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FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

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FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Mittwoch, 18.07.18, 22:31

Hallo Zusammen,

Ich möchte mich und meine Geschichte kurz vorstellen.

Ich bin Susan und habe aufgrund einer langen Schmerzgeschichte eines Wurzelbehandelten Zahnes mit anschliessender Extraktion eine Überreizung der Nerven erlitten. Zu den Schmerzen an den anliegenden Zähnen entwickelte sich ein Schleimhautbrennen auch Burning Mouth Syndrom genannt.

Mein Zahnarzt empfahl mir als Therapie Clonzazepam 2mg täglich 3 mal 3 min. lutschen und dann den Speichel ausspucken. Laut Klinischen Studien erziehlt man mitunter damit gute Besserung. Die praktizierte ich 5 Wochen lang - mit der Betonung nicht den Speichel runtergeschluckt zu haben.

Paralel bin ich in der Uni Schmerzklinik in Behandlung und der Oberarzt ist bei der Anamnese darauf gestossen und warte mich sofort das dies sehr gefährlich sei, da ich ja auch über die Schleimhäute auch wenn ich es nicht geschluckt habe den Wirkstoff aufnehme. Er riet mir es „langsam“ wegzulassen.

Geistesgegenwertig- anders kann ich es nicht nennen, lies ich es direkt ganz weg. 3 Tage später überkam mich extrem innere Unruhe und Angstzustände, Appetitlosigkeit und ein metallischer Geschmack im Mund.

Ich kontaktierte die Schmerzklinik und man erklärte mir dies komme vom abrupten Absetzen. Ich sollte dann wieder anfangen wie ich es vorher gehandhabt hatte. Das tat ich auch und es ging mir relativ schnell innerhalb von 3 Tagen deutlich besser. Ängste und alle anderen Symptome waren weg.

Dann stellte ich mich persönich 4 Tage später in der Klinik vor um weiteres Ausschleichen zu besprechen. Man schlug mir vor wöchentlich um 0.5 mg zu reduzieren. Die erste Woche verging und ich spülte laut Plan morgens mit 1,5 mg Mittags mit 2mg und Abends mit 1,5mg.

Am vergangenen Sonntag habe ich Mittags die Spühlung mit 2,0 mg vergessen, Abends aber wiedrr mit 1,5 mg weitergemacht. Montag ging es mir schon wieder zunehmend schlechter. Ich habe dann ab Abends dann wieder mit 2 mg gespühlt und das tue ich jetzt seit Montag Abend wieder 3mal Täglich mit dieser Dosierung. Ängste und Metallischer Schmack sowie Appetitlosigkeit sind wieder vorhanden.

Ich gehe davon aus das ich die Dosisreduzierung bzw das einmalige vergessen der Mittagsspülung nich vertragen habe. Ich bin total verunsichert. Ich heirate in 4 Wichen und bin daher auch etwas aufgeregt und angespannt - bedingt auch durch diese Situation.

Ich habe da so viele Fragen. Laut Umrechnung auf Diazepam wären das 120 mg täglich die ich zu mir genommen habe - wenn auch nur über die Mundschleimhaut. Kann man überhaupt sagen wieviel ich aufgenommen habe wenn ich sie nicht geschluckt habe?

Wie geht man in meinem Fall - ganz vorsichtig mit einer Dosisreduzierung bzw Ausschleichen um? Kann ich mich auch an das Ashton Manual halten? Wäre eventuell eine Umstellung aus Diazepam ratsam?

Im übrigen hatte ich während der 5 Wochen der Anwendung nie irgend etwas gespührt wofür dieses Mitte ansonsten eingesetzt wird. Es hat mich auch überhaupt nicht sediert. Was bei so einer Dosis hätte ich sie direkt eingenommen sicher derFall gewesen wäre.

Liebe Forum Mitglieder, ich freue mich auf eure Meinung und Antworten!

Liebe Grüsse
Susan
Zuletzt geändert von padma am Dienstag, 24.07.18, 21:50, insgesamt 4-mal geändert.
Grund: auf Wunsch Abschnitte eingefügt
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Symptome: wärend abrupten Absetzen- leiche Depressive Verstimmung - Ängste - leichtes Schwitzen - Durchfall- Appetitlosigkeit

Wirkstoff/Markenname, Dosis, Länge der Einnahme,bis zum Beginn des Absetzens:
Seit 18.05.18
Clonzazepam/Revotril 2mg - 3 mal Täglich ( nur Spülen und Speichel ausspucken) gegen Burning Mouth Syndrom
Gleichzeitige Einahme von Alpha Liponsäure Al 600
25.06.18
Absetzen von Clonzazepam

29.06.18
Entzugserscheinungen: -Ängste, innere Unruhe, leichte Despressive Verstimmung- Durchfall - Appetitlosigkeit - Metallischer Gesmack

1.07.18
Wiedereinahme ab Mittag von Clonzazepam zur Spülen und Speichel ausspucken
Besserung aller Symptome bis 3.07.18

9.07.18
Beginn Ausschleichen unter Ärztlicher Anweisungen
Von 2-2-2 auf 1,5-2-1,5 täglich und der gleichen Methode ( Spülen und ausspucken)

15.07.18
Mittagliche Einnahme vergessen - Abends mit 1,5mg normal weitergemacht

16.07.18
Verschlechterung des Befinden
Symptome erneut Ängste - depressive Verstimmung- Appetitlosigkeit - Metallischer Geschmack

17.07.18 ab Mittag wieder Dosis auf 2mg 3 mal täglich erhöht

Symptome halten seit dem an.
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Re: FrauKoenigin: Clonzazepam Entzug

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 18.07.18, 22:47

Hallo Fraukoenigin,

das ist ja haarsträubend :o .

Was für eine Elefantendosis! :shock:

Ganz wichtig, bevor ich dazu mehr schreiben kann:
Nimmst du andere Medikamente außer dem Clonazepam?
Was haben die Schmerzmediziner an der Klinik verordnet?
Nimmst du zB AD, die das Schmerzempfinden modulieren?

Eins kann ich schon jetzt sagen - wie viel du effektiv am Clonazepam letztlich zu dir genommen hast, das ist völlig spekulativ. Aber etwas hast du auf jeden Fall aufgenommen, sonst wärst du nicht in den Entzug geraten.

Grüße und willkommen im Forum :)
Jamie

(PS ich leide selbst momentan an einer akuten (subakuten) Pulpitis seit über 4 Wochen und kann mich nicht behandeln lassen, da ich überempfindlich auf Lokalanästhetika reagiere und es lauter Komplikationen gibt. Es ist furchtbar, ich habe auch Nervenschmerzen, Zungenschmerzen, Lippenbrennen, Brennen unter dem Auge etc.; und natürlich Zahnweh. Habe gerade heute Abend erst wieder Morphium schlucken müssen) (aber andere Baustelle).
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Re: FrauKoenigin: Clonzazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Mittwoch, 18.07.18, 23:06

Guten Abend Jamie,
vielen Dank für die Aufnahme und schnelle Antwort.
Ich nehme keinerlei AD - noch nicht. Darauf möchte
man aber niedriegdosiert gerne hinarbeiten. Gegebenfalls mit Lyrica in Kombination- gegen die Schmerzen. Da ich aber in kürze Heirate - und eigentlich generell diesen Medikamenten mit Bedenken entgegentrete wollen wir erst nach der Hochzeit einen Versuch starten. Ansonsten hatte ich bis vor kurzem parallel zu Clonzazepam Alpha Liponsäure eingenommen- ein Nahrungsergänzungsmittel was man mir ebenfalls empfohlen hatte. Da ich da aber leider nicht die Reine R Form hatte sonder ein Mischpreperat aus Synthetischer Form und Reiner Form wirkte es auch nicht bei mir. Und die Trennmittel wie Magnesiumstearat machten mir Probleme.
Ich nehme ansonsten nur ein Bluthochdruck Mittel - Candesartan aber schon seit einigen Jahren. Ich hatte auch nie zuvor Kontakt mit Benzodiazepinen.
Zu deiner Geschichte - das ist ja auch übel! Weisst du denn genau auf was du oder welches Lokalanästetikum du reagierst? Ich bin übrigens Zahntechnikerin und kann dir nur sagen - das Zahnäzte über derartige Schmerzen und Probleme die an den Zähnen entstehen können grösstenteils nicht genügend Wissen haben. Ich bin bei Prof. Dr.Türp in Basel gewesen er ist mit Abstand der einzige der sich auf diesem Gebiet auskennt. Er verabreichte mir eine Therapeutische Lokalanästhesie mit vaskonstriktorfreiem ( ohne Adrenalin ) Articain. Das hat die Schmerzen schon stark zurückgehen lassen. Er hat vor Jahren eine Fallserie darüber mit Patienten durchgeführt mit erstaunlichen Ergebnissen. Oftmals hat ein Zahn keine echten Probleme - Pulpitis könnte auch eine „Zahnmigräne“ sein und darf dann auf gar keinen Fall wurzelbehandelt werden.

Liebe Grüsse
Susan
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Re: FrauKoenigin: Clonzazepam Entzug

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 19.07.18, 17:17

Hallo Susan :)

So, jetzt finde ich etwas Zeit.

Also wie erwähnt kann man nicht sagen, wie viel Wirkstoff effektiv bei dir im Blut ankam, aber es war auf jeden Fall etwas.

In deinem Fall ist es nicht sinnvoll auf Diazepam nach Prof. Ashton umzusteigen, da Rivotril (Clonazepam) selbst sehr potent ist und eine sehr lange Halbwertszeit (HWZ) hat. Das heißt zum Ausschleichen ist es geeignet und ich würde auch nicht wechseln, um nicht noch mehr Chaos zu veranstalten.

Wenn ich das jetzt richtig rekapituliere, hast du ca. 5 Wochen mit der "Mundspülmethode" 6mg (bzw. was davon auch immer ankam) konsumiert.
Du bist jetzt immer noch auf 3mal tägl 2mg, nachdem das mit dem Reduzieren nicht so klappte, oder?
Ich würde jede Woche 1mg weglassen, dann wäre es in 6 Wochen draußen.
Würde dir das passen?
Sehr viel länger sollte es nicht gehen, weil der Entzug sonst die Einnahme so weit übersteigt, aber ob es kürzer geht, da bin ich skeptisch, denn du hast ja mit Absetzsymptomen zu kämpfen gehabt.

Keinesfalls irgendwelche Hauruck-Aktionen und mal alles schnell vor der Hochzeit weglassen; schlimmstenfalls bist du dann so entzügig, dass du dir deine Hochzeit crashst :(

Dass du keinerlei andere Wirkungen verspürt hast ist leider kein Indiz, dass es dich nicht abhängig gemacht hat. Natürlich wirkt es vorrangig angstlösend, beruhigend und entspannend, aber wie alle Benzos drosselt es auch die Aktivität der Nervenzellen, was eben manchmal bei Schmerzen hilft. Wenn du keine Probleme mit Angst und großer Anspannung hast, wirst du darum die Effektive nicht merken; aber die Gehirnzellen merken sich leider die herunterfahrende Wirkung der Substanz an den Synapsen selbst - und das ist dann leider auch das, was sich bei dir als Entzug bemerkbar macht.

Ich bin aber wirklich guter Dinge, dass du da mit einem blauen Auge von kommst, denn zum einen hast du es nicht so lang genommen und zum anderen spürst du nur leichten und keinen hammermäßigen Entzug.

Was meinst du zu den Vorschlägen?

Danke auch für dein Interesse an meinem Zahn. Ich melde mich die Tage noch mal dazu, ist sehr nett von dir.

Jamie
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Re: FrauKoenigin: Clonzazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Donnerstag, 19.07.18, 19:01

Hallo Jamie,
vielen Dank für deine Antwort, das tut gut zu hören das es Menschen gibt die die Problematik kennen und das gibt mir Kraft 😉
Wie schon beschrieben genau vor einer Woche Montag am 9.07. reduzierte ich auf 1,5 morgens mittags blieb 2mg und Abends wieder 1,5mg - dann am Sonntag habe ich die Mittagsdosis vergessen dann aber Abends wieder mit 1,5 weitergemacht. Montag dann ging es mir schon schlechter ich dosierte wieder auf 2-2-2. der Zustand der Ämgste Appetitlosigkeit und leichte depressive Verstimmung hält seit dem aber an. Wird sich das wieder bessern????
Dein Vorschlag der Reduzierung hört sich gut an und so würde ich es versuchen wollen. Nur nach dem es mir jetzt schon schlechter geht würde ich es nicht vor der Hochzeit machen wollen. Diese ist am 18.08.
Ist es normal das es mir jetzt wieder schlechter geht - andcheinend habe ich die Reduzierung nicht so vertragen. Stellt sich das wieder ein bei weitereinnahme wie gehabt mit 2-2-2? Kann ich noch irgendetwas unterstützend tuen?

Um jeden Rat bin ich dankbar 🙏
Liebe Grüsse
Susan
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Jamie » Freitag, 20.07.18, 21:49

Hallo Susan :)

Ich bin ein klein wenig ratlos über die Heftigkeit der Symptome.
Rivotril wirkt so dermaßen lange, das Weglassen von 1mg bei deinem Reduktionsversuch (du hast morgens und abends 0,5mg weggelassen) hätte nicht so ins Gewicht fallen dürfen und ebenso das einmalige Vergessen der Einnahme nicht.

Ich tippe aber, dass das deswegen anders ist, weil du das Mittel eben nicht schluckst, sondern Spülungen machst.
Leider macht dies die Sache damit ziemlich unberechenbar, weil man nicht wirklich weiß, wie viel ankommt und resorbiert wird.

Ich fühle mich sehr unwohl, wenn ich lese, dass du bis zur Hochzeit auf den 6mg bleiben willst, wenngleich ich das natürlich verstehe.
Dein Arzt hat dich in eine sehr schwere Lage gebracht.
Kannst du dir nicht vorstellen wenigstens jede Woche 0,25mg wegzulassen, sodass du bis zur Hochzeit auf 5mg runter wärst? Überlege es dir.

Was wichtig ist, dass die Versorgung sichergestellt ist. Du wirst es wohl noch ca. 10 Wochen brauchen, lieber auch noch zwei Wochen zur Sicherheit mehr einkalkulieren; nicht, dass du dann ohne da stehst, weil es dir keiner mehr aufschreiben will.
Bitte unterschätze das nicht, Benzos sind verschrien und wir haben genug Betroffene, denen die Ärzte jahrelang diese Mittel aufschrieben haben und denen dann plötzlich :evil: einfällt, dass Benzos pfui sind und die ihre Patienten im Regen stehen lassen. Ein Zwangsentzug gehört zu den letzten Dingen, die man Menschen wünschen kann.

Was deine Symptome (leichte Ängste, leichte Depressivität, Appetitlosigkeit ) angeht so denke ich, dass sich das demnächst geben wird. Ein bisschen Aufregung spielt bestimmt auch mit rein, oder? ;) Fände alles andere irgendwie leicht unnormal ..

Noch eine Sache. Was ist denn mit den Schmerzen?
Im Vergleich zu dir nehme ich hier ja ein Arsenal an Substanzen (Ibuprofen, Napoxen, Diclofenac, Tilidin, Tramadol, Paracetamol comp (mit Codein) sowie Morphium)(keine Sorge, nicht alles gleichzeitig) :o

Ich kann dir auch nur empfehlen dich nicht auf AD wie Lyrica oder Amitriptylin einzulassen, denn diese psychoaktiven Substanzen sprechen zum einen nur bei einem geringen Teil der Patienten an und zum anderen machen sie körperlich abhängig und die Leute brauchen teilweise Jahre unter Qualen, um diese wieder absetzen zu können.
Zu bevorzugen wäre eine andere Form der Schmerzmedikation.

Wenn du mal bei meinem Zahndrama reinlesen willst (aber Achtung, lang):
ab hier und folgende bis Schluss:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 60#p258831

(PS. Statt Ultracain mit Adrenalin bzw. ohne habe ich in der Uniklinik Mepivacain bekommen)
(Das führt zwar zu schweren Intoxifikationserscheinungen, geht aber als einziges)

Viele Grüße
Jamie
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Freitag, 20.07.18, 22:15

Hallo Jamie,

Ich habe deine Antwort schon sehnsüchtig erwartet.
Genau das was du schreibst das es eigentlich nicht sein könnte meinte die Ärztin aus der Schmerzklinik auch! Sie fragte mich ob irgendetwas aufregendes passiert ist in dieser Zeit der Reduktion. Denn wärend der Reduktion ging es mir ja gut soweit. Ich hatte am Samstag eine Psychologische Hypnoanalyse. Das kann eventuell im Unterbewusstsein gearbeitet haben und die Angespannte Lage wegen der Hochzeit. Schmerzmittel nehme ich keine da nichts hilft. Nicht einmal Opiate. Alles ausprobiert. Ich habe vor Jahren stark mit Migräne zu kämpfen gehabt. Seit 2 Jahren durch mein entdeckten Bluthochdruck bekam ich Candesartan als Blutdruckmittel verschrieben. Seit dem habe ich keine Kopfschmerzen und auch keine Migräne mehr. Ich hatte diese 8 Jahre lang. Das ist äusserst selten das Migräne so verschwindet. Aber Anderes Thema... in diesen 8 Jahren habe ich Venlafaxin erst 37,5 dann 75 mg zur Profilaxe gegen die Schmerzen bekommen und genommen. Geholfen hat es bei der Migräne leider nicht 😞 Ich habe es aber sehr gut vertagen! Nur als ich es mal vergaß merkte ich was das bedeutet. Vor 2 Jahren habe ich es ausgeschlichen. Die Ärzte raten mir zu unmöglichen Dosisreduzierungen und ich bin dann zum ersten Mal auf dieses Forum gestossen und habe dann hier die Information über die Kügelchen Methode gelesen und bin gan vorsichtig so vorgegangen. Hat mich ca. 1 Jahr gekostet aber bis auf 0 ohne jegliche Nebenwirkungen bzw. Symptome!!!
Wenn es keine Alternative gibt habe ich zu grosse Angst jetzt schon weiter zu reduzieren. So wie ich mich jetzt fühle sehe ich mich nicht zur Hochzeit 😳
Kann es sein das sich eine Tolleranz eingestellt hat?
Ich habe gelesen das man einen Bluttest machen lassen kann bezüglich der Dosis was im Blut vorhanden ist. Wäre das eine Möglichkeit um zu sehen was davon in meinem Körper ist? Der ängstliche depressive Zustand hält nun schon eine Woche an gegen Mittag wirds meisst stärker zum Abend wieder leicht schwächer. Ich bin schon etwas verzwifelt... 😞 ach im übrigen sind durch diese körperlichen Symptome die Schmerzen kaum präsent 😳

Ich freue mich auf weitere Tipps von dir 😃
Liebe Grüsse
Susan
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Jamie » Freitag, 20.07.18, 22:22

Hallo Susan, :)

ich war bis vor wenigen Monaten hier im Team, ich habe noch Kontakt zum ein oder anderen Teamie.
Ich bitte jemand von ihnen bzw. andere Versierte, mal bei dir reinzuschauen, sodass man Meinungen austauschen kann.

Ich hätte gerne mal die Einschätzung noch von jemand anderem mit Erfahrung, gerne auch jedes andere Mitglied hier (muss nicht Team sein), das hier schon alter Hase ist :D (darf sich jeder aus der Zielgruppe angesprochen fühlen).

Wenn du in der Toleranz wärst, das wäre wirklich übel. Das hoffe ich nicht.

Normalerweise sind Blutspiegelmessungen nicht sonderlich aussagekräftig, aber ich glaube in deinem Fall wäre das eine gute und wichtige Sache - weil dann hätte man wenigstens mal eine Idee, wieviel Wirkstoff überhaupt im Blut zirkuliert.

Ich denk noch mal drüber nach
Jamie
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von LinLina » Freitag, 20.07.18, 22:46

Hallo Susan :-)

Auch von mir noch willkommen im Forum.

Ich bin erschrocken, dass dein Zahnarzt dich so leichtfertig auf eine hohe Dosis Benzos gesetzt hat, wenn auch nur mit Spülungen - aber die Mundschleimhaut nimmt wirkstoffe sehr gut auf.

Lorazepam, ein anderes Benzo, wird z.b. nicht selten sublingual unter die Zunge gegeben, um möglichst schnellen Wirkungseintritt zu haben.

ich schließe mich Jamies :-) Beiträgen und Einschätzungen an.

Insgesamt möchte ich noch betonen, wie wichtig ich es finde dass du das clonazepam bald möglichst loswirst wenn das noch geht oder, wenn du zu starke Entzugssymptome hast, zumindest deutlich reduzierst. Benzos sind wegen der schnellen Toleranzentwicklung manchmal wirklich übel, das passiert nicht bei jedem, aber leider oft. Wenn es irgendwie zu vermeiden ist, wäre es gut wenn du nicht jahre mit Absetzen beschäftigt wärst nach der noch relativ überschaubaren Einnahme :? Aber manchmal kann schon mehrwöchige Einnahme dazu führen, dass man nur noch sehr langsam abdosieren kann ohne zu schlimme Symptome zu haben.

Leider gibt es keine Garantie, dass deine Symptome bis zur Hochzeit deutlich besser sind, ich weiß auch nicht genau woran es liegt dass du trotz Erhöhung keine besserung erfahren hast :?

Auf keinen Fall würde ich die dosis weiter erhöhen.

Einen bluttest zu machen fände ich in deinem Fall auch sinnvoll, man könnte dann zumindest abschätzen in welchem Bereich der Blutspiegel sich bewegt (ich kenne die Referenzwerte nicht, aber die behandelnden Ärzte sollten in der Lage sein das rauszufinden).

Liebe grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Freitag, 20.07.18, 22:51

Lieber Jamie,

das wäre toll und ich wäre unheimlich dankbar über jeder Einschätzung und Meinung. Sollte es keine Tolleranz sein frage ich mich natürlich warum es nicht wieder besser wird nach einer Woche 🤔 als mir das mit dem 4 Tage komplett weglassen am 25.06. passiert ist habe ich nach 3 Tagen der Weideraufnahme des Mittels absolute Besserung erfahren 😳 und jetzt habe ich nur reduziert 😳

Liebe Grüsse Susan
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Von 2-2-2 auf 1,5-2-1,5 täglich und der gleichen Methode ( Spülen und ausspucken)

15.07.18
Mittagliche Einnahme vergessen - Abends mit 1,5mg normal weitergemacht

16.07.18
Verschlechterung des Befinden
Symptome erneut Ängste - depressive Verstimmung- Appetitlosigkeit - Metallischer Geschmack

17.07.18 ab Mittag wieder Dosis auf 2mg 3 mal täglich erhöht

Symptome halten seit dem an.
Seit 21.07.18 leichte Besserung der Symptome

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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Freitag, 20.07.18, 23:03

Liebe Lina, vielen Dank auch für deine Einschätzung. Wennauch gleich mich das alles nicht sehr beruhigt. Ich würde am Montag schauen wo ich so einen Test machen lassen kann. Eventuell in der Schmerzklinik. Die Begleiten ja auch derzeit mein Auschleichen. Eine Frage hätte ich noch, vielleicht kennt sich da jemand aus. Da ich das Venlafaxin sehr gut in meiner Migräne Zeit vertragen habe, wäre das eine Option es begleitend zu nehmen so das es mir besser geht? Oder bleibt dieser Zustand jetzt fortlaufend so schlecht? Das wäre gerade jetzt vor der Hochzeit untragbar 😫😫😫😫😫

Liebe Grüsse
Susan
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Symptome: wärend abrupten Absetzen- leiche Depressive Verstimmung - Ängste - leichtes Schwitzen - Durchfall- Appetitlosigkeit

Wirkstoff/Markenname, Dosis, Länge der Einnahme,bis zum Beginn des Absetzens:
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Clonzazepam/Revotril 2mg - 3 mal Täglich ( nur Spülen und Speichel ausspucken) gegen Burning Mouth Syndrom
Gleichzeitige Einahme von Alpha Liponsäure Al 600
25.06.18
Absetzen von Clonzazepam

29.06.18
Entzugserscheinungen: -Ängste, innere Unruhe, leichte Despressive Verstimmung- Durchfall - Appetitlosigkeit - Metallischer Gesmack

1.07.18
Wiedereinahme ab Mittag von Clonzazepam zur Spülen und Speichel ausspucken
Besserung aller Symptome bis 3.07.18

9.07.18
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von padma » Freitag, 20.07.18, 23:09

hallo Susan, :)

Venlafaxin würde dir nicht helfen. Du leidest ja unter einem Benzoentzug. Venlafaxin greift in die Hirnchemie völlig anders ein und kann den Benzoentzug nicht abfangen.

Es wäre zudem weitere Stress für dein ZNS sich auch noch darauf einzustellen und es macht ebenfalls körperlich abhängig.

liebe Grüsse,
padma
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Freitag, 20.07.18, 23:21

Hallo padma,

vielen Dank für deine Einschätzung 🙏

Liebe Grüsse
Susan
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Murmeline » Sonntag, 22.07.18, 7:48

Guten Morgen!

Ich sende dir noch einen Teil unseres allgemeinen Text und vor allem bitte ich, eine Signatur anzulegen mit den Medikamenten (auch die anderen), damit man einen schnellen Überblick hat, danke.

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier sich Fragen stellen.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.app.php/rules

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Wir wünschen dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
das ADFD Team
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Sonntag, 22.07.18, 8:50

Liebes ADAF Team,

Ich habe eine Signatur angelegt und hoffe das ich dies so richtig gemacht habe. 😳

Liebe Grüsse
Susan
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von padma » Dienstag, 24.07.18, 18:13

hallo Susan, :)

warum hast du deinen Text nochmal gepostet?
Hast du eine aktuelle Frage, die noch nicht beantwortet wurde?

liebe Grüsse,
padma
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Dienstag, 24.07.18, 18:22

Hallo Padma,

Sorry, ich wollte ihn nur mit Absatz versehen damit es lesbarer ist. Wuste nicht das es erneut gepostet wird als neuer Beitrag. Kann man das wieder löschen?

Liebe Grüsse
Susan
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von padma » Dienstag, 24.07.18, 21:45

hallo Susan, :)

alles klar. Ich lösche den doppelten Beitrag.
Du kannst selbst nur eine kurze Zeit einen Beitrag verändern. Ich füge Abschnitte in deinen ersten Beitrag für dich ein.

Nochmal gepostet wurde er, weil du auf das Zitiersymbol geraten bist. Das sind diese Anführungszeichen in der Symbolleiste.

liebe Grüsse,
padma
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Dienstag, 24.07.18, 22:11

Hallo Padma,

Vielen Dank und schönen Abend!

Liebe Grüsse
Susan
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Re: FrauKoenigin: Clonazepam Entzug

Beitrag von Fraukoenigin80 » Donnerstag, 02.08.18, 18:50

Hallo zusammen,

ich habe letze Woche einenen Medikamentenspiegel vom EDTA Blut machen lassen und nun das Ergebnis. Bei immer nich 3 mal täglich spülen mit 2 mg Revotril und Speichel ausspucken ist volgendes im Talspiegel ermittelt worden:

Clonzazepam im Serum: 15 ng/ml
Therapeutischer Richtwert ist angegeben mit 20-70
Und bei der Wertlage ein roter Balken im Minus Bereich

Kennt sich hier jemand mit diesen Werten aus? Bisher konnte ich noch nicht mit meiner Ärztin sprechen.
Kann man jetzt deuten wieviel ich von täglich quasi 6 mg Revotril aifnehme?

Für jede Einschätzung und Antwort bin uch dankbar.

Sonnige Grüsse
Susan
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