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Lea Gie: Olanzapin absetzen

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Lea Gie
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Lea Gie: Olanzapin absetzen

Beitrag von Lea Gie »

Hallo Leute,

hier mal ein kleiner Hilferuf, was für mich leider echt untypisch ist :bettzeit: Aber ich glaube da liegt auch mein Problem begraben. Ich habe mir so Ungute Denkmuster angeeignet, die mir jetzt bewusst geworden sind. Mir ist in meinem Leben schon ziemlich viel Schei :censored: e passiert (sorry für die Wortwahl). Und ich habe das immer unterdrückt, um gut weiter zu funktionieren. Naja aber ich bin eben auch kein Roboter und wenn ich nur funktioniert habe könnt ihr euch ja vielleicht vorstellen, dass es sich nicht besonders gut angefühlt hat mein Leben zu leben. Obwohl es nach außen hin so ausgeschaut hat. Einserschüler, schlank/sportlich, ein "Erfolg" jagt den nächsten, Tausendsasser.
Und was hab ich davon? Trotzdem das Gefühl, dass ich nie richtig tief glücklich oder zufrieden bin :( Ein Gefühl des Glücks, das so tief sitzt wie in der Kindheit hatte ich zwei Mal - jedes Mal in Schauspielkursen und deswegen liebe ich diese Kunst auch über alles, weil es mir den Zugang zu meinen Gefühlen wieder geebnet hat. :pillowtalk: Loslassen war aber auch beim Schauspielen oft nicht einfach.

Ich würde gerne konkret wissen, ob jemand Ideen und Erfahrungen hat, neue Denkmuster ins Unterbewusstsein zu integrieren. Ich versuche es aktuell durch das Anhören von Sätzen, die alte Sätze ersetzen sollen. Aber bin auch gerne offen für eure Vorschläge.

Noch ein paar mehr Infos zu mir:
Ich bin hier ins Forum gekommen, weil ich den Ausschleichkampf mit Abilify hinter mich gebracht habe und jetzt bin ich in der Phase danach. Ich wollte gerne rausfinden, weshalb es mir wirklich schlecht gegangen ist. Die Diagnose, von den psychiatrischen Ärzten damals war falsch, da bin ich mir sicher. Denn da hat sich niemand die Mühe gemacht meine Lebensgeschichte mal genau anzuschauen. Mittlerweile glaube ich auch zu wissen, wo meine Probleme her kamen. Ich hatte kurz vor meiner akuten Krankheit gleich 3 Traumata nacheinander erlebt. Und in meiner Kindheit gab es da auch noch viel unverarbeitetes.
Da ich jetzt nachdem ich abgesetzt habe gespürt habe, dass manchmal Stress und Panik in mir hochsteigen, habe ich gemerkt, dass ich diese Ereignisse wohl noch garnicht verwunden habe. Ich traue aber normalen Psychologen und Psychiatern nicht so ganz über den weg und habe deswegen einen Kurs von einem YouTuber gekauft, den ich sehr mag. (Ich bin zweisprachig und der Kurs ist Englisch).
Ich hab die Übungen leicht für mich abgewandelt gemacht (bin noch nicht komplett durch) und stehe jetzt mit einem Haufen Erkenntnissen da, bei denen ich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen könnte, wie ich mich selber in den letzten Jahren ins unsichtbare Leid gezwungen habe, weil ich nicht wusste wohin sonst mit meinem Schmerz. Ich denke bei mir liegt eine Kombination aus "Childhood Neglect", Trauma, Krisenherden und dann jetzt im Erwachsenenalter erneute Traumatisierung vor. Jetzt habe ich rausgefunden, dass die Psyche sich durch verschiedene defense mechanisms schützt. Und davon hab ich fast die ganze Palette benutzt und zwar bis zu einem Punkt an dem es selbstschädigend geworden ist.

Die meisten Strategien habe ich mehrfach benutzt und zu verschiedenen Problemen, aber hier ist mal ein Ausschnitt...

Verdrängung: Ich habe meine Kindheitserinnerungen an meine Großmutter verdrängt, weil es zu schmerzhaft war, dass ich sie nach ihrem Tod nicht wiedersehen werde. Und zwar so sehr, dass es sich fast schon wie eine Amnesie angefühlt hat.
Reaktionsbildung: Ich habe Mitleid mit meinem Alkoholikervater entwickelt, statt die Aggression darüber, wie er mich fertig gemacht hat, ausleben zu können
Regression: Ich habe das Bedürfnis gewisse Dinge aus meiner Kindheit zu tun, um mich beruhigen zu können und auch ab und an einen Rückfall in kindliche Verhaltensmuster.
Progression: Ich habe mich als Kind wie eine kleine Erwachsene verhalten, weil mein Umfeld es erforderlich gemacht hat.
Verleugnung: Den Tod meines Großvaters beziehungsweise die Tatsache, dass ich nie mehr mit ihm reden kann, habe ich irgendwie vor mir selbst verleugnet.
Vermeidung: => Der Genuß von Essen, wegen Trennungsschmerz von früh verstorbenen/durch Krankheit entzogenen Eltern
Verschiebung: Aggressionen gegen Alkoholikervater habe ich gegen andere bzw. mich selbst gerichtet
Spaltung: Leistung gut, Scheitern nicht verzeihbar
Verneinung oder Affektisolierung, da bin ich nicht sicher welches der richtige Begriff ist: Trennung von Mutter durch ihre Krankheit als nicht schlimm verbucht
Projektion: Ich habe versucht anderen zu helfen, statt sie zu bitten mir zu helfen. Denn in Wirklichkeit war ich selbst ratlos und hilflos. Wenn sie ein ähnliches Problem hatten, habe ich versucht es bei ihnen zu lösen statt bei mir.
Introjektion und Identifikation: Emotionskälte anderer mir gegenüber in Situationen in denen ich traurig war, habe ich mir selbst gegenüber auch übernommen
Identifikation mit dem Aggressor: Rechtfertigung des missbräuchlichen Verhaltens anderer mir gegenüber, Schuldgefühle, dass ich der Auslöser für das aggressive Verhalten war
Intellektualisierung: Schuldig im Sinne der Anklage :zombie:
Rationalisierung: Mache ich dauernd, weil ich Gefühle als keine Rechtfertigungsbasis für mich selbst anerkenne. Die Gefühle anderer schon, meine eigenen nicht
Somatisierung bzw. Konversion: Magen-Darm-Geschichten.
Entwertung/Idealisierung: Essen an sich habe ich komplett entwertet und Leistung idealisiert
Autoaggression: Vorwürfe mir selbst gegenüber zum Beispiel als Kind so egoistisch gewesen zu sein Zeit meiner Mutter in Anspruch nehmen zu wollen, obwohl die Großmutter im Sterben lag.
Isolierung: Den Mechanismus check ich nicht ganz - ich glaube ganz emotionslos war ich aber nie zu vergangenen Erlebnissen. Höchstens wenn ich es in einem Rahmen jemandem erzählt habe, bei dem ich mich nicht emotional fallen lassen konnte oder wollte. Ganz neutral war ich meistens nicht, wenn dann habe ich Emotionen wie Angst etc. unterdrückt und nur Wut gefühlt.
Selbstneutralisierung: [highlight=yellow]Literally my life in den letzten 15 Jahren. Das könnte wirklich die Kapitelüberschrift sein
[/highlight]

Oh man irgendwie ist mir ziemlich peinlich, was ich da für ein Arsenal aufgefahren habe über die Jahre :cry: Und ich muss gerade voll aufpassen, dass ich nicht wieder reinrutsche anderen helfen zu wollen statt mir selbst mit den Erkenntnissen zu helfen. Also - was für Hilfe/Ratschläge/Tipps könntet ihr mir geben, um diese Verhaltensweisen für die Zukunft abzuschütteln :fly: ?

Ich denke ein wichtiger erster Schritt ist schonmal, dass ich es mir bewusst gemacht habe :party2:
Ich weiß übrigens auch nicht, ob ich manche Mechanismen falsch verstanden habe oder ob es nicht auch sinnvoll ist ab und zu darauf zurückzugreifen. Aber jetzt will ich die auf jeden Fall abwerfen und wieder zurück zum fühlenden Lebewesen, was sich darunter verschanzt hat, um zu überleben.


Was ich nicht machen werde ist mit einem Psychologen zu arbeiten - ich denke wenn dann eher mit einem Coach. Lieber wäre es mir aber fast allein oder mit Freunden.
Hat von euch vielleicht auch jemand Erfahrung mit NLP? Kann das helfen Denkmuster zu ändern?

Liebe Grüße und Danke!
Zuletzt geändert von Annanas am 03.12.2019 20:21, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Nutzername ergänzt, Titel aktualisiert
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Re: Abilify weg - jetzt geht es ans eingemachte - Trauma und die Wurzel allen Übels

Beitrag von Kaenguru »

Hallo,

Ich finde es sehr interessant, was du schreibst. Ich befasse mich gerade auch mit meinen falschen Verhaltensstrategien, die mir das Leben so sehr erschwert haben.
Sie entstanden unter anderem durch eine schlechte Kindheit, die deiner sehr ähnlich ist.

Seit wenigen Tagen befasse ich mich mit dem Hörbuch "Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme" von Stefanie Stahl".
Sie erklärt die Zusammenhänge von früheren Verletzungen und daraus resultierendem Verhalten.
Man bekommt eine neue Sicht auf die Zusammenhänge und kann sich hoffentlich selber besser regulieren. Mir hat es die Augen geöffnet und ich konnte mein Verhalten schon etwas ändern.

Es gibt ja Gründe weswegen man PP genommen hat und das möchte ich gerne verstehen und verbessern.

Viele Grüße
Sarah
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Re: Abilify weg - jetzt geht es ans eingemachte - Trauma und die Wurzel allen Übels

Beitrag von padma »

hallo Lea, :)

danke dir für das Teilen deiner Erkenntnisse.
Dies alles zu sehen, ist ein sehr wichtiger Schritt.

Was ich für ganz wichtig halte ist Selbstmitgefühl. Alle diese Strategeien hast du entwickelt um zu überleben. Da muss dir nichts peinlich sein.

Du hast alle dir zur Verfügung stehende Mittel benutzen und du hast überlebt! Du bist nicht zerbrochen!

Jetzt hast du erkannt, dass diese Denkmuster, die dir geholfen haben zu überleben, dich von dir selbst abtrennen und deinen Heilungsprozess behindern. Und du möchtest den nächsten Schritt gehen.

Was jetzt genau für dich der passende Weg ist, kannst du nur selbst herausfinden. Mit Gedankenmustern zu arbeiten, ist ein Ansatzpunkt.
Ich persönlich denke, dass es auch wichtig sein kann, den Schmerz ein Stück weit zuzulassen, damit er heilen kann. Die Arbeit mit dem inneren Kind geht in die Richtung.
Kreativer Ausdruck ist auch ein möglicher Weg. Oder auch Meditation. Diese drei Ansätze haben mir geholfen.

Hilfreich kann alles sein, das die Selbstliebe/Selbstfürsorge unterstützt.

Möchtest du diesen thread als deinen persönlichen führen?
Wenn es dir um einen Austausch zu diesen Themenkreisen geht, würde ich ihn nach "Alternativen zu Psychopharmaka" verschieben.

liebe Grüsse,
padma
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Was finde ich wo im Forum
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Re: Abilify weg - jetzt geht es ans eingemachte - Trauma und die Wurzel allen Übels

Beitrag von Kaenguru »

Hallo

Ich befasse mich gerade mit dem Buch
" das Kind in dir muss Heimat finden" von Stefanie Stahl.
Es tut mir gut und ist hilfreich. Dadurch kam ich zu ähnlichen Erkenntnissen.

LG
Sarah
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Re: Abilify weg - jetzt geht es ans eingemachte - Trauma und die Wurzel allen Übels

Beitrag von Guglhupf »

Hallo

Ich habe auch völlig falsche Denkmuster angelernt.

Die liebe Lena :) hat mir Klaus Bernhardt empfohlen. Er hat einige tolle Podcasts und auch ein super Buch über die Neuroplastizität und wie man sich neue Denkmuster aneignet.

Hier der Link zu seiner Seite:
https://www.panikattacken-loswerden.de

Und dann hab ich auf YouTube Peter Beer für mich entdeckt. Er erklärt das alles großartig wie ich finde.
https://youtu.be/jjMV421ZmVY

Alles Liebe
Anna
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Re: Abilify weg - jetzt geht es ans eingemachte - Trauma und die Wurzel allen Übels

Beitrag von Melina 17 »

Hallo Anna,

weißt du näheres über diesen Peter Beer? Meinst du das ist wirklich seriös und ohne versteckte Kosten oder ein Wust an Werbung, wenn man da bei der Chellange mitmacht?

Ich find das interessant, aber in diesem Bereich tummeln sich wohl auch viele schwarze Schafe und ich bin da sehr mißtrauisch und vorsichtig (bei diesem Beer stören mich schon diese unnatürlich weißen Zähne.....wozu ist das nötig?)

Aber grundsätzlich ist da schon was dran....ich hab vor Jahren mit der "Huna-Praxis" gelernt, keinen einzigen negativen Gedanken über mich selbst mehr in mein Unterbewußtsein zu lassen......das verändert schon einiges.

Also wenn du da schon näheres weißt oder gar bei der chellenge mitmachst, würd ich mich über Infos freuen, danke!

lg

Melina
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Flummi

Re: Abilify weg - jetzt geht es ans eingemachte - Trauma und die Wurzel allen Übels

Beitrag von Flummi »

Hallo,

also wenn es um das Thema Tod geht, dann siehst Du sie eh wieder: spätestens im Joshafat-Tal (https://www.bibelwissenschaft.de/wibile ... c7e9c30a4/ :)

Daher mach Dir keinen Kopf!

Nee ernsthaft, das Thema Tod würde ich mit einem Geistlichen besprechen. Alles andere ist doch Quark!

Alles Gute,
Claudia
Lea Gie
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Olanzapin absetzen

Beitrag von Lea Gie »

Hallo zusammen,
ich schreibe hier nach langer Zeit mal wieder.
Ich habe vor zwei Jahren schon einmal Abilify ausgeschlichen, das ich nach einer Psychose verschrieben bekommen habe, und war dann ein Jahr lang wirklich gut drauf. Dann allerdings kam viel Stress beruflich und auch privat auf und ich bin erneut in eine Psychose gerutscht. Diese schien mir um einiges heftiger als die erste Psychose. Das lag unter anderem daran, dass ich dieses Mal mobiler war und sich dadurch alles erheblich stärker zugespitzt hat. Ich kam schließlich per Beschluss in die geschlossene Psychiatrie. Für mich war das furchtbar, da das Absetzen von Abilify wirklich ein furchtbarer Prozess war und ich mich nun mit Händen und Füßen gegen ein erneutes Neuroleptikum gewehrt hatte. Ich hatte auch in der Phase in der es mur gut ging eine Patientenverfügung geschrieben. Trotzdem verließ ich die Klinik mit 10 mg Olanzapin und kam in eine andere Psychiatrie in der ich erneut psychotisch wurde und deshalb auf 15 mg Olanzapin rauf eingestellt wurde. Nun da ich schon seit einem halben Jahr wieder zuhause bin, bin ich bei 7, 5 mg Olanzapin. Das reduzieren führt leider zu einer Mischung aus Depression und Aggression. Nur wenige Tage sind gut. Es ist schwer durchzuhalten. Der nächste Reduktionsschritt folgt wenn alles klappt am Sonntag auf 6,25mg. Ich weiß noch nicht, ob ich dieses Mal wieder ganz auf Null reduzieren will. Nebenwirkungen von dem Olanzapin habe ich 15Kilo zugenommen Tendenz steigend und ich schlafe einfach viel zu viel. Circa 12 Stunden und mehr pro Tag.
Aktuell bin ich zuhause und schon seit Februar krankgeschrieben. Durch die Depression kann ich leider noch nicht wieder arbeiten, abgesehen davon dass ich meine alte Arbeit als Folge der langen Erkrankung verloren habe. Denn ich war noch in der Probezeit.
Vielleicht schreibe ich ab und an mal, wie das absetzen weiter verläuft.
Viele Grüße
Annanas
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Re: Lea Gie: Olanzapin absetzen

Beitrag von Annanas »

Hallo Lea Gie :) , willkommen zurück,
zur Info: deine Threads wurden zusammengeführt u der Titel aktualisiert,

liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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13.12.20 13 Kügelchen (ca. 3,9 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


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Straycat
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Re: Lea Gie: Olanzapin absetzen

Beitrag von Straycat »

Hallo Lea Gie,

Willkommen zurück!

Wärst du so nett eine Signatur anzulegen? Dann ist es leichter für uns, auf deine Fragen zu antworten, ohne dass wir den ganzen Thread durchlesen.
Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Vielen Dank!
Ich hoffe, es wird bald besser bei dir!

Liebe Grüße,
Cat
Meine Geschichte und mein Absetzweg:
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Hinweis:
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