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JohnSmith: Vorstellung, soziale Phobie

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JohnSmith
Beiträge: 1
Registriert: Mittwoch, 08.08.18, 23:54

JohnSmith: Vorstellung, soziale Phobie

Beitrag von JohnSmith » Donnerstag, 09.08.18, 1:50

Hey,

bin 19 Jahre alt (männlich) und leide seit Anfang meiner Pubertät an einer sozialen Phobie.
ich hatte natürlich schon Termine bei diversen Psychiatern / auch Hausärzten wegen diesen psychischen Problemen.
Diese haben mir immer nach Erstanamnäsen Medikamente verschreiben wollen.

So wie ich nunmal persönlich gestrickt bin, habe ich nach Nebenwirkungen / Erfahrungswerten dieser SSRI geschaut.
Da liest man dann Potenzstörungen wie Veränderung der Spermienqualität oder vorzeitige/verzögerte Ejakulation, QT-Veränderungen, oder die Möglichkeit dass Effekte auch auf Placebowirkungen zurückzuführen sind und verliert schnell die Lust daran. Die Erfahrungsberichte geben einem dann den Rest. Ich meine: die Soziale Angst ist schon ein Problem, aber sexuelle Dysfunktionen? Sorry, irgendwo hört es ja wohl auf. Ich will nicht wissen was diese Medikamente an Schäden in diversen Organen anrichten.

Die einzige Therapie die mir bei sozialer Phobie hilft ist Ausdauersport in Form von Joggen. in der Leitlinie für diese Angsterkrankung auch angeführt, aber leider gingen meine Psychiater hier nicht von selber drauf ein, obwohl das Nutzen/Risiko-Potential super ist. Zudem ist es ja auch neben der Stressreduktion sehr gesund für Körper.

Bin jetzt direkt kein Betroffener, aber ich finde dieses Forum sehr interessant, da man so auch mehr differenziert über Psychopharmaka informiert wird.
Was mir oft aufgefallen ist, ist dass Nebenwirkungen wie sexuelle Dysfunktionen selten von Patienten/Ärzten o.Ä erwähnt werden und nicht auf jeder Informationsseite dieser SSRI stehen.

Wie ist da eigentlich momentan der Wissenstand? Haben SSRI nun auch ein Abhängigkeitspotential? Würde mich auch interessieren.
Ich hoffe es ist okay dass ich mich als nicht-betroffener hier vorstelle.

LG
Zuletzt geändert von Ululu am Donnerstag, 09.08.18, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel aussagekräftiger gestaltet und Namen hinzugefügt

Katharina
Beiträge: 5036
Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24

Re: Vorstellung

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 09.08.18, 7:06

Guten Morgen Johnsmith !

Ich würde alle Hebel in Bewegung setzen und Alternativen wählenund diese Medikamenten -Gruppe
nicht anrühren.

Vielleicht ist es eine vorübergehende soziale Unsicherheit
und nicht zwingend eine Phobie.
Diagnostik wird sehr schnell verteilt.

Sei achtsam.

Wenn Du quer liest findest Du eine große Anzahl
derer die nicht ohne Schwierigkeiten
über lange Zeiträume damit zu tun haben
die nicht gewinnbringenden, in Gegenteil
Medikamente zu reduzieren um sie dann schlussendlich absetzen zu können.

Für viele über lange Jahre eine schwere Zeit.

Alles Gute !

Gruß,
Katharina
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Rose87
Beiträge: 90
Registriert: Montag, 07.05.18, 12:16

Re: Vorstellung

Beitrag von Rose87 » Donnerstag, 09.08.18, 14:42

Hey,

Ich kann auch nur abraten davon. Bei manchen schweren Fällen geht es vlt nicht ohne Tabletten aber bei den meisten schon.
Ich hab die Erfahrung gemacht die meisten machen Therapie unabhängig von welche Krankheit man nun hat.
In der Therapie läuft meistens alles toll es geht einen besser man bekommt Tabletten für die erste Zeit ist alles ok.
Dann ist die Therapie vorbei und man kommt in sein altes Leben aber es geht nicht lange gut weil Tabletten ein Leben nicht postiv verändern können auf lange sicht oder Probleme wegzaubern.
Man muss hart kämpfen und sein Leben ändern und das vlt auch mit therapeutischer Unterstützung aber man kann ein gutes und normales Leben führen mit psyschiche Krankheiten.
Geht man allerdings weiter auf die Tabletten ein ist es meisten so das sie nicht mehr wirken was auch klar ist dann wird rumgetestet und der ganze Körper ist evtl hinüber.
Ich kenne verdammt viele Leute die sich zu sehr auf Medikamente und psychater verlassen und auch genau deswegen auch immer wieder abstürzten.
Meiner Meinung nach sind Menschen die ihr lebenlang Tabletten holen und ein normales Leben führen eher die Ausnahme.
Ich hoffe du findest einen anderen Weg.

Gruß
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sl76
Beiträge: 29
Registriert: Dienstag, 15.05.18, 21:40

Re: Vorstellung

Beitrag von sl76 » Donnerstag, 09.08.18, 15:20

Hallo Johnsmith,

das machst du genau richtig, wenn du dich vorher über die Nebenwirkungen informierst.

Ohne hier groß Panik machen zu wollen, möchte ich jedoch erwähnen, dass SSRI gerade bei Teenagern und jungen Erwachsenen zu vermehrten Suizidgedanken führen kann und die Hemmschwelle diesen auch auszuführen herabsetzt.

Wenn du einigermaßen gut drauf bist, zieh dir mal diese Reportage hier rein,
die lief mal in der ARD:

Gefährliche Glückspillen

https://m.youtube.com/watch?v=4Uk4f_hMvT4

Mir läuft jedes mal ein kalter Schauer den Rücken herunter, wenn ich mir das ansehe.

In diesem Sinne bleibe weiterhin standhaft und wechsle im Zweifelsfall so lange den Arzt, bis du der Meinung bist, er versteht dich und es könnte passen.

Viele Grüße

Sebastian
02/2012 erstmalig Citalopram 30mg in einer psychosomatischen Klinik verschrieben bekommen
Diagnose: mittelschwere depressive Episode
08/2016 erstmalig in kleinen Schritten reduziert auf 25mg (laut Ärztin hätte ich damals
innerhalb von 2-3 Wochen komplett ausschleichen sollen)
01/2017 weiter reduziert auf 20mg (während des Reduzierens erhöhte Reizbarkeit und
Aggressivität)
05/2017 reduziert auf 15mg
08/2017 reduziert auf 10mg
11/2017 reduziert auf 5mg
03/2017 erhöht auf 10mg (fühlte mich erschöpft und angreifbar und ängstlich bei der geringen
Dosis)
04/2017 auf Anraten des Therapeut en und des Hausarztes komplett abgesetzt und durch Beta-
Blocker ersetzt (die ich inzwischen auch nicht mehr nehme, da sie mir wirkungslos
erschienen)

JohnSmith
Beiträge: 1
Registriert: Mittwoch, 08.08.18, 23:54

Re: Vorstellung

Beitrag von JohnSmith » Donnerstag, 09.08.18, 17:21

Katharina hat geschrieben:
Donnerstag, 09.08.18, 7:06
Guten Morgen Johnsmith !

Ich würde alle Hebel in Bewegung setzen und Alternativen wählenund diese Medikamenten -Gruppe
nicht anrühren.

Vielleicht ist es eine vorübergehende soziale Unsicherheit
und nicht zwingend eine Phobie.
Diagnostik wird sehr schnell verteilt.

Sei achtsam.

Wenn Du quer liest findest Du eine große Anzahl
derer die nicht ohne Schwierigkeiten
über lange Zeiträume damit zu tun haben
die nicht gewinnbringenden, in Gegenteil
Medikamente zu reduzieren um sie dann schlussendlich absetzen zu können.

Für viele über lange Jahre eine schwere Zeit.

Alles Gute !

Gruß,
Katharina
Hi,

leider ist es wirklich eine Soziale Phobie. Die Diagnose habe ich mir schon lange selber stellen können, Fachärzte und Hausärzte haben es alle selber bestätigt.
Gut zu sehen wenn ich z.B. laufe: sobald eine Person an mir vorbeiläuft, kommt die Anspannung auf und ich schaue automatisch auf den Boden.
Aber das hält mich nicht davon ab zu laufen, ich beiße mich da durch :) Konfrontation ist halt die einzige sinnvolle Therapie.

Auch danke an alle anderen :)

Katharina
Beiträge: 5036
Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24

Re: Vorstellung

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 09.08.18, 18:40

Lieber Johnsmith !

Keiner kann Dir garantieren, das sie sich nicht verändert vergeht leichter lebbar wird im Laufe der nächsten Zeit.

Schau die Info von Sebastian

Ich würde alles machen
zieh aufs Land
lebe schlicht.

Diese Medikamente - natürlich ließt Du in diesem Forum nur von uns.
Es sind viele und geben ein Bild zum erinnern ab
solltest Du je ein Rezept erhalten.

Alles alles Gute
kämpfe für Dich.

Katharina
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sl76
Beiträge: 29
Registriert: Dienstag, 15.05.18, 21:40

Re: Vorstellung

Beitrag von sl76 » Donnerstag, 09.08.18, 20:10

Hallo Johnsmith,

ich litt ebenso wie du unter sozialen Ängsten.

Nachdem mir in der Klinik Citalopram (auch ein SSRI) verschrieben wurde hatte ich das Gefühl die Ängste wurden gedämpft. Zu dem Zeitpunkt fand ich das ganz toll.

Nichtsdestotrotz bedeuten solche Ängste einfach ganz viel Arbeit an und mit sich selbst, auch unter Medikamenteneinfluss.

Es ging bei mir auch fast 6 Jahre lang gut, dachte ich.
Aber das Medikament veränderte mein Wesen, was sich besonders in Ausnahmesituationen zeigte. Ich wurde aggressiv und meine Hemmschwelle gewalttätig zu werden sank drastisch, obwohl ich ein total friedliebender und ruhiger Mensch bin.

Deswegen bin ich, trotz der teilweise schweren Entzugssymptome froh auf "0" zu sein, weil ich endlich wieder ich selbst sein darf.
Dann bin ich eben sensibler und muss mein Leben dementsprechend neu ausrichten , so wie Katharina es geschrieben hat. Aber ich lebe und ich spüre mich wieder.

Ich finde es gut, dass du so kritisch den Medikamenten gegenübersteht, nicht blind vertraust, sondern dich informierst.

Das ist absolut der richtige Weg! Du bekommst das hin!

Viele Grüße

Sebastian
02/2012 erstmalig Citalopram 30mg in einer psychosomatischen Klinik verschrieben bekommen
Diagnose: mittelschwere depressive Episode
08/2016 erstmalig in kleinen Schritten reduziert auf 25mg (laut Ärztin hätte ich damals
innerhalb von 2-3 Wochen komplett ausschleichen sollen)
01/2017 weiter reduziert auf 20mg (während des Reduzierens erhöhte Reizbarkeit und
Aggressivität)
05/2017 reduziert auf 15mg
08/2017 reduziert auf 10mg
11/2017 reduziert auf 5mg
03/2017 erhöht auf 10mg (fühlte mich erschöpft und angreifbar und ängstlich bei der geringen
Dosis)
04/2017 auf Anraten des Therapeut en und des Hausarztes komplett abgesetzt und durch Beta-
Blocker ersetzt (die ich inzwischen auch nicht mehr nehme, da sie mir wirkungslos
erschienen)

Murmeline
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Re: Vorstellung

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 09.08.18, 20:19

Hallo!

Zum Thema Abhängigkeit. Antidepressiva machen nicht süchtig aber haben ein Abhängigkeitspotential durch körperliche Gewöhnung. Hier gibt es Infos und Links:
https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 17#p106317

Auch lesenswert: Psychopharmaka können die Symptome psychischer Störungen nicht dauerhaft lindern
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=6&t=12081

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Katharina
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Re: Vorstellung

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 09.08.18, 22:06

Guten Abend!

Ich möchte nicht verteufelnd erscheinen, vllt gibt es einen Link
der die Verstärkung psychischer Unangehmlichkeiten sogar verschlechtert.

De-pression habe ich immer seit Kind.
Aber so fürchterlich wie unter Antidepressiva, nie.

Im normalen Leben konnte ich gut mit allen meinem Schrägheiten leben.
Unter AD ging es bergab, stetig.

Und stetig hier es: versuchen sie dies das jenes, dazu, wieder ab, etwas anderes.

In keinen Lebensbereichen ertrage ich mich verallgemeinernd,
hier schon.

(Heute neuer Beitrag: USA Kinder Psychofarmaka.)(garantiert nicht nur USA).

Gruss,
Katharina
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JohnSmith
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Re: JohnSmith: Vorstellung, soziale Phobie

Beitrag von JohnSmith » Freitag, 10.08.18, 0:25

Ja ich finde es schade, dass in der breiten Bevölkerung angenommen wird, dass diese doch so gut helfen und verträglich sind.
Jeder Arzt dem ich gesagt habe dass ich das auf keinen Fall einnehme war total verwirrt und zeigte kein Verständnis, man meinte sogar ich würde es mir so unnötig schwer machen. Ich finde hier wird ein falsches Signal gesendet...
Selbst meine Mutter war verwirrt dass ich diese nicht nehme.

Menschen neigen ja leider schon immer dazu lieber eine Wunderpille für ihre Probleme zu haben, als diese selber anzugehen.

Katharina
Beiträge: 5036
Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24

Re: JohnSmith: Vorstellung, soziale Phobie

Beitrag von Katharina » Freitag, 10.08.18, 1:35

Lieber John Smith !

Ich schreibe spontan, eigentlich eher zur gutem Nacht -

Ich mag die Sendungen des WDR ' Menschen hautnah '.
Sehr. Ich habe eben eine weitere Folge gesehen.

Schicksale, Eigenarten
ohne Antidepressiva ohne Psychofarmaka.

Ich habe meine zwei Psychofarmaka -Zeiten gehabt.
Ich möchte sagen: so war es.
Sie haben mich jeweils eine Zeitspanne überbrücken lassen.

Nach der ersten langen Phase habe ich mich zum Entzug entschlossen.

10 Jahre im Anschluss frei und ich
mit mir aus mir mit meinen Strategien und Helfern Freunden
im Leben mittendrin

Nächste Phase Antidepressiva unfi Psychofarmaka um eine Leber/Chemo-artige Therapie zu erhalten.
Sie dauerte ohne die kurzen Pausen dazwischen
8 Jahre, unglaublich teuer
die Ärzte waren der Meinung es müsste so sein das Antidepressiva und Psychofarmaka dazu gehören.

Nicht falsch ich schlief nicht ohne
Interferon vermeidet dies, bei manchen Menschen.
Was soll ich heute sagen.
Organ gerettet.

Und jetzt versuche ich die Medikamente los zu werden.

Wichtig für mich sind die 10 Jahre.

Vor der Lebertherapie
Und nach dem Entzug.

In jenen 10 Jahren habe ich mich kennen gelernt als Persönlichkeit
die Traumata-Therapie , neuen Beruf, Beziehung, Trennung,
De-pression, Derealisation, Essstörungen,uvm

all das kunterbunte Leben
das Auf und Ab und 'Anders'-sein, Freunde, Reisen, Verluste sehr enger Freunde

❗️OHNE Antidepressiva und oder Psychofarmaka❗️

mit Begleitung Hilfe gelebt habe. Gut verlebt, zufrieden.

Keine Rückfälle.
Keine einzige Tablette. Während dieser 10 Jahre.

Das ist mir wichtig.

Meinen jungen Leuten sage ich wieder und wieder
Es muss einfach andere Wege geben.

Schaut was im Ausland über Psychofarmaka geschrieben wird, es gibt nicht nur das ADFD.

Gern ist der Tonus, Problem:Medizin.

Ich verachte, das dem Menschen die Würde, das Gefühl die pure Idee an die eigene Kraft der Krisenbewältigung, den Glauben an sich selber, seiner eigenen Re-stabilisierungsfähigkeit
gar nicht erst gegeben, sondern sofort per Rezept genommen wird.
Das ist Entmündigung, für mich.

Sollte eine schwere Xxx vorliegen, weshalb bitte nicht zu erst Alternativen zumindest nennen, versuchen.

Es wird nichts alternatives versucht.
Keine Chance gegeben.

Das verachte ich.

Wenn ein Mensch im Schock als Beispiel
betreut gut betreut Beruhigungsmittel erhält
für eine sehr kurze Zeit, um sich neu auszurichten
unter deutlicher Aufklärung derer Bisanz, eventuell ehe Schaden entsteht.

Wie ein Internist: sie bekommen auf die Hand 5 Tabletten
zum Schlafen und herunter kommen
eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung
UM
sich während dieser Zeit zu suchen
was sie brauchen.

Und nicht als lebenslanges Medikament.

Ich habe nie die grosse Masse Mensch gemocht.

Ich ertrage Abhängigkeit nicht.
Ich ertrage und akzeptiere nicht wenn jemand sagt, ich müsse -
weil.

( Ich möchte dazu sagen, das ich mich in der ersten Zeit, dem Einnahme-Beginn von Benzodiazepine
zwar ohne detaillierte Informationen,
dennoch bewusst für Benzodiazepine entschlossen habe, weshalb das für mich nötig war, weiss ich heute.
Während dieser Jahre habe ich Buch geführt und immer wieder versucht zu reduzieren, es misslang, da ich nicht begriff, das es nicht geht bei mir
jeden Tag einen Tropfen weniger.

Da wäre das Internet gut gewesen, aber es war auch eine ganz andere Zeit es ist Müdigkeit
dort hin zusehen.

Zweite Phase war Akzeptanz in Kombination mit der Interferon/ Ribavirin - Therapie,
jedoch nach zwei Jahren Kampf mit dem Onkologen dagegen,
ich wusste als ehemalige körperlich Abhänge was geschehen könnte, benötigte jedoch diese Lebertherapie.)

Soviel wollte ich gar nicht schreiben.

Ich wünsche Dir eine gute Nacht
liebe Grüße

Katharina
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