Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

die Organisation des Forums durch das Team ist weiterhin eingeschränkt.

Danke an alle die sich im Rahmen der gegenseitige Selbshilfe einbringen. Bitte schaut weiter gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Diane
Beiträge: 165
Registriert: Montag, 29.01.18, 23:53
Hat sich bedankt: 21 Mal
Danksagung erhalten: 180 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Samstag, 21.07.18, 23:19

Huhu...

Ich war azch arbeitsunfähig:( Bettlägrig.... fast 1j... alles war mir zuviel, alles stressig uvm. Dabei habe ich 2 Kinder. Der kleine war zu dem Zeitpunkt 3j u der Grosse 10j.. hätt ich meinen damaligen Mann nicht gehabt, ..... ich will mir nicht ausmalen, wie es dann heute wäre..
Nun bin ich vom Amtpsychologen amtlich krankgeschrieben bis Ende Juli. Er stuft mich als nicht arbeitsfähig ein, nichtmal für 3h :( Dabei hat er sich an Unterlagen von anderen Ärzten gehalten u selbst kein Gutachten erstellt.
Dabei bin ich gelernte staatlich anerkannte u geprüfte Sozialassistentin u wollte in die Heilerziehung einsteigen. Die Ausbildung hat ich in Sach und Pack, bis dieser eine Tag kam u ich vom KH in sie Klapse geschubst wurde! Und mit Medis vollgepumpt wurde u mir gesagt wurde, ich solle die Ausbildung nicht antreten mit meiner angeblichen Belastungsdepression. ...
Dabei hab ich so gern in der Kita u später in der Altenpflege gearbeitet u wollt mich zum Schluss beeinträchtige Menschen widmen.
Ich habe heute noch eine sche.... Wut in mir. Ich bin auch schon mit meiner Krankenkasse im Kontakt zwecks Fehldiagnosen u falscher Behandlung.

Bei mir wurde aufgrund von Herzrasen u entgleisten Blutdruck eine PA Störung diagnostiziert. Heute weiss ich, das das KH damals schuld war. Ich war mit einer Lungenentzündung im KH für 7 Tage... ich hatte zusätzlich mit dem Infekt Herzrasen. Sie gaben mir 100mg Betablocker u wegen angeblicher Unruhe Valium (jeden Tag)....
Ich bin raus u bekam 1 Tag später Daheim aus dem Nichts heraus starke innere Unruhe... bin zur Hausärztin, die auch noch die Betablocker von heut auf Morgen von 100mg auf 27mg runterdrückte. Ich landete paarmal mit Blutdruckentgleisungen (Betablocker muss man ausschleichen, weil sonst Herzrasen u Blutdruckentgleisungen "Rebound" folgen) u starker innerer Unruhe im KH.. das ging ca 2 Wochen... Das KH hatte die Nase voll u sagte, entweder ich gehe freiwillig in die Klapse o sie weisen mich in der geschlossenen ein.
Heute weiss ich, das die Unruhe vom Valium (ein Benzo, ähnlich wie Tavor) u das Herzasen u der hohe Blutdruck vom falsch abdosierenden Betablocker kamen...
In der Klapse werte ich mich gegen Medis u das es Panikattacken seien usw. Aber es wurde nachher als Psychose abgetan. Mir wurde ganz übel zugespielt. Zudem füllten sie mich mit antilepsin ab, weil Tavor nicht wirkte .. mit der ersten Venlaeinnahne bekam ich das Kopfbrennen ... irgebdwann musste ich mich der "Macht" in der Klinik unterwerfen. Selbst meine Familie waren auf der Seite der Ärzte. Ich war lebensfroh, hab meine Lehre damals mit Kind u ohne Auto alleine gemeistert! War ein Teamplayer u habe mit 1.5 Notendurchschnitt meine Lehre mit Anhang vom Fachabi gemeistert. Nebenher gemeinnützig in der Schulkantine ausgeholfen u hatte einen grossen Freundeskreis. Mit meinem Humor war ich wirklich sehr beliebt u was ist heute übrig geblieben, nachdem mir vor 3j diese Medis angedreht wurden?
Ich war letztes Jahr bettlägrig, nix ging mehr!
Heute schaffe ich den Haushalt u meine Verpflichtungen gegenüber meiner Kinder....Das wars aber auch schon. Freunde sind weg, meine Beziehung scheiterte .... u das nur wegen Fehldiagnosen...

Lg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Diane für den Beitrag (Insgesamt 6):
MurmelineKatzi2000LinLinaAquamarinereddieKatharina
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

https://youtu.be/KirFj2mTn48

Katzi2000
Beiträge: 106
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Katzi2000 » Sonntag, 22.07.18, 0:11

Guten Abend,

Diese Geschichte ist sehr traurig. Furchtbar!

Gute Nacht
Katzi 2000
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Diane
Beiträge: 165
Registriert: Montag, 29.01.18, 23:53
Hat sich bedankt: 21 Mal
Danksagung erhalten: 180 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Sonntag, 22.07.18, 0:51

Hallo Katze,

Ja, es ist auch traurig. Aber es geht nach 2J endlich bergauf. Zwar langsam, aber sicher u stetig.
Der Psychologe sagte damals, wenn man nicht psychisch krank sei, dann spürt man keine Wirkungen.. :/ kennt ihr den Spruch? Solch ein Unsinn.

Lg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Diane für den Beitrag:
Katzi2000
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

https://youtu.be/KirFj2mTn48

Aquamarine
Beiträge: 35
Registriert: Freitag, 13.07.18, 6:53
Hat sich bedankt: 54 Mal
Danksagung erhalten: 27 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Sonntag, 22.07.18, 11:55

Guten Morgen ☀️,

danke für eure Nachrichten.
Ja, Diane, ich kann deine Verbitterung verstehen.
Ich habe gestern eine lange Mail an meine Krankenkasse geschrieben und um Hilfe gebeten. Ich war noch nie so verzweifelt in meinem Leben und irgendwie sehe ich kein Licht am Ende des Tunnels!!!

Definitiv hatte ich urplötzlich innere Unruhe und für mich gibt es keinen ersichtlichen Auslöser. Es muss aber einen Trigger gegeben haben, ich gehe von der Sendung im TV aus. Ich kann es aber nicht mit 100 %tiger Sicherheit sagen. Ich hatte vorher keine depressiven Gefühle. Ich hatte einen leichten Infekt und war 3 Tage zu Hause krank, morgens eine Stunde nach dem Aufstehen bekam ich immer starke Kopfschmerzen, aber mehr war nicht.
Ich kenne meine Symptome und Gefühle -wenn es seelisch nicht so gut läuft- sehr gut & habe mich eigentlich nur ein paar Tage gequält und war am Geburtstag meiner Tochter wieder fit.

Dann bin ich einen Tag später zu meiner Ärztin- es ging mir bereits wieder gut- und sie hat mir vor Ort Globuli gegeben, aber die Potenzen sind höher..
dann am Abend, ich hatte etwas über Histaminunverträglichkeit in Bezug auf meine Tochter gelesen, und irgendwie kam die Unruhe zurück.
Und dann ging es mir jeden Tag schlechter. Diffuses Gefühl im Kopf und dann kam die Kontrollverlustangst.

Ich habe nicht mal eine richtige Diagnose. Entweder ist es eine generalisierte Angststörung oder PTBS.. ich weiß nur, dass ich vorher weder antriebslos, noch unglücklich gewesen bin. Alles kam von jetzt auf gleich und dann in der gesteigerten Angst bin ich quasi regelrecht kopflos und schlaflos geworden.

Die 1. Einmahme von Valdoxan hat mich total umgehauen und 1 Stunde später war ich total müde, aber die Nächte darauf verlor sich die anfängliche Wirkung. Ich konnte vielleicht eine Stunde schlafen und dann wurde es immer schlimmer. Erst mal spürte ich die Veränderungen im Kopf als wenn mein Gehirn sich verformt.. dann habe ich das Bett nass geschwitzt und weil ich so schreckliche Albträume hatte und total unruhig wurde, habe ich mich versucht mit Musik zu beruhigen, aber es begannen dann so seltsame Sachen zu entstehen.. meine Lieblingsmusik kam nicht mehr bei mir an, es war so als wenn alles was mein Leben ausgemacht hat, immer weiter wegrückt, fern und fremd wurde die Musik und die Ängste stiegen ins unermessliche. Ich lag morgens nur noch zitternd auf dem Boden, ich war zu nichts mehr fähig. Aber meine Familie meinte, ich solle durchhalten, es wären nur die Nebenwirkungen.
Ich hatte Blackouts beim Sprechen und ich konnte nicht mehr schlafen, gar nicht mehr! Ich hatte lebensmüde Gedanken ..ich nahm eine Tavor, aber selbst damit war kein Schlaf mehr möglich. Alles schien da schon aus dem Ruder zu laufen..

Aus Verzweiflung setzte ich nach 8 Tagen ab. Danach war mein Leben überhaupt nicht mehr wie es mal war. Fremde Umgebung und ich war wie in einem Traumzustand. Ich bin durch einen Film gegangen und gefahren. Ich musste mir sagen, dass ich das alles kenne und noch lebe. In der Tagesklinik dann das Mirtazapin oben drauf..
beim Mirtazapin war es so, dass ich die Wachträume dazu bekam und dazu noch total sediert wurde. Ich hatte noch eine totale Gedankenleere nach dem Valdoxan.
Ich hatte unendliche Ängste, weil ich dachte mein Leben ist vorbei. Mein Gehirn hat sich permanent anders angefühlt, aber meine Ängste und ZG stiegen und wurden immer heftiger. Aber ich hatte ja auch jeden 2. Tag/ 3. Tag eine höhere Dosis Mirtazapin.

Zur Ärztin sagte ich, ich hätte Angst, dass ich eine Psychose habe, aber sie meinte nein!! Aber ich habe unglaubliche Dinge und Zustände durchgemacht. Vom zittern, brennen und Nadelstiche auf der Haut, bis zu den Wachträumen, der Entfremdung, den komischen Empfindungen im Kopf.
Im neuen Jahr nach der Reduktion des Mirtazapins hatte ich das Gefühl, ich wäre wie Luft.
Wenn mich jemand angesprochen hat, dann ging wie Luft durch meinen Körper. Am schlimmsten waren auch die unterschiedlichen Empfindungen im Kopf und die veränderte Wahrnehmung beim Gucken. Ich konnte kein TV mehr gucken. Musik hören ging nicht mehr. Es hat sich alles anders angefühlt...weit weg als wenn alles nicht mehr zu mir gehört. Ein unbeschreiblich, beängstigendes Gefühl.. alles musste ich alleine aushalten, wenn ich vor Verzweiflung weinte, sollte ich mich zusammenreißen aber ich habe gemerkt wie es um mich steht und das hier alles völlig unreal ist und nichts besser wird sondern immer schrecklicher!!

Nach dem Absetzen vom Mirtazapin blieb ich schlaflos, unermessliche Ängste und Zwänge plagten mich. Ich war wie in einer Hülle gefangen. Ich musste nachts einen Freund anrufen, der mich am Telefon beruhigte. Ich hatte permanentes Hochschrecken.. immer und immer wieder durch die Angst!

Keiner hat verstanden, dass ich die schlimmste Wahrnehmung durchmache und Angst habe, verrückt zu werden. Alles war unreal.
Ich hatte kein Gefühl mehr für Distanzen, also nah-fern.
Wenn einer mit mir sprach war es so in meinem Kopf als wenn ich leer wäre.

Immer wie in einer Hülle und selbst da hatte ich die ganze Zeit schon die Entfremdung.

Mit dem 5HTP während des viel zu schnell abgesetzten Mirtazapins, die neue Hölle. Ich kann euch nicht sagen, wie viele unterschiedliche Empfindungen ich im Kopf hatte.

Mit dem Escitalopram darauf das nächste Drama. Ich war so hilflos und da ich nie gedacht hätte, dass AD solche Nebenwirkungen haben können, war ich nunmehr mitten in einem Teufelskreislauf aus Symptomen gefangen.

Das Escitalopram hat die Ängste und die Schlaflosigkeit wieder ins unermessliche getrieben, das Quetiapin dazu hat mich ausgeknipst und mir Panikattacken bescherrt, weil ich das Gefühl hatte, ich würde bald gar nicht mehr wissen wer ich bin.
Körperlich ging es mir immer schlechter. Zwischendurch dachte ich, ich würde nie mehr reden können.

Ich hatte das Gefühl, ich würde vor mir sitzen oder andere Person würden nur eine Handbreit vor mir sitzen.
Alles wie in einem Horrorfilm.

Ich konnte einfach nicht mehr und kein Arzt hat meine Not und Verzweiflung erkannt. Ich sollte nur endlich meine Medikamente nehmen und dann würde ich wieder gesund werden, dass ich aber keine Wahrnehmung mehr hatte und mein Körper verrückt gespielt hat, war nicht wichtig. Ich wusste doch selbst gar nicht, was ich meinem Körper da zugemutet hatte.

Wie gesagt, ich hatte nie zuvor AD genommen. Ich habe auf Leute vertraut, die AD nehmen und denen es mit den Medikamenten besser ging.

Das so ein Chaos seit November 2017 in meinem Leben herrscht, ist unglaublich!!
Vor allem bin ich im April 2018 von selbst in die Psychatrische Klinik gegangen, um aus dem Chaos rauszukommen und den Kreislauf zu durchbrechen.

Aber das mir dort mein schmerzhaft eindosiertes Escitalopram/cipralex quasi auch wieder kaltentzogen wird .. woher soll ich das alles wissen.

Ich weiß nur, dass sich mein Leben nach dieser Zeit einfach nicht mehr gut fühlt, ich bin total traumatisiert von dem Erleben. Ich bin verängstigt und unsicher.. was habe ich als Diagnose? Was sind Symptome einer Krankheit und was sind Symptome und Nachwirkungen der Medikamente? Ich fühle mich so anders als vorher und deswegen weine ich, weil ich keinen Ausweg aus diesem unglaublichen Teufelskreislauf sehe..

Ich werde vermisst von meiner Familie, insbesondere von meiner Tochter, von Freunden, Kollegen.

Ich habe eine tolle Ausbildung.. ich bin Juristin und habe meine Arbeit gut gemacht. Mittlerweile weiß ich nicht mehr, wenn ich mich nicht mehr so fühle wie früher wie ich meinen Beruf noch ausüben soll.

Ich finde keinen Psychologen/Psychologin... nie waren es die Medikamente..sondern meine Erkrankung! Aber welche Erkrankung habe ich denn?

In der Klinik hatte ich die Diagnose " schwere Depression".. aber ich bin dort laufen gegangen, weil ich das lähmende Gefühl vom Cipralex nicht aushalten konnte. Ich habe in jeder Therapie mitgemacht egal was für unglaubliche Schmerzen ich im Kopf hatte. Egal welche Hülle mich umgeben hat..ich habe andere Patienten getröstet und Mut gemacht.. die Schwestern auf Station meinten, das würde man nie während einer schweren Depression machen....

Ich kämpfe gegen Symptome, die ich nie zuvor im Leben hatte...

Warum bin ich jetzt antriebslos und lustlos? Etwas was ich vorher nicht hatte!! Ja, ich fühle mich jetzt lieblos, was ich früher nie war...
Liegt es an der massiven Reizung des ZNS oder bin ich jetzt depressiv aufgrund des Geschehenen geworden. Ich bleibe nicht liegen, aber ich habe keine Freude mehr!!! Ich gehe laufen und gehe raus, aber ich fühle mich nicht mehr.
Ich war gestern mit meiner Tochter im Kino und ich musste hinter meiner 3 D - Brille weinen, weil ich mein Kind neben mir nicht mehr richtig spüre.. ich bin wie ein Alien ..nein, ich fühle mich wie ein Alien, des Lebens nicht mehr zugehörig.
Es schmerzt, sich so zu fühlen wenn man vorher lustig und lebensfroh war. Ich spreche nicht mehr viel weil ich mich anders fühle..

Aber was soll ich tun???!!! Es muss doch Hoffnung geben und einen Weg zurück ins Leben!!!

Ich möchte wieder in den Spiegel gucken und mich sehen und lachen möchte ich, endlich mich fühlen und lachen.

Ich fühle mich seit diesem Medikamentenchaos "behindert" -ohne dass ich jetzt irgendwie diskriminierend bin- es ist mein Gefühl & das ist so unfassbar!! Vielleicht wisst ihr, wie ich das meine🙈😔?!

Liebst Aquamarine
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Aquamarine für den Beitrag (Insgesamt 4):
reddieKatzi2000Jamiepadma
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
Massives Fremdheitsgefühl
Unbeschreibliche Schmerzen im Kopf
Null Lebensfreude, kein Antrieb

Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
Ich habe Procain -Spritzen bekommen in Nacken und Schläfen, wegen der Schmerzen.

Am schlimmsten ist das Gefühl, dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher.

houelle1
Beiträge: 144
Registriert: Samstag, 30.12.17, 18:39
Hat sich bedankt: 74 Mal
Danksagung erhalten: 358 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von houelle1 » Sonntag, 22.07.18, 13:05

Liebe Aquamarin :)

Deine Geschichte macht mich so traurig - und so wütend :frust:

Man fühlt sich so allein gelassen von den Ärzten. Ich fühle mich dir so nahe, mit dem was Du schilderst - außerdem bin ich auch Juristin :) Habe dann aber was anderes gemacht.

Versuche durchzuhalten - ich finde es bewundernswert, dass Du Dich noch ins Kino aufgerafft hast.

Geduld und Zeit können helfen, wahrscheinlich ist das das Einzige.

Dir das Beste. Fühl Dich gedrückt

von

Houelle
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor houelle1 für den Beitrag (Insgesamt 5):
AquamarineUlulu 69Katzi2000JamieMarienkaefer
Diagnosen: Angst und Depression gemischt, generalisierte Angststörung, Somatisierungsstörung, hypochondrische Störung

2008: erstmals Deanxit (1-0-0) für ca. 4 Monate, keine Absetzproblematik

Dezember 2014-Juni 2015: neuerlich Deanxit, Absetzversuch nach Auslassmethode
fehlgeschlgen, massive Verschlechterung der Symptomatik

Juli 15-September 15: Versuche mit Opipramol, Amitryptilin, Abilify, Mirtazapin, alles nicht vertragen. Über vier Wochen regelmäßig (2-3 Mal/Woche Tavor, 1 mg)

14.September 2015-29.September 2015, freiwilliger Psychiatrieaufenthalt: Buspiron (20 mg?) und Olanzapin (5mg), dann Lyrica (mg?) und Olanzapin. Lyrica nicht vertragen, massive Entfremdungsgefühle. Entlassungsmedikation: Olanzapin 10 mg, Cipralex 10 mg. (habe ich aber nie genommen)

Oktober 2015-Dezember 2015, ein Mal IMAP-Spritze (Fluspi): Dosierung?

Dezember 2015-Juli 2016: Deanxit selbstmächtig eindosiert, 3 Wochen super gefühlt, dann wegen massivem Schwindel und Derealisierung auf 3/4 reduziert, dann langsam auf die Hälfte. Hälfte wohl zu abrupt abgesetzt. Symptome: ständig wechselnd: zuerst große Erschöpfung, dann Aggression, Weinkrämpfe, dann Depressivität und Angst, permanente Reizüberflutung, ertrage Leute schwer. Seit 2 Monaten nicht arbeitsfähig

August 2016: 2 Tage Seroquel retard 50 mg (nur noch müde), 10 Tage Opipramol 50 mg, wegen aufkommender starker Zwangsgedanken Reduktion auf 25 mg, wegen Unruhe: auch Opi abgesetzt

Ende August: 1/2 Deanxit wieder eindosiert. Fühle mich etwas stabiler

seit 3.10.2016: 5 mg Cipralex. Fühle mich abgetötet und verzweifelt, massive Schlafstörungen, trotzdem auf 10 mg hochdosiert, Stabilisierung, allerdings alles 'verlangsamt', sehr starke Tagesmüdigkeit (um 17..00 zu Bett), was mit meine Beruf schwer vereinbar ist

ca. Februar 2017: Reduktion auf 5 mg (zu schnell, ich weiß), nichts gespürt, außer 2 Wochen Übelkeit

Februar 2017-Juni 2017: immer weiter 'runtergebröselt' (nicht nachmachen, da ungenau!!) bis 0.

Böses Erwachen Ende Juli 2017: Heulkrämpfe, starke Depressivität. Wiedereindosierung von 1,5 mg, Stabilisierung

25.10.2017: letzte Dosis genommmen seitdem auf 0: vier Wochen wunderbar, als wäre ich nie 'krank' gewesen. Dann schleichen sich Symptome ein, starke Stimmungsschwankungen, Alltagsbewältigung eher schwierig, aber auch Fenster. Ich war wohl zu schnell mit Absetzen, v.a. mit dem letzten Schritt, ca. 1 mg auf 0.

ca. seit Dez 2017: Verstärkung der Symptome.

seit Feb 2018: v.a. morgendliche Unruhe, verstärkte Ängste. Alltag wird schwieriger.

26. Februar 2018: Symptome zu stark; kaum Alltag möglich; dosiere 0,1 mg Escitalopram wieder ein

14.03. 2018: Lasse Esci wieder weg. Bluthochdruck und Panikattacken. Seitdem wieder auf 0. Fühle mich gerade gut.

Katzi2000
Beiträge: 106
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02
Hat sich bedankt: 117 Mal
Danksagung erhalten: 124 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Katzi2000 » Sonntag, 22.07.18, 22:04

Guten Abend ihr Alle,

Es ist sehr erschreckend, hier solch schreckliche Geschichten zu lesen.
Aber das ist kein Film, leider sind das alles Tatsachen!


Wir müssen uns alle gegnseitig aufbauen und daran glauben, dass es irgendwann besser wird und dass wir alle wieder gesund werden, auch wenn wir uns z.Z. In einem miserabelen Zustand befinden.

Ich muss mich immerwieder wundern, was wir alle den "lieben" Ärzten zu verdanken haben.

ICH WÜNSCHE EUCH EINE GUTE NACHT UND SCHLAFT GUT!

Liebe grüße von Katzi 2000
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katzi2000 für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamieAquamarineMarienkaefer
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

brainless
Beiträge: 0
Registriert: Sonntag, 22.07.18, 23:49
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von brainless » Montag, 23.07.18, 0:31

:zombie: Mir geht es genau so als wenn man ein Zombie ist.....erst 8 Wochen Citalopram keine Wirkung, dann gaben sie mir Protipendyl zum schlafen und Valdoxan, dann Quetiapin, Venlaflaxin.....seit 4 Wochen nehm ich ca. Nix mehr....habe mic noch nie so erlebt kann nicht mehr logisch denken bin emotionslos kein Empfinden für nix...kein Geschmack Zunge fühlt sich wie verbrannt an kann schlechter sehen Augen brennen kein Kälte Wärme Empfinden......alles wegen Depression.....leere im Kopf keine Liebe
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor brainless für den Beitrag:
Aquamarine

Diane
Beiträge: 165
Registriert: Montag, 29.01.18, 23:53
Hat sich bedankt: 21 Mal
Danksagung erhalten: 180 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Montag, 23.07.18, 8:56

Hi...

Schaut mal hier...

https://youtu.be/KirFj2mTn48

Lg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Diane für den Beitrag (Insgesamt 3):
AquamarineMarienkaeferKatzi2000
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

https://youtu.be/KirFj2mTn48

Aquamarine
Beiträge: 35
Registriert: Freitag, 13.07.18, 6:53

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Montag, 23.07.18, 19:45

Hallo ihr Lieben,

meine Psychaterin hat heute gesagt, dass 5 mg Escitalopram eine Kinderdosis ist und selbst ein Kind die vertragen würde.

Was sagt ihr dazu? Mich verunsichert das immer, ob ich noch ganz normal bin🙈...

Übrigens wollte ich noch mal fragen, ob jemand von euch so einen Medikamentenunverträglichkeitstest Bezgl AD machen lassen hat & wie ihr den machen lassen habt und auf was ich achten muss!?

Liebe Grüße Aquamarine
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
Massives Fremdheitsgefühl
Unbeschreibliche Schmerzen im Kopf
Null Lebensfreude, kein Antrieb

Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
Ich habe Procain -Spritzen bekommen in Nacken und Schläfen, wegen der Schmerzen.

Am schlimmsten ist das Gefühl, dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher.

Diane
Beiträge: 165
Registriert: Montag, 29.01.18, 23:53
Hat sich bedankt: 21 Mal
Danksagung erhalten: 180 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Montag, 23.07.18, 19:49

Hi...
meine Psychaterin hat heute gesagt, dass 5 mg Escitalopram eine Kinderdosis ist und selbst ein Kind die vertragen würde. 
Ok, dann möchte ich gern von Deiner Ärztin erklärt haben, warum 10mg Venlafaxin noch 80% der Synapsen belegt, OBWOHL 37.5mg die kleinste Dosis in Kapselform ist? Es gibt Studien dazu;)

Lg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Diane für den Beitrag:
Aquamarine
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

https://youtu.be/KirFj2mTn48

Katzi2000
Beiträge: 106
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 23.07.18, 19:53

Hallo Diane,

Im Bezug auf den Film:
Es wundert mich, dass die Neurologen und Psychiater dies in ihrer Ausbildung nicht lernen.
Die können nur eins: Rezepte ausstellen. Leider. :frust:

LG Katzi2000
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Diane
Beiträge: 165
Registriert: Montag, 29.01.18, 23:53
Hat sich bedankt: 21 Mal
Danksagung erhalten: 180 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Montag, 23.07.18, 20:02

Hallo,

Rezepte bringen ja auch das Geld rein.. Wozu dann mit Absetzsymptome abschrecken???
Das ist allein meine Meinung, was nicht das Forum vertritt;)
Zudem wurde im Film auch das Forum erwähnt;)

Lg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Diane für den Beitrag (Insgesamt 2):
Katzi2000Aquamarine
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

https://youtu.be/KirFj2mTn48

Katzi2000
Beiträge: 106
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02
Hat sich bedankt: 117 Mal
Danksagung erhalten: 124 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 23.07.18, 20:23

Hallo Aquamarine,

der 1. Neurologe meinte, ich kann Mirtazapin ruhig absetzen, damals war ich bei 7,5 mg.

der 2. Neurologe meinte als ich bei 3,75 mg war, das wäre bisschen wenig. Ich sollte doch hoch gehen auf mindestens eine Halbe, also 7,5 mg.

meine 2. Neurologin hat gesagt, Mirtazapin 3,75 mg wäre nix! Überhaupt keine Wirkung mehr. Sie hat mich ausgelacht, als ich ihr sagte, dass ich diese Dosis noch halbieren wollte. Könnte ich ruhig absetzen.

Was mich auch wundert: Sobald man sagt, ich nehme Mirtazapin ein, kriegt man ein Rezept ohne es verlangt zu haben. Seltsam...nur aus Profit anscheinend.

LG Katzi2000

LG
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katzi2000 für den Beitrag:
Aquamarine
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

Diane
Beiträge: 165
Registriert: Montag, 29.01.18, 23:53
Hat sich bedankt: 21 Mal
Danksagung erhalten: 180 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Diane » Montag, 23.07.18, 21:03

Hi...

Ja solche Situationen kenne ich. Mein Neurologe schickte mich mit der Bitte, Nervenwasser zu ziehen, ins Neurologische KH... Es war Visite mit 6 Leute. Der Chefarzt meinte " bis 18mg haben Sie ausgeschlichen? Wie denn das, es gibt bei Venlafaxin nur 37.5mg!"
Ich " Ich hab via 3 Satz abdosiert"... Dann haben alle gelacht u gemeint "da haben Sie es aber gaaaanz genau genommen"
Ich blieb locker u sagte "eines Tages, wenns Studien geben wird zur Abhängigkeit u Entzugssymptome, dann werden Sie sich an diesen Tag erinnern u sich mit Ihrem schlechten Gewissen in Grund u Boden schämen, weil Sie eine hilfesuchende junge Frau deswegen ausgelacht haben".... dann war Stille im Raum. Sie gingen raus u ich hörte, wie sie vor der Tür sagten "ja, so eine Angsterkrankung ist schon was ganz schlimmes".... Man wird sofort reduziert. Die Untersuchung bekam ich übrigens nicht, sondern wurde in die Psychiatrie verwiesen.

Einen Tag zuvor hat ich auch eine Diskusion mit dem Oberarzt.
Thema Entzug.. Er fragte, warum ich so verbissen daran festhalte. Ich sagte, "weils so ist.."


Lg
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Diane für den Beitrag (Insgesamt 5):
Katzi2000LinLinaAquamarinereddieKaenguru70
Ich nahm 2015 150mg Venlafaxin. Dank diesen Forums schlich ich mit Kügelchenmethode aus (7Monate). Bei 0mg angekommen, gings mir 2 Wochen gut, dann trat die Hölle auf Erden ein. Ich hatte zum Schluss zu schnell reduziert. Ich war monatelang bettlägrig, schlimmste Angstzustände, Herzprobleme, 20kg Abnahme was Vitaminmangel mit sich brachte, die ich dank Entzug mit Nahrungsmittelergänzungspäperate nicht beheben konnte, vorallem mein Vitamin D3 war krankhaft niedrig. Ich war kaum noch lebensfähig, mehr Wellen als Fenster.
Heute, ca 2j später, gehts einigermaßen. Ich kann mit 5000ie alle 3 Tage meinen VD3 auffüllen, einigermaßen wieder essen, vertrage aber noch nicht alles. Mein NS ist noch sehr gereizt, vorallem bei Stress u im Zyklus ( starke PMS, Unruhe, Kreislaufbeschwerden)...
Die Schwäche kommt oft noch durch.
Zig Untersuchungen habe ich durch. Dank Venla habe ich Marklagerläsionen im Hirn, was Ärzte aber nicht aufs Medi schieben, wie auch den Rest meiner Symptome.
Den Rest würde ich gern im Thread beschreiben bzw austauschen, da ich weiss, das viele offline gehen nachdem sie beschwerdefrei sind.

Aktuelle Medikamente Januar 2018:

Nebivolol seit 1.März 0mg

Vitamin D3 mit K2 alle 2 Tage 5000ie mit 100yu K2


Link zum Absetzten.. Quelle NDR Visite/youtube
(Hier wird auch das Forum erwähnt)

https://youtu.be/KirFj2mTn48

Katzi2000
Beiträge: 106
Registriert: Sonntag, 08.07.18, 12:02

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Katzi2000 » Montag, 23.07.18, 22:14

Hi,

@Diane: Wahnsinn !!!

@Aquamarine: von einem Medikamentenunverträglichkeitstest habe ich noch nie was gehört. Aber vielleicht meldet sich noch jemand :-)

Gute Nacht
Katzi2000
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe

padma
Team
Beiträge: 15423
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 38075 Mal
Danksagung erhalten: 20286 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von padma » Montag, 23.07.18, 22:53

hallo Aquamarine, :)
meine Psychaterin hat heute gesagt, dass 5 mg Escitalopram eine Kinderdosis ist und selbst ein Kind die vertragen würde.

Was sagt ihr dazu? Mich verunsichert das immer, ob ich noch ganz normal bin🙈...
Du bist völlig normal. Menschen reagieren sehr unterschiedlich auf diese Substanzen, manche stecken eine Elefantendosis weg und andere reagieren auf kleinste Dosen mit schweren NW. Ein Arzt solle das eigentlich wissen.

Zu der Genotypisierung haben wir hier einen thread https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... ypisierung.
Schau auch mal hier durch https://adfd.org/austausch/search.php?keywords=gentest

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 4):
AquamarineMurmelineescargotcarlotta
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

carlotta
Beiträge: 2985
Registriert: Dienstag, 17.04.12, 16:10
Hat sich bedankt: 6761 Mal
Danksagung erhalten: 6706 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von carlotta » Dienstag, 24.07.18, 13:24

Hallo Aquamarine,

Psychopharmaka-Experte David Healy sagt schon seit Langem, dass gerade SSRI/SNRI in völlig überhöhten Dosen verabreicht werden, weil sie bereits in kleinsten Dosen sehr potent sind. Er hat es mal damit verglichen, mit einem super frisierten Sportwagen durch eine Kleinstadt zu rasen - nicht besonders zielführend.

Wenn man sich die Grafiken zur Serotonintransporter-Blockade ansieht, wird auch schnell klar, dass 5 mg Escitalopram keine geringe Dosis sind (entsprechen 10 mg Citalopram):
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 9870888bb1

Ich glaube, es war Ex-Pharma-Manager John Virapen, der mal gesagt hat, dass (ich meine, es war) Citalopram ursprünglich in einer Dosis von max. 5 mg (!) verordnet werden sollte. Da sich die Medikamenten-Preise pro Dosis aber anhand von Milligramm berechnen, sprich mehr Milligramm pro Dosis bedeuten höhere Einnahmen, hat der Hersteller (erfolgreich) darauf hingewirkt, dass höhere Dosen als Standarddosen verordnet werden. Mit redlicher, sauberer Wissenschaft hat das alles nichts zu tun.

Deine Ärztin schwimmt einfach recht unwissend im allgemeinen Strom mit und hat entsprechend wenig Ahnung. Den Schuh brauchst Du Dir bestimmt nicht anzuziehen.

Liebe Grüße
Carlotta
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor carlotta für den Beitrag (Insgesamt 7):
padmaMurmelineDianeAquamarineMarienkaeferLinLinaKaenguru70
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

Aquamarine
Beiträge: 35
Registriert: Freitag, 13.07.18, 6:53

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Donnerstag, 26.07.18, 7:51

Guten Morgen😊,

ich möchte euch etwas fragen...
Mir ist irgendwie aufgefallen, dass ich ja das cipralex als auch das Mirtazapin -auch wenn nur mit 3,75 mg- von heute auf morgen so abgesetzt habe (Anfang Juni).
Zeitlich versetzt um 1,5 Wochen..erst cipralex mit 5 mg.
Ist ja irgendwie doppelter Entzug, oder?

Mich plagen nach wie vor diese Wachträume (so ein GixxGaxx aus Gedanken) und ich habe schreckliche Albträume. ...die Wachträume begannen mit der hohen Dosis Mirtazapin.
Ich habe massive Taubheitsgefühle an meinen Schläfen..
Fühle mich emotionslos, nicht mehr so antriebslos. Aber ich fühle mich so Wesensverändert..
Was sind denn alles für Rezeptoren belegt und kann dieses emotionslose Gefühl durch die Belegung von Rezeptoren kommen?

Es ist einfach gruselig..!!!

Herzlichst Aquamarine

@ Surveyy... vielen Dank!!
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
Massives Fremdheitsgefühl
Unbeschreibliche Schmerzen im Kopf
Null Lebensfreude, kein Antrieb

Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
Ich habe Procain -Spritzen bekommen in Nacken und Schläfen, wegen der Schmerzen.

Am schlimmsten ist das Gefühl, dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher.

Jamie
Beiträge: 15746
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 19626 Mal
Danksagung erhalten: 25825 Mal

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 26.07.18, 8:56

Hallo Aquamarine, :)
Mir ist irgendwie aufgefallen, dass ich ja das cipralex als auch das Mirtazapin -auch wenn nur mit 3,75 mg- von heute auf morgen so abgesetzt habe (Anfang Juni).
Zeitlich versetzt um 1,5 Wochen..erst cipralex mit 5 mg.
Ist ja irgendwie doppelter Entzug, oder?
Ja, das ist ein Doppelentzug. Ist sehr ungünstig und kaum bewältigbar für das ZNS.
Was sind denn alles für Rezeptoren belegt und kann dieses emotionslose Gefühl durch die Belegung von Rezeptoren kommen?
Vorrangig Serotoninrezeptoren beim SSRI, bei Mirtazapin vorrangig Noradrenalin, Dopamin, Histamin u.v.m, Serotonin eher nebenrangig.
Die biophysiologische Erklärung des emotionslosen Gefühls ist noch nicht erklärt; ich kann dir nicht sagen, welche Transmitter es genau sind, die das auslösen (das kann keiner, kein Forschungswissen hierzu vorhanden).
Aber es resultiert durch den chemischen Eingriff und die Maßnahmen, die das Gehirn ergreift, um sich so einzustellen, dass es mit (oder ohne) Stoff funktionieren kann.

Es wird nur Zeit und Geduld helfen, ggf. eine Wiedereinnahme.

Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 4):
houelle1AquamarineMarienkaeferpadma
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Aquamarine
Beiträge: 35
Registriert: Freitag, 13.07.18, 6:53

Re: Aquamarine: Unbeschreibliches Gefühl im Kopf

Beitrag von Aquamarine » Donnerstag, 26.07.18, 10:31

Liebe Jamie,

vielen Dank für deine Antwort!!!
Ich bin einfach nur am Verzweifeln und am
schlimmsten ist es auch, dass man sein eigenes Urvertrauen irgendwie verloren hat. Geht mir jedenfalls so..,
Ich war nie emotionslos sondern voller Emotionen..die ganze Bandbreite!!! Jetzt fühl ich mich wie ein Zombie eben und weil mir mein Zustand so bewusst ist, dass ich mich anders fühle als früher, macht das meine Seele wahrhaftig krank.

Eigentlich möchte ich nichts mehr nehmen, ich wüsste auch gar nicht was da helfen würde? Ich weiß was ich alles für Symptome habe, die ich vorher nie hatte. Dieses laute Kopfrauschen macht mich fertig, die Benommenheit und dieses Gefühl der Taubheit..Fremdheit... Wachträume.. Albträume..Schwäche. ...
was würde dem entgegenzuwirken..Mirtazapin?...

Ich habe mir deinen Erfahrungsbericht durchgelesen und irgendwie glaube ich, dass wir beide eine ähnliche Problematik haben... ich gehe bei mir auch von PTBS aus..ich war vorher nicht depressiv. Ganz im Gegenteil.. in der Klinik wurde mir gesagt, als ich erzählt habe was ich alles Schönes noch mit meiner Tochter in den Ferien unternommen hatte, dass das schon während meiner schweren Depression gewesen wäre..

Ich konnte die Medikamente nicht ab..und keiner hat mir ansatzweise geglaubt!
Jetzt sitze ich hier und betrachte mein wunderbares Leben von "gestern" als ich in meiner Mitte war und am
Leben teilhaben durfte., jetzt fühle ich mich gebrochen und weiß nicht ein noch aus..

Liebst Aquamarine
14.11.2017 Escitalopram in Tropfen (3 mg Einnahme)-abends totale Leere im Kopf und gesteigerte Ängste und dann nichts mehr genommen
ab 22.11.2017 bis 02.12.17 Valdoxan-Einnahme mit einem Tag Unterbrechung
-unter Valdoxan absolute Ängste, totale Schlaflosigkeit, Schlimmste Albträume, Schwitzen, Massive ZG, komische Gefühle im Kopf, nach Absetzen fühlte sich meine Wohnung und Umgebung fremd an, hatte das Gefühl nicht mehr richtig da zu sein, alles wie im Film
-ab 03.12.17 abends Mirtazapin nur 3,75 mg
-ab 05.12. in Tagesklinik unter Beschreibung meiner Symptome und Wahrnehmung wurde eine schwere Depression diagnostiziert, wusste aber, dass ich bis Anfang Oktober 2017 eine glückliche und lebensfrohe Frau gewesen bin.
wurde innerh. von 14 Tagen auf 45 mg Mirtazapin hochdosiert- extreme Ängste, Gedankenleere, ZG, Entfremdung, wurde sedierter, das Gefühl neben sich zustehen, Kopf fühlte sich täglich anders an, als wenn Platte in Kopf geschoben wurde
-bei 45 mg Mirtazapin begannen eine Art Wachträume -halten bis heute an, bevor ich überhaupt eingeschlafen bin, sodass ich eigentlich gar nicht mehr zu Ruhe kam und komme
-dann Reduktion von 45 mg auf 30 mg
- reduzierte ab 01.01. auf 27 mg dann bis 05.01. auf 22,5 mg, 2 Tage dann 15 mg, ein Tag 10 mg, ein Tag 7,5 mg und am 10.01. zuletzt 4,75 mg
In der Klinik sagte man mir, ich könne Mirtazapin ohne Ausschleichen absetzen- Symptome: unendliche Ängste, Schwitzen, ZG, totale Schlaflosigkeit, ich war wie in einer Hülle und konnte kaum noch aufstehen, mir fehlte jegliche Wahrnehmung
-ab 13.01. 5 HTP auf Empfehlung einer Hausärztin aber nur 11 Tage lang, meine Wahrnehmung veränderte sich täglich, Schlaflosigkeit, Ängste
-22.01. zur Ärztin verordnet mir Escitalopram und Quetiapin wegen Fremdheitsgefühl
-ab 29.01. 12,5 mg Quetiapin genommen und hat mich weggehauen, war wie unter Drogen (Quetiapin nur kurz genommen, hatte Panikattacken!!)
ab 30.01. Einstieg mit 2,5 mg Escitalopram und ab 01.02. bis 18.02. Escitalopram in Höhe von 5 mg genommen und abgesetzt, konnte nicht mehr, mein Leben fühlt sich nur noch fremd an, hatte stets und ständig ständig andere Wahrnehmung, als wenn ich vor mir sitze, keine Konzentration mehr, Ängste, könnte die einfachsten Dinge nicht mehr
-nach Absetzen wieder schlimme Erfahrung, wie hinter einer dicken Wand
-dann ab 05.04. wieder mit 5 mg Escitalopram begonnen und wieder die Hölle von vorne, aber ohne ging auch nichts mehr
-ab 11.04. 10 mg Escitalopram und zum Schlafen 3,75 mg Mirtazapin
-ab 24.04. in Klinik, weil ich mir nicht mehr zu helfen wusste & da bis 11.05. 10 mg Escitalopram und 3,75 mg Mirtazapin, die Ärztin reduzierte aus Wut ab 12.05. meine Dosis 10 mg auf 5 mg ( in der Klinik bekam ich Cipralex anstelle meines Escitaloprams) -bei 10 mg hatte ich lebensmüde Gedanken, mein Körper fühlte sich wie innerlich gelähmt, mein Kopf war wie hinter einer undurchsichtigen Mauer
-ab 16.05. von 5mg auf 0 mg cipralex- heftige Schmerzen im Nacken, lebensmüde Gedanken, Schmerzen im Körper und im Kopf
-0 mg Mirtazapin

Symptome jetzt:
Massives Fremdheitsgefühl
Unbeschreibliche Schmerzen im Kopf
Null Lebensfreude, kein Antrieb

Ich nehme zur Zeit Vitalstoffe, OPC, Omega 3,
Folsäure, Biotin, Homöopathische Mittel für Hypophyse, Epiphyse, Hypothalamus & Globuli für Nebenniere.
Ich habe Procain -Spritzen bekommen in Nacken und Schläfen, wegen der Schmerzen.

Am schlimmsten ist das Gefühl, dass ich mich nicht mehr so fühle wie früher.

Antworten