Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

die Organisation des Forums durch das Team ist weiterhin eingeschränkt.

Danke an alle die sich im Rahmen der gegenseitige Selbshilfe einbringen. Bitte schaut weiter gut auf euch und unterstützt euch aktiv untereinander mit euren Erfahrungen oder Hinweisen auf lesenswerte Threads. Wenn ihr mögt und könnt, begrüßt gerne Neuankömmlinge, verlinkt die Grundlageninfos oder lasst einfach ein gutes Wort da.

Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Da wir hier viel zu tun haben, kann das eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Theo69: Entzug mit Unwissen (Bupropion)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Antworten
theo69
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag, 09.08.18, 18:38

Theo69: Entzug mit Unwissen (Bupropion)

Beitrag von theo69 » Donnerstag, 09.08.18, 19:51

Guten Tag!

Hallo, freue mich dass ich hier Hilfe finden kann.
Bitte entschuldigt für meine Schrift Art bin gerade nicht so bei mir.
Ich habe versucht 300 mg Elontril abzusetzen.
Bin von 300mg auf 150mg weitere 2 Monate genommen dann auf Null. Die ersten 2-4 Wochen waren Entzugserscheinung noch im Grenzen.
Nach 3 Monaten dachte ich, bin über den Berg dann ging´s los mit puls 130 in Ruhe stand.
Ängste und Panik Attacken machen mir zu schaffen, ich konnte nicht mehr und nehme seit 2 Tagen wieder 150 mg ein, der Puls hält sich im Rahmen aber Ängste sind da.
Wie lange dauert das bis es aufhört, ich kann nicht mehr. Ist ein Entzug Tödlich?
Die Ängste sind so groß, da ich alleine Lebe, entschuldigt für mein Schreiben.
Nehme seit Oktober 2017 Elontril

LG
Theo
Zuletzt geändert von padma am Samstag, 18.08.18, 16:34, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt

Katharina
Beiträge: 5730
Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24
Hat sich bedankt: 6709 Mal
Danksagung erhalten: 5897 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 09.08.18, 20:03

Lieber Theo !

Ich bin die jenige die hier die meisten Tipp-
und Grammatik Fehler macht.

Schlechte Konzentration
Tippe alles auf dem Handy.
Ich lebe allein;

hier bekommst Du gewiss Tipps die Dir Deine Möglichkeit eröffnen werden, mit dem Medikament umzugehen.

Theo, ich habe Elontril / Bupropion ausgeschlichen.

Aber ich bin dazu und währenddessen in der letzten Phase fast täglich zun Psychologen gegangen sodass klar esse für beide Seiten wie ich zurecht komme.

Zuerst dieses als Gruß
Katharina

Ich tippe gleich weiter
Zuletzt geändert von Katharina am Donnerstag, 09.08.18, 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katharina für den Beitrag:
SeventhWave
► Text zeigen

Katharina
Beiträge: 5730
Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24
Hat sich bedankt: 6709 Mal
Danksagung erhalten: 5897 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von Katharina » Donnerstag, 09.08.18, 20:16

Hallo Theo !

Dumm das Elontril nicht teilbar ist.

Eines gilt

-das denkt man zuerst nicht
noch wenige Ärzte gehen darauf positiv ein

langsam muss reduziert werden !
Oft erst einmal stabil dabei bleiben
auf der momentanen Dosis.

Du wirst präziseere Antworten diesbezüglich bekommen ich kann das nicht.

Ich kann Dir aber sagen ich bin das Elontril
los geworden und erinnere die Symptomatik die Du beschreibst
ich möchte Dir Mut machen.

Hast Du eine ärztliche Begleitung ?
Keine Psychotherapie.
Ärztliche Begleitung.

Wenn Du jetzt erst einmal keine großen Reduzier Schritte veranlasst sodass Du zur Ruhe etwas kommst
Legen sich die Ängste.

Ich erinnere das Herzrasen.

Nimmst Du noch andere Medikamente?
Meide
Alkohol
Kaffee
und Schwarztee

alles was aufregt und pusht.

Gruß, Katharina

Theo, ein Entzug fühlt sich mies an
ist nicht tödlich :hug:

Es gibt diese blöden Todes Ängste
deshalb ist für mich Begleitung gut,
auch ein Seelsorger
Jemand aus der Gemeinde
Egal.


Es gibt ambulante Unterstützung von Ort zu Ort unterschiedlich.
Ruf die Seelsorge an, reden hilft vllt

Und schreibe hier
dies ist Dein Schreib-Bereich
hier kannst Du Dir alles von der Seele schreiben.

Liebe Grüße
Katharina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katharina für den Beitrag:
padma

padma
Team
Beiträge: 15675
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 38956 Mal
Danksagung erhalten: 20672 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von padma » Freitag, 10.08.18, 22:43

hallo Theo, :)

auch von mir willkommen.

Entzugssymptome können zeitverzögert auftreten, 3 Monate sind nicht ungewöhnlich.
Wie lange dauert das bis es aufhört, ich kann nicht mehr.
Das kann man nicht genau sagen. Es kann sich sehr schnell bessern, kann aber auch etwas dauern. Meistens tritt nach einer Wiedereindosierung eine Besserung innerhalb von ca 14 Tagen ein. Es kommt aber auch vor, dass eine Wiedereindosierung nicht mehr greift.

Ängste sind schwer auszuhalten, tödlich sind weder die Ängste noch der Entzug.

Hilfreich ist das Wissen, wie es zu Entzugssymptomen kommt https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 20#p257720, Tipps was du kannst: https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 10#p257810
Speziell zu Angst und Panik: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=11591

Entzugssymptome gehen wieder weg, da das Nervensystem sich selbst heilen kann.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag (Insgesamt 3):
KatharinaLinLinaUlulu 69
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

theo69
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag, 09.08.18, 18:38

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von theo69 » Samstag, 11.08.18, 10:54

Hallo, Katharina und padma vielen Dank! für die aufmunternden Worte.

Ich nehme seit 4 Tagen wieder 150mg ein, bin noch sehr schwach.
Habe komisches Gefühl, nicht wie vorher, vielleicht ist die Angst doch noch zu Groß.
Soll ich auf 150mg bleiben oder wieder erhöhen, damit ich Stabil bin.

Vielleicht hätte ich doch lieber weiter nehmen sollen, habe mich so gut und sicher gefühlt.
Jetzt habe ich total Angst, Unsicherheit.
Nehme noch 30 mg Mirtazapin abends zum Schlafen.

Ich habe keine Unterstützung, habe es auf eigene Verantwortung gemacht, weil AD nicht abhängig macht, so wurde es mir gesagt 

Jetzt stehe ich da, Weiß nicht weiter, Dieses Gefühl im Kopf Arme Beine nicht schön.
Ich steigere mich auch noch so sehr rein. Am liebsten würde ich mich in die Psychiatrie
einweisen.
Ich Trinke kein Alkohol und Kaffee, nehme 400mg Magnesium.
Ich werde Euch weiter berichten, jetzt ist mir ein wenig komisch und muss hier raus.

LG
Theo69

Katharina
Beiträge: 5730
Registriert: Samstag, 28.08.04, 22:24
Hat sich bedankt: 6709 Mal
Danksagung erhalten: 5897 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von Katharina » Samstag, 11.08.18, 14:37

Lieber Theo !

Versuche eine stabile medikamentation bei zu behalten, so würde ich es versuchen.

Ich habe in der Verzweiflung verschiedene Versuche gemacht und dadurch extra Schwierigkeiten verlängert oder komplizierter gemacht.

Unwirkliche Gefühle jeder Art machen Angst

deshalb habe ich sie kennen gelernt die Zustände oder Missempfindungen
jetzt habe ich keine Angst mehr;

es ist jedes Mal nicht angehen, es stört.
Es ist lästig und es strengt an
aber mehr nicht.

Mehr nicht: den Punkt zu erreichen war und dabei zu bleiben, ist für mich das Ziel eines jeden Tages.

Denn damit geht die Angstspirale zu.

Es bleibt das Missbehagen.
Die Medikamente bringen es mit sich
bei mir ist es so

es wird später besser und leichter, das habe ich erfahren als der Escitalopram -Entzug endete.
Plötzlich war er vorbei.

Theo, es kostet zuviel Kraft für mich,
mir zu oft zu überlegen, was versprochen oder gehofft wurde.

Es geht mir durch den Kopf
ich habe wütende Stunden
Zeit der Resignation

aber dann muss Schluss sein.
Sonst ergebe ich mich dieser Sache und das will ich nicht.

Ich habe aber eine lange Zeit hinter mir und kann das deshalb vllt ein bisschen 'locker' schreiben je nach Tagesform.

Bitte verliere den Mut nicht,
schreibe wenn es Dir Erleichterung bringt.

Mit hilft es schreiben hier, hier ich nicht allein.

Alles Gute,
Katharina
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Katharina für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaUlulu 69
► Text zeigen

padma
Team
Beiträge: 15675
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 38956 Mal
Danksagung erhalten: 20672 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von padma » Samstag, 11.08.18, 18:42

hallo Theo, :)
Soll ich auf 150mg bleiben oder wieder erhöhen, damit ich Stabil bin.
Ich würde auf den 150 mg bleiben. Die Chance, dass du dich darauf stabilisieren kannst, ist sehr gut. Es kann halt etwas dauern.

In eine Klinik würde ich möglichst nicht gehen. Sie kennen sich zumeist mit Entzugssymptomen nicht aus und würden vermutlich sehr schnell hochdosieren oder auf was anderes umstellen. Das ist u.E.n. zumeist nicht gut.
Vielleicht hätte ich doch lieber weiter nehmen sollen, habe mich so gut und sicher gefühlt.
Es sind vermutlich Absetzsymptome. Da man Elontril nicht teilen darf, kann das Absetzen schwierig sein.
Jetzt stehe ich da, Weiß nicht weiter, Dieses Gefühl im Kopf Arme Beine nicht schön.
Das sind Missempfindungen. Die können durch den Entzug auftreten, sind unangenehm aber nicht gefährlich. Versuche dir klar zu machen, dass du nichts Schlimmes hast, und dass diese Empfindungen wieder weggehen werden.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
Ululu 69
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

theo69
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag, 09.08.18, 18:38
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von theo69 » Montag, 13.08.18, 14:38

Hallo,

Ich nehme seit 6 Tagen Elontril 150mg hatte gestern Nacht Symptome wie Hitze Herzrasen.
Hatte keine Angst, da ich diese Symptome bereits kannte.
So wie es aussieht muss ich dann, wohl einen Kaltentzug machen.
Kann die Tabletten nicht teilen, ich kann Versuchen zur Apotheke gehen und Höflich nach Fragen.
Werde Euch auf den Laufenden halten.
Vielen Dank!

LG
Theo69
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor theo69 für den Beitrag:
Kaenguru70

Murmeline
Team
Beiträge: 13364
Registriert: Sonntag, 11.01.15, 13:50
Hat sich bedankt: 14838 Mal
Danksagung erhalten: 13557 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von Murmeline » Montag, 13.08.18, 14:53

Hallo Theo,

Man sollte ja die Tabletten nicht teilen.

Was mir noch einfällt ist ein holländisches Projekt, da werden Dosisschritte zum Absetzen hergestellt, man braucht einen kooperierenden Arzt und angeblich senden die auch nach Deutschland. Wie gut ist dein Englisch oder vielleicht hast du jemand, der sich mal mit dir informieren kann?

Bupropion Steht jedenfalls auf der Verfügbarkeitsliste.
http://www.taperingstrip.org/prescribing-and-ordering/

Hier sieht man genauer, dass die zum Beispiel 28 Tage reduktionsstreifen anbieten von 150 auf 75, dann streifen von 75 auf 25 in 28 Tagen und 25 auf null in 28 Tagen:
http://www.taperingstrip.org/wp-content ... l_GB_1.pdf

Wir haben damit keine Erfahrung und hier wird fast täglich die Dosis verändert, was wir hier eher für nicht so glücklich halten.

Man kann allerdings auch individuelle Streifen anfordern, die 28 Tage die gleiche Dosierung haben, um sich auf einer Zwischendosis zu stabilisieren, also zum Beispiel für 75 mg und 25 mg.

Die Möglichkeit wollte ich zumindest aufzeigen. Es fallen zusätzliche Erstellungskosten an.

Murmeline
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Murmeline für den Beitrag (Insgesamt 4):
Kaenguru70KatharinapadmaUlulu 69
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

theo69
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag, 09.08.18, 18:38
Danksagung erhalten: 3 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von theo69 » Freitag, 17.08.18, 9:13

Hallo,
ihr Lieben hatte gestern Abend wieder erhöhten Blutdruck uund Der puls war 100
Nehme seit 10 Tagen 150mg hat sich wohl noch nicht so stabilisiert.
Nebenwirkung wie Hitze und Herzklopfen, sind angehmer als Puls rasen.
Die Angst steigt vom Nacken in den Kopf hoch.
Ich werde weiter berichten, wie es mir geht.

LG
Theo
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor theo69 für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaKatharina

Jamie
Team
Beiträge: 15932
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 19951 Mal
Danksagung erhalten: 26327 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen

Beitrag von Jamie » Freitag, 17.08.18, 20:03

Hallo Theo, :)

kannst du bitte eine Signatur anlegen? Danke :)

Wenn sich das mit dem erhöhten Puls und Blutdruck nicht gibt, kannst du dir vom Arzt einen Betablocker in sehr niedriger Dosis verordnen lassen, den du im Notfall nehmen kannst.
Das senkt vorrangig den Puls, höher dosiert auch Blutdruck.
Man kann bei Bedarf etwas von der Tablette abbeißen; in der Regel reichen kleine Mengen um den Herzschlag zu beruhigen und meist sinkt dann auch der Blutdruck.

Herzrasen / Herzklopfen / erhöhter Blutdruck sind häufig Folge von Medikamenten und Absetzen und es gibt zig andere Teilnehmer, die sich auch damit herumschlagen.
ein Betablocker als Bedarfsmedikation hat sich für viele als lindernd und überbrückend erwiesen.

Wenn du erst mal nicht zu Medikamenten greifen willst, kannst du es auch mit Atmung probieren.
Tiefe Bauchatmung senkt Puls und Blutdruck auch.
Alternativen zu Betablockern sind auch pflanzliche und homöopathische Präparate wie zb Cardiodoron Tropfen, Calmvalera, similasan.

Alles Gute
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaUlulu 69
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

theo69
Beiträge: 4
Registriert: Donnerstag, 09.08.18, 18:38

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen (Bupropion)

Beitrag von theo69 » Mittwoch, 29.08.18, 9:25

Guten Tag!

ich nehme jetzt seit 3 Wochen wieder Elontirl 150 ein, der Ruhe Puls ist leider noch vorhanden.
Missempfindungen Arme und Beine vorhanden.Sind nicht so stark wie vor 3 Wochen.
Kann es sein, das Elontril nicht mehr anschlägt ?
LG
theo69

padma
Team
Beiträge: 15675
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04
Hat sich bedankt: 38956 Mal
Danksagung erhalten: 20672 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen (Bupropion)

Beitrag von padma » Mittwoch, 29.08.18, 18:50

hallo Theo, :)

eine gewisse Verbesserung ist ja eingetreten. Es geht jetzt ja darum die Absetzsymptome abzufangen. Ob das zu 100 % gelingt, kann man nicht vorab wissen. Ich würde dem jetzt noch mehr Zeit geben.

liebe Grüsse,
padma
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor padma für den Beitrag:
LinLina
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2018: 0,15 mg :schnecke:



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Sandy77
Beiträge: 5
Registriert: Freitag, 26.10.18, 16:05
Danksagung erhalten: 2 Mal

Re: Theo69: Entzug mit Unwissen (Bupropion)

Beitrag von Sandy77 » Samstag, 27.10.18, 14:34

Hallo Theo,

Auch ich habe meine Erfahrung mit Bupropion gemacht und habe es abgesetzt, nur leider zu schnell.
Rat der Ärztin 1 Tag nehmen ein Tag nicht, fühlte mich noch schlechter.
Holte mir Rat bei der Apotheke, Sie meinte der Schritt sei zu groß und sollte 2 Tage eine nehmen 1 Tag keine, da sie einen langen halbzeitwert haben, dass war wirklich besser. Nur habe ich zu schnell abgesetzt in 4 Wochen.
Bin seid Anfang September auf Null.

Lg Sandy77
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Sandy77 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Jamiepadma
Doppelbelastung Beruf und renovierarbeiten (Hauskauf mit Kernsanierung)
Bekam plötzlich hohen Blutdruck, komisch im Kopf, paar Tage Bettruhe noch komisch im Kopf, realisierte alles anders. Sollte kurzzeitig ein Medi nehmen.

Seit ca Feb '14 Sulpirid?, hatte davon gefühlstörung Arme und Beine

Bis ca. April, dann Dogmatil? (Reha Zeit) Tag der Einnahme abnormale müdigkeit im Kopf eine Umstellung gemerkt art Schwindel, appetislos wenig gegessen. Legte sich und ging mir besser.

Ca mitte Mai '14 Dogmatil? Fühlte mich stabil. Abgesetzt zu schnell, nicht richtig aufgeklärt.Herzrasen, hoher Puls, Nachts nicht geschlafen, durchgehende Angststörung, appetislos konnte kein Essen sehen oder runterkriegen. 39kg

Juni '14 Mirtazapin oder Diazapam keine Besserung Suizidgedanken, wollte keine Tabletten mehr nehmen.

Ende Juni Psychiatrie:
War ca 4Wochen ohne Medi
bekam dann ca 3/5 verschiedene Medikamente
Lyrica, Seroquel die anderen weiss ich nicht. Keine Besserung

Ende Juli August Tagesklinik:
Sollte alle Medis sofort absetzen, da ich sie nicht länger nahm als 4 Wochen, wären es kein Problem. Keine Besserung

Ca. 2 Mon ohne Medis Anstörung und ohne was zu essen geblieben.

Seid August '14 zu hause alles ausgehalten. Fing wieder mit Tabletten an weiß nicht die genaue Reihenfolge. Cymbalta, Doxepin, Sertralin, von einem zum anderen ohne auschleichen/einschleichen. Angstsymtom hat etwas nachgelassen, konnte auch etwas Schlafen. Ab und zu Tavor/ Lorezapam genommen.

Seid ca Juli '15 Venlafaxin 75 kaum Besserung mit Kügelchen Methode abgesetzt in ca 4-8 Wochen. Extrem Depressiv, enorm Schwach, abnormale Träume und nass aufgewacht. Schmerzen in den Waden im ruhe Zustand, komische gefühle in den Armen.
Angsymtome nicht mehr vorhanden.
Ab '16 Escitalopram 10mg nach paar Monaten besserung Aktiver im Leben dennoch freud und lustlos.

Seid Februar Bupropion 150 Umstellung im Kopf gemerkt, paar Tage enorm depressiv, nicht viel gegessen, Seh schwierigkeiten. Bewusstseinsstörung, taubheistgefühl Finger, Kurzeite Angstatacke 30 min,Paar angenehme Tage.
Ab Juni '18 Dann von jetzt auf gleich bnormale Müdigkeit ging nix mehr.
Schüttelfrost, Körperliche Schwäche, komischer Schwindel, benommen, druck im Kopf rechtsseitig.

Seit Juli '18 dann Druck anstieg im Kopf, benommen, Schwindel, heißer Kopf als ob was im Kopf platz, war in der Sonne zu vor,hatte fast 2 Tage was davon. Nenne es "Anfall"
Kam leicht wieder nur in der Sonne, Sonnenlicht empfindlich, Sonne gemieden.

Seit Anfang August Nase voll von Medis innerhalb 4 Wochen abgesetzt, seid dem Wochen weise veränderungen. Appetit weniger geworden, leichte Angst nach dem erwachen und Herzrasen,konnte fast nix mehr essen, schlapp Schwäche depressiv, druck rechtsseitig im Kopf und Ohr nur gelegen. Blutzucker Werte zu hoch, verdacht auf Diabetes. Langzeit Werte io. Colesterin etwas erhöht seid im März und Oktober.

Seit September auf 0 versucht mit Johanniskraut zu überbrücken, morgends 300 abends 300 nach einer Woche versucht zu steigern mittags 300 dazu. Am 2 Tag wieder so ein "Anfall" und durchfall.

Seit dem 6 Oktober nehme ich gar nichts mehr.

Jetziger stand, druck rechtsseitig im Kopf und Ohr geblieben, manchmal geht es. Leichter Dusel, Ohrgeräusche schon länger, leichte Schwierigkeit beim lesen. Essen etwas gebessert, fast nur zu hause, mag nur Ruhe haben, niedergeschlagen, fühle mich unstabil, wackelig,lese mich schlau hier.
Nun hoffe ich, dass es in kleinen Schritten besser wird.

Antworten