Zeitraum nicht mehr gemeldet , habe versucht mein Leben wieder neu zu organisieren. Reingeschaut ins Forum habe ich trotzdem immer mal wieder .

Heute möchte ich mit euch meine Erfahrungsgeschichte teilen, um denn einen oder anderen vielleicht etwas Mut und Erleichterung zu verschaffen.

Wie man bereits anhand meiner Signatur sehen kann, habe ich einige , wenn auch deutlich weniger als so manch anderer oder andere hier im Forum, Jahre Erfahrung was die Einnahme von ADS angeht. In meinem Fall nur Escitalopram.
Nun bin ich nach langem, nervenaufreibenden und immer wieder mit Rückschlägen verbundenen Absetzen seit April 2019 frei von dem AD.

Wie ging es mir während dieser Zeit des Absetzens (fast 1 1/2 Jahre) ?
- Es ging mir nicht gut. Ich habe geflucht und rotz und Wasser geheult bei jedem Reduzierungsschritt. Meine eigenen , viel zu hoch gesteckten Erwartungen kämpften mit den Absetzerscheinungen wie Schwindel, Pbelkeit, mordsmäßige Kopfschmerzen, Gereiztheit, Gedankenkarusselle, Panikattacke , Angstzustände und noch vieles ...vieles mehr. Und das bei jedem Reduzierungsschritt. Oft war ich gezwungen, wieder höher einzudosieren um dann wieder nur noch kleinere Reduzierungsschritte zu machen. Deswegen kann ich auch nur unterschreiben was alle anderen hier im Forum auch zu dem Thema Absetzen schreiben: Langsam ! Sehr , sehr langsam ausschleichen, wenn man das AD über einen längeren Zeitraum einnimmt.

Rückblickend kann ich sagen, dass mich das AD verändert hat. Ich war nicht mehr ich selbst. Und vor allem wurde mir bewusst, auch wenn Ärzte jedes Mal was anderes behaupten :party: , dass ich abhängig von dem AD geworden bin. Und deswegen war der Entzug den ich dann durchgemacht habe, für mich die Hölle auf Erden.
Allerdings wollte ich ebenso wenig mein Leben lang auf diese Tropfen angewiesen sein. Ich wollte endlich wieder leben, ich selbst sein und nicht Solche Medikamente einnehmen ( dazu muss ich aber sagen, dass sie mir in akuten Phasen trotz alle dem aus dem tiefen, schwarzen Loch herausgeholfen haben. Mag mir nicht vorstellen wie es anders, ohne , verlaufen wäre...) .

So. Also wie war es also nach 0?
Die ersten Wochen, ja sogar Monate war ich permanent auf der Hut vor Absetzerscheinungen, was letzten Endes sicherlich auch dazu beigetragen hat, dass in manchen Situationen meine Angstanflüge verstärkt wurden.
Jedoch wurden diese immer weniger und ich merkte , wie sich meine Psyche stabilisierte und ich ja... wieder zu Kräfte kam. Ich konnte wieder aus vollem Herzen lachen, mich freuen, aber auch mir traurigen Situationen besser umgehen.
Ich konnte meine Ausbildung mit 1,2 abschließen , Habe mich verlobt, ich war total aus dem Häuschen. Die Erinnerungen an die qualvollen, dunklen Monate und Jahre waren fast vergessen. Hier und da blitzte mal was auf , wurde dann aber schnell wieder durch positive Einflüsse und Erinnerungen ersetzt.
Mir ging es sehr gut.
Dann kam im September 2019 ein kleiner Rückschlag.
Ich wurde an einem Donnerstagabend von meinem Mann ins Krankenhaus aufgrund unerträglicher unterleibschmerzen verfrachtet. Dort wurde am nächsten Tag durch die Bauchspiegelung diagnostiziert: Zyste am linken Eierstock und Endometriose im 3. Stadium.
Tja, was soll ich schön reden: ich war total am Boden zerstört. Auch aufgrund der möglichen Kinderlosigkeit bezüglich der Endometriose. Ich spürte die Panikattacke und Ängste unter der Haut, sie waren da und lauerten. Ich erlaubte mir einen kleinen Zusammenbruch, nur um mich dann anschließend wieder zu berappen. So wollte ich doch nicht wieder in die Spirale des traurig- und depressivseins fallen.
Kurz darauf stand eine Reha ( schon Anfang des Jahres 2019 beantragt) an. Am 7.10 ging es los. Insgesamt war ich einen kompletten Monat in der Rehaklinik , 400km entfernt von meiner Familie, meinem Mann und meiner Geliebten Fellnase. Nichts desto trotz, tat mir die Reha wahnsinnig gut. Ich war dort an erster Stelle psychosomatisch und dementsprechend in psychologischer Betreuung.
Am Ende meiner Reha stand auf dem Entlassungsbrief die Diagnose: Generalisierte Angststörung aufgrund einer traumatischen Belastungssituation mit Panikattacken....Hurra. Schön ist sowas natürlich nicht. Aber ich war trotzdem erleichtert das Kind nun beim Namen nennen zu können, ging ich doch immer davon aus , dass ich manisch depressiv bin.

Bis dato, geht es mir psychisch gesehen soweit ganz gut und hoffe das es auch für eine längere Zeit so bleibt.

Nun, momentan bin ich wieder viel krank , Grippe, Erkältungen, Mandelentzündung und was man in meinem Beruf nicht noch alles mitnimmt. Erzieherin halt :lol: .
Ich habe für mich entschlossen , mich für ein Studium zu bewerben und warte nun geduldig auf den Bescheid. Pläne für die Hochzeit werden geschmiedet und ich blicke voller Hoffnung in die Zukunft.

Ich möchte allen, die vielleicht noch nicht so weit sind, dass sie die Medikamente komplett abgesetzt haben oder noch am absetzen sind sagen: Ihr schafft das. Ich weiß wie schrecklich diese Zeit ist. Und ich weiß das die Gedankengänge die man manchmal oder permanent während dieser Zeit hat beängstigend und machtvoll sind oder sich so anfühlen. Aber das ist nicht weil ihr als Persönlichkeit so sein sondern weil euer Gehirn , eure Seele, heilt. Anders kann ich es nicht beschreiben. Es ist ein Heilungsprozess. Ich hatte oft gedacht: das war’s. Ich kann nicht mehr. Es wird doch sowieso nie besser.
Aber trotzdem wurde es besser. Wenn auch am Anfang kaum bemerkbar aber es gab kleine Fortschritte.
Und letzten Endes wurde ich für mein Durchhalten und mein Leiden belohnt und entschädigt: Mit der Heilung.

Ich hoffe ich konnte einigen ein kleinen Funken Hoffnung mit meiner Geschichte geben. Ihr seit nicht alleine , bitte seit stark, haltet durch.
:pillowtalk: :group:

Skyla
liebe Grüsse und weiterhin alles Gute
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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