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Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

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Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Asbivi » Sonntag, 15.07.18, 18:51

Hallo,
Bin beim recherchieren im Netz auf dieses Forum aufmerksam geworden und suche Rat und AUSTAUSCH.
Kurz zu mir: nehme seit 14 Jahren Psychopharmaka, da chronische Depressionen mit mittelschweren bis schweren Episoden (sog. Double Depression).
Wahrscheinlich habe ich Depressionen schon länger, aber eben in leichteren Form, so dass es nicht auffällig würde. Bis zur ersten schweren Episode. Bei mir liegt wohl eine genetische Disposition vor, da die grosseltern väterlicherseits beide das gleiche hatten. Mir wurde Fluoxetin 40 mg und 45 mg mirtazapin gegeben, was mich bei drei Episoden ganz gut da raus gebracht hat. Zwischen diesen Episoden könnte ich das mirtazapin ganz gut ausschleichen ohne absetzerscheinungen. Fluoxetin würde bis April 2017 bei 40 mg beibehalten.

Ab April 2017 hat mich dann meine neue Psychiaterin auf 100 mg Trazodon umgestellt. Es wirkte schlafanstossend, ich bin aber immer weiter in eine Depression gerutscht, musste dann immer häufiger tavor nehmen wg. andauernden diffusen Angstzuständen. Ende Jan 2018 habe ich mich selbst stationär eingewiesen, weil so schlecht ging es mir noch nie u ich wusste keinen Rat mehr

In der Klinik bekam ich zunächst wieder 15 mg mirtazapin u Trazodon u wurde dann langsam auf Sertralin eingestellt bis zu höchstdosis von 200 mg. Zusätzlich gab es 25 mg quetiapin morgens u abends, da die Angstzustände und die Anspannung non stop weiterhin bestanden. Ich habe eine agitierte Depression, d.h. Ich finde keine Ruhe etc. Da es nicht besser wurde, bekam ich cymbalta. Ich nehme seit Mitte März nun 60 mg cymbalta, 25 mg quetiapin und 15 mg mirtazapin. Ich nehme ja schon einige Jahre Psychopharmaka, und hatte beim absetzen von mirtazapin ehrlich gesagt nie so wirklich Probleme und lese nun, dass es bei cymbalta massive Absetzsymptome gibt und es keine niedrig dosierte dareichungsformen gibt.

Ich würde ganz gerne cymbalta auf 30 mg runtersetzen und dann ausschleichen, da auch ein kinderwunsch besteht.
Embryotox habe ich natürlich schon kontaktiert, aber habe auch gelesen, dass die Risiken dort eher unterschätzt werden.
Ich freue mich auf vielen Meinungen, rat und Austausch.
Viele grüsse
Zuletzt geändert von Gwen am Sonntag, 15.07.18, 19:29, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
Ab 2004: Einnahme von 45 mg mirtazapin, dazu 40 mg fluoxetin, davor 2 mal Paroxetin genommen, dabei schwere kreislaufprobleme
Nach ca. 1 Jahr mirtazapin ausgeschlichen, keine absetzprobleme, fluoxetin auf 20 mg reduziert, dann wieder erhöht auf 40 mg.
Ca. 2011: zweite schwere Episode, mirtazapin wieder genommen, nach ca. 1 Jahr ausgeschlichen, 40 mg fluoxetin beibehalten

2016: nächste schwere Episode, zu fluoxetin 7,5 mg mirtazapin eingenommen.

Ab märz 2017: Trazodon 100 mg von neuer psychaterin, da höhere Dosis von mirtazapin vermehrt fressanfälle und starken Überhang ausgelöst hat, fluoxetin abgesetzt.

Ab Feb 2018: Notaufnahme in psychiatrischer Klinik, trotz Trazodon in schwere Depression gerutscht, vermehrte Einnahme von tavor wg extremen Angstzuständen vor klinikaufenthalt. Umstellung auf Sertralin bis 200 mg, dazu 50 mg quetiapin u 15 mg mirtazapin.
Ab märz 2018 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, 50 mg quetiapin

Ab Mai 2018 bis dato: 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, Reduzierung auf 25 mg quetiapin
Zustand: mit dieser medikamentierung geht es mir gut, Nebenwirkung bis auf etwas stärkeres schwitzen nachts und Gewichtszunahme (ca. 7 kilo), keine
Stand 15.10.2018: 20 mg cymbalta, 13 mirtazapin
Ich kann endlich wieder essen ( konnte nichts mehr essen, bin auf 41 Kilo abgerutscht, bin aber auch nur 154 cm gross, momentan muss ich aber extrem beim essen aufpassen, brauche nur ein Salatblatt anschauen und nehme zu)
Keine Angstzustände mehr

Kinderwunsch besteht, deshalb medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

... Aber unter medis geht es mir besser als ohne.... :frust:

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Re: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von padma » Sonntag, 15.07.18, 18:58

Hallo Asbivi, :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein. Du findest sie hier: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst.Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 46&t=15035


Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.app.php/rules

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.


Wir wünschen dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
das ADFD Team[/quote]

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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von padma » Montag, 16.07.18, 13:52

hallo Asbivi, :)

jetzt zu deinem Anliegen:
Mir wurde Fluoxetin 40 mg und 45 mg mirtazapin gegeben, was mich bei drei Episoden ganz gut da raus gebracht hat.
Diese Kombination ist in der Dosishöhe sehr problematisch :shock: , es besteht das Risiko eines Serotoninsyndroms. Da hast du Glück gehabt.
Ab April 2017 hat mich dann meine neue Psychiaterin auf 100 mg Trazodon umgestellt. Es wirkte schlafanstossend, ich bin aber immer weiter in eine Depression gerutscht, musste dann immer häufiger tavor nehmen wg. andauernden diffusen Angstzuständen.
D.h. 40 mg Fluoxetin wurde abrupt auf Trazodon umgestellt? Da wundert es nicht, dass du eine "Depression" und Angstzusände bekommen hast. Das war kein Rückfall sondern ein Absetzsyndrom.
Dies kann deutlich zeitverzögert auftreten.
Sertralin eingestellt bis zu höchstdosis von 200 mg. Zusätzlich gab es 25 mg quetiapin morgens u abends, da die Angstzustände und die Anspannung non stop weiterhin bestanden. Ich habe eine agitierte Depression, d.h. Ich finde keine Ruhe etc.
Bei der "agitierten Depression" handelt es sich höchstwahrscheinlich weiterhin um Absetzsymptome plus Nebenwirkungen der extrem hohen Sertralindosis. Gegen diese NW wurde dann Quetiapin gegeben
Ich nehme seit Mitte März nun 60 mg cymbalta, 25 mg quetiapin und 15 mg mirtazapin.
Durch diese ständigen Umstellungen wurde dein Nervensystem sehr gereizt.
und hatte beim absetzen von mirtazapin ehrlich gesagt nie so wirklich Probleme und lese nun, dass es bei cymbalta massive Absetzsymptome gibt und es keine niedrig dosierte dareichungsformen gibt.
Das du bisher keine Probleme beim Absetzen von Mirtazapin hattest, heiist nicht, dass es jetzt wieder so wäre. Je öfters man Psychopharmaka entzieht und wieder ansetzt, umso schwieriger wird erfahrungsgemäss der Entzug.
Duloxetin lässt sich mithilfe der Kügelchenmethode (ist bei dem link im letzten post erklärt) sehr gut kleinschrittig absetzen.
Ich würde ganz gerne cymbalta auf 30 mg runtersetzen und dann ausschleichen, da auch ein kinderwunsch besteht.
Das ist ein zu grosser Schritt. Wir empfehlen ja Reduktionen um höchstens 10 % alle 4 - 6 Wochen.
Evtl. geht in der Dosishöhe noch ein etwas grössere Schritt, z.B. auf 50 mg, mehr würde ich jedoch keinesfalls reduzieren.

Ich finde es gut, dass du wegen deines Kinderwunsches ausschleichen möchtest, es besteht definitiv ein Risiko.

AD können sowieso nicht heilen, sondern bestenfalls Symptome deckeln. Bist du deine Problematik denn auch anders angegangen, z.B. durch Psychotherapie?
liebe Grüsse,
padma
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Absetzverlauf:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Asbivi » Donnerstag, 19.07.18, 9:34

Hallo liebe padma

Vielen dank für deine rückmeldung.

Ja, ich habe immer parallel eine psychotherapie gemacht. Trotzdem hatte ich immer wieder rückfälle.

Beim stationären aufenthalt hatte ich einzeltherapie einmal pro woche. Dazu noch gruppentherapie, ergo und bewegungstherapie.

Bis morgen bin ich noch in der tagklinik
Hier hatten wir schematherapie (2 mal in der gruppe + 1 mal einzel in der woche). Also insgesamt 12 wochen stationär u 10 wochen tagklinik).

Vor meiner ersten episode depressionen habe ich noch nie psychopharmaka genommen u auch so gut wie keine anderem medis

Meine symptome waren jetzt genau die gleichen wie bei allem episoden.

Ich hätte nochmal eine frage: wie macht man die dulexetin kapseln am besten auf u bekommt sie wieder zusammen?

Eine weitere frage: kann man quetiapin auch ohne bedenken teilen bzw. In wasser auflösen? Ich bekomme die nicht retardierte form?

Ich würde gerne beide medis langsam ausschleichen. Die psychaterin in der klinik meinte, ich kann von 25 mg auf null gehen, möchte ich aber nicht.

Ich würde gerne quetiapin u duloxetin langsam reduzieren. Am mirtzapin möchte ich momentan nichts machen.

Lg
Ab 2004: Einnahme von 45 mg mirtazapin, dazu 40 mg fluoxetin, davor 2 mal Paroxetin genommen, dabei schwere kreislaufprobleme
Nach ca. 1 Jahr mirtazapin ausgeschlichen, keine absetzprobleme, fluoxetin auf 20 mg reduziert, dann wieder erhöht auf 40 mg.
Ca. 2011: zweite schwere Episode, mirtazapin wieder genommen, nach ca. 1 Jahr ausgeschlichen, 40 mg fluoxetin beibehalten

2016: nächste schwere Episode, zu fluoxetin 7,5 mg mirtazapin eingenommen.

Ab märz 2017: Trazodon 100 mg von neuer psychaterin, da höhere Dosis von mirtazapin vermehrt fressanfälle und starken Überhang ausgelöst hat, fluoxetin abgesetzt.

Ab Feb 2018: Notaufnahme in psychiatrischer Klinik, trotz Trazodon in schwere Depression gerutscht, vermehrte Einnahme von tavor wg extremen Angstzuständen vor klinikaufenthalt. Umstellung auf Sertralin bis 200 mg, dazu 50 mg quetiapin u 15 mg mirtazapin.
Ab märz 2018 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, 50 mg quetiapin

Ab Mai 2018 bis dato: 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, Reduzierung auf 25 mg quetiapin
Zustand: mit dieser medikamentierung geht es mir gut, Nebenwirkung bis auf etwas stärkeres schwitzen nachts und Gewichtszunahme (ca. 7 kilo), keine
Stand 15.10.2018: 20 mg cymbalta, 13 mirtazapin
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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von escargot » Donnerstag, 19.07.18, 10:46

Hallo Asbivi,

Quetiapin ist wasserlöslich. Du kannst die Wasserlösmethode anwenden.

Du schleichst aber beide Medis nacheinander aus oder?

Liebe Grüße
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05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 1-2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 0,9 mg, Risperdal 2 mg, Tavor 1 mg
2 X 425 mg Passionsblume
800 mg Magnesium
Vitamin B12
....
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01.09. 1,07 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T... Ängste,verschwommenes Sehen bei Stress "Rissschatten",Geräuschkulissen
01.10. 1 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
Unruhe,Angst,Geräuschkulissen
Schlaflosigkeit seit 23.10.
01.11. 0,9 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T plus Bedarf
Schlafprobleme, Geräuschkulissen

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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 19.07.18, 10:51

Hallo!

Nur unredtardiertes Qutiapin darf mit der Wasserlösemethode bearbeitet werden!

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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Asbivi » Donnerstag, 19.07.18, 18:02

Hallo,

Danke an alle rückmeldungen.

Tja, jetzt habe ich dem salat. Ich habe von der klinik kein quetiapin mehr bekommen. Ein neues rezept bekomme ich erst montag von der niedergelassenem psychiaterin, falls ich sie überzeugen kann mir quetiatin wieder zu verschreiben. 2 tabletten habe ich noch
Die werde ich jetzt halbieren.

Was mir noch aufgefallen ist. Noch bevor ich in die klinik kam, hatte ich vermehrt eingedchlafene hände u füsse. In der klinik gingen sie an den händem nicht gamz zurück. Es wurde eine nervenmessung gemacht.

Auffälligkeiten rechts. Dann ein mrt in der tagklinik. Auffälligkeiten dann links. Am ehesten lt. Ärzten ein c8 syndrom. Woher das kommem soll, keine ahnung.

Am montag ist mir der rechte fuss komplett eingeschlafen und lange zeit taub gewesen
Ich hatte noch nicht mal überschlagene beine.

Noch was: in der tagklinik wurde festgestellt, dass ich unter eisenmangelanämie leide. Die werte vom eisen waren soweit unten, dass ich eine kandidaten fürs spritzen gewesem wäre, ich habe aber tabletten bekommen, der wert ist wieder gut gestiegen.

Eigentlich wollte ich schon quetiapin und duloxetin parallel ausschleichen. Jetzt muss ich quetialin heute halbieren. Werde erstmal schauen, wie es mir damit geht.

Duloxetin möchte ich schon runterschrauben. Plan ist dann aber, quetiapin bei 12,5 zu lassen u mirtazapin beizubehalten. Wichtiger ist mir das duloxetin zu reduzieren. Soll wohl in der schwangerschaft von allen drei das kritischste sein.

Ich ärgere mich, dass die klinik nicht wieder fluoxetin eingeschlichen haben. Evtl. Hätte es mit mirtazapin gereicht.

Für mich ist es nur wirklich sehr schwierig, absetzsymptome von krankheitssymptomen zu unterscheiden.

Wie gesagt, ich habe vor meiner ersten schweren depression nie psychopharmaka genommen. Symptome waren schlaflosigkeit, ich konnte kaum mehr essen u trinken, gedankenkreisen, angstzustände non stop, angespanntheit, extreme unruhe

Wie erkenne ich was absetzsymptome sind?

Viele grüsse
Ab 2004: Einnahme von 45 mg mirtazapin, dazu 40 mg fluoxetin, davor 2 mal Paroxetin genommen, dabei schwere kreislaufprobleme
Nach ca. 1 Jahr mirtazapin ausgeschlichen, keine absetzprobleme, fluoxetin auf 20 mg reduziert, dann wieder erhöht auf 40 mg.
Ca. 2011: zweite schwere Episode, mirtazapin wieder genommen, nach ca. 1 Jahr ausgeschlichen, 40 mg fluoxetin beibehalten

2016: nächste schwere Episode, zu fluoxetin 7,5 mg mirtazapin eingenommen.

Ab märz 2017: Trazodon 100 mg von neuer psychaterin, da höhere Dosis von mirtazapin vermehrt fressanfälle und starken Überhang ausgelöst hat, fluoxetin abgesetzt.

Ab Feb 2018: Notaufnahme in psychiatrischer Klinik, trotz Trazodon in schwere Depression gerutscht, vermehrte Einnahme von tavor wg extremen Angstzuständen vor klinikaufenthalt. Umstellung auf Sertralin bis 200 mg, dazu 50 mg quetiapin u 15 mg mirtazapin.
Ab märz 2018 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, 50 mg quetiapin

Ab Mai 2018 bis dato: 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, Reduzierung auf 25 mg quetiapin
Zustand: mit dieser medikamentierung geht es mir gut, Nebenwirkung bis auf etwas stärkeres schwitzen nachts und Gewichtszunahme (ca. 7 kilo), keine
Stand 15.10.2018: 20 mg cymbalta, 13 mirtazapin
Ich kann endlich wieder essen ( konnte nichts mehr essen, bin auf 41 Kilo abgerutscht, bin aber auch nur 154 cm gross, momentan muss ich aber extrem beim essen aufpassen, brauche nur ein Salatblatt anschauen und nehme zu)
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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von padma » Donnerstag, 19.07.18, 18:27

hallo Asbivi, :)
. Ein neues rezept bekomme ich erst montag von der niedergelassenem psychiaterin, falls ich sie überzeugen kann mir quetiatin wieder zu verschreiben. 2 tabletten habe ich noch
Die werde ich jetzt halbieren.
Das ist natürlich übel. Evtl. könntest du morgen gleich nach der Entlassung zu deinem Haus- oder einem Bereitschaftsarzt gehen und dir eine N1 Packung für den Übergang verschreiben lassen.
Es wurde eine nervenmessung gemacht.

Auffälligkeiten rechts. Dann ein mrt in der tagklinik. Auffälligkeiten dann links. Am ehesten lt. Ärzten ein c8 syndrom. Woher das kommem soll, keine ahnung.
Das wäre eine HWS Syndrom mit Blockierung der BWS. Das kann durch eine falsche Bewegung oder durch starke Muskelverspannungen auftreten. Da sollte ein Ortopäde oder noch besser ein Osteopath drauf schauen.
Eigentlich wollte ich schon quetiapin und duloxetin parallel ausschleichen. Jetzt muss ich quetialin heute halbieren. Werde erstmal schauen, wie es mir damit geht.
Paralell ausschleichen ist ungünstig. Was geht ist wechselseitig reduzieren mit jeweils 4 - 6 Wochen Abstand dazwischen.
Wie erkenne ich was absetzsymptome sind?
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 20#p257720 unterster Punkt

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Asbivi » Freitag, 20.07.18, 18:21

Hallo,

Nochmal eine Frage. Habe heute den entlassungsbericht bekommen mit folgenden laborwerten:

28.06. 8.05.
Mirtazapin ng/ml. 17,0. 20,8

Quetiapin. 5,5. 7,1

Duloxetin. 12,1. 31,1

Warum fallen die Werte? Ich habe bis zum 28.06. Keine dosisgaben reduziert???????? Weißt das irgendjemand?

Danke und LG
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Nach ca. 1 Jahr mirtazapin ausgeschlichen, keine absetzprobleme, fluoxetin auf 20 mg reduziert, dann wieder erhöht auf 40 mg.
Ca. 2011: zweite schwere Episode, mirtazapin wieder genommen, nach ca. 1 Jahr ausgeschlichen, 40 mg fluoxetin beibehalten

2016: nächste schwere Episode, zu fluoxetin 7,5 mg mirtazapin eingenommen.

Ab märz 2017: Trazodon 100 mg von neuer psychaterin, da höhere Dosis von mirtazapin vermehrt fressanfälle und starken Überhang ausgelöst hat, fluoxetin abgesetzt.

Ab Feb 2018: Notaufnahme in psychiatrischer Klinik, trotz Trazodon in schwere Depression gerutscht, vermehrte Einnahme von tavor wg extremen Angstzuständen vor klinikaufenthalt. Umstellung auf Sertralin bis 200 mg, dazu 50 mg quetiapin u 15 mg mirtazapin.
Ab märz 2018 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, 50 mg quetiapin

Ab Mai 2018 bis dato: 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, Reduzierung auf 25 mg quetiapin
Zustand: mit dieser medikamentierung geht es mir gut, Nebenwirkung bis auf etwas stärkeres schwitzen nachts und Gewichtszunahme (ca. 7 kilo), keine
Stand 15.10.2018: 20 mg cymbalta, 13 mirtazapin
Ich kann endlich wieder essen ( konnte nichts mehr essen, bin auf 41 Kilo abgerutscht, bin aber auch nur 154 cm gross, momentan muss ich aber extrem beim essen aufpassen, brauche nur ein Salatblatt anschauen und nehme zu)
Keine Angstzustände mehr

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LinLina
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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von LinLina » Freitag, 20.07.18, 18:33

Hallo Asvibi,

Das ist nicht sicher zu sagen, aber es könnte sein dass du beim zweiten test irgendetwas zu dir genommen hast was den Abbau der Medikamente im Körper beschleunigt oder vorher gehemmt hat und dann weg gelassen wurde.

Rauchst du? Hast du Brokkoli oder Rosenkohl gegessen? Hast du irgendwelche anderen Medikamente oder Nahrungsergänzungsmittel an- oder abgesetzt? Antibiotika? Oder hast du vorher regelmäßig Grapefruitsaft getrunken und dann weg gelassen?

sollte nichts davon zutreffen, weiß ich es auch nicht :?

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Asbivi
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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Asbivi » Freitag, 20.07.18, 22:25

Hallo Lina,

Vielen Dank für deine Rückmeldung.

Ich habe angefangen eisentabletten zu nehmen wg extremen Eisenmangel und regelmäßig einige mineralstoffe und folsäure, Vitamin b12 etc u.a wg anämie.

Noch was anderes: welche Waage ist zum empfehlen, um die medis zu wiegen?

Lg
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2016: nächste schwere Episode, zu fluoxetin 7,5 mg mirtazapin eingenommen.

Ab märz 2017: Trazodon 100 mg von neuer psychaterin, da höhere Dosis von mirtazapin vermehrt fressanfälle und starken Überhang ausgelöst hat, fluoxetin abgesetzt.

Ab Feb 2018: Notaufnahme in psychiatrischer Klinik, trotz Trazodon in schwere Depression gerutscht, vermehrte Einnahme von tavor wg extremen Angstzuständen vor klinikaufenthalt. Umstellung auf Sertralin bis 200 mg, dazu 50 mg quetiapin u 15 mg mirtazapin.
Ab märz 2018 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, 50 mg quetiapin

Ab Mai 2018 bis dato: 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, Reduzierung auf 25 mg quetiapin
Zustand: mit dieser medikamentierung geht es mir gut, Nebenwirkung bis auf etwas stärkeres schwitzen nachts und Gewichtszunahme (ca. 7 kilo), keine
Stand 15.10.2018: 20 mg cymbalta, 13 mirtazapin
Ich kann endlich wieder essen ( konnte nichts mehr essen, bin auf 41 Kilo abgerutscht, bin aber auch nur 154 cm gross, momentan muss ich aber extrem beim essen aufpassen, brauche nur ein Salatblatt anschauen und nehme zu)
Keine Angstzustände mehr

Kinderwunsch besteht, deshalb medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

... Aber unter medis geht es mir besser als ohne.... :frust:

Jamie
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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Jamie » Freitag, 20.07.18, 22:39

Hallo, :)

die Werte sind ja nur leicht gefallen bei Mirtazapin und Quetiapin.
Das Duloxetin fällt natürlich ins Auge.

Eisen sollte immer mit mehreren Stunden Abstand zu Psychopharmaka (und andere Medikamente) genommen werden.
Achtung, da einige Eisenpräparate aufgrund der besseren Magen-Darm-Verträglichkeit retardiert sind, kann das interagieren und die Resorption beeinflussen.

Prinzipiell ist zu sagen, dass Wirkstoffbestimmungen nur begrenzt Aussagekraft haben.

Es ist auch ein Märchen zu glauben, dass der Körper jeden Tag immer ganz genau die exakte Menge Wirkstoff aufnimmt, denn es gibt zig Faktoren, die das beeinflussen können, zB Füllung des Magen-Darm-Trakts, wenn man reichhaltig gerbstoffhaltige Nahrung oder Getränke (Tee / Kaffee) zu sich genommen hat, allgemeine Konstitution, Flüssigkeitszufuhr, weitere Medikamente und NEM u.v.m.
Sprich leichte Schwankungen sind normal.

Das erklärt zwar alles noch nicht den Abfall beim Duloxetin, aber jetzt hast du zumindest mal eine Idee.

Feinwaage Tipps:
Die haben die meisten hier (keine Werbung!): https://www.amazon.de/Smart-Weigh-Tasch ... MIRKFWF0IJ


Grüße
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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Asbivi » Samstag, 21.07.18, 8:51

Hallo jamie,

Vielen dank für deine rückmeldung. Danke für den tipp für die waage. Habe ich bestellt. Habe von der klinik nich rezepte für die medis bekommen, ausser für quetiapin. Die dosis habe ich jetzt halbiert.

Zwei kapseln habe ich schon ausgezählt. Was mir sehr schwer fällt, da ich ziemlich zittere. Das hatte ich vorher nie, jetzt schon. Evtl. Kommt das durch duloxetin u quetiapin

Den duloxetin wert finde ich schon auffällig, die anderen nicht so wirklich. Die werte wurden immer nüchtern genommen
Ich werde am montag mal meine psychiaterin fragen. Von ihr halte ich allerdings nicht soviel. Habt ihr eine liste von psychiatern nach plz?

Lg
Ab 2004: Einnahme von 45 mg mirtazapin, dazu 40 mg fluoxetin, davor 2 mal Paroxetin genommen, dabei schwere kreislaufprobleme
Nach ca. 1 Jahr mirtazapin ausgeschlichen, keine absetzprobleme, fluoxetin auf 20 mg reduziert, dann wieder erhöht auf 40 mg.
Ca. 2011: zweite schwere Episode, mirtazapin wieder genommen, nach ca. 1 Jahr ausgeschlichen, 40 mg fluoxetin beibehalten

2016: nächste schwere Episode, zu fluoxetin 7,5 mg mirtazapin eingenommen.

Ab märz 2017: Trazodon 100 mg von neuer psychaterin, da höhere Dosis von mirtazapin vermehrt fressanfälle und starken Überhang ausgelöst hat, fluoxetin abgesetzt.

Ab Feb 2018: Notaufnahme in psychiatrischer Klinik, trotz Trazodon in schwere Depression gerutscht, vermehrte Einnahme von tavor wg extremen Angstzuständen vor klinikaufenthalt. Umstellung auf Sertralin bis 200 mg, dazu 50 mg quetiapin u 15 mg mirtazapin.
Ab märz 2018 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, 50 mg quetiapin

Ab Mai 2018 bis dato: 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, Reduzierung auf 25 mg quetiapin
Zustand: mit dieser medikamentierung geht es mir gut, Nebenwirkung bis auf etwas stärkeres schwitzen nachts und Gewichtszunahme (ca. 7 kilo), keine
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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Asbivi » Samstag, 21.07.18, 11:45

Hallo,


Hatte noch einen Beitrag geschrieben, er scheint nicht vorhanden zu sein. Falls doppelt, dann bitte entschuldigen. Auch evtl Tippfehler o.ä.

Vielen Dank für den Tipp zur Waage. Würde bereits bestellt. Es fällt mir schwer, die Kügelchen zu zählen, da ich stark zitiere.

Ich würde mich freuen, wenn es evtl eine Liste von Psychiaterin gibt, die zum empfehlen wären.

Gerne Teile ich meine Erfahrungen mit diesen.

Bei meiner ersten Psychiaterin war ich einige Jahre. Bräuchte ja jmd der mir die medis verschreibt.

Dann habe ich innerhalb von zwei Jahren fast meine ganze Familie verloren. Zuerst starb eine Tante im Feb 2014, dann ein Onkel im märz 2015. Was mir letztlich den Boden unter den Füßen weggezogen hat, war dass mein Vater eine Kollision mit einem Lkw im Okt 2015 hatte u meine Mutter im Dez 2015 von einem Lkw überrollt würde. Beide waren sofort tot. Leider hatte ich meine Stelle im Nov 2015 gekündigt, und eine unbefristete stelle gefunden, die ich im Jan 2016 angetreten habe. Leider war ich mehr oder wenig arbeitsunfähig, würde krank geschrieben u im märz gekündigt.

Ich habe mir dann auf anraten der pschr. Eine Klinik gesucht. Ich war dort non Mai bis Juli dort. Danach bräuchte ich eine weitere krankschreibung durch die psychaterin. Sie lehnte das ab, und fragte mich, warum meine berufliche Situation nicht geklärt würde. Ich solle mich doch gleich beim Arbeitsamt melden und mir eine neue Stelle suchen.

In der Klinik sagten sie mir das genaue Gegenteil. Ich sollte mir noch etwas Zeit lassen u genau das wollte ich auch. Ich war von der psychaterin menschlich ziemlich enttäuscht.

Dann bekam ich die Adresse eine gemeinschaftspraxis. Dort bekam ich schnell einen Termin. Die neuen psychaterin habe ich ganze zweimal gesehen. Dann kam die schwangerschaftsvertretung. Die schaut einfach nur kurz in ihren PC, tippt Rum, man kriegt ein neues Rezept und fertig. Ich weiß nicht, wie ich das besser beschreiben soll.

Aber deshalb meine Frage.

Lg :)
Ab 2004: Einnahme von 45 mg mirtazapin, dazu 40 mg fluoxetin, davor 2 mal Paroxetin genommen, dabei schwere kreislaufprobleme
Nach ca. 1 Jahr mirtazapin ausgeschlichen, keine absetzprobleme, fluoxetin auf 20 mg reduziert, dann wieder erhöht auf 40 mg.
Ca. 2011: zweite schwere Episode, mirtazapin wieder genommen, nach ca. 1 Jahr ausgeschlichen, 40 mg fluoxetin beibehalten

2016: nächste schwere Episode, zu fluoxetin 7,5 mg mirtazapin eingenommen.

Ab märz 2017: Trazodon 100 mg von neuer psychaterin, da höhere Dosis von mirtazapin vermehrt fressanfälle und starken Überhang ausgelöst hat, fluoxetin abgesetzt.

Ab Feb 2018: Notaufnahme in psychiatrischer Klinik, trotz Trazodon in schwere Depression gerutscht, vermehrte Einnahme von tavor wg extremen Angstzuständen vor klinikaufenthalt. Umstellung auf Sertralin bis 200 mg, dazu 50 mg quetiapin u 15 mg mirtazapin.
Ab märz 2018 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, 50 mg quetiapin

Ab Mai 2018 bis dato: 60 mg cymbalta, 15 mg mirtazapin, Reduzierung auf 25 mg quetiapin
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Stand 15.10.2018: 20 mg cymbalta, 13 mirtazapin
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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 21.07.18, 17:41

Hallo Asbivi,

wir haben eine sehr kurze Liste von Ärzten, die von anderen Teilnehmern hier empfohlen wurden.

Wenn du mir eine PN mit deiner Postleitzahl schickst, kann ich für dich nachsehen, ob wir jemanden in deiner Nähe haben.

Die Liste ist aber wirklich sehr kurz. :(

LG Ute
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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Asbivi » Dienstag, 24.07.18, 13:06

Hallo,

Ich traue mich fast nicht, diese Frage zu stellen, hoffe aber dennoch konstruktive antworten und kein niedermachen.

Wie schon erwähnt ist momentan meine Medikation: cymbalta 60 mg, 15 mirtazapin, 25 quetiapin.

War jetzt bei der niedergelassenen Psychiaterin. Sie findet cymbalta hinsichtlich ss nicht für geeignet. Die Datenlage dazu hált sie für unzureichend. Aber sie würde aber bei bestehender ss nichts an der Medikation ändern, da man daran nichts drehen würde, wenn eine Patientin schwanger ist, um eine Krise zu vermeiden.
Mir hat sie geraten, anstatt cymbalta citalopram zunehmen. Das wäre eines der Medikamente, dass sie falls psychische krisen in ss auftreten, überhaupt verordnen würde. Ich solle schnellstmöglich umstellen. Ihr Vorschlag war überlappend, die medis zu nehmen, citalopram zu steigern und gleichzeitig zu reduzieren. Citalopram fängt die absetzerscheinungen von cymbalta ab.

Ja, sie hat zugegeben, Medikamente machen absetzerscheinungen! Ich habe erste entzugserscheinungen gesagt, da hat sie mich dann gleich verbessert. Aber ja, wenn medis abgesetzt werden, müssen diese ausgeschlichen werden.

In meinen Fall würde sie so vorgehen, wie gesagt von cymbalta hält sie in Bezug zu ss nichts.

Natürlich soll auch die andere medis runtergefahren werden. Zunächst die Umstellung. Also ich bin jetzt ziemlich verunsichert.

Ich würde es gern probieren, wie würdet ihr vorgehen?

Lg
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Ca. 2011: zweite schwere Episode, mirtazapin wieder genommen, nach ca. 1 Jahr ausgeschlichen, 40 mg fluoxetin beibehalten

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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Asbivi » Donnerstag, 02.08.18, 21:47

Nochmal Hallo,

Wie bereits geschrieben, bin ich immer noch total verunsichert, was den Vorschlag der Psychiatrie angeht. Bisher habe ich noch nichts umgesetzt.

Bei mir geht das langsame ausschleichen über viele Monate leider nicht. Gibt es Erfahrungen über eine etwas schnelleres ausschleichen bei Cymbalta? Ich habe das Gefühl, dass diese taubheitssgefühle eher zu als abnehmen. Zudem habe ich Probleme beim Lesen, da sich die augen nicht mehr so richtig scharf stellen.

Freue mich über Rückmeldungen.

Lg
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Ca. 2011: zweite schwere Episode, mirtazapin wieder genommen, nach ca. 1 Jahr ausgeschlichen, 40 mg fluoxetin beibehalten

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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von LinLina » Donnerstag, 02.08.18, 22:42

Hallo Asbivi :-)

warum geht das langsame Ausschleichen bei dir nicht?

Schnelleres Ausschleichen bedeutet eben die bekannten Risiken von schweren und lang anhaltenden Entzugssymptomen und Rebound, aber nicht bei jedem, es gibt auch Betroffene die ein schnelleres Absetzen vertragen - leider weiß man nicht, zu welcher Gruppe man gehört, deswegen empfehlen wir ja das langsame Vorgehen. Mir ist gerade niemand in erinnerung der Duloxetin schnell abgesetzt hat, aber evtl. kannst über die Suchfunktion Beiträge dazu finden.

Liebe grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von padma » Montag, 06.08.18, 14:32

hallo Asbivi, :)
War jetzt bei der niedergelassenen Psychiaterin. Sie findet cymbalta hinsichtlich ss nicht für geeignet. Die Datenlage dazu hált sie für unzureichend. Aber sie würde aber bei bestehender ss nichts an der Medikation ändern, da man daran nichts drehen würde, wenn eine Patientin schwanger ist, um eine Krise zu vermeiden.
Mir hat sie geraten, anstatt cymbalta citalopram zunehmen. Das wäre eines der Medikamente, dass sie falls psychische krisen in ss auftreten, überhaupt verordnen würde.
Ich kann dir nur davon abraten unter einem AD schwanger zu werden. Es gibt kein sicheres AD in der Schwangerschaft!

zu Citalopram:
Jedoch sollte Citalopram nicht in der Schwangerschaft angewendet werden, es sei denn bei eindeutiger Notwendigkeit und nach sorgfältiger Nutzen-Risiko-Abwägung.
Folgende Symptome können bei Neugeborenen nach der maternalen Anwendung von SSRI/SNRI während der Spätphase der Schwangerschaft auftreten: Atemnot, Zyanose, Apnoe, Krampfanfälle, instabile Körpertemperatur, Schwierigkeiten beim Trinken, Erbrechen, Hypoglykämie, Muskelhypertonie, Muskelhypotonie, Hyperreflexie, Tremor, nervöses Zittern, Reizbarkeit, Lethargie, anhaltendes Schreien, Somnolenz und Schlafstörungen.
Daten aus epidemiologischen Studien deuten darauf hin, dass die Anwendung von Selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRI) in der Schwangerschaft, insbesondere im späten Stadium einer Schwangerschaft, das Risiko für das Auftreten einer primären pulmonalen Hypertonie bei Neugeborenen (PPHN, auch persistierende pulmonale Hypertonie genannt) erhöhen kann.
https://www.gelbe-liste.de/produkte/Cit ... nformation

Leider verharmlosen viele Psychiater das Risiko für das Ungeborene.
Hier unser thread zu Schwangerschaft https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=8676
Ich solle schnellstmöglich umstellen. Ihr Vorschlag war überlappend, die medis zu nehmen, citalopram zu steigern und gleichzeitig zu reduzieren. Citalopram fängt die absetzerscheinungen von cymbalta ab.
Dass Citalopram die Absetzsymptome abfangen kann, kann man so nicht sagen. Manchmal mag das funktionieren, oft funktioniert es aber nicht. Das ZNS ist an die bekannte Substanz gewöhnt, die lässt sich nicht einfach durch was anderes ersetzen.

Wir informieren über Risiken. Die Abwägung musst du selbst treffen, auch im Interesse des potentiellen Kindes.

liebe Grüsse,
padma
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Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Asbivi: Medis ausschleichen, insbesondere cymbalta

Beitrag von Bine81 » Montag, 13.08.18, 1:30

Hallo Asbivi

Ich schließe mich da Padma an, ich würde unter AD auf jeden Fall auch abraten schwanger zu werden! Die Würmchen sind zwar gut geschützt im Bauch, aber alles was man Oral zu sich nimmt, davor ist das Ungeborene leider nicht wiklich geschützt.. :/
Schau.. Wir vertragen ja auch nicht alle das selbe, und nur weil du das eine Verträgst, heißt es aber noch lange nicht,dass dein Kind es auch verträgt, dazu kommt es, die kleinen haben ja auch schon Empfindungen im Bauch und du bemerkst doch auch hier und da mal Missempfindungen durch die Medikamten, das kann dem Ungeborenem auch widerfahren ,der unterschied ist nur, es kann sich nicht bemerkbar machen und leidet so gesehen stumm :'(
Also ich persönlich würde niemals unte AD bewusst eine Schwangerschaft wollen, kann natürlich gut gehen, aber wir erinnern die Contergan-Kinder und das nur wegen einem angeblichen unschädlichem Kopfschmerzmittel.. :(
Ich kann und will dir natürlich nicht vorschreiben, was du zu tun oder zu lassen hast, aber ich apelliere an deine Vernunft und rate dazu, vielleicht ersteinmal die AD's loszuwerden. Ich hatte meine damals kalt abgesetzt, ist natürlich garnich zu empfehlen ,wusste es aber da noch nicht besser, und hatte auch einen Kinderwunsch..

Und glaube mir, es gibt nichts schlimmeres, als sein Kind leiden zu sehen :/
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Paroxetin Medikamenten Einahme wegen Angststörung

>> von Anfang 2003 - mitte 2004 mit 10mg 4tage angefangen, dann 20mg
= Nach anraten des neurologen, einfach absetzten

>> von Mitte 2006 - Anfang 2009 auch erst 20mg, dann eine kurze Zeit 40mg, dann wieder auf 20mg
= abgesetzt wegen Schwangerschaft, auch wieder kalt.

>> 10/2009 wieder 10mg angesetzt wegen sofort auftretender schwerer Depression nach Geburt +schwerer Zwangsgedanken, wann wieder abgesetzt, weiß ich leider nicht genau, aber wohl 2-3Monate nach Besserung

>> von ca Februar/März? 2014 - Mai/Juni? 2015 erst 10mg, dann 20mg, dann 30mg,
unregelmäßige Einahme, um Pflegedienst gebeten,um regelmäßige Einahme zu kontrollieren, sollte aber halt Absetzen wenn es mir gut geht


>> Anfang Juni/2016 16 Tage 10mg ,dann erhöht auf 20mg, gleich nächsten morgen mit extremen Herzklopfen aufgewacht > Krankenhaus gelandet, wieder für 2 Tage 10mg ,ging aber nicht mehr, also wieder auf 20mg
Trotzdem immernoch extremste Unruhe, die immer so 2Std. nach der Einahme anfingen!

Dann in Psychatrische Klinik einweisen lassen, auf Hilfe gehofft, Fehlanzeige!
Dosis 20mg ersteinmal beibehalten, dazu dann 3x am Tag 25mgAtosil bekommen, hat nichts gebracht! Wurde dann von jetzt auf gleich von 20mgParoxetin auf 30mgCymbalta umgestellt!

>> Cymbalta 30mg nur 3 Tage
Ab da totaler nervlicher zusammenbruch, weinen, noch unruhiger, zittern, keine kontrolle mehr über meine Beine, teilweise überhaupt kein Körpergefühl, heftige Panikattacken, Hitzewallungen, konzentration gleich null und als ich einmal versuchte auf ein Gespräch zu konzentrieren,dabei übelster Tunnelblick, wurde mir ganz ganz kurz schwarz vor Augen, und zeitgleich fühlte es sich so an als würde mein Gehirn einen Salto machen!
Ab da war schluss für mich und habe das Cymbalta verweigert!

Paroxetin nicht wiederbekommen, stattdessen Atosil nochmal um 25mg erhöht, bedarfsweise nochmal 10mgzusätzlich..

>> 100mg Atosil bis ca. mitte Juli genommen, Beschwerden halten einige an..

Symptome seit letzter Medikamenteneinnahmen (Paroxetin/Cymbalta) ca mitte/ende Juni 2016
Extreme Unruhe
Extreme Panikanfälle
Keine Kontrolle über meine Beine
Sehschwierigkeiten
Wackeliges Sehen/Augen kommen nicht hinterher
Gleichgewichtsstörung
Abgeschlagenheit
Zittern
extremes weinen
Muskelschmezen in den Beinen
Kopfschmerzen/eher brennen im stirnbereich
Hitze/Kälteschübe
Übelkeit

Alles in allem kommen einige der Sympthome im wilden wechsel täglich mal wieder, mal doller mal weniger, mal auch garnichts, was doch ganz schön an der Psyche nagt :cry:

Entschluss Paroxetin nochmal in kleinster Dosis versuchen Anzusetzen, um evtl. Symphtome zu lindern

>> 3.August 2016 1mg Paroxetin
>> 15.August 2016 1mg Paroxetin - Appetit wieder da :D ,Druck im Kopf hat sich etwas verbessert,
nicht mehr so weinerlich, dafür Morgens und Abends verstärkte Unruhe/Kribbeln und Herzklopfen

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