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ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

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ValentinaG
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ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Donnerstag, 02.08.18, 16:50

Hi zusammen,

ich freue mich, mich hier austauschen zu können. :)

Ich bin letztes Jahr nachdem ich viel Stress hatte, im Frühling in der Klinik gelandet mit einer Psychose. Ich war mototisch sehr unruhig und hatte Wahnvorstellungen und manische Depressionen bzw. Depressionen und fürchterliche Ängste. Ich bekam Tavor, Seroquel und Risperidon. Ich sollte mehrere Wochen bleiben und wünschte, ich hätte es nicht gemacht, da ich erneut psychotisch geworden bin, woran meiner Meinung nach das Risperidon Schuld war. Ich habe es nicht vertragen und hatte die ganze Zeit fürchterliche (!) Unruhezustände und musste mich ständig bewegen. Als stünde ich unter Strom. Meine Zustände wurden sich in der Klinik von einigen mit der Krankheit erklärt und von einigen mit dem Entzug vom Tavor, der stattfand. Ich bekam dagegen Atosil. Das mit dem Risperidon wurde aber nicht bzw. erst sehr spät von einem Arzt erkannt (er sagte, das Tavor hätte das vorher gedeckelt, was ja dann weggefallen ist) und so bekam ich bis dahin noch höhere Dosen! Ich trank wie verrückt. Vielleicht wollte mein Körper das Gift loswerden, ich weiß es nicht. Ich stand so unter Stress, dass ich wieder psychotisch geworden bin und so blieb ich noch viel länger in der Klinik. Ich habe teils echt schlimme Erfahrungen gemacht. Mir wurde in der Klinik gesagt, ich würde übertreiben. Ich kam dann glücklicherweise auf eine andere Station. Da ich da noch der Meinung war, dass es eventuell doch der Entzug vom Tavor es war, der mich so gestresst hat (ich wusste es nicht genau), habe ich diesmal einen langsameren Entzug bekommen, mit Diazepam in Orangensaft. Das war sehr angenehm und ich habe gar nichts gemerkt, weshalb ich auch eher das Risperidon verantwortlich mache.
Ich erholte mich etwas und bekam eine Diagnose: gemischte schizoaffektive Störung.
Als der Entzug vom Tavor endlich durch war, wurde ich entlassen.
Im Studium konnte ich Urlaubssemester einlegen, um mich zu erholen. Meine Gedächtnis ist bis heute gestört, wofür ich Gedächtnistraining bekomme. Ich weiß nicht, ob es was bringt.

Ich wurde nach der Entlassung angebunden bei einer Psychiaterin. Sie hat das Quetiapin mit der Zeit rausgenommen, weil ich davon 12 Stunden und mehr geschlafen habe und müde war, sodass ich nur noch etwas Risperidon bekam. Wir sind dann mit der Zeit sehr weit runter gegangen mit dem Risperidon. Und da wurde ich wieder psychotisch. Das war im November letzten Jahres. Ich kam wieder in die Klinik. Nun bekam ich weiter ein wenig Risperidon, Truxal, Zyprexa / Olanzapin und wieder Seroquel und Tavor. Dieses Mal ging es mir schnell besser mit der Psychose und das Tavor konnte ausgeschlichen werden. Entlassen wurde ich mit dem kleinen Rest Risperidon und Quetiapin und Olanzapin.
Meine Psychiaterin strich zunächst das Risperidon (ich habe den Eindruck, dass seitdemeine leichte Unruhe nicht mehr so häufig auftritt) und meinte, es wäre doppelt gemoppelt mit dem Quetiapin und dem Olanzapin und ich schlich das Quetiapin noch im Winter /Frühjahr aus. In größeren Schitten als hier geraten wird. Aber ebentuell hat das Olanzapin das aufgefangen.

Ich stehe vor der Abschlußarbeit im Studium. Ich will das nicht gefährden. Andererseits bin ich durch das Olanzapin so antriebslos. Ich weiß nicht, wie ich so meine Abschlußarbeit schreiben soll. Zudem bin ich irgendwie matschig im Kopf, nicht ganz da bzw. irgendwie abwesend und fühle mich durch das Olanzapin öfters depressiv, was zusammen mit dieser Antriebslosigkeit auftritt :zombie: und sich meist im Laufe des Tages etwas bessert (Ich nehme das Olanzapin nachmittags/abends).

Mein Schlaf ist gut, ich schlafe nur etwas lang und nicht so erholsam wie ohne Tabletten ist mein Eindruck. Ansonten machen die Neuroleptika, dass ich keine Lust auf Sexualität habe und haben mir eine Gewichtszunahme inkl. Dehnungsstreifen beschert.

Meine Höchstdosis Olanzapin war glaube ich 15mg. Im Laufe der Zeit habe ich auf 12,5 bwz. 10 mg reduziert Die letzte Reduzierung ist schon etwas her. Meine Ärztin möchte noch nicht weiter runter gehen und reagierte ablehnend auf meinen Reduktionswunsch. Sie meinte auch mal zu mir, dass ich die Mediakamente wahrscheinlich mein ganzes Leben lang nehmen muss und es meistens darauf hinaus läuft.
Heute habe ich mir, inspiriert vom Forum, einen Tablettenteiler gekauft und nehme nun nur noch 7,5 mg.
Als nächsten Schritt würde ich gern Anfang September auf 5 mg runtergehen und dann mal weitersehen, wie ich da kleinschrittiger vorgehen kann. Würde mir dann eventuell so eine Feinwaage kaufen.

Meint ihr der Schritt auf 5 mg ist zu schnell? Ich habe hier jetzt öfters gelesen, man kann eher in diesem Bereich größere Sprünge machen, als im kleinschrittigen. Ich leide halt sehr unter den Nebenwirkungen und will die möglichst schnell loswerden, zumindest einen großen Teil davon. Vor allem im Hinblick auf die Abschlußarbeit. Wenn ich wieder etwas merke von Psychose, würde ich wieder raufdosieren.

Möchte diesen Thread auch als Gedankenstütze für mich nehmen. Sodass ich sehen kann, wo ich wann stand. :) Und um mich selbst zu "kontrollieren", wie es mir so geht ohne Olanzapin.

Ist ja sehr viel Text geworden.

Ich bedanke mich schonmal ganz herzlich für Antworten. :)

Liebe Grüße
ValentinaG
Zuletzt geändert von padma am Donnerstag, 02.08.18, 16:55, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzername ergänzt
Symptome: Wahnvorstellungen, Ängste, Unruhe, Depressionen, Manie, Schlaflosigkeit, Suizidalität;
Diagnose: gemischte Schizoaffektive Störung

Erfahrungen mit: Seroquel/Quetiapin, Risperidon,
Tavor, Truxal, Aripiprazol, Zyprexa/Olanzapin,
Atosil, Diazepam

Medikation: Olanzapin 15mg - seit November 2017
im Laufe 2018 runter auf 12,5 und 10mg.
weiterer Absetzverlauf: (Hinweis zur Vorsicht: zum Teil nicht wie hier empfohlen wird)
02.08.2018 7,5mg Schlafprobleme, durch Reduktion?
04.08.18 Aufdosierung auf 8,5mg aufgrund von warnenden Hinweisen im Forum; Schlafprobleme,
Kopfschmerzen und Gefühl von "Blei" im Kopf, durch Reduktion?
05.08.18 Aufdosierung auf 9mg keine Schlafprobleme
nach schrittweisen Ab- und Aufdosierungsversuchen, teils innerhalb kürzerer Zeit, an 2 Tagen komische Gedanken/Ängste am Anfang (die ich mit Hilfsmitteln in den Griff bekommen habe) und auftretende Durchschlafprobleme (anfangs Schlaf gut),
13.10.18 6,0mg Schlaf stabilisiert sich zu einem großen Umfang. Nehme teilweise Baldrian zur
Unterstützung/Schlaf stabilisiert sich in den folgenden Tagen immer mehr. Brauche keinen Baldrian mehr.
31.10.18 5,75mg
09.11.18 5,25mg
19.11.18 5,0mg An einigen Tagen hintereinander Zuckungen in einem Bein. Entweder direkt durch das Medikament oder indirekt durch die Reduktion?
Die Zuckungen verschwinden erstmal wieder.
01.12.18 4,80mg
08.12.18 4,60mg An 1-2 Tagen etwas unangenehme Gedanken, die nach Gesprächen und Abstand zum Thema wieder verschwinden.
19.12.18 4,40mg
27.12.18 4,20mg Mir fällt auf, dass ich spät einschlafe, schlafe aber in fast allen Nächten genug.
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16.01. 19 3,80mg

ValentinaG
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Donnerstag, 02.08.18, 17:06

Ach ja, und ich habe das Gefühl, dass mir vieles irgendwie egal ist. Über die Antriebslosigkeit empfinde ich z.T. :evil: und bin teilweise gereizt.
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im Laufe 2018 runter auf 12,5 und 10mg.
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von padma » Donnerstag, 02.08.18, 22:28

Hallo Valentina, :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein. Du findest sie hier: viewtopic.php?f=32&t=12884

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 46&t=15035


Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.app.php/rules

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.


Wir wünschen dir einen guten Austausch im Forum,
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Freitag, 03.08.18, 10:06

Die erste Nacht mit 7,5 mg. Ich bin öfters aufgewacht. Ob das an der Reduktion liegt, wer weiß. Das hatte ich aber auch davor manchmal.

Was ich noch vergessen habe, zu erwähnen, ich habe zwischen meinen Klinikaufenthalten auch Aripiprazol genommen. Das habe ich gar nicht vertragen. Ich wurde davon fürchterlich unruhig und musste mich ständig bewegen, sodass die Ärztin es wieder abgesetzt hat. Ich wollte der Sache damals einen Versuch geben, weil das Medikament ja gewichtsneutraler ist. Habe also schon einiges durch.

Langsam steigen Ängtse in mir auf, was das nächste Arztgespräch mit meiner Ärztin Ende des Monats angeht. Sie will ja nicht reduzieren und ich brauche von ihr ja das Rezept. :? Sie meinte mal, sie würde auf Wunsch mit mir zusammen reduzieren, weil es besser wäre, als das alleine zu machen, zeigte sich dann aber, nochmal darauf angesprochen ablehnend, was eine Reduktion momentan angeht, eben auch wegen der Abschlußarbeit - aber bei 10 mg. Olanzapin fühle ich mich dazu sowieso nicht wirklich fähig -und wohl auch, weil sie das zu früh findet.
Meine Hausärztin meinte mal, sie kann mir die Mediakamente nicht verschreiben.
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von escargot » Freitag, 03.08.18, 12:03

Liebe Valentina!

Herzlich willkommen im Forum hier!

Habe auch über Jahre Olanzapin reduziert und man darf niemals zwei Schritte auf einmal machen und weniger ist oft mehr.

Wenn deine Psychiaterin nicht mit geht, würde ich eine andere suchen oder es mit der Wasserlösmethode hier aus dem Forum probieren. Damit komme ich mittlerweile sehr gut zurecht.

Ich habe Olanzapin von Heumann, die Schmelztabletten und löse sie in 100 ml Wasser auf und trinke davon 25 ml (entspricht 1,25 mg Olanzapin).

War im Sommer 2016 auch nochmal stationär, weil ich beim Reduzieren psychotisch geworden bin. Damals bin ich von 3,75 mg auf 2,5 mg gegangen.

Machst du Therapie?

Liebe Grüße
escargot
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MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
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800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
14,6 mg CBD-Öl
....
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Freitag, 03.08.18, 13:40

Hallo liebe escargot! :-)

Danke für deinen hilfreichen Beitrag und die Warnung bzw. den Hinweis, dass man vorsichtig sein muss und deine eigenen Erfahrungen.
:schnecke:
Ja, ich bin wohl etwas zu schnell mit den 5mg Anfang September.

Ich würde meine Ärtzin eventuell wechseln, aber dann bräuchte ich eine gute Alternative und ich weiß nicht, wie schnell ich jemanden finde und meine Tabletten gehen bald alle. Ansich bin ich ganz zufrieden mit ihr gewesen im Großen und Ganzen. Ich werde meiner Ärztin wohl beim nächsten Termin mitteilen, dass ich nur noch 7,5mg nehme und langsam runterdosieren möchte und dann mal weitersehen, was sie dazu sagt.

Eine Therapie mache ich derzeit nicht. Ich habe 2017/18 eine Verhaltenstehrapie gemacht, die mir eigentlich auch geholfen hat, aber letztlich hatten ich und meine Therapeutin nichts mehr zu bereden und die Therapie lief dann auch aus, was ok für mich war so.
Was mir sehr viel Kraft gibt und hilft ist mein Glaube an meinen Gott Jesus, auch wenn er in mein Wahnsystem einbezogen war.

Vom Lesen kenne ich dich aus dem Psychose-Online-Forum :-)

Viele liebe Grüße und danke nochmal
ValentinaG
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im Laufe 2018 runter auf 12,5 und 10mg.
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02.08.2018 7,5mg Schlafprobleme, durch Reduktion?
04.08.18 Aufdosierung auf 8,5mg aufgrund von warnenden Hinweisen im Forum; Schlafprobleme,
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Unterstützung/Schlaf stabilisiert sich in den folgenden Tagen immer mehr. Brauche keinen Baldrian mehr.
31.10.18 5,75mg
09.11.18 5,25mg
19.11.18 5,0mg An einigen Tagen hintereinander Zuckungen in einem Bein. Entweder direkt durch das Medikament oder indirekt durch die Reduktion?
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von Jamie » Freitag, 03.08.18, 14:02

Hallo Valentina, :)

da man Olanzapin, egal ob als Schmelztablette oder normale Tablette, in Wasser auflösen kann, ist es gerade egal, welche Stärke dir deine Ärztin aufschreibt.
Das heißt du musst sie auch nicht einweihen in dein Absetzprojekt; Hauptsache es ist sichergestellt, dass du weiterhin Rezepte bekommst.
Aber natürlich kannst du es ihr auch erzählen, ich wollte nur auf den relevanten Punkt aufmerksam machen.

Die Reduktion von 10mg auf 7,5mg halte ich für unglücklich; das ist ein meines Erachtens zu großer Schritt!
Wir empfehlen 10% weniger alle 4-6 Wochen, das wären bei 10mg 1mg weniger gewesen, sprich 9mg.

Menschen mit Psychosen in der Vorgeschichte sollte besonders schonend absetzen, da zu schnelles Absetzen bei ihnen eine neue Psychose (sog. Supersensitivitätspsychose / Absetzpsychose) auslösen kann und das ist wohl das Letzte, was du gerade gebrauchen kannst.
Du stehst ja vor deiner Abschlussarbeit.

Ich verstehe, dass du dich geistig benommen und nicht leistungsfähig fühlst und dass das mit deiner Abschlussarbeit massiv kollidiert, aber eine gesundheitliche Verschlechterung würde genauso massiv kollidieren.
Evtl. überlegst du dir noch mal aufzudosieren, zB auf 8,5mg. Dann hättest du ein wenig mehr als 10% abgesetzt.

PS. Absetzsymptome und Verschlechterungen kommen oft erst mit einigen Tagen oder auch Wochen Verspätung zum Tragen; dass du gestern reduziert hast, ist also jetzt wahrscheinlich noch nicht richtig bemerkbar, wobei du ja bereits den Schlaf angesprochen hast.

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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von padma » Freitag, 03.08.18, 14:07

hallo ValentinaG, :)

so, jetzt noch eine persönliche Antwort.
woran meiner Meinung nach das Risperidon Schuld war. Ich habe es nicht vertragen und hatte die ganze Zeit fürchterliche (!) Unruhezustände und musste mich ständig bewegen. Als stünde ich unter Strom.
Das ist durchaus möglich. Diese Unruhezustände (Akathisie) ist eine bekannte NW bei Risperidon.
Was ich noch vergessen habe, zu erwähnen, ich habe zwischen meinen Klinikaufenthalten auch Aripiprazol genommen. Das habe ich gar nicht vertragen. Ich wurde davon fürchterlich unruhig und musste mich ständig bewegen, sodass die Ärztin es wieder abgesetzt hat.
Bei Aripiprazol tritt Akathisie besonders häufig auf.
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Das sind vermutlich NW. Ich denke, dass sich das wieder gibt.
Heute habe ich mir, inspiriert vom Forum, einen Tablettenteiler gekauft und nehme nun nur noch 7,5 mg.
Mit einem Tablettenteiler lassen sich Tabletten nicht exakt teilen. Du kannst die Wasserlösemethode anwenden, Feinwaage geht natürlich auch.
Die erste Nacht mit 7,5 mg. Ich bin öfters aufgewacht. Ob das an der Reduktion liegt, wer weiß. Das hatte ich aber auch davor manchmal.
Diese Reduktion ist schon recht ehrgeizig. Spätestens wenn du jetzt stärkere Absetzsymptome bekommen solltest oder Frühwarnzeichen, würde ich wieder etwas höher gehen. Die nächsten Schritte dann wirklich nur noch 10 % der letzten Dosis.

Mit deiner Ärztin musst du schauen. Notfalls kannst du auch ohne ihr Einverständnis reduzieren. Aber natürlich wäre es schön, wenn sie dich begleiten würde.
Was mir sehr viel Kraft gibt und hilft ist mein Glaube an meinen Gott Jesus, auch wenn er in mein Wahnsystem einbezogen war.
Eine solche Kraftquelle zu haben, kann sehr, sehr hilfreich sein. Vielleicht magst du dich hier https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=8&t=14723 mit anderen austauschen

liebe Grüsse,
padma

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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von Murmeline » Freitag, 03.08.18, 14:10

Hallöchen valentina,

Vielleicht ist diese Broschüre hilfreich, um die Ärztin 👩🏼‍⚕️ zu einem langsamen Absetzen zu überzeugen.
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=32&t=8997

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ValentinaG
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Freitag, 03.08.18, 17:40

@Jamie, padma und Murmeline
Erst einmal vielen Dank für eure hilfreichen Beiträge und eure Tips! :-) :group:

@Jamie
Dann muss ich mich vielleicht nochmal in die Wasserlösemethode einlesen. Für mich käme auch die Methode mit der Waage in Betracht. Mit der Wasserlösemethode befürchte ich persönlich, überfordert zu sein.

Ja, ich hoffe echt, das ist jetzt nicht zu groß der Schritt. Ich muss darüber nachdenken, wie ich jetzt weitermache. Vielleicht dosiere ich wieder ein klein wenig auf.
Mit deinem Hinweis mit dem Studium hast du natürlich Recht. Ich bin in der Klemme.

@padma
Mein Gedächtnis war leider unter allen Medikamenten gleichbleibend schlecht (so kam es mir vor), sodass ich denke, es kommt von der Krankheit und hoffe natürlich dennoch auf Heilung. Wenn es die Medikamente sind, wäre ja gut. Danke, dass du mir Hoffnung machst.

Die Teilung der Tabletten hatte eigentlich gut funktioniert. Habe 10er und 5er geteilt, sodass ich 7,5mg herausbekommen haben sollte. Sah eigentlich exat in der Mitte geteilt aus. Das ist jetzt erstmal vorübergehend meine Lösung. Werde dann zur Feinwaage oder Wasserlösemethode greifen.

Ja, wenn ich was merke, gehe ich wieder höher.

Vielen lieben Dank für den Link! :-)

@Murmeline
Vielen Dank für den Link! :party2:


Liebe Grüße
ValentinaG
Zuletzt geändert von ValentinaG am Freitag, 03.08.18, 17:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Diagnose: gemischte Schizoaffektive Störung

Erfahrungen mit: Seroquel/Quetiapin, Risperidon,
Tavor, Truxal, Aripiprazol, Zyprexa/Olanzapin,
Atosil, Diazepam

Medikation: Olanzapin 15mg - seit November 2017
im Laufe 2018 runter auf 12,5 und 10mg.
weiterer Absetzverlauf: (Hinweis zur Vorsicht: zum Teil nicht wie hier empfohlen wird)
02.08.2018 7,5mg Schlafprobleme, durch Reduktion?
04.08.18 Aufdosierung auf 8,5mg aufgrund von warnenden Hinweisen im Forum; Schlafprobleme,
Kopfschmerzen und Gefühl von "Blei" im Kopf, durch Reduktion?
05.08.18 Aufdosierung auf 9mg keine Schlafprobleme
nach schrittweisen Ab- und Aufdosierungsversuchen, teils innerhalb kürzerer Zeit, an 2 Tagen komische Gedanken/Ängste am Anfang (die ich mit Hilfsmitteln in den Griff bekommen habe) und auftretende Durchschlafprobleme (anfangs Schlaf gut),
13.10.18 6,0mg Schlaf stabilisiert sich zu einem großen Umfang. Nehme teilweise Baldrian zur
Unterstützung/Schlaf stabilisiert sich in den folgenden Tagen immer mehr. Brauche keinen Baldrian mehr.
31.10.18 5,75mg
09.11.18 5,25mg
19.11.18 5,0mg An einigen Tagen hintereinander Zuckungen in einem Bein. Entweder direkt durch das Medikament oder indirekt durch die Reduktion?
Die Zuckungen verschwinden erstmal wieder.
01.12.18 4,80mg
08.12.18 4,60mg An 1-2 Tagen etwas unangenehme Gedanken, die nach Gesprächen und Abstand zum Thema wieder verschwinden.
19.12.18 4,40mg
27.12.18 4,20mg Mir fällt auf, dass ich spät einschlafe, schlafe aber in fast allen Nächten genug.
09.01.19 4,00mg Genug Schlaf. Beginne anscheinend, teils wieder früher einzuschlafen. :bettzeit:
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ValentinaG
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Freitag, 03.08.18, 17:48

@escargot
Du bist ja schon sehr weit gekommen mit deiner Reduktion. Das ist schön zu hören. :-)
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von escargot » Freitag, 03.08.18, 18:03

Liebe Valentina,

man gewöhnt sich sehr schnell an die Wasserlösmethode (dauert bei mir keine 2 Min. mehr das Ganze) und sie ist viel präziser als der Tablettenteiler. Anfangs habe ich es auch mit Tablettenteiler gemacht. Man soll sie aber sogar explizit nicht teilen. Eine Zeitlang hatte ich mir auch Kapseln anfertigen lassen deshalb.

Ich habe mich hier angemeldet, da ich "allein" mich im unteren Dosisbereich und beim Ausschleichen nicht gut genug Supported fühle, falls ich doch mal Fragen habe. Da ist es hier perfekt, weil alle mehr oder weniger das Ziel medikamentenfrei haben.

Auch ich hatte oft bei Reduktionen mit extremen Einschlafschwierigkeiten zu tun. Irgendwann habe ich es mit Passionsblume und Meditationen aber geschafft dem entgegen zu steuern.
Da muss aber jede ihren eigenen Weg finden denke ich. Ist alles sehr individuell.

Alles Liebe!
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Freitag, 03.08.18, 18:16

Ok, danke! :-)
Weißt du, warum man die Tabletten nicht teilen soll?

Ja, das Forum ist echt super. Ist auch ein freundlicher Austausch hier. Danke an der Stelle an alle Verantwortlichen! :-)
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von escargot » Freitag, 03.08.18, 19:46

Liebe Valentina,

es steht in der Gebrauchsanweisung und die (un)freundliche Apothekersfrau hat mich darauf hingewiesen, als ich die Tabletten nahm und einen Teiler dazu kaufte....

der Wirkstoff sei nicht oder nicht garantiert gleichmäßig verteilt meinte sie.

Liebe Grüße
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Samstag, 04.08.18, 9:24

Ok, recht herzlichen Dank escargot!

Das ist ja blöd. Ich habe in der Gebauchsanweisung der Schmelztabletten nachgelesen. Da steht, dass die Kerbe nicht zum Teilen ist und es sich um eine Schmuckkerbe handelt. Meine Ärztin und ich haben aber die Tabletten geteilt. Dann weiß sie das wohl gar nicht.
Das hieße dann ja auch, die Methode mit der Waage wäre dann auch ungeeignet bei Olanzapin.
Ich habe eben eine meiner Filmtabletten in warmes Wasser getan und verrührt, um mal zu gucken wie sie sich auflöst. Das hat wirklich ganz gut geklappt.

Ich merke, wie ich mich selbst gerade mit dieser Reduktionssache stresse. Das ist ja auch nicht Sinn der Sache. :( Man hat Angst was falsch zu machen und will alles richtig machen. :?
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Samstag, 04.08.18, 9:46

Ach was ich noch vergessen habe. Ich habe durch das Olanzapin manchmal sogar suizidale Gedanken, was zusammen mit dem depressiven Gefühl manchmal am Morgen /Mittag und dem Frust wegen der Antriebslosigkeit auftritt. Das möchte ich natürlich auch so schnell wie möglich loswerden. Ich würde mir aber nichts antun. Ich weiß dann nicht, wie ich so depressiv und antriebslos eine Abschlußarbeit schreiben soll.
Gerade ist es aber besser damit. :)
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von escargot » Samstag, 04.08.18, 9:55

Liebe Valentina,

du brauchst dir nicht den Stress machen "alles richtig" machen zu wollen.
Auch aus Fehlern lernt man. Auch das darf sein.

Habe selbst auch lange Zeit die Olanzapinpillen geteilt. Kam damit zurecht. Vielleicht ist es auch gar nicht allzu dramatisch! Aber Auflösen ist noch besser. Hast du ja selbst auch schon entdeckt! :)

Liebe Grüße
escargot
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von escargot » Samstag, 04.08.18, 9:59

P.S.: Kann es sein, dass du ziemlich unter Strom stehst wegen der Abschlussarbeit? Wäre es vielleicht sogar möglich diese ein wenig zu ziehen oder auch ein Urlaubssemester notfalls einzulegen, um den Druck etwas raus zu nehmen?

Ich habe auch eine Prüfung, für die ich viel lernen musste, geschoben, so weit es ging. Ist kein Weltuntergang.
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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von ValentinaG » Samstag, 04.08.18, 10:54

Vielen Dank dir für die Nachrichten und die kleine Aufmunterung! :)

Ja, aber ich will auf keinen Fall psychotisch werden und aber auch gut die Abschlußarbeit schreiben können. Ein Dilemma.
Wegen dem Schieben, das habe ich schon gemacht. Ich muss sie theoretisch jetzt langsam schreiben wegen der Finanzierung meines Studiums. Alle finanziellen Mittel sind ausgereitzt und es helfen mir nun Verwandte finanziell für die letzte Zeit des Studiums, sprich die Abschlußarbeit, wofür ich auch sehr dankbar bin. Jobben neben der Abschlussarbeit wäre definitv zu viel Stress für mich. Davon hatte mir auch meine Psychologin abgeraten.

Momentan stresst mich die Abschlußarbeit nicht so viel. Ich kann mich gerade nicht wirklich darum kümmern, da der Dozent, bei dem ich schreiben will, im Urlaub ist und ich von ihm noch keine näheren Informationen bekommen habe.
Ich bin auch froh, endlich wieder eine Aufgabe zu haben mit der Abschlussarbeit! Aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass ich gestresst bin während der Abschlussarbeit. Das wäre ich aber in einem Job auch, wenn ich weiter schiebe.

Aber vielleicht ist kleinschrittiger reduzieren wirklich am besten. :) Gerade, um nicht in der Zeit wieder psychotisch zu werden. Bloß nicht.

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Re: ValentinaG: Olanzapin ausschleichen

Beitrag von escargot » Samstag, 04.08.18, 14:16

Liebe Valentina,

ja, denke die wenigsten können es sich leisten psychotisch zu sein.

Ich würde an deiner Stelle - und an meiner Stelle auch :) - wirklich kleinschrittigst vorsichtig herunter dosieren. Leider wird man da geduldsgechnisch echt ganz schön auf die Probe gestellt. Ist ja klar, dass man das Zeug am liebsten schnellstmöglich aus dem Körper hätte! Nur ist eben keinem damit geholfen, wenn man es dann noch höher dosiert wieder nehmen muss. Wobei meine Symptome auch unter Höchstdosen nie ganz weg waren.

Und ich glaube leider auch, dass das Olanzapin zusätzlich dumpf, dröge und depressiv macht. Wobei man nie sicher weiß was kommt jetzt von den Pillen und was ist vielleicht postpsychotisch oder Krankheitsreste.

Gerade heute höre ich auch wieder Geräuschkulissen und muss mich ausruhen. Ruhepausen sind echt immens wichtig. Gut, dass du neben dem Studium nicht jobben musst. Aber verstehe deine Not, wenn du gerade finanziell anderweitig unterstützt wirst.

Drücke dir die Daumen für deinen Plan! Und erzähl das mit den nicht teilbarem Olanzapin ruhig mal deiner Psychiaterin! Die Ärzte sind auch nicht allwissend!

escargot
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ValentinaGpadma
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 0,8 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
14,6 mg CBD-Öl
....
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01.12. 0,8 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
Schlafprobleme, Geräuschkulissen, Angst
seit 13.12. fast symptomfrei, endlich Schlaf!! DP/DR
21.12. Schlafprobleme, Ängste
22.-26.12. Schatten!, starke Dissoziationen (DP/DR)
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl

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