Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

die Organisation des Forums durch das Team ist weiterhin eingeschränkt.

Danke an alle die sich im Rahmen der gegenseitige Selbshilfe einbringen. Bitte schaut weiter gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Antworten
Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13

Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Montag, 06.08.18, 20:52

Hallo liebe Foris, jetzt muss ich mich auch mal an euch wenden.

Bin seit Mai 17 ohne Mirta, nach Kaltenzug aber kämpfen seit Oktober 17 immer wieder mit Bronchitis. Die letzte Brochitis hatte ich von Ende März bis Juni. Wegen der langen Dauer und keiner Besserung müsste ich dann Anfang Juni ein AB nehmen. Husten ist seitdem besser aber nach dem AB habe ich bei kleinster Anstrengung (z.B. Einkaufstaschen in den 1. Stock tragen oder 500m flottes Gehen) unter Atemnot mit starken Schmerzen hinter dem Brustbein zu kämpfen.
Herz ist ok, nur die Lunge ist immer noch sehr spastisch, trotz Asthmaspray. Außerdem hatte mir das AB eine schwarze Zunge beschert, weshalb ich noch ein Medi gegen Pilzbefall nehmen mußte. Meine Augen verändern sich immer noch. Sehstärke Re hat sich seit März so verschlechtert, um 0,75 Dioptrin, das ich dort neues Glas brauche (Gleitsichtbrille). Ist das 4. Glas mittlerweile seit Dez 17 . Nur die Einblutung ist weg seit Mai.
Kann es sein, das meine Atemprobleme und Schmerzen hinterm Brustbein noch Entzugserscheinungen sind?
Weil dieses Symptom ist Ende Juni das erstmal aufgetreten.

LG
Unglaublich
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

padma
Team
Beiträge: 15616
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 38777 Mal
Danksagung erhalten: 20595 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von padma » Dienstag, 07.08.18, 17:36

hallo Unglaublich, :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Die wichtigsten Infos zu Antidepressiva und Entzugssymptomen findest du hier https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.app.php/rules

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

zu deinem Anliegen:

Was du in deiner Signatur aufzählst, ist typisch für Entzugssymptome. Du bist wohl leider in ein protahiertes Entzugssyndron geraten. :(

Immer wiederkehrende Infektionen gehören auch mit dazu, das Immunsystem ist durch den Entzug geschwächt. Antibiotika können Entzugssymptome verstärken.
Kann es sein, das meine Atemprobleme und Schmerzen hinterm Brustbein noch Entzugserscheinungen sind?
Weil dieses Symptom ist Ende Juni das erstmal aufgetreten.
Das kann durchaus sein. Dass es nicht an der Bronchitis liegt, hast du ja wahrscheinlich abklären lassen.
Meine Augen verändern sich immer noch. Sehstärke Re hat sich seit März so verschlechtert, um 0,75 Dioptrin, das ich dort neues Glas brauche (Gleitsichtbrille). Ist das 4. Glas mittlerweile seit Dez 17
Auch das ist eine mögliche Folge des Entzugs.

Leider gibt es nicht viel, was man bei protahierten Entzugssyndromen tun kannst. Letzlich heilt die Zeit. Gut ist es, auf mögliche Symptomverstärker zu achten. Bei den einzelnen Symptomen kann man nur schauen, was Linderung verschafft.

Ich wünsche dir einen guten Austausch,
liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
LinLina
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Dienstag, 07.08.18, 23:27

Hallo Parma,

Danke für deine Antwort. Ich lese schon seit Sommer 17 hier im Forum und mir wurde damals klar, das ich 7,5 mg Mirtazapin zu schnell abgesetzt hatte aber ein erneutes Eindosieren habe ich mich nicht getraut. Ich hatte Angst erneut mit Schwindelattacken Übelkeit und Oberbauchschmerzen traktiert zu werden.
Aber wenigstens könnte ich durch eure Erfahrungen und Berichte, meinen Mann mit der Kügelchenmethode unbeschadet vom Cybalta entwöhnen.

Sehr Schade, das ich euch zu spät gefunden habe.
Einen Termin bei meinem Lungendoc habe ich erst in 4 Wochen und jetzt natürlich immer die Angst im Nacken, das diese Brustbeinschmerzen wieder kommen, bei kleinster Anstrengung.
Man verliert den Glauben in den eigenen Körper und das finde ich sehr schlimm. :(

Lieben Gruß
Unglaublich
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Unglaublich für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinapadma
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

Jamie
Beiträge: 15874
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 19854 Mal
Danksagung erhalten: 26190 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 08.08.18, 10:23

Hallo Unglaublich,

willkommen auch von mir im Forum :)

Oh je, da hast du ja ganz schön was hinter dir. Das ist bestimmt belastend mit der Lunge.
Ich bin aufgrund vieler Lungenkranker in der Familie sensibilisiert für dieses Thema und möchte Anmerkungen da lassen.
Kurzatmigkeit, Gefühl wenig Luft zu kriegen etc. wird als Absetzsymptom öfters genannt, da du aber auch wirklich krank warst lungenmäßig, finde ich es sehr wichtig, dass du noch mal zum Lungenarzt gehst.

Du schreibst, das Herz wurde überprüft. Was wurde da gemacht?
Manche Infekte, die nicht richtig ausheilen, können aufs Herz gehen (Endokarditis, Myokarditis) und haben dann so unspezifische Symptome wie Anstrengungsatemnot, Erschöpfung etc., deswegen ist es wichtig, dass das wirklich ausgeschlossen wird. (Ultraschall Herz, Blutwerte)
Wie gesagt, sehr gut auch, dass du den Termin beim Pneumologen hast. Da würde ich die Brustbeinschmerzen unbedingt auch noch mal thematisieren.

Was für ein Asthmaspray nimmst du? Wenn es Kortison enthält, kann es zusätzlich zu einem Pilzbefall im Mundraum führen.
Viele Asthmasprays (zB Salbutamol) wirken auch stark ZNS aktiv und verursachen dann herzrasen, Zittern etc. und könnten deinen Mirtazapinentzug zusätzlich triggern, nur als Info für den Background für dich. Bitte lasse deine Medikamente keinesfalls weg, ich will nur auf Zusammenhänge hinweisen.

Viele Grüße
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 3):
LinLinaUnglaublichpadma
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Mittwoch, 08.08.18, 18:18

Hallo Jamie,

Danke für deinen Willkommensgruß und deine Hinweise. Herz Ultraschall und Belastungs EKG wurden gemacht (HA ist Internist und Kardiologe), alles oB. Nehme Symbycort 160/4,5 mg. Ich habe nun erstmal erhöht auf morgen und abends je 2 Hübe, sonst habe ich einen Hub genommen.
Dabei fällt mir ein, das ich beim Ansetzen der AD`s auch enorme Atemprobs hatte und 2x2 Hübe genommen habe. Sogar in einer stärkeren Dosis(320/9mg) Irgendwann im Laufe der Jahre konnte ich immer weiter runterdosieren mit dem Asthmaspray. Salbutamol habe ich, in den letzten 2/3 Jahren, so gut wie gar nicht mehr gebraucht aber diesen Sommer ist alles anders.
Jamie ist bewundere deine Stärke. Ich habe einiges von dir hier im Forum gelesen und wünsche dir von Herzen viel Kraft für alles was dir noch begegnen wird.
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Mittwoch, 08.08.18, 18:21

Hallo Foris,

Hatte heute Termin bei meiner Psychiaterin, die mir sagte, das ältere AD`s Akkommodation Probleme machen können, das sei bekannt :shock: . Das erklärt mir die Sehstärkenveränderung, jetzt nach dem Absetzen bzw auch beim Ansetzen vor vielen Jahren :cry: . Für mich ist Mirtazapin ein älteres AD oder täusche ich mich?

Die Psychiaterin ist im Glauben ich nehme immer noch Sertralin ein, was ich schon vor 3 J aus geschlichen habe. Sie wollte damals nicht das ich Sertralin absetze und um unnötige Diskussionen zu vermeiden, habe ich sie im Glauben gelassen, das ich nur runterdosiert habe. Es ist mein Leben und ich entscheide, was ich schlucke und was nicht. :D :o

Zudem ist es zwecklos, mit ihr darüber zu reden, das nach über einem Jahr Mirtazapin auf 0 immer noch Absetzprobleme da sein sollen :vomit: . Man könnte sich durch Lesen in Foren auch sehr verunsichern lassen und plötzlich hätte man alle möglichen Nebenwirkungen. So nach dem Motto "Einbildung ist alles" :evil: :frust:

Gut das ich zur Psychiaterin nur alle 4 Mon gehe :whistle: . Meine Therapeutin halft mir viel mehr, als jede Pille, um meine PTBS zu verarbeiten. Diese Frau war für mich wie ein 6 im Lotto und ist es heute noch. Obwohl ich nach 4 Jahren Dauertherapie, nur noch sporadisch nach Bedarf zu ihr gehe :)
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Unglaublich für den Beitrag (Insgesamt 2):
LinLinaUlulu 69
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

padma
Team
Beiträge: 15616
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 38777 Mal
Danksagung erhalten: 20595 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von padma » Donnerstag, 09.08.18, 22:34

hallo Unglaublich, :)
Hatte heute Termin bei meiner Psychiaterin, die mir sagte, das ältere AD`s Akkommodation Probleme machen können, das sei bekannt :shock: . Das erklärt mir die Sehstärkenveränderung, jetzt nach dem Absetzen bzw auch beim Ansetzen vor vielen Jahren :cry: . Für mich ist Mirtazapin ein älteres AD oder täusche ich mich?
Sie meint mit ältere AD vermutlich trizykische. Mirtazapin ist tertrazyklisch, kann aber , wie die "modernen" AD auch, ebenfalls Akkomodationsstörungen machen. Zu Sehstörungen und Augenproblemen haben wir hier einen thread https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=12564

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 3):
UnglaublichUlulu 69Towanda1
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Montag, 13.08.18, 22:13

Hallöchen,

Heute früh hatte ich Muskelkrämpfe aussen am Re Bein, oberhalb vom Knöchel, die sich runter zogen bis in die Zehen :evil: :evil: :evil: . Mir war richtig schlecht vor Schmerzen und meine Augen brennen auch sehr :frust: :frust: :frust: .
Ob das am Wetterumschwung liegt? Dabei bin ich schon seit 15 Mon auf Null mit Mirtazapin :shock:
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

padma
Team
Beiträge: 15616
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 38777 Mal
Danksagung erhalten: 20595 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von padma » Dienstag, 14.08.18, 18:54

hallo Unglaublich, :)

es kann noch ein Entzugssymptom sein.

Hast du es schon mal mit Magnesium versucht (vorsichtig antesten)?
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=11189

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 2):
UnglaublichUlulu 69
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Dienstag, 11.09.18, 14:16

Hallo Padma,
Ja ich nehme Magesium und vertrage es auch.
Beim Pneumologen war ich ebenfalls. Der könnte nichts finden, woher meine Schmerzen hinterm Brustbein kommen bei Anstrengung. 😐 Dabei ist das Wort Anstrengung schon übertrieben. Eine Einkaufstasche ein Stockwerk hoch oder 2 Treppen bis in Keller und wieder hoch reicht schon, dann ist der Schmerz da. 😕 und angefangen hat das 8 Tage nach absetzen vom Antibiotika. 🤤 ob mir das AB alles durcheinander gebracht hat? Hatte diesmal auch eine schwarze Zunge, als Nebenwirkung. Dabei habe ich dieses Antibiotika vor 2 Jahren ohne Probleme vertragen, als mein Kiefer vereitert war.
Man könnte manchmal schier verzweifeln. :evil:
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Mittwoch, 12.09.18, 23:39

Hallo Foris,
Ich habe Jamie's Referat gelesen (das war präzise und sehr gut geschrieben) und bin richtig wütend, wie die Ärtzte oft mit einem umgehen. :evil: :evil: :evil:
Weil mir dazu eine Begebenheit einfiel vom letzten Jahr und das triggert mich so, das ich wieder gerötete brennende Augen habe und mir der Kopf brummt. :frust:
Hatte mich letztes Jahr mit der Oberärtztin einer Klinik gezofft, weil meinem Mann das 17. PP erhalten sollte, innerhalb von 2 Jahren. Medi rein, Medi raus,neues Medi dazu, weil Befinden (Schlafstörungen, Unruhe) meines Mannes immer schlechter wurden. Denn nun hatte er auch noch unerklärliche Angstzustände, die mit der Neuroleptikagabe anfing.. Ursprungs Diagnose war PTBS und Depression. Diese Oberärtztin wollte mir damals Hausverbot erteilen und meinen Mann könnte ich dann gleich mit nehmen. Das ging gar nicht, denn damals war mein Mann, nach meinem Empfinden, stark Suizidgefährdet. Habe sie dann auf einen Vorfall vor 4 Jahren hingewiesen, als eine Patientin, die gegen ihren Willen entlassen werden sollte, einen Suizid beging und ich mich an die Öffentlichkeit wende, falls was passiert. :sports: :sports:
Darauf hin wurden in den nächsten 3 Mon, die Neuroleptiker langsam halbiert bzw eins wurde ganz raus genommen.
Den Rest sind wir dran, nach Anweisung vom Forum zu reduzieren und das klappt gut. :) :)

Danke das es euch gibt :hug: :hug: :hug:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Unglaublich für den Beitrag:
Ululu 69
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Montag, 17.09.18, 14:58

Hallo liebe Foris,

Ich werde den Threat nun nutzen, um meine "Probleme" hier abzulegen.

Bin sehr erfreut, das ich einen Weg, den ich schon 16 Jahre gehe, heut ohne stechende Schmerzen hinterm Brustbein bewältigten konnte. Dieses Stechen hatte ich ja im Juni zum ersten mal. Auch das Herzrasen (Puls um 140) ist ausgeblieben.
Organisch wurde ja eh nichts festgestellt.

Dafür habe ich seit 2/3 Tagen Muskelschmerzen im Re Oberschenkel beim Gehen. Augenbrennen und -tränen immer noch vorhanden und mein Magen ist mal wieder empfindlich. Dabei bin ich Ende September 17 Monate auf 0. Nutzt nix, muss ich jetzt durch und hoffe wie so viele hier, das es irgenwann vorbei geht.
PS: das Sabbergefühl in den Mundwinkeln hat sich auch erneut gemeldet. Besonders rechts.
Im Moment scheint das ZNS meine re Körperseite zu reparieren :o
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Unglaublich für den Beitrag (Insgesamt 3):
Ululu 69JamieMonalinde
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Dienstag, 18.09.18, 17:59

Hallo

Der heutige Tag ist nicht gut. Habe Herzrasen Puls zwischen 95 und 120 und mein Blutdruck spinnt auch, trotz Senker heute bei 140/ 95 . Ich habe ein totales Unruhegefühl im Körper. :evil: Hoffe das es morgen besser geht.
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

Ululu 69
Team
Beiträge: 4034
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 11173 Mal
Danksagung erhalten: 6753 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 19.09.18, 19:27

Hallo Unglaublich,

mir geht es heute auch nicht gut.
Ich denke, ich spüre den bevorstehenden Wetterwechsel.

Wenn du sowieso Probleme mit dem Kreislauf hast kann das Wetter bei dir vielleicht auch triggern.

Was nimmst du zum Senken des Blutdrucks ?
Es wäre gut, wenn du das noch in deine Signatur aufnehmen würdest.

Wenn es ein Betablocker ist und das Herzrasen sehr belastend ist, könntest du davon auch einmalig eine etwas höhere Dosis nehmen.

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag:
Unglaublich
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Donnerstag, 20.09.18, 22:53

Hallo Ululu,
nehme kein Betablocker, bei Asthma ist ein Betablocker kontraindiziert und einen Blutdrucksenker nehme ich nur nach Bedarf. Wenn mir der Blutdruck über 150/95 (Ab dieser Höhe leide ich immer stark an Kopfschmerzen) klettert für mehrere Tage nehme ich für 3-4 Tage 20 mg eines Satarn´s. Und dann ist wieder alles ok. Länger geht nicht, sonst saust mir mein Blutdruck total in den Keller. Zudem möchte ich mir keine Dauermedikation mehr zulegen. Also gehe ich mal davon aus, das diese Schwankungen immer noch mit dem Mirtazapinentzug zusammen hängen. Ich habe das Medi ja sehr viele Jahre genommen.

Seit gestern Nacht ärgern mich starke Schmerzen im re Schulterblatt, also werde ich heute zum Schlafen eine Ibu nehmen. Sowie dieses Armeisenlaufen unter der Haut aber nur um die Knöchel bis zur Mitte vom Wadenbein hat sich erneut eingestellt. Jeden Tag was anderes im Moment.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Unglaublich für den Beitrag:
Ululu 69
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13
Hat sich bedankt: 9 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Freitag, 21.09.18, 14:16

Hallöchen,

War heute beim Physiotherapeuten auf Anraten vom Hausarzt, wegen Scherzen hinterm Brustbein bei Anstrengung. Mache ja seit 3 Monaten Übungen, um die Rückenmuskulartur stärken, weil der Doc mir das nahegelegt hatte. Leider war es ein total falscher Rat. :(

Der Physiotherapeut hat mir einige Rippen und Zwischenwirbekörper zurück in die richtige Lage gebracht, die sich durch meine lange Bronchitis und das Husten, verschoben bzw verhakt hatten.
Und mir von jeglicher Übung abgeraten, die die Rückenmuskulatur angeblich stärken sollen. :?

Meine Rückenmuskulatur ist so verhärtet, das jede neue Übung zum Reißen der Muskeln führen könnte. :frust: :frust: :frust: Ich muss vielmehr erstmal Bauchmuskeln aufbauen, um dadurch den Rücken zu entlasten. Denn wenn die Bauchmuskeln zu schwach sind, muss allein die Rückenmuskulatur dafür sorgen, das der Oberkörper aufrecht gehalten wird und das überfordert die Rückenmuskeln total, wenn man da auch noch Übungen drauf packt.
Physio meinte:" ist es 2 Min vor 12h." So verhärtet sind die Muskeln :shock:
Also geht's jetzt erstmal los, mit dem Pezziball Übungen zu machen, die mir gezeigt wurden.
Manchmal könnte man die " Krätze" kriegen, zu welchen Blödsinn einem die Doc's raten. :evil: :frust:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Unglaublich für den Beitrag:
Ululu 69
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

Unglaublich
Beiträge: 16
Registriert: Donnerstag, 17.05.18, 10:13

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von Unglaublich » Samstag, 22.09.18, 15:54

Hallöchen,

Kann diese extreme Muskelverhärtung auch noch ein Entzugssymptom sein? Zumal ich trotz Magnesium immer wieder unter Muskelkrämpfen leide.
Lieben Gruß
Unglaublich

2007: 60mg Mirtazapin in Klinik angesetzt
2009: nach Rücksprache mit Arzt innerhalb 2 Mon abgesetzt auf
30mg- 15mg-0

Absetztprobleme die ich damals nicht, als solche erkannt habe :evil: :frust:
Kopfschmerzen, Übelkeit, Wattegefühl im Kopf und Beinen, Bauchkrämpfe, Blutdruckprobleme, wie beim Ansetzten von Mirta, Tic´s, Brainzaps, Ängste, Panik.

2012: Psychatrie wegen Depression. Dort wurde Venlafaxin angesetzt. Nach 6 Wochen sofort abgesetzt, wegen Blasenlähmung, Eingestellt auf 150 mg Sertralin morgen und 7,5 mg Mirtazapin abends, wegen Schlafstörung.
Diagnose: PTBS und Depression

Sertralin nach ca 4 Monaten ohne Rücksprache mit Doc eigenmächtig reduziert und und im Sommer 2015 abgesetzt.
Mirta mit 7,5 mg beibehalten, wegen Schlafstörung

29.4. 2017 Mirtazapin 7,5 mg schlagartig abgesetzt (kannte das Forum noch nicht) wegen QT Verlängerung.

die ersten 2-3 Woche nach Absetzen: Augenschwindel, Herzrasen, zu hoher Blutdruck, heftige Oberbauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung, Brainzaps, Tic´s, Sabbergefühl Mundwinkel.
Im Herbst 2017 kamen Angst und Panik Attacken hinzu.
Seit Dez 2017: Sehstörungen, mittlerweile 3. Brillenglas aber nur re Auge.Punktförmige Einblutung im re Auge, die im März noch vorhanden war(nächste Kontrolle Anfang Juni) ansonsten Augen oB.
Lidzucken beide Augen, Oberbauchschmerzen, Sabbergefühl, Ohrenschmerzen, Muskelkrämpfe und Kieferbeißen ist bis heute noch vorhanden. Zwar nicht mehr tagtäglich aber kommt immer wieder durch.
Rauschen in den Ohren. Rechtes Ohr besonders. Fühlt sich an, wie Wasser im Ohr nach dem Duschen, was dann so vor sich hin gluckkert, weil man es nicht raus kriegt aber Ohren sind okay, kein Wasser drin. Dieses Geräusch macht mich kirre.
Muskelkrämpfe an den unmöglichsten Stellen, der Rücken und Nacken total verspannt.
März 2018: Schmerzen im ISG Gelenk, trotz regelmäßiger Übungen vom Osteopathen.
Seit April 2018: keine Angst und Panikattacken mehr, jedenfalls zur Zeit.
Falls mir noch was einfällt ergänze ich es noch.

lunetta
Beiträge: 1808
Registriert: Montag, 17.08.15, 18:09
Hat sich bedankt: 646 Mal
Danksagung erhalten: 4074 Mal

Re: Unglaublich: Mirtazapin, immer noch Entzugserscheinungen?

Beitrag von lunetta » Samstag, 22.09.18, 18:41

Hallo!

Ja, muskuläre Probleme gehören auch zum Entzug:( Kenne ich auch soooo gut:(

Mir hilft gut meine Faszienrolle, man muß da aber wirklich konsequent täglich rollen.

LG!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor lunetta für den Beitrag (Insgesamt 2):
Ululu 69Unglaublich
► Text zeigen
.

Antworten