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Grüße vom Team

Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

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reddie
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von reddie »

Liebe Brina,

guck mal, hier hat jemand ein ähnliches Vibrieren:
https://www.psychotherapiepraxis.at/pt- ... 14&t=42090

Alles Gute
reddie
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Seit Mitte 2019 150mg Pregabalin, 3mal täglich
Cashi
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Cashi »

Hallo und willkommen. Ich kenn das sigh. Wobei mein Körper nachts wirklich zittert. Meine Arme auch. Bei mir fühlt es sich oft im brustkorb an im Nacken und Arme. Als ob alles vibriert. Auch ich habe große Angst vor MS und Parkinson. Aber mein Arzt sagt dass ich das nicht habe. Auch das Langzeit ekg war ohne Befund. Es hat sich so angefühlt als kommt das vibrieren manchmal vom Herz. Ich weiß manchmal auch nicht weiter denke an die schlimmsten Krankheiten. Und hab oft große Angst und bin verzweifelt. Ich will nicht mehr zum Arzt und hab Angst zu schlafen. Bei mir tritt es oft während dem wach werden auf. Wenn ich ganz wach bin ist es weg. Und wie gesagt manchmal zitter ich im Schlaf wirklich.
Liebe Grüße Cashi
1996 erstmals Panikattacken 75 mg Venlafaxin
Wie lange kann ich nicht mehr genau sagen
2000 wegen Panik und generalisierter Angststörung 75 mg Trevilor angefangen ohne einzuschleichen. Nebenwirkungen über 3 Wochen. Dann stabil.
2001 innerhalb 2 Wochen abgesetzt. Erst keine Probleme. Dann Zwangsgedanken Angstzustände Selbstmordgedanken. Gesundheitsängste
2002 wieder aufdosiert auf 75 mg. Viele Nebenwirkungen. Mit 60 mg besser. Gedanken und Angst weg.
2010 langsam Kügelchen reduzieren aber wohl zu schnell
August 2010 ganz weg von Trevilor
März 2011 Panikattacken. fahrt ins Krankenhaus. Ausschläge. Angst und Zwangsgedanken. Herzrasen. Angst vor psychose.Flimmern vor Augen. Gefühl wie auf Watte. Kopfschmerzen. ANGST.
Juli 2011 mit Trevilor angefangen. Beschwerden weg.
Ende 2013 auf 37.5
Zwangsgedanken. Angst vor Psychose. Flimmern vor Augen. Wirre seltsame Gedanken die Angst machen.
Seit März 2015 wieder auf 75 mg. Besserung aller Beschwerden. Magen Darm Probleme. Gähnen. Herzklopfen. Herzangst. Aber stabil
1. Oktober 5 % reduziert d.h. 71,4 mg Venla
seit 09.10.15 verstopfte Nase, Erkaltung, Schwindel ab und zu, rempel ständig gegen Türrahmen, Fressattacken ist aber auszuhalten
25.11.15...wieder 5 % d.h. 67,8 mg Venla
30.11. Erkältung
20.01. Wieder 5 % weniger. D.h. 64.5 mg venla
23.01.16 wie der Erkältung, Husten und keine Stimme mehr, gibts das wirklich?
16.03.16. 61.5 mg Venla. Fühle mich oft erschöpft. Muskulatur erschöpft. Manchmal Herzklopfen
Zusätzlich mehme ich seit einem Jahr Vitamin D 20.000 I.E. Woche. Aktueller Blutwert bei 46. Zusätzlich seit 4 Wo Vitamin B von Dr. Loges. Blutwert im oberen Bereich. Zusätzlich noch Spirulina 20 Stück am Tag seit 3 Wochen
12.05.16. 5 %weniger..d.h. 58.5 mg Venla. unverändert wie oben
25.06.16. 5% weniger. D.h. 55,8 mg Venla. unverändert
..dazu kommt dieser Schwindel und taumelig.wackliger Gang. Gefühl nicht geradeaus laufen zu können. Angst
Seit 21.08.16 auf 53.4 mg Venla.Schwindel, taumelig, Magen-Darm-Probleme.
04.09.16 Panikattacke
seit 05.09.16 Zwangsgedanken, Angst verrückt zu werden, Angst Psychose zu haben, wirre Gedanken, Anst Schizophren zu sein.
09.09.16 Aufdosiert 5 Kügelchen
Auf Anraten Frorum Vitamin B weg gelassen seit 11.09.16,
22.11.2016. 51,3 mg
01.12.16 einmal wöchentlich 20.000 I.E Vitamin D, täglich Vitamin B-Loges, Zink
10.12.16 wieder Erkältung
13.12.16 auf 48,6 mg
15.01.17 auf 46,17 mg
12.02.17 auf 43,50 mg
13.03.17 auf 41,40 mg
11.04.17 auf 39 mg Trevilor
01.05.17 auf 37,5 mg Trevilor. Halbzeit
28.08.17 auf 33.75 mg
25.09.17 auf 31.25 mg
10.10.17 Angstzustände Zwangsgedanken derealisation Angst vor Schizophrenie und Psychose
19.10.17 aufdosiert auf 32.5 mg
17.01.18 aufdosiert auf 33.4 mg
07.03.18 reduziert auf 32.8 mg
07.04.18 auf 30 mg
20.05.18 auf 29 mg
03.06.18 auf 28.12 mg
10.06.18 auf 27.5 mg
16.07.18 auf 26.87 mg
05.08.18 auf 26.56 mg
19.08.18 auf 26.25 mg
16.09.18 auf 25.62 mg
01.10.18 auf 25 mg
21.10.18 auf 24.37 mg
23.11.18 auf 23.12 mg
10.12.18 auf 22 mg
13.01.19 auf 21 mg
20. 01.19 auf 20 mg
Seither setze ich wöchentl. Bzw alle 2 Wochen je nach befinden ab
13.10.19 auf 9 mg
26.11.19 auf 5 mg
Die mg Angaben beziehen sich auf die Wirkstoffmenge. Nicht auf das Gesamtgewicht der Kügelchen
Seit 15.03.20 kein Medikament mehr
Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina »

Hallo ihr alle, und liebe Jamie,

Jamie: das mit dem Blutbild ist eine gute Idee, das werde ich machen lassen. Ich habe nur vor 2 Monaten bereits ein großes Blutbild machen lassen, und es war alles inkl. Schilddrüse in bester Ordnung außer erhöhtem Cholesterin.

Meine Nahrungsergänzungsmittel, die ich seit Jahren in mich stopfe, habe ich jetzt mal alle weggelassen.

Ich war ja nochmal bei einem Neurologen hier, nicht nur bei der netten Neurologin neulich nachts, der hat betont, dass es keine Krankheit ist. Es gibt keine Krankheit, die so beginnt oder bzw nur dieses eine Symptom hat. Das glaube ich ihm auch. Er hat sich lange Zeit genommen, mich dazwischen gschoben und tippt auch auf Stress oder Angst als Auslöser. Er hat mir jetzt Amitryptillin verschrieben: täglich abends 25mg. Ich soll es 1-2 Monate nehmen. Ich hatte das schon mal vor 15 Jahren bekommen für 2 Monate, da kam ich über Liebeskummer nicht hinweg. Ich habe es jetzt schon 2 Mal genommen und bin sehr müde geworden und konnte gut schlafen. Er sagte, dass er hofft, dass es meine Angststörung dämpft und alles irgendwie beruhigt, und sich somit wohltuend auf meine spinnenden Nerven/Muskeln auswirkt.

Was sagt ihr zu Amitryptillin??? Hat Amitryptillin schreckliche Nebenwirkungen etc??

Zu Deinen anderen Fragen, Jamie: es gab heute zum ersten Mal Monmente, wo nichts vibriert hat!!! Vorher war es ständig, ich habe es sogar beim Stehen an dem einen ganz entsetzlichen Tag, wo ich nicht mehr weiterleben wollte, in den Pobacken gespürt. Heute Nacht war es zeitweise weg oder fast nicht mehr da.

Viele Grüße,
Brina
Seit knapp 5 Jahren 1mg Tavor (Lorazepam) alle 2 bis 3 Wochen. NIE täglich. Manchmal auch nur alle 2 Monate 1mg Tavor. Es gab aber auch Phasen, in denen ich mal 1mg Tavor einmal pro Woche nahm.

Letzte Tavor: 15. März
16. März einmalige Diazepameinnahme (Erste Hilfe Neurologie Berlin): 10mg Diazepam
18.-20. März 25mg Amitryptillin, also nur an 3 Abenden eingenommen
lakeSonne1
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von lakeSonne1 »

hallo,

meine persönliche Erfahrung mit Ami.... ist positiv. ich hatte es vor 16 Jahren auch gegen Angst/PA bekommen. Nebenwirkungen hatte ich keine. Es hat mich beruhigt und ich konnte ganz gut schlafen , soweit ich mich erinnere. Absetzen war kein Problem.
Deshalb hat es mich ja so überrascht, dass ich jetzt von Citalopram (SSRI) so schwer loskomme und irre Symptome habe. Ein SSRI würde ich deshalb nie wieder nehmen. Das Ami... in einer Notsituation schon eher.
Sind aber wirklich nur persönliche Erfahrungen.

Gruß,
lake
Zuletzt geändert von lakeSonne1 am 20.03.2019 20:19, insgesamt 1-mal geändert.
Diagnose:Angst,PA Sommer 2010
Medi: Citalopram 20 mg, Eindosiert über 4 Wochen , war ok. sonstige Medis: Pantoprazol 20mg abends
2012: Erster misslungener Absetzversuch
2016: ab 20.3.16: 20 auf 15mg
ABDOSIER-PAUSE auf 15mg: 3.9.2016 - 2.3.2017
2017: 15mg auf 10,3mg
2018: 10,0mg auf 7,7mg
► Text zeigen
11.1.19: 7,5mg: massives Herzstolpern, Angst, Schlafstörungen, Brustraumbeschwerden
29.1.19: Herzstolpern weg. immer noch Brustraumbeschwerden, Atemnot, Kurzatmig, hohe Grundanspannung (8/10), Panikattacken. Neu: Schultern/Arme Nervenschmerzen beidseitig , Bodyzaps Körpermitte,
31.1.19: fast alle Symtome weg, niedrige Grundanspannung (3/10)
3.2.-20.2 : Übelkeit, Panik, Brustraumbeschwerden, Atemnot, Hypersensibilität(Haut, Geruchssinn, Schmerzempfinden), Schulterverspannungen, Zaps, Nervenschmerzen, Magen/Darm, Migräne, Schlapp
18.2.-19.2.: Zusätzlich teilweise Depri.
21.2. -: Es wird insgesamt besser; PAs und Nervenschmerzen noch da, Depri weg.
22.2-25.2: PAs mit Atemnot, Brustschmerzen
25.2. - 10.3: es stabilisiert sich langsam: körperliche Symtome gehen zurück, dafür vermehrt PAs
10.3.- 25.3: Massive PAs, teilweise über Stunden
1.4.: seit 4 Tagen keine Symptome mehr. ich fühle mich gut.
14.4.: es wird immer besser; fühle mich gut. Ab und zu kleine Einbrüche, nicht der Rede wert
1.8.: zurück auf 10mg. 2019 keine weiter Reduktion
20.12.2020: zurück auf 15mg wg starken Ängsten/Panik. Stimmungsschwankungen
Towanda
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Towanda »

Hallo Brina,

nachdem Du gleichzeitig die NEMs weggelassen und das Amitryptillin eingenommen hast (gleich in voller Dosis?), hast Du nun das Problem, daß Du nicht sagen kannst, was von was kommt und was was bewirkt. Du hast einfach Deine Symptome gedeckelt, ohne der Ursache auf die Spur zu kommen.

Amitryptillin ist ein trizyklisches AD und hat genauso mehr oder wenig Nebenwirkungen wie alle anderen ADs. Es gehört eingeschlichen und auch wieder langsam ausgeschlichen, wenn Du es länger wie 4 Wochen nimmst. Es kann zu Absetzsymtomen führen.

LG Towanda
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02.01.21 - 0,000 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina »

Hallo nochmal,
dann nehme ich das Amitryptillin einfach nicht mehr ein ab heute. Ich habe ja nur an den letzten 2 Abenden 25 mg eingenommen.
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina »

Bevor ich ins Bett gehe, kann mir bitte jemand von euch sagen, ob das richtig und ok ist, wenn ich heute abend das Amitryptillin einfach nicht mehr nehme? Ich habe es ja nur 2 Tage lang genommen. Dann kann ich etwas beruhigter ins Bett gehen, wenn jemand von euch mit Erfahrung das absegnet
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lunetta

Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Nach 2x Einnahme mußt du keine Absetzsymptome befürchten.

Es ist nur so, dass dein gereiztes ZNS durch die Benzo-Einnahme diese Symptome veursacht hat, und deshalb sollte man in der Absetzzeit eigentlich gar keine Medis dazunehmen, weil eigentlich alles nur noch mehr triggert.

Aber bei 2x Einnahme solltest du nichts zu befürchten haben.

Geh ganz ruhig zu Bett und schlaf gut!

GLG
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina »

Vielen, lieben Dank Lunetta! Das hat mir jetzt sehr geholfen :)
Nur ein kurze abschließende Frage: welche Absetzzeit meinst Du denn?! Ich habe ja 1mg Tavor nur einmal alle 2 bis 3 Wochen genommen!
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lunetta

Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Trotzdem braucht dein Körper und das Gehirn jetzt eine gewisse Zeit um das komplett aus dem System raus zu haben.

Ich denke 1-2 Monate mußt du schon rechnen.

Das Problem ist, dass man in solchen Zeiten gerne auf ein anderes Medikament zurückgreift um Symptome abzulindern, aber der Körper will das Medikament das er bereits kennt und mit keinem anderen Medikament werden die Symptome die vom ursprünglichen Medikament ausgelöst wurden, abgefangen.

GLG
Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina »

lunetta hat geschrieben: 15.03.2019 18:28 Ich bin mir sicher, dass das nicht mit der unregelmäßgen Tavoreinnahme zu tun hat, sondern, dass dein Körper so auf den derzeitigen Stress bei dir reagiert.

Ich kenne das selbst und habe das grade auch ganz stark, weil auch ich in den letzten 6 Monaten unmenschlich viel Stress, Probleme, Angste usw. hatte

Liebe Lunetta, ich will nicht nerven, aber ich muss leider NOCHMAL nachhaken: ich verstehe sehr gut, was Du meinst, wenn Du schreibst, dass man Tavor-Entzugssymptome nicht mit anderem Pharma-Scheiß deckeln sollte. Da bin ich gänzlich bei Dir. Aber Du warst ja einer der ersten, die mir geantwortet hatte und Du schriebst ganz klar das Obige, sprich Du hast noch vor 3 Tagen ausgeschlossen, dass mein Vibrieren etwas mit der sehr unregelmässigen Tavor-Einnahme zu tun hat. In dem Post von gestern betonst Du aber, dass Du Dir recht sicher bist, dass es doch etwas damit zu tun hat.


Hast Du jetzt einfach Deine Meinung geändert?

Viele Grüße von Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Jamie »

Hallo Brina, :)

man kann so etwas m.M.n. nicht kategorisch ausschließen, aber ich bin nicht lunetta :).
Sie wird dir noch antworten.

Mich interessiert, du hast geschrieben, es war stressig in deinem Leben. Was tust du gegen das Zuviel an Stress und ggf. Überlastung? Ein überrreiztes ZNS kann solche Vibrationen auslösen.
Ist der Stressor mittlerweile weniger geworden oder behoben?
Viele wollen das nicht lesen mit dem Stress, aber es ist eine Seuche, die uns krank macht; deswegen hake ich mal nach.

Mir ist jetzt noch nicht klar, ob dir das Amitriptylin geholfen hat oder das Weglassen der NEM oder möglicherweise die Kombi aus beidem und vielleicht wäre es auch so oder so verschwunden (?)
Man sollte das mal beobachten. Es hört sich momentan ja so an, als ob es kommt und geht.

Wünsche dir möglichst viele "vibrationsfreie" Stunden und dass es sich endlich verkrümelt. :roll:

PS. Wo bekommt man eigentlich so viele Neurologentermine (mit viel Zeit) innerhalb weniger Tage? Privat versichert? Hier bei mir wartet man Monate auf einen Termin und es gibt auch kaum Akutermine und abgefertigt in 5-10min wird man sowieso. Ich frage eher allgemein; du musst nicht schreiben, wo du wohnst. :roll: War nur verwundert.

Jamie mit Grüßen
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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lunetta

Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Nein, meine Meinung habe ich nicht geändert;)

Es ist sicher kein direktes Absetzsymptom, da du Tavor ja nur unregelmäßig und nicht in sehr hoher Dosis genommen hast, also nicht abgesetzt, und danach fangen Symptome an, wie zittern, Übelkeit etc. z.B.
Deshalb meinte ich kein Absetzsymptom wegen regelmäßger Einnahme und danach weglassen.

Aber auch bei unregelmäßger Einnahme reizen Psychopharmaka das ZNS von empfindlichen Menschen.
Und wenn dann noch andere Stressoren dazukommen, wird das ZNS nochmal um ein Vielfaches gereizt, und kann deshalb Symptome zeigen, wie z.B. dein Vibrieren, dass das Medikament Wirkung auf das Gehirn genommen hat, und beim Weglassen, eventuell zu solchen Symptomen führt.

Ich weiß, dass ich dich verwirre, aber es ist so;)
Du hast wahrscheinlich keine richtigen Absetzsymptome, wie wir sie haben, die schon viele Jahre PP nehmen, aber dein ZNS scheint trotzdem gereizt zu sein, und empfindlich zu reagieren.

Was ich aber vor allem sagen möchte - egal was du nun einnehmen würdest - es würde dir wahrscheinlich nur das Symptom zudecken, aber das Porblem nicht wirklich lösen.
Da wirst du wahrscheinlich erstmal die Stressfaktoren reduzieren müssen, und den Umgang mit Stress und Angst zu beherrschen lernen.
Das ist das Schwierigste überhaupt und damit tun wir uns hier alle sehr schwer.

Hoffe, ich konnte den Knoten etwas lösen.

LG
Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina »

Liebe Jamie,

danke vielmals für Deine ausführlichen Zeilen.

Zu meinen Neurologenterminen: ich weiß nicht, warum ich solches Glück hatte? Ich bin nicht privat versichert. Ich hatte in Köln sowie in Berlin nachts einmal uns tagsüber einmal wohl einfach Glück dreimal.

Zu Deiner Frage nach meinem Stress derzeit: also ich kann nicht so recht behaupten, dass sich mein Stress bzw meine Sorgen oder Belastungen vermindert haben.

-Ich habe seit 10 Jahren eine Pendel-Fernbeziehung zwischen Berlin (mein Zuhause, hier geboren) und Köln (das Zuhaise meines Freundes). Er hat eine diagnostizierte Bindungsstörung (er hat deswegen für uns eine längere Therapie gemacht) und für ihn ist diese Fernbeziehung genau richtig, da es immer wieder Zeiten gibt, in denen ich weit weg sprich in Berlin bin. So hat er immer wieder die nötige Distanz, die er braucht, um eine Beziehung führen zu können. Er will weder heiraten(war auch noch nie verheiratet, er ist 51), er wollte nie KInder, will sich auch nicht verloben, nicht unbedint zusammenziehen,findet immer wieder Gründe, warum das Zusammenziehen in eine Stadt irgenwie nicht geht, etc Ich habe das Gefühl, als ob ich am ausgetreckten Arm verhungern gelassen werde, obwohl es viel schöne Zeit gibt. Der Hauptprobelmpunkt ist aber: er mag keinen Sex. Dieses Problem hatte er auch mit der Freundin vor mir (eine wunderschöne, grazile, blonde engelsgleiche Malerin). Dieses problem gab es bei uns schon IMMER!!! Wir hatten anfangs noch Sex, der aber eigentlich (wenn ichs mir recht überlege) nach wenigen Wochen schon abgeblockt wurde seinerseits - sehr eigenartig. Ich leide unter dieser Tatsache so immens, das könnt ihr euch gar nicht vorstellen.
Er ist absolut treu, er schaut keine Pornos, er ist nicht bi, nicht schwul, hat keinen komsichen Fetish, nichts. Ich bin komplett ratlos und hilflos. Er liebt mich scheinbar sehr. Sagt mir täglich wie sehr er mich liebt, streichelt mich ständig: wirklich immerzu auf Schritt und Tritt. Kann gar nicht die Hände von mir lassen, aber fasst nie meine Brüste an, nicht mal so streichelnderweise. Er ruft täglich merhmals an, wenn wir nicht zusammen in einer Stadt sind, liebt meinen schrägen Humor.... haben viele gleiche Inetressen (Theater, Kino, Ausstellungen, Naturgarten,etc) Leider teile ich seine Hobbys nicht so: Motorradfahren, laute Konzerte, Slum-Reisen nach Indien (ich mags lieber etwas gemütlicher).
Wir waren schon mal ein Jahr getrennt: aber da hat er mir andauernd Liebesbrife handgeschrieben nach Berlin geschickt. Und wollte dann zu mir zurück und hatte (laut seiner Freunde) auch keine andere Frau in der Zwischenzeit. Als wir wieder zusammenkamen hatte er ca. 4 Wochen lang große Lust mit mir zu schlafen, was dann urplötzlich abriss. Von einem Tag auf den anderen. Das belastet mich extrem!!!!!!!!!!!!
Ich, die ich mich immer sehr hübsch und erotisch fand, und auch von d en anderen so emfpunden wurde, fühle mich seit ich mit ihm zusammen bin hässlich, als Neutrum. Er macht auch keinerlei Komplimente. Ich stehe vor einem Rätsel: mit ihm reden darüber kann ich schlecht, er schweigt dann, stammelt nur "Ich weiss auch nicht, warum das so bei mir ist, sex interessiert mich einfach nicht, ich finde sex ist ein befremdlicher, komischer vorgang, eigenartig, dass man da körperteile ineinander steckt"
Das ist meine private Situation, das Pendeln sieht übrigens folgendermaßen aus: ich habe ein redaktionsbüro in Berlin und in Köln und kann jederzeit von welchem Standort auch immer arbeiten, sodass wir immer mehrere Wochen am Stück bei dem einen oder anderen sein können. Er kann mehrere Wochen in Berlin sein, da er sich das als Schauspieler ganz gut so legen kann. Ich muss aber auch hier betonen, dass ihm eigentlich 10 Tage in Berlin reichen, danach wird er leicht unruhig und muss "weg". So ist das leider auch auf Reisen: er hält es nicht viele Tage an ein und dem selben Ort aus, er wirkt immer getrieben und unruhig, es zieht ihn immer weiter. ZUhause im Alltag hingegen verfällt er oft in eine absolute Lethargie, Antriebslosigkeit.

Fazit: ich komme mit diesem Pendeln nicht klar, ich bin 50, und möchte ein einziges Zuhause mit einem Mann, der jeden Abend nach hause kommt, diese endlose Pendeln zerstört mich. Mein Freund weiß das, ist aber ratlos, wie wir das auf die Schnelle ändern können. Die Wohnung, die er gekauft hat vor ein paar Jahren hat nur 65 qm, ist wunderschön, aber definitiv zu klein für zwei. Und hier in Berlin habe ich eine sehr große Altbauwohnung, wunderschön und hell, aber er kann nicht aus Köln weg solange er arbeitet, da seine Auftritte alle im Rheinland stattfinden. Das ist keine Ausrede seinerseits, das ist wirklich so.

-zweiter Stressor: mein geliebtes Haustier, ein freilaufendes Häschen ist urplötzlich vor 10 Tagen verstorben, leider als ich gerade in Köln war. Ich hab extremste Schuldgefühle, dass ich nicht bei ihm war. Ich war nach Köln gefahren trotz der Krebserkrkankung des Häschens, weil ich meinem Freund beistehen wollte nach der Diagnose des Lungenkrebses bei seiner Mutter jetzt im Februar. Ich stand in tägl tele KOntakt mit der Hasenklinik, die Ärztin betonte, dass ich noch nicht zurück kommen müsse, da es dem Häschen imemr besser gehen würde und es sowieso noch ein paar Tage dort in der Klinik bleiben müsse. Dann lag es urplötzlich tot in seinem Ställchen in der KLinik. Es sei wohl extrem friedlich einfach eingeschlafen, sei an Herzversagen sehr friedlich verstorben, ich mache mir trotzdem so extreme Vorwürfe, ich hab es so sehr geliebt. Ich konnte mich nicht mal verabschieden. Ich komme damit nicht klar.

-dritter Stressor: meine Schwiegermutter hat im Februar die Diagnose Lungenkrebs im Endstadium erhalten. Um meinem >Freund und ihr beizustehen war ich trotz meines kranken Häschens nach langem Besprechen und Abwägen mit der Tierärztin nach Köln gefahren. Die Zeit dort in Köln war der pure Horror, habe die Schwiegermutter 2mal zur chemo begleitet, das war soooo belastend und furchtbar. Außerdem ruft sie imemrzu bei meinem Freund an weil sie durch die chemo anfaänge einer demenz entwickelt hat. Sie wäscht sich kaum noch, ekelt mich an, nervt mich. Habe sie nie gemocht, sie wa rimmer geizig, böse, ausländerfeindlich, ätzend. Jetzt ist sie sooo präsent. Mein Freund hatte immer ein extrem schlechtes Verhältnis zu ihr, hat sie nur einmal alle halbe jahr gesehen, nur alle 3 Wochen oder seltener mit ihr widerwilligst telefoniert. Er hat sie gehasst, sie war ihm peinlich, zuwider, jetzt ist er komplett umgeschwenkt, telefoniert immerzu mit ihr, ist super geduldig, fährt sie zu jeder chemo, denkt nur über sie nach. Vom Kopf her verstehe ich seine Angst und Fürsorge, aber emotional komme ich mit dieser Mutter-Präsenz nicht klar, will es irgendwie auch gar nicht,w eil ich sie so eklig und schmutzig finde. Bäh. Ich finde sie nicht liebenswert, zwinge mich zu Mitgefühl und Fürsorge. Habe regelmäössig für sie gekocht, damit sie von ihren 48 Krebs-Kilo wegkommt. Aber komme mit dieser neuen großen Präsenz von ihr in unserem Alltag nicht klar. Es kommt mir fast so vor, als hätte mein Freund eine Verlobte.....ich hab echt gekotzt als er erzählt hat, dass er ihr gestern den Kopf rasiert hat wegen des Haarausfalls wegen der Chemo, damit sie endlich Perücke tragen kann. ich finde das zu nah! Es hat mich außerdem geschüttelt vor Ekel, dass er ihre schmierigen Haarreste anfassen musset. Bin ich ein schlechter Mensch?


-vierter Stressor: meien Mutter hat seit einem halben Jahr eine Makuladegeneration. Sie sieht noch ok, fährt noch Auto, aber beklagt sich über diese Wellen, die sie sieht. Was ja typisch für diese Erkrankung ist. Sie hatte ihr Leben lang schlimme Beschwerden körperlich ständig, sie rennt seit Jahrzehnten von Arzt zu Arzt und keienr findet so wirklich etwas. es sind oft unerträgliche Nervenschmerzen. Sie ist aktiv noch ind er Flüchtlingshilfe, geht in Ausstellungen, lebt allein in einem schönen, großen Haus mit Garten, aber ich sorge mich unendlich um sie. Und ich habe Panik, dass ich das auch mal bekomme! Ich hatte immer mein Leben lang solche panische Angst, dass ich etwas an den "Sinnen" bekommen würde: Angst vor Restless Legs, Angst vor Tinnitus, Angst vor Augenschäden. Und nun habe ich diese entsetzliche Vibrieren!!!
Seit knapp 5 Jahren 1mg Tavor (Lorazepam) alle 2 bis 3 Wochen. NIE täglich. Manchmal auch nur alle 2 Monate 1mg Tavor. Es gab aber auch Phasen, in denen ich mal 1mg Tavor einmal pro Woche nahm.

Letzte Tavor: 15. März
16. März einmalige Diazepameinnahme (Erste Hilfe Neurologie Berlin): 10mg Diazepam
18.-20. März 25mg Amitryptillin, also nur an 3 Abenden eingenommen
Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina »

P.S. einen für mich wichtigen Punkt hatte ich vergessen: eine sehr gute Freundin hat sich vor über einem Jahr von mir komplett zurückgezogen und ich weiß bis heute nicht warum. Alle meiner nachfragenden, bittenden mails sind unbeantortet geblieben. Nur einmal schrieb sie vor einem halben jahr, dass sie viel um die Ohren hätte, viel reisen würde für ihre Arbeit, und dass wir uns sicher "wenn die Zeit richtig ist" wiedersehen würden. Wir hatten vor diesem Kontakabbruch fast täglichen whatsapp und fast zweiwöchentlichen Treff-Kontakt.Sie schrieb auch, wenn sie auf Reisen (Galerie) war aus Hongh Kong, etc. Ich weiß bis heute nicht, was los ist, meine Freund weiß es auch nicht, er findet sie einfach "blöd", was mir auch nicht weiterhilft. ich träume nachts von ihr....
Sie hat vor einem Jahr in ihrer Berliner Galerie gekündigt und versucht seitdem in New York Fuß zu fassen. Sie hat unendliche Spitzenkontakte, postet ständig auf Instagram BIlder von sich von überall auf dert Welt mit den absoluten Top-Künstlern.
Auf deisen Bildern sehe ich, dass sie zu ihren anderen Freunden weiterhin Kontakt hat, nur zu mir nicht mehr.
In ihrer Welt ist viiiiel Schein, ich hatte in den letzten Jahren öfter mal nachgehakt, wenn mir Dinge unstimmig schienen, wenn es mir so schien als wenn sie Lügen verbreitete, sich besser, toller, hipper darstellte....sie erschien mir oft gefangen in ihrer Blingbling-Welt, da hab ich öfter mal nachgehakt. Das hat ihr nie gefallen, wenn ich ihr auf "die Schliche kam". Aber kann es das sein?
Sie stammt aus ärmlichen Gastarbeiterverhältnissen und ihr ist Geld, Promitum, etc immer sehr wichtig gewesen.
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von FineFinchen »

Liebe Brina, <3

bei der Last, die Du trägst ist es für mich vollkommen verständlich, dass Du innerlich zitterst und vibrierst. Dein Körper spiegelt Dein aktuelles Leben wider. Mir erscheint es, als ob die Erde unter Dir zittert, wie bei einem bevorstehenden Vulkanausbruch.

Ach Du meine Güte - lass Dich mal drücken und hab bitte ganz viel Verständnis für Dich, Deinen Körper und Deine Seele. :group:

Kannst Du Dir heute noch was Gutes tun, das etwas Balsam für die Seele ist? Liebe Brina, geh liebevoll mit Dir um - Du hast es nötig und Du hast es verdient. Du trägst gerade viel Last und Leid mit Dir herum.

Ganz viele Grüße und eine Wagenladung Verständnis schickt :group:
das Finchen
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Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina »

Vielen, lieben herzlichen Dank für Deine freundlichen Worte!!!

Eine Frage: gibt es hier jemanden, bei dem das innere Vibrieren irgendwann wieder verschwunden ist???
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von li-la »

Brina hat geschrieben: 21.03.2019 22:39 Vielen, lieben herzlichen Dank für Deine freundlichen Worte!!!

Eine Frage: gibt es hier jemanden, bei dem das innere Vibrieren irgendwann wieder verschwunden ist???
Hallo.

Ich ... hab es "nur" ab und an beim erwachen meist in der pillenpause oder in der vollmondzeit.
Hatte es im Entzug die ersten Monate immer!

LG lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 2 3/4 0mg Opipramol :party2:
Seit 2 3/4 Jahren 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 06.06.2020)
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- ab und an Zwangsgedanken und die Angst davor das sie wieder auftreten.
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von Brina »

Liebe Lila,

vielen Dank! Dann muss ich wohl Geduld haben. Mir hat mein neuer Psychater viel Sport geraten, um dem überreizten Nervensystem "normale" Reize anzubieten, um es zum Funktionieren wieder anzuregen. Habe heute viel Sport gemacht, und bin so enttäuscht, dass es jetzt im Bett immer noch so vibriert.

Morgen erster Termin bei meiner neuen Osteopathin! Vielleicht kann auch sie helfen - irgendwie.

Ich muss wohl Geduld haben,
Brina
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Re: Brina : Inneres Vibrieren - bitte Hilfe!!!

Beitrag von li-la »

Liebe Brina,

Wenn es Entzugsbedingt ist... dann hilft nur abwarten. Natürlich kannst du unterstützend sportlich machen, Massagen usw... aber das verschwindet nicht von jetzt auf gleich.
Sollte es Entzugsbedingt sein musst du dir vorstellen das dein Nervensystem auf Hochtouren läuft... mir wurde erklärt das das vibrieren nervenflattern ist. Dein System muss sich beruhigen.... dann wird es sicher nachlsssen.

Lg. Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
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folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
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Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
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Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

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Befinden aktuell ( 06.06.2020)
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