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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Bettyna
Beiträge: 40
Registriert: 29.01.2019 20:59

Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna »

Hallo zusammen!
Danke für die Aufnahme in Eure Gruppe !

Ich nehme nun schon 20 Jahre Fluoxetin ( 20 mg am Tag).
Gefühlte 100 mal habe ich versucht es auszuschleichen, auch Krümelchenweise über ein Jahr hinweg und länger und homeophatisch begleitet von einer Ärztin.
Selbst dann kam es wie ein Flash mit einer ungeheuren Kraft aus heiterem Himmel "über mich", so das ich quasie außer Rand und Band war und mich fühlte wie in einem Sog aus dem ich nicht herauskam.
Jedes mal waren diese Enzugssymtome anders, aber jedesmal von einer gewaltigen Wucht!

Wie ich die Sache sehe, und nach allem was ich hier bislang las, werde ich die Tablette wohl für immer und ewig nehmen müssen...

Was meint Ihr dazu?

Es grüßt Euch, Bettina
Zuletzt geändert von padma am 31.01.2019 13:22, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzername ergänzt
Seit 1999 Fluoxetin, 1x tägl. 20 mg
etliche gescheiterte Absetzversuche (Weinkrämpfe, zappelig, Suizidgedanken, wie zerbrochen sein,innere Unruhe,unruhige Beine, Ausweglosigkeit.
Absetzversuche waren:
alle 2-3 Monate 5 - 10 mg pro Woche weniger eingenommen. Was natürlich nicht gutging, wie ich mittlerweile weiß.
Ich bin Jahrgang 1959

Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 6038
Registriert: 04.05.2017 17:43

Re: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Ululu »

Hallo Bettina,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse

Ute
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Clarissa
Beiträge: 3707
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Bettina.

Ich bin eigentlich kein Verfechter einer dauerhaften Psychopharmaka-Einnahme, weil ich der Meinung bin, diese Substanzen richten Schäden in unserem Organismus an.

Ich kenne allerdings in meinem realen Leben mehrere Frauen, die schon sehr lange und unverändert ein Antidepressivum einnehmen und damit anscheinend gut zurechtkommen. Ihre Erfahrungen mit Absetzversuchen sind ähnlich wie Deine und mißlangen alle, sodaß sie sich zu einer Weitereinnahme entschlossen.

Für mich selbst wäre das keine Option gewesen, da ich mit Psychopharmaka überhaupt nicht zurechtgekommen bin.

Ein Absetzversuch will gut überlegt und geplant sein.

VG von Clarissa
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21703
Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von padma »

hallo Bettina, :)

auch von mir willkommen.

20 Jahre AD Einnahme ist eine lange Zeit. Doch das heisst nicht, dass ein Entzug nicht möglich wäre. Ich würde allerdings davon ausgehen, dass es viele Jahre brauchen wird.
Ich habe Fluoxetin über 10 Jahre genommen und bin nun fast bei 0

Deine bisherigen Ausschleichversuche waren für dich alle zu schnell und die Dosierungen vermutlich zu ungenau (Du schreibst von Krümelchen).
Bitte lies dir genau unsere Absetzempfehlungen durch.

Durch die vielen Ausschleichversuche ist dein Nervensystem bereits sehr sensibilisiert, daher sollte das Ausschleichen besonders behutsam erfolgen.

Kannst du bitte noch schreiben, wie genau du bisher versucht hast, auszuschleichen. Wann sind die Entzugssymptome aufgetreten?
homeophatisch begleitet von einer Ärztin.
Homöopathie ist nicht immer hilfreich, insbesonders Hochpotenzen können Entzugssymptome verstärken.

Ich würde mir zunächst das Ziel setzen ganz langsam zu reduzieren, ganz ohne Zeitdruck. Jedes mg weniger ist bereits ein Gewinn für deine Gesundheit.

Für einen genaueren Vorschlag, bräuchten wir noch die Informationen, über die bisherigen Ausschleichversuche.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
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Bettyna
Beiträge: 40
Registriert: 29.01.2019 20:59

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna »

Hallo mireinander!

Ich habe die Informationen über AD aufmerksam gelesen und muss sagen, ich bin erschüttert!!
So schlimm hatte ich es mir nicht vorgestellt.

Padma fragt nach den bisherigen Ausschleichversuchen.
Im Grund habe ich es recht ungenau gemacht:

erst 1/2 in der Woche weggelassen
nach 4 Wochen wieder 1/2
nach 2-3 Monaten wieder 1/2
usw....also schon recht langsam, wie ich fand.

Dann kam meist eine winzige Situation und ich merkte, wie sich alles immer enger und enger um mich schnürte und ich Weinkrämpfe bekam. Ich kam nicht wieder aus dieser Situation raus und dachte, ich muss die Tabl. weiter nehemn damit es mir wieder besser geht.

Ich muss dazusagen, das mein Mann an einem Hirntumor erkrankt ist und das seit 18 Jahren. Ich habe ihn hier zuhause 14 Jahre gepflegt und nun ist er seit 2015 in einem Pflegeheim.
Das war alles extrem schwierig...
Ich habe - trotz AD - viele, viele heiße Tränen geweint und lebte in ständiger Anspannung und Angst.
Und wenn ich hier lese, das das Absetzen so langwierig ist und was alles an Nebenerscheinungen passieren kann, dann graust es mir .

Es sind selbst jetzt sehr oft Situationen mit meinem Mann, in denen ich absolut gefordert werde. Oftmals geht es um Leben oder Tod und wenn ich dann so angreifbar bin, weil das Gehirn mit dem neuen Stoffwechsel zu tun hat....oohhh wehh...
Da bekomme ich schon Sorge ob ich überhaupt ausschleiche....oder ob ich warte, bis mein Mann in die Geistige Welt gegangen ist und diese Anspannung vorüber ist.

Ach, ich bin froh, das ich Euch gefunden habe!
Liebe Grüß von Bettina
Seit 1999 Fluoxetin, 1x tägl. 20 mg
etliche gescheiterte Absetzversuche (Weinkrämpfe, zappelig, Suizidgedanken, wie zerbrochen sein,innere Unruhe,unruhige Beine, Ausweglosigkeit.
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Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19476
Registriert: 04.02.2013 22:37

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Jamie »

Hallo Bettyna, :)

willkommen im Forum :)

Bei 20mg und 20 Jahren Einnahmezeit sind mehrere Jahre Ausschleichzeit realistisch.
Deine vorherigen Versuche waren wirklich viel zu schnell, auch wenn es dir nicht so vorkam.

Du hattest und hast mit der Pflegebedürftigkeit deines Mannes viel um die Ohren und einen großen Belastungsfaktor, da ist es erst recht nötig, sanft und nachsichtig mit sich selber zu sein und ganz langsam auszuschleichen, sofern du denn möchtest.

Wenn du Angst hast wegen des Absetzens, musst du auch gar nicht gleich 2mg weglassen (10%), sondern du kannst es mit 1mg (5%) versuchen und das dann mal 6 Wochen halten.
Jedes mg weniger ist ein gesundheitlicher Gewinn, erst recht falls du schon älter sein solltest.

Ich wünsche dir einen guten Austausch hier, bei Fragen und Sorgen etc. gerne melden.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
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    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Bettyna
Beiträge: 40
Registriert: 29.01.2019 20:59

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna »

Habt Dank für Eure Antworten,

was meinst du damit,Jamie, das jedes Gramm weniger erst recht bei ÄLTEREN ein Gewinn ist?
Ist es anders, wenn man jünger ist und bringen MILLIGRAMM wirklich schon etwas?

Padma, du schreibst, du hattest Fluoxetin 10 Jahre genommen.
Wie lange hat es gedauert, bis du es ganz weglassen konntest?

Ich bin auch sehr verunsichrt, dadurch, das ein Rückschlag wie aus heiterem Himmel Jahre später kommen kann.....

Wie nutze ich die Funktion ZITIEREN?
Erst KOPIEREN, dann EINFÜGEN????? Ich habe es nicht hinbekommen.

Viele Grüße! Bettina
Seit 1999 Fluoxetin, 1x tägl. 20 mg
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Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19476
Registriert: 04.02.2013 22:37

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Jamie »

Hallo Bettina, :)

AD haben viele Nebenwirkungen (NW), die gerade auch ältere Menschen noch mehr belasten können als jüngere.
Ja, jedes mg weniger ist da ein Gewinn.

Viele ältere Menschen bekommen irgendwann Probleme mit dem Herz und Blutdruck bzw. Kreislauf oder ihnen ist oft schwindelig; Fluoxetin hat da unzählige NW und interagiert mit einer Reihe gängiger Medikamente, die man für diese Störungen verwendet.

Schau dir doch mal hier die Nebenwirkungen an, wenn du möchtest :roll: :
https://www.neuraxpharm.de/fileadmin/us ... 076_17.pdf

Wie man zitiert:
In deinem Textfeld hast du links oben die Buttons
dick/fett, dann kommt kursiv, dann kommt unterstrichen und danach kommt das Feld [highlight=yellow]zitieren (mehrere waagrechte Linien zwischen zwei Anführungszeichen).[/highlight]
Da klickst du drauf und setzt den Text, den du zitieren willst, zwischen die eckigen Klammern.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

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Mockingjay
Beiträge: 310
Registriert: 11.08.2016 09:28

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Mockingjay »

Bettyna hat geschrieben:
31.01.2019 10:52

Gefühlte 100 mal habe ich versucht es auszuschleichen, auch Krümelchenweise über ein Jahr hinweg und länger und homeophatisch begleitet von einer Ärztin.
Selbst dann kam es wie ein Flash mit einer ungeheuren Kraft aus heiterem Himmel "über mich", so das ich quasie außer Rand und Band war und mich fühlte wie in einem Sog aus dem ich nicht herauskam.
Jedes mal waren diese Enzugssymtome anders, aber jedesmal von einer gewaltigen Wucht!


Es grüßt Euch, Bettina
Liebe Bettyna,

Willkommen im Forum. Was Du beschreibst, kenne ich nur allzugut. Habe auch schon unzählige Versuche hinter mich und auch das Einbrechen nach vielen Monaten. Es tut gut, nicht alleine mit dieser Bürde zu sein. Es ist schwer, noch Hoffnung zu haben, ich kenne das.

Alles Liebe und hoffentlich viel Inspirationen im Forum.

Die Situation mit Deinem Mann ist bestimmt oft unberechenbar, und da verstehe ich Deine Angstsituation, das ist nicht einfach. Hast Du da schon eine Therapie gemacht oder Selbsthilfegruppe für Angehörige?

Grüsse vom Spottölpel
Meine Geschichte: viewtopic.php?f=18&t=11927

-------------------------------------------------------------------------------------------
Absetztagebuch:
Fluoxetin ab 2002 10mg (Angststörung), 2004 kaltes Absetzen ohne Probleme. 2000-2007 Drogenkonsum. Ab 2006 Wiederbeginn mit 20mg. Diagnose Borderline. Ab 2008 etliche gescheiterte Absetzversuche.
2016-2018:
Juni 2016 direkt von 20 auf 15mg -> schwere Probleme nach 2-3 Monaten, wieder aufdosiert.
Neuer Versuch ab Januar 2017 mit 1mg Schritten bis auf 10mg ab September 2017. 6 Monate Absetzpause.
Ab 18.04.2018 wieder rauf auf 15mg wegen akuter Suizidgefahr aufgrund neuer Jobsitutation. Anfang Juni während stationärem Aufenhalt auf 20mg und Abbruch des Absetzversuches bis auf weiteres. Seit Mai 2018 nicht mehr berufstätig. Beginn Abklärng Frührente (IV).
2019:
05.02. Reduktion auf 15mg.
Jahrgang 1974.

yellohmellow

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von yellohmellow »

Bettyna hat geschrieben:
31.01.2019 20:56

Ich bin auch sehr verunsichrt, dadurch, das ein Rückschlag wie aus heiterem Himmel Jahre später kommen kann.....


Viele Grüße! Bettina
Hallo Bettina,

Mir geht es ganz ähnlich wie Dir, auch ich habe bislang davon abgesehen, Fluoxetin abzusetzen bzw. auszuschleichen. Ich nehme 40mg unverändert täglich seit 21 Jahren. Mir ist bewußt, daß ich chronisch depressiv bin und wohl lebenslang damit klarkommen muß. Da ich bis zu meiner Berentung in der Psychiatrie gearbeitet habe, weiß ich aus Erfahrung, wieviel Leid durch mehr oder weniger unkontrollierte Absetzversuche entsteht.

Im Moment denke ich über eine Alternative zu Fluoxetin nach, weil ich in letzter Zeit Krämpfe in den Armen beim Gitarrespielen bekomme, was ich auf Fluoxetin zurückführe. Jedenfalls ist sowas als unerwünschte Nebenwirkung im Beipackzettel angegeben.

Ich werde nicht den Fehler machen, ohne eine Alternative aus der Behandlung mit Fluoxetin auszusteigen. Neuere Studien belegen, dass medizinisches Cannabis gute Behandlungschancen bei Depression hat. Da ich früher, in den Jahren 1967 bis ca. 1980, gute Erfahrung mit Cannabis gemacht habe (eine Zeit, in der ich frei war von Depressionsschüben), versuche ich, meinen Psychiater dazu zu bewegen, mir dies zu verordnen, im Austausch zu Fluoxetin.

Die Wirkung von Psychopharmaka oder auch psychotropen Substanzen ist bei jedem Menschen anders, deswegen läßt sich mein Weg sicher nicht verallgemeinern. Aber ich rate Dir davon ab, ohne Alternative Fluoxetin nach 20 Jahren abzusetzen. Die Gefahr, daß die Depression wieder voll „aufblüht“ ist einfach zu groß.

Clarissa
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Mädels:

deswegen sollte man ja auch den Wurzeln der Depression (und die gibt es immer!) auf die Spur kommen und diese bearbeiten oder sich mit ihnen arrangieren, anstatt sie mit AD oder Cannabis zuzuschütten und deren NW in Kauf zu nehmen!

Ein Umstieg auf ein anderes AD gelingt meist nicht mehr erfolgreich.

Nachdem ich lernen mußte, wieviel Probleme das Absetzen nach jahrelanger Gewöhnung machen kann, bin ich allerdings nicht mehr der Meinung: totales Absetzen um jeden Preis(!), aber ich halte auch jedes mg weniger für einen Gewinn. AD sind keine Smarties!

Alles Gute und VG von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

padma
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von padma »

hallo Bettina, :)

ich möchte dir wirklich Mut zu sprechen, es zu wagen, zu reduzieren. Du brauchst dich jetzt ja nicht entscheiden, ob du komplett absetzen möchtest. Bei jedem einzelnem Reduktionsschritt kannst du dich neu entscheiden.
yellohmellow schrieb
Da ich bis zu meiner Berentung in der Psychiatrie gearbeitet habe, weiß ich aus Erfahrung, wieviel Leid durch mehr oder weniger unkontrollierte Absetzversuche entsteht.
Das Leid entsteht i.d.R. durch falsches Vorgehen. Gerade in der Psychatrie wird zumeist viel zu schnell abgesetzt und auch die allermeisten niedergelassenen Ärzten, kennen sich nicht mit langsamen, risikominmierenden Ausschleichen aus.
yellohmellow
Aber ich rate Dir davon ab, ohne Alternative Fluoxetin nach 20 Jahren abzusetzen. Die Gefahr, daß die Depression wieder voll „aufblüht“ ist einfach zu groß.
Dem widerspreche ich. Es gibt keine Belege dafür, dass eine Dauermedikation Depressionen vorbeugen könnten. Es ist sogar so, dass eine Langzeitmedikation erst zu einer Chronifizierung führen kann. Die Rede ist ja auch nicht von einem abrupten Absetzen, sondern von einem langsamen Ausschleichversuch.

yellohmellow schrieb
Da ich früher, in den Jahren 1967 bis ca. 1980, gute Erfahrung mit Cannabis gemacht habe (eine Zeit, in der ich frei war von Depressionsschüben), versuche ich, meinen Psychiater dazu zu bewegen, mir dies zu verordnen, im Austausch zu Fluoxetin.
Dazu ein AD auszutauschen raten wir hier nicht. "Austauschen" bedeutet ja, viel zu schnelles Absetzen und dann etwas anderes einzunehmen.
Auch wenn man etwas anderes wie z.B. Cannabis nehmen möchte, sollte das AD langsam ausgeschlichen werden.
Padma, du schreibst, du hattest Fluoxetin 10 Jahre genommen.
Wie lange hat es gedauert, bis du es ganz weglassen konntest?
Ich bin noch am Ausschleichen, mittlerweile bei 0,1 mg. Wenn du auf "Text zeigen" in meiner Signatur clickst, siehst du meinen Verlauf.

Ich habe allerdings unwissentlich einen Fast-Kaltentzug gemacht. Ansonsten wäre mein Verlauf vermutlich einfacher gewesen. Ich vermute, dass ich erst unter 5 mg Absetzsymptome bekommen hätte.
Das passt auch zu der Grafik hier: viewtopic.php?p=105711#p105711
Wie du siehst machen 20 oder 10 mg kaum einen Unterschied.

Du bist mit 20 mg recht hoch, auch wenn es die übliche "therapeutische Dosis" ist. Bei langsamen Ausschleichen ist es in deinem Dosisbereich gut möglich, dass du keine Absetzsymptome bekommst. Kritischer wird es im unteren Bereich.


liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


yellohmellow

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von yellohmellow »

padma hat geschrieben:
01.02.2019 18:55
yellohmellow
Aber ich rate Dir davon ab, ohne Alternative Fluoxetin nach 20 Jahren abzusetzen. Die Gefahr, daß die Depression wieder voll „aufblüht“ ist einfach zu groß.
Dem widerspreche ich. Es gibt keine Belege dafür, dass eine Dauermedikation Depressionen vorbeugen könnten. Es ist sogar so, dass eine Langzeitmedikation erst zu einer Chronifizierung führen kann. Die Rede ist ja auch nicht von einem abrupten Absetzen, sondern von einem langsamen Ausschleichversuch.
Hallo Padma,

Nur zur Klarstellung: es geht ja nicht darum, einer Depression "vorzubeugen", das würde ja ähnlich wie bei der Grippeimpfung funktionieren und trifft natürlich nicht auf eine Medikation im Laufe einer Depression zu. Bei der Grippeimpfung wird einer Grippeerkrankung vorgebeugt, eine Behandlung mit Antidepressiva beginnt nach meiner Kenntnis nach der ärztlichen Diagnose einer Depression, also wenn die Erkrankung bereits eingetreten ist.

Ob eine Dauermedikation mit ADs sinnvoll ist oder nicht steht auf einem anderen Blatt. Ich habe 1999 eine Selbsthilfegruppe in Bielefeld für Menschen mit Depressionen mit gegründet, die bis heute besteht. Da gibt es ganz unterschiedliche Erfahrungen. Manche TeilnehmerInnen können mit ADs gar nichts anfangen, andere profitieren davon, mehr oder weniger.

Versteh mich bitte richtig, ich bin kein Verfechter einer rein pharmakologischen Behandlung bei Depression. Gerade die SHG hat sicher einen großen Anteil daran, daß ich mit meinem Handicap heute besser als vor 20 Jahren umgehen kann. Aber ohne das Medikament wäre es MIR nicht gelungen, überhaupt den Schritt zur Gründung einer SHG zu wagen und erfolgreich umzusetzen.

Es hat in der Vergangenheit immer wieder Versuche von seiten der Scientology Sekte gegeben, Fluoxetin bzw. Prozac schlecht zu reden. Dabei ging es meist um die Unterstellung, dass junge Leute dadurch in den Suizid getrieben würden. Nicht berücksichtigt wurde dabei, daß die Suizidgedanken häufig bereits zuvor bestanden und durch die antriebsfördernde Wirkung von Fluoxetin im schlimmsten Fall umgesetzt werden konnten. Sicher war es unverantwortlich, junge Leute mit Suizidgedanken ohne stationäre Eingewöhnung die Medizin zu verabreichen, das wird mittlerweile anders gehandhabt.

Den Scientologen ging es allerdings im Grunde nicht um die wenigen, traurigen Vorfälle, sondern um die vielen jungen Leute, die dank der erfolgreichen Behandlung mit Prozak in USA nicht mehr wie zuvor eine leichte Beute waren für sie und ihre Sektenaktivitäten.

Mir geht es darum, dass kein Medikament, was nachweislich auch positive Effekte hat oder hatte für eine ganze Reihe von Betroffenen, pauschal verteufelt wird.

Zum Thema Chronifizierung weiß ich aus meiner früheren Tätigkeit in psychiatrischen Einrichtungen, dass die Krankheit oft (viel) zu lange unbehandelt in den Menschen drin steckt, bei vielen, auch bei mir, setzte das schon in der Pubertät ein. Von einer Chronifizierung wird nach meiner Kenntnis gesprochen, wenn ein Krankheitsbild nach ca. einem halben Jahr nicht gänzlich verschwunden ist. Von einer Chronifizierung durch ADs habe ich noch nie gehört. Aber da lass ich mich gern belehren, vielleicht kannst Du ja Links dazu hier reinschreiben.

carlotta
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Registriert: 17.04.2012 16:10

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von carlotta »

Hallo,

hier z. B. ein Link zum Thema Tardive Dysphorie:
https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... ecdf1e6e3d

Laut Studienlage sind AD bei leichten und mittelschweren Depressionen Placebo nicht überlegen, bei schweren nur sehr geringfügig, allerdings mit so wenigen Punkten auf der Hamilton-Skala, dass es im Grunde keine klinische Relevanz darstellt (höchstens eine statistische).

Gibt einiges in den Hintergrundinformationen zu lesen.

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]

yellohmellow

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von yellohmellow »

carlotta hat geschrieben:
01.02.2019 21:19
Hallo,

hier z. B. ein Link zum Thema Tardive Dysphorie:
https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... ecdf1e6e3d

Laut Studienlage sind AD bei leichten und mittelschweren Depressionen Placebo nicht überlegen, bei schweren nur sehr geringfügig, allerdings mit so wenigen Punkten auf der Hamilton-Skala, dass es im Grunde keine klinische Relevanz darstellt (höchstens eine statistische).

Gibt einiges in den Hintergrundinformationen zu lesen.

Liebe Grüße
Carlotta
Danke für den Link.

Es gibt Unmengen von Studien, gute und weniger gute. Deshalb finde ich den Begriff „laut Studienlage“bedenklich.
Was ich dort gelesen habe, hat mich leider nicht überzeugen können.
Eine Dysphorie bezeichnet laut Wikipedia eine niedergedrückte Stimmungslage ohne jeglichen Krankheitswert, eine Alltagsverstimmung. Dies in Zusammenhang mit chronischer Depression zu bringen halte ich für recht verwegen.

Eine Person schlug einen Begriff basierend auf einigen Fallstudien vor. Das ist es. Es gibt keine medizinischen Beweise, die die Existenz von Spätdysphorie unterstützen. Es ist etwas, das erfunden wird, um Leute zu erschrecken. Wenn das etwas Wirkliches wäre, gäbe es echte Forschung dahinter. Die gibt es jedoch momentan nicht.

Es ist möglich, dass es unbekannte Folgen der langfristigen Anwendung von Antidepressiva gibt. Die Erfindung eines Begriffs ist jedoch kein Weg, solche Nebenwirkungen zu entdecken. Soweit bekannt, gibt es keine tardive Dysphorie.

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19476
Registriert: 04.02.2013 22:37

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Jamie »

Hallo,

diese Diskussion wird hier jetzt in Bettynas Thread nicht weitergeführt bitte.
Wir können sie ggf. abtrennen.

@yello:

wir sind die erste Generation Versuchskaninchen, bei denen man die Langzeitwirkungen von unsachgemäß verordneten Antidepressiva (langjährig) beobachten kann.
Dass nach Begriffen für wahrgenommene Phänomene gesucht wird, ist recht und billig.
AD können depressive Zustände chronifizieren, das ist nicht nur neuer Forschungsgegenstand, sondern auch Erfahrungswert vieler Betroffener.
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21459521
https://www.psychologytoday.com/us/blog ... -dysphoria

schönen Samstag
wünscht Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

yellohmellow

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von yellohmellow »

Jamie hat geschrieben:
02.02.2019 09:48
Hallo,

diese Diskussion wird hier jetzt in Bettynas Thread nicht weitergeführt bitte.
Wir können sie ggf. abtrennen.
Ok, dann wars das von mir.

Bettyna
Beiträge: 40
Registriert: 29.01.2019 20:59

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna »

Hallo und Guten Morgen,
oh, da hatte ich ja einiges zu lesen. Danke!
Ich versuche es gleich mal mit dem ZITIEREN...ob es klappt be mir:

Code: Alles auswählen

Du bist mit 20 mg recht hoch, auch wenn es die übliche "therapeutische Dosis" ist. Bei langsamen Ausschleichen ist es in deinem Dosisbereich gut möglich, dass du keine Absetzsymptome bekommst. Kritischer wird es im unteren Bereich. 
Das heißt, ich könnte die Dosis problemlos auf 10 mg am Tag reduzieren???
Da würde ich sofort mit anfangen, wenn ich hier von euch die Antwort erhalten habe!

Lieber Gruß! Bettina

Oh, ich seh in der Vorschau, das es nicht im dem ZITIEREN funktioniert hat.... Warum nicht? keine Ahnung...
Seit 1999 Fluoxetin, 1x tägl. 20 mg
etliche gescheiterte Absetzversuche (Weinkrämpfe, zappelig, Suizidgedanken, wie zerbrochen sein,innere Unruhe,unruhige Beine, Ausweglosigkeit.
Absetzversuche waren:
alle 2-3 Monate 5 - 10 mg pro Woche weniger eingenommen. Was natürlich nicht gutging, wie ich mittlerweile weiß.
Ich bin Jahrgang 1959

Bettyna
Beiträge: 40
Registriert: 29.01.2019 20:59

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna »

PS
ich habe s noch x mal probiert mit dem ZITIETREN...
Bitte habt Verständnis für meine Dummheit.
Muss ich vordem re Taste und kopieren klicken? dann das Symbol mit den Klammern und dann EINFÜGEN?
Seit 1999 Fluoxetin, 1x tägl. 20 mg
etliche gescheiterte Absetzversuche (Weinkrämpfe, zappelig, Suizidgedanken, wie zerbrochen sein,innere Unruhe,unruhige Beine, Ausweglosigkeit.
Absetzversuche waren:
alle 2-3 Monate 5 - 10 mg pro Woche weniger eingenommen. Was natürlich nicht gutging, wie ich mittlerweile weiß.
Ich bin Jahrgang 1959

Towanda
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Beiträge: 3356
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Wohnort: Bayern

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Towanda »

Hallo Bettina,

im zweiten Beitrag hier hat Dir Ute die Informationen zum Ausschleichen von Antidepressiva verlinkt, bitte sehr gut lesen.

Reduzierung auf 10 mg ist viel zu schnell. Wir empfehlen, wie auch im obigen Link beschrieben, 10 % der zuletzt genommenen Dosis alle 4-6 Wochen. In Deinem Fall wäre das derzeit eine Reduzierung von 2 mg. Wie Du das hinbekommst ist auch im Link genau beschrieben.

Zitieren: Einfach in dem Beitrag, den Du zitieren willst, auf die Anführungszeichen rechts oben im Beitrag klicken, dann wird der ganze Beitrag im Antwortfeld zitiert. Da kannst Du Sätze, die Du nicht zitieren willst auslöschen, sodaß nur das für Dich wichtige stehen bleibt.

Alles Gute,

Towanda
► Text zeigen

13.05.20 - 0,55 mg Mirtazapin
25.06.20 - 0,45 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

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