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Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

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krasiva
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von krasiva » Montag, 29.04.19, 10:25

Liebe Elisabethanna,

zu Wasser lassen nachts wollte ich nur sagen: versuche nach 19. Uhr abends nichts mehr zu trinken und kurz vor 19. Uhr auch nicht so viel. Das hilft mir nicht paar mal nachhts zur Toilete zu müssen. Manchmal nur noch 1 x.

Wünsche dir gute Besserung. Gebe nicht auf.

Herzliche Grüße,

krasiva
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Risperidon 0,54 mg ab 01.09.2019

Chris76
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Chris76 » Montag, 29.04.19, 12:07

Elisabethanna hat geschrieben:
Montag, 29.04.19, 8:26
Hallo Chris76,

natürlich kenne ich die Empfehlungen hier längst und in meiner ganz konkreten Frage von heute morgen ging es absolut nicht um Alpträume!
Und ich werde bestimmt nicht vier Wochen diese Zustände aushalten, in denen ich aktuell nach dem jetzigen Absetzschritt bin.
Insofern war deine Antwort auf meine Frage nicht wirklich hilfreich.
Hallo Elisabethanna,

ich hatte überlesen das du momentan mit schwereren Absetzsymptomen kämpfen musst als nur mit intensiven Träumen. Sorry!
Von Jamie hast du ja die erhoffte Antwort erhalten.
Wünsche dir baldige Genesung und alles Gute.

Gruß Chris
Meine Vorgeschichte
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20.09.19, 7,2mg Mirtazapin, -4%

Mein Thread: viewtopic.php?f=35&t=11664#p145047

Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Montag, 29.04.19, 13:04

ich hatte überlesen das du momentan mit schwereren Absetzsymptomen kämpfen musst als nur mit intensiven Träumen. Sorry!
Von Jamie hast du ja die erhoffte Antwort erhalten.
Wünsche dir baldige Genesung und alles Gute.


Hallo Chris, schon gut, bitte entschuldige, wenn ich heute morgen etwas barsch war, daran sehe ich selbst, wie gereizt mein Nervensystem und wie heftig die Kopfschmerzen sind. Dir ebenfalls alles Gute.
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

Elisabethanna
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Registriert: Mittwoch, 27.02.19, 20:16

Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Montag, 29.04.19, 13:09

krasiva hat geschrieben:
Montag, 29.04.19, 10:25
Liebe Elisabethanna,

zu Wasser lassen nachts wollte ich nur sagen: versuche nach 19. Uhr abends nichts mehr zu trinken und kurz vor 19. Uhr auch nicht so viel. Das hilft mir nicht paar mal nachhts zur Toilete zu müssen. Manchmal nur noch 1 x.

Wünsche dir gute Besserung. Gebe nicht auf.

Herzliche Grüße,

krasiva
Hallo Krasiva,
vielen Dank für deine Nachricht. Es ist lieb, dass du mir geantwortet hast. Das viele Wasserlassen hat mit dem Absetzen zu tun. Aber ich werde deinen Rat beherzigen, jedoch nur insofern, als dass ich versuchen werde, nach 19 Uhr weniger zu trinken. gar nichts trinken geht nicht schon wegen der Medikamente, die ich abends mit ausreichend Wasser nehmen muss, dem per Wasserlösemethode aufgelösten Mirta auch.
Nein, aufgeben will ich nicht, auch wenn es nur im Schneckentempo weiter geht...
Liebe Grüße
Elisabethanna
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

Razia
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Razia » Montag, 29.04.19, 13:19

Hallo Elisabethanna

meiner persönlichen Erfahrung nach, da ich gerade auch Mirtazapin absetze, hätte ich dir empfohlen, nach dem erfolgreichen Wiedereindosieren erst mal länger als nur 6 Wochen zu warten. Eher so 3 Monate. Du hast ja doch ziemliche Schwankungen gehabt und da ist meiner Meinung nach (aus eigener Erfahrung) erst mal eine längere Stabilisierungsphase beser.

Ich hatte z. b. 9 Wochen Kaltentzug, erfolgreich wieder eindosiert, nach 6 Wochen erfolgreich einmal abgesetzt und dann der zweite Absetzversuch ging extrem in die Hose mit schlimmeren Symptomen als im Kaltenzug. Ich hab dann auch erst Mal ein paar Monate Pause gemacht.

Wenn die Symptome jetzt zu schlimm sind, dann dosier etwas auf, wie Jamie schon empfohlen hat, oder mach den Schritt komplett rückgängig. Du solltest dich zügig entscheiden und dann dabei bleiben, sonst wird das Nervensystem noch mehr gereizt.

LG
Ramona
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Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Montag, 29.04.19, 13:20

Jamie hat geschrieben:
Montag, 29.04.19, 8:48
Hallo elisabethhanna, :)

einen Betroffenen, der sich morgens vor 7h einige Minuten Zeit nimmt dir zu antworten, auch wenn es nicht genau auf deine Frage abzielt, sollte man nicht so abkanzeln.

Hallo Jamie, du hast natürlich recht, ich wollte ihn bestimmt nicht abkanzeln und habe mich auch schon entschuldigt. Das zeigt mir, wie heftig mein Nervensystem gerade reagiert, Schlafmangel, Kopfschmerzen usw.

Es besteht hier kein Betreuungsanspruch, und auch kein Anspruch, dass die Antwort immer 100% auf die Frage passt ;), aber vielleicht bist du auch einfach gestresst von deiner aktuellen physischen und psychischen Situation und das von mir soll auch keine Zurechtweisung, sondern nur ein Hinweis sein.

Natürlich nicht!! Du hast vollkommen recht. Ich stelle bestimmt keine Ansprüche. Aber wenn jeder etwas antwortet auf eine Frage, die man gar nicht gestellt hat, entstünde wohl ziemliches Chaos... Ja, SEHR gestresst, sonst hätte ich wie gesagt nicht so reagiert, das ist eigentlich nicht meine Art.
Mir scheint es, dass dieser 10% Schritt tatsächlich nicht gut weggesteckt wurde von dir.
Und dass du enttäuscht bist, kann ich gut verstehen. :hug:

Ich würde teil-aufdosieren, also um die Hälfte dessen, was du weggelassen hast, erhöhen und ich würde auch nicht mehr so lange warten.
chris gab dir als Feedback, dass es sich bei ihm nach 3 Wochen besserte, aber du klingst mir danach, dass das nicht infrage kommt und das sehe ich auch so.
Also dosiere einen Teil auf oder mach den ganzen Schritt rückgängig; durchhalten scheint mir nicht sinnvoll zu sein. Das macht nur Sinn, wenn man die Symptome für sich so einordnet, dass sie zwar doof sind, aber dich nicht zu stark belasten und diesen Eindruck habe ich nicht.

Ich danke dir für deine Hilfestellung, liebe Jamie!! Ich werde es heute Abend so machen, teil-aufdosieren, denn auch mein Immunsystem spinnt nun wieder und ich werde depressiv. Bin sehr mutlos. Sollte ich nur in 5%-Schritten absetzen können, wird das viele, viele Jahre dauern, vom Mirta wegzukommen.
Bis wann sollte denn nach der 5% Aufdosierung eine Besserung der ganzen Symptome eintreten, damit ich weiß, ob ich damit richtig liege? Magst du mir da noch einen Hinweis geben?
Ich danke dir von Herzen! :hug:
Liebe Grüße und noch einen schönen Tag
Elisabethanna
Ausgangssymptome:
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Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

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10.03.2019
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12.03.2019:
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Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
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28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
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Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Montag, 29.04.19, 13:20

Das mit dem zitieren klappt nicht richtig... :frust:
Ausgangssymptome:
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10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
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Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Montag, 29.04.19, 13:30

Razia hat geschrieben:
Montag, 29.04.19, 13:19
Hallo Elisabethanna

meiner persönlichen Erfahrung nach, da ich gerade auch Mirtazapin absetze, hätte ich dir empfohlen, nach dem erfolgreichen Wiedereindosieren erst mal länger als nur 6 Wochen zu warten. Eher so 3 Monate. Du hast ja doch ziemliche Schwankungen gehabt und da ist meiner Meinung nach (aus eigener Erfahrung) erst mal eine längere Stabilisierungsphase beser.

Ich hatte z. b. 9 Wochen Kaltentzug, erfolgreich wieder eindosiert, nach 6 Wochen erfolgreich einmal abgesetzt und dann der zweite Absetzversuch ging extrem in die Hose mit schlimmeren Symptomen als im Kaltenzug. Ich hab dann auch erst Mal ein paar Monate Pause gemacht.

Wenn die Symptome jetzt zu schlimm sind, dann dosier etwas auf, wie Jamie schon empfohlen hat, oder mach den Schritt komplett rückgängig. Du solltest dich zügig entscheiden und dann dabei bleiben, sonst wird das Nervensystem noch mehr gereizt.

Hallo liebe Ramona, ja, heute Abend dosiere ich 5% auf, wie Jamie mir beschrieben hat. Wenn ich drei Monate mit den Absetzschritten warte, bin ich Großmutter, bis ich dieses Mirta abgesetzt habe... :cry: Und schon wieder am heulen...
Ich hoffe, ich werde schnell wieder stabil, wenn ich 5% wiederaufdosiere. Sonst müssen die 10% eben wieder drauf.

Oh Mensch, da hast du auch viel durchgemacht und weißt, was Absetzsymptome sind!! Bei dem Wort "Kaltentzug" packt mich schon das Grausen...Ich danke dir, dass du mir geantwortet hast. Hab einen schönen Tag :hug:
Liebe Grüße
Elisabethanna
Ausgangssymptome:
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Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

Lithium
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Lithium » Montag, 29.04.19, 13:35

Elisabethanna hat geschrieben:
Montag, 29.04.19, 13:20
Das mit dem zitieren klappt nicht richtig... :frust:
Hi Elisbethanna,

du musst ein Zitat mit "[/quote]" beenden. (Natürlich ohne den Anführungszeichen.)

Viele Grüße

Lithium
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Einnahmedauer: 16 Jahre
Ausgangsdosis: 45mg Mirtazapin
Aktuell:
13.05.2019 10,5mg Mirtazapin

Towanda
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Towanda » Montag, 29.04.19, 13:48

Elisabethanna hat geschrieben:
Montag, 29.04.19, 13:30

Hallo liebe Ramona, ja, heute Abend dosiere ich 5% auf, wie Jamie mir beschrieben hat. Wenn ich drei Monate mit den Absetzschritten warte, bin ich Großmutter, bis ich dieses Mirta abgesetzt habe... :cry:
Hallo Elisabethanna,

ja, lange dauert es schon, wenn man es langsam und schonend machen möchte. Aber Du merkst ja, dass es mit der Brechstange auch nicht schneller geht, da man ja oft wieder aufdosieren muss, von den Beschwerden ganz abgesehen, da jede Dosisveränderung das ZNS zusätzlich stresst. Also doch lieber gleichmäßig im Schneckentempo zum Ziel. :schnecke:

Es ist aber nicht gesagt, dass Du bei jedem Schritt länger pausieren musst. Du hattest in den letzten Monaten viele Dosisveränderungen, deswegen ist Dein ZNS jetzt sehr empfindlich. Nach einer größeren Pause kann es durchaus sein, dass Du mit 4-6 Wochen-Intervallen wieder gut klar kommst.

LG Towanda
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31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin
28.08.19 - 2,30 mg Mirtazapin
26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli - im August 2019 beendet
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Elisabethanna
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Montag, 29.04.19, 16:09

ja, lange dauert es schon, wenn man es langsam und schonend machen möchte. Aber Du merkst ja, dass es mit der Brechstange auch nicht schneller geht, da man ja oft wieder aufdosieren muss, von den Beschwerden ganz abgesehen, da jede Dosisveränderung das ZNS zusätzlich stresst. Also doch lieber gleichmäßig im Schneckentempo zum Ziel. :schnecke:

Es ist aber nicht gesagt, dass Du bei jedem Schritt länger pausieren musst. Du hattest in den letzten Monaten viele Dosisveränderungen, deswegen ist Dein ZNS jetzt sehr empfindlich. Nach einer größeren Pause kann es durchaus sein, dass Du mit 4-6 Wochen-Intervallen wieder gut klar kommst.

LG Towanda
[/quote]

Hallo Towanda,
ich danke dir für deine Nachricht. Ja, stimmt, mit der Brechstange bringt nichts... :wacko: Ich habe einfach nicht damit gerechnet, da ca. einen Monat davor der Schritt von 10% weniger absolut keine Probleme bereitet hat. Ich spüre ja, dass du recht hast, so empfindlich war mein ZNS noch nie. :shock: Heute Abend dosiere ich 5% auf. Was denkst du, wann und wie merke ich, ob 5% ausreichend waren oder ich doch den letzten Absetzschritt ganz rückgängig machen sollte?
Vielen herzlichen Dank für die Zeit und Mühe, mir zu antworten, auch allen anderen!! :group:
Liebe Grüße :hug:
Elisabethanna
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

Elisabethanna
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Registriert: Mittwoch, 27.02.19, 20:16

Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Elisabethanna » Montag, 29.04.19, 16:12

Nachtrag: Auch mit "[/quote]" scheint es Glücksache zu sein, dass ich das richtige Zitieren hinbekomme, bitte seht es mir nach... :(
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:

Lithium
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Lithium » Montag, 29.04.19, 16:29

Elisabethanna hat geschrieben:
Montag, 29.04.19, 16:12
Nachtrag: Auch mit scheint es Glücksache zu sein, dass ich das richtige Zitieren hinbekomme, bitte seht es mir nach... :(
Diesmal hast du den Beginn des Zitates nicht drinnen gehabt. Der Beginn eines Zitates wird festgelegt wenn du oben rechts beim zu zitierenden Beitrag auf die Anführungszeichen klickst.

Zum Beispiel sieht der Beginn so aus:
"[kuote=Elisabethanna post_id=301111.... ]"

(Statt "kuote" natürlich "quote". Kann ich zum zeigen jetzt nicht so schreiben)

Diesen Beginn darfst du beim zitieren nicht löschen.

Viele Grüße

Lithium
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Einnahmedauer: 16 Jahre
Ausgangsdosis: 45mg Mirtazapin
Aktuell:
13.05.2019 10,5mg Mirtazapin

Razia
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Re: Elisabethanna: Nach vielen, vielen Jahren Absetzversuch mit Mirtazapin

Beitrag von Razia » Montag, 29.04.19, 17:42

Hallo Elisabethanna

Eine Woche solltest du dem ganzen schon geben.
LG Ramona
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