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Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Jamie
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Jamie » Sonntag, 14.10.18, 9:38

Hallo Jenny :)
Kann mir vielleicht jemand sagen wie das Escitalopram so wirkt.. Eher schnell oder zeitverzögert.. Und wie ist das mit den Absetztsymptome.. Kommen die versetzt oder ist das bei jedem anders?
Der erste Teil deiner Frage hinterlässt mich ehrlich gesagt ein wenig ratlos.
Wie es wirken soll ist laut Beipackzettel und Ärzteaussagen: antidepressiv, stimmungsaufhellend, antriebsfördernd, dann soll es helfen bei Angst und Panikstörungen, Sozialphobie, generalisierte Angststörung, Zwangsstörungen.
Wenn es wirklich so helfen würde wie propagiert, müssten wir eigentlich nur positive Berichte über dieses Medikament und diese Medikamentengruppe lesen.... also stimmt was nicht ... :whistle:

Oder war das eher auf das Aufdosieren hin gefragt?
Leider ist es sehr schwer da Aussagen zu tätigen. Manche fühlen sich schon wenige Stunden nach dem Aufdosieren besser, bei andere dauert es eins zwei Wochen, wiederum andere warten erst mal 4-6 Wochen und dann gibt es Leute, da bringt es leider gar nichts bzw. wird auch nicht mehr vertragen.

Gleiche nicht absehbare Entwicklung gilt für Absetzsymptome. Manche merken schon einen Tag später was, andere nach ein paar Tagen oder Wochen und bei wiederum anderen kommt erst Monate später noch was nach. Der typische Zeitraum, in dem sich bei den meisten aber was bemerkbar macht, liegt oft bei 1-6 Wochen nach einem Absetzschritt, deswegen ist es auch unsere Empfehlung, nach jedem Abdosieren 4-6 Wochen zu warten.

Schönes Wochenende
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Leptirica96
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Sonntag, 14.10.18, 20:51

Hey Jamie,
Ja also bei mir hatten sie die Wirkung erreicht wie erhofft. Keine Panik, ruhig ausgeglichen, nicht mehr depressiv.. Und hatte keine nervenden Nebenwirkungen die sehr schlimm für mich waren.. Aber danke du hast meine Frage beantwortet.. Wollte nur wissen wann die Absetztsymptome eintreten bzw. Weg gehen beim hochdosieren.
Jetzt noch eine andere Frage.. Und zwar habe ich das pcosyndrom also hatte nie meine Tage regelmäßig und jetzt aufeinmal kommen sie regelmäßig..mein Frauenarzt konnte sich das auch nicht erklären, da durch Psychopharmaka die Tage unregelmäßiger kommen können.. Hast du schonmal sowas gehört...konnte nix im Forum finden.
Gruß Jenny
Diabetes Typ 1 und 2mal Schildrüsenüberfunktion gehabt.

Ausgangssituation -> Angefangen mit Ohnmachtsanfall nach Benutzung von Nuvaring (reagiere sehr sensibel auf Hormone), danach erste Panikattacken, Verspannungen am ganzen Körper, tägliches Heulen, vibrieren im Unterleib, Faszikulationen in den Waden.. Alles innerhalb von 3 Monaten.. Start der Einnahme von

Escitalopram Ende März 2018
10mg Dosierung.
Alle Symptome sind weg. Fühle mich wie die Alte. Außer noch Faszikulationen in den Waden.

Start
13.8.18 9mg
19.8.18 8mg
26.8.18 7mg
2.9.18 6mg
9.9.18. 5mg --> leichte Absetzprobleme aber nicht als solche erkannt (Müdigkeit und Kribbeln am Hinterkopf)
16.9.18 3mg --> Heulen, Nervosität, leichte Panikattacke und vibrieren im Unterleib ist zurück

17.9.18 5mg
24.9.18 6mg
29.9.18 7mg -> die meisten Symptome sind weg außer Müdigkeit und vibrieren im Unterleib
21.10.18 7mg -> Stimmungstief schon seit 1 Woche, vermehrtes Heulen, vibrieren im Unterleib stärker ausgeprägt
11.11 8mg
8.3.19 7mg
29.4.19 6mg
10.6.195mg
:party2: :party2:

Escitalopram von Ratiopharm

Leptirica96
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Dienstag, 16.10.18, 10:16

Hallo ihr Lieben,
Ich weiß nicht ob das hier reingehört, aber ich bin so stolz auf mich. Ich hatte meine erste Panikattacke damals in der S-Bahn, aber sie war nicht allzu schlimm irgendwie konnte ich damit umgehen. Naja aber trotzdem hatte ich dann nach einem halben Jahr versucht wieder S-Bahn zu fahren und der Versuch scheiterte, als sie im Tunnel stehen blieb. Meine Eltern mussten mich damals abholen, weil ich einfach nicht mehr fahren konnte.
Nun hat gestern die Uni angefangen und ich musste mit der S-Bahn fahren da ich meinen Zug verpasst hatte. Hatte schon leichte panik, aber ich habe mir vorgenommen ich muss zur Uni und ich schaffe das. Dann während der Fahrt blieb sie wieder im Tunnel stehen. Mein Herz begann zu rasen. Ich machte mir Bob Marley an auf meinem Handy und machte Atemübungen und innerhalb von 1Minute klopfte mein Herz normal und ich war beruhigt. Ich bin heil an der Uni angekommen und war voller Glücksgefühle. Ich konnte mich aber kaum auf meine Vorlesung konzentrieren.. So viele neue Sachen und dann die Nervosität. Aber ich habe es überstanden und hoffe wenn sich der Alltag einschleicht, dass ich mich auch konzentrieren kann. Dann am Abend habe ich noch Sport bei einem Kurs mitgemacht.. Das erste Mal und ich hin gestorben haha.. Habe 1 Jahr kein Sport gemacht.. Habe heute richtig schlimm muskelkater.. :D
Könnte die Nacht ganz schlecht schlafen.. Aber ich glaube das es einfach zu viel an dem Tag passiert ist und ich total aufgewühlt war und dazu noch das Absetzen, dass macht einen noch anfälliger. Bin jetzt seit 2,5 Wochen wieder auf 7mg und warte bis ich mich wieder stabilisiere.
Gruß Jenny
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Escitalopram Ende März 2018
10mg Dosierung.
Alle Symptome sind weg. Fühle mich wie die Alte. Außer noch Faszikulationen in den Waden.

Start
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19.8.18 8mg
26.8.18 7mg
2.9.18 6mg
9.9.18. 5mg --> leichte Absetzprobleme aber nicht als solche erkannt (Müdigkeit und Kribbeln am Hinterkopf)
16.9.18 3mg --> Heulen, Nervosität, leichte Panikattacke und vibrieren im Unterleib ist zurück

17.9.18 5mg
24.9.18 6mg
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21.10.18 7mg -> Stimmungstief schon seit 1 Woche, vermehrtes Heulen, vibrieren im Unterleib stärker ausgeprägt
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Leptirica96
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Mittwoch, 17.10.18, 15:36

Hallo ihr Lieben,
Leider weiß ich nicht was heute los ist. Bin die ganze Zeit am heulen.. Lese mich die ganze Zeit durchs forum aber das triggert mich nur mehr. Weiß nicht warum es mir jetzt aufeinmal so schlecht geht.. Seit 2,5 Wochen ist es ein hin und her.. Soll ich hoch auf 8mg? Oder muss ich mich gedulden habe Angst das ich mich gar nicht mehr einpendel auf 7mg.. Ich muss auch dazu sagen das ich den Hersteller wechseln musste und seit dem hatte ich auch probleme mit dem absetzen aber normal musste das doch alles gleich sein..
Ich weiß auch das ich viel mit meinen Gedanken steuer aber vor dem Absetzen hatte ich das nicht, dass ich mich in meinen Gedanken verliere.. Hatte aber auch paar stressige und aufwühlende Tage.. Ich beruhige mich und könnte dann gleich weiter heulen
Gruß Jenny
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10mg Dosierung.
Alle Symptome sind weg. Fühle mich wie die Alte. Außer noch Faszikulationen in den Waden.

Start
13.8.18 9mg
19.8.18 8mg
26.8.18 7mg
2.9.18 6mg
9.9.18. 5mg --> leichte Absetzprobleme aber nicht als solche erkannt (Müdigkeit und Kribbeln am Hinterkopf)
16.9.18 3mg --> Heulen, Nervosität, leichte Panikattacke und vibrieren im Unterleib ist zurück

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29.9.18 7mg -> die meisten Symptome sind weg außer Müdigkeit und vibrieren im Unterleib
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Towanda
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Towanda » Mittwoch, 17.10.18, 15:48

Hallo Jenny,

ein Herstellerwechsel kann sehr wohl für eine Verschlechterung verantwortlich sein. Der Wirkstoff ist zwar der selbe, aber die Zusatzstoffe sind doch sehr unterschiedlich.

Stress ist ein sehr großer Symptomverstärker, gönn Dir ein wenig mehr Ruhe, wenn es geht.

Weiter fällt mir auf, daß Du sehr schnelle Dosierungswechsel vornimmst, also oft nur ein paar Tage dazwischen. Lunetta hat Dir ja schon auf der vorigen Seite geschrieben, daß auch Aufdosierungen mehrere Tage bis 1-2 Wochen dauern können, bis sie wirken.
Beim Reduzieren empfehlen wir hier 5-10 % alle 4-6 Wochen, da warst Du deutlich schnelle unterwegs. Offensichtlich reagierst Du aber doch empfindlich auf Dosisschwankungen. Ich würde Dir empfehlen, Dich nun mal für eine Dosis zu entscheiden und die auch mal ein paar Wochen zu halten, wenn die Symptome einigermaßen auszuhalten sind. Schnellschüsse führen meist nicht zum Ziel.

LG Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Skyla23
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Skyla23 » Mittwoch, 17.10.18, 16:23

Leptirica96 hat geschrieben:
Mittwoch, 17.10.18, 15:36
Hallo ihr Lieben,
Leider weiß ich nicht was heute los ist. Bin die ganze Zeit am heulen.. Lese mich die ganze Zeit durchs forum aber das triggert mich nur mehr. Weiß nicht warum es mir jetzt aufeinmal so schlecht geht.. Seit 2,5 Wochen ist es ein hin und her.. Soll ich hoch auf 8mg? Oder muss ich mich gedulden habe Angst das ich mich gar nicht mehr einpendel auf 7mg.. Ich muss auch dazu sagen das ich den Hersteller wechseln musste und seit dem hatte ich auch probleme mit dem absetzen aber normal musste das doch alles gleich sein..
Ich weiß auch das ich viel mit meinen Gedanken steuer aber vor dem Absetzen hatte ich das nicht, dass ich mich in meinen Gedanken verliere.. Hatte aber auch paar stressige und aufwühlende Tage.. Ich beruhige mich und könnte dann gleich weiter heulen
Gruß Jenny

Liebe Jenny :)

da ich momentan ähnliche Probleme habe, dachte ich melde mich mal bei dir.

Ich kann verstehen, dass du momentan nicht weißt was du tun sollst oder was das Richtige wäre. Man ist unsicher und das triggert die Verzweiflung noch mehr.
Du hast, wie die Anderen bereits erwähnten, einen schnellen Dosiswechsel hinter dir und dann auch noch ein Herstellerwechsel. So war das damals bei mir auch , wo ich erstmals ein AD nehmen musste. Ich kann dich beruhigen, meistens kommt der Körper nicht hinterher wenn es so viele Veränderungen gibt aber das pendelt sich ein. Nur dafür braucht man viel geduld, auch wenn das etwas ist, was uns so schwer fällt wenn es uns schlecht geht.

Ich würde dir erst mal raten, bei 7mg zu bleiben. Auch wenn du dich schlecht fühlst momentan. Weißt du , es gibt eben Tage wo es einem grundsätzlich schlechter geht. Wenn man dann noch ein AD nimmt , verstärkt das manche Symptome.
Momentan geht es mir ganz genauso. Ich bin allerdings bei 3,2mg.
Was ich dir raten kann: Atme tief durch. Es gibt Höhen und Tiefen. Du wirst dich denke ich noch auf der Dosis von 7mg stabilisieren müssen, anscheinend brauch dein ZNS noch bisschen mehr Zeit. Auch nach 2,5 Wochen ist das kein Zuckerschlecken für dein ZNS. Deswegen kann es auch mal sein , dass es Tage gibt , an denen du dich nicht so gut fühlst , weil du eben noch nicht stabil bist.

Aber das wird vorüber gehen! Daran glaub ich ganz fest.
Es wird wieder besser. Glaub daran, auch wenns schwer fällt manchmal. Und was mir immer ganz doll hilft an solchen Tagen: Mit engen Bezugspersonen reden, sich auch ausweinen, seine Sorgen erzählen und alles von Herzen reden, auch wenn du alles doppelt und dreifach erzählst! Wichtig ist , dass du Leute hast die dich stützen und auffangen wenn es dir schlecht geht. Und die hast du ja anscheinend, wie ich aus deinen vorherigen Berichten entnehmen kann.
Auch spazieren gehen tut unglaublich gut, es muss kein langer Spaziergang sein. Ein bisschen raus, frischen Sauerstoff tanken.
Wenns mir schlecht geht kann ich kein TV schauen oder lesen weil mich das zu sehr anstrengt und ich zu unruhig bin. Was mich dann aber ablenkt sind Gesellschaftsspiele wie UNO oder Skip-Bo ( ist das richtig geschrieben ? KEINE Ahnung :D).

Es wird wieder besser. Ich drück dir ganz fest die Dauemn, dass du bald wieder fit bist! Nurnicht aufgeben . Und lass der Unsicherheit und Verzweiflung nicht die komplette Kontrolle über dich . Du schaffst das :)

Liebe Grüße,
Jessi
Aktuelle Medikamentation : Euthyrox 112mg
2015 erstmalige Einnahme von Escitalopram aufgrund von PTBS und depressiver Verstimmung

Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
-> Langsames Ausschleichen, alle 2 Wochen 2mg reduzieren
->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
15.04.: 0mg

07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
27.08.: 0mg-> allgemeines Wohlbefinden. Keinerlei Symptome

Leptirica96
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Mittwoch, 17.10.18, 17:27

Hallo Towanda,
Ok das wusste nicht das sich ein Wechsel auch bemerkbar macht.. habe immer gedacht es ist ja der gleiche Wirkstoff. Soll ich wieder den Hersteller wechseln oder würde das alles durcheinander bringen?

@skyla23
Ja danke deine Worte haben mich echt aufgemuntert. Ich habe wirklich tolle Menschen um mich herum die mich da unterstützen und mir helfen. Auch Zukunftsängste bräuchte ich keine haben, da meine Eltern sich schon was aufgebaut haben und ich zur Not noch unsere kleine Firma übernehmen könnte, falls das alles mit der Uni nicht klappt. (Ich weiß das hört sich total verzogen an, aber trotzdem beruhigt mich der Gedanke). Aber auf der anderen Seite will ich ja auch selbst was erreichen und auch gesund werden, da ich eh schon Diabetes Typ 1 habe und Morbus Basedow habe, bin ich da schon vorbelastet und will nicht noch jahrelang antidepressiva schlucken...
Danke nochmal für deine tollen Tipps und Worte.. Die haben mir gerade echt Kraft gegeben.
Diabetes Typ 1 und 2mal Schildrüsenüberfunktion gehabt.

Ausgangssituation -> Angefangen mit Ohnmachtsanfall nach Benutzung von Nuvaring (reagiere sehr sensibel auf Hormone), danach erste Panikattacken, Verspannungen am ganzen Körper, tägliches Heulen, vibrieren im Unterleib, Faszikulationen in den Waden.. Alles innerhalb von 3 Monaten.. Start der Einnahme von

Escitalopram Ende März 2018
10mg Dosierung.
Alle Symptome sind weg. Fühle mich wie die Alte. Außer noch Faszikulationen in den Waden.

Start
13.8.18 9mg
19.8.18 8mg
26.8.18 7mg
2.9.18 6mg
9.9.18. 5mg --> leichte Absetzprobleme aber nicht als solche erkannt (Müdigkeit und Kribbeln am Hinterkopf)
16.9.18 3mg --> Heulen, Nervosität, leichte Panikattacke und vibrieren im Unterleib ist zurück

17.9.18 5mg
24.9.18 6mg
29.9.18 7mg -> die meisten Symptome sind weg außer Müdigkeit und vibrieren im Unterleib
21.10.18 7mg -> Stimmungstief schon seit 1 Woche, vermehrtes Heulen, vibrieren im Unterleib stärker ausgeprägt
11.11 8mg
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Skyla23
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Skyla23 » Mittwoch, 17.10.18, 18:36

Leptirica96 hat geschrieben:
Mittwoch, 17.10.18, 17:27
Auch Zukunftsängste bräuchte ich keine haben, da meine Eltern sich schon was aufgebaut haben und ich zur Not noch unsere kleine Firma übernehmen könnte, falls das alles mit der Uni nicht klappt. (Ich weiß das hört sich total verzogen an, aber trotzdem beruhigt mich der Gedanke).
Ich finde das klingt keineswegs verzogen. Wenn dir das ein Gefühl von Sicherheit vermittelt, ist das doch wunderbar!
Leptirica96 hat geschrieben:
Mittwoch, 17.10.18, 17:27
Aber auf der anderen Seite will ich ja auch selbst was erreichen und auch gesund werden, da ich eh schon Diabetes Typ 1 habe und Morbus Basedow habe, bin ich da schon vorbelastet und will nicht noch jahrelang antidepressiva schlucken...
Das du so denkst, dass du selber auch was erreichen willst, zeigt deine Willenskraft. Behalte die bei, dann schaffst du das auch mit dem Absetzen der AD's.
Was die Schildrüse anbelangt, ja die ist so ein tükisches Organ, kann ich auch ein Lied von singen. Ich habe nämlich keine Schilddrüse. Hatte auch nie eine weil sie bei mir nie angelegt war. Deswegen kann ich gut verstehen wenn du sagst ''vorbelastet''.
Leptirica96 hat geschrieben:
Mittwoch, 17.10.18, 17:27
Danke nochmal für deine tollen Tipps und Worte.. Die haben mir gerade echt Kraft gegeben.
Aber gerne doch :-) Du bist nicht alleine ! :)

Liebe Grüße,
Jessi
Aktuelle Medikamentation : Euthyrox 112mg
2015 erstmalige Einnahme von Escitalopram aufgrund von PTBS und depressiver Verstimmung

Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
-> Langsames Ausschleichen, alle 2 Wochen 2mg reduzieren
->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
15.04.: 0mg

07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
27.08.: 0mg-> allgemeines Wohlbefinden. Keinerlei Symptome

Leptirica96
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Donnerstag, 18.10.18, 10:25

Hallo ihr Lieben.. Leider hatte mir keiner geantwortet ob ich jetzt bei meinem Hersteller bleiben soll oder wieder zum alten gehen soll? Den alten Hersteller hatte ich bis zu den 3mg benutzt und dann ab 3mg zu Heumann gewechselt.. Kurz danach Probleme bekommen.. Oder würde das alles noch verschlimmern wieder zum alten zu wechseln..?
Gruß Leptirica
Diabetes Typ 1 und 2mal Schildrüsenüberfunktion gehabt.

Ausgangssituation -> Angefangen mit Ohnmachtsanfall nach Benutzung von Nuvaring (reagiere sehr sensibel auf Hormone), danach erste Panikattacken, Verspannungen am ganzen Körper, tägliches Heulen, vibrieren im Unterleib, Faszikulationen in den Waden.. Alles innerhalb von 3 Monaten.. Start der Einnahme von

Escitalopram Ende März 2018
10mg Dosierung.
Alle Symptome sind weg. Fühle mich wie die Alte. Außer noch Faszikulationen in den Waden.

Start
13.8.18 9mg
19.8.18 8mg
26.8.18 7mg
2.9.18 6mg
9.9.18. 5mg --> leichte Absetzprobleme aber nicht als solche erkannt (Müdigkeit und Kribbeln am Hinterkopf)
16.9.18 3mg --> Heulen, Nervosität, leichte Panikattacke und vibrieren im Unterleib ist zurück

17.9.18 5mg
24.9.18 6mg
29.9.18 7mg -> die meisten Symptome sind weg außer Müdigkeit und vibrieren im Unterleib
21.10.18 7mg -> Stimmungstief schon seit 1 Woche, vermehrtes Heulen, vibrieren im Unterleib stärker ausgeprägt
11.11 8mg
8.3.19 7mg
29.4.19 6mg
10.6.195mg
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Escitalopram von Ratiopharm

Towanda
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Towanda » Donnerstag, 18.10.18, 12:44

Hallo Leptirica,

das kann wohl keiner so genau sagen. Wie geht es Dir denn zur Zeit? Sind die Probleme nach der Umstellung weniger geworden?

In Deiner Signatur hast Du den Wechsel nicht vermerkt, aber ich gehe mal davon aus, daß es der 16.9. war. Das sind schon über 4 Wochen, deshalb würde ich, wenn es eine Besserung gegeben hat, bei dem jetzigen Produkt bleiben.

LG Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Donnerstag, 18.10.18, 15:41

Hallo Towanda1,
Nach der Umstellung von 6mg auf 7mg war ganz gut nur jetzt aufeinmal seit einer Woche habe ich so ne Depriphase mit verstärktem heulen, das nervt so sehr.. Ich weiß aber auch, dass ich durch mein katastrophisieren vieles schlechter mache.
Den Hersteller hatte ich gewechselt als ich von 5mg auf 3mg gesprungen bin und da fingen auch meine Absetztsymptome voll an zu wirken.. Mit heulen etc. (kann aber auch daran liegen das der Schritt zu groß war)

Aber ich habe auch die Symptome die ich beim hochdosieren hatte.. Lichtempfindlich, nervös und schiwtzige Hände, irgendwie komisch im Kopf und leicht Schwindel dazu noch Hitzewallungen.. Fühlt sich so an, wie damals als ich mal von 6mg auf 7mg zu schnell hoch bin und voll die Probleme hatte. Bin dann auf 6mg runter und es war besser.. Vielleicht ist auch 7mg irgendwie ne schwere Schwelle für mich. Ich glaube ich bleibe einfach bei dem Hersteller und bei 7mg bis das mal was wird.. Vielleicht muss ich mir einfach noch mehr Zeit geben..
Gruß Leptirica
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16.9.18 3mg --> Heulen, Nervosität, leichte Panikattacke und vibrieren im Unterleib ist zurück

17.9.18 5mg
24.9.18 6mg
29.9.18 7mg -> die meisten Symptome sind weg außer Müdigkeit und vibrieren im Unterleib
21.10.18 7mg -> Stimmungstief schon seit 1 Woche, vermehrtes Heulen, vibrieren im Unterleib stärker ausgeprägt
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Skyla23
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Skyla23 » Donnerstag, 18.10.18, 18:25

Hallo Jenny,

ich würde dir raten , bei dem Hersteller zu bleiben.
Wie du selber schon gesagt hast, braucht dein ZNS einfach noch Zeit. Jetzt wieder den Hersteller zu wechseln ist wieder eine Belastung Bzw. Reizung für das ZNS.

Liebe Grüße,
Jessi
Aktuelle Medikamentation : Euthyrox 112mg
2015 erstmalige Einnahme von Escitalopram aufgrund von PTBS und depressiver Verstimmung

Anfang August 2015 : 8mg Escitalopram Tropfen
Ende Oktober 2015 : auf 0mg .
-> Langsames Ausschleichen, alle 2 Wochen 2mg reduzieren
->Keinerlei Probleme außer Brain Zaps. Waren aber auszuhalten.

Juli 2017: Erneutes Aufflammen meiner Depression und Panik- wie auch Angsterkrankung. Escitalopram in Tropfenform eingeschlichen :

14.7-15.7: 2mg
16.7-17.7: 4mg
18.7-19.7: 6mg
20.7-24.7: 8mg
25.7.-16.8: 10mg
17.8.-7.3.2018 12mg

Absetzversuche
2018
8.3.-21.3. : 10mg
22.3.-4.4.: 8mg
5.4.-18.4. : 6mg
19.4.-3.5.: 4mg
-> Panikattacken, Angstzustände, Unruhe, Gedankenkarussel

4.5.: hochdosiert auf 6mg
29.5.: 5mg
1.7.: 4mg
-> Wieder Panikattacken, Angstzustände, Herzrasen, Schwindel, Übelkeit, gereizte Sinneswahrnehmung , Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Gedankenkarussel , Schlafstörung und extreme, innerliche Unruhe, Adrenalinschübe die meinen Herzschlag kurzzeitig , für paar Sekunden, rasen lassen

6.7. : morgens 4mg + abends 0,5mg
7.7.: 4,5mg

8.7.: 4,5mg
->Noch innere Unruhe , aber schon abgeschwächt, Grübeleien, schwache Lustlosigkeit, leichte Panik-und Angstanflüge , aber alles in allem werden die Symptome schwächer
Neurexan + Bachblütentropfen + Baldrian Tinktur+ Sport helfen mir mich zu beruhigen

10.07.: 4,5mg
-> Stimmung ist gedrückt, starke Stimmungsschwankungen, leichtes Herzrasen ab und zu ,
Leichtes Angstgefühl, Gedächtnisprobleme
Aber auszuhalten

12.07.: 4,5mg
-> Immer noch gedrückte Stimmung; regelrecht depressiv, Gedankenkarussel

16.07.: 4,5mg
->Die Symptome verschwinden langsam

17.7.: 4,5mg
->Endlich durchatmen : Die Symptome sind weg, mir geht es viel , viel besser ( fast schon sehr gut )

07.08.: 4,1mg

15.08.: 4,1mg
-> Innere Unruhe, Passivität, leichte Angstgefühle

01.09.: 3,8mg
21.09.: 3,4mg
11.10.: 3,0mg

15.10.: 3,2mg
->Rachenentzündung + Nebenhöhlenentzündung. Unruhe, Schlafstörung und Gedankenkarussel. Aus diesen Gründen hochgesetzt auf 3,2mg

16.10.: 3,2mg
Deutliche, innere Anspannung und Unruhe, Gedankenkarussel, Angstschübe, Schlafstörung und Vergesslichkeit.

10.11.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)
19.12.: 2,9mg (Eigentlich 1,1mg)

Am 21.12. bemerkt, dass ich bei 2,9mg einen Rechenfehler gemacht habe und seit mehr als einem Monat statt 2,9mg 1,1mg genommen hab !!! *facepalm*
Und ich habe mich gewundert warum ich so unruhig bin und Albträume hab :frust: .
Am 21.12. wollte ich auf 1,9mg runter da ist es mir aufgefallen beim Rechnen.

21.12.: 0,4mg

2019
06.01.: 0mg :shock:

NACH 0
15.01.: 6 Tage nach 0 durchgehend starke Kopfschmerzen und Gereiztheit. Danach besser

30.01.: Rachenentzündung mit Fieber
04.02.: Panik- und Angstzuständen/starke Unruhe/Schlafprobleme/Weinkrämpfe/Zittern/starke Übelkeit/depressive Verstimmung/ das Gefühl verrückt zu werden/ Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

10.02.: 0,2mg wieder eindosiert
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07.07.: 0mg leichte Angstanflüge. Verschwinden aber wieder schnell.
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Leptirica96
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Sonntag, 21.10.18, 16:50

Hallo ihr Lieben,
Es sind nun 3 Wochen vergangen seitdem ich auf 7mg bin. Irgendwie habe ich das Gefühl es wird gar nicht besser.. Habe total die Stimmungstiefs.. Fühle mich gefühlslos.. Bin oft am weinen.. Meine Stimmung wechselt alle paar Stunden habe ich das Gefühl.. Auch glaube ich.. Ich lese zu viel hier im forum und beschäftige mich gedanklich zu viel damit.. Bei mir gibt es momentan nichts anderes im Kopf.. Und ich weiß das kommt nur weil es mir momentan nicht gut geht.. Weil als es mir besser ging habe ich das nicht gehabt. Morgens habe ich auch immer noch meine komische Unruhe und generell voll die Sehprobleme beim sehen in die Ferne.. Auch mein komisches vibrieren ist immer noch sehr stark da und erinnert mich immer wieder das es mir nicht gut geht
Ich weiß echt nicht ob ich mich noch stabilisiere.. Ich bin so ungeduldig und weiß nicht was ich machen soll.. -.- bei 7mg müsste sich doch langsam ein Spiegel aufbauen und ich bald etwas merken
Gruß Jenny
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2.9.18 6mg
9.9.18. 5mg --> leichte Absetzprobleme aber nicht als solche erkannt (Müdigkeit und Kribbeln am Hinterkopf)
16.9.18 3mg --> Heulen, Nervosität, leichte Panikattacke und vibrieren im Unterleib ist zurück

17.9.18 5mg
24.9.18 6mg
29.9.18 7mg -> die meisten Symptome sind weg außer Müdigkeit und vibrieren im Unterleib
21.10.18 7mg -> Stimmungstief schon seit 1 Woche, vermehrtes Heulen, vibrieren im Unterleib stärker ausgeprägt
11.11 8mg
8.3.19 7mg
29.4.19 6mg
10.6.195mg
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Leptirica96
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Freitag, 07.12.18, 15:38

Hallo ihr Lieben,
Bin wieder auf 8mg gegangen vor ca. 4 Wochen. Bisher war alles gut aber seit vorgestern kann ich nicht richtig schlafen vielleicht habe ich nur 3 Stunden geschlafen in den Nächten. Und am Tag bin ich ganz schlimm nervös und am schwitzen.. Könnte nur noch heulen. Könnt ihr mir sagen was ich machen soll?

Ich wollte eigentlich so auf 7/8mg bleiben um eine Pause für längere Zeit zu machen aber das haut mich jetzt echt um.. Und ich weiß nicht woher das kommt. Vorallem nach dem höher Dosieren hatte ich paar Nebenwirkungen die dann langsam wieder weg gegangen sind.. Warum geht's mir so schlecht aufeinmal nach 4 Wochen? Ich müsste auch meinen Tage bekommen da ich schon 3 Wochen drüber bin.. Aber so schlimm PMS kann es doch nicht sein?

Und ich habe den Hersteller gewechselt von Heumann auf ratiopharm.. Den hatte ich schon vorher. Auch hatte ich vor 1 1/5 Wochen eine dicke Grippe.
Die Symptome kommen mir vor wie als ich damals einmal zu schnell aufdosiert hatte.. Bin dann auf die letzte Dosis zurück und dann war wieder gut. Aber soll ich das nach 3 Wochen machen? Was würdet ihr mir raten? :(
Gruß Jenny
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Jamie
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Jamie » Freitag, 07.12.18, 21:37

Hallo Leptirica :)

Puh, das ist jetzt sehr schwer zu sagen.
Ich hab das Gefühl (ich kann mich irren, aber es ist so ein Gefühl), dass dein jetziger Zustand vielleicht gar nicht mit der Dosisveränderung vor 4 Wochen zu tun hat, sondern eher mit dem grippalen Infekt, den du durchmachen musstest und dem gestörten Zyklus und auch mit dem Herstellerwechsel.

Ich würde nach Möglichkeit nichts verändern, sondern abwarten und beobachten.
Es wird vielleicht gerade etwas angetriggert bei dir.
Wenn das nichts bringt, sollte darüber nachgedacht werden, den Hersteller rückzuwechseln, auch wenn du das Präparat früher vertragen hast; es kann sein, dass dem nun nicht mehr so ist.
Wenn das auch nicht fruchtet, dann erst würde ich noch mal über eine Dosisveränderung nachdenken.
Möglicherweise gibt sich das Geschehen auch durch Einsetzen der Periode.

Wir haben übrigens Leute hier, die hat jedes PMS jedes Mal in einen halb suizidalen Schub verfrachtet :o (ich komme gerade nicht drauf, wer das war - vielleicht weiß es jemand anderes? Eine Frau aus der AD Absetzen Rubrik war es :whistle: ).

Grüße und ich hoffe es geht schnell wieder aufwärts
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Freitag, 07.12.18, 22:09

Hey Jamie,
Ja danke für die Antwort. Ja für mich sind Hormone so ne Sache.. Mich hatten die Hormone damals in die Angst gebracht da ich sie nicht vertragen habe. Falls ich doch meine Tage bekomme, dann tut es mir echt leid das ich das Forum immer damit voll Texte, weil ich nicht weiß woher meine Symptome kommen. Da ich sie auch nicht regelmäßig bekomme kann ich auch das nie richtig deuten, woher die Symptome kommen.

Nur jetzt ist es halt echt komisch, weil ich Symptome bekommen habe die ich lange nicht mehr hatte und das von heute auf morgen. Mittwoch noch super Tag gehabt und Donnerstag komplett Absturz.

Danke ich werde es die Tage beobachten. Ändern kann ich es momentan nicht muss mich halt viel ablenken.
Gruß Leptirica
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Dienstag, 11.12.18, 18:42

Hallo Jamie.. Habe eine Frage an dich.. Du hast mir das hier geraten..
Jamie hat geschrieben:
Freitag, 07.12.18, 21:37

Ich würde nach Möglichkeit nichts verändern, sondern abwarten und beobachten.
Es wird vielleicht gerade etwas angetriggert bei dir.
Wenn das nichts bringt, sollte darüber nachgedacht werden, den Hersteller rückzuwechseln, auch wenn du das Präparat früher vertragen hast; es kann sein, dass dem nun nicht mehr so ist.
Nun hat sich meine Vermutung das meine Tage kommen nicht bestätigt.. Ich hatte von Heumann auf Ratiopharm vor 3 Wochen gewechselt.. Also habe schon ein ganzes Pfläschen an Ratiopharm schon verbraucht. Nun kann das sein, dass wenn ich die Ratiopharm Tropfen nicht vertrage erst 3 Wochen danach so sensibel reagiere? Macht es überhaupt Sinn nach 3 Wochen Einnahme wieder zuwechseln?

Bin gerade am Überlegen woher mein Zustand kommt und ob ich da was verändern kann. Mein Symptome sind vorallem Unruhe die nicht permanent da ist, aber immer so schubweise kommt und Anspannung.

Gruß Leptirica
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Montag, 11.03.19, 20:45

Hallo ihr Lieben, wollte mich mal nach langer Zeit melden. Nach meiner Dosierung auf 8mg ging es mir immer besser. Ich hatte durch das schnelle Abesetzten an meinen Schienbeinen Entzündungen bekommen. Die habe ich mit einer Kortisoncreme behandelt und dadurch immer so gegen abends total schlapp gefühlt.. Richtige Erschöpfung. Nun sind die Entzündungen zurückgegangen und meine Erschöpfung davon auch.

Ich war im Ski Urlaub und bin auch Ski gefahren und habe auch mein Semester gut überstanden und habe meine Klausur mit einer 2 bestanden trotz Kopfschmerzen vom Prüfungstress. Meine Stimmung ist auch deutlich besser geworden. :D

Daher habe ich mich jetzt entschlossen auf 7mg zu gehen und habe dies auch vor 4 Tagen gemacht. Hatte am 2 und 3 Tage stärkere Symptome.. Mittlerweile wird es besser und ich hoffe das bleibt auch so.. Im Großen und Ganzen geht es mir gut und die Symptome sind aushaltbar. Ich werde aber mich nicht all zu oft hier melden da ich merke, wenn ich mich zu viel mit diesem Thema beschäftige, ich mir vieles einbilde und ich meine Angst nur stärke. :fly:
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17.9.18 5mg
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Leptirica96 » Donnerstag, 13.06.19, 14:05

Hallo ihr Lieben,
Bin momentan auf 5mg. Das runterdosieren hat mir nicht viel Sorgen bereitet.. Die Symptome waren auch alle aushaltbar. Bei mir macht sich das reduzieren so ca. 2Wochen bemerkbar.. Und am stärksten die ersten 4 Tage ungefähr. Aber wie gesagt alles aushaltbar.

Meine Uni läuft super. Habe noch nie so viel gemacht wie dieses Semester, aber fühle mich null unter Stress gesetzt. Bin froh das ich in die Uni kann und genieße die Zeit. Auch S-Bahn fahre ich sogar wieder täglich. War zwischenzeitlich in Paris mit meinem Freund.. Hatte null Panik und sind auch mit der Metro überall hingefahren.

Vielleicht könntet ihr mir Tipps geben wie ich weiter runterdosieren soll? Bin am überlegen nur noch in 0.5 Schritten jetzt bis null zu dosieren. Und auch über die Winterzeit eine Pause einlegen..
Grüße Jenni
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17.9.18 5mg
24.9.18 6mg
29.9.18 7mg -> die meisten Symptome sind weg außer Müdigkeit und vibrieren im Unterleib
21.10.18 7mg -> Stimmungstief schon seit 1 Woche, vermehrtes Heulen, vibrieren im Unterleib stärker ausgeprägt
11.11 8mg
8.3.19 7mg
29.4.19 6mg
10.6.195mg
:party2: :party2:

Escitalopram von Ratiopharm

Towanda
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Re: Leptirica96: Absetzten Escitalopram macht mir Probleme-brauche Rat

Beitrag von Towanda » Donnerstag, 13.06.19, 15:23

Hallo Jenni,

da Du ja in der Vergangenheit schon öfter Probleme mit Entzugserscheinungen hattest, würde ich in Zukunft nur noch 10 % der zuletzt genommenen Dosis absetzen und mindestens 4 Wochen abwarten. Das Reduzieren wird in den niedrigen Bereichen oft schwierig, um dem vorzubeugen ist ein langsames, kleinschnittiges Vorgehen anzuraten.

Kannst Du bitte in Deiner Signatur noch den Herstellerwechsel eintrage - danke! :)

LG Towanda
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13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

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