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knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

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knuddlz
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knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von knuddlz » Dienstag, 07.08.18, 8:44

Hallo,
ich bin 33 Jahre alt komme aus der Zone und habe einen dran.
Panikattacken, Somatische Störung und Neurasthenie.
Ich habe akzeptiert das ich eine Nervenkrankheit habe.
Noch deutet alles darauf hin.
Ich habe schon verschiedene Naturheilstoffe probiert.
Mal mit mehr, mal mit weniger Erfolg, bin mit meinen
Experimenten aber noch nicht durch.

Ich habe vor im Oktober auf chemiche Substanzen zurück zu greifen und hoffe hier auf Unterstützung. Ich habe speziell Antikonvulsiva im Fokus.

Meine Probleme aktuell sind:
Unruhe - Vorwiegend in Ruhephasen
Muskelschmerzen - Vorwiegend in Ruhephasen (Nachts ist das Horror)
Kribbeln - vorwiegend in Ruhephasen
Müdigkeit - wobei sich das mit einen täglich Mittagsschlaf in Grenzen hält.
Pilzinfenktion im Gesicht und Kopfhaut - M. Furfur (Terzolin und Batrafan S)
Anspannung (Schultern wandern immer nach oben)

Therapie
Ich selbst mache eine Ambulante Psychotherapie (Gesprächstherapie + Kognitive Verhaltenstherapie).
Ich mache 3x die Woche für ca 3h Sport. Ich fahre ca 150km im Monat mit Fahrrad und bin im "grünen"
Ich versuche anständig zu essen und zu schlafen. Ich arbeite nur noch ca 5h/Tag. Mache tägl. 1-2h
Mittagsschlaf

Weitere Probleme
Testosteronmangel - Bekomme alle 1/4Jahr eine Spritze
Vitamin D3 Mangel (Dekristol 20000)
Selenmangel ( Seleno Met)
Leakygutsyndrom (Salutosil)
Fehlbesiendlung im Darm (Symbioflor 1 +2)
Zu basischer Stuhl ( Basica Compact)
Muskelschmerzen (Magnesium Carbonat)

Ergänzend nehme ich Folsäure, Vitamin B12 und auch Vitamin B Complete zur Unterstützung der Nerven.
Toxaprevent Medi Plus um Schadstoffe im dem Darm zu binden, Antioxidans weils einfach gut sein soll...
2gr Chlorella zur Schadstoffmobilisierung und Ausleitung. Weizenkeimöl für die Haut.

Ergänzung:
Ich habe schlechte Haut. Speziell Rücken. Jetzt im Sommer wandern die Pickel auch auf die Arme
Ich hatte auf der Brust kleine rote Pickel. Diagnose Allergie. Seit dem ich die Allergene meide sind die Pickel weg.
Es gab Monate da hatte ich speziell unter Stress oder Belastung Wahrnehmungsstörungen bis hin zur totalen Erschöpfung.
Das habe ich durch mein Verhalten bessern können. Rosenwurz hat mir dabei extrem geholfen.

Allergien:
Duftstoffmix II
Cobalt
Dibromdicyanobutan
Persubalsam
Cocamidopropylbetain
Rogutthapercha
Kolophonium
Heuschnupfen wird vermutet ( den Test mache ich nach der Saison)
Vermutlich Fructoseintollerant (den Test mache ich übermorgen)

Zähne:
2 Wurzelbehandelte Zähne.
Einer davon hat eine Wurzelfüllung mit dem Allergen Rohguttepaercha
Ansonsten habe ich noch 9 Amalgamfüllungen im Mund
Zahntoxine wurden bestimmt. Probleme gibt es dahingehend keine.

Naturheilkunde:
Baldrian - 400-800mg - wirkt sehr gut gegen Unruhe
Passionsblume - 800mg - wirkt gar nicht
Neurodoron - wirkt gar nicht
CBD Öl 28mg/Tag - wirkt nicht
Rosenwurz: - wirkt sehr gut gegen geistige Erschöpfung
Magnesium: wirkt bedingt gut gegen Muskelschmerzen

Aktuell ist die Kombination Baldrian und Rosenwurz und Magnesium mein Favorit. Aber ich möchte noch weiter testen

Aktuel teste ich Lasea. Wirkt ähnlich wie Rosenwurz nur nicht so gut. Setze ich nach eine weitere Woche ab.
Dann habe ich noch L-Trypthophan, Bachblüten und Ashwagandha zu testen. Dann bin ich soweit mit Naturheilstoffen durch.
Jedoch möchte ich dann zu chemischen Substanzen übergehen.

Chemische substanzen:
Opripramol - habe ich 3 Monate genommen und mir gings wirklich nicht so schlecht damit
Abgesetzt wegen Heilpraktiker. Er verwies mich zu CBD Öl.
Escitalopram: Mein Psychologe/Neurologe meint ich solle mir Escitalporam reinpfeifen.
Nach 3 Tage abgesetzt weil ich kein Mensch mehr war. Nach 3 Tage Recherche war klar das ich unter keinen Umständen SSRI's einnehmen möchte.
Lorazepam: Benzodiazepine. Sehr geiles Zeug. Knallt nach 10-20min und man fühlt sich mehr oder weniger wie man sich fühlen muss. Meine Dosis liegt bei 0.25mg Lorazepam
bei Bedarf. Die nehme ich gegen meine Panikattacken. Im Schnitt nehme ich eine Tablette alle 4-8 Wochen. Gestern habe ich versucht mit 0.375mg meine Muskelschmerzen zu behandeln. Scheint mäßig gut zu wirken.

Wegen meiner Muskelschmerzen schiele ich mit einen Auge auf Antikonvulsiva.
Ich habe speziell Pregabalin und Gabapentin im Kopf. Gibt es hier jmd der Erfahrungen mit diesen Zeug hat?


Ärzte:

Mein Hausarzt ist ne "Pflaume" und versucht so gut es geht zu helfen. Vieles von dem was ich mache erscheint ihm sinnfrei. Aber vieles von dem was ich mache hilft mir im gewissem Maße. Ich habe einen Heilpraktiker den ich auch als Pflaume empfinde. Der sagt öfter mal das ich dies und jenes machen soll. Allerdings macht es für mich keinen Sinn. Dennoch liegt er bei gewissen Dingen richtig.
Aktuell bin ich in einer Sportklinik 200km vom Wohnort entfernt in Behandlung. Die arbeiten Ganzheitlich und die haben auch einiges finden können. Ich bin übermorgen wieder da zur Auswertung der Urinprobe (Mobilisationstest auf Schwermetalle)

Ich war im März beim Kardiologen der mir Konditionstraining verordnete weil ich nicht fit bin. Ansonsten ist das Herzkreislaufsystem in Ordnung. Ich war beim Rheumatologen der nichts finden konnte.
Ich war beim Neurologen der mit seinen Stromschlägen auch nichts finden konnte. Internistisch ist alles heile. Der Hautarzt hat bis auf Allergien und die Pilzinfektion auch nichts gefunden. Der Radiologe konnte nichts finden. Das heist das organisches alles mehr oder weniger in ordnung ist. Der nächste Schritt soll sein die Nebenniere
umfangreicher zu untersuchen. Die Werte sind im Grenzbereich aber nicht optimal. Laut einen Forenusers soll mein Organismus schon pushen um es auszugleichen.

Stressoren:
Jobcenter (wir sprechen hier über ein Schritwechsel von 1500Blatt Papier pro Jahr was absolut überbetreut heist) Inzwischen bin ich von Arbeit für die nächsten 8 Monate vom Arbeitsamtsbetriebsarzt von für Arbeit befreit.
Ehefrau: - Ist oft am Rumzicken, sinnfreie Sachen. Ursache xxx und Entwicklungsstörung. Eine Scheidung ist möglich
Mutter: Weils so viel Stress mit der :censored: gibt wohne ich gelegentlich auf dem Grundstück (600qm) meiner Mutter. Nur hat die sinnfreie Ansichten das die Heide wackelt. Da gibts also auch öfter mal Streit.
Arbeit: Ich will mehr leisten als ich kann. Durch meine Probleme passieren mir auch öfter Fehler was zu Problemen führt.
Es gab auch ein wirklich umfangreiches Projekt (18.000€) was ich über 4 Jahre mit einen Bekannten aufgezogen habe wovon ich 0 Ahnung hatte. Erst kürzlich, nach dem ich 18.000€ aufs Problem geschmissen hatte stellte sich heraus das die Anlage lief. Nach Inbetriebnahme habe ich dann feststellen müssen das der Hauptantrieb defekt ist (wegen zu langer Lagerung) und Instandgesetzt werden muss.
Die Instandsetzung kostet nochmal 2000€. Aber egal. Das Konzept steht und Maschine läuft nach der Instandsetzung. Das Projekt zerrte extrem an meinen Nerven und soll meine zukünftige Existenz sichern. Der Druck war über die Jahre sehr hoch.

Arbeit:
Ich habe da viel mit Schadstoffen zu tun und war die ersten Jahre schlecht bis gar nicht geschützt.
Carbonstäube, Epoxydharze, Schleifstäube von Pom und Kupfer, Stäube vom polieren, Aerosole von Kühlschmiermitteln, Giftige Dämpfe beim vernickeln. Mein Betriebsarzt meint das es nichts ernstes sein kann aus der Zeit. Zuerst gehen diese Substanzen auf
die Haut und auf die Schleimhäute. Schleimhäute und Lunge sind in Ordnung. Haut ist wenn dann im Kontaktbereich schlecht. Im Kontaktbereich ist meine Haut aber in Ordnung. Außer der Pilzbefall
am Kopf. Einzig meine Augenlieder haben einen Weg bekommen. Laut Augenarzt irreparabel. Symptome haben sich gebessert und ich hänge im Stadium 1 von 3. Durch Schutzmaßnahmen ist mit keiner Verschlimmerung zu rechnen.

Darüber hinaus:
Ich vermute ich bin einfach überreizt und meine Nerven machen das alles nicht mehr mit. Ich mache auch zu viel in zu kurzer Zeit. 2017 und 2018 musste ich 4x Antibiotika nehmen. Daher habe ich wohl Leakygut. Die letzten 3 Monate geht es mit Jobcenter, und Arbeit besser. Aber die :censored: zickt rum. Ich vermute das meine Unruhe und die Muskelschmerzen von meiner Frau kommen weil die mich immer liebevoll von hinten bis vorne sinnfrei anzickt.
Hoch unzufrieden aber scheiden lassen will sie sich von mir nicht. Obwohl ich so ein A :censored: bin.

Die Panikatacken bin ich durch meinen Weg mehr oder weniger vollständig los geworden. Ich denke
mir immer wie leben normale Menschen. Was würden normale Menschen tun. Und das funktioniert eigentlich recht gut. Durch meine Arbeit (60h/Woche über 7Jahre ohne Urlaub) habe ich viele Freunde verloren. Eigentlich alle. Habe nur noch die vom Sport.

Aber in den letzten 4 Jahren wurde ich 2 x derbe "Mißhandelt" In ein Verein hatte man mich rausgeschmissen weil 3 Spiele wegen Krankheit [Nerv eingeklemmt]) nicht mitspielen konnte. Niemand sprach mit mir. Bleib einfach fern. Dann der Vereinswechsel. Ging
3 Jahre lang gut dann wurde ich wegen eines Missverständnisses wieder rausgeschmissen und auch weil ich ein paar Spiele nicht mitspielen konnte wegen meiner Krankheit (Neurasthenie/Somatische Störung Panikattacke). Nun versuche ich Sozial wieder den Anschluss zu finden. Nur es klappt nicht. Die Leute haben ihr Leben und keinen Platz mehr. Ich sehe wie die Menschen in Ihren Hamsterrad fest hängen und sich kein Platz schaffen können weil sie keinen Platz sehen!!!

Wenn man immer nur Körbe kriegt ist das demotivierend. Ich bretzel demnächst mein Facebookaccount auf und versuche Kontakte über Facebook zu knüpfen..

So viel zu mir.
Ich hoffe es hat jmd. unkonventionellen Rat ob ich mit Antikonvulsiva einen soliden Alternativtherapieansatz finden könnte.

Ich bedanke mich im Voraus und verbleibe mit freundlichen Grüßen
Zuletzt geändert von padma am Dienstag, 07.08.18, 18:33, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Kraftausdrücke und unangemessene Wortwahl entfernt bzw. mit smiley versehen

Murmeline
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 07.08.18, 16:19

Hallo!

Du scheinst teilweise ein turbulentes Leben zu haben, mit Faktoren, über die du unzufrieden bist. Dazu die Gesundheitlichen Probleme, wo du ja schon einiges ausprobiert hast und dran bist.

Wir sind in erster Linie ein Forum, in dem sich die Betroffenen gegenseitig begleiten, weil die ihre Medikamente reduzieren und Absetzen möchten. Wir gebe uns hier keine Tipps, welches Medikament man als nächstes testen könnte.

Ich habe keine Ahnung, ob Antikonsulviva einen für dich hilfreichen Effekt haben könnten. Hast du dich über unerwünschte Wirkungen und Risiken informiert? Das ist wichtig, um eine informierte Entscheidung zu treffen.

Welche Antibiotika hast du genommen, waren da Fluorchinolone dabei?

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Arianrhod
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von Arianrhod » Dienstag, 07.08.18, 17:46

Hallo Knuddiz,

über eine Diagnose habe ich mich sehr gewundert: Neurasthenie . Wird das heute denn noch so diagnostiziert? Wer tut das denn?
Ansonsten: Ein ziemlich turbulentes Leben, ja. , mit viel Arbeit und Stress.
Mir fällt eine distanzierte, kühle Beziehung zu den "FRauen in deinem Leben" auf. und deine Behandler sind alles "Pflaumen". Gibt es denn irgendwelche Menschen (oder Tiere) in deiner Umgebung, die einen positiven Einfluss haben ?
Wie gesagt, dies ist ein psychopharmakakritisches Forum. Pregabalin rechne ich dazu, da psychoaktiv. Es gibt so gar Menschen, die eine Abhängigkeit entwickeln, bei mir war das gottseidank nicht so, aber die Wirkung war unangenehm und ich bin nach 2 Jahren raus. Der Effekt scheint also sehr unterschiedlich zu sein.
Von Gabapentin bekam ich einen Arzneimittelausschlag mit großen, eitrigen Blasen am ganzen Körper .....igitt.
Wenn du über die Suchfunktion gehst, gibt es einige Berichte über Nebenwirkungen und Absetzprobleme.
Ich selbst habe beide Medis in einer Schmerzklinik "ausprobiert". Vorteil: Man ist unter Aufsicht, falls was schief geht. Hättest du die Möglichkeit in eine psychosomatische Klinik zu gehen?

liebe Grüße Arian
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padma
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von padma » Dienstag, 07.08.18, 18:46

hallo Knuddlz, :)

willkommen im ADFD.

Zunächst habe ich die Bitte, dass du mehr auf deine Sprache achtest. Wir legen Wert auf eine respektvolle Sprache. Auch wenn du Streit mit deiner Frau hast, kannst du das anders ausdrücken.
Ich habe einige Bezeichnungen mit smileys versehen.

Infos über Pregabalin findest du hier: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=7964

Da du vermutlichen unter einer multiplen Chemikalienüberempfindlichkeit leidest, glaube ich nicht, dass es eine gute Idee wäre, jetzt noch Psychopharmaka drauf zu setzen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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knuddlz
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von knuddlz » Dienstag, 07.08.18, 19:00

Neurasthenie ist alt. Aber nur weil etwas alt ist, sind die Symptome nicht weniger real. Die Diagnose stellte mein Psychologe.
Der neue Begriff ist Burnout. Und Burnout ist eine Depression. Depressive Züge fehlen jedoch da der geistige Ansporn da ist, das Morgentief fehlt und meine Stimmung nicht dramatisch negativ ist. Also ich will schon noch etwas tun und leisten, schaffe das auch. Aber nicht mehr über 8h/Tag. Ich bin zuvor geistig erschöpft und brauche mehr Pausen als gesunde Menschen. Kurzum: Überstrapazierung der Nerven -> Neurasthenie. Die Symptome kommen erst am Nachmittag. Also erst nach dem Energie verbraten wurde. Nach einer Erholung geht es besser. Ich merke, wenn ich 2h Fahrrad fahre bin ich wieder frischer. Geistig und Körperlich. Ich fühle mich zwar nicht wie 20 Jahre jung, aber wenigstens wieder wie ein Mensch. Speziell Unruhe und Muskelschmerzen lassen beim Fahrrad fahren nach. Kommen aber halt leider ab 21Uhr wenn ich mich zur Ruhe geselle wieder.

Aktuell ist es relativ schlimm was mich auch bewegt hat mich hier zu registrieren. Mittagsschlaf ist schwierig. Weil zu große Unruhe.
Ich werde gleich raus gehen und Energie abbauen. Fahrrad fahren.

Generell habe ich mit Frauen kein Problem. Ich hatte nie ernsthafte Probleme mit meinen Exfrauen. Das kam alles erst jetzt mit meine Frau. Missverständnisse Aufgrund der Sprache. Sie hat zusätzlich eine Entwicklungsstörung oder hat irgendwas verlernt. Eins von beiden.
Die Diagnose stellte ein Freund. Der ist Sozialpädagoge. Wir hatten auch schon Paartherapie gemacht. Die Therapeutin sagte nach der 6 Sitzung. Frau... ziehen Sie den Finger hinten raus und arbeiten Sie mit oder lassen Sie sich scheiden. Die Therapeutin war mit Ihrem Latain am Ende. Ich empfand die Therapeutin als aufgeschlossen und fair. Ich empfand sie als fähig was wie man meinen Schreibstil entnehmen kann nicht obligatorisch ist.

Ansonsten haben Mütter und Kinder immer so Ihre Differenzen. Wenn meine Mutter aber mal Mist baut wird nur dumm rumlamentiert.
Ergänzend wird gesagt: Mach doch dein Sch*** alleine. Sie nimmt die Kritik nicht an. Wenn man ihr bei irgendwas sagt und zeigt wie es besser geht ist sie gleich beleidigt. Dieses Verhalten ist Krankhaft und da treffen 2 Welten auf einander. Ich Pedant. Mutter Ultrasensibel und nicht Kritikfähig.
Ich sehe nicht warum das Problem hier bei mir liegt. Natürlich könnte, und müsste ich mich zum wohle Aller umstellen und sie einfach labern lassen... Als Pedant aber schwer. Hinzu kommt noch das Sie denkt das ich nichts habe. Also sie akzeptiert meine Krankheit nicht.

Als Pedant denkt man häufig das man von Mikroben umgeben ist. Man selbst steckt mehr Energie in eine Arbeit rein als man hat.
Das Ergebnis ist in der Regel gut. Es wachsen Hobbies und Fähigkeiten die man in der Regel besser beherrscht als der Durchschnitt.
Ein Freund von mir, etwas älter hat genau das selbe Problem. Der regt sich auch nur über seine Kollegen auf. Die spielen nur mit Handy's rum,
arbeiten nicht richtig, sind faul und arbeiten ineffektiv. Ich kann den zu 100% verstehen.

Menschen auf die ich mich verlassen kann sind dünn. Mein Opa eigentlich. Da ich nicht mehr so viel Freunde habe wirds da auch dünn.
Allerdings fühle ich mich in meinen beiden Vereinen wohl. Einmal als Gastspieler wo ich regelmäßig leichtes Training mache und einmal im Hauptverein wo ich in 3 Wochen meine erste Saison spiele. Im Gastverein gibt es einen den man hervorheben kann der sich kümmert. Der Rest will seine Substanz verwalten. Kein Interesse zu wachsen. Im neuen Verein kann ich die Leute noch nicht einschätzen.

Nochmal zurück zu meine Frau:
Wenn wir mal gut mit einander sind. Kuscheln wir oft und intensiv. 1-2h/Tag ist keine Seltenheit. Aktuell passiert das leider nur 1-2 mal die Woche.
Wenn wir etwas gemeinsam machen, machen wir das mit viel Leidenschaft und haben auch entsprechend gute Ergebnisse. So innig wie es dort ist, so zerrissen kann es aber auch zugehen. Mit Psychiatrie, Polizei, defektes Mobiliar ect. pp.

Meine Ärzte an sich sind nicht alles Pflaumen. Ich habe über die Jahre zwei gute HNO Ärzte kennen gelernt. Der Rheumatologe war klasse, der Kardiologe war ok. Die Allgemeinmediziner bei denen ich war, die hatten nicht so viel auf der Kirsche. Ansonsten fahre ich nicht umsonst 200km zu meinen jetzigen behandelnen Arzt. Die gute ist etwas durch den Wind, aber aufgeschlossen, geduldig und setzt meiner Meinung nach richtig an.
Ansonsten gab es in meinen Leben schon 4 Hautärzte wobei auch 2 durchgefallen sind. Die beiden anderen waren auch Klasse.
Das Problem bei den Allgemeinmedizinern ist halt das die von alles nur ein bisschen wissen und ihren Stiefel runterdiagnostizieren.
Mit etwas Glück finden die mal was, lindern Symptome aber erforschen nicht die Ursache. Von Alternativen Wegen halten die wenig.

So ähnlich gehts mir mit meinen Osteopathen. Der behandelt mich Symptombezogen. Verrät mir aber nicht wie die Symptome ohne Ostheopathie verschwinden. Der will eben Geld verdienen. Ich war über die Jahre auch schon bei 3 anderen Physios die alle samt nicht so pralle waren.
Das Netz ist voll von Selbsttherapierten die sich selbst besser helfen konnten. Das ist leider traurige Tatsache.

Das Medikamente Nebenwirkungen haben und auch abhängig machen ist traurige Wahrheit. Das muss man aber akzeptieren.
Die Debatte ob Benzos oder Antikonvulsiva ist es wohl nicht wert zu führen. Die Benzos wird man schlechter los als die Antikonvulsiva?!
Natürlich würde ich bevor ich mir Antikonvulsiva's reinpfeife wieder Opripramol testen. Das ist bekömmlich und die Absetzerscheinungen bleiben ca 2-4 Wochen. Diese halten sich mit Schweißausbrüche, Unruhe und erhöhte Ängstlichkeit aber in Grenzen. Habe ich alles schon durch und geht auch in Ordnung. Nur was ist wenn Opripramol nicht wie gewünscht wirkt? Dann hätte ich schon gerne ein Plan B. Antikonvulsiva
Zu der Zeit wo ich Opripramol nahm, waren die Muskelschmerzen nicht so im Fokus. Die letzten Wochen sind diese aber fast allgegenwärtig. Es besteht dringender Handlungsbedarf.

L Trypthophan, Bachblüten und Ashwaganda habe ich in ca. 9 Wochen durchgetestet. Dann folgt Opripramol und Plan B.

Edit: Überzeugt. Von Pregabalin lasse ich dann lieber die Finger. Trifft das auch auf Gabapentin zu?
Also generell Lyrika?

Juna
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von Juna » Dienstag, 07.08.18, 23:04

Hi,

wollte nur kurz sagen, ich bin von dem *******- Zeug Pregabalin hochgradig abhängig und verfluche mich immer wieder auf´s Neue, dass ich es angefangen habe zu nehmen und mir wichtige Infos vorenthalten wurden.

Es ist wie es ist, ich kann es nicht ändern, nur hart dafür kämpfen, dass ich es wieder loswerde.

Gabenpentin ist genauso ein Horrorzeug wie Pregabalin, rein vom Abhängigkeits- und Nebenwirkungsfaktor finde ich beides absolut nicht empfehlenswert, grml.

Alles Gute bei Deinem Weg, welcher sich mir noch nicht richtig erschließt, hier im Forum findest Du mehr als genug Informationen zu dem ganzen Psychopharmakagift, die Suche ist oben rechts, wenn Du den Wirkstoff eingibst, findest Du einiges an Threads.

VG
Juna
Mein Thread:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=11366



BildIch entziehe nicht wie empfohlen, bitte nicht nachmachen!!!Bild

Diagnosen:
einige Bild

In Behandlung bei einem Psychiater u. Schmerzdoc
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Schmerzpatient Bild

knuddlz
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von knuddlz » Dienstag, 07.08.18, 23:26

Ok.
Was gäbe es denn als Alternative zu Psychopharmaka?
Psychopharmaka. Da bin ich dran. Aber was wenn die versagen? Was dann?

Was kann ich nebenbei noch selbst tun?
Ich denke ich mache wirklich viel. Sport, Physiotherapie, zusätzliche Pausen, gut essen trinken schlafen.
Stressoren abbauen viel lesen und viel darüber schreiben. Psychotherapie. Das ist nominell schon der richtige Weg und Therapieansatz.
Vielleicht fehlt Zeit, vielleicht fehlt ein Wirkstoff oder eine andere Art der Therapie. Vielleicht muss einfach nur meine Frau weg?
Keine Ahnung.

Ansonsten:
Es gibt einen der Psychopharmaka verschreibt, und einen der sie nimmt. Auch wenn der Arzt eine gewisse Aufklärungspflicht hat gibt es noch immer den Beipackzettel und die Eigenverantwortung. Das Web ist voll von Erfahrungsberichten. Wer zu faul zum lesen ist kann auch Youtube bemühen. Für mich sind Foren gute Quellen neuer Ansätze. Lyrika habe ich jetzt hier durch verworfen. Es gibt aber auch noch ein Link der mich beschäftigen wird.

https://www.onmeda.de/Wirkstoffgruppe/M ... nzien.html

PS:
Ich habe in meinen Brwoser irgend was falsch gemacht. Die Schrift im Forum ist sehr klein. Wie kriege ich die wieder groß?
Danke.

knuddlz
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von knuddlz » Mittwoch, 08.08.18, 13:53

Guten Tag,
ab wann ist man eigentlich nicht mehr neu sodass man auch in anderen Threads schreiben kann?

Jamie
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 08.08.18, 14:04

Hallo knuddlz, :)

aufgrund des hohen Andrangs (täglich mehrere neue Teilnehmer) und eines nur sehr kleinen Teams kann es ein wenig dauern, bis man momentan frei geschaltet wird.
Das wird sicher auch bei dir demnächst geschehen.
Ich habe in meinen Brwoser irgend was falsch gemacht. Die Schrift im Forum ist sehr klein. Wie kriege ich die wieder groß?
Danke.
Hat sich das behoben? Wenn nein, welchen Browser nutzt du? Da kann ich dir dann ggf. weiterhelfen.

PS. Ich hab eine Bitte an dich. Könntest du vielleicht etwas "netter" über deine Frau / Freundin schreiben?
Du musst nicht schreiben, dass sie toll ist, wenn sie nicht toll ist, aber diese diffamierenden Ausdrücke finde ich bedrückend
Wenn ich lese "die Alte" dann fühle ich mich als Frau nicht wohl und wir pflegen hier generell einen wohlwollend höflichen Schreibstil. Danke dir.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von Arianrhod » Mittwoch, 08.08.18, 14:32

hallo Knuddiz,

ich bin so am Überlegen bei dir. Irgendwas ist für mich nicht klar zu fassen.
ich habe mal eine Frage:
Könntst du eventuell Autist sein? Hast du darüber mal recherchiert? Ich finde deinen Zugang zu Menschen nämlich nicht unhöflich, sondern vielmehr: technokratisch, utilaristisch (= du schaust wie nützlich sie für dich sind, fast wie Gebrauchsgegenstände ) und wie gesagt distanziert .Zumindest würde da eine große Reizüberflutung und Nervenüberreizung perfekt reinpassen, und die Diagnose gibt es seit Ende der Achziger, viele heute Erwachsene sind damals durchs Raster gerutscht.
Das frage ich jetzt aber nicht nur, um meine Neugier zu befriedigen, sondern weil man dann deine Behandlung ganz anders ausrichten müsste, sie sozusagen vom Kopf auf die Füße stellen.

liebe Grüße Arian
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knuddlz
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von knuddlz » Mittwoch, 08.08.18, 17:32

Autismus ist es vermutlich nicht. Passt nicht so recht. Ich bin recht gesellig und wenn ich geistig gut drauf bin probiere ich auch gerne mal was aus.
Ich habe ja selbst mal 3Monate lang sehr niedrig dosiert Opripramol genommen. Von Dezember bis Februar. 25mg 3x tgl.
Nach dem absetzen hatte ich so 2-3 Wochen Probleme. Ängstlichkeit, Unruhe, Panikattacken, Schweißausbrüche, Benommenheit.

Zu der Einnahmezeit war ich zwar auch angespannt, hatte auch mal Muskelschmerzen aber ich habe das Gefühl das es jetzt nach der Einnahme ausgeprägter ist.
Ich bin jetzt angespannter und habe öfter Muskelschmerzen als vorher. Inzwischen kommt auch kribbeln hinzu. Mein Neurologe sagte macht nicht abhängig.... War mir egal. Meine Frau hat es genommen und gut vertragen (solange sie es genommen hat). Also hab ich es mir auch reingepfiffen.
Die 3 Monate waren einigermaßen ok. Dann gabs halt ein paar Wochen Absetzerscheinungen. Ich bin von 75mg runer auf 0. Da ich jetzt hier vermehrt Entzugsberichte gelesen habe frage ich mich ob ich jetzt auch damit zu kämpfen habe?! Also Muskelschmerzen und Anspannung sowie Unruhe?!

Allerdings,
würde ich schon gerne meine Arbeit erledigt haben. Ich hatte schon immer Hummeln im AR'''. Allerdings keine Anspannung und Unruhe.
Die ist jetzt mit Sicherheit krankhaft. Man kann sagen ende Februar die letzte Opripramol. Inzwischen sind 5 Monate rum und die Muskelschmerzen und Anspannung scheinen trotz allem schlimmer zu werden.

Wie auch immer. Ich habe eben Post bekommen. Urinprobe am 11.07.2018 mittels Dimavaltest (Schwermetallausleitung)
Die Post in Form einer Rechnung. Unter den Rechnungsbetrag stehen Diagnosen. Nüchtern betrachtet stehe ich mit einen Bein im Grab.
Morgen kommt die Auswertung dazu.

Diagnosen:
gesichert Rheumatismus, V a. Entgiftungsstörung (genetisch bedingt), gesichert Thrombopholie, gesichert Reizdarmsyndrom, gesichert Gammopathie, gesichert Schwermetallausleitung, V .a. Schwermetallbelastung, gesichert Schwermetallbelastung


Ich bin jetzt schon verstört. Ich war im Dezember beim Rheumatologen der gemeint hat das alles ok ist. Der Arzt der auch diese Untersuchung beauftragt hat meinte das ich 5 von 6 Punkte bei der Entgiftungsfähigkeit hätte (also gut). Reizdarmsyndrom ist keine große Überraschung und stört mich auch nicht weiter. Schwermetallbelastung habe ich ohne hin schon vermutet und sollte man auch in den Griff kriegen. Ist halt nur die Frage welches Metall drinne ist und wie viel.

Was mich jedoch schockt ist Thrombopholie. Ich neige zu Thrombose. Für mich völlig neu. Somit könnte es sein das ich fortan Blutverdünner nehmen muss. Allerdings ist mir nicht bekannt das man dieses Anhand einer Urinprobe diagnostizieren kann. Die Blutprobenauswertung war schon im Juni. Davon hatte man mir damals nichts erzählt.
Was aber noch blöder ist: Gammopathie. Da gehts um irgendwelche M Proteine die Theater machen. Bis auf Knochenmarktransplantation gibts da groß keine Möglichkeit. Diese Diagnose lässt sich schon mit Urin stellen. Hilfreich ist die Diagnose mit weiteren Parametern, aus beispielsweise Blut zu sichern. So wie ich das verstanden habe steigt das Risiko einer ernsten Erkrankung (Auto immun oder Krebs) innerhalb der kommenden 5-20Jahre dramatisch an. Es wurden schon jetzt 2 Tumormarker für Darmkrebs gefunden. Beide Marker sind Verlaufswerte und an sich alleine wenig aussagekräftig. Die Auswertung der Diagnose Tumormarker war schon und man versicherte mir das ich mir keine Sorgen machen müsse.

Jetzt ist die Frage wie ausgeprägt die Gammopathie und Thrombophilie ist. Wenn beides eher unauffällig ist (also ohne Symptome) kann es sein das nicht behandelt wird weil schlicht weg nur Symptombezogen behandelt werden kann. Mich beunruhigt das nun extrem. Morgen weiß ich darüber mehr. Da ist Auswertung. Ich würd mir am liebsten jetzt ne 1000mg Baldriandröhnung geben und bis morgen zum Termin durchpennen.

Edit:
Ansonsten Benzos nach Bedarf. 0.25mg etwa 1-2x pro Monat.
Bekommt man von solch geringen Konsum auch Absetzerscheinungen?

Arianrhod
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von Arianrhod » Donnerstag, 09.08.18, 21:45

Hallo Knuddiz,

meine Frage war auch nur, um dich besser zu beraten.
Was du beschreibst, sagt ja auch viel über Intoxikation (VErgiftung) . Nur so viel ich weiss, belasteten alle Pp das angeschlagene System noch mehr.
Hast du auch schon mal daran gedacht, einen Heilpraktiker/ naturkundlich ausgerichteten Mediziner /TCM - Arzt aufzusuchen um ein Ausleitungsverfahren zu beginnen?
http://infothek-gesundheit.de/schwermet ... verfahren/

liebe Grüße Arianrhod
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knuddlz
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von knuddlz » Donnerstag, 09.08.18, 22:59

Was ist Pp?
Ich beginne in 4 Wochen die Ausleitung mittels Chelatbildner als Infusion.
Ich habe für die nächsten 10 Monate 10 Termine.
Darüber hinaus sollen alle 4 Wochen auch für die kommenden 10 Monate ein Zahn saniert werden
Da habe ich Jahre etwas von. Die Füllungen bleiben provisorisch für 2 Jahre drin und werden dann nochmals erneuert damit das Schwermetall im Zahn in die Füllung geht die nach 2 Jahren ersetzt und entgültig eingebracht wird.

Ich lese auch schon fleißig um mich einzuordnen.
Mein Wert von 50mcg/g Kreatinin hört sich extrem hoch an. Insbesondere da die Klinik dort nur Patienten bis 25mcg/g Kreatinin hatten.
Und im Internet sind oftmals auch nur Fallbeispiele von 10-30mcg/g Kreatinin beschrieben. Alles darüber hinaus ist recht selten.

Diese Publikation macht Hoffnung.
https://www.foccusfinder.com/entgiftung ... xikologie/
Therapieansatz. Kleiner 50mcg/g Kreatinin wird im 12 Wochenabstand therapiert.
50-100 alle 4 Wochen wo ich hinein falle.
Ab 1000mcg/g Kreatinin wird wöchentlich therapiert.

Aus dieser Publikation ist zu entnehmen das ab 50mcg/g Kreatinin Symptome faktisch auftreten.
Dem kann ich quasi zustimmen. Die Symptomatik häufte sich ab Spätsommer 2017 und führte sich speziell ab Dezember 2017 energischer fort bis hin zur täglichen Chronifizierung ab ca Mai/Juni 2018. Nach dem Mobilisationstest vor 3 Wochen begann es nochmals schlimmer zu werden.
Ich mach mich eigentlich schon in die Hose wenn ich Erfahrungsberichte lese von Leute die nur 10mcg/g haben. Allerdings beruhigt es das es mit über 1000mcg/g noch massig Luft nach oben ist.

Meine Symptome, die psychischer Natur sein sollen werde in den meisten Publikationen als Quecksilbervergiftung beschrieben.
Da kann man mal wieder sehen was für Pflaumen die Ärzte doch sind. Ich habe vor über 2 Jahren bei meinen Hausarzt einen Quecksilbertest im Serum machen lassen. Ich hatte den aufgeklärt das das nichts bringt weil die Schwermetall im DEpots gelagert sind. Organe, Knochen Gewebe. Diese kommen da nur mittels Mobilisation raus. Der Dussel meinte das braucht man nicht. Die gucken da tiefer rein und sehen die Belastung. Ich wäre mit der Infusionstherapie jetzt mit Sicherheit fertig. Aber nöö. Mobilisation brauch man nicht...

Das THema ist ja alles recht frisch. Und ich habe die Auswertung kopiert und habe die heute gleich zu meinen zweiten Hausarzt geschickt.
Selbe Praxis. Erste Reaktion. Das ist mir zu krass. Habe ich keien Ahnung von. Wer bestimmt denn überhaupt die Referenzwerte?
Ich habe ihn dann aufgeklärt und ihm gebeten mir eine Anlaufstelle zur Ausleitung hier in der Nähe herauszusuchen. Denn ich bin Wohnhaft in Magdeburg und müsste zum ausleiten nach Erfurt. Er hatte keine Idee. Schlussendlich hat er mir eine Anlaufstelle in Berlin heraus gesucht.
Ich fahre aber die nächsten Tage in die Uniklinik und suche da jmd der sachkundig ist. Kann ja nicht sein das Akutpatienten immer nach Berlin deportiert werden müssen um therapiert werden zu können. Irgendwas muss es hier auch geben.

Im Umkehrschluss sollte jeder der mehr als 10 Amalgamfüllungen hat dem mal nachgehen. WEr nur 2-3 Füllungen hat den seine Belastung ist moderat. Ab 8 Füllungen wird es kritisch und man neigt dazu die 50mcg/g Marke zu knacken die typische Symptome Psychischer Störungen mit sich bringen! Somatische Störungen, Depressionen, Ängstlichkeit ect. pp..

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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von Arianrhod » Freitag, 10.08.18, 13:42

knuddlz hat geschrieben:
Donnerstag, 09.08.18, 22:59
Was ist Pp?
Hallo, das ist die Abkürzung für Psychopharmaka. Sie belasten dein irritiertes Nervensystem noch mehr. Es gibt gute Chancen, dass es dir nach einer Entgiftung besser geht , drück dir die Daumen.

liebe Grüße Arian
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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von knuddlz » Samstag, 11.08.18, 17:36

Danke schön.
Ich bin über google auf dieses Forum gestoßen.
Da hat einer Benzos mit Magnesium rausgedrückt.
Es gibt doch bestimmt auch Stoffe die SSRI's aus den Zellen rausdrängen oder?
Wäre wichtig zu wissen welche, dann sollte die ganze Sache Angenehmer und schneller von statten gehen.
Ich vermute mal durch meine sehr geringe Exposition an Benzos, der relativ geringen und kurzen Einnahme von Opripramol wird sich bei mir nicht viel angesammelt haben. Hinzu kommt das ich gute Enzyme habe zum entgiften. Das wurde im Sportzentrum im Rahmen der Vorbereitung der Schwermetallausleitung gleich mit bestimmt.

Ich muss aber auch sagen das mein Körper jegliche Substanzen gut absorbiert und gute Wirkung zeigt.
An ungünstigen Tagen könnte ich durch CocaCola schon ein Marathon laufen so hippelig bin ich.
Gut das ich kein Kaffeetrinker bin.

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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von padma » Samstag, 11.08.18, 17:55

hallo Knuddlz, :)
Da hat einer Benzos mit Magnesium rausgedrückt.
Es gibt doch bestimmt auch Stoffe die SSRI's aus den Zellen rausdrängen oder?
Weder kann man Benzos mit Magnesium aus den Zellen bekommen, noch ist das bei SSRI möglich.
Der Körper verstoffwechselt diese Substanzen und baut sie dabei ab. Das Problem sind nicht in erster Linie, die Reste von Substanzen, die noch im Körper sind, sondern die Veränderungen, die sie im ZNS bewirkt haben. Diese muss das ZNS rückgängig machen und das braucht seine Zeit.

Was ist dein Anliegen bei uns im Forum?
Quecksilbervergiftung und anderen Chemikalienbelastungen und Entgiftung ist nicht unser Gebiet hier. Ich denke, in einem anderen Forum kann man dir besser weiterhelfen. Vielleicht hier http://www.symptome.ch/vbboard/

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von knuddlz » Montag, 13.08.18, 14:36

Ich brauche jetzt Medizin gegen meine Schwermetallvergiftung die mir folgende Symptome macht.

Leghastenie
Konzentrationsschwäche
Vergesslichkeit
Extreme Müdigkeit
Magenschmerzen
Kribbeln an Arme und Beine
Grippeartige Symptome
Panikattacken
Angstzustände
Viele Pickel am Rücken
Ekzeme an den Armen
Blähbauch und Blähungen
Teilweise leichter Schwindel wenn die Augen zu sind
Geistige Erschöpfung
Verschwommenes Sehen
Muskelschmerzen
Tinnitus
Leichte Übelkeit

Aktuell nehme ich seit 3 Tage 0.25 Lorazepam in der Nacht.
Das muss schnellst möglich aufhören. Die Symptome der
Schwermetallvergiftung werden wohl über mindestens 3-4
Monate bestehen bleiben. Zu den Nervengiften gehören

Aluminium
Blei
Quecksilber
Thallium

Schwermetalle gehen auch auf die Schleimhäute. Das erklärt meine Magenschmerzen.
Aluminium
Blei
Quecksilber
Strontium
Thallium
Zirkonium

Überbelastet bin ich auch mit Wolfram Wismut. Wo die ausgeschieden werden konnte ich noch nicht ermitteln.
Stoffe die Grenzwertig sind ist Arsen, Zinn und Palladium. Was die machen und wo die hingehen ist auch noch unklar.
Das wird einige Tage dauern bis ich da durchgestiegen bin.

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Re: knuddlz: Meine Problemchen und ich (Somatisch)

Beitrag von padma » Montag, 13.08.18, 17:05

hallo Knuddlz, :)

hast du meinen Beitrag gelesen?

padma schrieb:
Was ist dein Anliegen bei uns im Forum?
Quecksilbervergiftung und anderen Chemikalienbelastungen und Entgiftung ist nicht unser Gebiet hier. Ich denke, in einem anderen Forum kann man dir besser weiterhelfen. Vielleicht hier http://www.symptome.ch/vbboard/
Aktuell nehme ich seit 3 Tage 0.25 Lorazepam in der Nacht.
Das muss schnellst möglich aufhören. Die Symptome der
Schwermetallvergiftung werden wohl über mindestens 3-4
Monate bestehen bleiben.
Lorazepam macht sehr schnell abhängig. Bereits ab 10 Tagen kann eine körperliche Abhängigkeit bestehen.

Bitte suche dir bzgl. deiner Problematik Hilfe in einem Forum, das sich damit auskennt.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


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Welches AD

Beitrag von knuddlz » Dienstag, 16.07.19, 19:54

Hallo,
ich ziehe es in Betracht wieder Antidepressiva zu nehmen.
Warum?
Das was ich prophylaktisch unternehme, und die Akuttherapie reicht nicht aus.
Ich wünsche Unterstützung eines Antidepressivas.

Hauptprobleme:
Körperliche Anspannung (chronisch) - starke Probleme im Schulter/Nackenbereich
Muskelschmerzen an Arme und Beine bei Überlastung und Stress
Mir fällt es schwer abzuschalten

Therapie:
Psychotherapie ( Gesprächstherapie seit 2 Jahren)
Physiotherapie 6x im Monat seit 1 Jahr
2-3x die Woche leichter Sport ( zur Zeit 0 [vermutlich habe ich deswegen zur Zeit so große Schmerzen])
Fahrrad fahren 60-100km/Monat (mit Motorunterstützung)
Täglich eine obligatorische Pause von ca 60min - in der Regel 15-16Uhr.
Täglich 10min auf den Faszienball rumrollen (Triggerpunkte)

Details:
Ich arbeite in der Regel nur noch 6h/Tag - Selbstständig. Und versuche das Stresslevel niedrig zu halten.
Habe viel Stress der sich zur Zeit nicht abschalten lässt (Jobcenter [ Bis zu 1500 Blatt Papier pro Jahr, Gerichtsprozesse die ich immer gewinne, Nötigungen ect. pp.]/Ausländerbehörde/ drohende Scheidung vorerst abgewendet, Jetzt kommt noch ein unfähiger Steuerberater hinzu [ der alte ging im Januar in Rente])

Hürden:
meine Mitrochondrien arbeiten nicht mehr so toll dadurch bin ich etwas müde.
Schilddrüse arbeitet am Limit - Werte noch ok, aber Schilddrüse stark vergrößert (11cm) - dadurch leicht müde.
Testosteronwert von 170 (optimal wäre wenn der Wert 2-3mal höher wäre. Unterer Grenzwert liegt bei ca 240) Dadurch müde.
Phosphatmangel - Dadurch müde.

Subjektives Empfinden:
Ich nehme mir etwas vor, schaffe es in der Regel aber nicht weil etwas dazwischen kommt oder etwas länger dauert.
Es ist mir egal wenn ich das was ich will nicht schaffe. Beeilen tue ich mich dennoch.
Egal was ich mache. Die Schultern gehen immer nach oben. Beim Essen, bei kochen, beim Tv gucken, beim arbeiten sowieso...
Das erklärt meine Schulter Nackenbeschwerden

Mein Neurologe sagt Duloxetin. Aber das macht wach und aktiviert. Damit wäre ich vermutlich noch mehr angespannt und die Beschwerden würden dahingehend steigen. Das möchte ich nicht.

Ich vertraue schon Ärzten, aber ich kontrolliere immer gerne das was die mir raten. Damit bin ich bisher am besten gefahren.
Ich suche auch selbst Alternativen, so jetzt auch. Ich hoffe auf eure Unterstützung.

Ich habe mal 3 Monate Opripramol genommen. Es dämfte etwas und ich hatte nicht mehr so viel Brainzaps und Panikatacken.

Danke im Voraus.

Towanda
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Beiträge: 2364
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23

Re: Welches AD

Beitrag von Towanda » Dienstag, 16.07.19, 20:18

Hallo Kuddlz,

ich denke nicht, daß Du in diesem Forum mit Deiner Frage richtig bist, wir sind ein pharmakritisches Forum, das sich in erster Linie mit dem Absetzen von PP beschäftigt.

Du hast diese Frage ja schon mal in Deinem ersten thread gestellt und darauf einige Antworten bekommen: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 78#p263378

Gruß, Towanda
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26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin
24.10.19 - 1,65 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

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