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Wiebke: Venlafaxin absetzen

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Wiebke
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Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Wiebke » Sonntag, 17.03.19, 13:10

Hallo !

Ich bin 45 Jahre und nehme seit 25 Jahren Antidepressiva (ca. 10 Jahre niedrig dosiert Saroten wegen Schlafstörungen; dann wegen Depressionen ca. 2 Jahre Fluoxetin; anschließend Wechsel auf Venlafaxin - kurzzeitig zwischendurch Citalopram).

Rückwirkend muss ich sagen, dass die Wirkung der SSRI/SSNI war, dass sie meine Gefühle etwas gedämpft haben (dämpfen), was es bei negativen Gefühlen (Angst, Hoffnungslosigkeit) schon etwas leichter macht; gegen Niedergeschlagenheit/Antriebslosigkeit habe ich keine Wirkung gemerkt (habe aber gelernt, damit zu leben; immerhin kann ich arbeiten - das konnte ich auch vor den Medikamenten).

Vor ca. 5-6 Jahren habe ich das erst mal versucht das Venlafaxin auszuschleichen (ich habe damals schon Kügelchen gezählt; allerdings immer 5-10 % von der Anfangsdosis - ich wusste nicht dass man immer 10 % von der letzten Dosis reduziert-). Als ich dann nach einem knappen Jahr fast auf Null war, ging es mir ganz schlecht (psychisch : ich hatte Schuldgefuehle wegen früherer Fehler... und obwohl ich vom Kopf her wusste dass die Gefühle nicht im Verhältnis zu meinem Verhalten standen war es wie Zwangsgedanken - ich konnte nichts anderes mehr denken, dazu massive Angstzustände, Schlafstörungen). Ich bin dann sofort wieder auf 75 mg Venlafaxin hochgegangen und es ging mir sehr schnell wieder gut (ich wusste nichts von Absetzsymtomen; dachte ich hätte zum ersten Mal eine wirklich schwere Depression).

Ca. 2 Jahre später habe ich zu Citalopram gewechselt (weil meine Psychotherapeutin meinte, das könne man ganz einfach absetzen, hat sie bei anderen Patienten erlebt). Dieses habe ich dann auf die Hälfte reduziert; Symptome : dauernd starke innere Unruhe und später Angstzustände - ich habe mich sehr in eine konkrete Angst reingesteigert und das nicht mehr aus dem Kopf bekommen). Später bin ich -auch nach Meinung meiner Psychiaterin- wieder auf die volle Dosis hochgegangen und mir ging es ganz schnell besser.

Dann wieder Wechsel auf Venlafaxin (weil ich dachte da kann ich wegen der Kügelchen langsamer reduzieren).
2018 habe ich in ca. 6 Monaten von 75 mg auf 37,5 mg reduziert; dann bin ich wegen dauernder innerer Unruhe ca. 3 Monate auf 37,5 mg geblieben (dann war die Unruhe besser) . Ca. Oktober /November 2018 habe ich angefangen die 37.5 mg zu reduzieren (alle 4 Wochen 10 % der letzten Dosis). Ich bin jetzt von 140 Kügelchen (37,5 mg) bei 81 Kügelchen. Immer nach einem Reduktionsschritt war die innere Unruhe (Gereiztheit) stärker, ist dann nach ca. 4 Wochen besser geworden. Seit 2 Wochen hat es jetzt wieder angefangen mit Schuldgefuehlen -die ich nicht mehr aus dem Kopf kriege- und Angstzuständen. Nicht durchgehen; an manchen Tagen (Stunden) denke ich "Alles gut, ich kann weiter reduzieren", dann ist es wieder schlimm und ich glaube ich brauche eine höhere Dosis Venlafaxin (glaube zu wissen, dass es dann sofort besser wäre).
Ich weiß nicht ob das Absetzsymtome sind ??? Die Schuldgefuehle und Angst haben nicht nach dem letzten Reduktionsschritt begonnen sondern ca. 3 Wochen später (ich bin jetzt schon die 6 Woche bei 81 Kügelchen). Ich weiß nicht, was ich tun soll; habe Angst dass es wieder ganz schlimm wird (möchte aber auch nicht wieder stark aufdosieren, weil ich dann wieder irgendwann von vorne anfangen muss; und ich will nicht lebenslang Antidepressiva nehmen).

Danke !

loewe55
Beiträge: 327
Registriert: Dienstag, 15.05.18, 19:19

Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von loewe55 » Sonntag, 17.03.19, 13:47

Hallo Wiebke,

willkommen hier bei uns. Du wirst noch eine fachmännische Antwort bekommen.

Ich möchte dir nur mitteilen, dass deine Beschreibung auch hätte von mir sein können. Ich hänge nun schon lange bei 37,5 mg Venlafaxin herum. Bin gerade wieder etwas drunter mit den entsprechenden Symptomen. Sie kommen auch bei mir zeitverzögert und halten über Wochen an.

Vielleicht musst du jetzt auch einfach eine Pause machen, damit das ZNS hinterherkommt.

Ich kann deine Ängste nachempfinden, du bist nicht allein und wirst hier immer ein offenes Ohr und guten Rat bekommen.

Liebe Grüße 🍀
Gabi
2013 erste Panikattacke, vom Hausarzt Mirtazapin bekommen, aber nicht genommen
2015 Zuspitzung, ab Dezember 2015 Mirtazapin 30 mg
2016 im Januar 3 Todesfälle in der Familie innerhalb von 3 Wochen, zusätzlich Kündigung erhalten
Nichts geht mehr, ich bestehe nur noch aus Angst
Mirtazapin hilft beim Schlafen
Mai 2016 auf eigenen Wunsch über Notaufnahme in Klinik, dort 7 Wochen stationär
Mirtazapin raus, dafür Citalopram und Pregabalin
Furchtbare 4 Wochen, kein Schlaf, heißes Körperbrennen
Langsame Besserung, Medis helfen, Schlaf kommt wieder
August 2016 für 5 Wochen Tagesklinik, stabilisiere mich
Wirkverlust Citalopram, dafür Venlafaxin ab Januar 2017
Kombination mit Pregabalin hilft, es geht wieder bergauf
Mai/ Juni 2017 Reha, Venlafaxin auf 150, einige Tage 225 mg, geht gar nicht, sofort wieder runter
Bei Entlassung fast symptomfrei, Venlafaxin 112,5 mg, Lyrica 100-0-100,
August 2017 Venla auf 100 mg,
September 2017 90 mg,
Oktober 2017 75 mg,
November 2017 60 mg,
Dezember 2017 50 mg
Januar 2018 Venla auf 45 mg,
Februar 2018 37,5mg, Befinden nicht mehr gut
März 2018 Venla auf 34 mg, dann wieder hoch auf 37,5
April 2018 auf 31 mg
Befinden schlechter, massive Ängste morgens und nachts, bleibe seitdem auf dieser Dosis
16.05.18 Erhöhung um 2,1 mg nach Anmeldung und Beratung im Forum
Venlafaxin jetzt 33,1 mg, Pregabalin 100-0-75 (auf dieser Dosis seit Jahresbeginn)
31.05.18 leichte Erhöhung Venlafaxin um 1,5 mg, bin jetzt bei 34,6 mg
05.06.18 leichte Besserung erkennbar, versuche mich bei 33,45 mg Venla zu stabilisieren
12.07.18 Erhöhung auf 37,5 mg: weder Verschlechterung noch Verbesserung erkennbar, weiterhin Angstzustände im „gewohnten“ Ausmaß
24.08.18 immer noch auf 37,5 es geht mir besser, kurze Angstgefühle, aushaltbar
21.09.18 versuche seit 10 Tagen Pregabalin um 10 mg zu reduzieren, abends von 100 auf 90, Symptome wieder stark: Ängste bis fast zur Panik, werde wieder erhöhen
28.09.18 Ich erkläre meinen Versuch für gescheitert und lege wegen verstärkter Ängste eine Pause ein
Medikation derzeit: Venlafaxin 37,5 mg / Pregabalin 75-0-100 mg
November 2018: 34,26 mg, mache in 5%-Schritten weiter🐌 Dezember 2018: 33,18 mg
01.01.2019: 34,26 mg, wg.Angstverstärkung aufdosiert
31.01.2019: 34,26 mg, Ängste und Daueranspannung
28.02.2019: 34,26 mg, weniger Ängste, dafür Daueranspannung, aber auch viele Fenster
08.03.2019: 34,84 mg, um 2 Kügelchen hoch wegen starker Symptome
29.04.2019: Pregabalin Umstellung auf Wasserlösmethode, Venlafaxin Absetzpause (34,84 mg)
10.05.19: Pregabalin auf 155 mg
Dieses Mal auch körperliche Symptome wie Brain zaps, Nackenschmerzen, Muskelschmerzen, Übelkeit, Schwäche in den Beinen, Erschöpfung, Schwere
24.06.19: Pregabalin auf 145 mg
16.07.19: Pregabalin auf 137 mg
12.08.19: Pregabalin auf 125 mg
05.09.19: Pregabalin auf 123 mg
16.09.19: Pregabalin auf 120 mg
26.09.19: Pregabalin auf 118 mg
06.10.19: Pregabalin auf 115 mg,15.10. hoch auf 117 mg

Ululu
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Ululu » Sonntag, 17.03.19, 15:09

Hallo Wiebke, :)

herzlich willkommen im Forum.

Du machst ja bei deinem Absetzversuchs schon vieles richtig, das ist auf jeden Fall schon mal gut.
Leider können auch bei sehr achtsamenm und langsamem Vorgehen Absetzwerscheinungen auftreten.
Was du von dir beschreibst, klingt ganz danach, dass das bei dir der Fall ist.

In der Regel fällt das Absetzen im höheren Dosisbeteich noch relativ leicht. Bei niedrigerer Ausgangsdosis werden bei jedem Absetzschritt überproportional viele Rezeptoren in deinem Gehirn frei.
Bei vielen bedeutet das, dass das Absetzen dann etwas schwieriger wird.
Man kann sich dann damit helfen, die Absetzschritte noch kleiner zu wählen, also zum Beispiel immer lediglich 5 % abzusetzen.
Wir haben einige Betroffene hier, die so vorgehen müssen, um die Absetzerscheinungen möglichst gering zu halten.
Du nimmst schon sehr lange Antidepressiva. Sie sind sehr fest in den Stoffwechsel deines Gehirns eingebaut.
Meist braucht man dann Geduld und einen langen Atem, um da Mittel los zu werden.
Zu schaffen ist es aber allemal, nur Mut. Notfalls eben im Schneckentempo. :schnecke:

Wurden bei dir nur Antidepressiva verordnet oder hättest du auch andere Therapien?
Antidepressiva können ja nicht heilen und lösen keine Probleme, sondern sie überdecken lediglich Symptome und dämpfen.
Wenn man sie dann weglässt, sind die ursprünglichen Probleme, wegen denen man das Medikament ursprünglich genommen hat, ja nicht weg.

Ich lasse dir, obwohl du ja schon gut Bescheid zu wissen scheinst, auch noch unsere Grundsatzinfos da .


Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander.

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Bitte lies dich aber zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen "Umgang mit dem Entzug" und "Gesundheit". Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
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Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

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Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse

Ute
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Wiebke
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Wiebke » Sonntag, 17.03.19, 19:05

Hallo Gabi, Hallo Ute,
Danke für Euere Antworten !

Gabi : Es tut so gut verstanden zu werden und zu wissen, dass es anderen auch so geht und dass Entzugssymtome auch zeitverzoegert auftreten können. Ich muss wohl mit dem nächsten Reduktionsschritt warten, bis sich das ZNS beruhigt hat.

Ute: Ich habe eine lange Psychotherapie gemacht; es ist auch grds. besser (nur seit 2 Wo phasenweise diese Schuldgefuehle/Angst, wo ich nicht sicher bin ob das Absetzsymtome sind) (und hier funktionieren meine Übungen auch irgendwie nicht). Diese speziellen Symptome hatte ich vor den Medikamenten gar nicht so (auf jeden Fall nicht in dem Ausmaß). Das erste Mal, dass diese so stark auftraten war beim ersten Absetzversuch (wobei ich hier auch immer fast 10 % von der Ursprungsdosis reduziert habe; event. zu schnell ?). Meine Psychiaterin war der Meinung, dass es eine Form der Depression ist und ein Zeichen dass ich die Medikamente brauche (sie hat viele Patienten, die die lebenslang nehmen müssen....). Davon bin ich aber nicht wirklich überzeugt (weiß einfach nicht was Absetzsymtome sind und was eine Depression). Ich ärgere mich über mich selbst, dass ich damals so sorglos mit den Medikamenten angefangen habe... Muss wohl jetzt noch langsamer vorgehen.

Viele Grüße
Wiebke

Susanne1978
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Susanne1978 » Sonntag, 17.03.19, 19:15

Hallo Wiebke, willkommen im Club. Auch ich schleiche Venla aus. Allerdings noch mehr am Anfang.....
LG Susanne
-------------------- :P
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
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Annanas
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Annanas » Sonntag, 17.03.19, 19:32

Hallo Wiebke :) , auch von mir ein herzliches Willkommen.
Wiebke hat geschrieben:
Sonntag, 17.03.19, 19:05
nur seit 2 Wo phasenweise diese Schuldgefuehle/Angst, wo ich nicht sicher bin ob das Absetzsymtome sind) (und hier funktionieren meine Übungen auch irgendwie nicht). Diese speziellen Symptome hatte ich vor den Medikamenten gar nicht so (auf jeden Fall nicht in dem Ausmaß).
Das deutet alles darauf hin, daß es sich um Absetzsymptome handelt, bewährte Strategien helfen kaum bzw gar nicht u du kanntest die Symptome vorher nicht in dieser Intensität.
Wiebke hat geschrieben:
Sonntag, 17.03.19, 19:05
Das erste Mal, dass diese so stark auftraten war beim ersten Absetzversuch (wobei ich hier auch immer fast 10 % von der Ursprungsdosis reduziert habe; event. zu schnell ?).
Der Zusammenhang mit der Reduktion ist deutlich.
Anfangs mag es noch gehen, wenn man 10% der Ursprungsdosis absetzt, aber im unteren Bereich ist das nicht zu empfehlen, weil die Schritte zu groß sind.
Wiebke hat geschrieben:
Sonntag, 17.03.19, 19:05
Meine Psychiaterin war der Meinung, dass es eine Form der Depression ist und ein Zeichen dass ich die Medikamente brauche (sie hat viele Patienten, die die lebenslang nehmen müssen....).
Weil sich die meisten Ärzte nicht mit Absetzsymptomen auskennen u es schlichtweg verneinen, daß diese auftreten.

Das haben ganz viele unserer Foris zu hören bekommen
(ich auch).
Genauso diese Empfehlung, das Medikament lebenslang zu nehmen - es ist doch nicht so, daß unser Organismus ohne Psychopharmaka nicht überleben würde - eher im Gegenteil, sie schaden, langfristig eingenommen, der Gesundheit.

Wenn die Problematik, die zur Einnahme führte, bearbeitet werden konnte, ist es auch nicht notwendig, diese Medis weiterzunehmen.
Wiebke hat geschrieben:
Sonntag, 17.03.19, 19:05
Ich ärgere mich über mich selbst, dass ich damals so sorglos mit den Medikamenten angefangen habe
In diese Falle sind wir wohl alle getappt - aber man hat den Ärzten halt vertraut.
Wiebke hat geschrieben:
Sonntag, 17.03.19, 19:05
Muss wohl jetzt noch langsamer vorgehen.

Du kannst auch weniger als 10% reduzieren und/oder die Stabilisierungsphasen verlängern.
Immer nach dem eigenen Befinden gehen, die Absetzverläufe sind ganz individuell.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Wiebke
Beiträge: 6
Registriert: Sonntag, 17.03.19, 11:19

Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Wiebke » Sonntag, 17.03.19, 21:03

Hallo Anna,
auch dir Danke für die Antwort !
Es macht mir Mut weiterzumachen... !!
Am liebsten würde ich schon weiter um 10 % reduzieren (um nicht ewig zu brauchen), aber erstmal muss ich wohl noch warten bis wieder mehr Stabilität da ist....
Liebe Grüße
Wiebke

svenja2014
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von svenja2014 » Sonntag, 17.03.19, 21:29

Halo Wiebke!

Auch von mir willkommen im Club....
Ich bin auch grad beim Reduzieren von Venlafaxin....
Bin momentan auf 97 mg....
Mir wurde auch gesagt, dass ich das lebenslang nehmen muss....wie kann man das behaupten? Wir hatten doch auch ein Leben vor den AD...
Ja,sie haben mir geholfen....am Anfang
Aber gerade heute hab ich in einem Interview mit einem Mediziner gehört, dass AD bei Langzeiteinnahme mehr schaden als helfen....
Und so fühl ich es auch gerade....deswegen will ich sie auch loswerden
Und die Frage ist doch , sind die Ärzte für uns da und respektieren sie unsere Wünsche und Gefühle oder nicht...
Ich finde das Ganze nur noch traurig....
Ich glaube, bei uns testen die aus, wie sich die Langzeiteinnahme von AD auswirkt....
Es gibt keine Studien dazu....

Ich habe es so satt, dass wir als „psychisch Kranke“ nicht respektiert werden mit unseren Wünschen...
Es ist doch unser Leben...!!

Alles Gute
LG Svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...

svenja2014
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von svenja2014 » Dienstag, 19.03.19, 10:02

Liebe Susanne, liebe Anna

Ich glaube, Ihr habt meine letzte Nachricht nicht gesehen....
Bitte gebt mir nur kurz Bescheid, ob Ihr sie gefunden habt, oder ob ich ev.beim Antworten was falsch gemacht habe( habe 3 Schnellantworten hintereinander geschickt)
Danke
LG Svenja
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Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
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Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
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Jamie
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 19.03.19, 10:11

Hallo svenja, :)

hast du eine konkrete Frage?
Dann kann ich dir ggf. kurz weiterhelfen :).

Wir leiten und begleiten das Forum ehrenamtlich in unserer Freizeit.
Es besteht kein Beratungsanspruch (wir betreuen natürlich trotzdem jeden und versuchen zu helfen und zwar immer, aber nach unseren Möglichkeiten) und erst recht nicht innerhalb einer bestimmten Zeit. :roll:

Wir sind ja alle selber krank, haben Familie, teilweise Jobs etc.

Es kann mit Antworten etwas dauern, bitte habe Verständnis dafür.

Viele Grüße
Jamie

--------
edit: es scheint hier ein Missverständnis gegeben zu haben, das svenja im falschen Thread geschrieben hat.
wiebke bitte ignorieren :)
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis.

-----------------------------

Infos über mich:
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Susanne1978
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Susanne1978 » Dienstag, 19.03.19, 10:24

svenja2014 hat geschrieben:
Dienstag, 19.03.19, 10:02
Liebe Susanne
Ich glaube, Ihr habt meine letzte Nachricht nicht gesehen....
Nee, habe nix gesehen..... :shock:
LG Susanne
-------------------- :P
Seit ca. 1998 nehme ich Antidepressiva
Doxepin, Sertralin, Venlafaxin

03/2017 nehme ich 150 mg Venlafaxin

01.12.2018 = abzgl. 5% = 142,50 mg
01.02.2019 = abzgl. 10% = 128,25 mg
01.03.2019 = abzgl. 10% = 115,50 mg
01.04.2019 = 112,50 mg
01.06.2019 = abzgl. 5% = 106,88 mg
11.07.2019 = abzgl. 5% = 101,54 mg
10.08.2019 100,00 mg
11.09.2019 = abzgl. 5% = 95,00 mg
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svenja2014
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von svenja2014 » Dienstag, 19.03.19, 10:36

Liebe Wiebke,
bitte entschuldige, ich bin in Deinen Thread gerutscht, wollte eigentlich von meinem aus schreiben, Entschuldigung!!
LG Svenja
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Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
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Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
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Ständige Gereiztheit beim Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Wiebke » Donnerstag, 09.05.19, 7:12

Hallo !
Ich bräuchte nochmal Euren Rat.
Ich schleiche seit ca. 15 Monaten Venlafaxin aus (immer 10 % alle 4-6 Wo); bin jetzt bei ca. 20 mg. Als Absetzsymptome habe ich innere Unruhe (wird immer 3-4 Wo nach dem letzten Reduktionsschritt besser) und zeitweise Angstzustände, Zwangsgedanken/Schuldgefühle - Fenster; hat sich jetzt wieder weitgehend gelegt.

Allerdings bin ich zunehmend gereizt und alles nervt mich - in der Arbeit, auch in der Freizeit und vor allem bei anderen Menschen; ich habe innerlich keine Geduld für andere.... Gleichzeitig finde ich das schlimm; ich will überhaupt nicht so sein (war ich früher auch nicht) komme aber auch mit Achtsamkeitsuebungen (und was ich in der Therapie gelernt habe) nicht dagegen an. Ich habe den Eindruck, dass es immer schlimmer wird je mehr ich das Venlafaxin reduziere (bis zu 37.5 mg war es noch nicht so stark so). Ich weiß jetzt nicht, ob das auch ein Absetzsymptom ist und irgendwann besser wird. Vielleicht muss ich noch langsamer reduzieren (5 % alle 5 Wochen) ? Manchmal bin ich unsicher ob ich das Venlafaxin vielleicht doch brauche ? Wenn diese Unruhe, staendige Genervtheit... ein Symptom von einer Depression ist (das meint meine Psychiaterin).... so will ich auch nicht für den Rest meines Lebens leben.
Kennt jemand von Euch das Gefühl ständig von allem genervt zu sein, keine Geduld für irgendwas zu haben ? Habt Ihr die Erfahrung gemacht, dass es besser wird ? Hilft es in noch kleineren Schritten zu reduzieren ?
Danke !
Wiebke

Murmeline
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Murmeline » Donnerstag, 09.05.19, 7:35

Beitrag hinzugefügt. Bitte eröffne keine neuen Threads für deine Fragen, Danke!
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Towanda
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Re: Ständige Gereiztheit beim Absetzen von Venlafaxin

Beitrag von Towanda » Donnerstag, 09.05.19, 7:35

Hallo Wiebke,

schreib bitte in deinem eigenen Thread weiter und eröffne keinen neuen Thread - so bleibt Deine Geschichte zusammen. Jemand vom Team wird die Threads zusammenführen - danke! :) https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 48#p294948

Es kann gut sein, daß die Gereiztheit vom Absetzen kommt, das ist auch ein Entzugssymptom. Grade in den unteren Bereichen wird es zunehmend schwieriger.
Du kannst probieren, langsamer vorzugehen, 5 % alle 5 Wochen ist eine gute Idee.

Kannst Du bitte noch eine Signatur anlegen, damit wir Deinen genauen Absetzverlauf wissen und auch, was Du außer Venlafaxin sonst noch einnimmst - danke! :)

LG Towanda
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31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin
28.08.19 - 2,30 mg Mirtazapin
26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli - im August 2019 beendet
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Annanas
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Annanas » Donnerstag, 09.05.19, 10:39

Hallo Wiebke :) ,
Wiebke hat geschrieben:
Donnerstag, 09.05.19, 7:12
Ich habe den Eindruck, dass es immer schlimmer wird je mehr ich das Venlafaxin reduziere (bis zu 37.5 mg war es noch nicht so stark so). Ich weiß jetzt nicht, ob das auch ein Absetzsymptom ist und irgendwann besser wird.
Das ist sicher ein Absetzsymptom, gerade, wenn es überhaupt nicht deiner Mentalität entspricht.
Ich setze ja auch Venlafaxin ab u habe mit dieser Gereiztheit extrem zu kämpfen.

Es ist sehr schwierig, dagegen etwas zu tun. Sämtliche Hilfsmittel/Übungen scheitern daran.
Das Einzige, was mir hilft, ist, mich zurückziehen u Ruhe.

Das ist natürlich kaum bis gar nicht umzusetzen, wenn man arbeitet.
Vllt kannst du zumindestens vertrauten Menschen bzw denen, die vom Absetzen wissen, diese Situation erklären?!

Ich habe das meinem Mann u meinem näheren Umfeld auch gesagt, daß sie dann bitte nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen sollen.
Mittlerweile merke ich meistens, wenn diese Gereiztheit aufsteigt u kann dann schon vorwarnen.
Wiebke hat geschrieben:
Donnerstag, 09.05.19, 7:12
Wenn diese Unruhe, staendige Genervtheit... ein Symptom von einer Depression ist (das meint meine Psychiaterin)....
Diese Symptome traten doch erst nach dem Absetzen auf u du schreibst selbst, daß du dich so nicht kennst.
Die meisten Psychiater haben keinen Schimmer, leider, von einer Absetzsymptomatik. Also diagnostizieren sie das, was ihnen bekannt ist :evil: !
Laß' dich da bitte nicht verunsichern.

Ich lese hier in den Berichten bei SSNRI, wie Venlafaxin o Duloxetin, überproportional oft die Absetzsymptome Wut u Gereiztheit.
Wiebke hat geschrieben:
Donnerstag, 09.05.19, 7:12
Vielleicht muss ich noch langsamer reduzieren (5 % alle 5 Wochen)
Das wäre eine Möglichkeit, die andere wäre, mal zwischendurch eine längere Absetzpause einzulegen

Für mich waren 10% alle 4 Wochen, im Endeffekt auch zu schnell, leider habe ich es zu spät gemerkt u mußte deshalb jetzt eine sehr lange Pause einlegen.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Wiebke
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Wiebke » Donnerstag, 09.05.19, 15:16

Liebe Anna,
vielen Dank für Deine Antwort ! Es tut mir total gut zu lesen, dass es anderen auch so geht mit Gereiztheit (vor allem wenn du schreibst dass du das bei SSRNI schon öfter gelesen hast); macht mir Hoffnung dass es doch ein Absetzsymptom ist und besser wird (es ist nicht so dass ich das früher nie hatte, aber nicht in dem Umfang). Ich werde auch versuchen -wenn möglich- mich immer wieder zurückzuziehen und mir Zeit für mich zu nehmen (wahrscheinlich funktioniert sonst nichts).
Und ich werde jetzt ein paar Wochen Absetzsetzpause machen und dann nur 5% reduzieren....; vielleicht wird es dann besser.

Ich habe in deiner Vorgeschichte gelesen, dass du eine beidseitige Eierstockentfernung hattest. Mir hatten sie wegen BRCA 2 auch eine Eierstockentfernung (einschließlich Eileiter) empfohlen (ich hatte 2014 eine Brustentfernung); ich habe die Eierstockentfernung aber abgelehnt weil ich Angst hatte dass dann meine Depressionen wieder richtig schlimm werden können (und es gibt dann ja kein Zurück mehr; habe einiges darüber gelesen dass das nicht das gleiche ist wie Wechselbeschwerden). Darf ich dich fragen, ob sich dadurch deine psychischen Probleme verstärkt haben ? Entschuldige bitte falls die Frage zu privat... ist; du brauchst natürlich nicht zu antworten.
Liebe Grüße
Wiebke

Kessi
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Kessi » Donnerstag, 09.05.19, 16:54

Hallo Wiebke, ich habe auch Venla abgesetzt und EIN Absetzsymptom war auch zeitweise starke Gereiztheit. bis hin zu starker Wut - ein völlig neues Gefühl für mich damals.Das war hatte vorher nie. Das hat sich aber auch wieder gegeben und ist bisher nie wieder gekommen:-)
Mache bitte besonders in den unteren Dosen langsam, da ist Venla besonders potent.Kein Witz, unter 10 mg hatte ich mehr Absetzsymptome und im niedrigen einstelligen mg Bereich waren es derer besonders viele.
Alles Gute für Dich von Kessi
AUGUST 13
Einnahme Medi "Esmya" zur Red. Myome Gebärmutter.
Absetzten n. 5 Wo. wg. mass. NW (Dauerschwindel, extr. Erschöpfung, )
Schwindel bleibt aber dauerhaft!
NOVEMBER 13
Tinnitus, Sehstärke und Allgemeinzustand verschl. sich
DEZEMBER 13
Wg. v.g. körperl. Probl.: Angstzustände. Blut, MRT Kopf, Internist, HNO, Orthopäde, Zahnarzt, Gyn = alle o. B.
FEBRUAR 14
1 Woche Psychiatrie
Promethazin b. Bedarf: Keine Besserung/Schlafprobleme
Medi. bei Entlassung Mirtazapin 7,5 mg/ Nacht
Nach Entlassung kein Mirta mehr
MÄRZ 14
Tinnitus chronisch.
3 Monate Versuch mit HET = Keine Besserung.
MAI 14
Diagnose von Psychodoc: Depression! Sertralin 50 mg. Nach 5 Tagen abgesetzt, da NW starke Angstzustände und Suizidgedanken
Dann Opipramol 75 mg +
Mirtazapin 30 mg
Zustand immer schlimmer: KRANKSCHREIBUNG
JULI-AUGUST 14
Psychosom. Tagesklinik
Keine Besserung: Verzweiflung, weitere Verschl. des Zustandes
SEPTEMBER 14
Zusätzlich Risperidon 2 mg und Pipamperon 40 mg
OKTOBER 14
Psychiatrie
Sofortiges Absetzen Risperidon und Pipamperon
Eindosierung Venlafaxin 37,5 mg
Zolpidem 10 mg / Nacht
Tavor 1 mg
Ausschleichen Opipramol
Erhöhung Venlafaxin auf 75 mg. Nach 1 Wo. 112,5 mg aber wg. starker NW (Unruhe, Angst, Hitzegefühle) runter auf 75 mg
Tavor erhöht auf 1,5 mg
Starke Depression, Suizidgedanken,
Eindosierung Lyrica 50 mg bei gleichzeitiger Reduzierung Tavor
Stressbedingt Herpes Zoster im Gesicht:
Brivudin, Polidocanol, Erhöh. Lyrica auf 75 mg, Ibuprofen b. Bedarf, 20 mg Pantoprazol
Nach 10 Tagen Besserung = Ende der Herpes Medi
Lyrica 300 mg
Absetzen Tavor
05. DEZEMBER 14: Plötzliche komplette Besserung des Zustandes
16. DEZEMBER 14: Entlassung nach 9 Wochen Psychiatrie mit Diagnose mittelgradig depressive Episode und generalisierte Angststörung
Entlassungsmedi:
Mirtazapin 30 mg/ Nacht
Venlafaxin ret. 75 mg
Lyrica 300 mg
JANUAR 2015
Wieder arbeitsfähig (nach 7 Monaten)
Abs. Mirtazapin u. Lyrica ohne Probleme. KEINE BESCHWERDEN MEHR - FÜHLE MICH KOMPLETT GUT !
JANUAR 2016
Ausschl. Venla n. Rücksprache mit Psychodoc (deren "Absetzplan": Für 20 Tage noch 37,5 mg dann gleich 0 mg-ohne Worte!!!)
Mein Plan:
14.01.16 = 62,5 mg
28.01.16 = 50 mg
11.02.16 = 37,5 mg
07.03.16 = 25 mg
21.03.16 = 12,5 mg
15.04.16 = 0 mg
Bei keiner Red. Probleme!!!
Nach 2 Wo auf 0: mäßige Brainzaps , Schwitzen, starke Schmerzen in den Füßen
Ging alles wieder weg.
01. JUNI 2016:
Nach 6 Wochen auf 0 mg plötzl. Schwindel, Gangunsicherheit, extrem schwere Beine und Arme, starke Unruhe / Angst, "dass alles wieder los geht", innerliches Zittern, innerliche Stromschläge, plötzliches starkes Herzklopfen, Hitzewellen+Schweißausbrüche, Schlafprobleme, Erschöpfung, extrem niedriger Blutdruck aber hoher Puls, Probleme mit Augen/Sehstärke.

27.07.16: 3,0 mg Venlafaxin retard 1APharma (10 Kügelchen): katastroph. schlaflose Nacht: Angst, Zittern, brennendes Hautgefühl, extreme Mundtrockenheit
28.07. 1,0 mg (3 Kügelchen)
29.07. 3,0 mg
04.08. 5,0 mg
13.08. 6,0 mg
18.08. 5,0 mg
20.08. 8,0 mg
24.08. 12,5 mg
29.08. 25,0 mg
31.08. 12,5 mg
08.10. 10,0 mg
05.11. 9,0 mg
Pascoflair 1-1-1
04.12. 8,0 mg
2017:
06.01. 7,0 mg
30.01. 6,6 mg
20.02. 5,4 mg
09.03. 4,2 mg
23.03. 3,6 mg
12.04. 3,0 mg
04.05. 3,3 mg
26.05. 3,0 mg
17.06. 2, 4 mg
29.06. 2,1 mg
24.07. 1,9 mg
09.08. 1,6 mg
18.08. 1,3 mg
03.09. 1,0 mg
10.09. 0, 66 mg
30.09. 0,33 mg -1 Kügelchen ENDSPURT
07.10. 0, 00 mg!!! :party2:

Annanas
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von Annanas » Freitag, 10.05.19, 13:50

Liebe Wiebke :) ,
Wiebke hat geschrieben:
Donnerstag, 09.05.19, 15:16
Darf ich dich fragen, ob sich dadurch deine psychischen Probleme verstärkt haben ? Entschuldige bitte falls die Frage zu privat... ist; du brauchst natürlich nicht zu antworten.
Keine Sorge, das ist kein Tabu-Thema für mich, ich habe damals auch verzweifelt nach Infos gesucht.

Ich hatte eine Krebserkrankung, deshalb erfolgte die Eierstockentfernung.
Es erfolgte leider keinerlei Aufklärung, was das für das Befinden bedeuten kann.
Mir wurde nur gesagt, warten sie ab und wenn Beschwerden auftreten, gibt es genug Mittelchen.... :frust: .

Es ist insofern nicht mit den Wechseljahren vergleichbar, weil die Hormonproduktion quasi von einer Minute auf die andere, also abrupt, wegfällt.
In den Wechseljahren erfolgt relativ langsam, bei europäischen Frauen im Schnitt vom 45. - 55. Lebensjahr,
eine Hormonumstellung u im Vergleich langsames Abnehmen der Hormonproduktion in den Eierstöcken.

2 Monate nach der letzten OP ging es mir zunehmend elend (so lange brauchte es wohl, bis die Hormone, die sich im Körper befanden, verarbeitet waren).
Ich hatte unter starken Hitzewallungen, Schwindel, Ängsten, Gelenkschmerzen, Schlaflosigkeit, Unruhe, Übelkeit usw zu leiden.
Depressive Verstimmungen traten eher durch das Aushaltenmüssen der o.g. Symptome auf.

Leider kam die Gynäkologin erst jetzt mit Hormonen um die Ecke u dazu noch künstlichen, die alles nur verschlimmerten.

Ich habe mich dann schlau gemacht, habe zig Bücher gelesen u habe mir dann einen Termin bei einer der Buchautorinnen geben lassen.
Sie ist Ärztin (leider privat) u brachte mich mit bioidentischem Progesteron wieder auf die Beine.

Das war in Kürze meine Geschichte dazu.

Liebe Wiebke, wenn du den Test auf die BRCA- Gene durchführen lassen hast, sowie auch die Brust-OP, dann gab es sicher eine dringende Notwendigkeit.
Deshalb kann ich verstehen, daß du vllt auch die Eierstockentfernung in Betracht ziehst.

Ich kann dir nur sagen, was ich mit dem Wissen von heute anders machen würde.

1. Ist dein Alter zu betrachten, wenn du noch nicht über 50 bist, die hormonelle Lage nicht stark schwankend, würde ich einen Hormontest der folgenden Hormone durchführen lassen:
Östradiol, Östron, Progesteron, DHEA, Testosteron.

Damit hättest du einen Vorherstand - dann weiß man nach einer OP ungefähr, wie hoch der Spiegel bei dir sein muß, daß sich dein Befinden nicht verschlechtert. Das ist wichtig, weil der, entgegen der allgemeinen Ansicht, nicht
für alle Frauen allgemeingültig ist. Jede hat einen etwas anderen Wohlfühlspiegel.

Falls du dich entscheidest, diese OP noch vor dem endgültigen Absetzende des Venlas durchführen zu lassen, wäre es auch gut, wenn der vorherige Spiegel wieder ungefähr der gleiche wäre.
Es gibt da Interaktionen u somit evtl Probleme.

Ich würde dann auf jeden Fall vor der OP eine lange Absetzpause einlegen sowie auch danach.

2. Würde ich nach der OP zeitnah eine Substitution mit Hormonen durchführen lassen.

3. Müßte eigentlich an erster Stelle stehen: ich würde mir einen Arzt suchen, der sich mit bioidentischen Hormonen
auskennt. Das sind im Gegensatz zu vielen Hormonpillen, die z.T. künstliche Hormone enthalten, Hormone, die zwar auch im Labor hergestellt werden, aber exakt baugleich mit den körpereigenen Hormonen sind.

Deshalb können Sie alle Funktionen der Hormone im Körper erfüllen, denn die Geschlechtshormone sind nicht nur für die Fruchtbarkeit zuständig, was auch noch oft in den Hirnen verankert ist.

Daraus erklärt sich auch hier die Vielfalt der Symptome beim Wegfall der Hormonproduktion bei Eierstockentfernung bzw langsamer in den WJ.

Das von mir dazu, wenn du noch Fragen hast, stelle sie ruhig,
liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

svenja2014
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Re: Wiebke: Venlafaxin absetzen

Beitrag von svenja2014 » Freitag, 10.05.19, 15:11

Liebe Wiebke!

Ich bin auch ein Wutbürger, seit ich die Venlaf absetze...
Schreckliche Gereiztheit, Wut wegen Kleinigkeiten, und ich komme dann ewig nicht runter....das Nervensystem kann sich irgendwie nicht mehr selber runterfahren...

100% Absetzsymptome....
Ich stell mir das so vor, dass die Nerven, die jahrelang betäubt waren nicht mehr wissen, was ihre Aufgabe ist.....diese Wut ist ein Zeichen eines Serotoninmangels....

Bei uns sind die Serotonintransporter zurückgebildet nach der jahrelangen Einnahme, d.h. es wird uns gesagt, wir hätten zuwenig Serotonin im Kopf, Fakt ist, dass wir jetzt so wenig Serotonin im Kopf haben wie noch nie zuvor..., da die Transporter eben zurückgebildet sind.
Wie lange es dauert bis sich solche Transporter( Synapsen) wieder regenerieren, kann Dir wohl niemand sagen , sie wissen es nicht( die tollen Experten)

LG
Svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...

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