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Felixxx: Paroxetin - Hautprobleme?

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Felixxx
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Felixxx: Paroxetin - Hautprobleme?

Beitrag von Felixxx »

Hallo erstmal,
ich bin neu hier und grüße Euch. :)
Mein aktuelles Thema ist Paroxetin und sein möglichen Nebenwirkungen.
Ich nehme es seit 19 J., gegen Angst/Panik.
Seit ca. 12 J. habe ich starke Probleme mit der Haut und versuche, den Ursachen nachzugehen. Alle Fragen an Arzt und Hersteller haben mir keine Antwort gegeben. Auch stationäre Behandlungen bei den "Spezialisten" für Pruritus, chronisches Hautjucken, in 3 Unikliniken haben keine Ursachen und kaum Behandlungsmöglichkeiten gebracht.
Ich muss daher weiter nach dem Ausschlußprinzip fortfahren und versuchen, herauszufinden, ob Paroxetin damit was zu tun hat.
Darf ich Euch nun fragen, ob Ihr sowas schon mal gehört habt?
VG, Felix.
Zuletzt geändert von padma am 04.12.2018 10:50, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzername ergänzt und aussagekräftiger gestaltet

padma
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Re: Felixxx: Paroxetin - Hautprobleme?

Beitrag von padma »

hallo Felix, :)

willkommen im ADFD.

Deine Hautprobleme können an Paroxetin liegen.
Hautausschlag und Juckreiz ist laut Fachinformation eine gelegentliche Nebenwirkung von Paroxetin
Erkrankungen der Haut und des Unter-
hautzellgewebes
Häufig: Schwitzen.
Gelegentlich: Hautausschlag, Juckreiz.
Sehr selten: Schwere Hautreaktionen (ein-
schließlich Erythema multiforme, Stevens-
Johnson-Syndrom und Toxische epiderma-
le Nekrolyse), Urtikaria, Photosensitivitäts-
reaktionen
http://fachinformation.srz.de/pdf/aliud ... letten.pdf

Du nimmst Paroxetin bereits seit 19 Jahren :shock: . Antidepressiva sind zudem für eine solche Langzeitanwendung nicht geeignet. Die Risiken wurden kaum bis gar nicht erforscht.
Antidepressiva können nicht heilen, sondern bestenfalls Symptome deckeln. Ich hielte es für sehr wichtig, dass du deine Problematik anders angehst. Angst und Panik ist mit Psychotherapie gut behandelbar.

Wenn du Paroxetin reduzieren/absetzen möchtest, bitte unbedingt sehr behutsam vorgehen. Bei der Einnahmedauer sollte es über mehrere Jahre ausgeschlichen werden.
Informationen findest du hier: viewtopic.php?f=18&t=15490

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Felixxx
Beiträge: 0
Registriert: 03.12.2018 23:32

Re: Felixxx: Paroxetin - Hautprobleme?

Beitrag von Felixxx »

Vielen Dank. Vielleicht meldet sich ja noch Jemand, der/die auch diese Probleme hat. Psych.therapie hab ich einige gemacht, sehr wirksame, z.B. EMDR Traumatherapie. Warum ichs noch weiter nehme? Gute Frage. Die Angstzustände waren sehr stark ausgeprägt, auch PTBS diagnostiziert. Paroxetin hatte damals sofort und stark lindernd gewirkt. Im Prinzip habe ich auch eine verantwortungsvolle Psychiaterin, die mir es verschreibt. Puh, ich muss wohl mal selbst Entscheidungen treffen, z.B. Ausschleichen. Natürlich zusammen mit meiner Ärztin.

InnocenceFelis
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Re: Felixxx: Paroxetin - Hautprobleme?

Beitrag von InnocenceFelis »

Hallo Felix,

ich weiss nicht, ob ein Zusammenhang zu Paroxetin besteht, aber ich habe vor 2 Jahren plötzlich Dyshidrose (ein Exzem mit Blasen und Verhör ungern) an Händen und Füssen bekommen. Eine Ursache dafür wurde nie gefunden. War zeitweise so extrem, dass ich nicht laufen konnte und meine Hände und Finger nicht bewegen konnte. Außerdem leide ich an starker Akne, aber wahrscheinlich hormonell bedingt, da diese unter der Einnahme einer Antibabypille verschwindet.

Möglicherweise besteht ein Zusammenhang. Das finden wir wahrscheinlich nur raus, wenn wir Paroxetin absetzen.

Willst du denn weg von Paroxetin?

Grüße, Felis
2011 - Symptome einer sozialen Phobie. Medikation zunächst Opipramol 100mg

2014- Paroxetin 20mg, anstelle von Opipramol

Mai 2018 - aufgrund anhaltender Nervosität wegen anstehendem Stellenwechsle höher Dosierung Paroxetin auf 40mg

Januar 2019- Wunsch mit Ausschleichen zu beginnen

Los geht's :sports: ab heute sage ich dem SSRI den Kampf an :sports:

26.01.2019 Reduktion auf 36 mg

--> ab 21.02.19 5mg Bisoprolol (Betablocker) wegen Hypertonie

23.02.2019 Reduktion auf 32 mg

23.03.2019 Reduktion auf 28,57 mg

20.04.2019 Reduktion auf 25,71mg

18.05.2019 Reduktion auf 23,14mg

15.06.2019 Reduktion auf 20,45mg

13.07.2019 Reduktion auf 18,40mg

09.09.2019 Reduktion auf 17,04mg

NEMs aufgrund nachgewiesener Mängel ab Oktober 2019: 25mg B6 als P5P, 100mg Q10, aktiven Vitamin B Komplex hochdosiert

--> ab 27.10.19 Antibabypille abgesetzt

--> ab 15.11.19 Bisoprolol auf 2,5mg reduziert, da Blutdruck gesunken ist

01.12.2019 Reduktion auf 15,85mg

12.01.2020 Redaktion auf 14,74mg

Januar 2020 Trennung von langjährigem Partner, Umzug, Abschluss Betriebswirtstudium, durch Corona extrem hohes Arbeitsaufkommen im Geschäft...

Februar 2020 Erhöhung auf 20mg

Lana19
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Re: Felixxx: Paroxetin - Hautprobleme?

Beitrag von Lana19 »

Hallo Felix

als ExParoxetinnehmer.....kann ich aus eigener Erfahrung leider nur sagen. Unter Paroxetin gibt es nichts was es nicht gibt....

Zeitweise hatte ich auch Hautprobleme und habe diese auch jetzt manchmal noch nach dem Entzug, aber es lässt nach. Überlege dir, ob du nicht absetzen willst, es ist nicht einfach, aber möglich! Wie Padma schon richtig schreibt: Es kann die Symptome höchstens Deckeln, heilen musst du sie anders.

Alles Liebe
Lana
[spoil]Depressionen und Angststörung Diagnose 9/05
11/05: Beginn Paroxetin
4/06-11/06 erste Absetzversuche gescheitert, Symptomverschlimmerung, wieder Beginn mit 20 mg
5/07 30 mg Paroxetin
von 2/08 bis 9/08 abgesetzt, zum Schluss mit Seroxat


12/08 Rückfall, Beginn mit 10 mg
Wechsel der Dosierungen zwischen 10 und 20 mg
5/10 0mg!

2/11 Rückfall Panik, Beginn 10 mg
Wechsel der Dosierungen zwischen 5 und 20 mg je nach Zustand
12/14 20mg

Jahr 2015
5.1.15 10mg
9.1.15 15 mg, Schmerzen in Rücken, Depri, heulen,....
1.2.15 12,5 mg
1.3.15 10mg erstaunlicherwesie ohne Probleme! freu
16.3.15 2 Krümelchen weniger, nach drei Tagen fängt der miese Schwindel an, aber ich halte durch. Ansonsten nur Übelkeit und blöde Träume
10.04.15 schätzungsweise bei 8mg angekommen.
25.04.15 Umstellung auf Seroxat 4 ml
27.04.15 wieder 8 mg Paroxetin, Seroxat war Hölle. Finde keinen Schlaf mehr, stattdessen nervöse Unruhe mit Übelkeit, Depri, völliger Kraftverlust
29.04.15 wieder 10mg Paroxat, muss raus aus diesem Loch, sonst geh ich kaputt!!!
24.4.15 Hoch auf 15 mg. Burn Out. Nichts geht mehr. Fühl mich total wie ein Versager
01.06.15 20mg auf anraten vom Doc.
habe nicht das Gefühl dass es überhaupt noch wirkt!
01.07.15 15 mg So, erneuter Versuch und diesesmal SCHAFFE ICH ES !!!!
18.07.15 wieder 17,5 mg, seit 12.07. jeden Tag mehr Angst, Unruhe, nervosität, Übelkeit
07.09.15 17 mg 28.09.15 15 mg , zwei Tage gut, dann massiv Ängste und Panik
01.10.15 16mg finde mit der Reduktion leider überhaupt keine Ruhe , darum:
30.10.15 16,5 mg = 0,200g auf der Feinwaage
[highlight=yellow]Ab jetzt Reduktion mit Mikrotapering[/highlight]
......wöchentliche Reduktion um 0,25mg......
19.12.15 [highlight=yellow]15,00mg[/highlight]
.......ab Mai alle 5 Tage Reduktion um 0,25 mg, der Versuch ging allerdings schief, lassen wir es bei alle 7 Tage!
02.12.2016[highlight=yellow]5,00mg[/highlight] :party2:
01.01.17 4,75mg
26.01.17 4,50 mg
06.02.17 4,25mg schlimmer Schub mit Depri, Nervosität, extreme Rückenschmerzen, könnt nur heulen, aber das bringt auch nix! Erstmal Absatzpause, so deprimierend es ist
01.03.17 aufdosiert 4,75mg nachdem es immer schlimmer wurde. Voll Depri, kein Schlaf mehr ab 3 Uhr morgens, nervöse Unruhe, mag nicht mehr.
Nach 3-4 Tagen :Schlaf wird besser, zum Glück, aber immer noch in einem Loch drinnen....
16.03.17 Schlaf wurde weiter immer schlimmer, nur noch 2-3 Stunden, dann wach, nervös, Übel, kann nicht mehr. Aufdosieren auf 5 mg

29.04.17stehe jetzt ca. bei 4mg

30.06.17 3mg

31.08.17 2mg

es geht voran, sogar ganz gut! Habe das Gefühl das Schlimmste ist vorüber mit der großen Welle vom Frühjahr

25.09.17 0!!!!




:schnecke: :schnecke:[/spoil]

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