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Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

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Kuenstlerin
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Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin » Mittwoch, 08.08.18, 13:35

Hallo,

Vor 11 Jahren, nach der Geburt meines dritten Kindes wurde bei mir (weibl.,48 J.) eine Generalisierte Angsstörung und Zwangsstörung diagnostiziert.
Seit dem nehme ich Citalopram (20mg) und Pregabalin (3 x 150 mg). Sieben Jahre lang habe ich im Rahmen einer christlichen Gesprächstherapie meine persönlichen Probleme bearbeitet. In Absprache mit meinem Arzt, habe ich die Mittagsdosis von Pregabalin von 150 mg auf 75 mg reduziert. Und das klappt seit zwei Wochen ganz gut. Ich hatte auch schon versucht das Citalopram abzusetzen. Weiter als 10 mg bin ich nicht runtergekommen. Also versuche ich es jetzt mit Pregabalin. Mein Ziel ist aber, allgemein von den Medikamenten weg zu kommen. Deshalb suche ich mir zur Zeit auch eine weitere psychologische Begleitung. Wie ist Eure Erfahrungen, kann man irgendwann ohne Medikamente leben?

Liebe Grüße an alle hier
Zuletzt geändert von padma am Mittwoch, 08.08.18, 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzername und Wirkstoffname ergänzt
1990 Diagnose beidseitige Innenohrhochtonschwerhörigkeit, ohne Geräteversorgung an Taubheit grenzend.
1990 Hörgeräteversorgung

Seit Kindheit an: sehr stressempfindlich, Selbstzweifel, mangelndes Selbstvertrauen,
während Pubertät und junge Erwachsenenzeit immer wieder Zeiten von Dysthymie und vegetativer Dystonie

Ausgangssymptome: Seit Dezember 2007; starke innere Unruhe bei gleichzeitiger Erschöpfung, Angst- und Zwangsgedanken, Sorgen, Grübeln, Reizbarkeit, starkes Schlafbedürfnis
2009 Diagnose: Generalisierte Angststörung

Medikation:
-Citalopram 1x 30 mg 1-0-0

-Pregabalin 3 x 150 mg 1-1-1

Nebenwirkungen: Libidoverlust, Gewichtszunahme (ca. 7 Kilo)

Frühere Absetzversuche:
Citalopram erfolgreich auf 20 mg reduziert; dann 10 mg über mehrere Wochen, dann wieder Aufdosierung auf 20 mg, wegen Wiederauftreten von Symptomen: Unruhe, Ängste, Zwangsgedanken, Hypochondrie, seitdem konstant auf 20 mg
Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

Ergänzungsmittel: Magnesium 400 mg (1-0-0)
Ernährungsumstellung /verstärkt Bewegung: Normalgewicht erreicht

Aktueller Absetzverlauf:
Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
seit Ende Juli 2018 um 75 mg am Mittag reduziert, (also 150-75-150)

Mitte August 2018: seit 3 Tagen leichter Schwindel, Benommenheit und leichte Gedächnisprobleme,
ansonsten keine Auffälligkeiten, psychisch gesehen geht es mir eher besser.

Nach ca. 3 Wochen Reduktion: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelsteifigkeit, Nase im Wechsel verstopft oder läuft.
18.8. nur noch Rückenschmerzen durch
Muskelverspannungen
Dosis 150 - 75 - 150 bis mindestens Mitte September



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Tapira
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Tapira » Mittwoch, 08.08.18, 16:55

Hallo Künstlerin,
willkommen im Forum :)
Ich hoffe doch sehr, dass ich und du hoffentlich auch, irgendwann ohne diese Medikamente leben können! Darauf baue ich :)
Wie bist du denn das Absetzen des Citaloprams angegangen? In welchen Schritten hast du reduziert?
Beim Pregabalin kenne ich mich nicht aus, da meldet sich sicherlich noch jemand bei dir.
Insgesamt kann ich dir nur raten, hier im Forum möglichst viel selbst zu lesen - da findet man auf fast jede Frage eine Antwort!
Liebe Grüße
Tapira
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von padma » Mittwoch, 08.08.18, 18:16

hallo Künstlerin, :)

auch von mir willkommen.

Hier zunächst unser Einführungstext:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein. Du findest sie hier: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 46&t=15035


Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
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Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.app.php/rules

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.


Zu deinem Anliegen,

Da du die beiden Medikamente bereits seit 11 Jahren nimmst, ist es besonders wichtig, sehr kleinschrittig vorzugehen.
habe ich die Mittagsdosis von Pregabalin von 150 mg auf 75 mg reduziert. Und das klappt seit zwei Wochen ganz gut.
Das war ein recht grosser Schritt. Bei einer Gesamtdosis von 450 mg, wäre eine Redukton um 10 % 45 mg gewesen. Du bist noch sehr hoch in der Dosis, da kann deine Reduktion gut gehen. Ich würde vor der nächsten Reduktion mindestens 6 - 8 Wochen (wegen der grossen Reduktion) bleiben und dann nur noch jeweils 10 % der aktuellen Dosis alle 4 - 6 Wochen reduzieren.
Ich hatte auch schon versucht das Citalopram abzusetzen. Weiter als 10 mg bin ich nicht runtergekommen.
Vermutlich waren auch da deine Reduktionen viel zu gross und du hattest Absetzsymptome bekommen.
Mein Ziel ist aber, allgemein von den Medikamenten weg zu kommen. Deshalb suche ich mir zur Zeit auch eine weitere psychologische Begleitung.
Speziell zum Absetzen brauchst du keine weitere psychologische Begleitung, wenn du deine Themen bereits bearbeitet hast. Es kann natürlich sein, dass während des Absetzprozesses weitere Themen hoch kommen, dann kann eine Unterstützung hilfreich sein.

Oder meinst du einen Psychiater? Leider ist es so, dass die meisten Ärzte sich mit risikominimierendem Absetzen nicht auskennen, und daher keine wirkliche Hilfe beim Absetzprozess sind.
Wie ist Eure Erfahrungen, kann man irgendwann ohne Medikamente leben?
Ja, das kann man, wenn man bereit ist, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und auch mal unangenehme Gefühle auszuhalten.

Hier findest du was zum Umgang mit Angst https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=11591,
hier zu Zwangsgedanken https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=4&t=15068 und https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=10801


Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
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Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin » Freitag, 10.08.18, 9:18

Guten Morgen,

padma und Tapira, ich danke Euch sehr für die lieben Begrüssungsworte. Als Nächstes werde ich erstmal viel lesen ... um einen Überblick zu bekommen. Auch habe ich mich noch nie in einem Forum ausgetauscht. Also da gibt es noch Einiges zu lernen.

Den Hinweis sehr kleinschrittig vorzu- gehen, werde ich beherzigen und das Pregabalin sehr langsam reduzieren. Erst wenn das geschafft ist, werde ich das Citalopram angehen.

Allerdings habe ich auch den Eindruck, dass mein Psychater mir lieber weiterhin die Medikamente verschreiben würde. Ich vertrage sie gut, sie funktionieren bei mir, also warum experimentieren? So argumentiert er.

Aber ich habe mich entschieden, einen anderen Weg zu gehen, ohne Medikamente. Allerdings bleibt bei mir die Unsicherheit und der Zweifel, ob es die richtige Entscheidung ist. Aber das gehört wohl auch dazu und gilt auszuhalten.

Ich wünsche Euch einen guten Tag - allein heute morgen unbekannterweise so freundliche Worte zu lesen, lässt mich meinen Tag viel positiver beginnen. Danke dafür!

die Kuenstlerin
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-Citalopram 1x 30 mg 1-0-0

-Pregabalin 3 x 150 mg 1-1-1

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Nach ca. 3 Wochen Reduktion: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelsteifigkeit, Nase im Wechsel verstopft oder läuft.
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin » Dienstag, 14.08.18, 13:01

Hallo,

ich möchte doch gerne noch eine Frage stellen. Da ich mit der Reduktion von Pregabalin (siehe Signatur) ganz gut klar komme, bis auf leichte Benommenheit, möchte ich die nächsten 4 Wochen bei dieser Dosierung bleiben. Wenn die Benommenheit eine Entzugserscheinung ist, sollte sie sich ja irgendwann legen, oder?

Die nächsten Schritte werden definitiv kleiner. Ich denke so an eine Reduktion in 25 mg - Schritten. Welcher Zeitpunkt wäre dann günstig? Mittags weiter zu reduzieren oder an der Morgen- bzw. Abenddosis zu kürzen? Oder ist das egal, weil es ja eine Gesamtdosis gibt?

Vielen Dank schon mal für Eure Mühe,
liebe Grüße, die Kuenstlerin
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Citalopram erfolgreich auf 20 mg reduziert; dann 10 mg über mehrere Wochen, dann wieder Aufdosierung auf 20 mg, wegen Wiederauftreten von Symptomen: Unruhe, Ängste, Zwangsgedanken, Hypochondrie, seitdem konstant auf 20 mg
Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

Ergänzungsmittel: Magnesium 400 mg (1-0-0)
Ernährungsumstellung /verstärkt Bewegung: Normalgewicht erreicht

Aktueller Absetzverlauf:
Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
seit Ende Juli 2018 um 75 mg am Mittag reduziert, (also 150-75-150)

Mitte August 2018: seit 3 Tagen leichter Schwindel, Benommenheit und leichte Gedächnisprobleme,
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Towanda1 » Dienstag, 14.08.18, 13:15

Kuenstlerin hat geschrieben:
Dienstag, 14.08.18, 13:01


Die nächsten Schritte werden definitiv kleiner. Ich denke so an eine Reduktion in 25 mg - Schritten. Welcher Zeitpunkt wäre dann günstig? Mittags weiter zu reduzieren oder an der Morgen- bzw. Abenddosis zu kürzen? Oder ist das egal, weil es ja eine Gesamtdosis gibt?
Hallo Künstlerin,

Du solltest die Reduktion nicht an einer mg-Zahl festmachen. Hier wird empfohlen, alle 4-6 Wochen 10% der letzten Dosis. Aus dem Bauch heraus würde ich als nächstes die Abenddosis reduzieren, aber das solltest Du abhängig davon machen, ob es Dir morgens oder abends besser geht.

LG Towanda
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11.02.18 - 22,50 mg Mirtazapin - Zustand stabilisiert sich, NW: leichte Muskel- und Gelenkschmerzen,
aber gut auszuhalten, hin und wieder Kribbelbeine
19.02.18 - Psychiatertermin - bei 22,5 mg bleiben
29.03.18 - 18,75 Mirtazapin
07.04.18 - wegen Gewichtszunahme Intervallfasten begonnen
14.05.18 - Psychiatertermin - Kribbelbeine sind schlimmer geworden, Empfehlung: Mirtazapin auf 15 mg reduzieren
22.05.18 - 15,00 mg Mirtazapin - 3 Tage später leichte Stimmungsschwankungen, 1 x Drehschwindel,
insgesamt nicht so stabil, Tagesschwankungen, aber auszuhalten
26.06.18 - 5 Glob. Ciprofloxacin C30 einmal wöchentlich
30.06.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Wasserlösmethode
01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x tgl. Thyreoidea comp. 5 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin » Dienstag, 14.08.18, 13:33

Hallo Towanda,

dann brauche ich das Pregabalin aber in flüssiger Form, oder macht ihr die Kapseln auf und wiegt die entsprechende Menge ab?

Dann wäre mein nächster Schritt also 37,5 mg, dann ist es doch mit den 25 mg - Tabletten doch erstmal einfacher und auch weniger beim Ausschleichen. Später, wenn ich noch weiter unten bin und entsprechend geringere Schritte gehe, müsste ich sowieso anders abmessen bzw. wiegen.

Sollte man nur wieder aufdosieren, wenn man es nicht aushalten kann oder wenn überhaupt Entzugserscheinungen auftreten, ganz wird man das wohl nicht vermeiden können, nur abmildern, oder sehe ich das falsch?

Herzliche Grüße von der Kuenstlerin
1990 Diagnose beidseitige Innenohrhochtonschwerhörigkeit, ohne Geräteversorgung an Taubheit grenzend.
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Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 14.08.18, 19:16

hallo Künstlerin, :)
Wenn die Benommenheit eine Entzugserscheinung ist, sollte sie sich ja irgendwann legen, oder?
Ja, sie sollte sich legen.
dann brauche ich das Pregabalin aber in flüssiger Form, oder macht ihr die Kapseln auf und wiegt die entsprechende Menge ab?
Du kannst die Kapseln aufmachen und das Pulver entweder abwiegen (das brauchst du eine Feinwaage) oder die Wasserlösemethode anwenden. Das Pulver kann in Wasser gelöst werden.
Sollte man nur wieder aufdosieren, wenn man es nicht aushalten kann oder wenn überhaupt Entzugserscheinungen auftreten, ganz wird man das wohl nicht vermeiden können, nur abmildern, oder sehe ich das falsch?
Ganz lassen sich Entzugssymptome nicht immer vermeiden. Sie sollten jedoch im erträglichen Rahmen sein. Ich würde nicht erst dann aufdosieren, wenn es gar nicht mehr aushaltbar ist, sondern schon früher. Aber auch nicht gleich bei jedem Unwohlsein. Mit der Zeit findet man für sich selbst heraus, welche Entzugssymptome noch aktzetabel sind und wann man besser aufdosieren sollte.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin » Mittwoch, 15.08.18, 19:26

Liebe (r) padma,

ich danke Dir für Deine Hinweise. Die Benommenheit ist nicht so dramatisch. Und ansonsten fühle ich mich insgesamt leichter. Ich kann auch morgens besser aufstehen.

Ich belasse, wie geraten, meine jetzige Dosierung noch bis Mitte September.

Ist denn davon auszugehen, dass die Entzugssymptome stärker werden, je weniger Pregabalin ich nehme? Oder ist jeder Reduktionsschritt unabhängig vom vorherigen zu bewerten?

Fragen über Fragen. Vielleicht sollte ich nicht soviel darüber nachdenken.

Ich bin froh, dass ich diese Herausforderung mit Euch teilen darf.

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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Donnerstag, 16.08.18, 16:59

Hallo Künstlerin,

an sich kann jeder Absetzschritt unterschiedlich ausfallen.
Bei manch einem hier ist jedoch auch ein deutliches Muster zu erkennen, sie können ziemlich genau sagen, dass an Tag X Beschwerden auftreten, oft sogar, welche das sein werden.
Allerdings ist das individuell sehr unterschiedlich.

Was häufig vorkommt ist, dass ein bestimmter Schritt schwer fällt und es davor und danach wieder etwas besser läuft.

Grundsätzlich ist es auch so, dass bei niedrigerer Dosis noch überproportional viele Rezeptoren frei gelegt werden und das Absetzen dann häufig schwerer fällt.
Andererseits merken dann Viele auch, dass sich die Nebenwirkungen des Medikamente legen und sie sich wacher und fitter fühlen.

LG Ute
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von lakeSonne1 » Donnerstag, 16.08.18, 18:04

hi,
Andererseits merken dann Viele auch, dass sich die Nebenwirkungen des Medikamente legen und sie sich wacher und fitter fühlen.
Nur ganz kurz: das kann ich eindeutig bestätigen.

Gruß,
lake
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Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: 20.3.16 -3.9.16 von 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE: 3.9.2016 - 2.3.2017: 15mg
2017:
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2018:
2.1.18: 10,0mg
.....Tag 1-15 Tag läuft sehr gut
.....Tag 17-20: Übelkeit / Brain Fog, neuro Emos, Einschlafstörung (Cortisolausschüttung) mit dicken, geröteten Händen
.....Tag21-22: Angst, Panik, Neuro-Emos
12.3.18: 9,3mg
.....Tag 1-7 alles ok
.....Tag 8: zurück auf 9,5mg wg. starken Symptomen (Matschbirne, PA, Übelkeit, Zaps, Schlapp)
.....Tag 8-12 Heftige Symptome: Matschbirne, Zaps, PAs
.....13-30 ok
21.4.18: 8,9mg (d.h. Reduktion um 0,6mg)
.....Tag 0-5 ok
.....Tag 6: Neuro Aggressionen, Kopf+Nackenschmerzen, leichte Migräne
.....Tag 7-10 ok
.....Tag 10-16: heiße, dicke und rote Hände beim einschlafen und aufwachen, Migräne, Übelkeit, Matschbirne, Bodyzaps, Übelkeit, Nadelstiche auf Haut, Sehstörungen
.....Tag 17-21: heisse Hände bei Einschlafen
.....Tag 22-23: Angstzustände, leichte Depri
2.6.18: 8,8mg Cita
9.6.18: 8,7mg Cita
15.6.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 25 (von ehemals 50)
20.6.18: 8,6mg Cita
16.7.18: Medi-Plan Änderung: Thyronajod auf 0
17.7.18: 8,5mg Cita: wegen Thyronajod absetzten nur langsames, vorsichtiges Absetzten des Cita. Will Körper nicht überfordern
23.7.18 8,4mg Cita
9.8.18 8,3mg Cita
14.8.18: 8,2mg Cita
26.8.18: 8,1mg Cita

Tapira
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Tapira » Donnerstag, 16.08.18, 18:07

Ululu 69 hat geschrieben:
Donnerstag, 16.08.18, 16:59
Andererseits merken dann Viele auch, dass sich die Nebenwirkungen des Medikamente legen und sie sich wacher und fitter fühlen.
Hallo,
dem schließe ich mich auch an :)
Liebe Grüße
Tapira
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Kuenstlerin
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin » Freitag, 17.08.18, 8:51

Guten Morgen,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen und Hinweise.

Ich habe so schwankende Symptome, insbesondere Kopfschmerzen und Rückenschmerzen und insgesamt so eine Muskelsteifigkeit. Außerdem ist meine Nase im Wechsel verstopft oder läuft.

Insgesamt fühle ich mich körperlich ziemlich angezählt und obwohl es auszuhalten ist, tendiere ich dazu, eine kleine Menge zusätzlich zu nehmen, also statt mittags 75 mg auf 100 mg zu gehen und danach in Minischritten weiterzumachen. Sind ja dann immer noch 50 mg weniger als vorher.

Das müsste doch mit einer Feinwaage machbar sein. So wie ich das verstanden habe, könnte ich das Pulver aus den Kapseln dann in Wasser verrührt trinken?!

Dann wähle ich den langsamen Weg 😎 und hoffe auf mehr Lebensqualität.

Liebe Grüße und eine gute Zeit, die Künstlerin 🎨
1990 Diagnose beidseitige Innenohrhochtonschwerhörigkeit, ohne Geräteversorgung an Taubheit grenzend.
1990 Hörgeräteversorgung

Seit Kindheit an: sehr stressempfindlich, Selbstzweifel, mangelndes Selbstvertrauen,
während Pubertät und junge Erwachsenenzeit immer wieder Zeiten von Dysthymie und vegetativer Dystonie

Ausgangssymptome: Seit Dezember 2007; starke innere Unruhe bei gleichzeitiger Erschöpfung, Angst- und Zwangsgedanken, Sorgen, Grübeln, Reizbarkeit, starkes Schlafbedürfnis
2009 Diagnose: Generalisierte Angststörung

Medikation:
-Citalopram 1x 30 mg 1-0-0

-Pregabalin 3 x 150 mg 1-1-1

Nebenwirkungen: Libidoverlust, Gewichtszunahme (ca. 7 Kilo)

Frühere Absetzversuche:
Citalopram erfolgreich auf 20 mg reduziert; dann 10 mg über mehrere Wochen, dann wieder Aufdosierung auf 20 mg, wegen Wiederauftreten von Symptomen: Unruhe, Ängste, Zwangsgedanken, Hypochondrie, seitdem konstant auf 20 mg
Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

Ergänzungsmittel: Magnesium 400 mg (1-0-0)
Ernährungsumstellung /verstärkt Bewegung: Normalgewicht erreicht

Aktueller Absetzverlauf:
Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
seit Ende Juli 2018 um 75 mg am Mittag reduziert, (also 150-75-150)

Mitte August 2018: seit 3 Tagen leichter Schwindel, Benommenheit und leichte Gedächnisprobleme,
ansonsten keine Auffälligkeiten, psychisch gesehen geht es mir eher besser.

Nach ca. 3 Wochen Reduktion: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelsteifigkeit, Nase im Wechsel verstopft oder läuft.
18.8. nur noch Rückenschmerzen durch
Muskelverspannungen
Dosis 150 - 75 - 150 bis mindestens Mitte September



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padma
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 17.08.18, 18:37

hallo Künstlerin, :)
tendiere ich dazu, eine kleine Menge zusätzlich zu nehmen, also statt mittags 75 mg auf 100 mg zu gehen und danach in Minischritten weiterzumachen. Sind ja dann immer noch 50 mg weniger als vorher.
25 mg mehr ist zwar recht viel, da du aber um 75 mg reduziert hattest, könnte das passend sein. Alternativ könntest du auch etwas weniger erhöhen, z.B. nur um 15 mg. Geh da nach deinem Gefühl.
Das müsste doch mit einer Feinwaage machbar sein. So wie ich das verstanden habe, könnte ich das Pulver aus den Kapseln dann in Wasser verrührt trinken?!
Ja, das ginge so. Du brauchst allerdings nicht unbedingt eine Feinwaage. Du kannst den ganzen Kapselinhalt in eine bestimmte Menge Wasser, z.B. 100 ml tun, und dann die Menge trinken, die du benötigst. https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 53#p257753 unter Wasselösemethode
Video viewtopic.php?f=43&t=14698

liebe Grüsse,
padma
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin » Samstag, 18.08.18, 20:23

Guten Abend,

da die Muskelschmerzen im Rücken lästig aber auszuhalten sind, habe ich beschlossen, doch nicht aufzudosieren, sondern erstmal abzuwarten, ob sich die Schmerzen wieder geben. Ich glaube, etwas besser ist es schon.

Wirklich schlimm ist aber für mich die Erkenntnis, dass ich da gefährliche Medikamente nehme, was ich von meinem Arzt so nie vermittelt bekommen habe. Eher so, dass ich das Medikament bräuchte, weil meine Gehirnchemie sonst nicht funktionieren würde. Und hat ja auch funktioniert, mit Medikamenten. Aber was macht das mit mir und meinem Gehirn, wie schädlich ist das alles? Wenn ich hier im Forum lese, wird mir ganz anders - wenn ich höre und lese, dass Entzugssymptome Monate und Jahre anhalten können (nicht müssen). Diese Aussicht stresst mich schon ein wenig. Ich versuche die Tipps zu befolgen und ruhe mich viel aus, bewege mich viel und lenke mich mit meiner Arbeit und meinen Hobbies ab. Aber dieser ganze Prozess benötigt eine Menge Ausdauer.

Ich wünsche uns allen Kraft und Zuversicht!

Liebe Grüße, die Künstlerin 🎨
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1990 Diagnose beidseitige Innenohrhochtonschwerhörigkeit, ohne Geräteversorgung an Taubheit grenzend.
1990 Hörgeräteversorgung

Seit Kindheit an: sehr stressempfindlich, Selbstzweifel, mangelndes Selbstvertrauen,
während Pubertät und junge Erwachsenenzeit immer wieder Zeiten von Dysthymie und vegetativer Dystonie

Ausgangssymptome: Seit Dezember 2007; starke innere Unruhe bei gleichzeitiger Erschöpfung, Angst- und Zwangsgedanken, Sorgen, Grübeln, Reizbarkeit, starkes Schlafbedürfnis
2009 Diagnose: Generalisierte Angststörung

Medikation:
-Citalopram 1x 30 mg 1-0-0

-Pregabalin 3 x 150 mg 1-1-1

Nebenwirkungen: Libidoverlust, Gewichtszunahme (ca. 7 Kilo)

Frühere Absetzversuche:
Citalopram erfolgreich auf 20 mg reduziert; dann 10 mg über mehrere Wochen, dann wieder Aufdosierung auf 20 mg, wegen Wiederauftreten von Symptomen: Unruhe, Ängste, Zwangsgedanken, Hypochondrie, seitdem konstant auf 20 mg
Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

Ergänzungsmittel: Magnesium 400 mg (1-0-0)
Ernährungsumstellung /verstärkt Bewegung: Normalgewicht erreicht

Aktueller Absetzverlauf:
Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
seit Ende Juli 2018 um 75 mg am Mittag reduziert, (also 150-75-150)

Mitte August 2018: seit 3 Tagen leichter Schwindel, Benommenheit und leichte Gedächnisprobleme,
ansonsten keine Auffälligkeiten, psychisch gesehen geht es mir eher besser.

Nach ca. 3 Wochen Reduktion: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelsteifigkeit, Nase im Wechsel verstopft oder läuft.
18.8. nur noch Rückenschmerzen durch
Muskelverspannungen
Dosis 150 - 75 - 150 bis mindestens Mitte September



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Kuenstlerin
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin » Sonntag, 19.08.18, 14:49

Hallo,

ich möchte gern noch eine Frage zu einem Symptom stellen.
Ca. 18 Tage nach der Reduktion von Pregabalin sind diese Rückenschmerzen aufgetaucht, über Nacht.
Ich fühle mich unbeweglich, kann den Rücken fast nicht beugen, es ist fast wie ein Muskelkrampf bzw. Ziehen in der Muskulatur. Die Schmerzen halten jetzt seit 5 Tagen an. Da ich bisher diese Art von Rückenschmerzen nicht kannte, denke ich, dass es eine Entzugserscheinung ist.

Meine Hausärztin meint, dass das Pregabalin halt alles gedeckelt hat. Aber diese Probleme hatte ich gar nicht, als ich das Pregabalin bekam. Ich hoffe, mein Körper kriegt das auch ohne Pregabalin wieder hin. Die Aussicht auf eine längere Zeit mit diesen Schmerzen, andere Symptome habe ich derzeit zum Glück nicht, ist auch nicht gerade toll.

Vielleicht hat jemand eine ermutigende Antwort auf die Frage:"Geht das wieder weg????"

Liebe Grüße
die Künstlerin
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 19.08.18, 15:39

Hallo Künstlerin,

oh je, das klingt wirklich schmerzhaft.
:x

Wenn es sich bei den Rückenschmerzen um eine Absetzreaktion handelt, werden sie wieder verschwinden.

Muskelverspannungen sind häufig beim Absetzen, vielleicht steckt das bei dir dahinter ?

Hier ist ein Thread dazu.

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=11493

Und hier einer über Schmerzen allgemein.

https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=13702

LG Ute
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin » Sonntag, 19.08.18, 19:01

Liebe Ute,

ich bedanke mich für die prompte Rückmeldung.

Falls die Rückenschmerzen eine Absetzsymptomatik sind, sollten sie wieder verschwinden, nur wann? Das weiß niemand. Und das stresst mich. Es ist dieses ständige Zweifeln, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Allerdings glaube ich, dass ich es noch gut getroffen habe, im Vergleich mit den Schicksalen, die mir hier begegnen. Deshalb werde ich auch nicht jammern und mein Leben so gut wie möglich weiterleben. Ich will am Ende dieses Weges keine Psychopharmaka mehr nehmen.
Es ist eine große Hilfe, zu erfahren, wie Andere diesen Schritt bewältigen bzw. bewältigt haben.

Ich schätze und bewundere außerordentlich Euren Einsatz und Eure Zuwendung in diesem Forum. Vielen, vielen Dank.

Liebe Grüße von Karen
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kekskatze » Sonntag, 19.08.18, 19:12

Hallo Künstlerin :)
Und herzlich willkommen hier :D

Vieles was Du so beschreibst, erkenne ich wieder, vor allem das Entsetzen womit Ärzte mich über Jahre vollgepumpt haben :shock: Aber auch die laufende/verstopfte Nase :roll:
Ich hab heute seit längerem mal wieder etwas mehr Muse (und Konzentration) gehabt und im Forum gestöbert. Und ich habe ein sehr ausgeprägtes Bedürfnis, mich mit einem Megaphon ins Stadtzentrum zu stellen und die Leute zu warnen, oder alternativ meine früheren Ärzte zu verhauen :? :whistle: :frust:
Das Pregabalin hab ich auch noch (irgendwann hoffentlich) vor mir :o Aber ich schweife ab...
Ich wollte nur ein herzliches Willkommen da lassen :party2: :D

Liebe Grüße von der Kekskatze
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Stimmungsschwankungen, Selbstverletzungen, Antriebslosigkeit (schleichender Beginn ca Mitte 2005)
2007 Diagnose Borderline (ab 2007 bis Mai 2015 immer wieder Aufenthalt in psychiatrischen Kliniken mit immer wieder neuen Medikamentenumstellungen, für diesen Zeitraum kann ich mich beim besten Willen nicht mehr an all die verschiedenen Medikamente und Dosierungen erinnern)
2008 Schlafstörungen erstmalig Verschreibung von Zopiclon, seither durchgängig täglich 7,5 mg Zopiclon (bis Februar 2018)
Medikation seit Juni 2016, täglich 19:30 Uhr:
Zopiclon 7,5 mg
Pregabalin 150 mg
Promethazin 100 mg
Pregabalin zur Stimmungsstabilisation, Promethazin & Zopiclon zum Einschlafen, keine Nebenwirkungen außer Abhängigkeit vom Zopiclon und metallischer Geschmack nach Zopiclon

Weitere Erkrankungen: Heuschnupfen
allergisches Asthma - Salbutamol Spray b. Bed.(v. A. Im Frühling/Frühsommer)

Absetzverlauf Zopiclon 7,5 mg


12.02.'18
Dienstag, Donnerstag-Sonntag jeweils Zopiclon 7,5 mg
Montag & Mittwoch Zopiclon 3,75 mg
Nur die erste Woche etwas unruhig, kann aber auch an der Psyche gelegen haben, ansonsten keinerlei Probleme
12.03.'18
Dienstag, Donnerstag, Samstag 7,5 mg
Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 3,75 mg
09.04.'18
Täglich Zopiclon 3,75 mg
07.05.'18
Montags 1/2 Zopiclon 3,75mg ; Dienstag-Sonntag Zopiclon 3,75mg
Seit 07.05.: immer wieder gereizt, unruhig, müde und Kopfschmerzen, allgemeine Zerschlagenheit
22./23.05.'18
3,75 mg
24.05.'18-17.06.
tgl. 4,5 mg
18.06.-15.07.
tgl.3, 75 mg
16.07.-12.08.
tgl. 3,375 mg
13.08.
3,0 mg (Kopfschmerzen, schneller Puls, Zittern,gereizt)
seit 14.08.
3,75mg

Jamie
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Jamie » Sonntag, 19.08.18, 19:16

Hallo kekskatze :),

sorry Kuenstlerin :) für´s kurze Off Topic
Und ich habe ein sehr ausgeprägtes Bedürfnis, mich mit einem Megaphon ins Stadtzentrum zu stellen (...)
I like!!! :rotfl:

Grüße
Jamie
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KekskatzeJuna
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:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


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