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Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

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Hallo Mary Lou
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Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Sonntag, 22.07.18, 21:59

Vermutlich ist das jetzt nicht ganz richtig, aber ich habe nirgends gefunden, wie andere "Neuankömmlinge" es machen.... (habe aber auch nicht intensiv gesucht)

Also ich fange mal an. Ich bin 50 Jahre alt, verheiratet ein Kind, ein Enkel und ein Schwiegersohn.
Ich habe seit meinem 6. Lebensjahr schwere Depression, die erst 2010 diagnostiziert wurden. 2010 wurden die Depression sehr schwer und ich konnte nicht mehr arbeiten. Vorher hab ich eher versucht durch übermäßige Leistung Anerkennung zu bekommen. (Hatte über 300 Überstunden und war Betriebsratsvositzende)
Von Oktober 2010 bis Dezember 2015 habe ich über 40 verschiedene ADs in unterschiedlichen Dosierungen und Zeiträumen, 2015 habe ich dann nur noch Lithium und EKTs bekommen. Als die EKTs nicht mehr so gewirkt haben wurde eine THS-OP (Tiefenhirnstimulation) durchgeführt, der Impulsgeber macht 5,5 Volt. Ich war zusammen gezählt ca 3 1/2 Jahre stationär oft eingeschlossen in der Psychiatrie. Die ersten vier Jahre hab ich jedesmal 16 mg Tavor bekommen, wenn es ausgeschlichen war wurde ich wieder nach Hause geschickt, bis ich kurze Zeit später wieder da hin musste.
Das ist aber nicht der Grund warum ich hier her gefunden habe....
Als der Impulsgeber seine Arbeit gut aufgenommen hat, fehlte meinem Körper anscheinend die Schmerzen. Er hat die fehlenden seelischen Schmerzen mit körperlichen Schmerzen beantwortet. Ich hab auf der kompletten rechten Körperhälfte Gelenkschmerzen bekommen. Kein Arzt konnte mir helfen, ich hab zuletzt massenhaft Morphine bzw Opiate geschluckt. Es wurde trotzdem immer schlimmer.... es endete in einer Katastrophe. Auf jeden Fall bin ich auf der Intensivstation aufgewacht eine Woche an der Dialyse. Nach zwei Wochen wurde ich in die Psychiatrie verlegt. Leider hatte diese "Dummheit" Konsequenzen, ich konnte nicht mehr laufen/gehen (Polyneurophatie).
Noch mehr Drogen plus Lyrica/Pregabalin.... Als ich nach vier Monaten nach Hause durfte, konnte ich ein paar Schritte gehen (es hat bis zum WC gereicht) allerdings ausschließlich mit Gartenclogs. Mein Mann musste alles machen!
Im Dezember 2016 dann Opiatentzug auf der Schmerzstation. Erst ging es einigermaßen, aber kurz darauf war ich auf 900 mg Lyrica! Im März 2017 bin ich wieder auf die Schmerzstation um eine Medikamentenumstellung zu erwirken, da bin ich dort leider auf taube Ohren gestoßen. Also habe ich die Flucht nach vorne angetreten und bin gegangen.
Mein Schmerztherapeut hat alles mögliche versucht: Timox, Akupunktur, Tens. Als er DMSO probieren wollte, ist er krank geworden (5 Monate). Ich hab einen Ersatz gefunden, der mich in eine andere Schmerzklinik gebracht hat. Dort habe ich Duloxetin und Amitriptilin dazu bekommen und die haben Qutenzapflaster ausprobiert (Chilipflaster). Das hat gut angeschlagen.
Nach drei Monaten habe ich die nächste "Dosis" bekommen! Nachdem wieder drei Monate vorbei waren und ich noch nicht wieder "beklebt" werden musste, habe ich (in Absprache mit dem Arzt) die Medis reduziert.

Vorher:
100 mg Amitriptilin
60 mg Duloxetin
und
600 mg Lyrica

Nachher: (also jetzt Juli 2018)
12,5 mg Amitriptilin
kein Duloxetin
225 mg Lyrica

Absetzsymtome:
starke Unruhe
depressive Stimmung
Gereiztheit
Appetitverlust
Übelkeit
kein Hunger = keine Nahrungsaufnahme
Angst
Schlafstörungen
Albträume
Todeswunschgedanken
Herzschmerzen
extreme Traurigkeit ohne die Fähigkeit zu weinen
Pech? gehört Pech überhaupt dazu?

Ich hab nachdem ich mich vor knapp fünf Jahren von meinen Eltern getrennt habe, meinen vater in dem kleinen Wartezimmer von meinem Schmerztherapeuten gegenüber gesessen. Als ich kurz davor war zu flüchten, wurde ich aufgerufen! Die Begegnung hat mein Leiden verstärkt, sogar sehr oder Absetzsymtom?
Ich hab versucht mir Hilfe in Form von einen Kaffee mit einer Freundin trinken, aber alle die ich angesteuert habe waren nicht da. Mein HA hatte das Wartezimmer voll. Meine Psychiaterin hat Urlaub. Neurexam hat mir gar nicht geholfen, auch Bachblüten Rescuetropfen nicht! Musik und autogenes Training haben nicht geholfen. Malen und Fotografieren haben auch nicht geholfen. Morgen rufe ich bei meinem Psychiater an, der den Impulsgeber einstellt und frage was ich machen kann!
Ich brauche immer noch kein Chilipflaster, vielleicht weil es mir extrem schlecht geht?
Zuletzt geändert von padma am Freitag, 27.07.18, 17:56, insgesamt 2-mal geändert.
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(wegen meinem Magenbypass)
Pantoprazol 2x 20 mg
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(wegen der PNP)
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Hallo Mary Lou
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Re: ich bin neu hier!

Beitrag von Hallo Mary Lou » Montag, 23.07.18, 7:58

Ich möchte den Absetzsymptomen noch etwas hinzufügen!
Konzentrationsschwierigkeiten
Gedächtnisverlust (leider sind alle "bösen" Erinnerungen voll da, als wäre es Gestern passiert...
Wortfindungsstörungen
höherer Blutdruck als sonst (120/80) sonst habe ich (110/65)
Gewichtsabnahme (vermutlich dadurch weil ich nicht essen kann)
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Re: ich bin neu hier!

Beitrag von Hallo Mary Lou » Montag, 23.07.18, 8:22

Jetzt möchte ich zum Thema Pech noch etwas hinzufügen:
Meine Psychiaterin ist ja bereits seit letzter Woche im Urlaub, aber eben hab ich erfahren, dass auch mein Psychiater, der den Impulsgeber einstellt im Urlaub ist und auch der Neurologe, der den Impulsgeber kontrolliert ist im Urlaub. Nach einem Telefonat mit meinem HA, der mir so gar nicht helfen kann... bin ich irgendwie verzweifelt und ratlos.
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von LinLina » Montag, 23.07.18, 8:31

Hallo Merida :-)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Psychopharmaka ein. Du findest sie hie verlinkt: https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 35&t=12885

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst.Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 46&t=15035


Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.app.php/rules

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.


Wir wünschen dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
das ADFD Team
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Katharina » Montag, 23.07.18, 8:51

Liebe Merida !

Ich habe meine Kindheit bearbeitet
und habe somit das schwere Thema ad acta

Lange Jahre habe ich es unter Psychodarmaka verdeckt
als Schlaf Problematik so äusserte sich das beim mir.
da der Vorgang vollkommen verdrängt war.

So habe ich heute selten Erinnerungen
den Kontakt lange abgebrochen als mir klar wurde.

Ich kann mich gut einfühlen was das für ein Schock gewesen sein muss, im Wartezimmer die Begegnung.

Sorge gut für Dich.

Liebe Grüße,
Katharina
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Montag, 23.07.18, 8:54

Und noch einmal möchte ich etwas zu den Absetzsymptomen hinzufügen:
meine Vergesslichkeit hab ich oben schon angegeben? Sobald ich runter scrolle hab ich es wieder vergessen...
Ich wollte aber Kopfschmerzen hinzufügen.
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Montag, 23.07.18, 9:07

zusätzlich ist jetzt Schwindel als Symptom hinzugekommen, hat das denn nie ein Ende?
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von padma » Montag, 23.07.18, 12:59

hallo Merida, :)

auch von mir willkommen.

Du hast ja leider eine sehr schlimme Geschichte hinter dir.

Ich fasse zusammen: Du leidest seit frühster Kindheit unter schwersten Depressinen. Du hast quasi sämtliche AD durch, plus EKT.
Als nichts mehr geholfen hat, hast du einen Tiefenhirnstimulator eingesetzt bekommen. Als die passende Einstellung gefunden war, ging es dir psychisch gut, du bekamst aber schwerste körperliche Schmerzen. Diese wurden mit starken Schmerzmitteln, u.a. Opiade behandelt.

Dann wurde erfolgreich ein Opiatentzug gemacht, du wurdest jedoch auf eine hohe Dosis Pregabalin plus 2 AD gesetzt.
Dann hast du Qutenza Pflaster bekommen, was gut angeschlagen hat. Daraufhin wurde Duloxetin abgesetzt (abrupt?), Pregabalin und Amitriptylin stark reduziert. Seitdem leidest du unter den aufgezählten Symptomen.

Richtig soweit?

Was du aufzählst sind alles typische Absetzsymptome. Das ist auch nicht verwunderlich, da du sehr schnell abgesetzt hast.

Es wäre wohl am besten, wieder etwas hochzudosieren und Duloxetin in kleiner Dosis wieder einzudosieren.

Um dir einen konkreten Vorschlag machen zu können, brauchen wir noch genauere Infos.
Seit wann nimmst du die jetzigen Medikamente. Wie genau und wann genau (mit Datum) wurde reduziert bzw. abgesetzt?
Bitte nimm die genauen Angaben noch in deine Signatur mit aus.
Bitte nimm auch den Hirnstimulator noch in deine Signatur mit auf.

Wir haben hier bisher keine Erfahrungen mit einem Hirnstimulator. Daher kann ich dir auch nicht sagen, inwieweit deine aktuelle Symptomatik auch mit ihm zu tun haben könnte.

Da die Symptome nach der massiven Reduktion aufgetreten sind, würde ich aber davon ausgehen, dass es jedenfalls auch Absetzsymptome sind.

liebe Grüsse,
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Dienstag, 24.07.18, 4:11

Ja, das hast du ganz gut zusammengefasst. Ich werde deinen Ratschlag beherzigen und meine Signatur bearbeiten!
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Ululu 69 » Dienstag, 24.07.18, 12:20

Hallo Merida,

bei deinem Nick handelt es sich um eine Marke (Fahrräder), das ist nicht erlaubt.
Teilst du uns bitte einen neuen Namen mit ß
Wir ändern das dann.

LG Ute
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von padma » Dienstag, 24.07.18, 13:35

hallo Merida, :)

du hast wirklich viel zu schnell reduziert/abgesetzt und noch dazu mehrere Medikamente gleichzeitig.

Duloxetin hast du abrupt abgesetzt von 30 mg aus. :shock: Da würde ich als erstes ansetzen. Du bist jetzt seit ca. 4 Wochen auf 0, da ist die Chance, dass eine Wiedereindosierung noch greift sehr gut. Ich würde es zunächst mit 1 mg versuchen. Du benötigst Kapseln mit vielen kleinen Kügelchen, dann kannst du die Kügelchenmethode anwenden.

Erläuterungen findest du hier https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490 Punkt 4 und 5.

Die anderen Medikamente zunächst nicht verändern.
Man kann jetzt nur Schritt für Schritt vorgehen, damit du wieder eine Stabilität erreichst.


liebe Grüsse,
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Donnerstag, 26.07.18, 23:14

Ululu 69 hat geschrieben:
Dienstag, 24.07.18, 12:20
Hallo Merida,

bei deinem Nick handelt es sich um eine Marke (Fahrräder), das ist nicht erlaubt.
Teilst du uns bitte einen neuen Namen mit ß
Wir ändern das dann.

LG Ute
Mir würde nur Mary Lou einfallen, aber die gibt es hier schon, geht auch Hallo Mary Lou?
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Donnerstag, 26.07.18, 23:20

Hallo padma,
OK, ich werde das Duloxetin probieren, da ich das erst seit ende Dezember 2017 genommen habe, bin ich davon aus, dass es so am besten ist!
LG
Noch Merida
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Re: Merida: ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Ululu 69 » Freitag, 27.07.18, 9:35

Hallo Mary Lou,

die Namensänderung ist erledigt. :D

LG Ute
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von padma » Freitag, 27.07.18, 18:01

hallo Mary Lou, :)
ich werde das Duloxetin probieren,
Du meinst, wie vorgesclagen, eine Wiedereindosierung von 1 mg?
Schritt 5 ? Anfang August 2018:
0 mg Amitriptilin
225 mg Lyrica (evtl. auch nur noch 150 mg)
Amitriptylin und Lyrica bitte nicht gleichzeitig reduzieren!

liebe Grüsse,
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Beitrag von Hallo Mary Lou » Samstag, 28.07.18, 5:27

Hallo ihr Lieben!

Da ich von meinem Schmerztherapeuten einen Rat/Vorschlag bekommen habe (er aber nicht mal was von Absetzsymptomen weiß, bin ich mir so überhaupt nicht sicher, ob ich dem nachgehen soll/kann/darf bzw. ob es überhaupt etwas bringt?

Sein Vorschlag ist, dass ich das Lyrica um 25 mg erhöhen soll, weil dann (angeblich) die Symptome wieder verschwinden (von denen er noch nie was gehört hat).

Ich persönlich denke:
1. dass ich bereits gut 2 Wochen auf 225 mg Lyrica bin und das eine Erhöhung um 25 mg überhaupt nichts bewirken würde.
2. dass ich durch eine Erhöhung zurück geworfen werde.
3. dass ich im Moment sowieso nicht richtig denken kann und somit nicht klar entscheiden könnte, selbst wenn ich es wollte, also soll ich
a. die Dosis von 150 - 0 - 75 - 0 beibehalten
b. die Dosis auf 150 - 0 - 100 - 0 erhöhen
c. die Dosis auf 100 - 0 - 100 - 0 weiter raus dosieren.

Seit einige Freunde und Verwandte von meinen Absetzsymptomen wissen, glauben sie mir Ratschläge geben zu dürfen/können. Meine Schwägerin meint ich soll auf 150 - 150 - 150 - 125 aufdosieren und noch langsamer wieder versuchen runter zu gehen, allerdings beachtet sie die Auswirkung dabei nicht, dass ich auch bei der jetzigen Dosis kaum noch Schmerzen empfinde. Sie meint ich würde evtl. sogar sterben.

Der einzige, der sich komplett raus hält ist mein Mann, er ist nur super erleichtert, dass wir keine Eheprobleme haben.

Wer kann mir einen Rat geben?
LG und guten Morgen
Hallo Mary Lou
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-sehr schwere Depression mit Hirnschrittmacher seit 2015
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(wegen meinem Magenbypass)
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Calcium 1x 1 Kapsel
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(wegen der PNP)
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Hallo Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Samstag, 28.07.18, 7:06

Die Langfassung meiner Signatur passt von der Zeichenanzahl nicht rein!

Ich bin jetzt 50 Jahre alt und habe seit meinem 6. Lebensjahr schwere Depressionen, bis zum 18.10.2010 habe ich nie etwas von ADs bzw. Psychiatrie gehört. An dem Tag fingen die Depressionen an sehr schwer zu werden und ich war plötzlich arbeitsunfähig (von über 300 Überstunden, weil ich 10 Stunden am Tag gearbeitet hab auf 0,nichts! Ich habe meine Arbeit geliebt, sie hat mir gegeben, was mir Andere nicht geben konnten, sie gab mir Anerkennung!

18.10.2010 beginn von ADs (ca. 30 Stück in unterschiedlichen Dosierungen und Zeiträumen. bis 2014 2 Jahre Psychiatrie (auch unterschiedliche Zeiträume oft eingesperrt bzw. fixiert, Zwangsmedikation von 4x4 mg Tavor)

von 2014 – 2015 Klinikwechsel zwar auch 6 Monate Psychiatrie aber nicht eingesperrt oder schlimmer. Beginn der EKT (Elektrokrampftherapie). In einem Jahr 45 Stück (unter Vollnarkose).

März 2015 Magenbypass-OP wegen extremen Übergewicht (1,68 m und 184 kg)

November 2015 dann die THS-OP (Tiefenhirnstimulation). Danach keine Medikamente mehr (außer Vitamine wegen dem Magenbypass)

Februar 2016 Beginn von Gelenkschmerzen auf der kompletten rechten Körperhälfte (nichts kann diesem Schmerzen helfen und ich bin schon von Arzt zu Arzt gerannt)

Juli 2016 Selbstmordversuch. Ich hab überlebt, schwer verletzt… musste für eine Woche an die Dialyse und nach 2 Wochen bin ich in die Psychiatrie überstellt worden. Diagnose PNP (Polyneuropathie)

Dezember 2016 Schmerzklinik, die Opiate werden entzogen (in 2 Wochen) ich bekomme nur noch das Lyrica.

März 2017 gleiche Schmerzklinik, ich nehme seit geraumer Zeit 900 mg Lyrica und möchte das nicht mehr, bitte um ein anderes Medikament dazu, damit ich von der Dosis runter komme. Dort wurde die Dosis sofort auf 600 mg reduziert und ich wurde informiert, dass ich mit Gruppenentspannung lernen muss mit dieser Dosis zu leben. Nach 4 Tagen bin ich „geflüchtet“

von März – September 2017 versucht mein Schmerztherapeut div. Mittel mit unterschiedlichen Erfolg, manchmal wurde es so schlimm, dass ich am liebsten gestorben wäre und manchmal hat sich so überhaupt nicht verändert. Nach seinem Urlaub wollte er testen, ob ich DMSO vertrage und ob das evtl. hilft. Leider ist er im Urlaub krank geworden und man konnte mir nicht sagen, ob oder wann er wieder kommt. Mein HA hat mir Amitriptilin verschrieben.

ab Oktober 2017 auf der Suche nach einem Ersatz (telefoniert von Fehmarn bis München) hab ich eine Klinik in München gefunden, die mich stationär aufnehmen wollte (ich hatte schon ein Hotel für eine Nacht und die Bahnfahrt (es sind über 800 km)) Ich hab dann einen Schmerztherapeuten gefunden, der keine Termine vergibt, man kommt um 9 Uhr und wenn man Glück hat kommt man noch dran. Er (ich bin dran gekommen) hat mir die Schmerzklinik in HH Heidberg empfohlen und ich hab dort sogar einen Termin zur Vorbesprechung bekommen.

Dezember 2017 war ich 2 Wochen in HH stationär und dort haben sie Duloxetin ein dosiert und die Qutenzatherapie ausprobiert, das Chilipflaster hat bei mir wahre Wunder bewirkt, bin ich doch mit einer Ss (Schmerzstärke) von 9 rein, auf 5 habe ich gehofft und mit 2 bin ich nach 2 Wochen entlassen worden. Für mich ein toller Erfolg…

März 2017 erneute Qutenzabehandlung.

Mai 2017 – ich lese bei FB von der NW, des Lyricas, dass Gehirnsynapsen sich nicht mehr teilen würden und dass man eine große Chance hat im Alter an Alzheimer oder Demenz zu leiden. Ich bitte meinen St (Schmerztherapeut) um Reduzierung, er willigt ein. Beginn des Ausschleichens von dem Lyrica.

Juni 2017 könnte wieder mit Qutenzapflaster behandelt werden, ist aber nicht notwendig, weil die Schmerzen noch nicht so schlimm sind, dass es notwendig wäre. Ich bespreche mit meinem St und HA (Hausarzt) dass ich solange reduzieren kann, bis das Qutenzapflaster notwendig wird. Beide finden die Idee sehr gut!

Juli 2017 das empfinden, dass meine Depression trotz Impulsgeber wieder zurück kommt. Mein Mann fragt mich, ob wir Eheprobleme haben, weil ich ihn oft anpflaume obwohl er nur harmlose Dinge fragt/sagt. Ich google die Symptome und finde diese Seite hier. Ein Aha-Effekt, denn jetzt weiß ich woher die Symptome kommen und kann viel besser damit umgehen, obwohl es die Symptome nicht leichter macht.
Zuletzt geändert von LinLina am Samstag, 28.07.18, 11:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Samstag, 28.07.18, 7:17

Ist die Antwort so richtig?
padma hat geschrieben:
Freitag, 27.07.18, 18:01
hallo Mary Lou, :)
Du meinst, wie vorgesclagen, eine Wiedereindosierung von 1 mg?

Ich weiß es nicht, bin völlig verwirrt.
Amitriptylin und Lyrica bitte nicht gleichzeitig reduzieren!
OK, werde ich berücksichtigen!

liebe Grüsse,
padma
Danke schön und liebe Grüße
Hallo Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Samstag, 28.07.18, 7:20

Ich ändere ständig meine Signatur, geht das anderen hier auch so, ich lese es mir durch und mir fällt ein, dass ich noch etwas "wichtiges" vergessen habe. Ich hoffe, dass es mit der Zeit immer weniger wird, bzw. dass ich nur noch aktuelle Änderungen anpassen muss.
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Juna
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Juna » Samstag, 28.07.18, 9:21

Huhu Mary Lou,

ich nehme auch Pregabalin und schleiche es aus, das was Deine Schwägerin Dir da sagt, ******** ich schreibe lieber nicht in Worten, was ich darüber denke.
Höre auf Dein Bauchgefühl bzw auf das, was Dir hier im Forum geraten wird (sry, klingt auch wieder wie ein Du musst, mach das so, sollte es nicht, aaaaber....hier kennen sich die Menschen aus und akzeptieren sogar das, was mein Schmerzi auch komplett leugnet).

Ich bin hochgradig abhängig vom Pregabalin, reduziere extrem nach ner Stunde, wenn ich meine Einnahme vergessen habe, habe mich bis jetzt von 2x225mg auf 2x100mg runtergearbeitet, würde soooo gerne schon eine Dosis weiter runtersetzen, allerdings traue ich mir das momentan wg dem Wetter und meiner Situation, sowie meiner psychischen Stabilität noch nicht zu.
Ich bin kein Vorbild, ich gehe zu schnell voran, bisher bin ich damit dann noch klar gekommen, ich vermute, dass es iwann bei den nächsten Reduktionen nicht mehr so funzen wird, wie ich es hoffe ;)

Mir geht es mit der Signatur übrigens ähnlich/ ging es ähnlich, da ich, auch wg dem ultraschnellen verstoffwechseln, mal so etwas wie ein "Versuchskaninchen" war und ich Borderline habe (iwie meinen die in den Psychiatrien und der Psychosomatik dann oft, dass die Leute dann mit PPs zugeballert werden müssen), habe ich sooooo viele PPs durch und soooo schnelle und krasse, kalte Wechsel hinter mir, dass ich die gar nicht alle genau nachvollziehen kann.
Zum anderen kann ich meine Signatur zZt nicht bearbeiten, so dass diese auch gar nicht aktuell ist.

Wenn Du es schaffst, versuche Grenzen zu setzen, es ist Dein Körper, Deine Gesundheit und das geht andere beides verdammt noch einmal nichts an, vor allem nicht mit blöden bescheidenen Sprüchen, die eh für den Boppes sind.
Ich finde es toll und klasse, dass Dein Männe hinter Dir steht.
Ich habe auch einen Partner, der für mich der Anker schlechthin ist, der mir hilft, mich unterstützt und mich mein Ding machen lässt, mir auch schon mal wieder zurück auf den "rechten" Pfad hilft, der da ist und nicht iwelche bescheidenen Sprüche und Phrasen loslässt.

Ich wünsche Dir von Herzen alles Gute, viel Erfolg und viel Kraft, gerade auch für Deine Grenzen.

LG
Juna
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LinLinaHallo Mary LoupadmaKatharina
BildIch entziehe nicht wie empfohlen, bitte nicht nachmachen!!!Bild

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