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Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

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Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Mittwoch, 18.07.18, 22:12

Liebes Forum,

in meiner größten Verzweiflung wende ich mich an euch, weil ich nicht mehr weiter weiß.
Die Ärzte sagen, das kann nicht von den Medikamenten kommen. Die Psychologen zucken mit den Schultern.
Bis zum Oktober 2017 habe ich noch nie AD's genommen. Aus noch nicht klaren Gründen bin ich im Oktober innerlich unruhig geworden und hatte Ängste. In meiner Verzweiflung habe ich im November dann zuerst einmal 3 mg Escitalopram (Tropfen) genommen und dachte bereits abends, dass ich niemals mehr denken kann. Ich habe die Tropfen nicht mehr genommen. Dann wegen der Schlaflosigkeit habe ich im November Valdoxan genommen für 8 Tage. Schlimmste Ängste, totale Schlaflosigkeit, ich bin wie durch einen Film gefahren. Ich konnte nicht mehr denken. Nach 8 Tagen voller Hölle habe ich Valdoxan abgesetzt. Danach war meine Umgebung total fremd. Mein Kopf konnte nichts mehr und mein Gehirn hat sich täglich anders angefühlt. Ich habe so etwas grausames noch nie erlebt. Vor Verzweiflung bin ich in die Tagesklinik. Da wurde ich innerhalb von 14 Tagen auf die Höchstdosis Mirtazapin (45 mg) hochdosiert. Ich war total sediert, hatte nur ZG, konnte nicht mehr schlafen. Nach knapp 6 Wochen Mirtazapin (laufend wurde die Dosierung geändert, ich hatte kein Temperaturempfinden mehr, keinen Geschmackssinn, hab meine Haut nicht mehr gespürt, meine Muskeln auch nicht mehr) sollte ich von heute auf morgen absetzen können. Ich dachte es würde auch gehen, aber es ging mir schrecklich. Unendliche Ängste und Schlaflosigkeit. Dann habe ich -alles in Unwissenheit- gleich 5 HTP genommen. Das war ein Fehler mein Gehirn konnte nichts mehr realisieren. Dann wieder zum Arzt und Escitalopram (5 mg) und Quetiapin (25 mg) Ende Januar genommen. Quetiapin war die Hölle wie auch das Einschleichen mit Escitalopram.. dann habe ich Ende Februar nichts mehr genommen. Ich hatte keine Wahrnehmung mehr, saß wie in Hüllen. Ich hatte das Gefühl mein Gehirn wäre gekippt. Aus purer Verzweiflung Anfang April wieder Escitalopram 5mg bis 10 mg eingeschlichen. Aufgrund der ganzen Symptome und Problematik (lag beim Einschleichen jeden morgen 2 Stunden auf dem Badvorleger) bin ich in die Klinik. Keiner hat meine Probleme ernst genommen. Die Ärztin hat in der Klinik die über 6 Wochen eingeschlichenen 10 mg von einem Tag auf den anderen auf 5 mg reduziert...abends habe übrigens 3,75 mg Mirtazapin zum Schlafen genommen. Dann wurde die 5 mg Dosis nach 1 Woche weggelassen. Mir ging es schlecht, Schmerzen im Körper und im Kopf..Muskelschwäche, Nackenschmerzen.

Jetzt bin ich am Ende...seit den Tabletten fühlt sich mein ganzes Leben anders an. Mein Kopf fühlt sich anders an. Wenn ich in den Spiegel gucke, sehe ich mich, aber ich habe keinen Zugang zu mir. Ich habe so ein dumpfes, taubes Gefühl im Kopf. Denken strengt mich an! Aber am schlimmsten ist dieses Gefühl der Fremdheit. Ich habe das Gefühl, dass ich nicht richtig da bin. Ich weiß mir keinen Rat mehr..ich würde sagen, ich fühle mich wie in einem Traumazustand. Unerklärliches dumpfes Gefühl im Kopf.

Was meint ihr? Sind meine Rezeptoren im Gehirn durcheinander? Seit Ende Mai nehme ich keine Medikamente mehr. Ich habe so etwas Schlimmes noch nie erlebt. Die Ärzte meinen die Medikamente seien längst verstoffwechselt.. aber warum fühle ich mich so komisch und fremd. Ich kann durch diesen Zustand nicht mal mehr Mittagsschlaf halten. Laufend schrecke ich hoch..
ist es mein seelischer Zustand oder ist mein Gehirn völlig überreizt?
Danke für Eure Antworten!!

Liebe Grüße in den Abend
Zuletzt geändert von Gwen am Mittwoch, 18.07.18, 22:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Name im Titel ergänzt zur besseren Übersichtlichkeit im Forum
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
Massives Fremdheitsgefühl
Unbeschreibliche Schmerzen im Kopf
Null Lebensfreude, kein Antrieb

Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
Ich habe Procain -Spritzen bekommen in Nacken und Schläfen, wegen der Schmerzen.

Am schlimmsten ist das Gefühl, dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher.

escargot
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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von escargot » Mittwoch, 18.07.18, 22:26

Hallo Aquamarine

und herzlich willkommen hier!

Da wird einem beim Lesen ja schon ganz schwindelig, was sie mit dir alles verzapft haben. So ein Hin und Her und dann noch mit unterschiedlichsten Medikamenten.

Tut mir leid, dass du sowas mitmachen musstest bzw. mitgemacht hast? Kamen dir nicht im ganzen Prozess schon Zweifel?

Nicht nur das Medikamentenhopping, auch die ständig wechselnden Dosierungen haben dein armes Brain sicher total überlastet und nun kapituliert es.

Was du beschreibst, klingt auch nach Derealisationserleben....

bist du in Therapie oder denkst du daran eine zu machen?

Liebe Grüße und bestimmt schreibt hier noch einer der erfahrenen (ich selbst kenne nur Quetiapin aus deinem genannten Cocktail persönlich)
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2 X 425 mg Passionsblume
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....
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01.12. 0,8 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
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Jamie
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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 18.07.18, 22:39

Hallo Aquamarine, :)

das Phänomen sich nicht selbst zu fühlen und alles abgeschottet wahrzunehmen nennt sich Depersonalisation (DP). Darauf wies auch escargot bereits hin.
Oft kommt sie Hand und Hand mit der Derealisation (DR), wo sich auch die Umgebung fremd anfühlt.

Beides sind Zeichen höchster ZNS Überlastung.
Wenn das Gehirn / ZNS über ein gewisses Level hinaus irritiert wird, begibt es sich bei einigen Menschen in eine Art Schutzzustand.
So furchtbar das klingt, aber dieses wattige und abgeschottete Gefühl dient eigentlich dem Schutz vor weiteren Reizen. Wenngleich es sich für den Betroffenen schrecklich anfühlt; als sei man vom Leben abgeschnitten worden.

Wir haben einen Thread mit weiteren Infos dazu:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=15261


Grüße und willkommen im Forum :)
Jamie
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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Mittwoch, 18.07.18, 23:26

Danke für die ersten Antworten!

Das Gefühl macht mich einfach nur fertig & ich habe unendlich Angst, dass ich mich nie mehr richtig fühlen werde.
Muss sich mein ZNS nur wieder erholen? Aber was kann ich für mich noch tun?

Liebe Grüße 😊
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
Massives Fremdheitsgefühl
Unbeschreibliche Schmerzen im Kopf
Null Lebensfreude, kein Antrieb

Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
Ich habe Procain -Spritzen bekommen in Nacken und Schläfen, wegen der Schmerzen.

Am schlimmsten ist das Gefühl, dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher.

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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Donnerstag, 19.07.18, 0:50

Hallo..

Und Willkommen im Forum.
Würdest Du bitte eine Signatur anlegen, das wäre übersichtlicher. Ich blicke in Deinem Medicocktail nicht durch..
Wichtig ist zu wissen, was Du zuletzt eingenommen hast. Damit könntest Du ein wenig eindosieren u Dich abfangen bzw Deine Symptome.

Welche Erkrankung hast Du?

Du brauchst keine Angst haben. Viele hier dachten, es wird nie Enden.. Es wird, aber es braucht Zeit.
Hast Du Dich zwecks Trigger hier belesen? Die Liste der Absetzsymptome?

Ich gehe von aus, das Dein Cortisolspiegel extrem hoch ist. Du sagtest, das Du morgens unruhe usw hast?

Du hattest nicht nur ADs, sondern auch Neuroleptika!

Du musst wissen, das ADs usw nicht nur im Hirn greifen, sondern im gesamten Körper. Durchs absetzen muss der Körper alle Hormone, Vitamine, körperliche Funktionen wie Verdauung usw, Botenstoffe uvm wieder ins Lot bringen u das spürt man leider. Wenn man sowas wie Du durch hat, ist das komplette Gleigewicht im Körper gestört. Der Körper repariert eins nach dem anderen.

Vielleicht magst Du Dich etwas einlesen, damit Du siehst, das es anderen auch so geht/ erging.
Das beruhigt.

Lg
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Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

https://youtu.be/KirFj2mTn48

Diane
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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Donnerstag, 19.07.18, 0:54

Hi...
Aber was kann ich für mich noch tun?

Hier die Triggerliste.. Versuche Dich daran zu halten. Es lindert Symptome ..

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=6442

Lg
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Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Donnerstag, 19.07.18, 11:50

Hallo Diane,
ich habe eine lange Signatur!😔
Ich kann dir eigentlich gar nicht sagen, was ich richtig habe. Alles fing von heute auf morgen mit Unruhe und Ängsten an, wobei ich mich an Ängste aus der Schwangerschaft erinnert gefühlt habe. Ich hatte eine Schwangerschaftsdepression -welche ich ohne Medikamente durchgestanden habe. Ich hatte nur dort innere Unruhe und Kontrollverlustängste ( ZG) in Bezug auf mein Baby. Aber ich habe mich dabei nie fremd oder komisch gefühlt wie jetzt. Ich war bis Anfang Oktober eine lebensfrohe und lustige Mami, keine Spur von Traurigkeit, Antriebslosigkeit sondern ganz im Gegenteil mit beiden Beinen im Leben stehend.
Irgendwie bin ich aus der Angst nicht mehr rausgekommen und habe mich innerlich so schwer unter Druck gesetzt, dass ich immer unruhiger und schlafloser geworden bin. Und dann kamen Panikattacken, zum ersten Mal in meinem Leben. Ja, und dann kamen die Medikamente.

Jetzt belastet mich eigentlich nur so extrem dieser Traumazustand und dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher. Ich habe Angst, dass dieser Zustand nicht mehr aufhört.

Ich bin jetzt 2 Monate ohne Medikamente..jetzt wieder anzufangen, wäre doch Katastrophe, oder?? Ich habe mich mit cipralex auch nicht besser gefühlt. Wobei ich sagen muss, dass ich auch noch bei 5 mg geblieben wäre, wenn mir in der Klinik nicht gesagt worden wäre, dass die Dosis gar keine Wirkung entfaltet. Meine Psychiaterin meinte dann später, auch dies hätte eventuell gereicht.

Ich bin am Ende und bereue es zutiefst-allein wegen meiner Tochter- jemals etwas genommen zu haben.

Wie lange hast du dein AD genommen?

Liebe Grüße
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
Massives Fremdheitsgefühl
Unbeschreibliche Schmerzen im Kopf
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Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Donnerstag, 19.07.18, 15:51

Hallo..

Ich bin Deine Liste durchgegangen u Du hast selbst schon festgestellt, das Dir diese Medis nicht gut taten. Ich möchte sogar meinen, das Du Paradox reagiert hast (habe ich zb bei Tavor gehabt. Ich wurde nicht ruhiger, sondern ängstlicher u bekam Verfolgungswahn)... Zudem hat man Dir die Medis wie Smarties eingeflößt. 😐
Der ständige Wechsel u das unsachgemäße Ausschleichen brachten den Rest mit sich.

Dein Nervensystem ist sehr gereizt. Weiss gar nicht, wie ihm geschieht. Du musst wissen, das das Nervensystem unterbewusst u teilweise bewusst körperliche Funktionen steuert. Kreislauf, Verdauung uvm...
Mit jeder Tablette oder Kapsel, mit jedes neue Medi mit verschiedenen Wirkstoffe wurde alles durcheinandergebracht.
Zum Schluss hin gab man Dir sogar Neuroleptika. Diese werden vermehrt bei Psychosen eingesetzt. Ich glaube, der Arzt wird bei Dir durch die ganzen Symptome, wo nichts nachweisbar an organische Erkrankungen war,eine vermutet haben. Von Absetzprobleme möchten die meisten Ärzte leider nichts wissen u wird nicht als Diagnose anerkannt. Es heißt dann immer "Grunderkrankung verschlimmert sich" oder "Medis wirken nicht"....

Dein Arzt kam Dir bestimmt auch mit dem Argument "Diabetiker müssen Insulin spritzen, weil es fehlt u die Medis geben Dir diese Botenstoffe im Hirn, die Dir fehlen"
Das ist Unsinn, denn es ist nicht bewiesen (es gibt Studien), das ein Serotininmangel Depressionen hervorrufen. In der Studie gabs Menschen, die Deprie hatten u das Serotinin zwar niedrig war, aber dies fand man auch bei gesunden Probanden.

Du sagst, das der Arzt meinte, es sei eine Babydosis u wirke nicht. Auch dies ist Unsinn. Denn zb bei Venlafaxin belegen 10mg immernoch 80% der Synapsen im Hirn! Ich werde Dir nachher Links raussuchen, wenn ich dies mit Handy hinbekomme;)

Ok, Du willst sicherlich wissen, was Du nun tun kannst.
Schlussendlich würde ich persönlich sagen, das ein Eindosieren nichts mehr bringen wird. Meistens reagiert man nach Wochen extrem empfindlich u hat eine Art Unverträglichkeit entwickelt.
Hast Du Dir die Triggerliste durchgelesen? Denn Du schreibst, das Du hämopathische Mittel nimmst u auch Nahrungsergänzungsmittel. Diese können im Entzug auch Paradox wirken! Darf ich wissen, ob Du jemals die Vitamine hast testen lassen, ob da wirklich ein Mangel besteht??
U warum nimmst Du etwas für die Nebennieren? Hast Du nachgewiesene Probleme mit deren Hormone (Aldesteron,Renin, Cortisol, Adrenalin, Noradrenalin)??? Wenn ja, wie u was wurde untersucht? 24h Sammelurin, 24h Speichelmessung, Serum (Blut)???

Wie sehen Deine Schilddrüsenwerte aus? Nicht nur den TSH Wert, sondern auch Antikörper u die freien Werte? Viele Ärzte beruhen sich nur auf den TSH. Sei der Wert in Norm, sei angeblich nichts. Aber dies stimmt nicht. Hashimoto erkennt man zb nur an Antikörper. Eine Unwandlungsstörung nur an den freien Werte (ft3 u ft4)..

Wie sieht es mit Vitamine D u B12 aus?
Auch hier kann ein Mangel extreme Symptome verursachen.

Und zu guter Letzt die weiblichen Hormone.. Verhütest Du hormonell? Mit was? Periode regelmässig?

Ich würde all dies untersuchen lassen, denn grad im Entzug bzw nach Einnahme solcher Medis kommen diese hormonellen Sachen extrem durcheinander. Denn sie wirken nicht nur im Hirn sondern überall im Körper.. vieles besteht aus Serotinin, vorallem im Darm findet man es..
Vielleicht hattest Du auch Zwischenblutungen als Du die Medis genommen hast o gar Milcheinschuss.

Was ich nicht so recht verstehe, warum bekamst Du die Medis, wenn Du vorher nicht Deprie usw warst? Wegen Einschlaf-/Durchschlafprobleme?

Lg
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Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


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(Hier wird auch das Forum erwähnt)

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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Donnerstag, 19.07.18, 15:55

Huhu...

Hier ein Link mit vielen Studien, wo unteranderem die Pharmaindustrie verklagt wurde aufgrund aufgekaufter Studien uvm. Klick einfach die roten Kasten an.
https://www.depression-heute.de/falscha ... hauptungen

Lg
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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Donnerstag, 19.07.18, 16:03

Ich schon wieder :D

Hier ein Link zur Belegung der Synapsen (Studien)

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=8829

Wie Du sehen wirst, das höhere Dosen unsinnig sind, denn wenn zb 10mg 80% Synapsen belegen und 300mg 92%, also knappe 12% mehr, was soll das dann bewirken, ausser gefüllte Portemonnaies für den Hersteller?

Lg
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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Donnerstag, 19.07.18, 17:50

Hallo Diane,
erst einmal vielen Dank für deine lange, ausführliche Antwort!!
Ich persönlich glaube, dass es wie eine PTBS ist. Ich war nicht depressiv. Ich habe etwas im TV gesehen und danach habe ich ein diffuses Gefühl im Kopf gehabt. Vorher war gar nichts, keine Schlafstörungen, keine Angst, keine Panik, keine Traurigkeit...nichts.
Ich bin dann einfach unruhig und ängstlich geworden..bin morgens aufgestanden und musste weinen. Keine Ahnung! So ging es los...

Ich bin bei einer Heilpraktikerin. Sie hat die Mittel aufgrund Kinesiotherapie ermittelt. Es betrifft die Nebenniere sowie Hypothalamus, Epiphyse und Hypophyse. Vitamin B 12 nehme ich Ampullen aber oral.
OPC nehme ich schon lange und Omega 3 Fettsäuren ebenfalls.

Zum Schlafen nehme ich noch Schwefel weil er basisch wirkt.
Ich weiß, dass alles triggern kann🙈, aber mir geht es dauerhaft schlecht und weiß daher sowieso gar nicht was gut ist und was nicht. Eigentlich kann ich nur liegen, das entspricht aber nicht mal meiner Ausgangslage, weil ich nicht antriebslos war.
Ich denke auch, dass ich paradox reagiert habe. Mit Anfang 20 wurde mir mal Indidon gespritzt und ich würde nicht ruhig sondern unruhiger. Außerdem vertrage ich keinen Alkohol. Ich merke sofort die Wirkung im Kopf und sogar in den Knien.

Ich überlege tatsächlich einen Medikamentenunverträglichkeitstest machen zu lassen.

Jetzt muss ich dich fragen, ob du dich mit der Schilddrüse auskennst. Die Ärzte sind sich bei mir nicht einig. Die Frauenärztin meint, mein TSH wert wäre ihr zu hoch. Er schwankt auch laufend und liegt zwischen 1,9 bis 3,27 . Der Wohlfühlwert liegt wohl zw. 0,5 bis 1,5 (Einheit weiß ich jetzt nicht). Allerdings wurden bei mir auch die freien Werte bestimmt und die habe ich selbst mal in % umgerechnet. Dabei liegen die relativen Werte weit auseinander. Der relative Wert ft3 liegt bei 56 Prozent und
der relative Wert ft4 bei 106 Prozent. Ich habe gelesen , dass es keine Differenz von mehr als 5 % geben soll. Kannst du mir vielleicht da einen Tipp geben.
Aber selbst hier bin ich mir nicht mehr sicher, ob dies nicht alles auf die Medikamente zurückzuführen ist.

Ja, ich hatte teilweise eine veränderte Periode und nach dem letzten Absetzen sogar einen verkürzten Zyklus. Die Hormone sollen aber i O sein.

Ich bin jetzt im Allgemeinen total verunsichert und frage mich permanent, ist das jetzt schon die richtige Wahrnehmung meiner Sinne wieder. Ich fühle mich verzweifelt und von den Ärzten im Stich gelassen.
Ich soll nach Vorne gucken, ist aber schwer wenn einem quasi 8 Monate seines Lebens genommen wurden und ich mich nicht mehr wie früher fühle.

Ist das Gehirn so aufgebaut, dass all meine Freude und meine Emotionen wieder kommen? Ich weine ganz oft weil ich mich so anders fühle..

Verrätst du mir noch wie lange du Venla genommen hast?

Vielen Dank und liebe Grüße 😊
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
Massives Fremdheitsgefühl
Unbeschreibliche Schmerzen im Kopf
Null Lebensfreude, kein Antrieb

Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
Ich habe Procain -Spritzen bekommen in Nacken und Schläfen, wegen der Schmerzen.

Am schlimmsten ist das Gefühl, dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher.

Aquamarine
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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Donnerstag, 19.07.18, 18:02

Ach so, ich verhüte nicht hormonell weil ich nichts abkann. Fühle mich mit Hormonen depri und permanent Übelkeit. Deswegen habe ich mir 2014 eine Kupferspirale mit Gold setzen lassen. Unter PMS leide ich auch aber seit dem ich im August mit OPC begonnen hatte, ging es mir richtig gut. Aus diesem Grund weiß ich eigentlich gar nicht was passiert ist😔‼️
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

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Massives Fremdheitsgefühl
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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Donnerstag, 19.07.18, 18:03

Ich meine August 2015 ..🙈.
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
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-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
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-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
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-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von padma » Donnerstag, 19.07.18, 18:11

hallo Aquamarine, :)

auch von mir willkommen.

Das tut mir sehr leid, was du da mitmachst.

Ich sehe da zwei Sachen, die plötzlich aufgetretenen Ängste und dann die massive Unverträglichkeit auf Psychopharmaka.
Ich persönlich glaube, dass es wie eine PTBS ist. Ich war nicht depressiv. Ich habe etwas im TV gesehen und danach habe ich ein diffuses Gefühl im Kopf gehabt. Vorher war gar nichts, keine Schlafstörungen, keine Angst, keine Panik, keine Traurigkeit...nichts.
Das wäre denkbar, dass die Sendung bei dir etwas aufgewühlt hat. In dem Fall wäre eine Psychotherapie sinnvoll.

Wobei ich auch die Schilddrüse in Verdacht habe.
Deine Werte sind so nicht in Ordnung. Möglicherweise hast du eine Umwandlungsstörungen, das könnte erklären, warum fT3 und fT4 nicht im richtigen Verhältnis sind.
Allerdings ist es auch so, dass auch die Schilddrüsenhormone auf solch ein Medikamentenchaos reagieren. Da kann es zu stark schwankenden Werten kommen.

Der zweite Punkt sind die Medikamente, die diese Depersonalisation und weitere Symptome ausgelöst haben. Ich würde nichts wieder eindosieren, da du diese Substanzen alle nicht verträgst.
Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
Ich habe Procain -Spritzen bekommen in Nacken und Schläfen, wegen der Schmerzen.
Ich würde alles zunächst weglassen. Menschen mit einem so gereizten Nervensystem vertragen oft keine solchen Mittel.
Vit B12 wird sehr oft nicht vertragen.

Später kannst du einzelne Mittel vorsichtig austesten, von Kombipräparaten und anregenden Substanzen ist abzuraten. Von dem was du nimmst, ist Omega 3 möglicherweise hilfreich, vorausgesetzt, du verträgst es.

Procain kann ebenfalls Symptome verstärken, hilft es dir denn?
Ich bin bei einer Heilpraktikerin. Sie hat die Mittel aufgrund Kinesiotherapie ermittelt. Es betrifft die Nebenniere sowie Hypothalamus, Epiphyse und Hypophyse. Vitamin B 12 nehme ich Ampullen aber oral.
Darauf würde ich mich aktuell nicht vertrauen. Vermutlich sind bei dir fast alle Körpersysteme durch das Medikamentenchaos durcheinander geraten. Viel hilft da aber zumeist nicht viel. Der Körper ist damit überfordert alle diese Informationen aufzunehmen und zu verarbeiten
Ich überlege tatsächlich einen Medikamentenunverträglichkeitstest machen zu lassen.
Ja, da ginge es um einen speziellen Gentest, wie du die diversen Substanzen verstoffwechselst. Das wäre wohl wirklich sinnvoll.

Ist das Gehirn so aufgebaut, dass all meine Freude und meine Emotionen wieder kommen? Ich weine ganz oft weil ich mich so anders fühle..
Ja, es ist so aufgebaut, dass alles wieder kommen wird. Ich befürchte, es wird eie längere Zeit brauchen, bis es dir wieder gut geht. Das Gehirn kann sich selbst wieder regenerieren, aber es braucht Zeit.

Hier noch unseren Begrüssungstext, zum besseren Zurechtfinden im Forum:


Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst in unseren Grundlagenartkel zu Antidepressiva ein.. Du findest ihn hier:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490
Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst.Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 46&t=15035


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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Donnerstag, 19.07.18, 18:38

Hi..
Ich bin bei einer Heilpraktikerin. Sie hat die Mittel aufgrund Kinesiotherapie ermittelt. Es betrifft die Nebenniere sowie Hypothalamus, Epiphyse und Hypophyse. Vitamin B 12 nehme ich Ampullen aber oral.
OPC nehme ich schon lange und Omega 3 Fettsäuren ebenfalls. 
Warum hattest Du die Kinesiotherapie? Wegen Deinem Nacken? Ich verstehe nicht so recht, warum dann die Hämopsthischen Mittel zwecks Hormone?
Hat sie denn einen Bluttest gemacht (B12)?
Nichts gegen Heilpraktiker, manche sind ein Segen. Aber es gibt auch unseriöse. Ich war zb bei einer, die 2 Medis nehmen mir hielt u meine Aura sollte entscheiden, welches ich brauche. Gut, das war dann selbst mir zuviel "Magie" ...

Schilddrüse...
Hast Du die Referenzwerte vom TSH? Diese sind vom Labor zu Labor unterschiedlich. Umstritten sind auch die hohen Referenzwerte. Man sagt, alles über 2.5 ist eine UF...Aber da sind sich die Ärzte uneinig u man sollte den Referenzen glauben.
Das ft4 dem ft3 vorauseilt, könnte tatsächlich eine kompensatorische Umwandlungssteigerung bzw Konversionsstörung sein. Aber wie gesagt, ich bin kein Arzt u darf auch keine Diagnosen stellen;) Geh am besten zu einem Facharzt. Das sind die Endiokrinologen...
Nur eins, ich hatte im Entzug zu Anfang sehr schwankende Werte. Werte zwischen 2.5 bis 7.8 war alles dabei. Auch eine ft3 Erhöhung, auch was auf eine ÜF hinweisen kann. Hattest Du ein Ultraschall?
Selbst mein Zucker spielte verrückt. Von Unterzuckerung bis Überzuckerung war alles dabei.
Ich überlege tatsächlich einen Medikamentenunverträglichkeitstest machen zu lassen.


Wie padma schon meinte, via Gentest. Du kannst aber zusätzlich noch bestimmen lassen, welch ein Metabolisierer Du bist. Es gibt Leute, die Medis zu schnell o zu langsam umwandeln. Ich persönlich metabolisiere zu schnell u brauch höhere Dosen, damits wirkt. Das war beim Venla auch so, daher wollte der Arzt immer höher gehen.

Ich nahm es übrigens nicht lang in hoher Dosis. Die ersten 3 Monate 112.5mg u 4 Wochen lang 150mg... dann schlich ich 7 Monate aus. Solltest Du meinen Thread lesen, sei vorgewarnt. Ich ging durch alle Höllen, weil ich zum Schluss 18mg weglies u nicht wusste, das 10mg noch 80% Synapsen belegen. Ich bin quasi in einen kalten Entzug geschlittert. Ich war bettlägrig, in Psychiatrien, zig KH, Ärzten, im neurologischen KH uvm.... auch meine Beziehung ging in die Brüche. Ich konnt einfach nicht mehr. Wie gesagt, kannst ihn gern lesen.

Lg(mit padma überschnitten)
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Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Donnerstag, 19.07.18, 21:45

Hallo Diane,

Ich bin dir und Padma sehr dankbar!
Wie kann ich denn deinen Thread lesen? Kenne mich noch nicht aus.

Liebe Grüße :)
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
Massives Fremdheitsgefühl
Unbeschreibliche Schmerzen im Kopf
Null Lebensfreude, kein Antrieb

Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
Ich habe Procain -Spritzen bekommen in Nacken und Schläfen, wegen der Schmerzen.

Am schlimmsten ist das Gefühl, dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher.

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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Donnerstag, 19.07.18, 22:29

Hallo..

Hier der Link zu meinem Thread

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=10439

Lg
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Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Freitag, 20.07.18, 9:29

Guten Morgen..

die Heilpraktikerin hat mir B12 empfohlen, weil sie bei mir aufgrund der von heute auf morgen einsetzenden Symptomatik meine HWS im Verdacht hatte. Eine instabile HWS soll auch Ängste und Unruhe auslösen.
Mein Bluttest im November wies aber keinen Vitamin B12 Mangel aus. Die Mittel hat sie kinesiologisch getestet. Ich war auch bei einem Chirurgen- der ganzheitlich therapiert- der hat das auch so gemacht.

Mein Nacken tat mir so unendlich weh, kann durch die emotionale Anspannung aber auch durch das " Medikamenten hin und her" beeinflusst gewesen sein, dass ich zur Osteopathie gegangen bin und mir zusätzlich procain gespritzt wurde.

Die Muskulatur ist besser geworden, ob allerdings procain in meiner derzeitigen Verfassung in Bezug auf Wirkstoffe gut ist/war, das weiß ich nicht. Ich weiß, dass alles mein ZNS reizen kann.

Insgesamt fühlt sich mein Körper wieder etwas leichter an.

Mich bedrückt eigentlich nur dieses taube Gefühl im Kopf und nicht mehr richtig da zu sein. Ich habe Kopfrauschen, was ich vorher nie hatte.
Diesen brennenden Schmerz im Kopf, den Diane im Thread beschreibt, den kenne ich zur Genüge. Ich habe ihn auch immer noch an den Schläfen.
Es ist immer so, wenn ich an Vergangenes denke, dass es wie hinter einem Vorhang verdeckt ist. ...wie ein Nebel im Gehirn.

Wenn die Medikamente diese Depersonalisation ausgelöst haben, dann verschwindet das irgendwann von selbst wieder und ich muss quasi nur aushalten? Es ist so ein schreckliches Gefühl.

Ich weiß auch nicht weiter, was das mit diesen komischen Gedanken " Wachträumen" ist!?
Abends schlafe ich ganz gut und schnell ein, bin aber gegen 5 Uhr morgens wach. Ich merke die Müdigkeit, aber dann geht es los..ich versuche wieder einzuschlafen aber dann habe ich laufend so wirre Gedanken wie Träume, bin aber noch gar nicht eingeschlafen. Das ist auch so vergleichbar mit Diane aus ihrem Thread, aber bei mir viel stärker nur die durcheinander gehenden Gedanken. Kennt das jemand? Ich hatte es vorher nicht und kenne es erst unter der schnellen hochdosierten Gabe vom Mirtazapin.
Ich frage mich aber, ob das noch Nachwirkungen sein können? Das hohe Mirtazapin war im Dezember/Januar. Allerdings habe ich es ja quasi auch kalt abgesetzt, wegen der verkehrten Aussage in der Tagesklinik. Dann habe ich ja eigentlich Mirtazapin in geringer Dosis wieder im Februar, teilweise im März (da übrigens auch mal kurz Opipramol versucht) und dann ab April bis Ende Mai durchgängig mit 3,75 mg.

Kann es noch sein, dass das solche Nachwirkungen hat?

Oh Gott, wenn ich das selbst alles so lese, welche Medikamente ich genommen habe, bekomme ich Beklemmungen. Ich habe nie vorher Medikamente genommen, höchstens mal 400 mg Ibuprofen, aber so selten wie nie!!! Und jetzt das!!! Ich fühle mich aus meinem Leben gerissen...

Bezgl der Schilddrüse bin ich auch vorsichtig, vielleicht ist es nur eine Störung durch die Medikamente. 😔🙈..
Ich weiß ja nicht wie alles vorher war, denn da war ich eigentlich nie beim Arzt.

Noch eine Frage, können AD ZG auslösen oder sogar extrem verstärken?

Liebe Grüße und einen schönen Tag...☀️
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
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-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
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Am schlimmsten ist das Gefühl, dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher.

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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von houelle1 » Freitag, 20.07.18, 9:45

Liebe Aquamarin :)

nur kurz zu Deiner 'Beruhigung'. Ich selbst mache gerade die Erfahrung, dass das Absetzen von AD's ZG massiv beeinflusst. Ich hatte sie in der Radikalität noch nie. Ich denke nur noch an Krankheit und Tod. Das war vorher nicht so. Beim Einschleichen des Esci*** war es gleich...

Wünsche Dir ganz ganz viel Kraft.
Wir werden es schaffen! Auch wenn einem manchmal (fast) die Geduld ausgeht!

Das Beste,

Houelle
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Aquamarinepadma
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

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Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Freitag, 20.07.18, 10:01

Hallo ich noch mal,

mir ist noch etwas eingefallen, um nachzufragen, weil ich bei Diane im Thread gelesen habe.
Ich habe 05.04. ja noch mal mit Escitalopram gestartet. 5 Tage lang mit 5 mg und dann hoch auf 10 mg. In der Klinik ab 24.04. habe ich Cipralex bekommen und ich bestand dann auf einen Medikamentenspiegel, der am 04.05. einen wirkbereich von 11 Mikrogramm auswies,wobei das Medikament erst einen Wirkbereich bei 15 Mikrogramm hat. Wann erreicht ein Antidepressivum überhaupt seinen Wirkbereich, also zeitlich gesehen? Die Ärztin, die mein Medikament von heute auf morgen reduzierte, meinte der Wirkbereich wäre schon nach 6 Tagen Einnahme erreicht. Ist das so? Dies würde ja bedeuten, dass ich das Medikament gar nicht richtig verstoffwechselt habe.
Und wie meint Diane das, dass Abbauprodukt von der Leber noch im Blut bleibt?

Und ist es wirklich so, dass eine Einnahme von verschiedenen AD über diesen relativ kurzen Zeitraum so viel Schaden anrichten kann??? Ich meine all diese Symptome hatte ich vorher nicht.. ich bin total verunsichert, weil die Ärzte es immer abtun und ich so viel Schlimmes erleben musste..

Vielen Dank an euch und lG
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
Massives Fremdheitsgefühl
Unbeschreibliche Schmerzen im Kopf
Null Lebensfreude, kein Antrieb

Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
Ich habe Procain -Spritzen bekommen in Nacken und Schläfen, wegen der Schmerzen.

Am schlimmsten ist das Gefühl, dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher.

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