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Lavender: aktuell Quetiapin retard absetzen (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

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Re: Lavender: aktuell Quetiapin retard absetzen (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von Murmeline » Freitag, 01.02.19, 9:39

Moin!

Tom Bschor hat sich in seinen aktuellen Buch auch geäußert.

Zitat
Man fragt sich: Wirkt denn ein Antidepressivum überhaupt gegen die Ursache einer Depression?

An dieser Stelle muss Bschor passen. „Die Wissenschaft muss zugeben, dass sie bezüglich der Entstehung von Depressionen noch ziemlich im Dunkeln tappt,“ (S. 11) was natürlich an der hohen Komplexität des Gehirns liegt, „dessen Arbeitsweise bislang nur in Ansätzen verstanden ist.“ (S. 22) Labordiagnostik und naturwissenschaftliche Beweise sind damit überfordert. „Die Diagnose Depression kann hiermit aber nicht bewiesen werden, da bei einer Depression alle Labor- und Röntgenuntersuchungen ein unauffälliges Ergebnis liefern.“ (S. 27) „Woher kommt denn nun eine Depression? … Die einfache, aber enttäuschende Antwort lautet: Wir wissen es nicht genau.“ (S. 27).

„Auch die strikte naturwissenschaftliche Forschung hat keine klaren Erklärungen für Depressionen geliefert. Depressionen sind jedenfalls nicht die Ursache eines Serotoninmangels oder eines Mangels an anderen Nervenbotenstoffen, Vitaminen oder Hormonen.“ (S. 30). Später ist zu lesen:

„Ein Serotoninmangel konnte bei depressiven Menschen noch nie nachgewiesen werden – weder im Vergleich zu gesunden Menschen noch im Vergleich zu depressionsfreien Zeiten.“ (S. 90)
Zitat Ende
https://www.depression-heute.de/blog/re ... depressiva

Grüße, Murmeline
Zuletzt geändert von padma am Donnerstag, 09.04.20, 19:41, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel aktualisiert
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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winterlicht
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Re: Lavender: Neu hier und sehr erschöpft (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von winterlicht » Freitag, 01.02.19, 10:14

Ihr habe natürlich beide Recht, und ich wollte auch keine Diskussion über Neurotransmitter anfangen - es ist alles noch viel zu unerforscht.

Liebe Grüße winterlicht
seit 25.01.2019:
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Quetiapin unretard 0-0-25 mg
Mirtazapin 0-0-30 mg
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Ergänzend: alle 2 Tage Vitamin D, tägl. Omega 3 Fettsäuren, tägl. viele Nüsse, Magnesium nach Bedarf, Obst und Gemüse, viele Kräuter.
Für mich auch sehr hilfreich: Bewegung, Sport, Wald, Achtsamkeit, Dankbarkeit, Atem :)

lakeSonne1
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Re: Lavender: Neu hier und sehr erschöpft (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von lakeSonne1 » Freitag, 01.02.19, 10:30

hi, nur so ein Gedanke:
Man fragt sich: Wirkt denn ein Antidepressivum überhaupt gegen die Ursache einer Depression?

Also, die wenigsten Medikamente wirken DIREKT gegen die Ursache einer Erkrankung, häufig werden nur die Symptome gelindert oder andere sekundäre Effekte angestoßen, die letztendlich den Körper unterstützen mit der Erkrankung fertig zu werden.

Ich finde ja den Sinnenwandel auch gut, daß Antidepressiva nicht mehr bei leichten und mittelschweren Depressionen verschrieben werden sollen. Richtig so! Die Pharmaindustrie hat da echt jahrelang die Leute belogen.

Auf der anderen Seite sieht es aber auch nicht besser aus.
Bei z.B. Antidepressiva ist es wenigstens belegt, daß sie nützlich sind bei schwerstdepressiven (nicht bei leichten und mittleren!)

Es gibt z.B keine einzige Studie, die belegt das Globulies wirken.
Ich kann dieses EINSEITIGE Pharmabashing echt nicht mehr ab. Der Markt für Globulies ist ein Millardenmarkt und diese Hersteller lachen sich ins fäustchen, da sie nicht mal IRGENDEINE Wirkung belegen müssen.
Einfach nur verkaufen, keine Tests notwenig, Nachweise braucht kein Mensch...der Kunde muss einfach nur dran glauben.

Vielleicht bin ich ja heute einfach nur mit dem falschen Fuß aufgestanden. :zombie:

Gruß,
lake
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
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11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
1.8.: zurück auf 10mg. 2019 keine weiter Reduktion

Oliver
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Re: Lavender: Neu hier und sehr erschöpft (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von Oliver » Freitag, 01.02.19, 12:37

Moin,
lakeSonne1 hat geschrieben:
Freitag, 01.02.19, 10:30
Ich kann dieses EINSEITIGE Pharmabashing echt nicht mehr ab.
Die Hersteller von Psychopharmaka beschönigen seit Jahrzehnten das Risiko/Nutzen-Verhältnis ihrer Produkte, wissen selber nicht, was die langfristig alles anrichten können (und wollen es wohl lieber auch nicht wissen) und geben mehr Geld für Marketing aus als für Forschung. Das ist kein Bashing, sondern der nötige, wiederholte Verweis auf Tatsachen, die sich in der Öffentlichkeit leider immer noch nicht rumgesprochen haben. Daher kann man das meiner Meinung nach gar nicht genug machen, solange die Mehrheit unserer Gesellschaft immer noch denkt, dass alles in Butter ist. Seit es das ADFD gibt, hat sich der Verkauf von ADs übrigens ca. verdreifacht. Es wird also wohl noch lange nicht genug "gebashed".

Was Deine Aussage zum "Milliardenmarkt" Globuli angeht (500 Millionen waren es in 2014, also nocht nicht wirklich aber auch beachtlich): im Vergleich zu den Profiten, die mit Psychopharmaka gemacht werden ist das wirklich jämmerlich wenig. Es bringt auch nichts ein Plazebo mit einem anderen zu vergleichen. Ich glaub auch nicht an Homöopathie, aber es ist definitiv weniger riskant :)

Alles Gute
Oliver
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Lavender
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Re: Lavender: Neu hier und sehr erschöpft (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von Lavender » Freitag, 01.02.19, 12:54

Danke, Jamie!

Für mich hat es sich auch richtig angefühlt und schön, es auch von jemand anderem zu hören.
Das Absetzen ist ja sowieso eine sehr individuelle Angelegenheit.
Ich schaue mal...:)

LG Lavender
Seit 16 Jahren Antidepressiva- abhängig (Escitalopram 20 mg- jetzt 8, 75mg). Ein vorheriger Absetzversuch vor 10 Jahren, der in einer Katastrophe endete.
Seit 5 Jahren jetzt auch noch mit Quetiapin (300mg- jetzt 200mg) und Pregabalin (150 mg) belastet...

Oktober 2017
Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war leider viel zu gross, sodass es mir 3 Monate extrem schlecht ging. Längere Zeit konnte ich mich nicht dazu aufraffen, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Immer noch ein zu großer Schritt.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit, Cravings,(Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, insgesamt mehr gechillt.

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal etwas mehr impulsiv

Oktober 2018.
Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch auf 10 % reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
:fly:

Dezember 2018. Escitalopram endlich bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter.
Jetzt erstmal Pause, da einige wichtige Veränderungen in meinem Leben bevorstehen..

DEZ 2019: Escitalopram reduziert auf 8, 75mg :sports:

April 2020: Seroquel reduziert auf 200mg. Super! Hab soviel mehr Energie! Absetzsymptome nach 5 Wochen auch fast verschwunden...

Nächster Schritt: Escitalopram auf 7,5mg!

Jamie
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Re: Lavender: Neu hier und sehr erschöpft (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von Jamie » Freitag, 01.02.19, 12:59

Hallo,

die Diskussion, die nichts mit Lavenders Anliegen zu tun hat, sollte nun nicht weitergeführt werden.
Das ist ihr Thread und wir wollen ihn respektvoll behandeln.
Im Zweifel, wenn noch Diskussionsbedarf ist, können wir Teile daraus abtrennen in einen separaten Faden.
Manchmal hat man verschiedene Meinungen, die man dann auch mal stehen lassen kann.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Lavender
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Quetiapin retard absetzen- eure Gedanken!

Beitrag von Lavender » Donnerstag, 09.04.20, 12:00

Hallo alle!

Heute ist der 4. Tag meines 2. Absetzversuchs von Quetiapin retard. Ich versuche von 250 auf 200mg runterzukommen.
Nachdem ich das mit dem Antidepressiva-Absetzen jetzt so einigermaßen raus habe, finde ich es immer noch sehr schwer einzuschätzen, wie sich das mit dem Quetiapin verhält.
Heute ist der 4. Tag und mir geht es gerade echt übel. Sehr depressiv und fast keine Energie oder Motivation was zu machen.
Negative Gedanken kreisen durch den Kopf. Heisshunger, fast nicht auszuhalten. Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht? Wann ist das Schlimmste vorbei, kann man da was zu sagen?
Würde mich über eure Antworten und Anregungen freuen!

Bleibt gesund!

Lg Lavender
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Jamie
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Re: Quetiapin retard absetzen- eure Gedanken!

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 09.04.20, 13:14

Hallo Lavender, :)

ich finde den Schritt zu groß und dass du auch jetzt nach 4 Tagen bereits doch solch aufdringliche Symptome hast, zeigt, dass er wohl faktisch auch zu groß war / ist.

Du kennst unsere 10% Empfehlung, wonach nur 10% weggelassen werden sollen?
Bei 250mg wären das 25mg weniger (und nicht 50mg, so wie du das jetzt handhabst).

Ich würde dir empfehlen um 25mg aufzudosieren, auf 225mg.
Es kann sein, dass das zum Stabilisieren reicht.
Wann ist das Schlimmste vorbei, kann man da was zu sagen?
Man kann leider nicht sagen, wann das Schlimmste vorüber ist. Es kann in ein paar Tagen besser werden oder sich verschlechtern, da ist alles möglich. Und es kann auch wirklich übel werden, deswegen legen wir großen Wert darauf die Teilnehmer hier zu informieren, es lieber langsam und kleinschrittig angehen zu lassen als es wagemutig mit größeren Mengen zu probieren und dann so richtig zu crashen, weil dann sind allen hier die Hände gebunden.

Bitte überlege es dir, ob du nicht um 25mg erhöhen möchtest.

Ich wünsche dir alles Gute
Jamie
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Murmeline
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Re: Lavender: Neu hier und sehr erschöpft (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 09.04.20, 13:56

Beiträge hinzugefügt
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Re: Quetiapin retard absetzen- eure Gedanken!

Beitrag von Lavender » Donnerstag, 09.04.20, 16:49

Hallo Jamie!

Vielen Dank für deine Antwort!
Du hast vollkommen recht, es wäre viel besser nur 25mg abzusetzen. Leider ist meine Ärztin gerade wegen der ganzen Corona- Geschichte etwas gestresst, und gerade nicht sehr offen für irgendeine Veränderungen der Medikation (oder so scheint es mir zumindest).

Leider konnte mir der Apotheker auch nicht weiterhelfen, als ich ihn gefragt habe, wie/ ob man Quetiapin retard teilen kann. Eigentlich soll man es ja nicht. Wenn irgendwer da mehr weiss, würde ich mich sehr freuen, darüber zu hören!

Ich habe immer noch so viele 50mg und 200mg Tabletten da, und in meiner Praxis lautet das Credo immer, man soll die Tabletten, die man hat aufbrauchen, bevor man neue bekommt.

Lg und bleib gesund!

Lavender
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Re: Lavender: Neu hier und sehr erschöpft (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von padma » Donnerstag, 09.04.20, 19:38

hallo Lavender, :)

Quetiapin retard sollte man nicht teilen. Du kannst 50 mg retardiertes aud 2 x 25 mg unretardiert umstellen und im nächsten Schritt dann 25 mg reduzieren.

Dieser thread könnte für dich hilfreich sein https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=32&t=17335
Da kannst du dann auch deine Erfahrung mit der Umstellung posten.

Ich ändere deinen Titel und dein thread wird dann noch nach von jemand "NL Absetzen" verschoben.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Quetiapin retard absetzen- eure Gedanken!

Beitrag von Lavender » Freitag, 10.04.20, 14:43

Lavender hat geschrieben:
Donnerstag, 09.04.20, 16:49
Hallo Jamie!

Vielen Dank für deine Antwort!
Du hast vollkommen recht, es wäre viel besser nur 25mg abzusetzen. Leider ist meine Ärztin gerade wegen der ganzen Corona- Geschichte etwas gestresst, und gerade nicht sehr offen für irgendeine Veränderungen der Medikation (oder so scheint es mir zumindest).

Leider konnte mir der Apotheker auch nicht weiterhelfen, als ich ihn gefragt habe, wie/ ob man Quetiapin retard teilen kann. Eigentlich soll man es ja nicht. Wenn irgendwer da mehr weiss, würde ich mich sehr freuen, darüber zu hören!

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Lavender
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Re: Quetiapin retard absetzen- eure Gedanken!

Beitrag von Lavender » Freitag, 10.04.20, 14:44

Lavender hat geschrieben:
Donnerstag, 09.04.20, 12:00
Hallo alle!

Heute ist der 4. Tag meines 2. Absetzversuchs von Quetiapin retard. Ich versuche von 250 auf 200mg runterzukommen.
Nachdem ich das mit dem Antidepressiva-Absetzen jetzt so einigermaßen raus habe, finde ich es immer noch sehr schwer einzuschätzen, wie sich das mit dem Quetiapin verhält.
Heute ist der 4. Tag und mir geht es gerade etwas schlecht. Depressive Stimmung und keine Energie oder Motivation ... Heisshunger, fast nicht auszuhalten. Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht? Wann ist das Schlimmste vorbei, kann man da was zu sagen?
Würde mich über eure Antworten und Anregungen freuen!

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Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal etwas mehr impulsiv

Oktober 2018.
Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch auf 10 % reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
:fly:

Dezember 2018. Escitalopram endlich bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter.
Jetzt erstmal Pause, da einige wichtige Veränderungen in meinem Leben bevorstehen..

DEZ 2019: Escitalopram reduziert auf 8, 75mg :sports:

April 2020: Seroquel reduziert auf 200mg. Super! Hab soviel mehr Energie! Absetzsymptome nach 5 Wochen auch fast verschwunden...

Nächster Schritt: Escitalopram auf 7,5mg!

Lavender
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Re: Quetiapin retard absetzen- eure Gedanken!

Beitrag von Lavender » Freitag, 10.04.20, 14:47

Lavender hat geschrieben:
Donnerstag, 09.04.20, 16:49
Hallo Jamie!

Vielen Dank für deine Antwort!
Du hast vollkommen recht, es wäre viel besser nur 25mg abzusetzen. Leider war meine Ärztin bei meinem letzten Termin wegen der ganzen Corona- Geschichte etwas gestresst, und ich habe es komplett vergessen das Thema anzusprechen.

Leider konnte mir der Apotheker auch nicht weiterhelfen, als ich ihn gefragt habe, wie/ ob man Quetiapin retard teilen kann. Eigentlich soll man es ja nicht. Wenn irgendwer da mehr weiss, würde ich mich sehr freuen, darüber zu hören!

Lg und bleib gesund!

Lavender
Lavender hat geschrieben:
Donnerstag, 09.04.20, 12:00
Hallo alle!

Heute ist der 4. Tag meines 2. Absetzversuchs von Quetiapin retard. Ich versuche von 250 auf 200mg runterzukommen.
Nachdem ich das mit dem Antidepressiva-Absetzen jetzt so einigermaßen raus habe, finde ich es immer noch sehr schwer einzuschätzen, wie sich das mit dem Quetiapin verhält.
Heute ist der 4. Tag und mir geht es gerade etwas schlecht. Depressive Stimmung und keine Energie oder Motivation ... Heisshunger, fast nicht auszuhalten. Was habt ihr so für Erfahrungen gemacht? Wann ist das Schlimmste vorbei, kann man da was zu sagen?
Würde mich über eure Antworten und Anregungen freuen!

Bleibt gesund!

Lg Lavender
Seit 16 Jahren Antidepressiva- abhängig (Escitalopram 20 mg- jetzt 8, 75mg). Ein vorheriger Absetzversuch vor 10 Jahren, der in einer Katastrophe endete.
Seit 5 Jahren jetzt auch noch mit Quetiapin (300mg- jetzt 200mg) und Pregabalin (150 mg) belastet...

Oktober 2017
Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war leider viel zu gross, sodass es mir 3 Monate extrem schlecht ging. Längere Zeit konnte ich mich nicht dazu aufraffen, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Immer noch ein zu großer Schritt.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit, Cravings,(Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, insgesamt mehr gechillt.

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal etwas mehr impulsiv

Oktober 2018.
Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch auf 10 % reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
:fly:

Dezember 2018. Escitalopram endlich bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter.
Jetzt erstmal Pause, da einige wichtige Veränderungen in meinem Leben bevorstehen..

DEZ 2019: Escitalopram reduziert auf 8, 75mg :sports:

April 2020: Seroquel reduziert auf 200mg. Super! Hab soviel mehr Energie! Absetzsymptome nach 5 Wochen auch fast verschwunden...

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Towanda
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Re: Lavender: aktuell Quetiapin retard absetzen (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von Towanda » Freitag, 10.04.20, 16:49

Hallo Lavender,

hat es einen Grund, warum Du Dich ständig selber zitierst? Das wirkt sehr eigenartig ....

Wenn es ein dringendes Anliegen gibt, haben wir hier einen Thread, wo Du darauf hinweisen kann: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=67&t=16635

Gruß, Towanda
► Text zeigen

12.03.20 - 0,75 mg Mirtazapin
12.04.20 - 0,65 mg Mirtazapin
13.05.20 - 0,65 mg Mirtazapin


Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Lavender
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Re: Lavender: aktuell Quetiapin retard absetzen (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von Lavender » Samstag, 11.04.20, 16:28

Hi Towanda,

Ich wollte mich auf keinen Fall selber zitieren. Ich habe einfach meine Posts nochmal redigiert, scheinbar passiert das dann...

Lg Lavender
Seit 16 Jahren Antidepressiva- abhängig (Escitalopram 20 mg- jetzt 8, 75mg). Ein vorheriger Absetzversuch vor 10 Jahren, der in einer Katastrophe endete.
Seit 5 Jahren jetzt auch noch mit Quetiapin (300mg- jetzt 200mg) und Pregabalin (150 mg) belastet...

Oktober 2017
Von 20 mg Escitalopram auf 15mg. Meine Ärztin hatte mir das so empfohlen. Der Schritt war leider viel zu gross, sodass es mir 3 Monate extrem schlecht ging. Längere Zeit konnte ich mich nicht dazu aufraffen, weiterzumachen.

Mai 2018
Von 15mg Escitalopram auf 12,5mg. Immer noch ein zu großer Schritt.

September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
Von 300mg auf 250mg.
Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit, Cravings,(Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
Positiv: verbesserte Konzentration, Reize kommen wieder verstärkt durch, alles wird klarer, insgesamt mehr gechillt.

NL:
Positiv: leichte Euphorie, weniger Appetit, mehr Energie
Negativ: verschlechterte Konzentration, manchmal etwas mehr impulsiv

Oktober 2018.
Auf Anraten von Padma aus dem Forum habe ich die Schritte drastisch auf 10 % reduziert. Und das hat mich echt gerettet! Ich habe endlich einen Weg gefunden, wie es funktioniert!
:fly:

Dezember 2018. Escitalopram endlich bei 10mg! Freue mich sehr! Insgesamt habe ich viel mehr Energie als früher und fühle mich auch geistig fitter.
Jetzt erstmal Pause, da einige wichtige Veränderungen in meinem Leben bevorstehen..

DEZ 2019: Escitalopram reduziert auf 8, 75mg :sports:

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Re: Lavender: aktuell Quetiapin retard absetzen (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von Towanda » Samstag, 11.04.20, 17:43

Hallo Lavender,

Du kannst Deine Beiträge nur maximal 1 Stunde nach absenden redigieren. Danach geht das nicht mehr.

Du hast auf die Anführungszeichen getippt, das ist die Zitierfunktion.

Viele Grüße, Towanda
► Text zeigen

12.03.20 - 0,75 mg Mirtazapin
12.04.20 - 0,65 mg Mirtazapin
13.05.20 - 0,65 mg Mirtazapin


Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
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Re: Lavender: aktuell Quetiapin retard absetzen (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von Lavender » Samstag, 11.04.20, 22:08

Ok, habe ich nicht gewusst...
Aber dass das redigieren nur eine Stunde geht, finde ich nicht gut. Was ist wenn man etwas schreibt, was man hinterhernicht mehr öffentlich haben möchte? Das bleibt dann bis ans Ende aller Zeiten hier auf der Seite?? Was ist mit der Privatsphäre??
Vg
Seit 16 Jahren Antidepressiva- abhängig (Escitalopram 20 mg- jetzt 8, 75mg). Ein vorheriger Absetzversuch vor 10 Jahren, der in einer Katastrophe endete.
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Oktober 2017
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Mai 2018
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September 2018
Total geschafft vom AD- absetzen. Will es mit dem Quetiapin versuchen.
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Die ersten vier Tage Euphorie, dann aber Depri- Loch, brain fog, Müdigkeit... Aber dann nach 5 Wochen scheinen die Absetzgefühle verschwunden zu sein, super!

****Interessanterweise scheinen die Symptome beim NL- Entzug scheinen genau umgekehrt von denen des AD- Entzugs zu sein:

AD:
Negativ: depressive Stimmung, sehr starke Müdigkeit, Cravings,(Heisshungerattacken, verstärktes Schwitzen jetzt nicht mehr)
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Re: Lavender: aktuell Quetiapin retard absetzen (Escitlopram, Quetiapin, Pregabalin)

Beitrag von Towanda » Samstag, 11.04.20, 22:33

Hallo Lavender,

dann kannst Du jemanden vom Team bitten, es rauszunehmen.

Gruß, Towanda
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