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Theo69: Entzug mit Unwissen (Bupropion)

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Theo69: Entzug mit Unwissen (Bupropion)

Beitrag von theo69 » Donnerstag, 09.08.18, 19:51

Guten Tag!

Hallo, freue mich dass ich hier Hilfe finden kann.
Bitte entschuldigt für meine Schrift Art bin gerade nicht so bei mir.
Ich habe versucht 300 mg Elontril abzusetzen.
Bin von 300mg auf 150mg weitere 2 Monate genommen dann auf Null. Die ersten 2-4 Wochen waren Entzugserscheinung noch im Grenzen.
Nach 3 Monaten dachte ich, bin über den Berg dann ging´s los mit puls 130 in Ruhe stand.
Ängste und Panik Attacken machen mir zu schaffen, ich konnte nicht mehr und nehme seit 2 Tagen wieder 150 mg ein, der Puls hält sich im Rahmen aber Ängste sind da.
Wie lange dauert das bis es aufhört, ich kann nicht mehr. Ist ein Entzug Tödlich?
Die Ängste sind so groß, da ich alleine Lebe, entschuldigt für mein Schreiben.
Nehme seit Oktober 2017 Elontril

LG
Theo
Zuletzt geändert von padma am Samstag, 18.08.18, 16:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Katharina
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 09.08.18, 20:03

Lieber Theo !

Ich bin die jenige die hier die meisten Tipp-
und Grammatik Fehler macht.

Schlechte Konzentration
Tippe alles auf dem Handy.
Ich lebe allein;

hier bekommst Du gewiss Tipps die Dir Deine Möglichkeit eröffnen werden, mit dem Medikament umzugehen.

Theo, ich habe Elontril / Bupropion ausgeschlichen.

Aber ich bin dazu und währenddessen in der letzten Phase fast täglich zun Psychologen gegangen sodass klar esse für beide Seiten wie ich zurecht komme.

Zuerst dieses als Gruß
Katharina

Ich tippe gleich weiter
Zuletzt geändert von Katharina am Donnerstag, 09.08.18, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 09.08.18, 20:16

Hallo Theo !

Dumm das Elontril nicht teilbar ist.

Eines gilt

-das denkt man zuerst nicht
noch wenige Ärzte gehen darauf positiv ein

langsam muss reduziert werden !
Oft erst einmal stabil dabei bleiben
auf der momentanen Dosis.

Du wirst präziseere Antworten diesbezüglich bekommen ich kann das nicht.

Ich kann Dir aber sagen ich bin das Elontril
los geworden und erinnere die Symptomatik die Du beschreibst
ich möchte Dir Mut machen.

Hast Du eine ärztliche Begleitung ?
Keine Psychotherapie.
Ärztliche Begleitung.

Wenn Du jetzt erst einmal keine großen Reduzier Schritte veranlasst sodass Du zur Ruhe etwas kommst
Legen sich die Ängste.

Ich erinnere das Herzrasen.

Nimmst Du noch andere Medikamente?
Meide
Alkohol
Kaffee
und Schwarztee

alles was aufregt und pusht.

Gruß, Katharina

Theo, ein Entzug fühlt sich mies an
ist nicht tödlich :hug:

Es gibt diese blöden Todes Ängste
deshalb ist für mich Begleitung gut,
auch ein Seelsorger
Jemand aus der Gemeinde
Egal.


Es gibt ambulante Unterstützung von Ort zu Ort unterschiedlich.
Ruf die Seelsorge an, reden hilft vllt

Und schreibe hier
dies ist Dein Schreib-Bereich
hier kannst Du Dir alles von der Seele schreiben.

Liebe Grüße
Katharina
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von padma » Freitag, 10.08.18, 22:43

hallo Theo, :)

auch von mir willkommen.

Entzugssymptome können zeitverzögert auftreten, 3 Monate sind nicht ungewöhnlich.
Wie lange dauert das bis es aufhört, ich kann nicht mehr.
Das kann man nicht genau sagen. Es kann sich sehr schnell bessern, kann aber auch etwas dauern. Meistens tritt nach einer Wiedereindosierung eine Besserung innerhalb von ca 14 Tagen ein. Es kommt aber auch vor, dass eine Wiedereindosierung nicht mehr greift.

Ängste sind schwer auszuhalten, tödlich sind weder die Ängste noch der Entzug.

Hilfreich ist das Wissen, wie es zu Entzugssymptomen kommt https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 20#p257720, Tipps was du kannst: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 10#p257810
Speziell zu Angst und Panik: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=11591

Entzugssymptome gehen wieder weg, da das Nervensystem sich selbst heilen kann.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von theo69 » Samstag, 11.08.18, 10:54

Hallo, Katharina und padma vielen Dank! für die aufmunternden Worte.

Ich nehme seit 4 Tagen wieder 150mg ein, bin noch sehr schwach.
Habe komisches Gefühl, nicht wie vorher, vielleicht ist die Angst doch noch zu Groß.
Soll ich auf 150mg bleiben oder wieder erhöhen, damit ich Stabil bin.

Vielleicht hätte ich doch lieber weiter nehmen sollen, habe mich so gut und sicher gefühlt.
Jetzt habe ich total Angst, Unsicherheit.
Nehme noch 30 mg Mirtazapin abends zum Schlafen.

Ich habe keine Unterstützung, habe es auf eigene Verantwortung gemacht, weil AD nicht abhängig macht, so wurde es mir gesagt 

Jetzt stehe ich da, Weiß nicht weiter, Dieses Gefühl im Kopf Arme Beine nicht schön.
Ich steigere mich auch noch so sehr rein. Am liebsten würde ich mich in die Psychiatrie
einweisen.
Ich Trinke kein Alkohol und Kaffee, nehme 400mg Magnesium.
Ich werde Euch weiter berichten, jetzt ist mir ein wenig komisch und muss hier raus.

LG
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von Katharina » Samstag, 11.08.18, 14:37

Lieber Theo !

Versuche eine stabile medikamentation bei zu behalten, so würde ich es versuchen.

Ich habe in der Verzweiflung verschiedene Versuche gemacht und dadurch extra Schwierigkeiten verlängert oder komplizierter gemacht.

Unwirkliche Gefühle jeder Art machen Angst

deshalb habe ich sie kennen gelernt die Zustände oder Missempfindungen
jetzt habe ich keine Angst mehr;

es ist jedes Mal nicht angehen, es stört.
Es ist lästig und es strengt an
aber mehr nicht.

Mehr nicht: den Punkt zu erreichen war und dabei zu bleiben, ist für mich das Ziel eines jeden Tages.

Denn damit geht die Angstspirale zu.

Es bleibt das Missbehagen.
Die Medikamente bringen es mit sich
bei mir ist es so

es wird später besser und leichter, das habe ich erfahren als der Escitalopram -Entzug endete.
Plötzlich war er vorbei.

Theo, es kostet zuviel Kraft für mich,
mir zu oft zu überlegen, was versprochen oder gehofft wurde.

Es geht mir durch den Kopf
ich habe wütende Stunden
Zeit der Resignation

aber dann muss Schluss sein.
Sonst ergebe ich mich dieser Sache und das will ich nicht.

Ich habe aber eine lange Zeit hinter mir und kann das deshalb vllt ein bisschen 'locker' schreiben je nach Tagesform.

Bitte verliere den Mut nicht,
schreibe wenn es Dir Erleichterung bringt.

Mit hilft es schreiben hier, hier ich nicht allein.

Alles Gute,
Katharina
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von padma » Samstag, 11.08.18, 18:42

hallo Theo, :)
Soll ich auf 150mg bleiben oder wieder erhöhen, damit ich Stabil bin.
Ich würde auf den 150 mg bleiben. Die Chance, dass du dich darauf stabilisieren kannst, ist sehr gut. Es kann halt etwas dauern.

In eine Klinik würde ich möglichst nicht gehen. Sie kennen sich zumeist mit Entzugssymptomen nicht aus und würden vermutlich sehr schnell hochdosieren oder auf was anderes umstellen. Das ist u.E.n. zumeist nicht gut.
Vielleicht hätte ich doch lieber weiter nehmen sollen, habe mich so gut und sicher gefühlt.
Es sind vermutlich Absetzsymptome. Da man Elontril nicht teilen darf, kann das Absetzen schwierig sein.
Jetzt stehe ich da, Weiß nicht weiter, Dieses Gefühl im Kopf Arme Beine nicht schön.
Das sind Missempfindungen. Die können durch den Entzug auftreten, sind unangenehm aber nicht gefährlich. Versuche dir klar zu machen, dass du nichts Schlimmes hast, und dass diese Empfindungen wieder weggehen werden.

liebe Grüsse,
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von theo69 » Montag, 13.08.18, 14:38

Hallo,

Ich nehme seit 6 Tagen Elontril 150mg hatte gestern Nacht Symptome wie Hitze Herzrasen.
Hatte keine Angst, da ich diese Symptome bereits kannte.
So wie es aussieht muss ich dann, wohl einen Kaltentzug machen.
Kann die Tabletten nicht teilen, ich kann Versuchen zur Apotheke gehen und Höflich nach Fragen.
Werde Euch auf den Laufenden halten.
Vielen Dank!

LG
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von Murmeline » Montag, 13.08.18, 14:53

Hallo Theo,

Man sollte ja die Tabletten nicht teilen.

Was mir noch einfällt ist ein holländisches Projekt, da werden Dosisschritte zum Absetzen hergestellt, man braucht einen kooperierenden Arzt und angeblich senden die auch nach Deutschland. Wie gut ist dein Englisch oder vielleicht hast du jemand, der sich mal mit dir informieren kann?

Bupropion Steht jedenfalls auf der Verfügbarkeitsliste.
http://www.taperingstrip.org/prescribing-and-ordering/

Hier sieht man genauer, dass die zum Beispiel 28 Tage reduktionsstreifen anbieten von 150 auf 75, dann streifen von 75 auf 25 in 28 Tagen und 25 auf null in 28 Tagen:
http://www.taperingstrip.org/wp-content ... l_GB_1.pdf

Wir haben damit keine Erfahrung und hier wird fast täglich die Dosis verändert, was wir hier eher für nicht so glücklich halten.

Man kann allerdings auch individuelle Streifen anfordern, die 28 Tage die gleiche Dosierung haben, um sich auf einer Zwischendosis zu stabilisieren, also zum Beispiel für 75 mg und 25 mg.

Die Möglichkeit wollte ich zumindest aufzeigen. Es fallen zusätzliche Erstellungskosten an.

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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von theo69 » Freitag, 17.08.18, 9:13

Hallo,
ihr Lieben hatte gestern Abend wieder erhöhten Blutdruck uund Der puls war 100
Nehme seit 10 Tagen 150mg hat sich wohl noch nicht so stabilisiert.
Nebenwirkung wie Hitze und Herzklopfen, sind angehmer als Puls rasen.
Die Angst steigt vom Nacken in den Kopf hoch.
Ich werde weiter berichten, wie es mir geht.

LG
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von Jamie » Freitag, 17.08.18, 20:03

Hallo Theo, :)

kannst du bitte eine Signatur anlegen? Danke :)

Wenn sich das mit dem erhöhten Puls und Blutdruck nicht gibt, kannst du dir vom Arzt einen Betablocker in sehr niedriger Dosis verordnen lassen, den du im Notfall nehmen kannst.
Das senkt vorrangig den Puls, höher dosiert auch Blutdruck.
Man kann bei Bedarf etwas von der Tablette abbeißen; in der Regel reichen kleine Mengen um den Herzschlag zu beruhigen und meist sinkt dann auch der Blutdruck.

Herzrasen / Herzklopfen / erhöhter Blutdruck sind häufig Folge von Medikamenten und Absetzen und es gibt zig andere Teilnehmer, die sich auch damit herumschlagen.
ein Betablocker als Bedarfsmedikation hat sich für viele als lindernd und überbrückend erwiesen.

Wenn du erst mal nicht zu Medikamenten greifen willst, kannst du es auch mit Atmung probieren.
Tiefe Bauchatmung senkt Puls und Blutdruck auch.
Alternativen zu Betablockern sind auch pflanzliche und homöopathische Präparate wie zb Cardiodoron Tropfen, Calmvalera, similasan.

Alles Gute
Jamie
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen (Bupropion)

Beitrag von theo69 » Mittwoch, 29.08.18, 9:25

Guten Tag!

ich nehme jetzt seit 3 Wochen wieder Elontirl 150 ein, der Ruhe Puls ist leider noch vorhanden.
Missempfindungen Arme und Beine vorhanden.Sind nicht so stark wie vor 3 Wochen.
Kann es sein, das Elontril nicht mehr anschlägt ?
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Re: Theo69: Entzug mit Unwissen (Bupropion)

Beitrag von padma » Mittwoch, 29.08.18, 18:50

hallo Theo, :)

eine gewisse Verbesserung ist ja eingetreten. Es geht jetzt ja darum die Absetzsymptome abzufangen. Ob das zu 100 % gelingt, kann man nicht vorab wissen. Ich würde dem jetzt noch mehr Zeit geben.

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