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FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

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Diane
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Diane » Montag, 06.08.18, 11:42

Hallo,

Seh ich auch so wie Ute.
Warum testet er nicht zuerst, welche Vitamine fehlen u warum ist das nicht schon längst erfolgt?
Ich bin einfach fassungslos, wie manche Ärzte ihre Patienten behandeln u viel zu schnell ADs verschreiben.

Normal ist es eine KK Leistung, da Du chronisch krank bist u es eine Folgeerscheinung ist.
Ich würde an Deiner stelle mit der KK reden.

Es ist heutzutage leider oft zu, das Ärzte nur an einen verdienen möchten u ohne Untersuchungen Rezepte rausgeben.
Was meinst, wie oft ich auf den Tisch gehauen habe (Bildlich gesprochen)? Ich habe mit KK gedroht u Ärztekammer.

Jetzt habe ich endlich einen Termin in der Charite Berlin bekommen zur Sprechstunde von unspezifischen Symptomen...
Mal schauen, ob sie was in Erfahrung bringen. Dort gibts auch eine Ärztin, die Entzugssymptome untersucht.

Lg
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

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FrankMu
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Samstag, 11.08.18, 15:19

Hallo Ihr,
Kurzes update...verheerender Zustand...ich bin total Limit...War b Hausarzt,der hat nen Schall v Bauch gemacht...Neben vergrößerter Leber und mehreren verdickten Darmwände fanden sich zahlreiche entzündete und vergrößerte Lymphknoten im Bauchraum.
Er hat mich dann sofort z Gastro überwiesen, der hat sich den Schall Befund angesehen u meine Hauptleitsymptome wie diesen kompletten Juckreiz am Körper ohne Ausschlag,diese wahnsinnige Müdigkeit u Schlapppheit und diese Schwäche angehört und sofort Alarm geschlagen und mir wahnsinnig viele Röhrchen Blut abgenommen...ich glaub er hat sowas wie Hodgkin im Sinn...
hab natürlich da wieder gegoogelt,alles passt eigentlich, plus die Tatsache, dass eine Immunsuppression sowas natürlich fördert...Sowie viele andere Voraussetzungen auch die ich erfülle...

Ich werd grad verrückt vor Angst und würd am liebsten mir jetzt wieder regelmäßig Tavor einwerfen....ich halt diesen Zustand hier nicht mehr aus...Weder psychisch noch physisch...Tavor ist jetzt 5 Wochen raus...ich halts vor Muskelschwäche nicht mehr aus, ich werd verrückt, ich komm nicht mehr durch den Tag...Diese unfassbare Schwäche, alles fällt mir schwer...Wollte was z Essen machen, konnte kaum die Pfanne halten...ständig hab ich das Gefühl ich spüre mein Bein nicht mehr....oder meinen Arm, oder irgwas an mir...Alles gehört nicht mehr zu mir...
Wie soll sowas nach 5 Wochen Tavor raus noch möglich sein? Statt besser, wird alles noch schlimmer? Falls es nicht der Hodgkin ist, wovon ich grad überzeugt bin das er es ist, wie geht's weiter?
Wo soll ich noch hin ? Was soll untersucht werden wenn die Laborwerte mal wieder in Ordnung? Das hier hat ne körperl. Ursache...iCh spüre das....aber was soll ich denn tun, das hier wie jetzt ist unaushaltbar....ich sterbe mehrmals täglich...schlafe keine Nacht mehr vor Jucken durch...dann immer wieder diese Panik,und dieses durchgehende Angstgefühl,das mir garkeine Ruhe mehr lässt....ich kann nichts, kein TV, kein Buch,mich nicht mit jmd. unterhalten...Alles strwngt mich an und isz mir zuwider und zuviel.
VielL brauch ich einfach Medikamente? Vielleicht ist das einfach so? Oder doch der Hodgkin?am liebsten würd ich in die Notaufnahme,ständig,täglich, stündlich...

Kann Tavor das machen? Nach 5 Wochen noch...? Ich hatte das doch nur wenige Monate und nur 1 mg...Macht das diese Schwäche? Diese Müdigkeit ? Diesen Juckreiz? Und das Gefühl das meine Gliedmassen nicht mehr zu mir gehören? Das gibts doch nicht...ich bin ein cleverer Kerl und ein logisch denkender Mensch....Das gibts doch garnicht ??? Das muss doch ne körperl. Ursache haben? Viell. der Hodgkin....oder sonstwas Schlimmes...Kann das alles, ALLES Angst und Tavor bedingt sein? Wie soll ich diese massiven Symptome jemals i den Griff bekommen mit nur ner Psychotherapie???
Was mach ich nur?

Sorry für meine Panikmache,aber grad ist ganz ganz schlimm
Liebe Grüsse
Frank
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Lange Zeit auf 15 mg, die letzten 5 Monate auf 45 mg, abgesetzt wegen fehlendem Nutzen;

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100mg, Einnahme einige Monate, abgesetzt wg fehlendem Nutzen

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Jamie
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Jamie » Samstag, 11.08.18, 18:16

Hallo Frank,

das klingt ja gar nicht gut :(.
Hodgkin, das wäre ja Krebs ... :(

Also in so einem Zustand gehörst du eigentlich auf die Internistische eines guten Krankenhauses oder einer Uniklinik.
Ich fühle mich nicht imstande bei der Schwere des Verdachts und der toxischen Medikamente, die du nimmst, auseinanderzuhalten, was von was kommt und inwiefern der Tavorentzug mit rein spielt. Schwäche ja. So starke Schwäche? Weiß nicht.
Und zum Juckreiz schrieb ich auch schon das letzte Mal, dass ich das Gefühl habe, er kommt woanders her als vom Lorazepam.

Du hast ja handfeste organische Veränderungen; denen muss man nachgehen.

Ob du das Tavor wieder eindosierst ist dir überlassen.
Keiner kann dir diese Entscheidung abnehmen, aber verübeln wird es dir auch keiner hier, wenn du angesichts dieser heftigen Lage wieder dazu greifst.
Es ist ja wirklich schlimm, was du in letzter Zeit durchmachen musst.
Auch wenn ich sehr sachlich schreibe, ich habe großes Mitgefühl für dich und deine Situation. :hug:

Du musst aber bei einer erneuten Einnahme damit rechnen, sehr schnell wieder abhängig zu werden und dass du irgendwann wieder einen Entzug planen musst.

Mitfühlende Grüße, Mutmach-Päckchen da lass :group:
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 11.08.18, 20:36

Hallo Frank,

oh weh, ich kann sehr gut verstehen, das du jetzt komplett durch bist.
Würde der Hodkin die vergrößerte Leber erklären ?

Juckreiz ist ja ein häufiges Symptom bei Lebererkrankungen....

Ich hoffe, dass man bald zu einer Diagnose kommt und dir dann geholfen werden kann.
Sicher wäre Hodgkin schlimm aber nicht das Ende. Die Heilungschancen sind sehr gut.

Ich schicke dir jede Menge guter Gedanken.

LG Ute
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Sonntag, 12.08.18, 18:49

Hallo Ute u Jamie...
Danke für Eure aufbauenden Worte...
Ich versuch immer raus zu bekommen was von was kommt...Es fällt mir wahnsinnig schwer, wer soll denn jemals diese Geschichte hier aufdröseln? Kann reine Angst und Depression solche Symptome machen? Doch das Tavor nach so kurzer Zeit? Irgeine Grunderkrankung? Wie soll ich das alles heraus bekommen...ich versuch gut zu mir zu sein und versuche alles richtig zu machen....es wird alles schlimmer....
Liebe Grüsse
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Diane » Dienstag, 14.08.18, 15:46

Hallo,

mein Onkel erkrankte an Lymphknotenkrebs u hats besiegt.

Normal müsste ein Lymphknoten punktiert werden, um die Diagnose sicherzustellen.

Mein Onkel sah damals richtig mies aus, wo die Diagnose noch nicht stand. Er war grau im Gesicht, kaputte Haare u sehr sehr schwach. Ich kann mich nicht daran erinnern, das er juckende Haut hatte.
Zudem hatte er riesige Lymphknoten, die nicht schmerzten....

Lg
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Jamie » Dienstag, 14.08.18, 19:39

Hallo Frank :)

Dass du alles probierst, überlegst und tust... daran hat hier wirklich keiner einen Zweifel.
Und du kannst auch nichts dafür, denn das ist alles wahnsinnig kompliziert bei dir und du musst dir wirklich keine Vorwürfe machen.
Du tust dein Bestes und das Beste ist auch ausreichend, denn mehr kann man nicht von sich verlangen; wir sind ja Menschen und keine Übermenschen oder Götter.
Kann reine Angst und Depression solche Symptome machen? Doch das Tavor nach so kurzer Zeit? Irgeine Grunderkrankung? Wie soll ich das alles heraus bekommen...
Also Angst und Depressionen und ein Benzoentzug kann sehr viel mit einem machen, aber nicht diese massiven organischen Veränderungen, die geradezu nach Abklärung schreien.
Medikamente wie AD können schon auch mal auf die Leber gehen, aber da ist das Tavor relativ unverdächtig (es hat kaum Einfluss auf Leberenzyme wie alle Benzos), sondern deine Colitis -Medikamente sind viel heftiger und auch toxischer diesbezüglich.

Ein Entzug wird mit geschwächtem Immunsystem in Verbindung gebracht, das wissen wir mittlerweile, auch eine vermehrte Neigung zu Entzündungen kann aufgrund der Immunschwäche entstehen, aber bei dir klingt das ehrlich gesagt schon so, als ob man erst mal organisch gucken muss, was dahinter steckt.

Ich wünsche dir sehr, dass es weniger schlimm ist als es klingt :( :hug:

Wie geht es jetzt weiter? Welche Untersuchungen werden angesetzt? Haben die Ärzte schon eine Idee, was es ist?

Alles Gute, mitfühlende Grüße :hug:
Jamie
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Diane » Dienstag, 14.08.18, 20:26

Hallo,

Eins vorweg, ich bin kein Arzt... es sind nur MEINE Gedanken... u ein Gespräch mit meinem Onkel.
Neben vergrößerter Leber und mehreren verdickten Darmwände fanden sich zahlreiche entzündete und vergrößerte Lymphknoten im Bauchraum
Das spricht eigentlich gegen Lymphknotenkrebs. Dort findet man vermehrt grosse, NICHT SCHMERZENDE Lymphknoten. Vorallem am Hals (Mein Onkel hatte sie am Schlüsselbein), unterm Arm oder an den Leisten.
Bei jeder Entzündung reagieren unsere Lymphknoten, was gut ist. Sie schwellen an u schmerzen arg. Beste Beispiel sind die Mandeln.

Die verdickten Darmwände sind durch die Entzündung des Darms.

Deine Lymphknoten allerdings schmerzen, was ja in dem Sinne "gut" ist, weils eben vom Hodkin entfernt ist.

Du hast eine chronische Darmentzündung. Grad dann sind die Lymphknoten in Dauerbereitschaft ... sie bekämpfen ja, trotz Immunerkrankung, den Feind. U sind daher oft gross u tastbar.

Ich weiss nicht, inwiefern weit Deine Angsterkrankung ist u Du eventuell an Hypochondrie leidest, aber auch diese Erkrankungen können einen zu gewisse Gedanken bringen u man kann sich viel einreden. Ich lehne mich bestimmt weit aus dem Fenster, aber ich kenne es von mir. Das ich vom Arzt rauskomme u mir teilweise irgendwas zusammenspinne aus dem gesprochenem u komm auf einen Endpunkt, der nie zu 100% im Raume stand u hab mich mit Gedankenkreisen immer weiter reingedacht, das ich schlussendlich der Meinung war, das es gesagt wurde. Man googelt u liest hier u dort neues, findet was zum gesagten passt usw u sofort. U dann fühlt man sich noch kränker!

Keiner weiss hier, ob Du Krebs hast oder nicht u niemand traut sich wirklich, was dazu zu sagen, verständlicherweise...

Nur, wenn der Arzt sowas wirklich in den Raum gestellt hat, dann hätte er reagieren müssen. Bei sowas wird man meines Wissens sofort ins KH eingwiesen u untersucht.

Wie gesagt, mein Onkel sah wirklich sehr sehr Krank aus, obwohl die Diagnose noch nicht stand.
Extrem graue eingefallene Haut, brüchige Haare u Nägel, schwarze Augenränder, kraftlos, konnt nur von Wohnzimmer bis Küche laufen, zittrig, nur am schlafen, EXTREM ABGENOMMEN IN KÜRZESTER ZEIT, zittrige Stimme, Fieber uvm...

Sein Hausarzt schickte ihm zum Chirugen, um den Knoten zu entfernen. Der Fehler war, das es aufgeschnitten wurde anstatt zu punktieren. Es kam Luft heran u der Tumor streute, obwohl er entnommen wurde. Es ging ihn noch schlechter, behielt nichts mehr drin u kam erst dann ins KH!

Ich verstehe teilweise nicht, wie Dein Arzt sowas äussert,obwohl er um Deine chronische Erkrankung bescheid weiss u wissen sollte, das auch deshalb die LK angeschwollen sind?

Beles doch bitte die Packungsbeilagenzettel Deiner Medis. Ich denke auch, so wie Jamie sagt, das diese sehr auf Deine Leber gehen. (Hast Du die Werte mit Referenzwerte?)

Ich nahm zb die Pille u meine Leberwerte (ALAT) schossen in die Höhe wie beim Alkohlkranken. Ich trinke aber keinen Alk, nichtmal Kaffee u rauche auch nicht.
Sobald ich sie absetzte, regulierte es sich.
Beim Entzug hatte ich auch nie schlechte Leberwerte.

Lg
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Donnerstag, 16.08.18, 18:49

Hallo Jamie und Diane, Ute und alle anderen :-)
vielen Dank für eure Antworten und eure aufbauenden mitfühlenden Worte. War die Woche bei meinem Gastroenterologen. Die Laborwerte (und davon hat er ja etliche ganz umfangreich abgenommen) waren im Gesamten eig alle im grünen Bereich. Auch die Leberwerte alle gut.

Einzig und allein der Entzündungswert im Stuhl, der Calprotectin, war mit knapp 900 (Grenze 50) deutlich erhöht, was für ne entzündliche Aktivität im Darm spricht. Er meint, dass daher vermutlich auch die Knoten im Bauchraum aktiv sind. Am Hals, oder so hab ich keine vergrößerten Knoten. Also ich denke was Hodgkin angeht wohl erstmal Entwarnung, obwohl es hier ja auch keine speziellen Laborwert für gibt.

Mein Gastro überlegt, ob er mich einweisen soll, ich bin sehr blass sagt er, auch habe ich einige Kilo verloren. Ich bin noch nicht sicher was ich machen soll. Einerseits schreie ich nach Sicherheit in nem geschützten Rahmen, andererseits fürchte ich schwere Medikamente gegen die Colitis, wenn sie nun wieder ziemlich aktiv ist. Da gibts vermutlich wieder fette Cortisondosen die mich vielleicht ganz durchdrehen lassen...zudem vermutlich ein Wechsel auf ein neues Basismedi, da das jetzige Ciclosporin, die Sache nicht im Griff zu halten scheint...davor fürchte ich mich ungemein, das sind ja alles Wahnsinnshämmer...Zudem denke ich die im KH werden meinen Darm als Grundursache für alle meine Symptome sehen und vermutlich auch nicht nach weiteren "unentdeckten" und "seltenen" Erkrankungen forschen...und meine Angst bleibt, dass doch noch was anderes im Hintergrund schlummert und die Colitis für alles verantwortlich gemacht wird, weils ja auch so schön einfach ist. Vielleicht ist es das aber auch ? Und alles andere ist meine Angsterkrankung ?

Was bleibt für mich ist dieser Juckreiz am Körper, manchmal ein Hautbrennen, ein insgesamt grässliches Körpergefühl und natürlich diese unfassbare Muskelschwäche, Kraftlosigkeit und Müdigkeit, dass ich fast nichts mehr hinbekomme. Sogar das Liegen ist oft zu anstrengend. Alles so ausgeprägt, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass dies durch die Darmgeschichte ausgelöst werden kann...oder doch ? Ich bin da wahnsinnig unsicher. Aufgrund meiner Angst und ja auch Hypochondrie Störung und diesen "komsichen" Symptomen, bin ich nach wie vor davon überzeugt, dass da eine weitere Krankheit dahinter steckt...nur welche sollte das sein ? Das man da immer noch nichts gefunden hat ?
Und wie weit sollte ich da in der Abklärung gehen ? Wie du Diane ja schon sagtest...da gibts natürlich noch Knochenmarkstanzen und Nervenwasser Untersuchungen, alles natürlich nicht ganz ohne Risiko...wird auch keiner vermutlich bei mir durchführen ohne entsprechende Laborwerte. Ich merke ja wie ich hin und her switche. MS hatte ich mal im Verdacht, MRT Kopf war aber okay...jetzt der Hodgkin, scheinbar auch nicht...MS spukt mir wieder im Kopf rum...vielleicht noch ein Rückenmark MRT ? Vielleicht war das Kopf MRT nicht ausreichend ? Müdigkeit, Schwäche, Missempfindungen, dazu das Humira Medikament Anfang des Jahres, welches ne MS triggern kann.
Da passt auch wieder vieles. Aber es passt IMMER oder einfach so OFT. Erst Recht wenn man ne Hypochondrie Störung hat...ahhh, ich bins echt so leid und so satt. Das ist alles so anstrengend und bald nicht mehr auszuhalten...

Diese Angst frisst mich irgendwie auf, ich versuch das alles irgendwie zu ordnen für mich, aber es gelingt mir nicht. Ich verzettel mich da immer wieder. Ich frag mich natürlich ständig inwieweit diese Tavor Absetzsymtomatik da mit rein spielt ? Ich bin jetzt eigentlich 6 Wochen Tavorfrei...nach insgesamt 4 Monaten mit jeweils 1mg....wenn ich mir die Absetzsymptome anschaue, finde ich mich in verdammt vielem wieder...auch dieses Suchen, Befürchten einer schwerwiegenden Erkrankung aufgrund der Symptome beschreiben ja auch viele.
Vielleicht ist es ja auch einfach "nur" das ? Ich meine, ich hatte ja auch nicht nur das Tavor...auch das Lyrica hatte ich ja abgesetzt und Ende letzten Jahres auch nach mehreren Jahren Mirtazapin ohne Auszuschleichen und Quetiapin auch nach einigen Monaten...viell. ist mein ZNS einfach auch Limit, so wie viele hier immer berichten. Meint ihr denn diese Mirtazapinsache hat da noch irgendeine Auswirkung ? Das hab ich damals überhaupt nicht gemerkt und das Weglassen war einfach problemlos...aber viell. jetzt im Verbund mit der Tavornummer ? Dass das ZNS kurz vorm Fass überlaufen war, so ähnlich...und dass da jetzt einfach zuviel war ?

Hmmm, ihr merkt wie unsicher ich bin und hin und her schwanke...was sollte ich tun...weitere körperl. Abklärung ? Doch stationär in die Klinik ? Abwarten und hoffen ? Wann ist mal Schluss mit Arztbesuchen...wo und wann zieh ich da ne Grenze und sag jetzt reichts ?
Ich hab nächsten Montag einen termin bei meiner Psychiaterin...wenn ich ihr meinen Zustand schildere wird sie mit Sicherheit ein anderes Medi versuchen wollen. Manchmal denk ich, ich brauche einfach eins...wenn ich allerdings viele von den anderen Berichten hier lese, lese ich immer wieder raus, dass weitere Mediversuche es oft nur noch schlimmer gemacht haben...

Vielen, vielen Dank fürs Lesen und Zuhören ...und sorry für den laaangen Text ...
Liebe Grüße
Frank


Diane ? Du hast extra deinen Onkel befragt ? Hab ich das richtig rausgelesen ? Ohhh superlieb, danke <3
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Diane » Donnerstag, 16.08.18, 19:04

Hallo,

Ich kann nur kurz u knapp..

Viele Deiner Symptome kommen mir sehr bekannt vor u nie wurde was gefunden.
Es kann tatsächlich Entzug sein. Ich kann mir auch vorstellen, das Dein Körper durch die Darmentzündung anders entzieht, da ja irgendwo ein Filtersystem nicht richtig arbeiten kann.

Ja ich hatte meinen Onkel extra befragt;)

Vieles wird auch durch Deine Hypichondrie kommen. Ich kenne das, ich leide auch daran u wir Ängstler erkennen unser einen in der Masse ;)

Du kannst ins KH, lass Deine Symptome abklären. Sage denen, das es nicht vom Darm kommt, da Du Deine Erkrankung kennst. Lass sie in anderen Richtungen gucken.. auch wenns Dich nur beruhigt, was solls. Du musst deren Medis nicht schlucken, dazu kann dich niemand zwingen.

Bis bald
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

https://youtu.be/KirFj2mTn48

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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Clarissa » Donnerstag, 16.08.18, 19:39

Hallo.

Kurz mein Eindruck:
Für mich liest sich das, als ob Dein ZNS Amok läuft.
Du hast allerhand Psychopharmaka eingenommen und abgesetzt, irgendwann kippt das System und federt das nicht mehr ab.

Teilnahmsvolle Grüße von Clarissa.
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leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

Inzwischen fast 4 Jahre frei von Medikamenten. NR, keinerlei Alkohol und Koffein mehr, weil alles triggert. "Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt.

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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Donnerstag, 16.08.18, 19:55

Hallo Clarissa,
Danke für deine Anmerkung...falls es das denn ist...was mach ich da ? Abwarten und Aussitzen ? Anderes AD einnehmen ?

Hallo Diane,
auch danke für dein Kommentar. Ich werd sehen in welchem Zustand ich übers Wochenende komme, und Montag, spätestens Dienstag entscheiden ob ich nochmals stationär gehe.

Vielen Dank euch beiden
LG Frank
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 16.08.18, 21:00

Hallo Frank,

ich denke, dass du, wie Clarissa :) dir auch schon geschrieben hat, unter einem gereizten ZNS leidest. Du hast bereits einige Erfahrung in Sachen Psychopharmaka gemacht, inklusive eines Benzoentzugs, das ist eine riesige Belastung für dein Nervensystem.
Krankheitsängste sind übrigens auch ein typisches Symptom dafür.
Erfahrungsgemäß nehmen Beschwerden bei jeder weiterer Einnahme einer psychoaktiven Substanz zu. Man nennt das kindling effect.

Ich würde dir deshalb von einer weiteren AD Einnahme dringend abraten.

Ein gereiztes Nervensystem regeneriert sich wieder. Dafür braucht es Ruhe und Stabilität.

Dazu kommt dein entzündeter Darm, der natürlich auch viele Symptome auslösen kann. Wenn die Entzündungen ein sofortiges Handeln nicht zwingend notwendig machen, würde ich mit einer Veränderung der Behandlung auf jeden Fall noch abwarten.

Manchmal ist das aber leider nicht möglich, das ist mir auch klar.

Pass gut auf dich auf.

LG Ute
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Sonntag, 19.08.18, 22:30

Hallo,
muss Euch nochmal ne Frage stellen, bevor ich ganz verrückt werde...
Was dieses Puddinggefühl angeht, welches mir mit am meisten Angst macht...ist das "nur" ein Gefühl, dass einem von seinen Nerven vorgegaukelt wird? Oder ist die Muskulatur wirklich schlaff ? Ich kann mich schwer auf den Beinen halten, alles ist wacklig, dazu hab ich kaum noch Kraft in den Armen und Händen...manchmal fällts mir schon schwer zB ne Sprudelflasche zu öffnen, oder fest ne Faust zu ballen...sowas eben...es ist ein beängstigendes Gefühl. Dazu sehe ich auch körperliche Veränderungen wie schlaffere Haut an Oberarmen zum Beispiel, alles labberig...
ist das Entzug v Tavor ? Also das die Muskeln tatsächlich abbauen ?
ohjeee, ich komm da nicht mehr raus aus der Nummer...was sollte ich tun ?

Liebe Grüße
Frank
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von padma » Montag, 20.08.18, 17:41

hallo Frank, :)

die Muskelspannung wird durch das Nervensystem reguliert. Benzos setzen die Muskelspannung herab und "stören" die normale Spannungregulation. Bis sich das wieder reguliert, kann es dauern.

Soviel ich weiss, können Benzos die Muskeln auch tatsächlich schwächen, doch auch das sollte sich wieder regulieren.

liebe Grüsse,
padma
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Montag, 20.08.18, 19:05

Hallo
Danke padma für die Antwort...Ich überlege Grade ob ich mich nochmal ins KH legen sollte fürn paar Tage...war heute morgen bei meiner Psychiaterin...Sie meinte ich soll mal Atosil Tropfen versuchen, obs dann was besser wird....Soll ich das machen? Was meinst du/ihr? Oder besser weglassen? Hab das Rezept noch hier liegen
Liebe grüße frank
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von Clarissa » Montag, 20.08.18, 19:27

Hallo Frank.

Ich verweise auf den Beitrag von Ululu weiter oben, in dem sie vor der Einnahme weiterer psychoaktiver Substanzen warnt :) .

Atosil ist ein Neuroleptikum, in meinen Augen und nach meinem persönlichen Erfahrungen noch "einen Zahn schärfer" als die Antidepressiva. Ich rate persönlich ausdrücklich davon ab und bezweifle, daß es Dir Erleichterung bringt. Mir ist der Blutdruck abgerutscht und ich wurde noch wackliger und matschiger.

VG, ich wünsche eine besonnene Entscheidung!

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Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

aktuell im protrahierten Entzug (?) mit sehr unangenehmen, v.a. körperlichen Symptomen

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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von LinLina » Montag, 20.08.18, 20:50

Hallo Frank Mu :-)

Du weißt ja, wir empfehlen hier generell keine Medikamente, um Entzugssymptome eines anderen zu deckeln. In einzelfällen kann das eine Möglichkeit sein, aber sehr oft hilft es nicht oder macht wieder neue, manchmal noch schlimmere Probleme.

ich habe während meines Benzo-Entzugs eine Weile Promethazin (Atosil) genommen, es hat mich schon runtergedämpft und gegen starke Unruhe und Schlaflosigkeit gewirkt, allerdings auch mit recht heftigen Nebenwirkungen.

Promethazin ist ein typisches Standard-Medikament das zur Beruhigung/Sedierung von Psychiatern verschrieben wird. Ich denke, deine Psychiaterin weiß auch nicht so recht was sie tun soll, und deswegen versucht sie es eben einfach mal mit diesem Medikament das recht viele Patienten verschrieben bekommen.

Außerdem ist es ein Medikament das teilweise bei starker Übelkeit verordnet wird, evtl. kann es manchmal auch gegen Schwindel wirken.

Wichtig zu wissen ist, dass es auch bei Promethazin eine körperliche Gewöhnung gibt, das heißt man kann davon körperlich Abhängig werden und muss es ggf. langsam ausschleichen.

Ich habe es hin- und wieder als Notfallmedikament eingesetzt, aber mir ging es danach immer gar nicht gut, deswegen nehme ich es jetzt schon einige Jahre nicht mehr.

Es ist vor allem ein starker Histaminblocker, und auch ein DAO-Blocker (das Enzym das im Darm Histamin abbaut). Das heißt, es könnte falls du auf Histamin empfindlich reagierst, problematisch sein. Allerdings wird es teilweise auch wegen der starken Histaminblockenden Wirkung bei mastzellenerkrankungen eingesezt, bei deiner Darmproblematik ist ja recht wahrscheinlich dass dort Mastzellen auch eine Rolle spielen.

Bezüglich deiner Muskelproblematik sehe ich es wie Clarissa :-) kritisch, es könnte dieses Problem eher verschlimmern.

Letztlich müsstest du schauen, ob du es probieren möchtest - wenn ja, würde ich erstmal eine ganz kleine Dosis wählen, um zu schauen ob du es überhaupt vertragen würdest.

Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,005 mg Mein Thread
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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von FrankMu » Dienstag, 21.08.18, 11:16

Liebe Lina, liebe Clarissa
Danke für Eure Nachrichten...Ihr habt mich erstmal überzeugt es im Schrank zu belassen und es nicht einzunehmen...
Kurz zu mir...ein bisschen, aber auch nur ein kleines bisschen hab ich das Gefühl, dass diese Angst und Panik etwas besser ist...Ich fühle mich nach wie vor scheußlich, allerdings nicht mehr so "Notarzt-scheußlich". Dieses Körperjucken ist etwas mehr in ein Hautbrennen übergegangen, soweit ich das überhaupt beurteilen kann. Dies ist allerdings auch nicht angenehmer auszuhalten.

Und häufig am Tag hab ich schreckliche Hitzewallungen, gerade im Kopf u Gesicht, ohne Schweiß oder so. Es ist so als würde mein Gesicht innerlich verglühen. Gibt's sowas?
Es fühlt sich für mich häufig nach einem hormonellen Problem an...Muskelschwäche, Akne, hautjucken, Beennen, Müdigkeit, Erschöpfung und eben diese Hitzewallungen...Sollte ich in diese Richtung etwas testen? Oder greift so ein Entzug auch ins hormonelle System ein und wirbelt da durcheinander?
Schilddrüsenwerte waren alle okay.

Liebe grüße u vielen Dank
Frank
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Abgesetzt 05.07.2018

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Re: FrankMu: Verzweifelt, komische Symptome (Lorazepam und Pregabalin abgesetzt)

Beitrag von LinLina » Dienstag, 21.08.18, 11:43

Hallo Frank :-)

das Jucken und die Hitzewallungen hören sich schon etwas nach Histaminsymptomen an. Auch Angst und Panik könnten dadurch verstärkt werden. Diese extreme Schwäche kenne ich bei mir ebenfalls als Histamin/Mastzellenreaktion.

Wie gesagt, es könnte sein dass aufgrund deiner Erkrankung du sowieso ein Problem mit Histamin und Mastzellen hast. Viele Benzos wirken als Mastzellenstabilisator, evtl. könnte es daher beim absetzen zu dieser starken überreaktion gekommen sein.

Das ist natürlich nur eine Vermutung und nur meine Perspektive, da ich selbst ja sehr mit diesen Mastzellenproblemen zu tun habe.

Liebe Grüße
Lina
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