Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe Fories, liebe Interessierte,

seit 1.8.2019 gibt es Änderungen im Forum. Es ist nur noch teilweise öffentlich zugänglich. Ohne Anmeldung können nur die Rubriken "Informationen", "Neue Teilnehmer" sowie "Erfahrungsberichte" gelesen werden.

Die anderen Rubriken sind nur noch für registrierte Mitglieder einsehbar. Dazu gehört auch der Bereich "Ausschleichen von Psychopharmaka" mit Dokumentation der einzelnen Verläufe (Tagebücher) zum Absetzen von Antidepressiva, Neuroleptika und Benzodiazepinen. Hier findet Ihr alle Neuerungen und Änderungen. Hier steht alles Wichtige für noch nicht registrierte Interessierte.

Wir sind ein Selbsthilfeforum. Wer sich registriert, um einen eigenen Thread zu eröffnen, entscheidet sich auch dafür, sich aktiv mit den bereitgestellten Informationen auseinanderzusetzen. Neue Mitglieder bitten wir daher, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Grundlagentexte durchzulesen und anzueignen. Wer nach der Registrierung nur still mitlesen will, ist auch willkommen.

Ein Dankeschön an alle, die sich bereits aktiv in den Erfahrungsaustausch einbringen. Gegenseitige Unterstützung stärkt jede Selbsthilfegruppe.

Euer ADFD-Team

mondscheinlicht: Fluanxol / Tinnitus

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Antworten
mondscheinlicht
Beiträge: 10
Registriert: Dienstag, 12.03.19, 16:57

mondscheinlicht: Fluanxol / Tinnitus

Beitrag von mondscheinlicht » Dienstag, 12.03.19, 17:09

Hallo liebe Leute,

gerade habe ich diese Plattform und Forum empfohlen bekommen und stelle mich schnell vor.
Ich habe schon zwei Runden durch die Psychiatrie - erst geschlossene, dann offene, dann Tagesklinik jeweils ca. 3 Monate lang im Abstand von ca. 10 Jahren gedreht.

Beim zweiten mal habe ich Fluanxol gekriegt, was mir sehr viel besser bekommen ist wie das Nipolept beim ersten mal. Aber diesmal wurde nicht zügig reduziert und abgesetzt, nach dem ich aus der Mühle raus war und wurde immer wieder von mehreren Ärzten überzeugt das Medikament länger zu nehmen.

Ursprünglich hieß es 2 Jahre, dann 5 Jahre, schließlich waren es ca. 6 Jahre bis ich es abgesetzt hatte mit Begleitung und Anweisung der Ärzte. Aber die letzen Schritte und das totale Absetzen war unprofessionell, wie sich dann später heraus stelle, ich hatte dann ständig Magenprobleme, wo ich bei meinem Hausarzt 10 Magenmedikamente ausprobiert habe und eine Magenspiegelung ohne Befund hatte. Schließlich bin ich selber dahinter gekommen, dass das vom Absetzen des Fluanxols kommt und habe es wieder genommen, binnen einer Stunden waren den praktisch ein Jahr lang anhaltenden Magenprobleme wieder weg - oh Wunder....dann habe ich eben wieder welches genommen.

Gerade als ich es wieder absetzten wollte, kam ein schlimmer Trauerfall in der engsten Verwandtschaft dazu und ich habe gleich freiwillig wieder mehr genommen, und nun zieht sich das Reduzieren auf niedrigem Niveau schon wieder drei Jahre dahin und scheint auf niedrigem Niveau zu stagnieren. Ich habe drei Monate gebraucht, nur um eine viertel Tablette der Minimaldosierung pro Woche !!! weniger nehmen zu können- ständig wird mir schwindelig oder es rattert alles im Kopf oder ähnliches.

Jetzt sind 10 Jahre rum und ein Ende erscheint immer unwahrscheinlicher. Seit einem halben Jahr habe ich häufig ein leichtes Ziehen in den Oberschenkeln und ich vermute dass es damit zusammen hängt, aber bisher weiß es keiner.
Zuletzt geändert von Jamie am Dienstag, 12.03.19, 17:52, insgesamt 2-mal geändert.
mondscheinlicht, nehme seit 10 Jahren Fluanxol , davon seit ca. 7 Jahren nur geringe Dosen

Ululu
Moderatorenteam
Beiträge: 5362
Registriert: Donnerstag, 04.05.17, 17:43

Re: mondscheinlicht: Fluanxol

Beitrag von Ululu » Dienstag, 12.03.19, 18:22

Hallo Mondscheinlicht,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse
Ute
► Text zeigen
7

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 19185
Registriert: Sonntag, 06.01.13, 17:04

Re: mondscheinlicht: Fluanxol

Beitrag von padma » Mittwoch, 13.03.19, 17:57

hallo Mondscheinlicht, :)

auch von mir willkommen.

Wir bräuchten noch ein paar Informationen:
Warum hast du Fluaxol bekommen? Hattest du eine Psychose?
und nun zieht sich das Reduzieren auf niedrigem Niveau schon wieder drei Jahre dahin und scheint auf niedrigem Niveau zu stagnieren.
Wie genau hast du von welcher Doss aus in welchen Schritten reduziert?
Ich habe drei Monate gebraucht, nur um eine viertel Tablette der Minimaldosierung pro Woche !!! weniger nehmen zu können-
Heisst das, du nimmst einmal die Woche eine Viertel Tablette weniger? Das wäre sehr ungünstig! Das Gehirn ist auf eine täglich gleichbleibende Dosis angewiesen.

Bitte gestalte deine Signatur noch ausführlicher. Je genauer wir den Verlauf kennen, umso besser können wir was dazu sagen und Vorschläge für das weitere Vorgehen machen.
ständig wird mir schwindelig oder es rattert alles im Kopf oder ähnliches.
Das sind typische Entzugssymptome.
Jetzt sind 10 Jahre rum und ein Ende erscheint immer unwahrscheinlicher.
Du wirst sicherlich Geduld brauchen. Ich vermute, dass dein bisheriges Vorgehen bei den Reduktionen nicht so optimal war und dass bei einem langsamen Ausschleichen, so wie wir empfehlen, du dein Ziel hoffentlich erreichen kannst.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


mondscheinlicht
Beiträge: 10
Registriert: Dienstag, 12.03.19, 16:57

Erfahrung mit Tinnitus- Medis vom HNO Arzt oder wieder raufdosieren???

Beitrag von mondscheinlicht » Sonntag, 18.08.19, 16:46

Hallo liebe Leute, ja ja, hier haben schon sehr viele gepostet, dass sie Tinnitus gekriegt haben beim Reduzieren und das es wohl den meisten so geht. Mich hat es jetzt auch erwischt. Ich frage mich aber, da habe ich vergeblich zig Post zu durchsucht, ob Leute Erfahrungen haben dann sich vom HNO Arzt, vielleicht macht es auch der Hausarzt, sich spezielle Medikamente gegen Tinnitus zu holen wie z.B. Trental, was die Durchblutung fördert oder Tebonin, wie man immer in der Fernseherwerbung ständig sieht- macht das Sinn, kann es helfen??? Ich habe es erst mal mit wieder geringer höherer Dosierung probiert- als es am ersten Nachmittag relativ laut piepte habe ich gleich nach 20 Minuten Dauerton wieder ein halbe Tablette mehr genommen, am nächsten Tag hatte ich wieder Ruhe, aber ein paar Tage später ging es leiser wieder los. Dann habe ich eine viertel und dann noch eine achtel und dann noch eine achtel Tablette genommen, das hat bisher nichts gebracht und Neurexan auch nicht. Hat jemand Erfahrung damit und kann einen heißen Tipp geben? :?
mondscheinlicht, nehme seit 10 Jahren Fluanxol , davon seit ca. 7 Jahren nur geringe Dosen

FineFinchen
Teamunterstützung
Beiträge: 2106
Registriert: Mittwoch, 08.04.15, 17:34

Re: Erfahrung mit Tinnitus- Medis vom HNO Arzt oder wieder raufdosieren???

Beitrag von FineFinchen » Sonntag, 18.08.19, 16:55

Hallo Mondscheinlicht, :-)

bitte lege Deine Signatur an. Wie das geht, steht im Begrüßungstext.


Viele Grüße
Finchen
➡️ Fragen- und Antwortkatalog. Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!

➡️ Was finde ich wo im Forum?
► Text zeigen

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18560
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: mondscheinlicht: Fluanxol

Beitrag von Jamie » Sonntag, 18.08.19, 21:11

Hallo mondscheinlicht, :)

ich bin selber Tinnitusbetroffene, meine Schwester hat es, ein sehr guter Freund auch.
Ferner kenne ich einige Betroffene hier im Forum mit ihren Schilderungen.

Meine Erfahrung ist, dass nichts davon hilft.
Kein Trental, kein Gingko, kein hast-du-nicht-gehört.
Und das deckt sich auch mit den Schilderungen aus meinem Familien- und Freundeskreis und denen aus dem Forum.

Ich möchte damit nicht in Abrede stellen, dass es nicht auch Menschen gibt, bei denen diese Mittel oder Nahrungsergänzung anschlagen, aber ich halte es für nicht so wahrscheinlich und ehrlich gesagt habe ich ja selbst mal bis zu meiner EM-Berentung in der Apotheke Medikamente verkauft - mir hat auch noch nie wirklich ein Patient ein gutes Feedback gegeben, dass ihm wirklich was gegen Tinnitus geholfen hätte, außer massive Stressreduktion und das Erlernen von Entspannungsmethoden.

Was wohl besser hilft ist manchmal eine akute Hörsturztherapie, aber auch nur, wenn sie zügig begonnen wird, mit zB Cortisoninfusionen (und manchmal geht es auch ganz ohne Therapie), aber der Tinnitus, der dann oft bleibt, bleibt ein Problem für viele.

Bitte denke an die Signatur,
Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Antworten