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KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

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Josh
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Josh » Samstag, 29.12.18, 10:10

Dezember 2014 Operation
danach depression, ängste, panik, idiotische gedanken!
keiner geholfen nur antidepresiva im oktober
2015 angefangen ( escitalopram 1 -20 tropfen)
früher immer mal down , job verlust , stress , umzug und
soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann op und ab da kein mensch mehr wie früher!
nehme
MG
OPC
Vitamin C
Omega3
D3 mit K2
Sango Coralle
multivitaminpräparate mit mineralstoffen !
( hatte eine mineralstoff analyse machen lassen)
Kupfer mängel, selen ! quecksilber hoch und die
anderen werte nicht gut und nicht schlecht!
bin seit jahren in psychotherapie aber die nebenwirkungen kann sie nicht ändern! ist sehr offen
und hat das mit der postoperativen depression nach der OP auch
schon gelesen! es wird wohl nach der OP
MG
FE ( habe ich als kind schon gehabt )
D3
B12 mangel gewesen sein aber keiner hat sich darum
gekümmert! habe ich auch erst 2016/17 selbst erlesen!

Ein Tipp von mir das Buch 📚
Gesund in 7 tagen von raimund von helden!!!
es ist wirklich ein teil welches uns viele baustellen
reparieren lassen kann !!!!
Muss aber nicht nur wer will!!!

Josh
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Josh » Samstag, 29.12.18, 10:12

Dezember 2014 Operation
danach depression, ängste, panik, idiotische gedanken!
keiner geholfen nur antidepresiva im oktober
2015 angefangen ( escitalopram 1 -20 tropfen)
früher immer mal down , job verlust , stress , umzug und
soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann op und ab da kein mensch mehr wie früher!
nehme
MG
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Vitamin C
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( hatte eine mineralstoff analyse machen lassen)
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anderen werte nicht gut und nicht schlecht!
bin seit jahren in psychotherapie aber die nebenwirkungen kann sie nicht ändern! ist sehr offen
und hat das mit der postoperativen depression nach der OP auch
schon gelesen! es wird wohl nach der OP
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Josh
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Josh » Samstag, 29.12.18, 10:13

Dezember 2014 Operation
danach depression, ängste, panik, idiotische gedanken!
keiner geholfen nur antidepresiva im oktober
2015 angefangen ( escitalopram 1 -20 tropfen)
früher immer mal down , job verlust , stress , umzug und
soweiter ! mit johannneskraut und homöopathie behandelt! hat im allgemeinen 20 jahre geklappt!
dann op und ab da kein mensch mehr wie früher!
nehme
MG
OPC
Vitamin C
Omega3
D3 mit K2
Sango Coralle
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Ululu 69
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Ululu 69 » Samstag, 29.12.18, 18:03

Hallo Josh,

Ich habe mir mal durchgelesen, was da so drin ist.
Wunder kann das sicher nicht bewirken.

LG Ute
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KarlHeinzUwe2018
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Montag, 07.01.19, 9:37

Hallo Leute,

nach langer Zeit melde ich mich mal wieder und habe (wie sollte es anders sein) eine Frage.

War beim Zahnarzt. Wurzelentzündung wurde festgestellt. Werde mich wohl gegen die Operation entscheiden und stattdessen den Zahn einfach ziehen lassen. Aber in beiden Fällen würde es ja sicher zur Gabe von Antibiotika kommen.

Ich hab hier oft gelesen das Antibiotika ordentlich am triggern sind, wenn man Psychopillen schluckt. Nun bin ich verunsichert. Über einen Tipp wäre ich sehr dankbar.

Hab außerdem gelesen das auch Zahnprobleme zu Übelkeit führen können. Das wäre schon toll wenn nach dem Zahn ziehen plötzlich mein Wohlbefinden besser wäre.

mfg KHU
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Ululu 69
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Ululu 69 » Mittwoch, 09.01.19, 13:21

Hallo KHU,

Oh je, Zahngeschichten sind immer so fies, finde ich.
Da hast du mein volles Mitgefühl.
:hug:

Antibiotika können Triggern, das stimmt.

Trotzdem kommt man in manchen Situationen nicht umhin, sie einzunehmen.
Eine entzündete Wurzel kann man auf Dauer auch nicht lassen. Auch sie kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

Nach dem Ziehen einen Zahnes wirst du wahrscheinlich nur sehr kurz, wenn überhaupt, ein AB nehmen müssen.
Achte nur darauf, dass es keines mit der Endung -floxazin ist, weil die schwere Nebenwirkungen haben können.
Dann kann es zwar sein, dass dir das AB ein paar schlechte Tage beschert, dann ist die Sache aber ausgestanden.

Manche vertragen die Betäubung und auch das AB aber auch gut oder mit nur geringen
Nebenwirkungen.

LG Ute
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Samstag, 12.01.19, 7:45

Ululu 69 hat geschrieben:
Mittwoch, 09.01.19, 13:21
Hallo KHU,

Oh je, Zahngeschichten sind immer so fies, finde ich.
Da hast du mein volles Mitgefühl.
:hug:

Antibiotika können Triggern, das stimmt.

Trotzdem kommt man in manchen Situationen nicht umhin, sie einzunehmen.
Eine entzündete Wurzel kann man auf Dauer auch nicht lassen. Auch sie kann sich negativ auf die Gesundheit auswirken.

Nach dem Ziehen einen Zahnes wirst du wahrscheinlich nur sehr kurz, wenn überhaupt, ein AB nehmen müssen.
Achte nur darauf, dass es keines mit der Endung -floxazin ist, weil die schwere Nebenwirkungen haben können.
Dann kann es zwar sein, dass dir das AB ein paar schlechte Tage beschert, dann ist die Sache aber ausgestanden.

Manche vertragen die Betäubung und auch das AB aber auch gut oder mit nur geringen
Nebenwirkungen.

LG Ute
Danke für die Antwort. Der Zahn wurde mittlerweile gezogen. Bisher ist kein Antibiotika nötig. Verheilt ganz gut. Mal sehen wie es sich entwickelt.

mfg KHU
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Freitag, 15.02.19, 15:10

Hallo Leute,

aufgrund gefährlicher Nebenwirkungen hab ich Mirtazapin vor knapp einem Monat (18.01.2019) kalt abgesetzt (Dosis am Schluss war 7,5 mg). Ihr könnt euch vorstellen was für ein "Spaß" das ist. Interessanterweise hab ich keinerlei Schlafstörungen, keine Panikattacken nichts von dem Üblichen. Aber dafür natürlich extreme Übelkeit. Dagegen nehme ich Domperidon. Manchmal bis zu 5 Stück am Tag. Wirklich gut geht es mir damit nicht und ich frage mich ob so eine Überdosierung nicht vielleicht sogar triggern kann. Ich meine der Bauch verlernt ja vielleicht selbst zu verdauen, wenn er immer ein Motilum bekommt.

Hat jemand Erfahrungen mit solchen Situationen? Wäre es ratsam Domperidon auf maximal 1 Stück pro Tag zu beschränken damit der Körper besser heilen kann? Problem ist nur das ich das Gefühl habe nach dem Domperidon genauso süchtig zu sein wie früher nach dem Omeprazol und Mirtazapin. Omeprazol nehm ich nur noch einmal pro Woche, da auch da einfach zu starke Nebenwirkungen sind. Bin also quasi im Doppelentzug weil es einfach nicht mehr anders ging. Mein Magen versagte manchmal komplett den Dienst unter diesen Mitteln. Aber auch jetzt ohne diese Mittel und trotz Domperidon geht es mir "bescheiden". Und ich kann im Endeffekt nicht mehr zurück auf Mirtazapin. Seitdem absetzen kann ich wieder lachen. Nur der Magen ist noch krank.

Da ich ja eh schon ne Entscheidung getroffen habe, fragt ihr euch sicherlich warum ich das überhaupt hier schreibe. Es hilft einfach sich das mal von der Seele zu reden. Ärzte und Therapeuten verstehen es ja nicht und schieben es auf die Grunderkrankung. Trotz allem werde ich weiterkämpfen. Ein erholsames Wochenende wünsch ich euch. :)


PS: Die Lücke durch das Zahn ziehen letzten Monat ist gut verheilt. Gestern wurde mir allerdings wieder ein Zahn gezogen. Vielleicht ist es heute auch so schlimm wegen der Betäubungsspritze und dem Immunsystem. Morgen gehts vielleicht schon wieder aufwärts.

mfg KHU
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Luna » Freitag, 15.02.19, 18:42

Hallo karlheinz

Domperidon

Das hat noch auch wieder Auswirkungen auf Botenstoffe, Neurotransmitter wie AD. Dopamin usw. Bei Frauen erhöht es Prolaktin. Da kommt bei mir Skepsis auf wenn Medikamente da was durcheinander bringen was eh schon durcheinander ist.

Nebenwirkungen
Zu den möglichen Nebenwirkungen zählen Mundtrockenheit, Bauchkrämpfe, Diarrhoe (Durchfall), Hautausschlag, Juckreiz, Hyperprolaktinämie, Brustschmerzen, Gynäkomastie, Hypogonadismus, Menstruationsstörungen und Nesselsucht.

Klingt ja nicht so gut.

Wahrscheinlich hat die Übelkeit ja eine Ursache. Geschädigte Magenschleimhaut durch Medikamente und dadurch sensibel...ist eine Möglichkeit.

Alles Gute
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Gesundheit gewinnt erst an Bedeutung, wenn man krank ist.
(© Franz Schmidberger (*1942)

Die wirksamste Medizin ist die natürliche Heilkraft, die im Inneren eines jeden von uns liegt.
(Hippokrates)

Seit dem 23.7.2015 absolut Medikamentenfrei.
Etwas über 6 Jahre Venlafaxin.Seid 16.7.2014 auf 0
15 Jahre Schlafmittel.Erst Zopiclon 5 Jahre dann Zolpidem 10 Jahre. Seid 23.7.15 auf 0
Ca 3 bis 4 Jahre Pantoprazol eingenommen und im März 2014 kalt abgesetzt.
Kurzzeitig auch andere Medikamente genommen in den 15 Jahren.

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padma
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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von padma » Freitag, 15.02.19, 19:10

hallo KHU, :)

hast du es schon mit dem Kauen kleiner roher Ingwerstückchen gegen die Übelkeit versucht?
Hier ein thread mit Tipps: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=10858

gute Besserung
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.01.2019: 0,1 mg :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von Jamie » Freitag, 15.02.19, 20:32

Hallo KHU :)

ich hänge selber am Motilium (aber der Suspension).
Meine Magenentleerung ist gestört, manchmal massiv.
Ich weiß also, wovon du sprichst und um was es geht.

Das Medikament hat mögliche neurologische Nebenwirkungen, weil es zentral wirkt.
Agitation, Nervosität, Angstzustände (...) Krämpfe
https://www.takeda.com/siteassets/de-de ... ension.pdf

Es ist noch nicht langzeiterforscht und ich selber nehme es nur ungern, wenngleich es mich manchmal als einziges "rettet".

Eine Dosis von 5 Tabletten am Tag ist Wahnsinn und ich meine es ernst, das wird dir irgendwann wahrscheinlich Probleme machen bzw. dir gefährlich werden.

Motilium / Domperidon kann die QTc Zeit des Herzens verlängern; in solchen Dosen finde ich es wirklich problematisch, erst recht wenn noch weitere Psychopharmaka eingenommen werden, die fast alle auch die QTc Zeit verlängern können.
Stichpunkt additive Effekte.

ich würde an deiner Stelle versuchen mich graduell zu entwöhnen und die Tablettendosis runterzuschrauben. Mach jetzt keine Panikhandlungen und HauRuck Aktionen, sondern gehe es systematisch an. Hol deinen Arzt mit ins Boot und lass dir die Suspension aufschreiben, dann kannst du die Dosis feiner variieren (gibt eine Pipette dazu).

Hast du nur Übelkeit, oder geht es auch um die Magenentleerung?

Grüße
Jamie
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...........SIGNATUR...............


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Re: KarlHeinzUwe2018: Vorstellung und Mirtazapin problem

Beitrag von KarlHeinzUwe2018 » Samstag, 16.02.19, 5:48

Jamie hat geschrieben:
Freitag, 15.02.19, 20:32
Hallo KHU :)

ich hänge selber am Motilium (aber der Suspension).
Meine Magenentleerung ist gestört, manchmal massiv.
Ich weiß also, wovon du sprichst und um was es geht.

Das Medikament hat mögliche neurologische Nebenwirkungen, weil es zentral wirkt.
Agitation, Nervosität, Angstzustände (...) Krämpfe
https://www.takeda.com/siteassets/de-de ... ension.pdf

Es ist noch nicht langzeiterforscht und ich selber nehme es nur ungern, wenngleich es mich manchmal als einziges "rettet".

Eine Dosis von 5 Tabletten am Tag ist Wahnsinn und ich meine es ernst, das wird dir irgendwann wahrscheinlich Probleme machen bzw. dir gefährlich werden.

Motilium / Domperidon kann die QTc Zeit des Herzens verlängern; in solchen Dosen finde ich es wirklich problematisch, erst recht wenn noch weitere Psychopharmaka eingenommen werden, die fast alle auch die QTc Zeit verlängern können.
Stichpunkt additive Effekte.

ich würde an deiner Stelle versuchen mich graduell zu entwöhnen und die Tablettendosis runterzuschrauben. Mach jetzt keine Panikhandlungen und HauRuck Aktionen, sondern gehe es systematisch an. Hol deinen Arzt mit ins Boot und lass dir die Suspension aufschreiben, dann kannst du die Dosis feiner variieren (gibt eine Pipette dazu).

Hast du nur Übelkeit, oder geht es auch um die Magenentleerung?

Grüße
Jamie
Danke für die ausführliche Antwort. Ja, bei mir ist es beides. Übelkeit und Magenentleerung. Wobei das mit der Magenentleerung besser geworden ist. Ist jetzt nur im Entzug wieder schlimmer geworden.

Ich sehe es ja selbst als bedenklich an so viel davon zu nehmen. Werde es versuchen wie du gesagt hast und die Dosis graduell runterzudosieren. Ich hoffe das ich den Entzug bald hinter mir hab und der Magen wieder zur Ruhe kommt. Denn ich hatte immer eine schnelle Verdauung. Brauch ich ja auch da ich einen schnellen Stoffwechsel habe. Verstehe daher sowieso nicht warum man ausgerechnet mir AD verschrieben hat.

DIe Gefahr mit dem Herzen besteht bei mir leider. Daher werde ich mal den Tipp weiter oben von padma ausprobieren mit dem Ingwer.

mfg KHU
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