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Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

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Kuenstlerin
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Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin »

Hallo,

Vor 11 Jahren, nach der Geburt meines dritten Kindes wurde bei mir (weibl.,48 J.) eine Generalisierte Angsstörung und Zwangsstörung diagnostiziert.
Seit dem nehme ich Citalopram (20mg) und Pregabalin (3 x 150 mg). Sieben Jahre lang habe ich im Rahmen einer christlichen Gesprächstherapie meine persönlichen Probleme bearbeitet. In Absprache mit meinem Arzt, habe ich die Mittagsdosis von Pregabalin von 150 mg auf 75 mg reduziert. Und das klappt seit zwei Wochen ganz gut. Ich hatte auch schon versucht das Citalopram abzusetzen. Weiter als 10 mg bin ich nicht runtergekommen. Also versuche ich es jetzt mit Pregabalin. Mein Ziel ist aber, allgemein von den Medikamenten weg zu kommen. Deshalb suche ich mir zur Zeit auch eine weitere psychologische Begleitung. Wie ist Eure Erfahrungen, kann man irgendwann ohne Medikamente leben?

Liebe Grüße an alle hier
Zuletzt geändert von padma am 08.08.2018 14:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzername und Wirkstoffname ergänzt
1990 Diagnose beidseitige Innenohrhochtonschwerhörigkeit, ohne Geräteversorgung an Taubheit grenzend.
1990 Hörgeräteversorgung

Seit Kindheit an: sehr stressempfindlich, Selbstzweifel, mangelndes Selbstvertrauen,
während Pubertät und junge Erwachsenenzeit immer wieder Zeiten von Dysthymie und vegetativer Dystonie

Ausgangssymptome: Seit Dezember 2007; starke innere Unruhe bei gleichzeitiger Erschöpfung, Angst- und Zwangsgedanken, Sorgen, Grübeln, Reizbarkeit, starkes Schlafbedürfnis
2009 Diagnose: Generalisierte Angststörung

Medikation:
-Citalopram 1x 30 mg 1-0-0

-Pregabalin 3 x 150 mg 1-1-1

Nebenwirkungen: Libidoverlust, Gewichtszunahme (ca. 7 Kilo)

Frühere Absetzversuche:
Citalopram erfolgreich auf 20 mg reduziert; dann 10 mg über mehrere Wochen, dann wieder Aufdosierung auf 20 mg, wegen Wiederauftreten von Symptomen: Unruhe, Ängste, Zwangsgedanken, Hypochondrie, seitdem konstant auf 20 mg
Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

Ergänzungsmittel: Magnesium 400 mg (1-0-0)
Ernährungsumstellung /verstärkt Bewegung: Normalgewicht erreicht

Aktueller Absetzverlauf:
Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
seit Ende Juli 2018 um 75 mg am Mittag reduziert, (also 150-75-150)

Mitte August 2018: seit 3 Tagen leichter Schwindel, Benommenheit und leichte Gedächnisprobleme,
ansonsten keine Auffälligkeiten, psychisch gesehen geht es mir eher besser.

Nach ca. 3 Wochen Reduktion: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelsteifigkeit, Nase im Wechsel verstopft oder läuft.
18.8. nur noch Rückenschmerzen durch
Muskelverspannungen
Dosis 150 - 75 - 150 bis mindestens Mitte September



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Tapira
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Tapira »

Hallo Künstlerin,
willkommen im Forum :)
Ich hoffe doch sehr, dass ich und du hoffentlich auch, irgendwann ohne diese Medikamente leben können! Darauf baue ich :)
Wie bist du denn das Absetzen des Citaloprams angegangen? In welchen Schritten hast du reduziert?
Beim Pregabalin kenne ich mich nicht aus, da meldet sich sicherlich noch jemand bei dir.
Insgesamt kann ich dir nur raten, hier im Forum möglichst viel selbst zu lesen - da findet man auf fast jede Frage eine Antwort!
Liebe Grüße
Tapira
Aktuelle Dosierung: 0,30mg Escitalopram in Tropfenform

[spoil]November 2015 Start Einnahme Escitalopram. Eingeschlichen mit Tropfen auf die Dosis von 10mg
Mitte 2016 erster Absetzversuch, gescheitert, wieder aufdosiert auf 10mg

Ich weiß leider nicht mehr, ob ich von 10mg direkt auf 8mg gegangen bin, oder ob hier noch ein Zwischenschritt auf 9mg war.
17.11.2016: 8mg
17.12.2016: 7mg
14.01.2017: 6mg
11.02.2017: 5mg
11.03.2017: 4,5mg
01.04.2017: 4mg
27.06.2017: 3,5mg
24.07.2017: 3,25mg
19.08.2017: 3mg
16.09.2017: 2,6mg
14.10.2017: 2,3mg
18.11.2017: 2mg
16.12.2017: 1,8mg
13.01.2018: 1,6mg
10.02.2018: 1,4mg
14.04.2018: 1,3mg
12.05.2018: 1,2mg
09.06.2018: 1,1mg
14.07.2018: 1mg
11.08.2018: 0,9mg
08.09.2018: 0,8mg
06.10.2018: 0,75mg
16.12.2018: 0,67mg
25.02.2019: 0,6mg
25.03.2019: 0,54mg
04.05.2019: 0,50mg
09.06.2019: 0,45mg
13.07.2019: 0,40mg
17.08.2019: 0,35mg
21.09.2019: 0,30mg

Weiteres: Omega 3, Magnesium, B-Vitamine, L-Thyrox 75μg und bei Bedarf Presselin Nervenkomplex[/spoil]
padma
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von padma »

hallo Künstlerin, :)

auch von mir willkommen.

Hier zunächst unser Einführungstext:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein. Du findest sie hier: viewtopic.php?f=18&t=15490

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 46&t=15035


Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.http://adfd.org/austausch/app.php/rules

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.


Zu deinem Anliegen,

Da du die beiden Medikamente bereits seit 11 Jahren nimmst, ist es besonders wichtig, sehr kleinschrittig vorzugehen.
habe ich die Mittagsdosis von Pregabalin von 150 mg auf 75 mg reduziert. Und das klappt seit zwei Wochen ganz gut.
Das war ein recht grosser Schritt. Bei einer Gesamtdosis von 450 mg, wäre eine Redukton um 10 % 45 mg gewesen. Du bist noch sehr hoch in der Dosis, da kann deine Reduktion gut gehen. Ich würde vor der nächsten Reduktion mindestens 6 - 8 Wochen (wegen der grossen Reduktion) bleiben und dann nur noch jeweils 10 % der aktuellen Dosis alle 4 - 6 Wochen reduzieren.
Ich hatte auch schon versucht das Citalopram abzusetzen. Weiter als 10 mg bin ich nicht runtergekommen.
Vermutlich waren auch da deine Reduktionen viel zu gross und du hattest Absetzsymptome bekommen.
Mein Ziel ist aber, allgemein von den Medikamenten weg zu kommen. Deshalb suche ich mir zur Zeit auch eine weitere psychologische Begleitung.
Speziell zum Absetzen brauchst du keine weitere psychologische Begleitung, wenn du deine Themen bereits bearbeitet hast. Es kann natürlich sein, dass während des Absetzprozesses weitere Themen hoch kommen, dann kann eine Unterstützung hilfreich sein.

Oder meinst du einen Psychiater? Leider ist es so, dass die meisten Ärzte sich mit risikominimierendem Absetzen nicht auskennen, und daher keine wirkliche Hilfe beim Absetzprozess sind.
Wie ist Eure Erfahrungen, kann man irgendwann ohne Medikamente leben?
Ja, das kann man, wenn man bereit ist, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und auch mal unangenehme Gefühle auszuhalten.

Hier findest du was zum Umgang mit Angst viewtopic.php?f=50&t=11591,
hier zu Zwangsgedanken viewtopic.php?f=4&t=15068 und viewtopic.php?f=50&t=10801


Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
► Text zeigen


Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Kuenstlerin
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin »

Guten Morgen,

padma und Tapira, ich danke Euch sehr für die lieben Begrüssungsworte. Als Nächstes werde ich erstmal viel lesen ... um einen Überblick zu bekommen. Auch habe ich mich noch nie in einem Forum ausgetauscht. Also da gibt es noch Einiges zu lernen.

Den Hinweis sehr kleinschrittig vorzu- gehen, werde ich beherzigen und das Pregabalin sehr langsam reduzieren. Erst wenn das geschafft ist, werde ich das Citalopram angehen.

Allerdings habe ich auch den Eindruck, dass mein Psychater mir lieber weiterhin die Medikamente verschreiben würde. Ich vertrage sie gut, sie funktionieren bei mir, also warum experimentieren? So argumentiert er.

Aber ich habe mich entschieden, einen anderen Weg zu gehen, ohne Medikamente. Allerdings bleibt bei mir die Unsicherheit und der Zweifel, ob es die richtige Entscheidung ist. Aber das gehört wohl auch dazu und gilt auszuhalten.

Ich wünsche Euch einen guten Tag - allein heute morgen unbekannterweise so freundliche Worte zu lesen, lässt mich meinen Tag viel positiver beginnen. Danke dafür!

die Kuenstlerin
1990 Diagnose beidseitige Innenohrhochtonschwerhörigkeit, ohne Geräteversorgung an Taubheit grenzend.
1990 Hörgeräteversorgung

Seit Kindheit an: sehr stressempfindlich, Selbstzweifel, mangelndes Selbstvertrauen,
während Pubertät und junge Erwachsenenzeit immer wieder Zeiten von Dysthymie und vegetativer Dystonie

Ausgangssymptome: Seit Dezember 2007; starke innere Unruhe bei gleichzeitiger Erschöpfung, Angst- und Zwangsgedanken, Sorgen, Grübeln, Reizbarkeit, starkes Schlafbedürfnis
2009 Diagnose: Generalisierte Angststörung

Medikation:
-Citalopram 1x 30 mg 1-0-0

-Pregabalin 3 x 150 mg 1-1-1

Nebenwirkungen: Libidoverlust, Gewichtszunahme (ca. 7 Kilo)

Frühere Absetzversuche:
Citalopram erfolgreich auf 20 mg reduziert; dann 10 mg über mehrere Wochen, dann wieder Aufdosierung auf 20 mg, wegen Wiederauftreten von Symptomen: Unruhe, Ängste, Zwangsgedanken, Hypochondrie, seitdem konstant auf 20 mg
Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

Ergänzungsmittel: Magnesium 400 mg (1-0-0)
Ernährungsumstellung /verstärkt Bewegung: Normalgewicht erreicht

Aktueller Absetzverlauf:
Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
seit Ende Juli 2018 um 75 mg am Mittag reduziert, (also 150-75-150)

Mitte August 2018: seit 3 Tagen leichter Schwindel, Benommenheit und leichte Gedächnisprobleme,
ansonsten keine Auffälligkeiten, psychisch gesehen geht es mir eher besser.

Nach ca. 3 Wochen Reduktion: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelsteifigkeit, Nase im Wechsel verstopft oder läuft.
18.8. nur noch Rückenschmerzen durch
Muskelverspannungen
Dosis 150 - 75 - 150 bis mindestens Mitte September



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Kuenstlerin
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin »

Hallo,

ich möchte doch gerne noch eine Frage stellen. Da ich mit der Reduktion von Pregabalin (siehe Signatur) ganz gut klar komme, bis auf leichte Benommenheit, möchte ich die nächsten 4 Wochen bei dieser Dosierung bleiben. Wenn die Benommenheit eine Entzugserscheinung ist, sollte sie sich ja irgendwann legen, oder?

Die nächsten Schritte werden definitiv kleiner. Ich denke so an eine Reduktion in 25 mg - Schritten. Welcher Zeitpunkt wäre dann günstig? Mittags weiter zu reduzieren oder an der Morgen- bzw. Abenddosis zu kürzen? Oder ist das egal, weil es ja eine Gesamtdosis gibt?

Vielen Dank schon mal für Eure Mühe,
liebe Grüße, die Kuenstlerin
1990 Diagnose beidseitige Innenohrhochtonschwerhörigkeit, ohne Geräteversorgung an Taubheit grenzend.
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Medikation:
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-Pregabalin 3 x 150 mg 1-1-1

Nebenwirkungen: Libidoverlust, Gewichtszunahme (ca. 7 Kilo)

Frühere Absetzversuche:
Citalopram erfolgreich auf 20 mg reduziert; dann 10 mg über mehrere Wochen, dann wieder Aufdosierung auf 20 mg, wegen Wiederauftreten von Symptomen: Unruhe, Ängste, Zwangsgedanken, Hypochondrie, seitdem konstant auf 20 mg
Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

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Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
seit Ende Juli 2018 um 75 mg am Mittag reduziert, (also 150-75-150)

Mitte August 2018: seit 3 Tagen leichter Schwindel, Benommenheit und leichte Gedächnisprobleme,
ansonsten keine Auffälligkeiten, psychisch gesehen geht es mir eher besser.

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Towanda
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Towanda »

Kuenstlerin hat geschrieben: 14.08.2018 13:01

Die nächsten Schritte werden definitiv kleiner. Ich denke so an eine Reduktion in 25 mg - Schritten. Welcher Zeitpunkt wäre dann günstig? Mittags weiter zu reduzieren oder an der Morgen- bzw. Abenddosis zu kürzen? Oder ist das egal, weil es ja eine Gesamtdosis gibt?
Hallo Künstlerin,

Du solltest die Reduktion nicht an einer mg-Zahl festmachen. Hier wird empfohlen, alle 4-6 Wochen 10% der letzten Dosis. Aus dem Bauch heraus würde ich als nächstes die Abenddosis reduzieren, aber das solltest Du abhängig davon machen, ob es Dir morgens oder abends besser geht.

LG Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin »

Hallo Towanda,

dann brauche ich das Pregabalin aber in flüssiger Form, oder macht ihr die Kapseln auf und wiegt die entsprechende Menge ab?

Dann wäre mein nächster Schritt also 37,5 mg, dann ist es doch mit den 25 mg - Tabletten doch erstmal einfacher und auch weniger beim Ausschleichen. Später, wenn ich noch weiter unten bin und entsprechend geringere Schritte gehe, müsste ich sowieso anders abmessen bzw. wiegen.

Sollte man nur wieder aufdosieren, wenn man es nicht aushalten kann oder wenn überhaupt Entzugserscheinungen auftreten, ganz wird man das wohl nicht vermeiden können, nur abmildern, oder sehe ich das falsch?

Herzliche Grüße von der Kuenstlerin
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padma
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von padma »

hallo Künstlerin, :)
Wenn die Benommenheit eine Entzugserscheinung ist, sollte sie sich ja irgendwann legen, oder?
Ja, sie sollte sich legen.
dann brauche ich das Pregabalin aber in flüssiger Form, oder macht ihr die Kapseln auf und wiegt die entsprechende Menge ab?
Du kannst die Kapseln aufmachen und das Pulver entweder abwiegen (das brauchst du eine Feinwaage) oder die Wasserlösemethode anwenden. Das Pulver kann in Wasser gelöst werden.
Sollte man nur wieder aufdosieren, wenn man es nicht aushalten kann oder wenn überhaupt Entzugserscheinungen auftreten, ganz wird man das wohl nicht vermeiden können, nur abmildern, oder sehe ich das falsch?
Ganz lassen sich Entzugssymptome nicht immer vermeiden. Sie sollten jedoch im erträglichen Rahmen sein. Ich würde nicht erst dann aufdosieren, wenn es gar nicht mehr aushaltbar ist, sondern schon früher. Aber auch nicht gleich bei jedem Unwohlsein. Mit der Zeit findet man für sich selbst heraus, welche Entzugssymptome noch aktzetabel sind und wann man besser aufdosieren sollte.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

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Kuenstlerin
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin »

Liebe (r) padma,

ich danke Dir für Deine Hinweise. Die Benommenheit ist nicht so dramatisch. Und ansonsten fühle ich mich insgesamt leichter. Ich kann auch morgens besser aufstehen.

Ich belasse, wie geraten, meine jetzige Dosierung noch bis Mitte September.

Ist denn davon auszugehen, dass die Entzugssymptome stärker werden, je weniger Pregabalin ich nehme? Oder ist jeder Reduktionsschritt unabhängig vom vorherigen zu bewerten?

Fragen über Fragen. Vielleicht sollte ich nicht soviel darüber nachdenken.

Ich bin froh, dass ich diese Herausforderung mit Euch teilen darf.

Liebe Grüße von Künstlerin
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Ululu
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Ululu »

Hallo Künstlerin,

an sich kann jeder Absetzschritt unterschiedlich ausfallen.
Bei manch einem hier ist jedoch auch ein deutliches Muster zu erkennen, sie können ziemlich genau sagen, dass an Tag X Beschwerden auftreten, oft sogar, welche das sein werden.
Allerdings ist das individuell sehr unterschiedlich.

Was häufig vorkommt ist, dass ein bestimmter Schritt schwer fällt und es davor und danach wieder etwas besser läuft.

Grundsätzlich ist es auch so, dass bei niedrigerer Dosis noch überproportional viele Rezeptoren frei gelegt werden und das Absetzen dann häufig schwerer fällt.
Andererseits merken dann Viele auch, dass sich die Nebenwirkungen des Medikamente legen und sie sich wacher und fitter fühlen.

LG Ute
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lakeSonne1
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von lakeSonne1 »

hi,
Andererseits merken dann Viele auch, dass sich die Nebenwirkungen des Medikamente legen und sie sich wacher und fitter fühlen.
Nur ganz kurz: das kann ich eindeutig bestätigen.

Gruß,
lake
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
► Text zeigen
11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
1.8.: zurück auf 10mg. 2019 keine weiter Reduktion
20.12.2020: zurück auf 15mg wg starken Ängsten/Panik. Stimmungsschwankungen
Tapira
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Tapira »

Ululu 69 hat geschrieben: 16.08.2018 16:59 Andererseits merken dann Viele auch, dass sich die Nebenwirkungen des Medikamente legen und sie sich wacher und fitter fühlen.
Hallo,
dem schließe ich mich auch an :)
Liebe Grüße
Tapira
Aktuelle Dosierung: 0,30mg Escitalopram in Tropfenform

[spoil]November 2015 Start Einnahme Escitalopram. Eingeschlichen mit Tropfen auf die Dosis von 10mg
Mitte 2016 erster Absetzversuch, gescheitert, wieder aufdosiert auf 10mg

Ich weiß leider nicht mehr, ob ich von 10mg direkt auf 8mg gegangen bin, oder ob hier noch ein Zwischenschritt auf 9mg war.
17.11.2016: 8mg
17.12.2016: 7mg
14.01.2017: 6mg
11.02.2017: 5mg
11.03.2017: 4,5mg
01.04.2017: 4mg
27.06.2017: 3,5mg
24.07.2017: 3,25mg
19.08.2017: 3mg
16.09.2017: 2,6mg
14.10.2017: 2,3mg
18.11.2017: 2mg
16.12.2017: 1,8mg
13.01.2018: 1,6mg
10.02.2018: 1,4mg
14.04.2018: 1,3mg
12.05.2018: 1,2mg
09.06.2018: 1,1mg
14.07.2018: 1mg
11.08.2018: 0,9mg
08.09.2018: 0,8mg
06.10.2018: 0,75mg
16.12.2018: 0,67mg
25.02.2019: 0,6mg
25.03.2019: 0,54mg
04.05.2019: 0,50mg
09.06.2019: 0,45mg
13.07.2019: 0,40mg
17.08.2019: 0,35mg
21.09.2019: 0,30mg

Weiteres: Omega 3, Magnesium, B-Vitamine, L-Thyrox 75μg und bei Bedarf Presselin Nervenkomplex[/spoil]
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin »

Guten Morgen,

vielen Dank für Eure Rückmeldungen und Hinweise.

Ich habe so schwankende Symptome, insbesondere Kopfschmerzen und Rückenschmerzen und insgesamt so eine Muskelsteifigkeit. Außerdem ist meine Nase im Wechsel verstopft oder läuft.

Insgesamt fühle ich mich körperlich ziemlich angezählt und obwohl es auszuhalten ist, tendiere ich dazu, eine kleine Menge zusätzlich zu nehmen, also statt mittags 75 mg auf 100 mg zu gehen und danach in Minischritten weiterzumachen. Sind ja dann immer noch 50 mg weniger als vorher.

Das müsste doch mit einer Feinwaage machbar sein. So wie ich das verstanden habe, könnte ich das Pulver aus den Kapseln dann in Wasser verrührt trinken?!

Dann wähle ich den langsamen Weg 😎 und hoffe auf mehr Lebensqualität.

Liebe Grüße und eine gute Zeit, die Künstlerin 🎨
1990 Diagnose beidseitige Innenohrhochtonschwerhörigkeit, ohne Geräteversorgung an Taubheit grenzend.
1990 Hörgeräteversorgung

Seit Kindheit an: sehr stressempfindlich, Selbstzweifel, mangelndes Selbstvertrauen,
während Pubertät und junge Erwachsenenzeit immer wieder Zeiten von Dysthymie und vegetativer Dystonie

Ausgangssymptome: Seit Dezember 2007; starke innere Unruhe bei gleichzeitiger Erschöpfung, Angst- und Zwangsgedanken, Sorgen, Grübeln, Reizbarkeit, starkes Schlafbedürfnis
2009 Diagnose: Generalisierte Angststörung

Medikation:
-Citalopram 1x 30 mg 1-0-0

-Pregabalin 3 x 150 mg 1-1-1

Nebenwirkungen: Libidoverlust, Gewichtszunahme (ca. 7 Kilo)

Frühere Absetzversuche:
Citalopram erfolgreich auf 20 mg reduziert; dann 10 mg über mehrere Wochen, dann wieder Aufdosierung auf 20 mg, wegen Wiederauftreten von Symptomen: Unruhe, Ängste, Zwangsgedanken, Hypochondrie, seitdem konstant auf 20 mg
Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

Ergänzungsmittel: Magnesium 400 mg (1-0-0)
Ernährungsumstellung /verstärkt Bewegung: Normalgewicht erreicht

Aktueller Absetzverlauf:
Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
seit Ende Juli 2018 um 75 mg am Mittag reduziert, (also 150-75-150)

Mitte August 2018: seit 3 Tagen leichter Schwindel, Benommenheit und leichte Gedächnisprobleme,
ansonsten keine Auffälligkeiten, psychisch gesehen geht es mir eher besser.

Nach ca. 3 Wochen Reduktion: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelsteifigkeit, Nase im Wechsel verstopft oder läuft.
18.8. nur noch Rückenschmerzen durch
Muskelverspannungen
Dosis 150 - 75 - 150 bis mindestens Mitte September



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padma
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von padma »

hallo Künstlerin, :)
tendiere ich dazu, eine kleine Menge zusätzlich zu nehmen, also statt mittags 75 mg auf 100 mg zu gehen und danach in Minischritten weiterzumachen. Sind ja dann immer noch 50 mg weniger als vorher.
25 mg mehr ist zwar recht viel, da du aber um 75 mg reduziert hattest, könnte das passend sein. Alternativ könntest du auch etwas weniger erhöhen, z.B. nur um 15 mg. Geh da nach deinem Gefühl.
Das müsste doch mit einer Feinwaage machbar sein. So wie ich das verstanden habe, könnte ich das Pulver aus den Kapseln dann in Wasser verrührt trinken?!
Ja, das ginge so. Du brauchst allerdings nicht unbedingt eine Feinwaage. Du kannst den ganzen Kapselinhalt in eine bestimmte Menge Wasser, z.B. 100 ml tun, und dann die Menge trinken, die du benötigst. viewtopic.php?p=257753#p257753 unter Wasselösemethode
Video http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=43&t=14698

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin »

Guten Abend,

da die Muskelschmerzen im Rücken lästig aber auszuhalten sind, habe ich beschlossen, doch nicht aufzudosieren, sondern erstmal abzuwarten, ob sich die Schmerzen wieder geben. Ich glaube, etwas besser ist es schon.

Wirklich schlimm ist aber für mich die Erkenntnis, dass ich da gefährliche Medikamente nehme, was ich von meinem Arzt so nie vermittelt bekommen habe. Eher so, dass ich das Medikament bräuchte, weil meine Gehirnchemie sonst nicht funktionieren würde. Und hat ja auch funktioniert, mit Medikamenten. Aber was macht das mit mir und meinem Gehirn, wie schädlich ist das alles? Wenn ich hier im Forum lese, wird mir ganz anders - wenn ich höre und lese, dass Entzugssymptome Monate und Jahre anhalten können (nicht müssen). Diese Aussicht stresst mich schon ein wenig. Ich versuche die Tipps zu befolgen und ruhe mich viel aus, bewege mich viel und lenke mich mit meiner Arbeit und meinen Hobbies ab. Aber dieser ganze Prozess benötigt eine Menge Ausdauer.

Ich wünsche uns allen Kraft und Zuversicht!

Liebe Grüße, die Künstlerin 🎨
1990 Diagnose beidseitige Innenohrhochtonschwerhörigkeit, ohne Geräteversorgung an Taubheit grenzend.
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Seit Kindheit an: sehr stressempfindlich, Selbstzweifel, mangelndes Selbstvertrauen,
während Pubertät und junge Erwachsenenzeit immer wieder Zeiten von Dysthymie und vegetativer Dystonie

Ausgangssymptome: Seit Dezember 2007; starke innere Unruhe bei gleichzeitiger Erschöpfung, Angst- und Zwangsgedanken, Sorgen, Grübeln, Reizbarkeit, starkes Schlafbedürfnis
2009 Diagnose: Generalisierte Angststörung

Medikation:
-Citalopram 1x 30 mg 1-0-0

-Pregabalin 3 x 150 mg 1-1-1

Nebenwirkungen: Libidoverlust, Gewichtszunahme (ca. 7 Kilo)

Frühere Absetzversuche:
Citalopram erfolgreich auf 20 mg reduziert; dann 10 mg über mehrere Wochen, dann wieder Aufdosierung auf 20 mg, wegen Wiederauftreten von Symptomen: Unruhe, Ängste, Zwangsgedanken, Hypochondrie, seitdem konstant auf 20 mg
Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

Ergänzungsmittel: Magnesium 400 mg (1-0-0)
Ernährungsumstellung /verstärkt Bewegung: Normalgewicht erreicht

Aktueller Absetzverlauf:
Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
seit Ende Juli 2018 um 75 mg am Mittag reduziert, (also 150-75-150)

Mitte August 2018: seit 3 Tagen leichter Schwindel, Benommenheit und leichte Gedächnisprobleme,
ansonsten keine Auffälligkeiten, psychisch gesehen geht es mir eher besser.

Nach ca. 3 Wochen Reduktion: Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Muskelsteifigkeit, Nase im Wechsel verstopft oder läuft.
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Kuenstlerin
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin »

Hallo,

ich möchte gern noch eine Frage zu einem Symptom stellen.
Ca. 18 Tage nach der Reduktion von Pregabalin sind diese Rückenschmerzen aufgetaucht, über Nacht.
Ich fühle mich unbeweglich, kann den Rücken fast nicht beugen, es ist fast wie ein Muskelkrampf bzw. Ziehen in der Muskulatur. Die Schmerzen halten jetzt seit 5 Tagen an. Da ich bisher diese Art von Rückenschmerzen nicht kannte, denke ich, dass es eine Entzugserscheinung ist.

Meine Hausärztin meint, dass das Pregabalin halt alles gedeckelt hat. Aber diese Probleme hatte ich gar nicht, als ich das Pregabalin bekam. Ich hoffe, mein Körper kriegt das auch ohne Pregabalin wieder hin. Die Aussicht auf eine längere Zeit mit diesen Schmerzen, andere Symptome habe ich derzeit zum Glück nicht, ist auch nicht gerade toll.

Vielleicht hat jemand eine ermutigende Antwort auf die Frage:"Geht das wieder weg????"

Liebe Grüße
die Künstlerin
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Pregabalin: April 2018, 150 mg am Mittag weggelassen, Aufdosierung bei Symptomrückkehr: Herzklopfen, Konzentrationsstörungen, Angstgedanken, hypochondrische Ängste

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Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
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Ululu
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Ululu »

Hallo Künstlerin,

oh je, das klingt wirklich schmerzhaft.
:x

Wenn es sich bei den Rückenschmerzen um eine Absetzreaktion handelt, werden sie wieder verschwinden.

Muskelverspannungen sind häufig beim Absetzen, vielleicht steckt das bei dir dahinter ?

Hier ist ein Thread dazu.

viewtopic.php?f=57&t=11493

Und hier einer über Schmerzen allgemein.

viewtopic.php?f=57&t=13702

LG Ute
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kuenstlerin »

Liebe Ute,

ich bedanke mich für die prompte Rückmeldung.

Falls die Rückenschmerzen eine Absetzsymptomatik sind, sollten sie wieder verschwinden, nur wann? Das weiß niemand. Und das stresst mich. Es ist dieses ständige Zweifeln, ob ich die richtige Entscheidung getroffen habe.

Allerdings glaube ich, dass ich es noch gut getroffen habe, im Vergleich mit den Schicksalen, die mir hier begegnen. Deshalb werde ich auch nicht jammern und mein Leben so gut wie möglich weiterleben. Ich will am Ende dieses Weges keine Psychopharmaka mehr nehmen.
Es ist eine große Hilfe, zu erfahren, wie Andere diesen Schritt bewältigen bzw. bewältigt haben.

Ich schätze und bewundere außerordentlich Euren Einsatz und Eure Zuwendung in diesem Forum. Vielen, vielen Dank.

Liebe Grüße von Karen
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Pregabalin 450 mg täglich in drei Dosen (150-150-150)
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Mitte August 2018: seit 3 Tagen leichter Schwindel, Benommenheit und leichte Gedächnisprobleme,
ansonsten keine Auffälligkeiten, psychisch gesehen geht es mir eher besser.

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Kekskatze
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Kekskatze »

Hallo Künstlerin :)
Und herzlich willkommen hier :D

Vieles was Du so beschreibst, erkenne ich wieder, vor allem das Entsetzen womit Ärzte mich über Jahre vollgepumpt haben :shock: Aber auch die laufende/verstopfte Nase :roll:
Ich hab heute seit längerem mal wieder etwas mehr Muse (und Konzentration) gehabt und im Forum gestöbert. Und ich habe ein sehr ausgeprägtes Bedürfnis, mich mit einem Megaphon ins Stadtzentrum zu stellen und die Leute zu warnen, oder alternativ meine früheren Ärzte zu verhauen :? :whistle: :frust:
Das Pregabalin hab ich auch noch (irgendwann hoffentlich) vor mir :o Aber ich schweife ab...
Ich wollte nur ein herzliches Willkommen da lassen :party2: :D

Liebe Grüße von der Kekskatze
Stimmungsschwankungen, Selbstverletzungen, Antriebslosigkeit (schleichender Beginn ca Mitte 2005)
2007 Diagnose Borderline (ab 2007 bis Mai 2015 immer wieder Aufenthalt in psychiatrischen Kliniken mit immer wieder neuen Medikamentenumstellungen, für diesen Zeitraum kann ich mich beim besten Willen nicht mehr an all die verschiedenen Medikamente und Dosierungen erinnern)
2008 Schlafstörungen erstmalig Verschreibung von Zopiclon, seither durchgängig täglich 7,5 mg Zopiclon (bis Februar 2018)
Medikation seit Juni 2016, täglich 19:30 Uhr:
Zopiclon 7,5 mg
Pregabalin 150 mg
Promethazin 100 mg
Pregabalin zur Stimmungsstabilisation, Promethazin & Zopiclon zum Einschlafen, keine Nebenwirkungen außer Abhängigkeit vom Zopiclon und metallischer Geschmack nach Zopiclon

Weitere Erkrankungen: Heuschnupfen
allergisches Asthma - Salbutamol Spray b. Bed.(v. A. Im Frühling/Frühsommer)

Absetzverlauf Zopiclon 7,5 mg


12.02.'18
Dienstag, Donnerstag-Sonntag jeweils Zopiclon 7,5 mg
Montag & Mittwoch Zopiclon 3,75 mg
Nur die erste Woche etwas unruhig, kann aber auch an der Psyche gelegen haben, ansonsten keinerlei Probleme
12.03.'18
Dienstag, Donnerstag, Samstag 7,5 mg
Montag, Mittwoch, Freitag, Sonntag 3,75 mg
09.04.'18
Täglich Zopiclon 3,75 mg
07.05.'18
Montags 1/2 Zopiclon 3,75mg ; Dienstag-Sonntag Zopiclon 3,75mg
Seit 07.05.: immer wieder gereizt, unruhig, müde und Kopfschmerzen, allgemeine Zerschlagenheit
22./23.05.'18
3,75 mg
24.05.'18-17.06.
tgl. 4,5 mg
18.06.-15.07.
tgl.3, 75 mg
16.07.-12.08.
tgl. 3,375 mg
13.08.
3,0 mg (Kopfschmerzen, schneller Puls, Zittern,gereizt)
seit 14.08.
3,75mg
seit 14.12.'19/i]
Zopiclon abgesetzt :-)
10.02.'20
Pregabalin von 150mg auf 75mg reduziert
Jamie
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Re: Kuenstlerin: Ich wünsche mir Unterstützung / Pregabalin und Citalopram absetzen

Beitrag von Jamie »

Hallo kekskatze :),

sorry Kuenstlerin :) für´s kurze Off Topic
Und ich habe ein sehr ausgeprägtes Bedürfnis, mich mit einem Megaphon ins Stadtzentrum zu stellen (...)
I like!!! :rotfl:

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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