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Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

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Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina » Freitag, 15.03.19, 16:46

Hallo liebes Forum,

ich wende mich sehr verzweifelt an euch und hoffe so sehr, dass mir jemand irgendwie raten oder helfen kann. Vorab: ich habe NIE täglich oder wöchentlich ein Benzo (Tavor) eingenommen. Ich nutze Tavor seit 4 Jahren als Notfallmedikament und habe 1 mg Tavor so ca. einmal alle 2 bis 3 Wochen genommen. Manchmal lagen zwischen den Einnahmen auch 2 bis 3 Monate.

Nun zu meinem ganz großen Problem: Ich verspüre seit 4 Tagen ein sehr eigenartiges inneres Vibrieren oder Brummen im Körper. Man sieht außen auf der Haut keinerlei Zittern oder so. Es spielt sich alles in mir ab. Ich verspüre dieses Vibrieren (als ob draussen ein LKW vorbeifahren würde) besonders in der Becken- Hüftregion des Rückens. Vor zwei Nächten war es auch im Bauchraum und ist hochgewandert in den Brustkorb. Sehr, sehr eigenartiges Gefühl. Manchmal spüre ich dieses innere "Summen" auch in den Oberschenkeln oder Füßen beim Stehen.

Besonders schlimm ist es nachts, da vibriert es schrecklich in mir. Es tut überhaupt nicht weh. Aber es macht mir Angst und stört so sehr beim Schlafen. Manchmal ist es auch ein paar Stunden weg.

Ich war bereits in den letzten Tagen beim Orthopäden, er hat Rücken geröngt und Tests gemacht, alles prima mit Bandscheibe etc. Ich war auch schon beim Neurologen (hatte Glück mit einem schnellen Termin) und die Neurologin hat jegliche schlimme Krankheit (Multiple Sklerose, Parkinson, etc) ausgeschlossen. Auch Restless Legs ist ausgeschlossen, da ich keinerlei Kribbeln oder Schmerzen in den Beinen habe, ich habe auch keinerlei Bewegungsdrang oder Unruhe.

Orthopäde und Neurologin meinten, es käme alles von der Psyche, von meiner Angststörung.

Habt ihr BITTE eine Idee, woher dieses störende Vibrieren kommen kann??? Von meinem sehr unregelmässigen Benzogebrauch (1mg Tavor alle 2 Wochen) oder von meiner ständigen Angsterkrankung oder kann sowas auch in stressigen Momenten kommen? Mein Haustier ist letzte Woche gestorebn und meine Schwiegermutter hat seit Kurzem Lungenkrebs.

Hatte das jemand schon mal, bei dem das wieder wegegangen ist???? Im internet finde ich nur ansgtmachende Einträge von Menschen, die das seit Jahren täglich haben, wo das Vibrieren nie wieder weg gegangen ist.

Ich würde mich SO sehr über Antworten freuen.

Brina
Seit knapp 5 Jahren 1mg Tavor (Lorazepam) alle 2 bis 3 Wochen. NIE täglich. Manchmal auch nur alle 2 Monate 1mg Tavor. Es gab aber auch Phasen, in denen ich mal 1mg Tavor einmal pro Woche nahm.

Letzte Tavor: 15. März
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von lunetta » Freitag, 15.03.19, 18:28

Hallo und willkommen bei uns!

Ich antworte dir jetzt mal nur ganz kurz, verlinke dir dann später mehr, falls es in der Zwischenzeit nicht schon jemand macht;)

Ich bin mir sicher, dass das nicht mit der unregelmäßgen Tavoreinnahme zu tun hat, sondern, dass dein Körper so auf den derzeitigen Stress bei dir reagiert.

Ich kenne das selbst und habe das grade auch ganz stark, weil auch ich in den letzten 6 Monaten unmenschlich viel Stress, Probleme, Angste usw. hatte und noch habe, weil in meiner Familie zuerst mein Papa sehr schwer erkankte und jetzt vor kurzem meine geliebte Schwiegermama.

Bei mir ist es die höchste Form der inneren Unruhe und Nervosität und Angst, die sich so zeigt.
Ist sehr unangenehm, verschwindet aber sobald ich ein paar gute Stunden habe, mich besser entspanne und beruhige, was mir dzt. auch nicht oft gelingt.

Bitte nicht den Fehler machen, dass du aufgrund des Vibrierens vermehrt zum Tavor greifst, das würde den Teufelskreis nur negativ beeinflussen - kurzfristig wird es besser, aber auf Dauer macht es schwerst abhängig.

Halte durch, versuch dich abzulenken indem zu viel spazierengehst, warmes Bad, Entspannungstee, etc. es wird ganz sicher besser, wenn wir diese Schwere Zeit hinter uns lassen können!

LG
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von wiesengelb » Freitag, 15.03.19, 20:11

Liebe Brina
Ich weiss nicht, wie alt du bist? Aber ich kenne das auch- von den Wechseljahren....
Ich hab das auch immer in der Nacht. Achte mal auf deinen Zyklus, wo du dich befindest.
Ich nehme keinerlei Psychopharmaka, daher kann es bei mir nicht davon kommen. Gut hilft mir Shiatsu und ein homöopathisches Mittel.
Liebe Grüsse
wiesengelb
Mutter eines 2017 erkrankten jungen Erwachsenen.
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina » Freitag, 15.03.19, 21:17

Euch beiden erstmal allerherzlichsten Dank für eure mutmachenden Zeilen!

@lunetta: keine Sorge, ich mache auf keinen Fall den Fehler jetzt kurzfristige Erleichterung mit vermehrtem Tavorkonsum zu suchen! Das verspreche ich MIR und euch :)

@wiesengelb: ich bin 50 und stecke mitten in den Wechseljahren!!!!!!!!!!!!!!! Seit 2 Jahren kämpfe ich unheinmlich mit diversen Wechseljahressymptomen (krass verstärkte, jetzt aber verschwundene Migräne, ich hatte monatelang wahnsinnige Unterleibschmerzen ohne jegliche Regel, unwahrscheinliche Brustschmerzen, unglaubliche Fingergelenksschmerzen, Fußschmerzen, Gewichtszunahme, obwohl ich immer sehr schlank war: das alles ist gottlob verschwunden....)
Verrätst Du mir bitte das homöopathische Mittel? Das wäre sehr freundlich.
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von wiesengelb » Freitag, 15.03.19, 21:50

Liebe Brina
Leider ist es bei der Homöopathie so, dass mein Mittel nicht unbedingt bei dir wirken muss. Es gibt viele "Zittermittel" in der Homöopathie. Es kommt auf alles rundherum an und auch die Potenzierung ist wichtig.
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina » Samstag, 16.03.19, 11:39

Bitte, bitte helft mir!!!

Das war die schlimmste Nacht heute: ab ca. 2 Uhr nachts hat mein gesamter Beckenbereich so irre, irre stark gebebt und vibriert, dass ich es im Bett nicht mehr ausgehalten habe. War das bei euch auch SO schlimm? Ich kann nicht mehr schlafen. Es fängt sofort wieder a das wahnsinnige Vibrieren und Beben, sobald ich mich hinlege.

War es bei euch nur ein leichtes, erträgliches Vibrieren oder kennt jemand hier auch so ein irre dolles Beben im Körper???
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Bruno
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Bruno » Samstag, 16.03.19, 13:15

Hallo Brina
Hast Du schon mal Magnesium oder Passionsblume ausprobiert !
Bekommst Du vielleicht heute noch in der Not Apotheke.
Bitte erstelle noch eine Signatur mit all deinen Medikamenten und der genaue Verlauf vom Tavor.
Eventuell hast Du doch Nebenwirkungen vom Medikament.
Gute Besserung

Bruno
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Jamie
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Jamie » Samstag, 16.03.19, 14:03

Hallo Brina,

willkommen im Forum :)

Dein Magnesiumspiegel gehört mal überprüft beim Arzt.
Vielleicht mal um ein großes Blutbild und Elektrolyte (Mg, Natrium, Kalium) bitten.
Magnesiummangel kann auch zu Muskelvibrationen führen.

Es ist wichtig jetzt nicht in Panik zu verfallen.
Weder stirbt man davon noch wird das den Rest des Lebens so bleiben. :hug:

Benzodiazepine nehmen Einfluss auf den Muskeltonus.
Bei deiner sporadischen Einnahme weiß ich nicht, inwieweit es da einen Zusammenhang geben könnte, aber völlig ausschließen will ich es nicht.

Stress kann Muskelprobleme, auch Vibrationen, verstärken. Vielleicht hast du schon mal gestresste Menschen gesehen, denen die Lider flattern / Lider zucken? Ist echt unangenehm und nervig, aber nicht schmerzhaft. Passt also als Stresssymptom (und oft auch Magnesiummangelsymptom).

Ich verlinke zu unserem Magnesiumthread:
viewtopic.php?f=57&t=11189

Viele Grüße
Jamie
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von lunetta » Samstag, 16.03.19, 14:29

Hallo!

Was du auch versuchen könntest, wenn es so arg vibriert:
eine Wärmeflasche auflegen, und / oder ein kaltes Glas Wasser trinken. Das kalte Wasser trinken, wirkt auf den Vagus-nerv, was es auch beruihigen könnte.

Und du könntest dir ein äth. Lavendelöl und Muskatellersalbeiöl kaufen, und davon jeweils 20 Tropfen auf 50 ml z.B. Mandelöl mischen, und dir damit den Bauch und das Becken einmassieren - ist beruhigend und ausgleichend.

Und zum Magnesium - da könnte dir das Schüsslersalz Nummer 7 helfen, besonders als "heiße 7" wirkt es bei mir sehr schnell und zuverlässig.

LG
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Arianrhod » Samstag, 16.03.19, 16:28

Hallo Brina ,

Röntgen genügt unter Umständen nicht. Bei mir kommt so etwas Ähnliches durch vernarbtes Gewebe an der Wirbelsäule, und solche Weichteilveränderungen sind nur im MRT sichtbar.
Es besteht eine Neuropathie, also eine Veränderung der Reizübertragung.
Ab und zu ist es noch da : Ich behandle mich selbst mit TENS, also Reizstrom - meine idee ist so, Strom und Gegenstrom , das hilft ganz gut.
So Apparate gibt es ab 20 Euro , manchmal auch als Angebot bei den Discountern mit L oder A. aber auch im Internet
Die Elektrodenpads links und rechts der Lendenwirbelsäule anbringen , wenn das Becken betroffen ist.

liebe Grüße Arianrhod
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von li-la » Samstag, 16.03.19, 20:38

Hallo Brina,

Ich hatte das innere vibrieren genauso wie du es beschrieben hast zum Anfang im beckenbereich... bei mir kam es vom kalten Entzug des opipramols.

Mir wurde erklärt das es eine Art nervenflattern ist.

Ich denke auch das es durch die unregelmäßige Einnahme des tavor ist.

Ärztlich hast du ja alles abklären lassen.

Lg. Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 74 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 73Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina » Sonntag, 17.03.19, 0:31

WIE habt ihr schlafen können??? Mein ganzes Bett bebt. Gibt es denn keine Tablette gegen dieses Nervenflattern?
Seit knapp 5 Jahren 1mg Tavor (Lorazepam) alle 2 bis 3 Wochen. NIE täglich. Manchmal auch nur alle 2 Monate 1mg Tavor. Es gab aber auch Phasen, in denen ich mal 1mg Tavor einmal pro Woche nahm.

Letzte Tavor: 15. März
16. März einmalige Diazepameinnahme (Erste Hilfe Neurologie Berlin): 10mg Diazepam
18.-20. März 25mg Amitryptillin, also nur an 3 Abenden eingenommen

Katharina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Katharina » Sonntag, 17.03.19, 1:17

Liebe Brina !

Ich erzähle Dir von meinen 'Unruhen' :hug:

Das flattern habe ich morgens beim erwachen, obwohl ich keine Wegs ausgeschlafen bin, im Brustkorb und Bauch, ein flattern, kleine Flügel, ein vibrieren,
und wenn ich beim Einschlafen eine kleine Panikattacke bekomme, fängst es an zu flattern jedoch immer im Brustraum und Bauch.

Ich stehe dann auf, oder habe kühle feuchte Lappen am Bett.
Lange Jahre ich einen kleinen Ventilator da ich viel viel zu schnell reduziert hatte und manchmal deswegen sofort einen Luftstrom benötigte.

Also ich miuss etwas einen Reiz dagegen setzen sonst habe ich das Gefühl ich flipp' aus.

Glaube mir bitte, i Laufe der Zeit findet man was das ist. Was es aushalten lässt, einen Tee, das kalte Glas Wasser wie oben beschrieben, etwas Traubenzucker,

Etwas Gebäck ohne Weizen ohne Gluten, sicherhaltshalber bei alnnatura Dinkel öä
knabbern, am Bett bereit haben,

Verliere Binz die Zuversicht :hug:

Wem ich eine gewisse Unruhe in der Lendenwirbelsäule Bereich habe, kann ich meinen Körper nicht Stille halten, kein Problem denn ich habe heraus gefunden dass, wenn ich eine kleine Menge einer WärmeSalbe auftrage
beginnt diese zu krippeln, überdeckt dies vorherige was auch immer schlimme Unruhegefühl und ich kann ruhig liegen.


Brina, die erste Zeit ist die schlimmste, bis Du Dich in diesem Zustand kennst.

Ich bin fast cool :whistle: dabei, es nervt natürlich imeerwieder
aber ängstigt nicht mehr weil ich es lange kenne und das ist das a und o: meine Tricks habe ich inzwischen.

Entschuldige all die Schreibfehler ich bin die allerbeste hier im fehlertippen :hug: :group: :fly:
🍀🍀🍀🧤🧤

Es klingt so lala', aber Du wirst gelassener werden.

Vermeide bitte meine Fehler: zu schnelles Absetzen.


Ich habe ein Jahr Pause gemacht bin konstant auf einer Dosierung aller noch vorhandenen medikamenten die ich nach und nach absetzen werde

Ich habe wurde angefangen, gehe aber einen Tropfen zurück, weil ich merke es ist gar zu schnell.

als ich endlich zur Vernunft gekommen bin. :schnecke: 👍🏾💪🏽👩🏼‍🎤

Alles alles Liebe
Katharina

Ich muss meine Signatur aktualisieren. :o

Ich reduziere gerade alle 14 Tage beinen Tropfen Diazepam, in Beratung und Absprache.
Werde ich zu gestört im schlaf, alle drei Wochen einen weniger.

Schreib schreib die ganze Nacht wenn es dir hilft.
Ein feuchtwarmen Wickel auf den Beckenbereich?

Ich habe oft eine unglaubliche Unterleibseiseskälte, aber die verzieht sich dann auch wieder.
Alles etwas verrückt aber

:fly: Es vergeht :group: :sports:
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Jamie
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Jamie » Sonntag, 17.03.19, 10:06

Hallo Brina, :)

ich weiß du bist sehr aufgewühlt und panisch, aber es wäre nett, wenn du unsere Forenregeln beachtest und die umfassen, dass bei uns Beiträge mit einem Hallo o.Ä. begonnen werden und auch mit einem Gruß am Ende.
Wir sind sehr stolz auf unser freundliches, respektvolles Miteinander hier im Forum und dass wir hier nicht den "facebook-Stil" haben ;) - es klingt einfach auch viel netter. Danke für dein Verständnis :).

Ferner hast du in keiner deiner Reaktionen bislang das aufgegriffen, was dir als sehr hilfreichen und freundlichen und auch zahlreichen Input bereits geschrieben wurde.
Für eine gute Kommunikation ist dies aber unerlässlich.

Zu deinem Zustand. Du kannst heute Abend versuchen, ob es besser wird, wenn du eine Tavor nimmst. Dies ist aber keine Dauerlösung.
Hast du überhaupt etwas Schlaf finden können trotz dieses Zustands?

Sag mal, nimmst du noch andere Medikamente außer gelegentlich das Lorazepam?
Nimmst du zB Psychopharmaka und hast kürzlich was an der Dosis geändert?
Nimmst du Nahrungsergänzung (NEM) ein?

Liebe Grüße
Jamie
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Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina » Sonntag, 17.03.19, 16:54

Liebe Jamie, liebe alle anderen,

ich wollte eigentilich allen detailliert danken und antworten, aber dann ging das Flattern und Vibrieren wieder los. Ich wollte genauso freundlich allen antworten, wie ich es in meiner ersten Antwort getan hatte.

Also: ich bin gestern nacht noch mit meinem Freund ins Theodor Wenzel Werk gefahren hier in Berlin, in die Neurologie. Die dienstahbende Ärztin hat sich eine Stunde Zeit genommen, sich alles angehört. Sie war sich am Ende felsenfest sicher, dass das Flattern/Virbieren von unserem vor 10 Tagen begonnen Intervallfasten herrührt. Wir hatten das Fasten dummerweise auch extrem ausgedehnt auf 19 zu 5. Sie meinte, dass die Glukose(?) ja dann aus den Muskeln geholt wird und diese krasse Umstellung dem Körper schon sehr zu schaffen machen kann. Sie fand Fasten sehr gut, aber ich solle jetzt erstmal aufhören, denn zusammen mit plötzlichen Tod meines Haustiers und Schwiegermutter Krebs und meienr generellen Angststörung war das wohl alles etwas zu viel. Ich sollte mir gestern Nacht noch ein Stück Schokolade in den Mund tun und Kohlehydrate, aso ne gekochte Kartoffel. Das hat mir schon mal sehr gut getan.

Sie glaubt auf keinen Fall, dass das an meinem sporadischen Tavorkonsum liegen kann, aber sie sagte: sicher kann man sich natürlich nie sein, die Menschen sind zu unetrschiedlich. Sie hat mir eine einmalige 10mg Dosis Diazepam angeboten, da Diazepam wohl muskelentspannender sei als Tavor und länger wirken würde.

Ich nehme seit Monaten täglich 300mg bis 600 mg Magnesium citrat ein (Verla), Omega 3, Vitamin D (Vigantoletten), B12 extra, Orthomol Immun.

Ich nehme ansonsten KEINERLEI Medikamente ein! Habe noch niemals ein Psychopharmakon eingenommen. Ich nehme im Frühjahr manchmal ein paar Tage lang ein Antiallergikum (Cetirizin), wenn Haselnuss oder Birke blühen und ich mich halbtot niese. Davon hatte ich am Tag vor dem Beginn des Nervenflatterns eine Tablette genommen.


Heute ist es schon viel besser, ich konnte Mittagsschlaf machen, aber ich habe echt Angst vor der Nacht.

Danke viel vielmals an alle eure lieben und guten Tipps!!! Jede Zeile hat mir gestern die Seele gerettet.

Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von lunetta » Sonntag, 17.03.19, 17:07

Hallo!

Hast du gut gemacht, dass du dir Hilfe gesucht hast!
Nette Ärztin, ebenfalls eine Ausnahme;)

Hab auf keinen Fall Angst vor der Nacht!!! Bleib ruhig und gelassen, leg dir Schoki neben das Bett und warte erstmal ab wie die Nacht wird!

Alles Liebe und Gute! LG
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina » Sonntag, 17.03.19, 17:49

P.S. Ich hatte ganz vergessen Li-la022 zu fragen: ist das Vibrieren denn bei Dir wieder verschwunden??
Du schriebst ja, dass Du es auch mal hattest. Und wenn es verschwunden ist: nach wielanger Zeit, bitte?
Seit knapp 5 Jahren 1mg Tavor (Lorazepam) alle 2 bis 3 Wochen. NIE täglich. Manchmal auch nur alle 2 Monate 1mg Tavor. Es gab aber auch Phasen, in denen ich mal 1mg Tavor einmal pro Woche nahm.

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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von li-la » Sonntag, 17.03.19, 18:36

Brina hat geschrieben:
Sonntag, 17.03.19, 17:49
P.S. Ich hatte ganz vergessen Li-la022 zu fragen: ist das Vibrieren denn bei Dir wieder verschwunden??
Du schriebst ja, dass Du es auch mal hattest. Und wenn es verschwunden ist: nach wielanger Zeit, bitte?
Hallo.

Ich hatte es 5-6 Monate am anfang ständig... dann immer mal und jetzt noch ab und an nach den aufwachen. Ich habe nichts dagegen gemacht... habe den Entzug aufgesessen... allerdings habe ich mich versucht zu entspannen. Progressive muskelentspannungen... traumreisen ect.

LG lila
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März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
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ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

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folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

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Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
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Blutbild ohne Befund
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Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 74 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 73Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina » Montag, 18.03.19, 23:26

Hallo und Guten Abend,

ich hatte heute nochmal einen Neurologentermin. Und wieder kannte ein Arzt dieses "innere Rumpeln" nicht!!! Es ist ein guter, zuhörender Psychater und Neurologe hier in Berlin. Und trotzdem kannte er das innere Vibrieren nicht!!!!! Wie kann das sein?
Auch neulich nachts die sehr, sehr nette Neurologin im rennomierten Theodor Wenzel Werk (PsychatrIe und Neurologie) hier in Berlin saß mit großen Augen vor mir und sagte, dass sie solch ein Beben/Vibrieren in der Beckengegend noch NIE gehört hatte, obwohl sie ihre Arbeit schon lange machen würde.
Es macht mir echt Angst, dass keine der guten Neurologen solche Beschwerden kennt! Auch das Wort "brain zap" sagte beiden nichts.


Wieso habe ich etwas, was scheinbar keiner kennt, obwohl das Internet voll von Berichten über innere Vibrationen ist?

Habt ihr bitte eine beruhigende Antwort?

Viele sher herzliche Grüße an euch,
Brina
Seit knapp 5 Jahren 1mg Tavor (Lorazepam) alle 2 bis 3 Wochen. NIE täglich. Manchmal auch nur alle 2 Monate 1mg Tavor. Es gab aber auch Phasen, in denen ich mal 1mg Tavor einmal pro Woche nahm.

Letzte Tavor: 15. März
16. März einmalige Diazepameinnahme (Erste Hilfe Neurologie Berlin): 10mg Diazepam
18.-20. März 25mg Amitryptillin, also nur an 3 Abenden eingenommen

lakeSonne1
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von lakeSonne1 » Dienstag, 19.03.19, 9:11

hallo :) ,
auch neulich nachts die sehr, sehr nette Neurologin im rennomierten Theodor Wenzel Werk (PsychatrIe und Neurologie) hier in Berlin saß mit großen Augen vor mir und sagte, dass sie solch ein Beben/Vibrieren in der Beckengegend noch NIE gehört hatte, obwohl sie ihre Arbeit schon lange machen würde.
Es macht mir echt Angst, dass keine der guten Neurologen solche Beschwerden kennt!
Ärzte denken of nur in "Kranheiten"-Schubladen, na und da passt das halt nirgens rein, also 'kennen' sie es nicht. Es läuft eher unter Befindlichkeitsstörung oder so...ich hab das auch von Zeit zu Zeit an diversen Stellen des Körpers , vorallem in stressigen Zeiten, geschadet hat es noch nie und es ging immer wieder von alleine weg. Was mir immer hilft:
- Viel Bewegung, um die erhöhte Grundanspannung zu reduzieren. Ich geh dann schon locker 5-10km am Tag spazieren. Tut verdammt gut!
- Magnesium (ich nehm Magnesium Diasporal (teuer, aber gut. Und ja: das ist Werbung :P ) aus der Apotheke 100mg 4x täglich als Lutschbonbon), um die Nerven ein wenig zu beruhigen.
- Kein Kaffee, Zigaretten: das putscht und reizt die Nerven

Gruß :hug: ,
lake
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
► Text zeigen
11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
1.8.: zurück auf 10mg. 2019 keine weiter Reduktion

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