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Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

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Hallo Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Montag, 27.08.18, 14:44

Hallo Markus,

ja, du wirst recht haben. Trotzdem habe ich mit meinem HA ein sehr enges Verhältnis, ich mag ihn sehr und er mich (glaub ich) auch. Aber ihr hab alle so recht, ich hab ihm gestern eine ziemlich lange E-mail geschrieben und alles rein gepackt, was ich so gedacht hab, was rein gehört. Als es mir mit den Schmerzen so unendlich schlecht ging, wollte er mir Opiate verschreiben, er war überrascht, dass ich keine wollte, denn die haben mir nicht geholfen und ich hatte ja gerade erst den Entzug durch. Er fand es aber gut und ich hab eine Lösung gefunden.

Ich finde eh immer Lösungen, manchmal auch zu Problemen, die es noch gar nicht gibt! Naja, ich hab es getan. Mein Mann hatte heute einen Termin bei ihm (er ist neu dort und hatte ein Kennenlerntermin) mein HA hat ihn gefragt ob er mit mir Stress hätte... Toll, jetzt bin ich ein Stressauslöser! Nein, mein Mann hat gesagt, dass es die Firma ist, die auf seinen Rücken arbeitet.

OK, ich bleib am Ball! Gestern Abend habe ich meine Abenddosis (75 mg Lyrica) vergessen und heute geht es mir deutlich schlechter. Erst als es mir schlechter ging hab ich es bemerkt!

Liebe Grüße
Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Freitag, 07.09.18, 5:10

Hallo und guten Morgen!

ich hatte jetzt seit einigen Tagen keine Absetztsymptome mehr und hatte mich schon gefreut, denn am 10.9. ist die nächste Reduzierung vom Lyrica geplant (von 225 auf 200 mg). Aber gestern Abend fingen die Gelenkschmerzen (die ich 2016 schon mal hatte) wieder an (Knie, Hüfte, Handgelenk alles rechts). Ich bin dann ins Bett und konnte nicht einschlafen und hab mich um 2 Uhr entschieden mein Handy zu holen (ich glaube ich hab mit Whatsapp einige Freunde aus dem Schlaf geholt) und um 4:44 Uhr bin ich dann aufgestanden, es ging einfach nicht mehr (außerdem war der Akku vom Handy leer).
Jetzt habe ich Kopfschmerzen (eher Kopfweh Richtung Schmerzen (aber bei den Schmerzen, die ich schon kennen gelernt habe, sind Kopfschmerzen das harmloseste und können durchaus auch als Kopfweh gewertet werden)), bin müde ohne die Chance zu schlafen und bin ziemlich down (seelisch).

Ich könnte schreien, wenn nicht mein Mann so schön schlummern würde... Ich will das alles nicht mehr. Beim letzten Mal haben mich die blöden Gelenkschmerzen in den Selbstmord getrieben, jetzt bin ich schlauer, ich weiß, dass diese Schmerzen psychischer Natur sind und keine Schmerzmittel helfen. Bei der Ergotherapeutin war ich bereits 3 Mal und bisher haben wir nur geredet um uns kennen zu lernen, beim letzten Mal hat sie mir eine Aufmerksamkeitsübung gezeigt (war toll, hab ich schon öfter versucht) und beim nächsten Mal will sie mir zeigen, wie ich zum sicheren Ort komme, obwohl ich da schon oft bin. Es ist so schön da, Italien, ein weißes Haus mit roten Dachziegeln am Hang direkt am Meer ca. 1500 m über dem Meeresspiegel, 2 Zitronenbäume rechts und links, die Sonne scheint und es weht ein leichter Wind, ich höre das Meer rauschen und schmecke die salzige Luft, es riecht nach Zitrone. In der Mitte der Zitronenbäume steht eine Liege (voll bequem) darauf liege ich meistens, ich kann das Meer sehen, hören und schmecken! Es ist so friedlich und ich bin allein, ich rede nicht ich werde nicht bequatscht. Mal sehen, wie es ab nächste Woche aussieht.

Mein Mann muss Montag wieder los, ja die 4 Wochen Urlaub sind vorbei. Wir waren eine Woche unterwegs, einen Tag in DK zum Hotdogessen, 3 Tage in Mönkebude an der polnischen Grenze und einen Tag im Vogelpark Walsrode danach in Bremen bei unserer Nichte, einen Tag waren wir dann noch in Kaltenkirchen zum Baumarkt, aber das zählt nicht als Urlaubstour sondern hinten dran an eine sowieso schon anstrengende Woche (aber anstrengend schön).

Ich berichte wenn ich mehr weiß! Danke fürs lesen!

Liebe Grüße
Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Sonntag, 09.09.18, 14:27

Hallo!
Heute beginnt die nächste Reduzierung (Lyrica von 150-0-75-0 auf 100-0-100-0) ist so mit dem Schmerztherapeut abgesprochen.

Ich hoffe das es besser ist als nach der letzten Reduzierung!

Mit guter Hoffnung
Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 09.09.18, 15:48

Hallo Mary Lou,

meine Daumen sind gedrückt.

LG Ute
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Freitag, 14.09.18, 12:46

Was soll ich tun? Mir geht es so schlecht
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 14.09.18, 14:32

Hallo Mary Lou, :)
Was soll ich tun? Mir geht es so schlecht
du schreibst leider nicht, was in den letzten 7 Tagen passiert ist, weswegen es dir so schlecht geht?
Hast du denn jetzt reduziert?
Ist etwas vorgefallen?
War was Anderes?

Viele Grüße
Jamie
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Freitag, 14.09.18, 15:24

Hallo Jamie,

tut mir leid, dass war ein... ich weiß nicht was ich da gemacht habe!

Ja, ich hab auf 200 mg Lyrica (von 225 mg) reduziert. Ich hatte ein Schokoriegel gewonnen und unterwegs irgendwo vergessen, ich hab gestern Wäsche gewaschen (5 Maschinen) bei der letzten ist die Maschine kaputt gegangen, ich kann im Moment nichts positiv sehen. Ich versuche es krampfhaft, aber es nützt nichts!
Bei der Ergotherapie wurde mir gesagt, dass ich mein inneres Kind in den Arm nehmen soll, aber das hat mich sooooo unendlich traurig gemacht. Denn es ist möglich mich lieb zu haben, wie und was ich bin, jedoch nicht für meine Umgebung in den ersten 20 Jahren. WARUM?

Mein Mann hat mir gesagt, dass keine Klinik mir beim absetzen helfen würde, gerade wenn es mir so schlecht geht. Jetzt hab ich natürlich angst mir überhaupt jemanden anzuvertrauen (Ärzten). Ich kann kaum noch aushalten, meine psychischen Gelenkschmerzen werden täglich schlimmer und ich schlafe nicht mehr ausreichend, weil ich viel zu oft wach werde.

Mein Schilddrüsenarzt der mich 3-5 Tage nach der Punktion der Schilddrüse anrufen wollte, hat sich immer noch nicht gemeldet. Nach drei Wochen hab ich mal versucht, aber da waren die Ergebnisse noch nicht da, das ist aber auch schon wieder drei Wochen her. Es war nur eine Ziste, die 1,3 mm groß war (0,3 mm zu groß zum ignorieren) Am Punktionstag war sie dann aber bereits 1,6 mm groß (10 Tage später)

Liebe Grüße
MaryLou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Jamie » Freitag, 14.09.18, 20:58

Hallo Mary Lou :).

Wann war denn die Reduktion des Lyricas?
Womöglich solltest du den letzten Schritt in deiner momentan so angespannten Verfassung rückgängig machen?

Ich lese auch viele psychisch-emotionale Themen bei dir heraus (inneres Kind); das ist sehr belastend, wenn das hoch kommt und ein sehr vulnerables Thema.
Mein Mann hat mir gesagt, dass keine Klinik mir beim absetzen helfen würde, gerade wenn es mir so schlecht geht
Das ist so und ich vermute, sie würden dir sofort alles weitere Mögliche an Medikamenten andrehen wollen bzw. sämtliche Dosierungen hochsetzen wollen.
Wenn das nicht im Einklang mit dem ist, was du willst, würde ich tunlichst Abstand davon nehmen.
Denn es ist möglich mich lieb zu haben, wie und was ich bin, jedoch nicht für meine Umgebung in den ersten 20 Jahren. WARUM?
Ich gehöre auch zu den sich ungeliebt gefühlten Menschen, gerade in der Kindheit / Jugend.
Ich kann dir keine Antwort geben.
Meine Mutter sagt mir immer, sie hätte meine Schwester und mich unendlich geliebt und ich frage mich dann, warum ich davon nichts oder kaum etwas gemerkt habe :cry: .
Wie können die Wahrnehmungen da nur so auseinandergehen?!?

Es war jahrelang ein großer Aspekt in meinen (Psycho-) Therapien.
Ein sehr schmerzhaftes Thema von gaaanz vielen hier im Forum, nicht nur von dir und mir.

Mitfühlende Grüße :hug:
Jamie
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Samstag, 15.09.18, 9:14

Liebe Jamie,

ja ich bin vorbelastet, ich habe sehr schwere Depressionen, die aber hinter 5,5 Volt eingesperrt sind. Trotzdem versucht sie immer einen Weg zu finden mich zu "besuchen". Ich hab in den letzten Jahren 1x 1/2 Jahr und 1x 1/4 Jahr ohne Schmerzen und Depressionen genossen, das ist mehr als ich die meisten anderen Jahre hatte.

Meine mutter hat mir auch mal gesagt, dass sie alle Kinder gleich lieb gehabt hat und keinen bevorzugt hat, aus dem Grund habe ich auch nur ein Kind bekommen, meine Angst war so groß es genau so zu machen und auch nicht zu merken...

Triggerwarnung. Bitte lies nur weiter, wenn du dich stabil fühlst
► Text zeigen
Ich hoffe nicht das ich jemanden getriggert habe ich muss auch los!

Liebe Grüße
Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 15.09.18, 12:01

Hallo Mary Lou,

ich habe mir erlaubt, einen Teil deines Textes einzuklappen.
Jeder, der ihn lesen möchte, kann das trotzdem tun, wenn er auf "Text zeigen" klickt.

Du hast viel Leid erfahren und schlimmes erlebt und das in einer Lebensphase, die so stark prägt.
Das tut mur sehr leid.

:hug:

Ich hoffe für dich, dass man dir therapeutisch helfen kann, das zu verarbeiten und in irgendeiner Form so damit abzuschließen, dass du jetzt ein lebenswertes Leben leben kannst.

Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, wie 5,5 Volt, wie du so schön schreibst, oder Medikamente da helfen sollen.
:shock:
Vielleicht zur Symptomdeckelung. :?

LG eine etwas rat- und fassungslose Ute
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Samstag, 15.09.18, 13:07

Liebe rat- und fassungslose Ute,

Ich hab lange überlegt, wie ich den Text kenntlich mach, damit keiner getriggert wird, aber auf eine so einfache Lösung bin ich nicht gekommen, mir geht es auch ziemlich schlecht. Ich hab einem Wagen heute die Vorfahrt genommen (rechts vor links) und der Idi hat auch noch gas gegeben. Da musste ich die zulässigen 30 km/h überschreiten, damit er mir nicht rein fährt. Ich mag heute so gar nichts mehr, ich merke, wie mein Körper/Geist/Seele langsam aber sicher dem Ende der Kraft zusteuert und kann nichts unternehmen.
► Text zeigen
Ich habe Elektroden im Gehirn und einen Impulsgeber der 5,5 Volt abgibt (mehrmals, wie oft wurde mir nicht mitgeteilt) Das ganze nennt sich Hirnschrittmacher und ist ursprünglich für Epilepsie und Torett (ich weiß nicht wie man das schreibt) erfunden worden, man hat dann gemerkt, dass es auch Antidepressiv wirkt. Test mit Zwangserkrankungen haben positive Wirkungen erzielt und ich war in Lübeck (UKSH) die erste Patientin die "nur" Depressionen hatte, allerdings Medikamentenresistent und EKTs hatten auch schon die Wirkung verloren.

Liebe Grüße
Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Clarissa » Samstag, 15.09.18, 15:32

Liebe Mary Lou.

Ich habe mir alles durchgelesen, mich triggert das nicht.

Wahnsinn, was Du schon alles versucht hast. Bis zur EKT habe ich es ja auch gebracht, dann war Schluß...

Jedoch, so scheint mir, konntest Du leider noch keinen Frieden mit Deiner Vergangenheit/Kindheit schließen.
Wir besiegen "unsere Krankheit" nicht, wenn wir uns nicht mit dem aussöhnen, was in unserer Vergangenheit schief gelaufen ist. Dazu gehört auch ein gutes Stück Vergebung. Mir hat das unheimlich geholfen. Mehr als alle Pillen und psychiatrische Therapieverfahren.

Es gibt, in meinen Augen, viel Gutes in Deinem aktuellen Leben, das kannst Du möglicherweise gar nicht ausreichend würdigen.

Mein Mantra ist: "Akzeptanz".

VG von Clarissa.
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früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen; Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 4 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei.

Hallo Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Samstag, 15.09.18, 15:39

Liebe Clarissa,

mich interessiert, wie du das mit der Versöhnung hinbekommen hast? Ich habe mich von den bösen Menschen in meinem Leben getrennt, es war nicht leicht, weil ich die immer wieder sehen muss. Aber es war bereits sehr spät (erst 2014) 1991 hätte ich mich trennen sollen, da war ich aber noch nicht soweit. Ich würde mich gern mit meiner Vergangenheit versöhnen, aber nicht mit den eltern.... Ich lasse das BÖSE nicht in mein Haus/Leben!!!

Danke und liebe Grüße
Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 15.09.18, 16:18

Hallo Mary Lou,

dir wurde in deinem Leben seelisch und körperlich Gewalt angetan. Das hatte und hat bis zum heutigen Tag negative Auswirkungen auf dich und dein Leben.

Ich glaube, mit dem Verzeihen und Vergeben ist das dann nicht so einfach. Ich bin keine Psychologin und weiß nicht, ob das besser für dein Seelenheil wäre, aber ich persönlich wäre dazu nicht in der Lage und würde das auch nicht wollen.
Ich kann mir vorstellen, dass der Kontakt zu deinem inneren Kind gut ist, um es in den Arm zu nehmen, zu trösten und ganz klar und deutlich zu fragen, du bist gut, so wie du bist und trägst keinerlei Schuld daran, wie man mit dir umgeht.
Das ist aber nur meine persönliche Sicht. Akzeptanz ja, du kannst es nicht ändern, Verzeihen schwierig.
:hug:

LG Ute
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Clarissa » Samstag, 15.09.18, 16:41

Hallo, Leute.

Verzeihen bedeutet nicht unbedingt vergessen.

Ich persönlich versuche, auch mein Gegenüber ein Stück zu verstehen.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß Eltern ausschließlich böse sind und nicht der Überzeugung waren, ihr Bestes zu geben.
Meine Kindheit war auch nicht rosig, wenn auch ohne körperliche Gewalt.
Meinen Eltern gegenüber, leider beide tot, übe ich mich in Nachsicht.

Immerhin kann ich anführen, mit meiner Herangehensweise medikamentenfrei meine Depressionen überwunden zu haben.
Übrigens, liebe Ute, auf Rat einer fähigen Psychologin.

Schuld gebe ich mir auch nicht.
Zu viel Beschäftigung mit mir selbst hat mir nicht gut getan und tut es weiterhin nicht. Damit meine ich aber nicht mangelnde Selbstfürsorge, das muß ich als Alleinstehende schon tun, macht kein anderer.
Niemand als ich ist dafür verantwortlich, das es mir möglichst gut geht.
Ich trenne mich weiter unverdrossen von negativen Menschen, freundlich, aber bestimmt. Die belästigen mich von ganz alleine nicht mehr, ich lasse nicht zu, daß sie mein Leben bestimmen.

Wie gesagt, mir geht es um Klassen besser, seit ich das ewige Aufarbeiten aufgegeben und mich versöhnt habe mit meinem Leben. Ich habe nur das eine, kostbare, das lasse ich mir nicht mehr vermiesen - soweit das in meiner Macht steht.

Ich kann vieles nicht ändern - aber zum Glück meine Einstellung dazu!
Mir hilft's.

VG von Clarissa
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Hallo Mary LouUlulu 69Petra49Juna
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:

seit Mai 2015 EU-Rentnerin letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Kaltabsetzen; Erfahrungen auch mit Psychotherapien

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 4 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei.

Hallo Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Samstag, 15.09.18, 17:13

Liebe Mitleser,

ich hab versucht meine Vergangenheit nieder zu schreiben, allerdings sind viele gute Erinnerungen weg, die schlechten sind dafür umso deutlicher da!

evtl. Triggergefahr, aus dem Grund "versteckt":
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Danke fürs lesen!
Liebe Grüße und schönes Wochenende
Mary Lou
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reddiepadma
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-Schlafabnoe mit Bilevel-Gerät seit 2008
-sehr schwere Depression mit Hirnschrittmacher seit November 2015
-Adipositas mit Magenbypass seit März 2015

Aktuelle Medis:
(wegen meinem Magenbypass)
Pantoprazol 2x 20 mg
Vitamine 1x 1 Kapsel
Calcium 1x 1 Kapsel
Eiweiß 2x 35 mg
Eisen 1x
Magnesium 400 mg
Vitamin D2 + K 8 Tropfen
(wegen der Polyneuropathie (PNP))
Lyrica 75 - 0 - 0 - 0
Qutenza das letzte Mal im März 2018
(wegen der Muskelverhärtung)
Zopiclon (bei Bedarf) wirkt aber nicht
4x Ortoton 750 mg
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Wer Fehler findet, darf sie behalten! :P

Ululu 69
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 15.09.18, 17:36

Hallo Mary Lou,

danke für deine Offenheit.
:hug:
Ruh dich gut aus und sorge für dich. Ich hoffe, du findest etwas Ruhe und kannst Kraft tanken.

LG Ute

P.S.

Ich finde auch, dass du dich gut ausdrücken kannst und das mit den Tippfehlern kenne ich auch.
:D
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Hallo Mary Lou
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Hallo Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Sonntag, 16.09.18, 19:41

Guten Abend,

mir geht es im Moment so schlecht, das ich mit dem Gedanken spiele das Lyrica komplett abzusetzen. Mir ist bewusst, schlimmer geht immer, aber ich halte das keine Monate/Jahre aus, diese immer wiederkehrende Dunkelheit in meinem Leben und das nur, weil die Ärzte zu unerfahren sind und das doofe Mittel einfach immer weiter verschreiben und einen nicht aufklären. Mein Kopf ist so leer, alle guten Erinnerungen sind wie weg gewischt, ich meckere mit meinen Küchenutensilien, weil die einfach ständig runterfallen... Ich schimpfe sogar sehr mit meinem Schüttelbecher, der es gewagt hat 3x auf dem Weg von der Spülmaschine zum Schrank runter zu fallen. Ich bin kurz davor auseinander gerissen zu werden, jedenfalls fühle ich mich so zerrissen, "Ja + Nein" gleichzeitig in meinem Kopf, bei fast jeder Frage die ich mir stelle, außerdem läuft mein Gehirn auf hochtouren um die verlorenen Erinnerungen wieder zu bekommen. Ich frage mich warum nicht die schlimmen Erlebnisse verloren gehen können, warum sind die so klar, als ob es erst heute morgen passiert ist?????? Ich halte das alles nicht mehr aus.

Wie ist es eigentlich, wenn ich in die Klinik müsste und verschweige, dass ich das Lyrica überhaupt genommen habe? Oder zu mindestens dass ich es erst vor kurzem abgesetzt habe? Oder dass ich es nicht vertrage? Oder, oder oder oder oder???? Die könnten es mir dann doch nicht zwangsweise geben oder mich rauswerfen, wenn ich es nicht nehmen will? Hat da irgendjemand Erfahrung?

evtl. Trigger
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Ich hab noch eine Nacht um über meine Entscheidung nachzudenken, aber eigentlich ziehe ich meine Entscheidungen immer durch. Als ich 12 Jahre alt war, bin ich mit dem Rad gefahren und hab mir überlegt, was passieren würde, wenn ich meinen Fuß in die Speichen stecke. Ich kam nicht so richtig auf eine Lösung und hab mich entschieden es auszuprobieren. Ich hab also gas gegeben und hab meinen rechten Fuß vorne in die Speichen gesteckt (ich hatte Holzbotten an, darum ist meinem Fuß nichts passiert). Ich bin mit dem Fahrrad vorn über sozusagen einen Purzelbaum mit dem Fahrrad gemacht und mein Kinn ist auf dem Asphalt aufgeschlagen, ich hab meinen Kopf hoch genommen und in dem Moment ist der Sattel auf den Kopf gefallen und hat das Kinn nochmals auf den Asphalt geditscht. Ich hatte definitiv eine Gehirnerschütterung, denn ich war weiß , mir war schwindelig, mir war übel und ich hatte schlimme Kopfschmerzen. Als ich nach Hause kam hab ich erzählt was passiert ist, mir wurde aber nicht gelaubt und ich sollte mein Zimmer aufräumen, da hab ich mich hingelegt und geschlafen. Ich hab nie vergessen, was dann passiert, wenn man den Fuß in die Speichen steckt! Aber ich überdenke es dennoch, meine Dosis für heute hab ich bereits genommen und bevor ich mich morgen entscheide, lese ich hier noch ob jemand eine Lösung kennt, das hört sich doch vernümftig an, oder?

Heute ist mir ziemlich heiß, aber ich bin sehr müde und werde wohl früh ins Bett gehen. Gute Nacht und liebe Grüße
Mary Lou
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Juna
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Juna » Sonntag, 16.09.18, 22:40

Liebe Mary Lou,

ohne wirklich auf Deine Fragen einzugehen...
Wenn ich meine Dosis Pregabalin versehentlich vergesse einzunehmen, fängt es bei mir eine Stunde später an, dass es mir kontinuierlich schlechter geht, für mich beginnt dann die Hölle auf Erden, vor allem bei den ersten Malen (es kommt glücklicherweise nicht oft vor, allerdings...sind die Erfahrungen echt prägend gewesen) konnte ich es nicht zuordnen und habe mich gefragt, was jetzt auf einmal kaputt ist.

Die längste Phase der Zeiverzögerung lag bei (nur) 6,5h und das war auch nicht in der Anfangszeit, ergo war die Dosis da schon "geringer".
DAS Erlebnis hat dafür gesorgt, dass ich mir Verhaltensregeln bzw eine Checkliste geschrieben habe, falls urplötzlich diverse Symptome auftreten, damit ich diesen Zustand so nie wieder erfahren muss.

Ich weiß, dass Du das Zeug loswerden möchtest, glaub mir, da bin ich volles Pfund bei Dir, ich glaube allerdings nicht, dass Du Dir damit etwas "Gutes" tust, sondern das der Schuss tierisch nach hinten losgehen kann.

Theoretisch kannst Du nicht unter eine Zwangsmediktation gesetzt werden, allerdings wenn Eigen- oder Fremdgefährdung oder ein etwaiger Beschluss vorliegt, geht das schon. Mein Vertrauen in das Rechtssystem ist ziemlich enttäuscht worden, ich mache um solche Situationen den größtmöglichen Bogen, meine Angst vor einem erneuten Rechtsmissbrauch und einer neuen Traumatisierung oder einer Retraumatisierung ist viel zu groß.

Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du die für Dich richtige Entscheidung triffst (wobei ich richtig und falsch hier bei nicht ganz passend finde) und dass Du das Schöne und Sicherer wenigstens hin und wieder fühlen kannst.

Mitfühlende Grüße,
Juna
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BildIch entziehe nicht wie empfohlen, bitte nicht nachmachen!!!Bild

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In Behandlung bei einem Psychiater u. Schmerzi
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Hallo Mary Lou
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Re: Hallo Mary Lou : ich bin neu hier! / Amitriptylin, Duloxetin, Lyrica / chronische Schmerzen

Beitrag von Hallo Mary Lou » Montag, 17.09.18, 6:04

Liebe Luna,

Triggergefahr...
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Ich weiß nicht ob ich die schlimmen Absetzsymptome bei einem kalten Entzug aushalten werde/kann, aber ich weiß, dass ich die Absetzsymptome nicht über Monate/Jahre aushalten werde/kann. Ein richtig oder falsch gibt es nicht, dass ist mir schon klar, mir ist auch klar das es erstmal viel schlimmer werden wird, so wie ich hier gelesen habe auch über Monate hinweg. Nein eine Zwangseinweisung möchte ich auch nicht. Die freiwilligen Aufenthalte, bei denen ich unter Zwang auf Tavor gesetzt wurde und eingesperrt, teilweise sogar fixiert wurde reichen mir völlig um zu wissen, dass es noch schlimmer geht.

Ich kann das nicht länger aushalten! :frust:
Ich habe Bauchschmerzen, depressive Stimmung, sehr starke Unruhe und den Drang ständig was zu tun, Traurigkeit, Vergesslichkeit, Konzentrationsstörungen, Schlafstörungen, Aggressivität, Unlust, Vernachlässigung meiner Körperpflege, Kopfschmerzen, Kraftlosigkeit, Gelenkschmerzen.
Ich mache Entspannungsübungen, Akupunktur, backen, kochen, Termine (ziemlich viele: Ärzte, Vorträge, Frühstücken, Geburtstag, uvm.) schreiben, lesen, Konzentrationsspiele am Handy, Fernsehen, einkaufen, schwimmen (fester Termin zum Aquajogging mit einer Freundin).

Ich werde einfach versuchen die Dosis täglich etwas später zu nehmen, mal sehen ob ich das schaffe, nein das ist ja wieder das alte Spiel, ich wollte nicht mehr mitspielen. Ob ich dem Arzt der mir das eingebrockt hat mal anschreibe, wie ich leide? Leider weiß ich nicht mehr wer das war, weil ich im März/April 2016 bei so vielen vers. Ärzten war. Ich hab so viele Medis geschluckt, aber nichts hat geholfen, warum das Lyrica nicht gleich wieder abgesetzt wurde? Ja, wenn ich das wüsste.... Beim nächsten Medikament das ich verschrieben bekomme lese ich erstmal das ganze Internet durch bevor ich es nehme, ich lasse mir nicht wieder irgendein Mist aufschwatzen. Die Ärzte haben doch alle keine Ahnung, bei mir sowieso nicht.

Ich muss Diabetes haben oder Bluthochdruck, meine Blutfettwerte müssen die Skala durchbrechen und wenn das alles nicht hinhaut, dann muss ich mich ja völlig schlecht mit meinem Körper fühlen, kein Wunder dass ich fehlende Bandscheiben und Arthrose habe. Ich esse zuviel, zu fett, zu süß. Ja ihr Ärzte dieser Welt, ich habe kein Diabetes, mein Blutdruck ist 110/65 (meistens), meine Blutfettwerte sind im grünen Bereich und ich fange an zu lernen, mit meinem Körper zu leben (ohne ist schlecht). Die fehlende Bandscheibe und die Arthrose in den Gelenken ist normalerweise nicht schmerzhaft, nur wenn mein Körper beschließt, dass ich ohne Schmerzen nicht leben soll, dann halte ich diese Schmerzen nicht aus....

Warum bin ich so fett geworden? Das fing in den ersten 6 Jahren meines Lebens an, meine Oma hat mir beigebracht: Liebe = Nahrung (fett und süß). Mit 10 Jahren musste ich die erste Diät machen, erst alle neuen Diäten aus Zeitschriften (Brigitte, Bild der Frau usw.) mit 16 Jahren dann Nulldiäten, weil meine mutter bei dem geringen Erfolg nicht immer extra für mich kochen wollte, es gab dann 2 Wochen ausschließlich Selter. Meine mutter hatte immer Angst, dass ich irgendwann mal so aussehe, wie ihre mutter (meine andere Oma). Als ich mit 21 Jahren ausgezogen bin konnte ich nicht mehr aufhören und hab immer weiter die Nulldiäten gemacht. Ich bin mir nicht sicher ob mich die Diäten fett gemacht haben oder ob ich meiner mutter eins "auswischen" wollte und genau so werden wollte, wie sie mich nicht wollte! Ich hab alle Diäten, die sie mir "verordnet" hat mitgemacht, nie zwischendurch etwas gegessen, aber sie hat mir einen Tag vorher gesagt, dass ab morgen diätet wird und ich bin dann los und hab "heute" noch alles in mich reingestopft, was ging und was das Taschengeld her gab, genauso den Tag nach der Diät!

Meistens hatte ich nachher mehr drauf als vorher! Tolle Diät, sowas darf man seinem Kind nicht antun! Dabei war ich so ein Wirbelwind, ich hätte nur gesunde Lebensmittel gebraucht dann wäre ich automatisch schlank geblieben. Ich hab ein Foto gesehen, wo ich 10 Jahre alt bin, ich könnte heulen, so fett war ich damals noch gar nicht. Ich hab meinen Mann kennengelernt, da hab ich noch 80 kg gewogen, 2014 hab ich mein Höchstgewicht von 184 kg erreicht, da hab ich gemerkt, dass ich mich nicht tot fressen kann und hab mir einen Magenbypass machen lassen (03/2015) ich hab 01/2017 102 kg erreicht und dann wieder zugenommen, bis 06/2018 da war ich auf 142 kg, ich passte nicht mehr auf die Schaukel und wollte wieder abnehmen heute wiege ich 135 kg mit abnehmender Tendenz....

So, ich versuche zu arbeiten, das hab ich diesen Monat auch erst eine Stunde geschafft, da fehlt noch was. OK da sitzt jetzt kein Druck hinter und wenn ich nicht arbeite, dann bekomme ich kein Geld, aber Geld ist auch nicht alles. Und Trotzdem möchte ich es tun, es gibt mir etwas Selbstwertgefühl, auch wenn ich mir das nicht über die Arbeit holen sollte, es geht nicht anders. Ich mache es auch für eine Freundin, die Tochter müsste es sonst selbst machen und hat dafür so gar keine Zeit. Ich wollte es als Freundschaftsdienst machen, aber das ging nicht, weil ich eine Verschwiegenheitserklärung unterschreiben musste. Jetzt bekomme ich 15 Euro die Stunde... und es macht "normalerweise" Spaß!

Wünsche allen einen besseren Tag!
Mary Lou
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Calcium 1x 1 Kapsel
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