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Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

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Jamie
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Jamie » Dienstag, 19.02.19, 9:32

Hallo Bettyna, :)

okay, woran könnte das liegen?
Evtl. ist die Skala des Babyfläschchens nicht zu 100% genau skaliert (?)
Wie hast du das rausgefunden?
Du entfernst die 10ml mit einer Spritze, oder?
Achtest du drauf, ohne Luftblasen aufzuziehen?

Also wenn es nur eine marginale Schwankung ist und du immer beim Babyfläschchen bleibst, dann bleibt deine Bezugsgröße erhalten und der methodische Mini-Makel begleitet dich eben durch den ganzen Entzug, macht aber nichts aus. Dann bist du eben nie zB auf 1ml genau, aber das konstant und das ist vertretbar.
Wenn du aber irgendwann zB das Babyfläschchen gegen was - oder ein anderes tauschst, kann das jedoch zum Problem werden. Weil dann beginnen die Schwankungen.

Ich würde dir empfehlen dir mal die Zeit zu nehmen und 100ml ganz genau durch Aufziehen von 10 mal 10ml mit der Spritze (ohne Luftblasen) auszuprobieren und dann zu schauen, bei welchem Skala-Strich die Wasserlinie endet und dann zu schauen, wie groß die Abweichung ist.
Danach muss entschieden werden, ob du beim Fläschchen bleibst (dann muss es aber immer das selbe sein) oder ob man zB einen Plastikbecher mit einem Edding außen markiert da, wo die Wasserlinie ist beim ganz genauen Abmessen per Spritze und ob du dann nicht besser zB beim Becher bleibst.


Viele Grüße
Jamie
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Annanas
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Annanas » Dienstag, 19.02.19, 9:47

Hallo Bettyna :) ,
zur Messung hast du ja von Jamie :) alle Infos bekommen.
Bettyna hat geschrieben:
Dienstag, 19.02.19, 9:14
Dann noch eine Frage zu meinem Thread . Hier berichte ich ALLES?
Also auch Gedankengänge während des Entzuges, Gefühle, Stimmungen,Vermutungen?
Du kannst das alles hier in deinem Thread niederschreiben, es ist sogar wünschenswert, weil man sich darüber auch austauschen kann bzw oft über das Absetzen hinaus wertvolle Tipps erhält.

Einige Mitglieder nutzen ihren Thread wie eine Art Tagebuch.

Natürlich entscheidest immer noch du, was du preisgeben möchtest, dabei bitte noch daran denken, daß diese Threads auch von Außenstehenden gelesen werden können.
Deshalb vllt sehr private Details, die die Anonymität aufheben, eher weglassen.

LG von Anna
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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Bettyna
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna » Mittwoch, 20.02.19, 10:22

Ihr Lieben,

gestern schon merkte ich, das was nicht mit mir stimmte und ich war der Meinung, das nach sooo wenigen Tagen (3) es sicher NICHT die Fluoxetinreduzierung sein könne...
Heute war es dann eindeutig: nach extremer Müdigkeit gestern, 12 Std Schlaf und heftigen Träumen, wachte ich tränenüberströmt morgens auf.
Ich brauchte nur an meinen kranken Mann zudenken, schon war ich verzweifelt und die Tränen liefen nur so ...
Ich bin nun wieder auf 20 mg gegeangen :( ...

Traurige Grüße von Bettina
Seit 1999 Fluoxetin, 1x tägl. 20 mg
etliche gescheiterte Absetzversuche (Weinkrämpfe, zappelig, Suizidgedanken, wie zerbrochen sein,innere Unruhe,unruhige Beine, Ausweglosigkeit.
Absetzversuche waren:
alle 2-3 Monate 5 - 10 mg pro Woche weniger eingenommen. Was natürlich nicht gutging, wie ich mittlerweile weiß.
Ich bin Jahrgang 1959

lollarossa
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von lollarossa » Mittwoch, 20.02.19, 11:06

Liebe bettyna :)

Es tut mir sehr leid für dich, dass dich Symptome eingeholt haben.

Versuche dir das zu vergeben, mir ging es letztes Jahr genauso und ich habe es als sehr herben Rückschlag erfahren...

Trotzdem, du bist in einer besonderen Situation und hast eine Doppelbelastung.

Ich drücke dich, Versuche gut zu dir zu sein, LOLLA
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Melina 17
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Melina 17 » Mittwoch, 20.02.19, 11:15

Hi Bettyna,

das tut mir leid zu hören :(

Hilft dir das Hochgehen denn? Also ich hab das jetzt nicht ganz verstanden...hat dieser Einbruch deiner Meinung nach jetzt etwas mit der reduzierung zu tun oder nicht?

Kann es auch sein, daß irgendwas anderes von außen evtl. getriggert hat?

So oder so, Kopf hoch, auch diese Krise geht vorbei...im Leben braucht es manchmal viel Geduld :)

Beste Grüße

Melina
1994 erste Einnahme Doxepin ca 5mg zum Schlafen
1996-1997 Doxepin 20mg, Absetzen problemlos, jedoch ein Jahr gedauert, bis ich mich wieder wie "ich selbst" fühlte
Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg
22.12.18 7 mg Citalopram, Doxepin nur noch bei Bedarf (entweder 6,25 oder 12,5 mg)
18.01.19 ca 6,5 mg Citalopram
11.02. 6,4 mg Citalopram
18.02. 6,3 mg
20.02. 6,0 mg
23.03. 5,7 mg
18.04. 5,3 mg
17.05. 5,7 mg (wegen Urlaub. erhoffte bessere Laune)
23.05. 6,0 mg (wegen Ängste im Urlaub)
29.05.5,7 mg (erhoffte positive Wirkung nicht stattgefunden, stattdessen eher weniger Genußfähigkeit)
zwischen 21.05 und 13.06 abends 6,25 bzw 12,5 mg Doxepin, einmal auch wegen starker Ängste 2 mg Tavor und ca 30 mg Doxepin
16.06. 5,3 mg
21.06. 5 mg
19.07. 4,7 mg
20.08. 4,3 mg
11. bis 15.09 12,5 bis 18,75 mg Doxepin (verreist)
16.09. 4,2 mg Citalopram
20.09. 4,0 m
ab ca Anfang Oktober sehr unregelmäßig 12,5 mg Doxepin zum schlafen
10.10.3,8 mg Citalopram
01.11. 3,6 mg
13. 11. erstmalig 25 mg Doxepin zum schlafen (Dosiserhöhung wegen Wirkverflachung)
22.11. 3,4 mg Citalopram
13.12. 3,2 mg
03.01.20 3 mg

Bettyna
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna » Mittwoch, 20.02.19, 11:29

Melina 17 hat geschrieben:
Mittwoch, 20.02.19, 11:15

Hilft dir das Hochgehen denn? Also ich hab das jetzt nicht ganz verstanden...hat dieser Einbruch deiner Meinung nach jetzt etwas mit der reduzierung zu tun oder nicht?

Kann es auch sein, daß irgendwas anderes von außen evtl. getriggert hat?
Melina


Ich hoffe, liebe Melina, das das Hochgehen hilft.
Und: JA! Eindeutig hat der Einbruch was mit der Reduzierung zu tun.

Ich bin so erschrocken, das so wenige Milligramm weniger schon solche Reaktion hervorrufen...

LG Bettina
Seit 1999 Fluoxetin, 1x tägl. 20 mg
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Melina 17
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Melina 17 » Mittwoch, 20.02.19, 11:41

Hi Bettyna,

dann gehörst du vielleicht zu den Superempfindlichen und mußt halt noch langsamer machen. Ist doch nicht schlimm, laß dich davon nicht entmutigen :)

liebe Grüße

Melina
1994 erste Einnahme Doxepin ca 5mg zum Schlafen
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Herbst 2004 erneute Einnahme von Doxepin wegen schwerer depri, raufdosiert auf 100mg
Frühling 2005 Abdosieren von Doxepin, Einschleichen von Citalopram ca 30mg
Frühling 2006 abruptes Absetzen von Citalopram, nach 4 Wochen extreme Depri, wieder Einnnahme; paar Wochen später Ausschleichen über ca 4 Wochen, nach drei Monaten schwere Depri
immer mal wieder Reduktion versucht, kam auch mal bis ca 7,5 mg, aber immer wieder depri, im Lauf der jahre Einnahme zwischen 10 und 40 mg (auch zwischendurch escitalopram)
ca Mai 2018 nach wasserlösmethode in 10% über 4 Wochen von 15 auf 7 mg reduziert, dann instabil geworden, wieder auf 10 mg hochgegangen
09.09.18 auf 9 mg Citalopram reduziert
17.09. zusätzlich 6 bzw 12 mg Doxepin abends zum schlafen (brauch ich oft im Herbst)
ca Anfang Oktober 2018 gleichmäßige Einnahme Doxepin 12,5 mg
24.10.18 8mg Citalopram
24.11.18 ca 7,5 mg
22.12.18 7 mg Citalopram, Doxepin nur noch bei Bedarf (entweder 6,25 oder 12,5 mg)
18.01.19 ca 6,5 mg Citalopram
11.02. 6,4 mg Citalopram
18.02. 6,3 mg
20.02. 6,0 mg
23.03. 5,7 mg
18.04. 5,3 mg
17.05. 5,7 mg (wegen Urlaub. erhoffte bessere Laune)
23.05. 6,0 mg (wegen Ängste im Urlaub)
29.05.5,7 mg (erhoffte positive Wirkung nicht stattgefunden, stattdessen eher weniger Genußfähigkeit)
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16.06. 5,3 mg
21.06. 5 mg
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Annanas
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Annanas » Mittwoch, 20.02.19, 11:51

Liebe Bettyna :) ,
laß dich mal drücken :hug: , sei jetzt nicht traurig, dh nicht, daß du davon nicht loskommst.

Wir hatten ja empfohlen, lieber erst mit nur einem mg, also 5%, zu starten, die 2 mg waren dann wahrscheinlich zu viel.

Außerdem ist es wirklich so, daß hin u wieder, auch bei vorsichtigem Ausschleichen, Symptome auftreten können.
Dh aber nicht, daß diese dann generell die ganze Reduktionsphase andauern.
Vllt wäre dein Befinden heute o morgen schon wieder viel besser gewesen.

Du hast jetzt ziemlich panisch reagiert, was ich aber aufgrund deiner Belastungssituation absolut verstehen kann.

Bettyna, es gibt jetzt in meinen Augen 2 Möglichkeiten:
die erste wäre, du nimmst weiterhin die 20 mg, stabilisierst dich darauf u versuchst es zu einem späteren Zeitpunkt erneut - dann evtl nur mit einer 0,5 mg Reduktion.

Oder du versuchst es morgen schon, nur 19,5 mg einzunehmen.

Das mußt du dann entscheiden, du sollst aber auch wissen, dass wir hier immer ein offenes Ohr für dich haben, egal, wie du dich entscheidest.

LG von Anna
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna » Mittwoch, 20.02.19, 11:58

....aber wie kann das angehen, Anna??? So schnell hat der Körper reagiert? Bei solch geringer Reduktion???
Ich bin sehr erschrocken.

Also, ich werde mich erstmal wieder "fangen" und dann mit 0,5 mg erneut anfangen.
Also 100 ml und dann 5ml weg tun. So ist es doch , oder?

LG von Bettina
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Ululu
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Ululu » Mittwoch, 20.02.19, 13:08

Hallo Bettyna,

wenn du 20 mg Fluoxetin in 100 ml auflöst und davon 5 ml verwirfst, entspricht das einer Absetzmenge von 5 %.

Bei 20 mg wäre das dann eine Absetzmenge von 1 mg.
:wink:

Wenn du nur 0,5 mg absetzen möchtest, müsstest du 2,5 ml verwerfen.

LG Ute
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Bettyna
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna » Mittwoch, 20.02.19, 18:14

....ach ich komme immer in Tüddel mit den Zahlen....
Sorry
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padma
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von padma » Mittwoch, 20.02.19, 18:15

liebe Bettina, :)

es tut mir sehr leid, dass du so heftig reagierst hast. :hug:

Vermutlich ist dein ZNS bereits so sensibilisiert, dass es auf eine so kleine Reduktion bereits reagiert.

Es könnte auch sein, dass zusätzlich die Angst vor der Reduktion mit eine Rolle gespielt haben könnte. Angst ist ja Stress und Stress kann Absetzsymptome triggern. Aber das kannst nur du sebst einschätzen.

Ich würde bei dem nächsten Versuch als ersten Schritt die Tablette im Wasser lösen aber noch nicht reduzieren. So kannst du mit dem Vorgehen vertrauter werden und man kann ausschliessen, dass es an der Methode liegt.

Und wenn das klappt, dann wirklich mit einer sehr kleinen Reduktion von 0,5 mg anfangen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna » Donnerstag, 21.02.19, 9:49

Liebe Padma, das ist eine gute Idee! Ich glaube, so werde ich das nächste mal beginnen denn, in der Tat, habe ich große Angst vor der Alltagsschwäche.
Wie ich bei dir lese, fallen wirklich miniminimini Dosen ins Gewicht .
...und wieviel Jahre du schon dabei bist....!!
Hut ab, liebe Padma, Hut ab!!

Liebe Grüße, Bettina
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna » Donnerstag, 28.02.19, 9:45

Ihr Lieben,
ich möchte mich vorläufig hier zurückziehen.
Ich habe einfach zu große Sorge, den Anforderungen bzgl meines Mannes nicht gerecht werden zu können wenn ich reduziere.
Zu groß ist die meine Angst vor heftigen Reaktionen...
Ich kann mir aber vorstellen, in einem anderen Lebensabschnitt wieder neu durchzustarten und würde dann gern wieder zu euch kommen.

Vielen lieben Dank für die ganzen Informationen die ich hier bei euch erhalten habe!
Dank auch dem Team, das so kompetent und unermüdlich hier wirkt!!!

Allen immer guten Mut und Durchhaltevermögen,
das wünscht euch
Bettina
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Annanas
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 28.02.19, 9:55

Liebe Bettina :hug: ,
Bettyna hat geschrieben:
Donnerstag, 28.02.19, 9:45
ich möchte mich vorläufig hier zurückziehen.
Ich habe einfach zu große Sorge, den Anforderungen bzgl meines Mannes nicht gerecht werden zu können wenn ich reduziere.
Zu groß ist die meine Angst vor heftigen Reaktionen...
Das ist wirklich verständlich. Wir können ja nicht garantieren, daß es ganz ohne Symptomatik abgeht und du brauchst deine ganze Kraft für den Alltag u deinen Mann.
Bettyna hat geschrieben:
Donnerstag, 28.02.19, 9:45
Ich kann mir aber vorstellen, in einem anderen Lebensabschnitt wieder neu durchzustarten und würde dann gern wieder zu euch kommen.
Du bist jederzeit willkommen!!!
Bettyna hat geschrieben:
Donnerstag, 28.02.19, 9:45
Allen immer guten Mut und Durchhaltevermögen,

Dankeschön, für dich und deinen Mann alles Liebe und erdenklich Gute!

Viele Grüße von Anna
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von padma » Donnerstag, 28.02.19, 11:09

liebe Bettina, :)

deine Situation ist wirklich sehr belastend. Ich verstehe, dass dir das Ausschleichen zurzeit zuviel ist.
Natürlich bist du jederzeit willkommen.

Alles Gute für dich und deinen Mann, :hug:
padma
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1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



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krasiva
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von krasiva » Donnerstag, 28.02.19, 14:11

Liebe Bettina,

deine Geschichte hat mich sehr berührt und erschüttert. Vielen Dank für deine Offenheit!
Ich kann verstehen, dass du dich zurückziehen möchtest.
Bin neu hier, sehr dankbar und bleibe so lange es nötig und die Kraft reichen wird.
Du bist ja immer zurück ganz herzlich willkommen.

Möge dir dein Weg jetzt güte Lösungen und hilfsbereite Menschen bringen.

Vom Herzen alles Liebe und gute für dich,

krasiva
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Risperidon 0,44 mg ab 28.12.2019

Mockingjay
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Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Mockingjay » Samstag, 09.03.19, 10:48

Liebe Bettyna

Darf ich Dich fragen, was Du für eine Diagnose hast? Es würde mich sehr interessieren. Du kannst mir das auch gerne per pn mitteilen.

Liebe Grüsse
Mockingjay
Meine Geschichte: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=11927

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Absetztagebuch:
Fluoxetin ab 2002 10mg (Angststörung), 2004 kaltes Absetzen ohne Probleme. 2000-2007 Drogenkonsum. Ab 2006 Wiederbeginn mit 20mg. Diagnose Borderline. Ab 2008 etliche gescheiterte Absetzversuche.
2016-2018:
Juni 2016 direkt von 20 auf 15mg -> schwere Probleme nach 2-3 Monaten, wieder aufdosiert.
Neuer Versuch ab Januar 2017 mit 1mg Schritten bis auf 10mg ab September 2017. 6 Monate Absetzpause.
Ab 18.04.2018 wieder rauf auf 15mg wegen akuter Suizidgefahr aufgrund neuer Jobsitutation. Anfang Juni während stationärem Aufenhalt auf 20mg und Abbruch des Absetzversuches bis auf weiteres. Seit Mai 2018 nicht mehr berufstätig. Beginn Abklärng Frührente (IV).
2019:
05.02. Reduktion auf 15mg.
Jahrgang 1974.

Bettyna
Beiträge: 40
Registriert: Dienstag, 29.01.19, 20:59

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Bettyna » Montag, 11.03.19, 9:57

Liebe Mockingjay, ja das darfst du :) :wink:

Depression lautete die Diagnose - damals vor 20 Jahren. ( Es kamen etliche Lebensumbruchsituationen auf einmal auf mich zu.)
Als ich die Fluoxetin dann 1 Jahr nahm, ging es mir gut. Ich lernte meinen Mann kennen und versuchte sie abzusetzen, "sackte" dann aber jedesmal wieder stark ab.

Gleich darauf erkrankte mein Mann an einem Hirntumor und so kam es, das ich sie immer weiter schluckte, weil die Lebenssituationen reichlich belastend waren und es ein ständiges Auf und Ab gab und immernoch gibt. Man wusste nie wie der nächste Tag aussah und Folgeerkrankungen von der Hirn OP und Chemo usw. stellten sich ein - Schlaganfall, Windpocken, Stürze mit Brüchen, Herzerkrankungen, Lungenentzündungen usw. usw.....bis hin zum Pflege"fall" und zur völligen Erschöpfung meinerseits.
(Mann lieber Mann lebt ja nun in einer Pflegeeinrichtung.)

Darf ich dich fragen, warum du nachhakst?
Lieber Gruß von Bettina
Seit 1999 Fluoxetin, 1x tägl. 20 mg
etliche gescheiterte Absetzversuche (Weinkrämpfe, zappelig, Suizidgedanken, wie zerbrochen sein,innere Unruhe,unruhige Beine, Ausweglosigkeit.
Absetzversuche waren:
alle 2-3 Monate 5 - 10 mg pro Woche weniger eingenommen. Was natürlich nicht gutging, wie ich mittlerweile weiß.
Ich bin Jahrgang 1959

Susanne1978
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Registriert: Sonntag, 23.12.18, 19:51

Re: Bettyna: Fluoxetin über 20 Jahre

Beitrag von Susanne1978 » Montag, 11.03.19, 11:04

Liebe Bettina, auch ich möchte dir für deine nächste Zeit alles erdenklich Gute wünschen...

Es gibt eine kirchliche Geschichte, ich bekomme sie nicht ganz zusammen, aber ungefähr....

Zwei Spuren im Sand, meine und von Gott. Als ich zurück schaute, war auch manchmal nur eine zusehen. Ich fragte Gott, warum er mich gerade in der schwersten Zeit alleine gehen liess?! Er antwortete: Ich liess dich nicht alleine gehen, in deiner schwersten Zeit habe ich dich getragen....

An diese Geschichte habe ich mich so oft festgehalten und ich glaube daran, das es irgendwo etwas gibt, was uns Kraft gibt...
:wink: -------------------- :wink:
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 = 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
29.10.2019 = abzgl. 8% = 87,50 mg
Einnahme vergessen am 18.12.19!
12.01.2020 = abzgl. 5% = 83,00 mg
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