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Liebe Mitglieder des ADFD-Forums, liebe Interessierte,

Update: Die Wiedereröffnung für neue Teilnehmer verzögert sich noch ein wenig. Geplanter Termin ist der 1.8. Das neue Konzept steht aber mittlerweile und wir arbeiten im Hintergrund an der Umsetzung.

Erste Veränderungen in Form zweier neuen Rubriken sind nun eingestellt, Erläuterungen siehe den Artikel über die geplanten Änderungen.


Seit dem 31.03.2019 Ist das Forum für Neuanmeldungen geschlossen. Bislang freigeschaltete Mitglieder können das Forum natürlich wie gewohnt nutzen und dort schreiben.

Es tut uns leid für diejenigen, die sich nun gerne anmelden möchten und nicht können, aber aufgrund einer völligen Überlastungssituation sind wir nicht mehr in der Lage noch mehr Mitglieder zu betreuen. Wir müssen uns in den kommenden Wochen auch überlegen, wie das Forum künftig organisiert werden kann, so dass es fortbestehen kann. Das Forum wurde in den letzten Wochen geradezu mit Neuanmeldungen geflutet und es ist uns nicht mehr möglich, diese Massen an Anfragen auf Basis unseres ehrenamtlichen Engagements zu bewältigen.

Trotzdem wollen wir keinen von Euch hängen lassen.
Zum einen steht in diesem Forum wirklich alles Relevante, was Ihr wissen müsst, wenn Ihr Eure Psychopharmaka verantwortungsvoll, schonend und nachhaltig absetzen wollt und zum anderen haben wir auch extra noch mal die allerwichtigsten Artikel und Tipps für Euch zusammengestellt.
Nehmt Euren Wunsch, Eure Medikamente auszuschleichen aktiv in die Hand, lest die Infoartikel, wühlt Euch durch die Threads der anderen Betroffenen und erlebt, dass alle im gleichen Boot sitzen, benutzt gerne auch die Suchfunktion... Ihr werdet sehen, so gut wie keine Frage wird unbeantwortet bleiben.

=> Hier sind nochmal häufige Fragen von Neuankömmlingen für Euch beantwortet. <=

Für unsere Bestandsmitglieder und natürlich auch für diejenigen, die an den tiefer gehenden Gründen interessiert sind, weswegen wir den Anmeldestopp verhängt haben, haben wir eine genauere Erklärung verfasst.

Wir danken für Euer Verständnis und erbitten zahlreiches und konstruktives Mitwirken
Das Team des ADFD

KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Sonntag, 07.10.18, 8:54

Guten Tag,

ich bin neu hier in dem Forum, da ich echt verzweifelt bin gerade. Ich hatte letztes Jahr eine Depression bekommen die zu einer Binge Eating Disorder geführt hat. Irgendwann musste ich mich extrem übergeben, weil der körper einfach nicht mehr mit dem verdauen hinterher kam. Das führte dann zum genauen gegenteil. Ich aß fast nichts mehr. Hatte bei einer größe von 1,84m 78kg gewogen, war ein richtiger muskelprotz. Danach nahm ich innerhalbe weniger wochen extrem viel ab. wog nur noch 62kg.

Konnte kaum was essen, hab immer mehr omeprazol genommen (wurde süchtig danach und wusste nich das dadurch erst recht nichts verdaut wird). Dann bekam ich mirtazapin verschrieben (im zweiten monat der depression) und zwar 30mg abends. Ich konnte endlich wieder schlafen, konnte aber noch weniger essen. Am ende wog ich nur noch 46kg und wäre fast gestorben. das mirtazapin machte mich gleichgültig. also wurde auf 15mg verringert. es ging wieder bergauf. aber der magen musste sich wieder an alles gewöhnen, hatte ja ne zeitlang nur noch 100 kalorien pro tag zu mir genommen wegen der extemen übelkeit. und alle sagten es wäre NUR die depression. Das es auch an den medis liegen kann, wusste ich da noch nicht. ich hab gegen die übelkeit angegessen wie ein verrückter um mein leben zu retten und wiege jetzt immerhin 58kg. immernoch zu wenig, aber ich sehe wieder wie ein mensch aus.

nun wirkte aber die 15mg nicth mehr sedierend und ich konnte auch abends nichts mehr esse was sonnst bei der 15mg dosis ging. also meinte die neurologin rauf dosieren ich bin unterdosiert. und ich tat es........was bin ich blöd. aber ich hab der neurologin halt vertraut. lange rede kurzer sinn. ich hab viel mit der dosis rumprobiert und das ZNS dadurch komplett fertig gemacht. plötzlich hatte ich wieder diese extreme übelkeit vom anfang der krankheit. und komischerweise half nicht mal domperidon oder omeprazol. damit war mir klar das es vom mirtazapin kommt. nun soll ich mindestens eine woche lang 30mg durchgängig nehmen. aber bereits jetzt am dritten tag gehts mir bereits am morgen hundeelend. und auch abends bei der einnahme hauts mich um. schlafen ist dann trotzdem schwierig.

so sch :censored: hab ich mich schon lange nicht mehr gefühlt. die frage die sich mir jetzt stellt ist die: soll ich, trotz des gefühls das ich das zeug nicht vertrage, weiterhin 30mg nehmen, trotz blähbauch, stechen im oberbauch und verstopfung und schwindel nicht zu vergessen? oder auf 22,5 mg runter? als ich von 15mg auf 22,5 hochging vor einer woche ging es mir gut, aber ich wurde halt zu mutig und erhöhte (wie die ärztin mir empfahl) auf 30mg. mal abends (war krass....) mal aufgeteilt über den tag mit der geringen dosis am morgen. es war ein hin- und her (wenn man halt verzweifelt ist). und plötzlich konnte ich kaum noch schlafen.

Ich weiß nicht was ich tun soll. Ich habe eine sozialphobie, daher kommt klinik für mich nicht in frage. aber mit den ärzten kann ich deshalb nicht ehrlich reden weil sie immer mit klinik drohen, da ja auch das domperidon, genau wie das mirta, mein QT intervall beeinflusst. ist toll wenn einem der HA sagt "also da hört jeden moment das herz aufzuschlagen". Aber wenn man dann sagt das das mirta für übelkeit sorgt und es überhaupt ert richtig chronisch gemacht hat, sagen die man wäre nur psychosomatisch......naja. vielleicht hat ja irgendjemand etwas ähnliches durch und kann tipps geben. und wenn nicht. acuh nicht so schlimm. es tut einfach gut das ganze mal auszusprechen. allein dafür schon mal danke für das forum. man fühlt sich nicht allein. :) signatur mach ich die tage, gerade keine kraft dafür :(
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Sonntag, 07.10.18, 11:22

Oh man, gerade ist es besonders schlimm. So eine eklige übelkeit, nichts will runter. Und ich weiß nicht obs von der hohen dosis kommt oder durch das hin und her dosieren, da ja manche nebenwirkungen erst später kommen. ich verfluche die ärzte.
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Jamie » Sonntag, 07.10.18, 11:57

Hallo und willkommen hier :)

Heute Abend sofort runtergehen mit der Dosis, auf 22,5mg. Und morgen runter auf 15mg.
Wie lange nimmst du Mirtazapin jetzt am Stück in diesen wechselnden Dosierungen?
Ich schreibe noch einen zweiten weiteren Beitrag, schicke das nur schon mal ab zu deiner Orientierung.

Grüße
Jamie
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Sonntag, 07.10.18, 12:08

Also wie in meiner signatur beschrieben bin ich monatelang mit 15mg klargekommen. Nach zunahme kamen ängste wieder, weshalb meine ärztin von unterdosierung sprach. Also dosierte ich vor etwa 2 wochen (mein gedächtnis ist nicht so gut unter mirta) von 15mg auf 22,5mg hoch. am nächsten tag war ich überglücklich, nur am nachmittag nicht, also dachte ich, ich müsste auf den tag aufteilen. so kam ich dann auf 30mg. das ging 2 tage gut. dann wurde es schlimmer. also ich runter auf 22,5mg. dadurch entzugserscheinungen, dann zum neurologen, und übelste panikattacke im wartezimmer bekommen. sie meinte das hoch und runterdosieren ist nicth gut, der medi spiegel braucht 7 tage also soll ich 7 tage lang 30mg nehmen und geh heute am 4.tag quasi am krückstock. selbst domperidon und omeprazol helfen kaum gegen dieses wiederliche gefühl im rachen. das macht einen fertig, vor allem weil ich monatelang immer besser geworden bin und jetzt dieser rückfall den ich einfach nicht richtig einordnen kann. muss dazu sagen als ich auf 22,5 wieder runter ging vor einer woche, konnte ich danach kaum schlafen und selbst bei 30mg die ich jetzt habe brauch ich plötzlich lange zum schlafen und vertrage nach der einnahme abends auch kein essen mehr ohne omeprazol.
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Jamie
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Jamie » Sonntag, 07.10.18, 12:08

Hallo Karlheinzuwe, :)

hier kommt der Nachtrag.
Willkommen noch mal hochoffiziell bei uns im Forum.

Es tut mir leid, dass es dir so mies geht und was du alles schon durch hast.
Mirtazapin kann beides auslösen, von Mensch zu Mensch unvorhersehbar: es kann Übelkeit lindern, es kann Übelkeit auslösen.
Es kann Essstörungen so auffangen, dass Untergewichtige nicht mehr um ihr Leben kämpfen müssen, es kann aber auch solche Essstörungen auslösen, dass man erst recht solche Probleme bekommt.

Deine Ärzte beraten dich anhaltend schlecht beim Mirtazapin, weil es dort eine Besonderheit gibt.
Bei 30mg ändert es nämlich seine Wirkung.
Wenn man möchte, dass der Patient sediert wird und besser schlafen kann, dann sollte man unter 7,5mg bleiben oder höchstens im Bereich von 7,5 - 15mg; und die Sedierung fängt dann ab 15mg an oft weniger zu werden und bei 30mg wirkt Mirtazapin dann oft gar nicht mehr beruhigend, sondern stattdessen angeblich antidepressiv.

Ich habe das Gefühl die bekommen diese hohen Dosierungen überhaupt nicht und darum solltest du das sofort runterdosieren. Nicht kalt absetzen, nur runterdosieren, im Anbetracht deiner schweren Symptome und der unerträglichen Übelkeit.

Wenn schon Medikamente wie Domperidon oder MCP nicht mehr anschlagen, dann ist das übel. Es gibt auch eine medikamenteninduzierte Übelkeit, auf die oft nichts mehr anspricht, hier kann man im Notfall mal probieren sich Setrone (zB Ondansetron) verschreiben zu lassen; das sind die Antiemetika, die zB Chemotherapiepatienten verordnet bekommen.
Ich musste seit letztem Jahr auch auf Setrone umsteigen, da ich mehrere Zahnbehandlungen hatte und schwerste Nebenwirkungen von dem Lokalanästhetikum bekam (ich habe eine Unverträglichkeit diesen Stoffen gegenüber) und gegen diese unstillbare Übelkeit half kein Ingwer mehr, kein Kauen von Basilikumblättchen, kein Vomex, kein MCP, kein Domperidon...
Nur die Setrone. Ich hatte Glück.

Nichtsdestotrotz möchte ich dir empfehlen zwischendurch mal Basilikum zu kauen oder Ingwer langsam zu zerkauen; beides wirkt erstaunlich gut übelkeitslindernd.

Zum QT Intervall. Ist es denn erwiesen, dass du eine QTc Zeit Verlängerung hast?
Wird das gewissenhaft kontrolliert?

Was hast du denn außer Medikamenten probiert gegen deine Grunderkrankung zu tun? Warum kam denn diese Depression? Depressionen fallen ja nicht vom Himmel. Hast du therapeutische Unterstützung?

Viele Grüße
Jamie
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Sonntag, 07.10.18, 12:23

Also das mit dem QTc wurde getestet mit ekg. Und leider ist das bei mir der fall. ich dürfte eigentlich gar kei domperidon nehmen. maximal 2 pro tag. meist sind es aber bei 3. und das mit der depresssion ist eigentlich seit jahren so (2002 gings los. auf arbeit, mobbing etc). mirta hatte ich damals gut vertragen. hatte dann jahre in denen alles gut war und auch kein reflux auftrat. letztes jahr starben dann unsere beiden katzen in kurzen abständen. meine mutter musste wegen einer operation ins krankenhaus. dann wurde ich in eine jobcenter maßnahme gesteckt wo die lehrer mich unter druck setzen. ich bin leider hochsensibel und vertrage kein stress. aber da ich letztes jahr noch gebaut war wie ne deutsche eiche sah mir das keiner an. ich wirke stark auf die menschen, bin es aber nicht. und letztes jahr dachte ich halt nach dem extemen erbrechen am 1.november 2017, das das schon wieder wird. nach und nach wurde ich dann tablettenabhängig (manchmal 120mg omeprazol) und dann ab dezember letzten jahres dann halt mirta (da wog ich bereits nur noch 62kg.) danach ging die esstörung erst richtig los mit ekel vorm essen etc. das mirta wurde dann auf grund meiner gewichtabnahme auf 15mg reduziert. dann ging es endlich bergauf. bis ich dann innerhalb von kurzer zeit von 52kg auf 58kg zugenommen hab, weil ich halt wieder essen konnte. aber dann wirkte das 15mg mirta plötzlih paradox. ängste, wieder häufig übelkeit und abends ging es nicht mehr so gut mit dem essen. ich schob es auf die ernährnung (da ich ja zunehmen muss und leider ein hardgainer bin esse ich viele kohlenhydrate) da ich als balasstoffe nur apfel und banane gegessen habe. aber nach und nach vertrug ich die banane nicht mehr. irgendwas ist einfach komplett durcheinander bei mir. das ZNS scheint auf sturm zu stehen.
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Sonntag, 07.10.18, 12:25

ach so. glatt vergessen. danke für deine antwort und die tipps. :)
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Sonntag, 07.10.18, 12:41

Hatte noch was vergessen. Ich hatte von 2015-2017 ne gesprächstherapie. ich hab das gefühl das dadurch die schleusen meines unterbewusstseins geöffnet wurden, sozusagen. vermutlich war das zu dem zeitpunkt eher kontraproduktiv, weil ich eben so extrem sensibel bin und jahrelang meine gefühle unterdrückt habe.
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Ululu » Sonntag, 07.10.18, 14:56

Hallo KarlHeinzUwe,

offenlegende Therapien sind harte Arbeit.
Man sollte sich stabil fühlen, wenn man so etwas angeht.
Ich denke nur dann ist das hilfreich.

LG Ute
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Sonntag, 07.10.18, 15:12

Stimmt. Ich war noch nicht bereit. Wurde vom Jobcenter unter druck gestellt. Entweder therapie oder sanktion. keine gute startposition. Naja, ich werde auf jeden fall heute auf 22,5mg runter gehen und hoffen das es damit besser geht. Ich hätte nie gedacht mal in so eine Situation zu kommen. Ich war immer sehr stark. Aber von dieser stärke ist nicht mehr viel da. Vermutlich wird es im alter einfach schwieriger damit klar zukommen.
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Sonntag, 07.10.18, 15:52

Was mir noch eingefallen ist. Bei 30mg und auch bei 22,5mg wird mein reflux stärker. Ich brauchte sonst nur 10mg omeprazol. bei 30mg mirta brauchte ich jetzt manchmal 50mg. Scheint also einen effekt auf den reflux zu haben, je nach dosis. Ich hoffe das das wieder besser wird, da mit omeprazol kaum verdauung stattfindet. Man ist stark untergewichtig und fühlt sich trotzdem wie ne tonne.
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Jamie » Sonntag, 07.10.18, 15:56

Hallo KHUwe :)

Habe mehrere Bitten an dich.
Wie alle Neuen, so möchte ich dich auf unsere Forennetiquette hinweisen.

Es wäre schön, Beiträge mit einem Hallo o.Ä. zu beginnen und mit einem Gruß zu enden, das liest sich gleich viel netter. Danke :).

Teilnehmer, die antworten, freuen sich über ein Dankeschön, dafür kannst du den Daumen-hoch-Button (rechts) drücken, wenn du möchtest.

Eine Signatur ist wichtig, damit man immer den aktuellen Überblick über den Verlauf hat.
Bitte lege sie bei Gelegenheit an, wenn noch nicht geschehen.

Wenn möglich, bitte regelmäßig Absätze / Leerzeilen einfügen, da dies den Text leichter lesbar macht. Viele Betroffene im Forum lesen und helfen gerne, haben aber Konzentrationsprobleme.
Ein strukturierter Text kann da ungemein das Lesen erleichtern.

Zu dir:

Ich finde das hat mit Schwäche überhaupt nichts zu tun.
Diesen Gedanken lass mal schnell fallen.
Andere in deinem Zustand hätten das vielleicht gar nicht überlebt!
Ich glaube gar nicht, dass du weißt, wie stark du bist. :fly: :fly:

Wir im Forum nehmen auch Abstand von diesem Denken, Männer hätten stark zu sein (Frauen sollen ja mittlerweile auch stark sein, eigentlich soll jeder stark und taff sein).
Dieses Denken ist nicht zielführend.
Jeder, der sich einer psychischen Erkrankung stellt und kämpft und versucht, dass es besser wird und der einfach nur ums Überleben kämpft, ist unfassbar stark.

Ich hoffe, du kannst dich aus dieser Jobcenter Sache befreien.
Dieser Druck ist schrecklich und wenn man so krank, untergewichtig und schwach ist / war wie du, geht das gar nicht!!!
Hast du Ärzte, die dich (Langzeit) krankschreiben können?
Oder wie sieht die Lage mittlerweile aus?
GGf. wäre es auch ein Weg, mal befristet für 2 Jahre EM-Rente zu beantragen, um dich völlig aus diesem Hamsterrad rauszuziehen.
Du kommst ja gar nicht zur Ruhe, wenn ständig eine Behörde Druck auf dich ausübt, das ist einfach grausam. :oops:

Wegen des Omeprazols müsste man auch noch mal schauen.
In der Langzeiteinnahme sind diese Mittel ja hochgradig problematisch.
Ich hänge selber seit 17 Jahren an dem PPI-Schei :censored: dran und das Entwöhnen ist langwierig und anstrengend.
Hat man mal deinen Vit B12 Wert geprüft? Bei Langzeiteinnahme von PPI entsteht oft ein massiver Mangel, was den Körper extrem negativ beeinflussen kann.

Uwe, du schreibst gerade sehr viel, was ich total gut verstehen kann, weil es muss ja endlich auch mal einen Platz finden, wo du gehört wirst.
Aber ich denke wir können alle nur nach und nach drauf reagieren und schauen, was wir sortiert bekommen.
Nicht, dass du enttäuscht bist. (Aber ich denke das bist du nicht ;))

Viele Grüße
Jamie
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Sonntag, 07.10.18, 16:04

Hallo jamie,

ja, das mit der verlangten stärke ist wirklich schlimm in unserer gesellschaft, das stimmt.

Also es war im mai eine amtsärztin bei mir zuhause und sagte ich kann zur zeit nich arbeiten. Bin also erwerbsgemindert. Nun schreibt das amt ich solle doch mal grundsicherung beantragen ohne mir aber zu sagen welchen erwerbsminderungsgrad ich habe. Man muss seine lebensgeschichte bei jedem neuen sachbearbeiter neu erzählen. das nervt. aber ja, erwerbsminderungsrente ist das ziel. aber wirklich hilfe bekomme ich dafür nicht beim amt. die meinen ich soll zum bezirksamt gehen und mich beraten lassen. das klingt in meinem zustand wie ein schlechter witz.

mfg KarlHeinzUwe2018
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Juna » Sonntag, 07.10.18, 16:10

Hallo KHU (sry, hoffe, dass es ok ist),

brr, ich kann Jamie nur zustimmen, Du bist alles, aber nicht schwach.

Du lebst immer noch und das, obwohl Du vom Gewicht schon im lebensgefährlichen Bereich warst UND immer noch mit der Übelkeit kämpfst und dem Ekel vorm Essen.

Ich finde, dass Du schon ne Menge geleistet hast und leistest.

Wenn ich so lese, was die Ärzte mit Dir gemacht haben, bzgl. Deiner Medikation, wird mir echt schlecht.

Was mich wunder ist, dass das Omep bei Dir noch wirkt und anschlägt und dass Du auch eine Linderung verspürst, wenn Du mit der Dosis hoch gehst. Bei mir hatten die Dosiserhöhungen nur noch Verschlimmerungen zur Folge, ich habe nur noch paradox und mit vielen NW´s reagiert, viele davon hatte ich schon gaaaaaaanz lange, es hat nur nie ein Arzt gesagt, dass das eine NW von dem PPI sein kann.

Ich kann sooooo nachvollziehen, wie es Dir mit der Übelkeit geht, ich habe relativ oft mit Übelkeit (und Erbrechen) zu kämpfen, zum Teil liegt es an meinem Reflux, der Hiatushernie und meinem Kopfkino/ meiner Ekelstörung, oft liegt es aber auch daran, dass ich ein Akutmedi nicht vertrage, bzw die NWs halt bei mir massive Übelkeit und Erbrechen sind, die ich dann hin und wieder mit Domperidon einigermaßen unter Kontrolle halten kann, aber eben nicht immer. (MCP löst bei mir sofort erbrechen aus, habe mir sagen lassen, dass es Menschen gibt, denen es hilft/ helfen kann und Menschen, bei denen es paradox wirkt und das hervorruft, was es e i g e n t l i c h bekämpfen soll).

Ich wünsche Dir von Herzen, dass es Dir besser geht, wenn Du die Dosis dann für Dich erträglich angepasst hast.
Ich finde es klasse, wie sehr Du kämpfst!

Pass auf Dich auf,
Juna
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Sonntag, 07.10.18, 16:14

Danke Juna. Eure Worte in diesem Forum helfen mir gerade sehr weiter zu kämpfen. und das mit paradoxer wirkung stimmt. Zur Zeit ist es so das mal das Omep hilf und mal nicht. Weil eben gerade durch mirta die übelkeit kommt und da hilft nicht viel. aber das praktische bei mir ist. wenn ich mir ne überdosis omeprazol reinhaue bleibt das essen drin. ich würde sonst ganz schnell ne elekrolyte störung bekommen.musste dieses jahr auch ne zeitland folsäure tabletten nehmen weil ich KEINE folsäure mehr im körper hatte. aber selsbt von den tabletten wurde mir übel. der magen ist schon kompliziert bei mir.

mfg KHU
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Dienstag, 09.10.18, 7:39

Hallo Leute,

bin jetzt wieder bei 15mg mirtazapin so wie vor der ganzen hoch und runterdosierungsgeschichte und werde versuchen mich wieder dran zu gewöhnen. ist verdammt schwer. Am Sonntag hab ich nich mal 1000 kalorien geschafft und gestern nur 1700. Das ist bei meiner Körpergröße zu wenig. Ich brauch mindestens 2100. Aber diese hohe Mirta dosis wirkt nach. Es ist so als ob einfach nichts mehr reingeht in den Bauch und unter 30mg mirta war es auch so das der reflux extrem wurde. Wusste nicht das mirta das verstärken kann. Soviele omeprazol wie die letzten tage hatte ich lange nicht mehr, was aber ein teufelskreis ist da man ja nicht richtig verdaut. ich hoffe das sich das wieder legt und ich wieder normal essen kann. erst wenn ich ein sicheres gewicht erreicht habe, werde ich über ausschleichen nachdenken, vorher ist es zu gefährlich wegen meiner essstörung.

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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Dienstag, 09.10.18, 8:53

Hallo, ich nochmal,

Nachdem ich hier so ein bissel durchgelesen hab im forum, hab ich ja noch glück gehabt euch gefunden zu haben. Meine Neurologin wollte mir nämlich Venlafaxin aufschwatzen. Allein schon die Nebenwirkungen.......ich meine, sie weiß das ich ne essstörung hab und verschreibt mir ein mittel das appetitverlust als nebenwirkung und verstopfung hat. Hab die natürlich NICHT genommen. Aber manchmal hab ich echt das Gefühl die Ärzte wollen uns was böses.

mfg KHU
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Murmeline » Dienstag, 09.10.18, 9:17

Hallo KHU,

Ärzte sind einfach dazu ausgebildet, Symptome „Krankheiten“ zuzuordnen und mit den vorhandenen Mitteln zu behandeln. Risiken und Nebenwirkungen sowie Absetzproblematiken werden leider viel zu oft unterschätzt. So wie ich das verstehe ist ein Medizinstudium auch viel auswendig lernen und Quellenkritik ist nicht so ein Thema wie in geisteswissenschaftlichen Fächern :shock:

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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Dienstag, 09.10.18, 9:37

Ja, das kommt mir auch so vor. Als ob die Ärzte einfach nur zitieren und fertig ist die Laube. Ist halt schade. Viele Probleme könnte man vermeiden, wenn Ärzte mal über den Tellerrand blicken würden.

mfg KHU
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Jamie
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Jamie » Dienstag, 09.10.18, 17:14

Hallo KHU :)

ich hinterlasse dir mal ein freundliches Live long and prosper.

Habe gelesen, mit dir einen Trekkie in unseren Reihen zu haben :)

Es war früher eine große Leidenschaft von mir und hat mich und meine Schwester durch unsere trostlose Jugend gebracht.
Leider sind alle Serien nach Voyager im Star Trek Universum m.Er. nur noch Schrott und ich vermisse so sehr ein wirklich gut gemachtes Revival.

Viele Grüße
Jamie
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