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Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Freitag, 16.11.18, 19:02

Hallo an alle,

ich wollte euch nur kurz ein schönes und symptomfreies Wochenende wünschen.

Heute Abend geht es mir ganz gut. Habe heute kein Vitamin D genommen und war schon erheblich ruhiger. Hab wenig Appetit. Zwinge mich aber zum Essen.

Werde jetzt erstmal nix mehr nehmen außer meiner 5mg Escitalopram und bei Bedarf Magnesium, wenn das Herz wieder stolpert oder zu laut schlägt.

Habe endlich einen Therapieplatz bekommen für Verhaltenstherapie.. 16x Gruppe und Einzel. Hoffe es hilft bei meinen Ängsten. Kann mir gar nix darunter vorstellen.

Seit alle lieb gegrüßt!

Andrea
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Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
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Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Sonntag, 18.11.18, 16:00

Hallo,

ich hoffe ihr hattet ein gutes Wochenende.

Ich habe wieder vermehrt mit Zaps und Druck im Kopf zu tun.

Ich drehe im Moment am Rad weil das immer wieder kommt.

Hört das wirkliche alles irgendwann auf?

Liebe Grüße
Andrea
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 18.11.18, 18:55

Hallo Andrea, :)

ja, es wird aufhören, es kann halt leider dauern.
Zaps sind ja sehr typische Absetzerscheinungen.
:x
Es ist möglich, dass der Alkohol triggert. Viele vertragen ihn während des Absetzens überhaupt nicht.
Alkohol ist ein Nervengift und kann viel Durcheinander ins System bringen leider auch in Mengen, die eigentlich kaum der Rede wert sind.

In deinem eigenen Interesse würde ich vorübergehend komplett darauf verzichten.

LG Ute
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Sonntag, 18.11.18, 19:33

Hallo Ute,

das werde ich definitiv. Alkohol geht im Moment absolut gar nicht.

Ich weder weiter durchhalten.. Manchmal liegen halt die Nerven blank.

Danke nochmal :)

Liebe Grüße
Andrea
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Donnerstag, 22.11.18, 13:47

Hallo Leidensgenossen,

ich habe da mal eine Frage zum Thema Herzstolpern.

Ich habe dazu schon viel gelesen hier. Mein Psychiater meinte auch dass das "normal" ist. Dennoch beunruhigt mich manchmal dir Häufigkeit. Ist es "normal" dass dieses Herzstolpern häufig und manchmal den ganzen Tag passiert? Das Herz scheint einen Schlag auszusetzen und dann Bumm geht s weiter. Das passiert z B heute sehr viel. Habe eben Magnesium genommen. Hoffe es wird wieder besser. Bilde mir ein, dass es mit Magnesium nicht so schlimm ist.

Bei der letzten Reduzierung hatte ich das auch, sehr lange. Ich kann mich aber nicht an die Intensität erinnern Irgendwann hörte es von alleine auf.

Ich hab halt Angst mein Herz bleibt plötzlich stehen oder ich werde ohnmächtig.

LG Andrea
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von lakeSonne1 » Donnerstag, 22.11.18, 14:11

hi,

ich reduziere auch Citalopram und habe immer verstärkt Herzstolpern nach einem Reduktionsschritt.
Ist sehr unangenehm. Ich nehme dann auch vermehrt Magnesium dagegen.

Gruß,
lake
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11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden

- längere Absetzpause -

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 22.11.18, 19:44

Hi

Ich reduziere auch Escitalopram und kenne das ebenso. Magnesium hilft mir dann auch. Macht Angst ist aber ungefährlich. Ich hatte schon Herz Ultraschall und Langzeit EKG, immer ohne Befund.

LG Anna
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Donnerstag, 22.11.18, 19:52

Hallo Lake und Anna,

danke für eure Antworten. Habe Magnesium genommen und ist erheblich besser geworden. Das würde es wohl nicht, wenn es ein Herzfehler wäre. Ist auch erst angefangen, als ich reduziert habe. Mein Psychiater meinte seinerzeit auch, es ist eine Nebenwirkung. Hatte heute mächtig psychischen Stress und hatte versuchshalber länger kein Magnesium genommen. Hat das sicherlich verstärkt. Außerdem habe ich festgestellt dass es schlimmer wird, wenn ich Hunger habe.

Es ist anstrengend und ich überlege ernsthaft ob ich die letzten 5 mg überhaupt irgendwann absetzen soll.

Liebe Grüße an alle

Andrea
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Guglhupf » Donnerstag, 22.11.18, 20:28

Hallo Andrea

Ich hab während meiner langjährigen Einnahme meist 10mg genommen. Die letzten 2, 3 Jahre 5mg. Mir kommen auch immer wieder Zweifel, klar war es oft sogar angenehm, sich keine Sorgen um Herzrasen machen zu müssen. Ich habe direkt gespürt, wie der Puls durch das Medikament reguliert wurde. Auch Gedankenkreisen, Grübelzwang und dgl. gab es nicht. Wie auch, war ja betäubt.

Ich frage mich auch ob ich das will, es war so einfach keine Sorgen und Ängste zu haben. Aber will ich wirklich von einem Medikament betäubt mein Leben leben? Nein!

Dann muss ich eben einen vernünftigen Umgang mit meinen Emotionen und Gedanken lernen. Was wenn ich das Medikament weitere 10 Jahre nehme und dann wirkt es plötzlich nicht mehr, was ja vielen passiert ist? Dann ist der Entzug sicher noch schlimmer.

Das Leben ist leider nicht nur schön und ich ertappe mich immer wieder dabei, vor negativen Situation lieber davonzulaufen als sie zu durchleben. Das ist aber leider auch keine Lösung also hilft nur Geduld und Akzeptanz.

Liebe Grüße
Anna
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Donnerstag, 22.11.18, 20:37

Hallo Anna,

da hast du auch wieder recht. Der einfachste Weg ist vielleicht auch wirklich nicht immer der beste.

Ich hatte heute ein Erstgespräch. Werde eine Gruppentherapie Act (Akzeptanz - und Commitmenttherapie) machen und gleichzeitig eine Verhaltenstherapie Einzel.

Ich habe da ein Thema, dass ich lange vor mir hergeschoben habe, und dass ich jetzt endlich mal angehen muss. Bereitet mir bereits jetzt Unbehagen.. Aber wie du schon sagst.. Das Leben ist nicht nur angenehm.

Mal sehen wie ich mich danach fühle. Vielleicht mache ich dann ab Mai weiter mit Reduzierung... Aber laaaaaangsaaaaam.

LG Andrea
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Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Freitag, 23.11.18, 19:34

Hallo...
Habe aus gegebenen Anlass viel über Extrasystolen/Herz gelesen. Habe dabei diese kindgerechte Erklärung gefunden und muss sagen, dass. Das auch mich sehr beruhigt.

Vielleicht ist es für den ein oder anderen auch interessant.

Liebe Grüße

Andrea


Zitat:
Ich werde Dir einfach mal die Funktion Deines Herzens erklären - inkl. VES und SVES, ok?



Das Herz befindet sich in einem kleinen Beutelchen, dem Herzbeutel, der ziemlich dünn ist und sogar ein bisschen spiegelt. Dieser schützt es und hält es fest. Das Herzchen liegt dem Zwerchfell auf, ist ungefähr so groß wie Deine Faust und hat ein bisschen die Form eines Kegels. Es ist dunkelrot, wunderschön und fasst sich eigentlich recht angenehm an (ich bin kein Kannibale, ich habe es nur einige Male aus Menschen rausgeschnitten ) Wenn man es in der Hand hat sieht man die vielen Blutgefäße und Nerven. Man sieht auch von außen, dass das Herz eigentlich aus 2 aufeinandergesetzten Teilen besteht. Oben, der kleinere Teil, ein witzig aussehendes Etwas, das eigentlich vor allem aus fetten und dicken Blutgefäßen besteht.



Der untere Teil des Herzens ist größer und sieht aus wie ein Pilzkopf oder der Hut vom Calimero. Rundherum um Calimeros Hut ziehen sich die Herzkranzgefäße - wie ein KRANZ, drum heißen sie ja Herzkranzgefäße - und versorgen regelmäßig und sicher den Herzmuskel mit Sauerstoff und Nährstoffen. Diese Gefäße sind ca. so dick wie fette gekochte Spaghettis und verästeln sich zu immer kleinerem und dünnerem... na ja, sagen wir mal Schnittlauch, um beim Gemüse zu bleiben.



Innen ist das Herz noch mal geteilt, und zwar der Länge nach durch die Herzscheidewand, so dass rechts der rechte Vorhof und die rechte Kammer liegen und links der linke Vorhof und die linke Kammer.



Der RECHTE VORHOF im oberen Teil des Herzens nimmt das Blut der riesigen Vena Cava (auch Hohlvene genannt), die von der Leber und von den Eingeweiden kommt, auf und gibt das Blut mit den vielen gesunden Nährstoffen, aber wenig Sauerstoff an die RECHTE HERZKAMMER weiter.



Von dort zischt das Blut in die Lunge und wird durchs Atmen mit Sauerstoff angereichert. Von der Lunge fließt das mit Sauerstoff angereicherte Blut dann in den LINKEN VORHOF und dieser gibt das Blut an die LINKE HERZKAMMER weiter. Und was geschieht dann? Richtig, das Blut gelangt durch die kräftige - und Bambusrohrdicke Aorta wieder in den Körper, versorgt die Organe, Muskeln, etc. und das Spiel beginnt von vorne.



Also zusammengefasst: Herz besteht oben aus lustigem Etwas (mit 2 Vorhöfen) und unten aus Calimeros Hut (mit 2 Kammern). Durch die Mitte der beiden geht die Herzscheidewand, die das Herz in rechts und links teilt.



Blut kommt aus dem Körper mit vielen Nährstoffen, aber wenig Sauerstoff in den rechten Vorhof, von dort in die rechte Kammer. Dann ab zur Lunge Sauerstoff tanken! Von der Lunge in den linken Vorhof. Von dort in die linke Kammer und ab geht´s durchs Bambusrohr wieder in den Körper!



Damit das Herz aber das alles durchführen kann und pumpen kann, brauchen die Herzmuskeln Energie bzw. Strom! Und auch dazu gibt´s was. Nämlich Stromkabeln oder auch Nerven genannt.



In der Wand im RECHTEN VORHOF sitzt unser Pilot, der sogenannte SINUSKNOTEN (für Interessierte: auch Nodus sinuitralis oder Keith Flackscher Knoten genannt). Der Pilot ist satte 2 mm breit und enthält jede Menge Nervenfasern und Zellen. Der brave und verlässliche Sinusknoten erzeugt beim Erwachsenen in Ruhephase ca. 60-80 Stromschläge in der Minute, die er weiterleitet. Er ist der PRIMÄRE Schrittmacher des Herzens und passt auf, dass der Flieger nicht in Turbulenzen kommt oder gar abstürzt.



Der Stromschlag zischt dann zum Copiloten, dem Vorhof-Kammer Knoten (für Interessierte: AV-Knoten, Nodus atrioventricularis oder Aschoff Tawara Knoten). Dieser empfängt die Erregung und leitet sie über den Rest der Crew, das Hissche Bündel, an die Muskeln der Herzkammern weiter, damit diese sich zusammenziehen können und damit das Blut kräftig pumpen können. Der AV Knoten ist der SEKUNDÄRE Schrittmacher des Herzens.



Das geniale dabei: Fällt der Pilot, also der Sinusknoten mal aus, übernimmt der Copilot (AV Knoten) die Funktion des Sinusknotens. Zwar nicht mit 80 Schlägen, aber immerhin noch mit 40-60 Schlägen, womit man sehr gut leben kann!!!



Aber genialerweise damit noch immer nicht genug. Selbst wenn Pilot und Copilot keine Freude mehr am Arbeiten haben, stürzt der Flieger nicht ab! Es gibt nämlich noch die Crew, das Hissche Bündel. Die können das zwar nicht ganz so gut, wie die ausgebildeten Piloten, aber sie halten das Flugzeug trotzdem sicher in der Luft. Und diese Crew ist nicht zu unterschätzen!!! Die spannt nämlich ein riesiges Netz an Nervenzellen über die Herzkammern (das Netz nennt man übrigens Purkinje Fasern). Das Genialste dabei: Jede beliebige Nervenfaser aus dem Purkinje Geflecht kann die Erregungsbildung übernehmen und das Herz mit 20-40 Schlägen weiterschlagen lassen. STERBEN ALSO FAST UNMÖGLICH!!!!!!!!! Selbst wenn alles schief geht, ist irgendwo noch ein kleines Teilchen, das das Herzchen weiterpumpen lässt.



Nach diesem kleinen Exkurs (ich hoffe, es war nicht allzu langweilig), nun zu Deiner Frage - SVES und VES.



SVES oder Supraventrikuläre Extrasystolen: Wie ich gerade geschildert habe, gibt es im Herz ein riesiges Geflecht aus Millionen von Nervenzellen, die den Herzmuskel innervieren (erregen). An jeder Millimeter kleinen Stelle sitzt irgendwo einen Nervenzelle, die einen Tausendstel Millimeter kleinen Muskelteil zur Kontraktion bringt. Dass bei Millionen und Milliarden von Nervenzellen nicht immer alles glatt gehen kann ist logisch und wäre nicht durchführbar. Unmöglich! Versuch mal 1 Milliarde Hunde gleichzeitig im Gleichschritt an der Leine gehen zu lassen. Absurder Gedanke, oder? Genauso beim Herz. Millionen von Zellen können nicht immer gleichzeitig in die Höhe hüpfen. Und wenn eine dieser Zellen mal im Vorhof aus der Reihe tanzt, dann nennt man das: Supraventrikuläre Extrasystole (Ventrikel=Kammer, supra=über). Passiert das in der Kammer, dann heißt es: Ventrikuläre Extrasystole.



Sobald so was passiert, passiert aber im Grunde gar nichts, DENN es gibt ja unseren verlässlichen und erfahrenen Piloten: Dieser merkt das nämlich sofort und denkt sich sicher dabei: "Typisch, schon wieder einer aus der Reihe getanzt... Muss da mal durchgreifen!"



Was tut der arme Kerl dann? Richtig! Er muss mit dem nächsten Stromschlag warten, damit wieder alles in der Reihe ist, sonst kommt Chaos raus. Ist so, wie wenn eine Kindergartengruppe in Zweierreihe geht. Tanzt einer raus, muss man ihn wieder reinholen. Damit das funktioniert lässt man alle kurz warten und reiht sie neu. Das ist dann die Pause, die man nach einer Extrasystole spürt.



Der Herzpilot, der Sinusknoten achtet darauf, dass alles perfekt abläuft. Nichts kann ihn verunsichern, nichts kann ihn aus dem Rhythmus bringen. Solche Pausen kann der Sinusknoten Tausendmal am Tag auch machen. Es stört ihn nicht. Vielleicht ist er sogar froh, wenn etwas Abwechslung in sein Leben kommt. Vielleicht ist das Leben seines Menschen einfach zu langweilig - kein Sport, keine Aufregung, immer schonen - deshalb sucht er sich Abwechslung. Vielleicht schlägt das Herz seines Besitzers immer zu konstant? Der Sinusknoten will mal 140 Schläge und dann wieder 60 Schläge austeilen in der Minute. Kann er das nicht, freut er sich vielleicht dankbar über jede einzelne Extrasystole, die daherkommt, damit er wenigstens irgendwas zu tun hat.



Auf jeden Fall: Weder VES noch SVES sind gefährlich, denn unsere Piloten sind auf Draht und haben sicher keine Lust, abzustürzen! Auf die Beiden kannst Du Dich blind verlassen und ihnen vertrauen!"
https://www.die-herzklappe.de/forums/in ... asystolen/
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Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Murmeline » Freitag, 23.11.18, 22:01

Hallo Andrea,

Der link zum Text wäre wichtig, bitte füge den an. Danke!

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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Freitag, 23.11.18, 22:53

Hallo...

Hoffe das klappt.

https://www.die-herzklappe.de/forums/in ... asystolen/

LG Andrea
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Samstag, 24.11.18, 17:37

Hallo,

ich bin seit vorgestern sehr weinerlich und depressiv. Hinzu kommt das Herzstolpern, dass mir wieder Angst macht obwohl alle sagen dass es harmlos ist. Magnesium macht es besser.

Ich bin in einem Gedankenstrudel und ich kann nicht unterscheiden ob es Absetzungserscheinungen oder meine Erkrankung ist.

So viele Emotionen hatte ich lange nicht und es ist so anstrengend.

Meine Hauptangst ist, was aus mir wird wenn meine Eltern mal nicht mehr sind. Ich breche beim bloßen Gedanken daran in Tränen aus... Dieses weinerliche kenne ich eigentlich nicht. Normal wären eher Angstzustände... Ich habe mit dem Thema schon länger zu tun und mache deswegen jetzt eine auch Verhaltenstherapie... Ich hoffe es hilft.

Das nervt alles so

Andrea
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 24.11.18, 20:01

Hallo Elzoline,

wenn die Mauer, die das AD um deine Gefühlswelt gebaut hat, zu bröckeln beginnt, stürzen plötzlich Emotionen auf dich ein, die vorher lange unterdrückt wurden.
Das kann leider in einem furchtbaren Gegühlschaos enden. :cry:

Ich kann sehr gut verstehen, dass das anstrengend ist und nervt. Aber du wirst dich wieder daran gewöhnen und dein Gehirn wird sich anpassen.
:hug:
Du wirst auch positive Emotionen wieder ungefiltert wahrnehmen, darauf kannst du dich auf jeden Fall freuen.

LG Ute
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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Samstag, 24.11.18, 20:34

Hallo Ute,

lieben Dank für deine Worte. Ich hoffe sehr, dass sich das alles bald endlich mal einpegelt. Die dunkle Jahreszeit ist auch nicht gerade zuträglich.

Eigentlich erschreckend WIE stark die Medikamente einen einlullen. War mir überhaupt nicht bewusst. Ich weiß nicht ob du Star Trek kennst.. Aber der Android Data hat da irgendwann einen Emotionschip bekommen. Als er den startete ist er fast verrückt geworden, weil er die Emotionen nicht verarbeiten konnte. So fühle ich mich derzeit auch.. Wenn auch nur im Bezug auf ein Thema.

Wenn ich weinen muss tue ich es halt. Muss dann wohl einfach raus

Aber eine Geburt /Wiedergeburt tut halt weh.

LG Andrea
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Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

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Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Montag, 26.11.18, 20:29

Hallo,

hatte mal versuchshalber eine Mail an HEXAL geschickt. Deren Escitalopram nehme ich ja. Habe auf die massiven Nebenwirkungen beim Absetzen hingewiesen und montiert, dass das nicht ausreichend transportiert wird. Die riefen dann an. War ein längeres Gespräch, aber rausgekommen ist dabei auch nix. Sie beziehen sich darauf dass die Nebenwirkungen schon im Vergleich zu anderen Psychopharmaka sehr ausführlich geschildert werden (lach), dass sie ja das Medikament nicht entwickelt haben. Lundbeck wäre da zuständig (die hatte ich auch an gemailt.. Aber noch keine Reaktion). Sie verwiesen darauf, dass der Arzt für sämtliche Informationen im Bezug auf die Medikamente zuständig ist. Sie sind aber verpflichtet die Nebenwirkungen zu melden.
Tja... Hab eigentlich auch nix anderes erwartet.
Falls Lundbeck sich meldet erteile ich Meldung :)
Liebe Grüße
Andrea
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Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

Medikation: Cipralex 5mg :party2:
Vitamin D 800 I. E
Magnesium auf Bedarf bei Herzstolpern. Stark eingeschränkt
Baldrian bei Bedarf zum Einschlafen

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Giraffe » Montag, 26.11.18, 21:07

Hallo Andrea😉

Da bin ich ja gespannt ob da was rauskommt.
Ich nehme Sie von Lundbeck.

Bleib stark wir schaffen das👍

Liebe Grüße Claudia☀
Signatur :party:

Escitalopram 10mg genommen von Oktober 2015 wegen Depressionen und Angststörung.

Oktober 2015-Dezember 2015 Tagesklinik.
Danach ging es mir wieder besser,hat echt viel geholfen mit anderen Betroffenen zu sprechen.

Bis Ende Juni 2018 10mg Escitalopram beibehalten.

Anfang Juli 2018 angefangen von 10mg auf 7,5mg jeden zweiten Tag ca.6 Wochen,keine Synthome.

Nächster Schritt von 7,5mg auf 5mg jeden zweiten Tag,nach 4 Tagen schlimme Absetzsynthome,Schwindel,Angst,Unruhe,lebhafte Träume,müde und geschafft.

Den Weg in diesem Forum hat mir dann die Augen geöffnet das es viel zu schnell war.
Ich habe mir eine Feinwaage besorgt.

Wieder hochdosiert auf 7,5mg jeden Tag,nach 3 Wochen stabil.

Ich nehme zusetztlich seitdem Magnesium,Omega 3 und Vitamin D3 zu mir.

Seit 2.10.2018 nächster Schritt von 7.5mg auf 7mg
Nach 3 Tagen leichte Unruhe am morgen und etwas Schwindel.
7.10.2018 keine Synthome mehr
14.10.2018 starker Schwindel
15.10.2018 alles wieder gut
13.11.2018 6,5 mg
15.11.2018 Schwindel,Kopfdruck,Übelkeit
20.11.2018 alles wieder gut
25.12.2018 6mg
26.12.2018 Schwindel
27.12.2018 Übelkeit
8.1.2019 alles wieder gut

Was mir gut bei Schwindel,Kopfdruck hilft ist Pfefferminzöl,hilft mir auch prima bei Kopfschmerzen. :party2:

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Elzoline » Montag, 26.11.18, 21:15

Hallo Claudia,

ja ich bin auch gespannt!

Übrigens habe ich beim Endokrinologen ein Blutbild machen lassen. Alles prima aber ein leichter Vitamin D Mangel. Ich hatte das schon einmal versucht mit 800ie pro Tag aber abgebrochen, weil ich davon so aufgekratzt war. Jetzt sollte ich sogar 3Wochen die doppelte Menge nehmen. Mmmh... Ich habe jetzt einfach nochmal mit der alten Dosis begonnen. Ich fühle mich damit eigentlich viel besser, vor allem weil das Herzstolpern jetzt fast weg ist. Aber ich merke schon, dass es sehr anregt.. ich habe einen höheren Puls. Bisher immer so um 70 jetzt eher um 80...was ja nicht schlimm ist. Aber ich merke es halt und kann nicht einsortieren, ob das nun gut oder schlecht ist. Kann es sein, dass der Körper sich daran auch gewöhnen muss und es sich einpegelt?

LG Andrea
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Depressionen seit 2007und generalisierte Angststörung seit 2010. Escitalopram 15mg seit 2010.
Reduzierung Escitalopram auf 10mg 2017. Nebenwirkungen für ca. 5 Wochen
Weitere Reduzierung auf 7,5 mg Ende Juni 2018. Nebenwirkungen ca. 5Wochen. Weitere Reduzierung 11.8.2018 auf 5mg.... seit dem Absetzungserscheinungen. Besserung nach 6Wochen aber immernoch Probleme insbesondere mit Stimmungsschwankungen, leichte Angstzustände, Herzrasen am Morgen. Derzeit außerdem Kopfdruck, Müdigkeit, zittrig, wenig Appetit.
Seit Juni 12 Pfund abgenommen

Zur Zeit (25.9.18) weniger bis kein Herzstolpern /Herzklopfen. Nehme seit 3 Tagen 300mg Magnesium Abends... Schlafe viel besser. Immernoch Kopfdruck, wackelige Beine, Gefühl eine Erkältung zu bekommen. Kribbeln und Kälteschauer an Armen und Rücken für einige Minuten. Symptome schwächen sich ab ca 14:00 Uhr ab. Sport nicht möglich.

Stand 4.11.18
Ich will es nicht beschreien, aber ich glaube mit dem Schlimmsten bin ich durch. Derzeit habe ich Probleme mit Verspannungen... Und ich habe das Gefühl, dass meine Augen schlechter geworden sind. Der Schwindel ist weg. Psychisch bin ich stabil.

12.11.18

Seit vier Tagen morgens leichte Angstzustände gleich nach dem Aufwachen. Außerdem weinerlich und grüblerisch. Vermute PMS, da seit heute meine Regel da ist und ich die letzten Tage starke Unterleibschmerzen hatte. Deswegen jetzt auf Mönchspfeffer zurückgegriffen. Hatte Magnesium weggelassen, dann ging das Herzstolpern wieder los.

18.11.18
Rückenschmerzen gehen endlich weg. Heute wieder vermehrt Zaps und Druck auf dem Kopf. Geräuschempfindlich. Die letzten Tage zeitweilig Anflüge von Angstzuständen. Schlafen geht gut, allerdings nach dem Aufwachen sehr angespannt.
Vitamin D abgesetzt, da es mich total hibbelig gemacht hat. Mönchspfeffer auch gelassen. Versuche alles auf 5mg Cipralex und hin und wieder Magnesium zu beschränken. Gestern ein Glas Wein getrunken... Ging gar nicht

08.12.18
Seit 10 Tagen relativ stabil. Herzstolpern ist sehr viel besser, Schlaf gut. Innere Unruhe manchmal und leichte Depersonalisierung. Leichte Angstzustände besonders morgens. Zaps sind massiv zurückgegangen. PMS vor der Periode erheblich besser. :party2:

28.12. Habe immernoch heftige Schmerzen und zwischen den Rippen. Habe mich entschlossen Ibuprofen zu nehmen.

31.12 Rückenschmerzen so gut wie weg. Dafür Schwindel besonders nach kleinster Menge Alkohol. Lidzucken. Habe aber auch eine neue Brille. Ggd auch ein Problem .sehr heftig Zaps

3.1 bis 8.1
Mein Vater kam in Krankenhaus. Gallen Op. Bei mir steht eine kleine OP an. (Krampfader veröden) Stresslevel extrem hoch. Schwindel. Hab von 4.1auf 5.1 kaum geschlafen weil ich Angstzustände hatte in Form von Kälteschauern und Herzklopfen. Depersonalisierung. Psychisch war s nicht schlimm nur körperlich bemerkbar.

8.1
Angstzustände sind zurückgegangen. Zaps auch. Lidzucken gebessert.

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Re: Elzoline: Cipralex (Escitalopram) reduzieren

Beitrag von Giraffe » Montag, 26.11.18, 21:27

Liebe Andrea

Das kann sein das sich der Körper erst dran gewöhnen muss.
800i.e. sind voll OK.
Ich nehme 1000i.e.
Wichtig ist das Du die Tablette unter die Zunge legst und so auflösen lässt.

Liebe Grüße Claudia
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Bis Ende Juni 2018 10mg Escitalopram beibehalten.

Anfang Juli 2018 angefangen von 10mg auf 7,5mg jeden zweiten Tag ca.6 Wochen,keine Synthome.

Nächster Schritt von 7,5mg auf 5mg jeden zweiten Tag,nach 4 Tagen schlimme Absetzsynthome,Schwindel,Angst,Unruhe,lebhafte Träume,müde und geschafft.

Den Weg in diesem Forum hat mir dann die Augen geöffnet das es viel zu schnell war.
Ich habe mir eine Feinwaage besorgt.

Wieder hochdosiert auf 7,5mg jeden Tag,nach 3 Wochen stabil.

Ich nehme zusetztlich seitdem Magnesium,Omega 3 und Vitamin D3 zu mir.

Seit 2.10.2018 nächster Schritt von 7.5mg auf 7mg
Nach 3 Tagen leichte Unruhe am morgen und etwas Schwindel.
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15.10.2018 alles wieder gut
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27.12.2018 Übelkeit
8.1.2019 alles wieder gut

Was mir gut bei Schwindel,Kopfdruck hilft ist Pfefferminzöl,hilft mir auch prima bei Kopfschmerzen. :party2:

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