Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe ADFDler,

Ein verspätetes frohes neues Jahr wünschen wir euch allen und eine Neuigkeit haben wir auch:

Im Laufe der Zeit haben sich einige Mitglieder gefunden, die Interesse haben, eine lokale Selbsthilfegruppe aufzubauen. Gleichzeitig wird immer häufiger nachgefragt, ob solche Angebote bereits existieren. In unserer neuen Rubrik "Selbsthilfegruppen" wollen wir Angebot und Nachfrage zusammenführen und unser virtuelles Anliegen in Form von persönlichen Treffen und Austausch auf "lebendige Füße" stellen.


Bist Du neu und weißt nicht, wie du anfangen sollst?

Registriere Dich zunächst und wähle einen Benutzernamen, der mit Deinem echten Namen möglichst wenig zu tun hat, wenn Du anonym bleiben möchtest. Du darfst als Benutzernamen keine Marken- oder Medikamentennamen verwenden. Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen willst, verwende am Besten auch eine Wegwerf-Emailadresse. Wenn Du genaueres wissen möchtest, lies bitte auch unsere Regeln.

Stelle Dich und Dein Anliegen dann in einem neuen Thema vor. Du kannst als neu registrierter erstmal nur im Bereich "Hier bist Du richtig" schreiben. Beachte bitte, dass der Beitrag solange unsichtbar bis jemand aus dem Team ihn freigeschaltet hat. Das kann eine Weile dauern.

Hier klicken, um Dich zu registrieren.

Hier klicken, um neues Thema im Bereich "Hier bist Du richtig" zu erstellen".

Bitte lest euch auch zunächst selbst in unsere grundlegende Absetzinfos ein.
Ausführlicher Artikel zu Antidepressiva absetzen
Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen
Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Das ADFD Team

Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Li-la022
Beiträge: 646
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 339 Mal
Danksagung erhalten: 972 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 09.12.18, 14:24

Wir können oft im Entzug durch unseren Zustand nicht Objekt sein. Vertraue deinen mann... und vorallem vertraue dir!

Du willst doch leben oder?

Lg.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag:
Quietscheentchen
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


26.12.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an inneres zittern, Verspannungen im nackenbereich ( darauß kopfschmerzen/schwindel)
Angst vor der Angst

Quietscheentchen
Beiträge: 329
Registriert: Montag, 01.10.18, 3:43

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 09.12.18, 14:42

Natürlich will ich das!
ICH will leben! Hab nur vor entzugsbedingtem Kontrollverlust Angst... Bin ich denn noch ich derzeit?

Es ist so wirr. Es klingt so verrückt. Manchmal weiß ich nicht mal, ob das nicht alles sogar an einer großen Verbesserung liegt.

Was jetzt da ist und vorher nicht war:

Das komplette Gehirn ist wirr, alles fühlt sich falsch an. Würde es aber weder Derealisation noch Depersonalisierung nennen. Wattegefühl. Draußen extreme Reizüberflutung, Nerven blank.

Vermutlich Zwangsgedanken/Angst, mir etwas anzutun.
Keine körperliche Anspannung, nur Anspannung vor Angst. Extremste Müdigkeit. Schlaf am ehesten aus Angst nicht möglich. Würde ich mich sicher fühlen, würde ich wohl nur schlafen. Nachtschlaf meistens irgendwann vorhanden.
Körper fühlt sich zu leicht und gleichzeitig schwer an.
ANGST vor dem Alleinsein. Auch aus Angst, mir tatsächlich nicht trauen zu können.
Bzw allein verstärkt sich das Gefühl, nicht mehr da zu sein, zu versinken. Mein Kopf hat sie nicht alle beieinander.
Innere Qual verändert sich...

Ich hab das Gefühl, da ist sehr, sehr viel los im ZNS...

Ich kann nicht mal nen Bluttest machen lassen für Vitamine und Schilddrüse. Komme garantiert ne Weile nicht raus.
So müde...

Danke für alle lieben Worte.
Bild
Das größte Gefängnis ist der eigene Kopf
► Text zeigen

Li-la022
Beiträge: 646
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 339 Mal
Danksagung erhalten: 972 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 09.12.18, 15:40

Entchen, ich glaube nicht das du dir wirklich was antun würdest.
Du musst verstehen, solche Symptome hat man normalerweise nicht. Im Entzug ist das alles viel zu extrem...
Ich denke auch und das wurde mir auch oft so gesagt das es eine Art zwangsgdanken sind. Und das ist häufig im entzug. Und natürlich macht es Angst wenn man das vorher noch nie hatte.

Ich schrieb dir schonmal, meine Therapeutin sagte das wenn man sich wirklich etwas antun möchte nicht darüber nachdenkt, oder darüber spricht, es ankündigt usw...

Sie sagte: das es sogar gut ist das ich darüber nachdenke, weil dann mache ich es nicht weil ich ja leben möchte!

Klingt plausibel oder?

Lg. Lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag (Insgesamt 2):
Quietscheentchenpadma
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


26.12.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an inneres zittern, Verspannungen im nackenbereich ( darauß kopfschmerzen/schwindel)
Angst vor der Angst

Quietscheentchen
Beiträge: 329
Registriert: Montag, 01.10.18, 3:43

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 09.12.18, 15:47

Ich weiß, du Liebe, ich weiß...

Ich bin nur so fertig und fühle die ganze Zeit, dass ich es nicht riskieren kann, damit alleine zu sein...
Weil, ich bin einfach gar nicht an dem Punkt, wo ich mich entspannt umdrehen und schlafen könnte, bis wieder jemand da ist.

Mein Mann geht bald und kommt spät wieder. Genauso morgen Mittag bis nachmittags. Und den Rest der Woche. Und danach...
Ich bin ebenfalls wie eine Dreijährige, nur kann ich nirgendwo hin.
Bild
Das größte Gefängnis ist der eigene Kopf
► Text zeigen

Li-la022
Beiträge: 646
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 09.12.18, 16:21

Kann dein Mann sich nicht für 1-2 Wochen krank schreiben lassen? So könnte er für dich da sein und vielleicht würdest du in der zeit etwas runter kommen?!
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


26.12.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an inneres zittern, Verspannungen im nackenbereich ( darauß kopfschmerzen/schwindel)
Angst vor der Angst

Quietscheentchen
Beiträge: 329
Registriert: Montag, 01.10.18, 3:43

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 09.12.18, 17:31

Leider ist mein Mann derzeit im vorbereitenden Kurs vor einer Umschulung. Auch er erhält also Leistungen.
Er versucht die eigentliche Umschulung dann auf den Sommer zu legen.

Ich liege gerade im Bett meiner Oma. In der Wohnung direkt nebenan. Aber die Frau ist Ende 70 und das kann auch keine Dauerlösung werden. Denke ich.

Danke Lila. Bisher hab ich das nur bei dir so krass wiedergefunden mit der Angst vor dem Alleinsein.

Im Grunde hab ich immer noch Todesangst. Es nicht zu schaffen. Geht das wirklich alles weg? So wie ich es jetzt mache? Mit Eindosierung? :cry:

LG
Bild
Das größte Gefängnis ist der eigene Kopf
► Text zeigen

Ululu 69
Team
Beiträge: 4330
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43
Hat sich bedankt: 12452 Mal
Danksagung erhalten: 7255 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Ululu 69 » Sonntag, 09.12.18, 17:42

Hallo Quietscheentchen,

deine Symptomatik und auch deine Unsicherheit, wie du weiter vorgehst, erschüttern dein Vertrauen in dich und deinen Körper.
Das ist für mich nachvollziehbar und die Konsequenz, dass du nicht alleine sein kannst, leider absolut logisch.
:cry:
Quietscheentchen hat geschrieben:
Sonntag, 09.12.18, 17:31
Bisher hab ich das nur bei dir so krass wiedergefunden mit der Angst vor dem Alleinsein.
Das ist nur dein Gefühl. Wir haben viele Teilnehmerinnen, denen es ganz genau so geht.
Ich glaube, je schlechter man insgesamt beieinander ist, desto schwieriger ist das alleine sein.
Zumindest bei sehr vielen Betroffenen.
Ich glaube, da schwingt die Angst mit, dass irgendwas schlimmes passiert und einem dann keiner helfen kann.
:cry:
Außerdem ist es auch leichter, sich abzulenken, wenn noch jemand da ist.
Wenn es im Moment deine Oma ist, ist das doch eigentlich gar nicht so schlecht. Sie freut sich doch sicher, dass du bei ihr bist.
:hug:
Eine Dauerlösung wird es nicht sein. Es wird dir nicht dauerhaft schlecht gehen.
:hug:
Versuche, den Moment so zu nehmen, wie er jetzt eben ist und freue dich, dass du familiäre Unterstützung hast. Viele andere haben das nicht.
Und eine Oma ist dich eigentlich immer gut.
:D

LG Ute
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Ululu 69 für den Beitrag (Insgesamt 5):
Li-la022QuietscheentchenJunafeenarmpadma
► Text zeigen


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Li-la022
Beiträge: 646
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 339 Mal
Danksagung erhalten: 972 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 09.12.18, 17:43

Liebes Entchen du täuscht dich, diese Angst haben sehr viele, allerdings haben einige keine andere Wahl als alleine zu bleiben. Nicht jeder hat ein Partnerschaft oder Familie um sich herum. Diese Angst ist hier im Forums schon weit vertreten.

Für heute ist es erstmal schön das du bei deiner Oma sein kannst. Sie kennt doch sicher deine situation? Vielleicht schläfst du jetzt etwas. Und wenn es dir möglich ist sie immer mal die nächsten tage zu besuchen ist das doch schon ein guter Anfang oder?

Alles liebe
Lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag (Insgesamt 2):
QuietscheentchenUlulu 69
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


26.12.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an inneres zittern, Verspannungen im nackenbereich ( darauß kopfschmerzen/schwindel)
Angst vor der Angst

Quietscheentchen
Beiträge: 329
Registriert: Montag, 01.10.18, 3:43

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Sonntag, 09.12.18, 19:03

Danke!

Ich weiß! Ich bin wirklich froh, ein Umfeld zu haben, das mich auffängt... Klinge ich denn undankbar?
Ich weiß, viele haben niemanden. Und es geht über meinen Verstand, wie das gehen soll.

Meine Oma sagt, ich kann jederzeit kommen.
Ich wünschte, schon das würde irgendwas in mir wiederherstellen. Sicherheit. Nicht mehr überschnappen...

Ich hab halt Angst, dass dieses Gefühl, mir selbst nicht zu trauen, überzuschnappen bleibt. Mit Eindosierung. Und dass ich das Zeug erst ganz los sein muss, um wieder ne Chance zu haben. Und das.... ist unglaublich viel über eine lange Zeit.
Dann könnte ich ja viele Monate gar nicht mehr alleine sein. :cry: und ich müsste ausschleichen, während es mir so geht... Und ich traue mich auch nicht, das hier direkt zu fragen, weil ich Angst vor der Antwort habe...

LG
Bild
Das größte Gefängnis ist der eigene Kopf
► Text zeigen

Li-la022
Beiträge: 646
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 339 Mal
Danksagung erhalten: 972 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Li-la022 » Sonntag, 09.12.18, 19:46

Du musst versuchen mal abzuschalten. Daran zu denken wie lange es dauern kann usw bringt dir gar nichts außer das es dich stresst und dich runter zieht.

Ich hätte mir auch immer jemanden gewünscht der mir sagt in 2wochen ist alles vorbei... aber das gibt es nicht.

Du musst versuchen von tag zu tag zu leben und das beste darauß zu machen.

Kleine Fortschritte sind auch Fortschritte.
Im Entzug ist es absolut wichtig geduldig zu sein, auch wenn das unfassbar schwer fällt.

LG lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag (Insgesamt 4):
padmaQuietscheentchenSiggiUlulu 69
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


26.12.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an inneres zittern, Verspannungen im nackenbereich ( darauß kopfschmerzen/schwindel)
Angst vor der Angst

Towanda1
Beiträge: 836
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23
Hat sich bedankt: 645 Mal
Danksagung erhalten: 1459 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Towanda1 » Sonntag, 09.12.18, 20:13

Hallo Quietscheentchen,

niemand kann Dir sagen, wie lange Dein Zustand anhält. Auch muß er nicht konstant so bleiben, es kann sein, daß es Dir in zwei Wochen oder so ganz anders geht, es kann sein, daß Deine Beschwerden von heute auf morgen für eine Zeit vorbei sind, das erleben viele hier, plötzliche, überraschende Fenster. Aber dann eben auch wieder Wellen.
Und nein, das heißt nicht, daß Dein Zustand über die gesamte Ausschleichphase so schlecht bleibt. Es wird sich verändern. Wie und wann kann keiner voraussagen.

Aber eins ist gewiss: Du wirst heilen!

LG Towanda
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Towanda1 für den Beitrag (Insgesamt 4):
JunapadmaQuietscheentchenUlulu 69
► Text zeigen

01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

escargot
Beiträge: 705
Registriert: Mittwoch, 20.06.18, 15:26
Hat sich bedankt: 685 Mal
Danksagung erhalten: 930 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von escargot » Sonntag, 09.12.18, 21:54

Liebes Entchen doch ich habe auch die Ängste vor dem Alleinsein gehabt und teilweise immernoch.

Nicht immer helfen meine Ablenkmanöver und oft rufe ich dann auch bei der Krisenhotline oder Telefonseelsorge an.

Man kann einen Umgang damit finden. Aber es braucht Zeit und die musst du dir auch geben und es wird wahrscheinlich nicht von heute auf morgen gehen.

Du hast deinen Mann und deine Oma usw. und das ist schonmal ein gutes Netz, das dich auffangen kann.
Was tut dir denn gut, wenn du allein bist? Hilft es vielleicht auch schon zu telefonieren? Ich rede auch manchmal mit mir selbst. Das beruhigt mich auch und du könntest vielleicht auch deinen Mann bitten, ob er dir einen Brief oder ein Kärtchen schreiben kann, das du lesen kannst, wenn er in der Arbeit ist? Und das macht, dass du dich weniger allein FÜHLST. Denn du bist es nicht!

Warst du als Kind eigentlich (auch) viel allein und auf dich gestellt, wenn ich fragen darf?

Liebe Grüße
escargot
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor escargot für den Beitrag (Insgesamt 3):
JamiepadmaQuietscheentchen
DIAGNOSEN
02.2014-12.2016 Paranoid-halluzinatorische Schizophrenie
01.2017-heute schizoaffektive Störung
05.2017-Schizophrenes Residuum

MEDIKATION
=> Bedarf max. 2 mg Tavor! (selten)

Täglich :
Olanzapin 0,8 mg, Risperdal 1,5 mg, Tavor 1 mg
800 mg Magnesium
2 X 425 mg Passionsblume
Vitamin B12
6,4 mg CBD-Öl
....
► Text zeigen
01.12. 0,8 mg Olanzapin, 2 mg R, 1 mg T
Schlafprobleme, Geräuschkulissen, Angst
seit 13.12. fast symptomfrei, endlich Schlaf!! DP/DR
21.12. Schlafprobleme, Ängste
22.-26.12. Schatten!, starke Dissoziationen (DP/DR)
01.01.19 0,8 mg O, 1,5 mg Risperdal, 1 mg T
Schlafprobleme
02.01. über Stunden vernichtende Stimmen (verschwanden bei Brockenwanderung)!!
ab 17.01. 6,4 mg CBD-Öl

Li-la022
Beiträge: 646
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 339 Mal
Danksagung erhalten: 972 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Li-la022 » Montag, 10.12.18, 6:55

Schau mal diesen übersetzten Artikel hat LenaLena gepostet:

"Schau heute, ob du darauf vertrauen kannst, dass dieser Prozess, der so zufällig und bizarr ist und sich der Logik widersetzt, sich genau so entwickeln muss, wie er es tut. Egal, ob du keine Fenster hast oder kurze Fenster, oder Wellen innerhalb der Wellen, oder du eine allmähliche Verbesserung bemerkst, oder eine scheinbare Intensivierung, oder du hast das Gefühl, als wärst du wieder zurück im akuten Zustand - was auch immer geschieht, lass es einfach passieren, ohne dass etwas anders sein muss. Ja, du willst, dass es besser wird (und zwar genau in dieser Minute), aber schau, ob du akzeptieren und zulassen kannst.

Im Laufe der Jahre habe ich bei einigen Menschen einen tiefgreifenden Frieden gesehen, der einherging mit Loslassen und Vertrauen in den Prozess. Er kommt nicht immer auf eine angenehme und würdevolle Weise. Manchmal kommt er, wenn sie so frustriert und sauer sind, dass sie an einem Punkt ankommen, an dem ihnen alles egal ist. Der Entzug kann machen, was er will. 🙂 Er kann so sein, wie er ist.
Dann lassen sie Zeitrahmen, Erwartungen und Vorwegnahmen los.

Dies kann sehr befreiend sein, und tatsächlich kommt der Frieden von diesem Loslassen und der totalen Kapitulation. Warum? Weil du auch den Kampf loslassen wirst.

Ich hoffe, dass dir das ein wenig hilft und dass du - ob durch Frustration und geistige Erschöpfung oder durch Einsicht und Akzeptanz - in der Lage sein wirst, den Entzug und die Heilung sich entwickeln zu lassen, ohne dass du sie manipulieren oder leiten musst. Lass die angeborene Intelligenz des menschlichen Körpers ihre Arbeit verrichten und behalte im Kopf, dass das Ergebnis eine wunderbare Genesung sein wird."

Heilsame Gedanke und Wünsche,
Baylissa

P.s. ich finde er passt zu deiner Situation.

LG lila
Zuletzt geändert von Jamie am Montag, 10.12.18, 9:34, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat als solches gekennzeichnet
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag (Insgesamt 4):
JamiepadmaQuietscheentchenescargot
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


26.12.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an inneres zittern, Verspannungen im nackenbereich ( darauß kopfschmerzen/schwindel)
Angst vor der Angst

Jamie
Team
Beiträge: 16289
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37
Hat sich bedankt: 20702 Mal
Danksagung erhalten: 27104 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Jamie » Montag, 10.12.18, 9:46

Hallo,

ich weiß nicht, ob das passend ist, aber mir haben mehrfach Therapeuten erzählt, dass es für manche Menschen die "Rettung" war, sich ein (oder zwei) Haustiere zuzulegen; also ich meine Menschen, die nicht allein bleiben konnten und in krisenhaften Situationen waren.

Die Voraussetzung war natürlich, dass der Mensch oder sein Umfeld in der Lage war die Bedürfnisse der Tiere zu stillen, sich zu kümmern und auch die finanzielle Ausstattung für die Haltung da sein musste sowie ein paar Hundert Euro Rücklagen, falls das Tier krank wird und zum Tierarzt muss.
Essentiell auch, dass man weiß es in gute Hände geben zu können, wenn zB ein längerer Krankenhausaufenthalt ansteht.
Das wären die Grundbedingungen der Haltung.

Tiere haben die fantastische Eigenschaft dich bedingungslos zu lieben und sie haben gleichzeitig ihre Bedürfnisse und fordern das ggf. auch ein. Sich um ein Lebenwesen zu kümmern verschiebt den Fokus von sich selber weg, weil es da eine oder mehrere Seelen gibt, die dir zeigen - schau, mich gibt es auch noch, schau bitte nach mir, hab mich lieb. <3
Das kann von der extremen Fixierung auf sich selbst und seinen Zustand ablenken.

Tiere sind Heiler, dessen bin ich mir sicher.

So ein Pärchen Kaninchen oder Meerschweinchen zum Beispiel kann etwas so Niedliches sein.

Ich möchte meinen Beitrag explizit nicht so verstanden wissen, dass ich hier Tiere als Seelentröster anpreise.
Sich ein Tier zuzulegen soll eine reifliche gewachsene Entscheidung sein (auch mit den Familienmitgliedern) und nicht nur dem Ego dienen. Es sollte zum einen ein Wunsch sein, der mit dem Herz in Einklang steht (denn wir sprechen hier von fühlenden Lebewesen, nicht zB einem Buch) und es müssen zum anderen die Rahmenbedingungen passen, die ich oben nannte.

Ich selber fand es für mich im Entzug sehr hilfreich, mein Fluggeschwader zu haben, denn auch wenn es mir viele Monate und teilweise Jahre danach war mich in die Ecke zu schmeißen und nicht mehr aufzustehen, so haben meine Tierchen mir meinen Tag strukturiert und ging es mir noch so schei+++, für sie habe ich mich aufgerafft, Futter gegeben, Leckerlie gekauft, mich gezwungen den Käfig sauber zu machen etc.
Meine Liebe hatte da Priorität über meinem seelischen Zustand; hat mich auch gelehrt mich etwas zusammenzureißen - wenn schon für mich und mein Umfeld nicht, dann wenigstens für meine Tiere.

Und noch ein Hinweis, meine ehemalige Psychiaterin erzählte mir von einer Patientin, die nicht alleine bleiben konnte und vor allem nachts ängstlich war. Ihr hat es tatsächlich geholfen einige Hundert Euro in die Hand zu nehmen und sich einen lebensgroßen Teddy ins Bett bzw Couch zu legen, mit dem sie dann gekuschelt hat.

Alles Gute
Jamie
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Jamie für den Beitrag (Insgesamt 7):
Ululu 69Kaenguru70padmaQuietscheentchenescargotTowanda1Siggi
...........SIGNATUR...............


:arrow: Eure Mithilfe ist gefragt - wer benutzt die Wasserlösemethode?


:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Quietscheentchen
Beiträge: 329
Registriert: Montag, 01.10.18, 3:43
Hat sich bedankt: 278 Mal
Danksagung erhalten: 160 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Montag, 10.12.18, 17:14

Ihr Lieben,

ich bin gerührt, dass ihr mir weiter so viel schreibt.

Ich lese alles und hoffe, ich kann jetzt auf das meiste eingehen.

Lila, ich verstehe es ja. Die Akzeptanz bleibt mein größtes Problem. Auch Baylissas Text ist schön. Und wertvoll. Und richtig. Dass ich das umsetzen kann, bringt wohl hoffentlich auch die Zeit.

Danke Towanda! Ich werde heilen. Ich werde heilen. Ich werde heilen.

Liebe escargot, nein, ich war nie viel allein oder auf mich gestellt. Hatte aber auch nie ein Problem damit in meinem Leben. Allein oder nicht. Alles war ok.

Telefonieren ist die absolute Notlösung. Und dann sehr schwer. Ich schätze, ich brauche wirklich den Halt von physisch anwesenden Menschen.
Und ich bin hier im Forum, beschämt, weil ich diesen Halt derzeit bekomme und so viele andere nicht.

Zur Oma hat sich jetzt auch noch der Onkel dazugeschaltet.
Ich verbringe den größten Teil des Tages nun bei ihr. Sie macht sich begeistert ans Kochen für Zwei.
Und ich schreibe Nachrichten mit meinem Mann und mit Freunden.

Liebe Jamie,
hach, das hab ich schon mitbekommen, deine Hsustierliebe. :)
Ich kenne diese.
Wir haben zwei Katzen. Bruder und Schwester, anderthalb. Nichts als Unsinn im Kopf. Ich liebe die beiden. Nur auch da hat der Entzug ja zugeschlagen. Ich kann kaum zugreifen auf diese Emotionen.

Ich füttere sie. Streichle sie. Spreche mit ihnen. Aber sie geben mir definitiv nicht "genug" Halt. Und irgendwie ist das ja auch nicht ihre Aufgabe. Sie können mit der entziehenden Ente auch nicht viel anfangen, hab ich das Gefühl. Sind ganz schnell wieder auf und davon und warten aufs Herrchen.
Trotzdem bin ich natürlich froh, dass es sie gibt. Und sehne mich danach, sie wieder voll zu fühlen, die beiden Knallköpfe!

Heute war fast nur Fenster. Ich hab mit meiner Oma gegessen. Adventskekse geknabbert und nur etwa eine Stunde gelegen.
Das heißt jetzt nicht, mir ging es super. Aber es war mein stärkstes Fenster bisher. Aufwallende Durchdrehgefühle kriegte ich einigermaßen unter Kontrolle.

Morgen früh hab ich meinen Onkel da und dann wieder ab zur Oma.

Liebe Grüße! Und danke!
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Quietscheentchen für den Beitrag (Insgesamt 5):
escargotJamiepadmaUlulu 69feenarm
Bild
Das größte Gefängnis ist der eigene Kopf
► Text zeigen

Towanda1
Beiträge: 836
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23
Hat sich bedankt: 645 Mal
Danksagung erhalten: 1459 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Towanda1 » Montag, 10.12.18, 18:14

Liebes Quietscheentchen,

das ist ja toll, wie Deine Familie sich kümmert! Und vielleicht ist es auch für Deine Oma schön, wenn sie nicht alleine essen muß :wink:

Und daß Du heute ein Fenster hattest ist ein weiteres Zeichen daß Du heilen wirst!

LG Towanda
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Towanda1 für den Beitrag (Insgesamt 4):
QuietscheentchenClarissaSiggiUlulu 69
► Text zeigen

01.07.18 - 13,50 mg Mirtazapin - Umstieg auf Feinwaage und Nagelfeile :D
03.08.18 - 12,00 mg Mirtazapin
09.09.18 - 10,80 mg Mirtazapin
10.10.18 - 9,50 mg Mirtazapin
09.11.18 - 8,50 mg Mirtazapin
13.12.18 - 7,50 mg Mirtazapin
16.01.19 - 6,70 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Ciprofloxacin C30 5 Globuli
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Ich bin nicht auf der Welt, um so zu sein, wie andere mich haben wollen

Li-la022
Beiträge: 646
Registriert: Samstag, 17.03.18, 11:29
Hat sich bedankt: 339 Mal
Danksagung erhalten: 972 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Li-la022 » Montag, 10.12.18, 19:17

Liebes entchen.

Dein stärkstes fenster! Super! Ich freue mich und hoffe es geht bergauf.


Das du zu deinem Onkel und deiner Oma kannst ist super. So kommst du sicher zur ruhe.

Alles Gute lila
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Li-la022 für den Beitrag (Insgesamt 2):
QuietscheentchenUlulu 69
Diagnose Schlafstörungen / Pannikattacken

März 2017 - Dezember 2017 Opipramol 100mg verschrieben wegen der Schlafstörung
25.12 - 30.12 Reduzieren von 100mg auf 0mg ( wollte der Arzt)
ab 02.01.18 innere Unruhe, Angst, Nervosität, brennende Haut
11.01.18 wieder eindosieren von 50mg ( wollte der Arzt)
Mitte Januar Kopf MRT
zum 01.02.18 Arztwechsel da mein Hausarzt in Rente ging
03.02.18 inneres vibrieren links neben der Wirbelsäule. das vibrieren zog in die Po-Packe und in den Oberschenkel
12.02.18 neuen Arzt aufgesucht, er meint Symptome sind Psychisch Opipramol sofort auf 0mg ab 13.02.18 Escitalopram 5mg
Symprome: starkes Muskelzucken, innerliches Zittern, Schüttelfrost, Kälteschauer, Apettilosigkeit 10kg in 2 Wochen abgenommen,
16.0218 lt Arzt Escitalopram 10mg Symptome wurde immer schlimmer ab 18.02.18 wieder 5mg und ab 21.02.18 Esctialopram 0mg


Symptome : starke Angst und Panik ( vorallem wenn ich allein sein musste) inneres zittern, muskelzucken, frieren, schüttelfrost, brennende Haut, Mandelentzündung, 2x Notaufnahme o.B.
Blutbild o.B.
Schilddrüse o.B
Vitaminemangel oder Nährstoffmangel liegt nicht vor
Borreliose o.B.
MRT HWS und BWS o.B

Irgendwann sagte mir dann der Chef und die Kollegin meines Hausarztes das ich wohl in einem Entzug stecke. Dieser könnte 6-8 Wochen dauern war die Aussage!


Heute : 45 Wochen opipramol 0 , 44 Wochen ohne Escitalopram


26.12.18 Aktuelle Symptome :
Ab und an inneres zittern, Verspannungen im nackenbereich ( darauß kopfschmerzen/schwindel)
Angst vor der Angst

Maria76
Beiträge: 70
Registriert: Montag, 24.09.18, 16:42
Hat sich bedankt: 32 Mal
Danksagung erhalten: 76 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Maria76 » Montag, 10.12.18, 20:59

Hallo Quitscheentchen:)

Das hört sich doch gut an:)
Ich freue mich für dich und wünsche dir, dass es weiter aufwärts geht:)

Lg, Maria :hug:
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Maria76 für den Beitrag (Insgesamt 2):
QuietscheentchenUlulu 69
Augangsdosis 20 cita wegen Depression und Angststörung ( zwangsgedanken). Ausschleichen , keine erwünschte Wirkung mehr. Diagnose Hashimoto.

Am 04.03.18 20 citalopram reduziert auf 15mg
5 Tage später Symptome; Angst, Unruhe, Schwindel, Übelkeit, Erbrechen.
13.03. 18 mg
20.03 17.5 mg NW unruhig, ängstlich, Muskelschmerzen, Schlafstörung
12.04 17.25 mg
17.04 17 mg Unruhe, Angst
02.05 16.75 mg
05.05 16.50 mg
10.05 16 mg
20.05 15 mg leichte Unruhe, leicht ängstlich
06.06 13.25 mg Befinden gut. :D
28.06 10 mg fühle mich kränklich
Ab da leider Wechseldosis , dachte es geht auch so.
Anfang August 8 mg . Befinden noch gut
11.08 2 Tage 5mg 1 Tage 2.5 mg. Befinden; bisschen schlapp und müde aber sonst ok. Mein größtes Problem, die Angst ist ok. Denke, die Schilddrüsenwerte spinnen wieder.
20.08 täglich 2.5 mg gereizt und weinerlich.
27.08 alle 2 Tage 2.5 mg, ca. Woche später alle 3 Tage.
Symptome,; gereizt, weinerlich, unruhig, Schwindel
18.09 aufdosieren: 2.5 mg täglich. Nach 2 Tagen Besserung, ab 3 Tage wieder schlechter, schlapp, Unruhe, Angst. Leichte Zwangsgedanken. Komisches Gefühl im Kopf, benommen.

Quietscheentchen
Beiträge: 329
Registriert: Montag, 01.10.18, 3:43
Hat sich bedankt: 278 Mal
Danksagung erhalten: 160 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Dienstag, 11.12.18, 19:12

Hallo und danke!

Mein Umfeld sagt, jeden Tag wird es besser. Glaube das stimmt.

Leider leide ich immer noch unter dem Gefühl, überzuschnappen, gleichzeitig weit weg zu sein, und den Zwangsgedanken / Ängsten, dass ich mir was antun könnte... Es ist aber immer jemand bei mir. Und ich WILL ja leben...
Ich meine, es den Wellen zuordnen zu können. Das fände ich besser, als dass es mir wieder gut geht irgendwann, und mir dann wegen AD Einnahme was tue...

Ich war in meinem ganzen Leben nie suizidal und will es auch jetzt schaffen. Vielleicht ist das entstanden, weil ich jetzt "zu viel" über ADs weiß...?
Und ich hab vor langer Zeit mal diese Doku oder Reportage gesehen, da nahm jemand "vorbeugend" AD und dann war's vorbei...

Ich bin dieses Thema leid. Auch vor dem Absetzen war das nie auch nur ansatzweise präsent.

Diese Mischung aus absoluter Müdigkeit und dann überschnappen... Ich fühle mich, bei allen Verbesserungen, weniger bei Bewusstsein.
Ich will das wirklich schaffen, ihr Lieben!

Liebe Grüße
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Quietscheentchen für den Beitrag (Insgesamt 5):
padmaMurmelineJamiefeenarmreddie
Bild
Das größte Gefängnis ist der eigene Kopf
► Text zeigen

Quietscheentchen
Beiträge: 329
Registriert: Montag, 01.10.18, 3:43
Hat sich bedankt: 278 Mal
Danksagung erhalten: 160 Mal

Re: Quietscheentchen: Kinderwunsch, Escitalopram bereits ausgeschlichen, Absetzsymptomatik

Beitrag von Quietscheentchen » Donnerstag, 13.12.18, 16:17

Hallo,

ich sag das nur hier, weil mein Mann mich ja ständig erlebt. Ich weiß, Vorhersagen gibt es nicht.

Aber mein Mann sagt, wenn ich so weitermache, sieht er mich ca Ende Januar stabil.
Habe die letzten vier Tage einen Sprung gemacht.

Es ist sehr schwer, Angst immer da. Aber die Wellen sind ganz anders, kürzer und irgendwie schwächer.
Und dann trotzdem oft Todesangst. :roll: Verrückt!

Ich habe bisher keine Ahnung, wie ich mein Leben zurück kriegen soll...

Liebe Grüße
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor Quietscheentchen für den Beitrag (Insgesamt 2):
padmaMaria76
Bild
Das größte Gefängnis ist der eigene Kopf
► Text zeigen

Antworten