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Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Naali
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Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Montag, 27.08.18, 9:53

Hallo

Ich bin neu hier und wollte mich mal Vorstellen. :D
Ich heiße Naali bin 34 Jahre jung und komme einfach nicht von dem blöden Venlafaxin los! :cry:

Zur Zeit überlege ich mir auch wieder ob ich es ausschleichen soll. Diese ständigen Kopfschmerzen ,die eingeschränkte Denk und Merkfähigkeit und die Nesselsucht machen mich so fertig .

Ich will so gern endlich ganz weg von dem Zeug. Manchmal ist es sogar schon so weit das ich mich verurteile warum ich überhaupt damit angefangen habe. Das Venlafaxin hat die Symptomatik aus meiner Sicht nur noch schlimmer gemacht! :shock:
Damals bevor ich mit Trevilor angefangen habe, hatte ich nie so starke Depressionen oder Panikattacken wie ich sie in den vergangenen Jahren erleben musste!

Letztes Jahr war von den Panikattacken das schlimmste! Ich hatte von früh als ich aufwachte bis Abends bis ich endlich einschlief eine Panikattacke nach der anderen. Und jedesmal ging sie bis zu dem Punkt das ich dachte "jetzt sterbe ich gleich vor den Augen meines 2 Jährigen Kindes".
Dieses endete schließlich in einem Nervenzusammenbruch!
Dabei war ich so froh endlich diesen Mist ( Venlafaxin) ausgeschlichen zu haben. Hatte mir geschworen das ich nie wieder damit anfange! Und dann nach kurzzeitigen versuchen auf natürliche und homöopathische Art das alles in den Griff zu bekommen, habe ich keinen anderen Ausweg gesehen als dieses "Gift" (Venlafaxin) wieder zu nehmen. Da ich ja "funktionieren" musste. War keiner da der mir half mit meinem Kind.

Nun nehme ich Venlafaxin schon wieder ein Jahr. Klar sind dadurch die starken Panikattacken weg und ich habe auch schon große Fortschritte in meiner Psychotherapie gemacht, aber ich bezweifle ob es mir in meinem zugdröhntem :X Zustand überhaupt was bringt. :\

Hattet ich in der Entzugsphase auch einmal so starke Panikattacken? Sind sie von alleine wieder weggegangen und was habt ihr dagegen gemacht?

LG Naali
Zuletzt geändert von padma am Montag, 27.08.18, 18:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzername ergänzt
Diagnose: Depression, Soziale Phobie, Panikstörung mit Agoraphobie
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Absetzverlauf

27.09.2018 5% weniger 71,25mg [ Übelkeit,Muskelzucken, Kopfschmerzen]
13.11.2018 10% weniger 67,50 mg [ Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck,Hitzewallung , Halluzinationen,leichte Panik, nächtliches schwitzen, grippaler Infekt, Herzrasen]
15.11.2018 zusätzlich 1 Brausetablette Magnesium 4g
25.12.2018 Wechsel von 1A Pharma zu Aluid
07.01.2019 Omega 3 320mg EPA , 200 mg DHA ,Vitamin E 24mg
08.01.2019 20% weniger Venla 60mg[ niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Lichtblitze, Halluzinationen,nächliches schwitzen,wortfindungs Störung, realistische , wirre Träume, wieder Schnupfen, Panikattacke, Depressive Episode]

loewe55
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Re: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von loewe55 » Montag, 27.08.18, 12:55

Hallo Naali, sei herzlich gegrüßt. 😀

Ich nehme auch seit fast 2 Jahren Venlafaxin. Meine höchste Dosis waren 225 mg, da ging gar nichts mehr.

Mit 150 war es dann ganz gut und meine „Wohlfühldosis“ hatte ich bei 112,5 mg. 😂

Letztes Jahr im August habe ich angefangen auszuschleichen und bin bis 37,5 mg gekommen. Dann ging es los mit den Ängsten. Es waren nicht unbedingt Panikattacken, aber ganz langanhaltende Angstzustände, massive Unruhe von morgens bis abends, Aufschrecken aus dem Schlaf, heißes Körperbrennen und vieles mehr.

Ich bin nun immer noch bei 37,5 und möchte gerne runter. Werde im September mit 5% anfangen zum Austesten. Es ist wirklich ein Zeug, von dem man schlecht wegkommt. Ich habe außerdem noch Pregabalin an der Backe, so wird das alles noch etwas dauern. 😱

Es wird dir noch jemand vom Forumsteam schreiben. Freu dich, dass du das Forum gefunden hast, 🙏🙏 denn hier bekommst du wirklich sehr wertvolle Hilfe.

Liebe Grüße
loewe. 😀
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2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
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Re: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von SeventhWave » Montag, 27.08.18, 14:37

Hallo Naali,

und willkommen im ADFD. Schön, dass du hier bist und von den Präparaten weg möchtest.

Ich vermute, dass du bisher deine Medikamente immer falsch abgesetzt hast. Immer wenn es dir dann deswegen schlechtging, hast du die nächste Pille bekommen.

Du schreibst in deinem Thread, du hättest abgesetzt und ausgeschlichen. In welchem Zeitraum denn? Mirta hast du vor einem Jahr abgesetzt – und 1 Jahr später bist du mit Venla wieder eingestiegen? Das würde aus meiner Sicht die von dir beschriebenen Panikattacken erklären.

Wie lange nimmst du Venlafaxin das jetzt schon? Evtl. kannst du deine Signatur noch etwas aussagekräftiger gestalten.

Das Forum empfiehlt 5 bis max. 10% in einem Rhythmus von 4-6 Wochen zu reduzieren. Das ist eine individuelle Empfehlung, mir selbst sind auch noch 5 % noch viel zu viel. Schon bei Reduktionen ab 1,5 % meiner Ausgangsdosis habe ich mit ausgeprägten Symptomen zu rechnen. Das soll nicht heißen, dass es bei dir so ist, aber ich möchte dir die Potenz dieser Präparate verdeutlichen.

Dein „Nervenzusammenbruch“ deutet auf eine extreme Überlastung deines Zentralen-Nerven-Systems hin, verursacht durch den Turboentzug vom Mirtazapin.

Übrigens, je öfter man das Medikament und/oder Medikation ändert, desto mehr nimmt einem das ZNS dieses übel.

Jetzt wäre es gut zu wissen, seit wann du das Venla jetzt schon nimmst. Du brauchst eine Stabilisierung auf einer konkreten Dosis, von der du dann langsam und schonend runtergehst.

Les dich bitte mal in die FAQ ein, da werden viele deiner Fragen beantwortet werden.

Viele Grüße

7th
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von padma » Montag, 27.08.18, 18:43

Hallo Naali, :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Infos zur Signatur findest Du hier: Signatur erstellen

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann manchmal etwas dauern, bis du eine Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.


Zu deinem Anliegen:
Nun nehme ich Venlafaxin schon wieder ein Jahr. Klar sind dadurch die starken Panikattacken weg und ich habe auch schon große Fortschritte in meiner Psychotherapie gemacht, aber ich bezweifle ob es mir in meinem zugdröhntem :X Zustand überhaupt was bringt. :\
Viele Foris haben die Erfahrung gemacht, dass die Psychotherapie erst mit wenig oder ohne Psychopharmaka richtig gegriffen hat.
Hattet ich in der Entzugsphase auch einmal so starke Panikattacken? Sind sie von alleine wieder weggegangen und was habt ihr dagegen gemacht?
Panikattacken sind ein mögliches Entzugssymptom. Wenn man bereits zuvor unter Panikattacken
gelitten hat, können sie im Entzug verstärkt als Reboundsymptom auftreten.
Tipps und Erfahrungen findest du hier: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=11591

Ich würde wirklich versuchen, Venlafaxin ganz langsam auszuschleichen.



Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Naali
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Re: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Montag, 27.08.18, 19:19

Hallo

Danke für eure Antworten. :)

@7th
2017 habe ich mit der Kügelchen Methode ausgeschlichen. Das heißt alle paar Wochen 5 Kügelchen weniger bis ich bei 0 angekommen war.
Dann blieben halt wie immer die Hallus ,Schlafstörungen und Muskelzucken zurück.
Mit der Zeit fingen dann die Panikattacken wieder an.Zur Kompensierung dieser Attacken und der Schlafstörung habe ich dann die Bachblüten genommen.Diese haben mir auch eine Weile geholfen bis die Panikattacken immer stärker wurden und ich den ganzen Tag nur noch Panik hatte. Das gipfelte dann darin das ich eines Tages panisch und weinend durch meine Wohnung gelaufen bin und nicht mehr konnte. Diagnose war damals dann Nervenzusammenbruch durch Überforderung.

Seitdem hatte mir meine Hausärztin (da ich damals noch keinen Psychater hatte,da mein alter in Ruhestand geganngen ist) einmal Opipramol aufgeschrieben, was ich am Anfang gar nicht nehmen wollte. Und dann noch einmal Mirta 15mg verschrieben die ich eigenlich auch nicht nehmen wollte.

Es musste sich aber was tun da ich dazu dann auch noch fürchterliche Alpträume bekommen habe, also habe ich mit einer halben Mirta angefangen. Dann hatte ich die Mirta wieder 2 Tage nicht genommen und die Alpträume waren wieder da. Also habe ich der darauf folgenden Nacht wieder eine halbe genommen und die nächste Nacht eine ganze. Diese Dosis habe ich 5 Tage durchgehalten bis ich nicht mehr konnte. Habe die dann kalt abgesetzt. Die Entzugserscheinungen dauerten eine Woche und danach habe ich mit dem Einschleichen vom Venlafaxin angefangen. Zusatzlich da manchmal die Unruhe so stark war und ich nicht Schlafen konnte habe ich unregelmäßig die Opipramol und einmal auch das Opipramol mit einer halben Mirtazapin getauscht. Die Anfangs Symptome dauerten über einen Monat an bis sie sich langsam besserten. Und bis heute ist noch nicht alles weg. :(

Ich nehme das Venla nun schon ein Jahr. Ich glaube auch das ich damals irgendwie zu schnell ausgeschlichen und zuviel durcheinander genommen habe. Deswegen war der Krampfanfall auch eher ein Serotonin Syndrom als ein Krampfanfall. Ich habe damals leider keinen Notarzt geholt als der Anfall war , weil ich mich einfach nicht traute und bedenken hatte. Im Nachhinein ist man immer schlauer. ;)

LG Naali
Diagnose: Depression, Soziale Phobie, Panikstörung mit Agoraphobie
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Absetzverlauf

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13.11.2018 10% weniger 67,50 mg [ Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck,Hitzewallung , Halluzinationen,leichte Panik, nächtliches schwitzen, grippaler Infekt, Herzrasen]
15.11.2018 zusätzlich 1 Brausetablette Magnesium 4g
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07.01.2019 Omega 3 320mg EPA , 200 mg DHA ,Vitamin E 24mg
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escargot
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von escargot » Montag, 27.08.18, 19:57

Liebe Naali,

herzlich willkommen hier im Forum!

Ich nehme zwar andere Medikamente, aber auch bei mir kam es bei Reduktionen zu stundenlangen Angstzuständen und Panikattacken. Mir hat Psychotherapie geholfen (ich habe mich für Körpertherapie entschieden). Vielleicht auch eine Überlegung für dich?

Zudem kenne ich Phasen auch, in denen ich heftigste Träume habe. Diese Träume - so fies sie sind - haben eine Funktion. Das Unterbewusstsein verarbeitet unverarbeitetes. Ich weiß, sonderlich tröstlich ist das nicht. ABER das mit Tabletten unterdrücken zu wollen ist vermutlich auch nicht des Rätsels Lösung. Man sollte wirklich - vielleicht auch gemeinsam mit dem Therapeuten - sich das Ganze mal vorsichtig anschauen....

alles Liebe!
escargot
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 0,8 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
44 mg CBD-Öl
....
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01.12. 0,8 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
Schlafprobleme, Geräuschkulissen, Angst
seit 13.12. fast symptomfrei, endlich Schlaf!! DP/DR
21.12. Schlafprobleme, Ängste
22.-26.12. Schatten!, starke Dissoziationen (DP/DR)
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf

Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Montag, 27.08.18, 21:23

Hallo 😊
escargot hat geschrieben:
Montag, 27.08.18, 19:57

Zudem kenne ich Phasen auch, in denen ich heftigste Träume habe. Diese Träume - so fies sie sind - haben eine Funktion. Das Unterbewusstsein verarbeitet unverarbeitetes. Ich weiß, sonderlich tröstlich ist das nicht.
Bei mir waren es aber immer Träume von qualvollem Sterben. Manchmal ging es um Tiere und manchmal um Menschen. Sie waren so real immer das ich schweißgebadet aufgewacht bin und dann vor lauter grübeln darüber nicht mehr einschlafen konnte. Manchmal hatte ich sogar Angst überhaupt einzuschlafen weil ich genau wusste das ich es wieder träume. ☹️

Zur Zeit mache ich eine Mischung aus normaler Verhaltenstherapie und Schematherapie. Ich muss schon sagen das es hilft und ich auch schon große Fortschritte gemacht habe, aber leider habe ich dabei auch die bedenken das wenn ich die Venla ganz ausgeschlichen habe, ich nicht weiß wie ich das erlernte anwenden soll da es dann wieder eine ganz andere Situation ist.🤔

LG Naali
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13.11.2018 10% weniger 67,50 mg [ Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck,Hitzewallung , Halluzinationen,leichte Panik, nächtliches schwitzen, grippaler Infekt, Herzrasen]
15.11.2018 zusätzlich 1 Brausetablette Magnesium 4g
25.12.2018 Wechsel von 1A Pharma zu Aluid
07.01.2019 Omega 3 320mg EPA , 200 mg DHA ,Vitamin E 24mg
08.01.2019 20% weniger Venla 60mg[ niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Lichtblitze, Halluzinationen,nächliches schwitzen,wortfindungs Störung, realistische , wirre Träume, wieder Schnupfen, Panikattacke, Depressive Episode]

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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von escargot » Montag, 27.08.18, 21:59

Hallo Naali,

ja der Tod ist ein großes Thema! Kein Wunder, das er uns in unsere Traumwelt folgt. So war das bei mir auch - auch vom Eingesperrtsein und Gefangensein vorher habe ich viel geträumt.

Aber man tut wirklich gut daran, sich das einmal genauer anzusehen auch wenn da erstmal Ablehnung ist.

Wenn du recherchierst, findest du auch Traumdeutungssymbole. Sie stehen für etwas.

Aber muss auch nicht sofort sein, dass du dich damit beschäftigst. Nur so als Gedanke!

Liebe Grüße
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Re: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von SeventhWave » Dienstag, 28.08.18, 7:42

Hallo Naali!

Und genau hier ist dir der Fehler unterlaufen:
Naali hat geschrieben:
Montag, 27.08.18, 19:19
2017 habe ich mit der Kügelchen Methode ausgeschlichen. Das heißt alle paar Wochen 5 Kügelchen weniger bis ich bei 0 angekommen war.
Du kannst bei diesen Präparaten nicht linear absetzen. Da, wo die Ärzteschaft von homöopathischen Dosen redet, ist die Potenzierung am gewaltigsten!

Werf mal einen Blick in diesen Thread:

Rezeptorbelegung

Daraus entnommen: Venlafaxin

Venlafaxin Kurve

Da kannst du dich therapieren bis du blöd wirst, diese enorme Veränderung an deinem Stoffwechsel hat nichts mit deinem ursprünglichen Problemen zu tun.

Viele Grüße

7th
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Mein Thread

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05.12.17 28 mg (-2,778 %)
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Cashi
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Cashi » Dienstag, 28.08.18, 7:50

Guten Morgen. Erstmal will ich dir sagen mach dir keinen Kopf jetzt. Du nimmst es erst wieder ein Jahr und die wirst es jetzt schaffen abzusetzen. Ich hänge an dem Zeug seit 20 Jahren und hab unzählige Versuche hinter mir es los zu werden. Und jedes Mal nach jedem viel zu schnellen Schritt kamen neue schlimmere Symptome hinzu. Vorallem mit Zwangsgedanken. Die hatte ich vor der Einnahme nicht. Ich kenne alles was du beschreibst. Träume.. Angst.. Wirres denken.. Benebelt..schrecklich. Du bist noch jung und du wirst es hier schaffen langsam auszuschleichen. Du schreibst du hättest Hallos..echt jetzt in welcher Art. Ich glaub das hatte ich auch.
Lg Cashi
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1996 erstmals wegen Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Massive Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb zwei Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg. Alles normal.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl doch zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen Tags und nachts. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor wieder angefangen. Besserung. Beschwerden weg. Nur paar Nebenwirkungen
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme machnmal. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober ...5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken :shock: ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Wieder Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wochen Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16, Spirulina seit mehreren Wochen weg
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
28.02.17 wieder Erkältung mit Bronchitis trotz Einnahme von allem möglichen. .Zink vitamin C usw
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit :party2:
20.06.17 Blasenentzündung
11.07.17 reduziert um 5 %.
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg... Muskelschmerzen und Angst. Zittern nachts. Herzstolpern
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg

Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Dienstag, 28.08.18, 17:41

Hallo :hug:
escargot hat geschrieben:
Montag, 27.08.18, 21:59

Wenn du recherchierst, findest du auch Traumdeutungssymbole. Sie stehen für etwas.
Ja ich habe auch recherchiert, aber trotzdem haben mich die Träume aufgefressen und innerlich fertig gemacht. Ich weiß nun aber nicht ob es mit dem Tod von meinem Mann (2012 an Lungenkrebs verstorben) zutun hat.
SeventhWave hat geschrieben:
Dienstag, 28.08.18, 7:42

Du kannst bei diesen Präparaten nicht linear absetzen. Da, wo die Ärzteschaft von homöopathischen Dosen redet, ist die Potenzierung am gewaltigsten!

Da kannst du dich therapieren bis du blöd wirst, diese enorme Veränderung an deinem Stoffwechsel hat nichts mit deinem ursprünglichen Problemen zu tun.
Ja ich hatte da auch extreme Entzugserscheinungen! Nun bin ich ja zum Glück schlauer und hoffe das ich mit hilfe des Forums den Entzug schaffe und nie wieder irgendwelche Psychophamaka nehmen muss.
Meinst du denn ob man im Leben wirklich ganz davon weg kommen kann oder werden immer paar Symptome ewig zurück bleiben weil man damit das Gehirn zu stark geschädigt hat? :?
Cashi hat geschrieben:
Dienstag, 28.08.18, 7:50
Guten Morgen. Erstmal will ich dir sagen mach dir keinen Kopf jetzt. Du nimmst es erst wieder ein Jahr und die wirst es jetzt schaffen abzusetzen. Ich hänge an dem Zeug seit 20 Jahren und hab unzählige Versuche hinter mir es los zu werden. Und jedes Mal nach jedem viel zu schnellen Schritt kamen neue schlimmere Symptome hinzu. Vorallem mit Zwangsgedanken. Die hatte ich vor der Einnahme nicht. Ich kenne alles was du beschreibst. Träume.. Angst.. Wirres denken.. Benebelt..schrecklich. Du bist noch jung und du wirst es hier schaffen langsam auszuschleichen. Du schreibst du hättest Hallos..echt jetzt in welcher Art. Ich glaub das hatte ich auch.
Lg Cashi
Naja eigentlich hänge ich an dem Zeug nun auch schon 16 Jahre mit kleineren Pausen die mich dann auch wieder dazu bewegt haben es doch wieder nehmen zu "müssen" damit man wenigstens halbwegs funktioniert.Nun habe ich eben die Nesselsucht dazubekommen. Ich könnte mich den ganzen Tag nur kratzen weil es so juckt. meine Hausärztin hat mir zwar nun Cortisol verschrieben, aber es hilft auch nicht wirklich. :(

Naja meistens nach dem absetzten blieben die Halluzinationen zurück. Es war meist das ich vielleicht ein Tier oder Mensch im Augenwinkel gesehen habe was gar nicht da war. Ich hatte mich aber soweit daran gewöhnt. Es war zwar nervig aber auszuhalten.

LG Naali
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27.09.2018 5% weniger 71,25mg [ Übelkeit,Muskelzucken, Kopfschmerzen]
13.11.2018 10% weniger 67,50 mg [ Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck,Hitzewallung , Halluzinationen,leichte Panik, nächtliches schwitzen, grippaler Infekt, Herzrasen]
15.11.2018 zusätzlich 1 Brausetablette Magnesium 4g
25.12.2018 Wechsel von 1A Pharma zu Aluid
07.01.2019 Omega 3 320mg EPA , 200 mg DHA ,Vitamin E 24mg
08.01.2019 20% weniger Venla 60mg[ niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Lichtblitze, Halluzinationen,nächliches schwitzen,wortfindungs Störung, realistische , wirre Träume, wieder Schnupfen, Panikattacke, Depressive Episode]

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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von SeventhWave » Mittwoch, 29.08.18, 10:28

Hallo Naali!
Meinst du denn ob man im Leben wirklich ganz davon weg kommen kann oder werden immer paar Symptome ewig zurück bleiben weil man damit das Gehirn zu stark geschädigt hat? :?
Das ist auch eine der Fragen, die mich am Meisten beschäftigt. Ich glaube nicht, dass alles wie vorher wird, wobei ich mich nicht mal daran erinnern kann wie es vorher war. Ich nehme seit 22 Jahren Antidepressiva ... das ist nun mehr als die Hälfte meines Lebens.

Bis vor knapp 1 Jahren dachte ich noch, ich müsste die Tabletten für immer nehmen, weil ich chronisch krank bin. Nun weiß ich, dass die Tabletten für eine Vielzahl von Beschwerden verantwortlich waren, die mich die letzten Jahre heimgesucht haben.

Ob ich es tatsächlich jemals schaffe komplett vom Cita wegzukommen … ich habe keine Ahnung. Aber jede Reduktion tut mir gut! Und wenn es nur wie aktuell ein Miniminiwinzibrösel ist. Jeder Krümel ist für mich wie kleiner Sieg in einem bitteren Kampf.

Was Ende bleibt? Auf jeden Fall die Narben des Gefechts, die Erfahrungen der dunkelsten Stunden aber auch die der gewonnen Schlachten.

Das Gehirn selber wird nie wieder etwas mit ADs zu tun haben wollen. Wie es mit anderen Dingen aussieht, die ebenfalls in den Stoffwechselhaushalt eingreifen wird uns jetzt noch niemand sagen können. Stress in der Arbeit? Aktuell zumindest undenkbar. Mal einfach im Biergarten sitzen, mit ner Maß … den Kindern beim Spielen zuschauen? In diesem Leben wahrscheinlich nicht mehr.

Vielleicht ist es aber auch einfach alles supidupi! Jetzt heißt es aber erstmal - Der Weg ist das Ziel! :sports:

Bis bald

7th
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Mein Thread

Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
13.08.18 21,6 mg (- 1,457 %)
22.10.18 20,8 mg (-3,67 %)
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Fledermaus » Donnerstag, 30.08.18, 19:41

Hallo Naali,

ich hänge auch schon Jahre in dieser Falle. Immer wieder und immer wieder. Durch zu schnelles Absetzen und jeder hat mir erzählt das gibt es nicht. Nun, das gibt es und wir alle hier sind der Beweis. Nach meiner Erfahrung - je öfter versucht wird diese Dinger
falsch (zu schnell) loszuwerden, je schwieriger wird es beim nächsten Mal. Nach meinem jetzigen Wissen ist es ja auch kein Wunder. Wie soll der Körper sich erholen und heilen wenn immer wieder dagegen geschossen wird. Auch deine Nesselsucht wird wohl damit zusammenhängen.
Ich habe beim Absetzen Probleme, die hatte ich vor der Einnahme nicht, ich kannte keine Panikattacke, keine Krämpfe und vieles mehr. Durch das falsche Absetzen habe ich es kennengelernt. Das zeigt wie teuflisch diese Pillen sind. Verzweifel nicht, mach einfach langsam und lass dir genügend Zeit.

lG Fledermaus
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seit 2004 150 mg Venlafaxin

2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.

2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.

Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.

18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.

08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen

27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger

Vitamin D seit 07/18 bei 43 - keine zusätzliche Einnahme
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen

Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Montag, 03.09.18, 13:43

Hallo liebe Mitkämpfer/innen

Ich habe in letzter Zeit mich viel im Forum eingelesen und kaum Zeit gehabt zurück zu schreiben daauch bei mir zu Hause sehr viel los ist. :(
Letztens hatte ich wieder einen Tiefpunkt wo mich die Hoffnung wieder voll im Stich ließ. Ich bin so froh einen verständnissvollen Mann an meiner Seite zu haben, der mirwieder Mut machte in den Kapf gegen die SNRI zu gehen.

Letztens wusste ich nicht ein noch aus da ich ja eigentlich die Venla absetzen möchte und nun aber ein familärer Notfall eingetreten ist wo ich denke ich werde mich wohl noch ein wenig mit dem Venla quälen müssen. Hatte das auch mit meiner Psychologin besprochen, weil sie damals sagte dasch esmit ihr besprechen müsste, nun meinte sie aer das ich das mit meinen Psychater bereden sollte.
Ich finde für mich schon das ich um die Hälfte reduzieren könnte, da ich ja auch gute Fortschritte in meiner Therapie gemacht habe, nur habe ich Angst das dann die schlimmen Panikattacken wieder zurück kommen und ich nie mehr von dem Venla wegkomme. :cry:

Ich weiß einfach nicht aus noch ein. Mal ganz agesehen davon abgesehen das mir das überlegen und denken sowieso schwer fällt weil ich durch das Vela einfach keinen klaren Gedanken fassen kann.Letztens war es so schlimm dasich nicht mal mehr einen Antrag ausfüllen konnte auf der Krankenkasse. Das musste dann mein Mann übernehmen. :(

Ich würde sogern ein normales Leben ohne SNRI führen. Ohne das irgendwelche Halluzinationen zurück bleiben oder spät Entwöhnungsanzeichen auftreten. Sehr oft halte ich mir vorwarum ich nur mit dem Venla angefangen habe. Hätte ich nur schon früher ein Forum wie eures gefunden, hätte ich glaube ich nie damit angefangen.. :cry:

Liebe Grüsse

Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Ululu 69 » Montag, 03.09.18, 21:46

Hallo Naali,

es ist jetzt, wie es ist. Es macht ja keinen Sinn, mit der Vergangenheit zu hadern.
:hug:

Wenn du sorgsam und vorsichtig absetzt und auf deinen Körper hörst, kann es ja sein, dass keine allzu großen Probleme auftreten.

Gerade am Anfang ist es oft so, dass man von den Reduktionsschritten überhaupt nicht viel spürt.

Nur Mut.

LG Ute
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Mittwoch, 12.09.18, 14:24

Hallo

So ich habe mir jetzt die Venlafaxin 75mg von 1APharma geben lassen.
Laut der Kügelchen Methode habe ich nun 3 Kapseln durchgezählt. 285 +278+ 273 = im Durchschnitt 276 Kügelchen. Ist das bis hierher erstmal richtig?

Dann rechne ich 276 - 10% = 250 Kügelchen ??
Und dann zum Schluss 276 - 250 = 26 Kügelchen weniger oder habe ich da irgendwo ein Fehler drin?

Achso was ich noch fragen wollte: da ich ja nun wenn ich absetze auf eine andere Firma wechsle; sollte ich da erstmal gewohnt meine 75mg nehmen oder kann ich gleich mit der Reduktion anfangen?

Vielen lieben Dank für die Hilfe
Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 12.09.18, 16:23

Hallo Naali, :)

ich würde jetzt zumindest für ein paar Tage das neue Präparat in voller Dosis nehmen, um zu schauen, ob du einen Unterschied merkst.

Deine Berechnung ist richtig so.
So kannst du dann starten.

Ich wünsche viel Erfolg und viel Geduld beim Kügelchen zählen, das ist wirklich eine elende Arbeit.

Danke Pharmaindustrie.
:evil: :frust:

LG Ute
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Freitag, 14.09.18, 20:39

Hallo Ute und alle anderen stillen Mitleser ;)

Danke für die schnelle Antwort.
Ok also nehme ich erstmal von der neuen Firma ein paar ganz normal und fange dann mit dem ausschleichen an.

Nun habe ich aber noch eine Frage: Ich lese hier sehr viel davon das einige von euch Fischöl Kapseln und Vitamin Präparate nehmen.
Wart ihr beim Hausarzt und habt einfach gesagt das er das Blut nach etwaigen Mängeln der Vitaminen und Spurenelementen untersuchen soll? Wann wart ihr dann dort? Wo ihr noch die Psychopharmaka genommen habt? Kann das die Psychopharmaka das Blutbild dann nicht verfälschen?

Danke für eure Geduld mit mir und eure Unterstützung

LG Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Jamie » Freitag, 14.09.18, 20:50

Hallo Naali,:)

Vitamine und Mineralstoffwerte im Blut werden durch AD normalerweise nicht verfälscht.
AD können aber alle Hormonwerte und Neurotransmitterwerte, auch die Schilddrüse, beeinflussen und sich eben auch auf Organe wie zB die Leber auswirken.

Da man AD normalerweise über einen langen Zeitraum nimmt, muss man ja irgendwann mal zum Arzt zum Blutabnehmen.

Omega Fettsäuren im Blut zu erheben (bzw. EPA und DHA) wie im Fischöl sind sehr teure Spezialuntersuchungen von Speziallaboren und nicht notwendig. Die Kasse übernimmt sowieso nichts. Und selbst wenn man einen Mangel nachweisen kann, muss man dann auch immer noch mal schauen, ob man es verträgt. Das eine geht nämlich nicht immer parallel zum anderen.

Die meisten hier probieren einfach mal eine Weile aus, ob es ihnen gut tut, zumal man sich bei normalen Mengen mit Fischöl oder Krillölkapseln nicht überdosieren kann und der Körper in der Regel sehr gerne diese Omegafettsäuren akzeptiert.
Magnesium ist auch etwas, was viele Betroffene als hilfreich empfinden, auch wenn ihr Mg-Spiegel normal ist.

Wenn du Vitamine und Mineralstoffe überprüfen lassen willst, wäre Magnesium, Kalium und Natrium interessant sowie Vitamin D und Folsäure und Vitamin B12. Der Eisenwert wäre auch gut.
Vitamin D übernimmt auch nicht jede Krankenkasse; da muss man den Arzt fragen oder verhandeln; ansonsten wäre mit Kosten um die 30€ zu rechnen.

Ein normales Blutbild sowie die Schilddrüsenwerte und Leber- und Nierenwerte und mehr als das oben Genannte ist zumeist ausreichend. Bei seltsamen Werten kann der Arzt dann weitere Blutwerte anfordern oder noch mal Blut abnehmen.

Viele Grüße
Jamie
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Naali
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Re: Naali: Will endlich weg vom Venlafaxin

Beitrag von Naali » Mittwoch, 19.09.18, 13:41

Hallo 😊

Hab nun letzten Samstag den Hersteller gewechselt und doch schon Symptome bemerkt wie z.B. extreme innere Unruhe, unbemerktes Zähnepressen, Atemnot , Schlaflosigkeit. Da half nur durch halten und ablenken.. 😔
Nun drängt sich mir die Frage auf : Wenn ich schon auf ein Herstellerwechsel so reagiere, ob es da nicht sinnvoller wäre nur mit 5% Reduzierung der täglichen Dosis anzufangen? :?
Die Reduzierung darf mich ja auch nicht gleich ganz umhauen,da ich ja noch bisschen fähig bleiben muss Kind und Haushalt unter einen Hut zu bekommen.

Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht als ihr euer AD auf einen anderen Hersteller umgestellt habt und dann mit der Reduzierung angefangen habt?

LG
Naali
Diagnose: Depression, Soziale Phobie, Panikstörung mit Agoraphobie
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Absetzverlauf

27.09.2018 5% weniger 71,25mg [ Übelkeit,Muskelzucken, Kopfschmerzen]
13.11.2018 10% weniger 67,50 mg [ Kopfschmerzen, niedrigen Blutdruck,Hitzewallung , Halluzinationen,leichte Panik, nächtliches schwitzen, grippaler Infekt, Herzrasen]
15.11.2018 zusätzlich 1 Brausetablette Magnesium 4g
25.12.2018 Wechsel von 1A Pharma zu Aluid
07.01.2019 Omega 3 320mg EPA , 200 mg DHA ,Vitamin E 24mg
08.01.2019 20% weniger Venla 60mg[ niedriger Blutdruck, Stimmungsschwankungen, Lichtblitze, Halluzinationen,nächliches schwitzen,wortfindungs Störung, realistische , wirre Träume, wieder Schnupfen, Panikattacke, Depressive Episode]

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