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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: wir sind bisher noch nicht zu einer tragfähigen Lösung gekommen und müssen unseren Aufnahmestopp daher leider länger als geplant aufrecht erhalten.

wir mussten uns heute, am 31.03.2019, zu einem gleichermaßen ungewöhnlichen wie einschneidenden Schritt entscheiden.
Wir werden das Forum für ca. 4 Wochen für Neuanmeldungen schließen und damit einen Anmeldestopp verhängen.
Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen.
Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann.
Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

Quietscheentchen: Escitalopram abgesetzt - Absturz

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
li-la
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von li-la » Sonntag, 09.12.18, 14:24

Wir können oft im Entzug durch unseren Zustand nicht Objekt sein. Vertraue deinen mann... und vorallem vertraue dir!

Du willst doch leben oder?

Lg.
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Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
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EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
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Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 63 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 09.12.18, 14:42

Natürlich will ich das!
ICH will leben! Hab nur vor entzugsbedingtem Kontrollverlust Angst... Bin ich denn noch ich derzeit?

Es ist so wirr. Es klingt so verrückt. Manchmal weiß ich nicht mal, ob das nicht alles sogar an einer großen Verbesserung liegt.

Was jetzt da ist und vorher nicht war:

Das komplette Gehirn ist wirr, alles fühlt sich falsch an. Würde es aber weder Derealisation noch Depersonalisierung nennen. Wattegefühl. Draußen extreme Reizüberflutung, Nerven blank.

Vermutlich Zwangsgedanken/Angst, mir etwas anzutun.
Keine körperliche Anspannung, nur Anspannung vor Angst. Extremste Müdigkeit. Schlaf am ehesten aus Angst nicht möglich. Würde ich mich sicher fühlen, würde ich wohl nur schlafen. Nachtschlaf meistens irgendwann vorhanden.
Körper fühlt sich zu leicht und gleichzeitig schwer an.
ANGST vor dem Alleinsein. Auch aus Angst, mir tatsächlich nicht trauen zu können.
Bzw allein verstärkt sich das Gefühl, nicht mehr da zu sein, zu versinken. Mein Kopf hat sie nicht alle beieinander.
Innere Qual verändert sich...

Ich hab das Gefühl, da ist sehr, sehr viel los im ZNS...

Ich kann nicht mal nen Bluttest machen lassen für Vitamine und Schilddrüse. Komme garantiert ne Weile nicht raus.
So müde...

Danke für alle lieben Worte.
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li-la
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von li-la » Sonntag, 09.12.18, 15:40

Entchen, ich glaube nicht das du dir wirklich was antun würdest.
Du musst verstehen, solche Symptome hat man normalerweise nicht. Im Entzug ist das alles viel zu extrem...
Ich denke auch und das wurde mir auch oft so gesagt das es eine Art zwangsgdanken sind. Und das ist häufig im entzug. Und natürlich macht es Angst wenn man das vorher noch nie hatte.

Ich schrieb dir schonmal, meine Therapeutin sagte das wenn man sich wirklich etwas antun möchte nicht darüber nachdenkt, oder darüber spricht, es ankündigt usw...

Sie sagte: das es sogar gut ist das ich darüber nachdenke, weil dann mache ich es nicht weil ich ja leben möchte!

Klingt plausibel oder?

Lg. Lila
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 09.12.18, 15:47

Ich weiß, du Liebe, ich weiß...

Ich bin nur so fertig und fühle die ganze Zeit, dass ich es nicht riskieren kann, damit alleine zu sein...
Weil, ich bin einfach gar nicht an dem Punkt, wo ich mich entspannt umdrehen und schlafen könnte, bis wieder jemand da ist.

Mein Mann geht bald und kommt spät wieder. Genauso morgen Mittag bis nachmittags. Und den Rest der Woche. Und danach...
Ich bin ebenfalls wie eine Dreijährige, nur kann ich nirgendwo hin.
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von li-la » Sonntag, 09.12.18, 16:21

Kann dein Mann sich nicht für 1-2 Wochen krank schreiben lassen? So könnte er für dich da sein und vielleicht würdest du in der zeit etwas runter kommen?!
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 09.12.18, 17:31

Leider ist mein Mann derzeit im vorbereitenden Kurs vor einer Umschulung. Auch er erhält also Leistungen.
Er versucht die eigentliche Umschulung dann auf den Sommer zu legen.

Ich liege gerade im Bett meiner Oma. In der Wohnung direkt nebenan. Aber die Frau ist Ende 70 und das kann auch keine Dauerlösung werden. Denke ich.

Danke Lila. Bisher hab ich das nur bei dir so krass wiedergefunden mit der Angst vor dem Alleinsein.

Im Grunde hab ich immer noch Todesangst. Es nicht zu schaffen. Geht das wirklich alles weg? So wie ich es jetzt mache? Mit Eindosierung? :cry:

LG
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 09.12.18, 17:42

Hallo Quietscheentchen,

deine Symptomatik und auch deine Unsicherheit, wie du weiter vorgehst, erschüttern dein Vertrauen in dich und deinen Körper.
Das ist für mich nachvollziehbar und die Konsequenz, dass du nicht alleine sein kannst, leider absolut logisch.
:cry:
Quietscheentchen hat geschrieben:
Sonntag, 09.12.18, 17:31
Bisher hab ich das nur bei dir so krass wiedergefunden mit der Angst vor dem Alleinsein.
Das ist nur dein Gefühl. Wir haben viele Teilnehmerinnen, denen es ganz genau so geht.
Ich glaube, je schlechter man insgesamt beieinander ist, desto schwieriger ist das alleine sein.
Zumindest bei sehr vielen Betroffenen.
Ich glaube, da schwingt die Angst mit, dass irgendwas schlimmes passiert und einem dann keiner helfen kann.
:cry:
Außerdem ist es auch leichter, sich abzulenken, wenn noch jemand da ist.
Wenn es im Moment deine Oma ist, ist das doch eigentlich gar nicht so schlecht. Sie freut sich doch sicher, dass du bei ihr bist.
:hug:
Eine Dauerlösung wird es nicht sein. Es wird dir nicht dauerhaft schlecht gehen.
:hug:
Versuche, den Moment so zu nehmen, wie er jetzt eben ist und freue dich, dass du familiäre Unterstützung hast. Viele andere haben das nicht.
Und eine Oma ist dich eigentlich immer gut.
:D

LG Ute
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von li-la » Sonntag, 09.12.18, 17:43

Liebes Entchen du täuscht dich, diese Angst haben sehr viele, allerdings haben einige keine andere Wahl als alleine zu bleiben. Nicht jeder hat ein Partnerschaft oder Familie um sich herum. Diese Angst ist hier im Forums schon weit vertreten.

Für heute ist es erstmal schön das du bei deiner Oma sein kannst. Sie kennt doch sicher deine situation? Vielleicht schläfst du jetzt etwas. Und wenn es dir möglich ist sie immer mal die nächsten tage zu besuchen ist das doch schon ein guter Anfang oder?

Alles liebe
Lila
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 09.12.18, 19:03

Danke!

Ich weiß! Ich bin wirklich froh, ein Umfeld zu haben, das mich auffängt... Klinge ich denn undankbar?
Ich weiß, viele haben niemanden. Und es geht über meinen Verstand, wie das gehen soll.

Meine Oma sagt, ich kann jederzeit kommen.
Ich wünschte, schon das würde irgendwas in mir wiederherstellen. Sicherheit. Nicht mehr überschnappen...

Ich hab halt Angst, dass dieses Gefühl, mir selbst nicht zu trauen, überzuschnappen bleibt. Mit Eindosierung. Und dass ich das Zeug erst ganz los sein muss, um wieder ne Chance zu haben. Und das.... ist unglaublich viel über eine lange Zeit.
Dann könnte ich ja viele Monate gar nicht mehr alleine sein. :cry: und ich müsste ausschleichen, während es mir so geht... Und ich traue mich auch nicht, das hier direkt zu fragen, weil ich Angst vor der Antwort habe...

LG
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von li-la » Sonntag, 09.12.18, 19:46

Du musst versuchen mal abzuschalten. Daran zu denken wie lange es dauern kann usw bringt dir gar nichts außer das es dich stresst und dich runter zieht.

Ich hätte mir auch immer jemanden gewünscht der mir sagt in 2wochen ist alles vorbei... aber das gibt es nicht.

Du musst versuchen von tag zu tag zu leben und das beste darauß zu machen.

Kleine Fortschritte sind auch Fortschritte.
Im Entzug ist es absolut wichtig geduldig zu sein, auch wenn das unfassbar schwer fällt.

LG lila
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Towanda » Sonntag, 09.12.18, 20:13

Hallo Quietscheentchen,

niemand kann Dir sagen, wie lange Dein Zustand anhält. Auch muß er nicht konstant so bleiben, es kann sein, daß es Dir in zwei Wochen oder so ganz anders geht, es kann sein, daß Deine Beschwerden von heute auf morgen für eine Zeit vorbei sind, das erleben viele hier, plötzliche, überraschende Fenster. Aber dann eben auch wieder Wellen.
Und nein, das heißt nicht, daß Dein Zustand über die gesamte Ausschleichphase so schlecht bleibt. Es wird sich verändern. Wie und wann kann keiner voraussagen.

Aber eins ist gewiss: Du wirst heilen!

LG Towanda
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von escargot » Sonntag, 09.12.18, 21:54

Liebes Entchen doch ich habe auch die Ängste vor dem Alleinsein gehabt und teilweise immernoch.

Nicht immer helfen meine Ablenkmanöver und oft rufe ich dann auch bei der Krisenhotline oder Telefonseelsorge an.

Man kann einen Umgang damit finden. Aber es braucht Zeit und die musst du dir auch geben und es wird wahrscheinlich nicht von heute auf morgen gehen.

Du hast deinen Mann und deine Oma usw. und das ist schonmal ein gutes Netz, das dich auffangen kann.
Was tut dir denn gut, wenn du allein bist? Hilft es vielleicht auch schon zu telefonieren? Ich rede auch manchmal mit mir selbst. Das beruhigt mich auch und du könntest vielleicht auch deinen Mann bitten, ob er dir einen Brief oder ein Kärtchen schreiben kann, das du lesen kannst, wenn er in der Arbeit ist? Und das macht, dass du dich weniger allein FÜHLST. Denn du bist es nicht!

Warst du als Kind eigentlich (auch) viel allein und auf dich gestellt, wenn ich fragen darf?

Liebe Grüße
escargot
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JamiepadmaQuietscheentchen
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor!

Täglich :
Olanzapin 2,5 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 0,8 mg
400 mg Magnesium
Vitamin B12
....
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01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 14,6 mg CBD-Öl
ab 20.01. 44 mg CBD-Öl
ab 27.01. immer wieder anfliegende Angstzustände ohne Extra-Tavor weggeatmet, erschöpft
08.02. 0,8 mg O, 1,6 mg Risperidon, 1 mg T
13.02. 0,8 mg O, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
26.02. nach 5 Tagen morgens Tavor 1 mg jeweils diese nun halbiert, sonst alles geblieben
sehr unruhig, kalter Schweiß, BläSse, Übelkeit, reizsensibel
01.03. keine Morgentavor mehr! :)
07.03. zusätzlich morgens 1 mg Tavor + 1 mg Bedarf
12.03. nach 6 Tagen morgens Tavor 1 mg diese nun halbiert, sonst alles geblieben
22.03. 0,5 mg T + Bedarf, 1,5 mg Olanzapin, 1,5 mg Risperidon, 1 mg T
28.03. Synkope, Angstzustände
29.03. 0,25 mg T, 1,5 mg O, 1,5 mg R, 1 mg T
Muskelschmerzen, DP/DR
01.04. CBD-Öl abgesetzt
09.04. 0,25 mg T, 2,5 mg Olanzapin, 1,5 mg R, 1 mg T
12.04. angefangen CBD zu rauchen
15.04. morgendliche Tavor 0,125 mg
18.04. morgendliche Tavor NULL! Angst, Unruhe, kalter Schweiß, Übelkeit
19.04. CBD-Rauchstopp
01.05. 2,5 O, 1,5 R, Tavor 0,9 mg
Schlafprobleme, Muskelschmerzen
15.05. Tavor 0,8 mg
starke Dissoziationen, Angst, Muskelschmerzen
12.06. 2,5 O, 1,25 Risperdal, T 0,8

li-la
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von li-la » Montag, 10.12.18, 6:55

Schau mal diesen übersetzten Artikel hat LenaLena gepostet:

"Schau heute, ob du darauf vertrauen kannst, dass dieser Prozess, der so zufällig und bizarr ist und sich der Logik widersetzt, sich genau so entwickeln muss, wie er es tut. Egal, ob du keine Fenster hast oder kurze Fenster, oder Wellen innerhalb der Wellen, oder du eine allmähliche Verbesserung bemerkst, oder eine scheinbare Intensivierung, oder du hast das Gefühl, als wärst du wieder zurück im akuten Zustand - was auch immer geschieht, lass es einfach passieren, ohne dass etwas anders sein muss. Ja, du willst, dass es besser wird (und zwar genau in dieser Minute), aber schau, ob du akzeptieren und zulassen kannst.

Im Laufe der Jahre habe ich bei einigen Menschen einen tiefgreifenden Frieden gesehen, der einherging mit Loslassen und Vertrauen in den Prozess. Er kommt nicht immer auf eine angenehme und würdevolle Weise. Manchmal kommt er, wenn sie so frustriert und sauer sind, dass sie an einem Punkt ankommen, an dem ihnen alles egal ist. Der Entzug kann machen, was er will. 🙂 Er kann so sein, wie er ist.
Dann lassen sie Zeitrahmen, Erwartungen und Vorwegnahmen los.

Dies kann sehr befreiend sein, und tatsächlich kommt der Frieden von diesem Loslassen und der totalen Kapitulation. Warum? Weil du auch den Kampf loslassen wirst.

Ich hoffe, dass dir das ein wenig hilft und dass du - ob durch Frustration und geistige Erschöpfung oder durch Einsicht und Akzeptanz - in der Lage sein wirst, den Entzug und die Heilung sich entwickeln zu lassen, ohne dass du sie manipulieren oder leiten musst. Lass die angeborene Intelligenz des menschlichen Körpers ihre Arbeit verrichten und behalte im Kopf, dass das Ergebnis eine wunderbare Genesung sein wird."

Heilsame Gedanke und Wünsche,
Baylissa

P.s. ich finde er passt zu deiner Situation.

LG lila
Zuletzt geändert von Jamie am Montag, 10.12.18, 9:34, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat als solches gekennzeichnet
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JamiepadmaQuietscheentchenescargot
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 63 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 62 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Jamie
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Jamie » Montag, 10.12.18, 9:46

Hallo,

ich weiß nicht, ob das passend ist, aber mir haben mehrfach Therapeuten erzählt, dass es für manche Menschen die "Rettung" war, sich ein (oder zwei) Haustiere zuzulegen; also ich meine Menschen, die nicht allein bleiben konnten und in krisenhaften Situationen waren.

Die Voraussetzung war natürlich, dass der Mensch oder sein Umfeld in der Lage war die Bedürfnisse der Tiere zu stillen, sich zu kümmern und auch die finanzielle Ausstattung für die Haltung da sein musste sowie ein paar Hundert Euro Rücklagen, falls das Tier krank wird und zum Tierarzt muss.
Essentiell auch, dass man weiß es in gute Hände geben zu können, wenn zB ein längerer Krankenhausaufenthalt ansteht.
Das wären die Grundbedingungen der Haltung.

Tiere haben die fantastische Eigenschaft dich bedingungslos zu lieben und sie haben gleichzeitig ihre Bedürfnisse und fordern das ggf. auch ein. Sich um ein Lebenwesen zu kümmern verschiebt den Fokus von sich selber weg, weil es da eine oder mehrere Seelen gibt, die dir zeigen - schau, mich gibt es auch noch, schau bitte nach mir, hab mich lieb. <3
Das kann von der extremen Fixierung auf sich selbst und seinen Zustand ablenken.

Tiere sind Heiler, dessen bin ich mir sicher.

So ein Pärchen Kaninchen oder Meerschweinchen zum Beispiel kann etwas so Niedliches sein.

Ich möchte meinen Beitrag explizit nicht so verstanden wissen, dass ich hier Tiere als Seelentröster anpreise.
Sich ein Tier zuzulegen soll eine reifliche gewachsene Entscheidung sein (auch mit den Familienmitgliedern) und nicht nur dem Ego dienen. Es sollte zum einen ein Wunsch sein, der mit dem Herz in Einklang steht (denn wir sprechen hier von fühlenden Lebewesen, nicht zB einem Buch) und es müssen zum anderen die Rahmenbedingungen passen, die ich oben nannte.

Ich selber fand es für mich im Entzug sehr hilfreich, mein Fluggeschwader zu haben, denn auch wenn es mir viele Monate und teilweise Jahre danach war mich in die Ecke zu schmeißen und nicht mehr aufzustehen, so haben meine Tierchen mir meinen Tag strukturiert und ging es mir noch so schei+++, für sie habe ich mich aufgerafft, Futter gegeben, Leckerlie gekauft, mich gezwungen den Käfig sauber zu machen etc.
Meine Liebe hatte da Priorität über meinem seelischen Zustand; hat mich auch gelehrt mich etwas zusammenzureißen - wenn schon für mich und mein Umfeld nicht, dann wenigstens für meine Tiere.

Und noch ein Hinweis, meine ehemalige Psychiaterin erzählte mir von einer Patientin, die nicht alleine bleiben konnte und vor allem nachts ängstlich war. Ihr hat es tatsächlich geholfen einige Hundert Euro in die Hand zu nehmen und sich einen lebensgroßen Teddy ins Bett bzw Couch zu legen, mit dem sie dann gekuschelt hat.

Alles Gute
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Montag, 10.12.18, 17:14

Ihr Lieben,

ich bin gerührt, dass ihr mir weiter so viel schreibt.

Ich lese alles und hoffe, ich kann jetzt auf das meiste eingehen.

Lila, ich verstehe es ja. Die Akzeptanz bleibt mein größtes Problem. Auch Baylissas Text ist schön. Und wertvoll. Und richtig. Dass ich das umsetzen kann, bringt wohl hoffentlich auch die Zeit.

Danke Towanda! Ich werde heilen. Ich werde heilen. Ich werde heilen.

Liebe escargot, nein, ich war nie viel allein oder auf mich gestellt. Hatte aber auch nie ein Problem damit in meinem Leben. Allein oder nicht. Alles war ok.

Telefonieren ist die absolute Notlösung. Und dann sehr schwer. Ich schätze, ich brauche wirklich den Halt von physisch anwesenden Menschen.
Und ich bin hier im Forum, beschämt, weil ich diesen Halt derzeit bekomme und so viele andere nicht.

Zur Oma hat sich jetzt auch noch der Onkel dazugeschaltet.
Ich verbringe den größten Teil des Tages nun bei ihr. Sie macht sich begeistert ans Kochen für Zwei.
Und ich schreibe Nachrichten mit meinem Mann und mit Freunden.

Liebe Jamie,
hach, das hab ich schon mitbekommen, deine Hsustierliebe. :)
Ich kenne diese.
Wir haben zwei Katzen. Bruder und Schwester, anderthalb. Nichts als Unsinn im Kopf. Ich liebe die beiden. Nur auch da hat der Entzug ja zugeschlagen. Ich kann kaum zugreifen auf diese Emotionen.

Ich füttere sie. Streichle sie. Spreche mit ihnen. Aber sie geben mir definitiv nicht "genug" Halt. Und irgendwie ist das ja auch nicht ihre Aufgabe. Sie können mit der entziehenden Ente auch nicht viel anfangen, hab ich das Gefühl. Sind ganz schnell wieder auf und davon und warten aufs Herrchen.
Trotzdem bin ich natürlich froh, dass es sie gibt. Und sehne mich danach, sie wieder voll zu fühlen, die beiden Knallköpfe!

Heute war fast nur Fenster. Ich hab mit meiner Oma gegessen. Adventskekse geknabbert und nur etwa eine Stunde gelegen.
Das heißt jetzt nicht, mir ging es super. Aber es war mein stärkstes Fenster bisher. Aufwallende Durchdrehgefühle kriegte ich einigermaßen unter Kontrolle.

Morgen früh hab ich meinen Onkel da und dann wieder ab zur Oma.

Liebe Grüße! Und danke!
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Towanda » Montag, 10.12.18, 18:14

Liebes Quietscheentchen,

das ist ja toll, wie Deine Familie sich kümmert! Und vielleicht ist es auch für Deine Oma schön, wenn sie nicht alleine essen muß :wink:

Und daß Du heute ein Fenster hattest ist ein weiteres Zeichen daß Du heilen wirst!

LG Towanda
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09.05.19 - 4,20 mg Mirtazapin
05.06.19 - 3,75 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von li-la » Montag, 10.12.18, 19:17

Liebes entchen.

Dein stärkstes fenster! Super! Ich freue mich und hoffe es geht bergauf.


Das du zu deinem Onkel und deiner Oma kannst ist super. So kommst du sicher zur ruhe.

Alles Gute lila
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2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 63 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 62 Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Maria76 » Montag, 10.12.18, 20:59

Hallo Quitscheentchen:)

Das hört sich doch gut an:)
Ich freue mich für dich und wünsche dir, dass es weiter aufwärts geht:)

Lg, Maria :hug:
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Augangsdosis 20 cita wegen Depression und Angststörung ( zwangsgedanken). Ausschleichen , keine erwünschte Wirkung mehr. Diagnose Hashimoto.

Am 04.03.18 20 citalopram reduziert auf 15mg
5 Tage später Symptome; Angst, Unruhe, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen.
13.03. 18 mg
20.03 17.5 mg NW unruhig, ängstlich, Muskelschmerzen, Schlafstörung
12.04 17.25 mg
17.04 17 mg Unruhe, Angst
02.05 16.75 mg
05.05 16.50 mg
10.05 16 mg
20.05 15 mg leichte Unruhe, leicht ängstlich
06.06 13.25 mg Befinden gut. :D
28.06 10 mg fühle mich kränklich
Ab da leider Wechseldosis , dachte es geht auch so.
Anfang August 8 mg . Befinden noch gut
11.08 2 Tage 5mg 1 Tage 2.5 mg. Befinden; bisschen schlapp und müde aber sonst ok. Mein größtes Problem, die Angst ist ok. Denke, die Schilddrüsenwerte spinnen wieder.
20.08 täglich 2.5 mg gereizt und weinerlich.
27.08 alle 2 Tage 2.5 mg, ca. Woche später alle 3 Tage.
Symptome,; gereizt, weinerlich, unruhig, Schwindel
18.09 aufdosieren: 2.5 mg täglich. Nach 2 Tagen Besserung, ab 3 Tage wieder schlechter, schlapp, Unruhe, Angst. Leichte Zwangsgedanken. Komisches Gefühl im Kopf, benommen.

Quietscheentchen
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Dienstag, 11.12.18, 19:12

Hallo und danke!

Mein Umfeld sagt, jeden Tag wird es besser. Glaube das stimmt.

Leider leide ich immer noch unter dem Gefühl, überzuschnappen, gleichzeitig weit weg zu sein, und den Zwangsgedanken / Ängsten, dass ich mir was antun könnte... Es ist aber immer jemand bei mir. Und ich WILL ja leben...
Ich meine, es den Wellen zuordnen zu können. Das fände ich besser, als dass es mir wieder gut geht irgendwann, und mir dann wegen AD Einnahme was tue...

Ich war in meinem ganzen Leben nie suizidal und will es auch jetzt schaffen. Vielleicht ist das entstanden, weil ich jetzt "zu viel" über ADs weiß...?
Und ich hab vor langer Zeit mal diese Doku oder Reportage gesehen, da nahm jemand "vorbeugend" AD und dann war's vorbei...

Ich bin dieses Thema leid. Auch vor dem Absetzen war das nie auch nur ansatzweise präsent.

Diese Mischung aus absoluter Müdigkeit und dann überschnappen... Ich fühle mich, bei allen Verbesserungen, weniger bei Bewusstsein.
Ich will das wirklich schaffen, ihr Lieben!

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"Es ist kein Maßstab von Gesundheit, gut angepasst an eine von Grund auf kranke Gesellschaft zu leben" -Jiddu Krishnamurti
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Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Donnerstag, 13.12.18, 16:17

Hallo,

ich sag das nur hier, weil mein Mann mich ja ständig erlebt. Ich weiß, Vorhersagen gibt es nicht.

Aber mein Mann sagt, wenn ich so weitermache, sieht er mich ca Ende Januar stabil.
Habe die letzten vier Tage einen Sprung gemacht.

Es ist sehr schwer, Angst immer da. Aber die Wellen sind ganz anders, kürzer und irgendwie schwächer.
Und dann trotzdem oft Todesangst. :roll: Verrückt!

Ich habe bisher keine Ahnung, wie ich mein Leben zurück kriegen soll...

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