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Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

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Martin2790
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Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Martin2790 »

Hallo Leute,
tja .. ich war körperlich gerngesund, war nur menschenscheu und neu in einer fremden stadt .. da dacht ich mir nimm die tabletten:
1 Monat Cipralex
dann 2 Monate Sertralin
dann noch 1 Monat Duloxetin
Trittico abends

bis ich gemerkt habe: bringt nix
habe zugenommen und sexuelle funktionsstörungen gehabt .. gewicht war nach 4 monaten wieder weg (fett leider noch da) und sexuell is auch alles ok gewesen

ABER: Tinnitus, Brustdruck - flache Atmung, Kopfschmerzen, Müdigkeit sind geblieben .. nach 4 Monaten absetzen!! daher: habe ich nochmals sertralin einnehmen wollen => nach einer woche aufgehört weil sexuelle probleme, kopf/nackenschmerzen und mundtrockenheit waren wieder da => jetzt nach gut 1 monat absetzen ist es richtig schlimm ... ich höre ständig diesen tinnitus ton, habe einen druck in der brust der mich nicht ordentlich atmem lässt, sexuelle probleme, mundtrockenheit, kopfschmerzen, müdigkeit .. alles finge die ich zuvor nicht hatte .. und ich mache mir so grosse sorgen weil mir keiner hilft, dass ich mich für nichts mehr interessiere, gar nicht schlafe und mich nicht konzentrieren kann ...

duloxetin könnte ich nehmen dann gehts zumindest sexuell wieder, aber: bleiben brustdruck und tinnitus oder geht das von selbst mit der Zeit? damals hörte das nach 4 monaten nicht auf, wurde nicht besser .. ich glaube der schmerz geht vom magen aus .. kann man das durch röntgen etc. sichtbar machen? Hilft ein Neurologe? Ich will das nicht für immer haben, das ist meine grösste sorge. Was soll ich tun?
Zuletzt geändert von Murmeline am 03.10.2018 07:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
Anikke
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Anikke »

Hallo martin,

willkommen im ADFD. Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread.
Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen. Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit".
Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts. Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig. Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden. Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken. Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln. Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein. Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld. Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,

liebe Grüsse

Anikke
Zuletzt geändert von padma am 03.10.2018 11:24, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: überflüssige Abschnitte entfernt
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Anikke
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Anikke »

hallo Martin,
nun zu deiner Frage.
du hast, wenn ich dich richtig verstanden habe, über vier Monate PP eingenommen, darunter über zwei Monate Sertralin.
wie hast du abgesetzt?
Hast du es jeweils einfach weggelassen?
nach 4-6 Wochen Einnahme sind pp fest im hirnstoffwechsel eingebaut und müssen langsam ausgeschlichen werden.

deine geschilderten Symptome klingen sehr nach absetzsymptomen.
mit Kopfschmerzen, Müdigkeit und Tinnitus plage ich mich leider auch herum, dabei schleiche.
ich seit über einem Jahr Mirtazapin aus, das ich nur vier Monate regelmäßig einnahm.
wir raten hier zu einem langsamen ausschleichen: 5-10% der letzten Dosis alle 4-6 Wochen.
du hast dann versucht das Sertralin wieder einzunehmen, leider klingt es als hättest du es nicht mehr vertragen.
wie hoch war denn deine Dosis und wieviel hattest du wieder ein dosiert?

Bzgl. einer wiedereindosierung raten wir, es mit einer sehr geringen Dosis zu beginnen, denn auch das ein- u d auf dosieren ist stress für das Nervensystem.

dir schreibt sicherlich noch jmd erfahreneres als ich, ob du vlkt noch einmal eine minikleine Dosis wieder ein zu dosieren versucheversuchen kannst, um deine Symptome zu lindern.

sollte das nichts bringen, heißtbes leider nur noch: aushalten und viiieeel Geduld haben. dein Nervensystem ist hoch gereizt und wird sich nur mit viel Zeit und Ruhe beruhigen. das kann leider viele Monate dauern :(

von der Einnahme weiterer PP zur deckelung der entzugssymptome raten wir ab. meist hilft das nicht wirklich, macht Nebenwirkungen und musscauchbwieder langsam ausgeschlichen werden.

außerdem sind wir hier psychopgarmakakritisch und werden dir keine neuen pp empfehlen.

aber was gut ist: es wird sich wieder mit der Zeit alles bessern, die Schäden sind nicht dauerhaft. es kann aber mehrere Monate dauern.

liebe grüße anikke
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Towanda
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Towanda »

Hallo Martin,

herzlich willkommen hier!

Hier gibt es Informationen, wie man mit dem Entzug besser umgehen kann, was vielleicht hilft ect. ect.:viewforum.php?f=50

Wichtig ist, die Sachen einzeln und in kleiner Dosierung zu testen, nicht alles wird von allen gleich gut vertragen, manches kann auch triggern.

Liebe Grüße,

Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Katzi2000 »

Guten morgen Martin,

Wahrscheinlich wird man auf keinem Röntgenbild irgendetwas sehen. Wenn es dich jedoch beruhigt, kannst du dich gerne röntgen lassen.

Auch streiten die allermeisten Neurologen ab, dass es nach so langer Zeit noch zu Absetzsymptome kommt . Sie werden sagen, dass du psychisch krank bist.

Ich war bei 3 Neurologen und 3 Psychiater, alle sagen das gleiche und wollen einem das nächste AB aufschwatzen. Ich war auch nie psychisch krank. Habe wegen Tinnitus nach Hörsturz Mirtazapin genommen.

Habe vor 6 Monaten abgesetzt und immernoch massive Probleme. Es wird dauern, leider.

Ob du wieder etwas einnehmen solltest, das weiß ich nicht. Dazu wird sich noch jemand Erfahreneres bei dir melden.

Schöner Feiertag!

Liebe Grüße von Katzi2000😺
ab Februar 17 bis April 17 : Mirtazapin 7,5 bzw 3,75 mg 1. Hörsturz, wegen Tinnitus sporadisch eingenommen
ab Februar 17 versch. Blutdruckmittel ausprobiert, Namen weiß ich nicht mehr alle
ab Juni 17 Enalapril, abgesetzt wegen Husten, danach Amlodipin u. Torasemid
August17 : wieder Mirtazapin 7,5 bzw. 3,75 mg wegen 2. Hörsturz sporadisch eingenommen
Sept. 17: Blutdruckkrise: Amlodipin, Moxonidin, Telmisartan mit HTC, Torasemid
15. Okt. 17: auf 7,5 mg Mirtazapin (oder Blutdruckmittel) mit Stechen, Brennen, Kribbeln auf Kopfhaut reagiert,
10 Tage vom Schiffsarzt Tavor nach Bedarf ca. 2 x 1 halbe am Tag, wusste nicht was das für schlimmes Zeug war 😣
Ende Oktober 17: Ambulanz KH, Diagnose Polyneupathie im Kopf! !!!
sollte Gabapentin 100 nehmen, hab ich aber nur 3 Kapseln genommen, sollte später erhöht werden
CT v. Kopf: alles ok, Lumbalpunktion: soweit alles ok, leichte Blut-Hirn-Schranken-Störung
Nov. 17: im KH für 3 Tage, wollte die vielen Blutdruckmittel absetzen, da ich dachte, Kopfweh käme von denen
Nov. 17: beim Neurologen: sollte Sertralin 50 nehmen, nahm 2 Abende 25mg, träumte fürchterlich, Bluthochdruck
Nov. 17: Hausarzt mahnte mich, endlich was zu nehmen, entschied mich für Mirtazapin, leider :x
Dez. 17: beim Orthopäden u. MRT der HWS, wegen Einschlafen der Hände, aber ohne Befund,
Dez. 17: beim Psycholigen: gab mir Amtriptylin 50, nahm 2 Abende eine Viertel, also 12,5 mg, bekam kribbeln in Mund, Zunge,Zähne,Zäpfchen vibrierten eine Woche lang
Jan 18: beschloss Mirtazapin von 7.5 auf 3,75 mg zu reduzieren, weil ich immer nach der Einnahme fürchterliches Kopfweh bekam. Auch nachts, wenn ich aufstand.
Absetzsymptome: Zittern der Beine, Gleichgewichtsstörung, Kribbeln in den Füßen, Zucken des linken Auges, gelegentlich Einschlafen der Hände. Geschwollenes Gesicht, alles gegeben, bis auf Kribbeln in Füßen ab und zu
Feb. 18: MRT v. Kopf: 2 kleine Menigiome, die ich schon länger habe, aber nicht gewachsen sind
ab 5.4.18: auf 0
jetzige Einnahme: morgens u. abends 80 mg Valsartan und morgens 100 mg Jod (habe Knoten in der Schilddrüse)
Ende April 18: Verdacht auf Gürtelrose am Kopf, Medikamente 7 Tage genommen u. Tillin
Heute bin ich der Meinung, es war exzem v. Absetzen
5.7.18 : Blutergebnisse alle in Ordnung
Absetzsymptome: Appetitlosigkeit, selten Einschlafen der Hände, 5 mal Durchfall in dieser Zeit, nächtliche Schweißausbrüche und Herzrasen, Benommenheit, Tränen der Augen anfangs, jetzt nicht mehr, Kribbeln im Mund, Mundtrockenheit, Schwere Arme u. Beine manchmal, Zittern der Muskeln in den Beinen im Bett, Kraftlosigkeit, pulsierendes Rasseln im Kopf, Kopfweh wieder, nächtliches Aufwachen 2-3-mal,innere Unruhe +Stromgefühl, spürbar am ganzen Körper, Kribbeln in Füßen, Rücken, Arme, Hände manchmal, momentan: erhöhter Blutdruck u. Puls, blaue Flecken am Bein, Gefühl geschwollene Beine ,Arme u. Gesicht, Kopfweh, oft nachts auf Toilette, erhöhter Stuhldrang, vermehrter Speichel, pieksen auf der Haut.
30.7.18 0,5 mg Mirtazapin direkt ruhiger, tagsüber zittrig ganzer Körper, Nervenschmerzen in den Beine
05.08.18 0,1 mg Mirtazapin, nächster Tag wieder extreme Unruhe
Danach nichts mehr eingenommen
August 18 Schilddrüse okay
Ab September 18 wieder schlimmer

Seit Mitte Juli 18 Omega 3 1000
Seit 23. Juli 18 kytta sedativum
Seit September 18 Lioran , Passionsblume ausprobiert gegen die Unruhe
padma
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von padma »

hallo Martin, :)

auch von mir willkommen.

Die Symptome, die du schilderst, wann genau sind sie aufgetreten? Schon unter der Einnahme eines AD oder erst nach dem Absetzen?

Was du beschreibst, können sowohl Nebenwirkungen als auch Absetzsymptome sein.
Dass es sich jetzt nach einem Monat weiter verschlimmert hat, spricht allerdings für Absetzsymptome.

Für eine konkrete Empfehlung brauchen wir erst deine Antwort auf unsere Fragen.
Aber, wie dir schon geschrieben wurde, es wird sich wieder bessern.

liebe Grüsse,
padma
Fluoxetin nach über 10 jähriger Einnahme zur Schmerztherapie abgesetzt

Nach Quasi - Kaltentzug Wiedereindosierung und im :schnecke: Tempo ausgeschlichen; seit 1.1.2020 auf 0 :party2:
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Martin2790 »

danke für eure lieben und schnellen antworten!!
ja, der Tinnitus und der Brustschmerz war schon während sertralin da und ist dann geblieben, auch mit duloxetinumstieg .. tinnitus war auch während der medikation .. und dann nach 4 monaten absetzen hatte ich es noch immer und als die ärzte dann meinten "das kann sich chronifizieren, nehmen sie ein AD" bin ich leider in eine mega panick verfallen .. aber ich wusste eigentich nochmal das zz nehmen wäre ja wieder nur ein verstärken des auslösers oder?
padma
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von padma »

hallo Martin, :)

NW und Absetzsymptome können dieselben sein, das lässt sich manchmal schwer auseinander halten.

Ist der Tinnitus und der Brustschmerz seit dem Absetzen denn schlimmer geworden oder gleich geblieben?
Von deinen aktuellen Symptomen, sind da welche erst nach dem Absetzen aufgetreten?
nochmal das zz nehmen wäre ja wieder nur ein verstärken des auslösers oder?
Falls sich was seit dem Absetzen verschlechtert hat, könntest du höchstens versuchen in einer sehr niedrigen Dosisierung probeweise wieder eindosieren. Bei einer höheren Dosis würdest du vermutlich das Problem tatsächlich verstärken. Das würde ich nicht tun.

Hier ein thread zu Tinnitus: viewtopic.php?f=57&t=12189

liebe Grüsse,
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Martin2790 »

nein, die Nebenwirkungen waren seit der AD einnahme vorhanden und gingen dann nach dem absetzen (4monate) auch nimma weg .. bei erneuter sertralin einnahme für 1 woche sind kopf/nackenschmerzen/suchselbstfremdsein (komm mir vor wie ein Zombie sp emphatielos und antriebslos) dazugekommen und natürlich die netten sexualstörungek und das is nach jetz 2 monaten nivht mehr nehmen noch immer da ... weil ich den f* ja nochmal nehmen wollte und dachte vlt gehts dann weg .. ja alles schlimmer gemacht jett ..
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Tinnitus Nebenwirkungen

Beitrag von Martin2790 »

Es ist so furchtbar. Warum habe ich es nur genommen?
Ich habe an Gewicht zugenommen, wurde emotionslos, habe sexuelle Einschränkungen, Tinnitus und Magenschmerzen und das Monate nach dem Absetzen ja fast 1 Jahr!!!
Ich kann nicht schlafen und mich nicht konzentrieren wegen dem Tinnitus.. Ich möchte nur mehr meine Psyiaterin :censored: und dann mich.. Ich war vorher einfach nur alleine in Wien und fühlte mich einsam.. Jetzt sowas.. Ich bin 20 wtf? Warum zerstören die Leben?
Zuletzt geändert von Murmeline am 02.11.2018 09:02, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Bitte achte auf deine Formulierungen!
Murmeline
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Murmeline »

Eintrag hinzugefügt. Bitte schreibe in deinem Thread weiter.
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Nebenwirkungen

Beitrag von Martin2790 »

Meine Situation scheint komplett aussichtslos. Ich habe zuerst freiwillig ein AD für 3 Wochen genommen und mir ist es. Richtig schlecht gegangen.. Daher bin ich zu einem anderen Psychiater, dem ich von meiner Lage erzählt habe.. Und anstatt mich von der Meditation zu nehmen, verschrieb sie mir.einanderes AD.. dies. Verursachte ständige Magenschmerzen, Tinnitus, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Gewichtszunahme, sexuelle Dysfunktion.. Ich dachte das muss ich jetzt ertragen bis irgendwann der stimmungsaufhellende Effekt kommt.. Er ist nicht gekommen.. Auf Rat eines Freundes bin ich nochmal auf ein. Anderes Medikament eingestellt. Worden was mich aber nur aggressiv still und kalt gemacht hat.. Dann habe ich die Psychiaterin regelrecht angebettelt, es absetzen zu. Dürfen (sie war eigentlich dagegen)

Jedenfalls war ich froh und lebte 4.Monate mit meinen Symptomen weiter.. Bis ich dann bei einem. HNO Arzt war. Der meinte man könne bei Tinnitus nur. Damit. Leben.. Seitdem ist mein Leben komplett zerstört.. Ich habe nur noch Angst vor dem Ton, kann nicht schlafen, nicht lernen und jeden Tag seit 9 Monaten gehen die Nebenwirkungen einfach nicht mehr weg.. Ärzte glauben mir natürlich nicht, meinen ich sei psychisch krank.. Keiner kann mir helfen und an keinem Tag werden meine Schmerzen besser.. Sie hätte mir. Das nie. Verschreiben dürfen und ich habe blindlinks vertraut obwohl es mir Mega schlecht ging.. Ich kann damit nicht abschließen und möchte so. Gerne. Gerechtigkeit oder zumindest Verständnis oder eine. Entschuldigung.. Aber. Alles was man bekommt ist die Aussage <sie. Sind psychisch krank>
Ich hatte zuvor nie körperliche Symptome und war nur aufgrund meiner Sexualität eigentlich eher ein unsicherer Mensch.. Aber das mein Leben durch sowas was eigentlich helfen soll so zerstört wird.. Ich kann den. Ganze. Tag an nichts anderes mehr. Denken ausser die. Vorwürfe an mich und. Die Ärzte.. Meine. FAMILIE belaste ich. Auch. Sehr mit meinen ständig gleichen Gejammere.. Aber. Der. Tinnitus und die Schmerzen und das gesamte Leid. Während der Einnahme.. Das alles kann ich nicht verarbeiten und. Die Hölle hört einfach nicht auf.. Ich kann nicht mehr und eine Klinik dort verschlimmert sich alles.. Nirgends gibt. Es Entspannung.. Mein. Studium war mir immer das wichtigste und jetzt kann ich nicht mal mehr eine Zeitung lesen..es.ist soo furchtbar
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Murmeline »

Bitte schreibe alles, was deinen Verlauf mit fragen und Gedanken betrifft in diesen thread. Danke.

Beitrag hinzugefügt.
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
Murmeline
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Murmeline »

Hallo Martin,

es ist zermürbend wenn Symptome anhalten und einem nicht geglaubt wird. Dennoch solltest du die Hoffnung nicht verlieren, dass es sich reguliert, auch wenn es Zeit braucht. Es gibt immer wieder Erfahrungsberichte dazu von Betroffenen.

Ich kenne das, dass man sich selbst viele Vorwürfe macht oder solche Gedanken nicht loslassen kann, auch wenn es einen nicht weiter bringt. Ich hatte solche Phasen auch und kann sagen, dass auch diese Gedanken irgendwann nicht mehr meinen Tag bestimmt haben.

Bleibt tapfer! Murmeline
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Martin2790 »

Danke Murmeln,

Ist es normal, dass man während der Einnahme sich schlechter fühlt Und es einfach nicht merkt weil man nicht glauben kann dass es schädlich ist? Es wird einem ja so eingeredet dass es toll ist... Hättest du / ihr das auch?
gioia
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von gioia »

HI Martin :)

Ja habs auch nicht kapiert. Und versteh's auch bis heut kaum dass ich so lang (3monate) jeweils gebraucht hab, um zu kapieren dass es schlimmer und schlimmer wird.

Halt durch! Es ist Wahnsinn wie lang die Reparatur dauert, aber zumindest gibt's eine Reparatur.

Lg
Gioia
Schlafstörung/Burnout Sommer 2016
2 Monate Einnahme Escitalopram und MIrtazapin: bettlägrig, stromempfindungen, zittern, extreme Schwäche, Hitze im Körper, Ängste wie nie zuvor im Leben
Auch nach absetzen, über Monate zittrig und schwach
12/2016: Pregabalin, nach 3 Monaten Einnahme: wieder bettlägrig, massives inneres und äußeres Zittern, extreme Schwäche, Gangstörungen, kaum mehr Morgenharn, Wasseransammlung im Gewebe, Krampfanfall, Atemnot , massiv verstärkte Ängste, massive Anspannung
Schnelles absetzen, (08.03.2017)massive Symptome über Monate, stromartige Spannung jeden Tag, Ängste, die ich vorher nie hatte, zittern wie bei Parkinson
04/2017: Deanxit aus Verzweiflung, Spannung hört langsam auf, kann Benzo absetzen, jedoch fühle ich mich nicht wie früher oder gesund, viel viel ängstlicher als ich je war
10/2017: Absetzen deanxit über einige Wochen, danach bricht Stromspannung mit aller Gewalt wieder los, wie im März zuvor
Muss wieder praxiten nehmen, da unaushaltbare Zustände
Benzo (praxiten/Halcion) konnte ich problemlos reduzieren, auch nach langer Einnahmedauer kaum Toleranz, Benzo für mich Lebensretter
2018: war in meinem ganzen Leben noch nie so krank wie durch dieses Dreckszeug, SSRI, SNRI, Pregabalin,
03/2018: starkes Vergiftungsgefühl, Blasenprobleme
ab 06/2018: massiver Haarausfall, netzartige Flecken auf Armen und Bauch
10/2018: Atemprobleme kommen verstärkt dazu
03/2019: je mehr Folterspannung zurückgeht, desto weniger Praxiten brauch ich, Atmungsprobleme bessern sich langsam, Haare wieder normal, totale Erschöpfung
04/2019: an guten Tagen kurz spazieren gehen, total erschöpft, Spannung ab Mitte April langsam besser, Nervenschmerzen, Nervenbrennen, immer wieder starkes Ziehen in den Armen , bei Zyklus wie in andere Galaxie geschossen, Schlaf immer noch gestört, werde immer noch nicht normal müde wie früher vor diesem Tablettenalptraum
Beine zittern vor Erschöpfung, kein Einkaufen , kein Autofahren möglich
07/2019: kurze Autofahrt möglich, hin und wieder einkaufen , Spannung im Körper immer noch
08/2019: Mitte August Verletzung am Finger, zuerst Verdacht auf Nagelbettentzündung, Behandlung mit Jodsalbe, Zugsalbe, Ende August Hautarzt-> starke Kortisonsalbe
09/2019: ab 2.09. wie wenn Bombe im Körper einschlägt, alle Symptome wieder da, inneres Zittern, kann kaum sprechen, starke Brustenge mit Atemnot, schrecklicher Druck im Körper , Schlaf wieder stark gestört
Mitte September: Neurologin: Verdacht auf Morbus Sudeck
10/2019: Ende Oktober leichte Besserung der Symptome
11/2019: ab 30.10. schwere Magen Darm Grippe mit Fieber, über drei Wochen nur im Bett, massive Erschöpfung, Zittern beim Stehen, kann nur ca. 15-20 Minuten stehen, Übungen zuhause um Beweglichkeit des Fingers zu verbessern, auch Ringfinger und kleiner Finger betroffen
01/2020: teilweise noch starker Kopfdruck, bremseliges Gefühl Kopfmitte, enorme Schwäche, kann nur kurze Strecke gehen, kein Autofahren oder Einkaufen möglich, Bandagen an Fingern helfen gegen Schmerzen
05. 2020 -07. 2020: das Lähmumgs - Spannungsgefühl im Körper kehrt immer wieder, von Kopfmitte ausgehend ein pulsierender ziehender Schmerz in den Körper ausstrahlend, besonders die Beine betroffen. Dort immer wieder auftauchendes Nervenbrennen. Extreme Schwäche
Martin2790
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Martin2790 »

Hi Gioia,

Haha das ist echt unglaublich. Es gibt nämlich nichts wertvolleres als unseren Körper und wir schlucken uns zu Tode ohne zumindest vorher im Internet die andere Seite zu recherchieren weil man glaubt die sind eh alle Verschwörungstheoretiker und man will ja dass es einem besser geht..der Tinnitus lässt mich nicht ruhig schlafen und lernen..der is ein richtiger A :censored: ..aber wir sind ^bad a :censored: worriors^!! Und wir lassen sie nicht gewinnen, wir haben nur dieses Leben und wir. Werden es nutzen!!
Zuletzt geändert von Murmeline am 06.11.2018 08:00, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Gemäß Regeln editiert, bitte achte auf deinen Ausdruck.
Martin2790
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Martin2790 »

Aber danke, dass du es bestätigst, was ich erlebt habe und was auch Dr. Peter Braggin sagt. Schau / t euch das Video "What is Medication Spellbinding" an.. Es ist zwar triggernd aber er hat soo recht in dem was er sagt.. Ich hatte auch Wut und innere Leere, hab aber während der Einnahme immer gedacht die anderen \ ihr Verhalten machen mich so.

Alles Liebe!
Martin2790
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von Martin2790 »

Eine Frage an alle Leidensgenossen, insbesondere die mit Magen-Darm-Schmerzen:
Habt ihr Erfahrung mit Osteopathie? Ich habe morgen einen Termin beim Internisten (Endoskopie) wo man wahrscheinlich eh nix finden wird ..
aber Osteopathie beschäftigt sich ja mit funktionellen (nicht-sichtbaren) Schmerzen. Habe auch gehört, dass MD-Schmerzen mit Kopfschmerzen in Verbindung stehen können. Wäre auf jeden Fall eine Überlegung wert ... was meint ihr?
KarlHeinzUwe2018
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Re: Martin2790: Nebenwirkungen bleiben?!

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 »

Hallo Martin,

ich kann dir leider nicths zu Osteopathie sagen (hab aber selber Magen Darm Probleme) aber dafür zum tinnitus. Ich hatte vor einigen Jahren ein Knalltrauma. Danach Tinnitus. Ich kenne das also. Es hat mich psychisch fertig gemacht. Dann hab ich mich abgelenkt (GROSSER FEHLER!!!) und alle probleme bei seite geschoben, dann passierte in einem jahr (2017-2018) nur schlimmes Zeug. Und plötzlich hatte ich eine große Depression und wurde mit Medis ruhig gestellt.

Eines hab ich dabei gelernt, die Ärzte hören grundsätzlich nicht zu, du sagst A und sie verstehen B. Das ist deren job. Aber das ist nicht der punkt. der Punkt ist der, ich wäre fast gestorben (hab nicths mehr gegessen und daher immer dünner geworden, jetzt nehme ich wieder zu) und hab dann etwas gemerkt. Tinnitus ist kein Problem. Ich versuche das zu erklären. Es nervt, der tinnitus, aber kann man trotzdem normal auf toilette gehen? kann man essen? Sex haben? Mit leuten reden die man mag? JA, kann man. Es ist schade das ich das nicht realisiert habe. Man kann mit Tinnitus alles machen auch schlafen. Es ist reine Kopfsache ob man damit klar kommt oder nicht. Aber ne Depression mit Magen Problemen, das kann einen töten. Ich will damit tinnitus nicth klein reden, es ist nur so das es eine Abwärtsspirale ist wenn man sagt "oh man, tinnitus bringt mich um". Man rutscht immer weiter ab. Bei mir hat das abrutschen Jahre gedauert und erst jetzt hab ich begriffen, wirklich begriffen, dass das leben geil ist und wir es in der hand haben (naja, ausgenommen hartz4, das hat man nicht in der hand, aber auch da muss man ruhigen kopf bewahren).

Mich haben die Medikamente kaputt gemacht. Ich hätte lieber wieder die Probleme die ich vorher hatte (tinnitus, angst vor der zukunft etc.) als diese Medikamentenhölle. Um es kurz zu machen, egal ob tinnitus, kopfschmerzen oder was auch immer, nichts davon ist so schlimm wie AD. Nicht mal im Ansatz. Aber es hat auch was gutes, ich habe gelernt das tinnitus harmlos ist, er stört mich nicht mehr, ich wäre mehrmals fast gestorben und jetzt hab ich blut geleckt ICH WILL LEBEN! zur hölle mit den AD. Mach dich nicht fertig, sei nich traurig wegen dingen die du nicht mehr ändern kannst und vor allem hör auf dich selbst fertig zu machen. Ich hab mich selbst monatelang fertig gemacht und was es mir gebracht? NICHTS. Ich hoffe du nimmst mir meinen Text nicht böse, er ist gut gemeint, bin ja selber AD geschädigt. Probleme aufarbeiten ist das einzige was hilft, nur sagen einem das die ärzte immer erst hinterher (hoppla?).

mfg KHU
[spoil]1.November zu viel gegessen, heftiges schwallartiges Erbrechen, Arzt verschrieb mir Omeprazol (habe reflux)
November 2017: Omeprazol 20mg (von tag zu tag mehr)
Mitte Dezember 2017: Mirtazapin 30mg (eine woche lang mit 15mg eingeschlichen
Februar-August 2018: runter auf 15mg
seit august: domperidon 10mg (mehrere täglich, problem mit qt-intervall dadurch)
August 2018: kurzzeitig auf 7,5mg verringert, wegen übelkeit (wusste nichts von absetzerscheinungen) dann wieder auf 15mg
September 2018: Hin und her probiert mit der dosis, jetzt seit 4.oktober auf 30mg auf anraten des arztes, unfassbare übelkeit am 7.10.2018, ich vertrage immer weniger Nahrungsmittel, obwohl das die letzten Monate sich sehr gebessert hatte und nun alles wieder kaputt
seit 8.September wieder auf 15 mg runter bei Mirtazapin, werde die dosis erstmal halten, hoffe das reflux wieder weniger wird
seit 11.Dezember runter auf 7,5 mg
Gefühle kommen stärker durch
Alpträume der heftigsten Sorte
Träume besser geworden, aber seit der 5.Woche ist der Magen wie zugeschnürt
18.01.2019 "Cold Turkey"
Magen und Zähne problematisch, Müdigkeit am Tag, veränderter Geschmack[/spoil]
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