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sunflower1979: Zolpidem Entzug

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sunflower1979
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 »

Hallo, ich habe gestern zum ersten mal mit der Wassermethode und 7,5 mg Zolpidem geschlafen und heute morgen habe ich es dann richtig fies gespürt das etwas anders ist. War ganz schlimm unruhig und innerlich verwirrt. Komischerweise ist das auch immer morgens, dass ich dann wie panisch erwache das legt sich dann meistens nach ner Zeit. Ich denke vielleicht hatte ich zuvor als ich die Wassermethode angewendet hatte doch eher 8,5 oder 8 genommen, da ich es ja immer nur gestückelt hatte. Wie auch immer. Ich bin gerade etwas durcheinander. Will ja nicht jetzt wo es ganz gut klappt wieder gleich höher gehen. Wie habt ihr das generell gehandhabt wenn es mal schlechter ging. Lieber dann etwas länger auf der gehabten Dosis bleiben oder wirklich auch mal zurück zur höheren gehen. Danke für Eure Antworten.
Zolpidem 10mg jeden Abend über 10 Wochen>>seit 5 Tagen 7,5mg
Sunnyrose
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von Sunnyrose »

Hallo Sunflower :)

Da du dir nicht sicher bist, wieviel genau du vorher genommen hast, würde ich doch eher mit 8mg weiterfahren. Das war ja vorher sehr ungenau. Da würde ich jetzt von einer sicheren Dosis ausgehen in der Mitte, also 8mg. Und diese halten.

Liebe Grüsse
Deria
Abgesetzt:
Lorazepam, Concerta, Truxal, Escitalopram

Zuletzt abgesetzt:
Escitalopram. Ursprünglich 30mg
Absetzstart September 2015
2,5mg runter alle 2 Monate bis 15mg.
Dann in 10% Schritten. Bis 10mg.
Dann schnelleres Vorgehen wegen Leberwerte.
Januar 2017: 6,8mg
15.2.17: 6mg
8.3.17: 4mg (psychotische Nebenwirkungen)
20.3.17: 0mg

Achtung: nicht nachmachen. Der grosse Schritt zum Schluss war für mich eine Notlösung. Langsames Vorgehen (5-15% Schritte, je nach Höhe der Dosis), wenn irgendwie möglich, ist der bessere Weg.

Ich bin jetzt frei von Substanzen jeglicher Art. Haltet durch! es lohnt sich.
sunflower1979
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Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von sunflower1979 »

Danke Deria, und danke euch allen auch. Bin echt sehr dankbar, dass ich dieses Forum gefunden habe.
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lunetta

Re: Zolpidem: Ich brauche Eure Hilfe

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ich bin auch Deria`s Meinung - zuerst von der letzten stabilen Dosis ausgehen, dabei bleiben und erst bei Stabilisierung weiter absetzen.
Wenn es vorher ungenau war, dann lieber eine Dosis suchen, die der letzten am nächsten ist, lieber von ein wenig höher ausgehen, als einen zu großen Schritt zu machen, und dann wegen zu großer Symptome das ZNS so zu reizen, dass es dann noch länger dauert bis du wieder stabil bist.
Gute Besserung! LG
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sunflower1979: Zolpidem Entzug

Beitrag von sunflower1979 »

Hallo,

ich brauche eure Hilfe. Ich bin schon seit über einem Jahr Zolpidem abhängig. Ich nehme jede Nacht eine 10 mg Tablette, aber leider kann ich selbst mit der Tablette nicht wirklich gut schlafen und bin am nächsten Tag geredert und fühle mich müde und leer. Ich will auf jeden Fall los kommen von den Tabletten. Aber leider bin ich beim Absetzen immer daran gescheitert, dass ich dann wirklich beim runterdosieren ab einem Punkt gar nicht mehr schlafen konnte. Ich suche Leute, die in einer ähnlichen Situation sind oder es sogar geschafft haben. Gibt es Kliniken oder Ärzte im Raum Frankfurt die mir jemand empfehlen kann. Ich bin echt ziemlich verzweifelt und weiss gerade wirklich nicht was ich machen soll.

Ich Danke Euch schon mal für Eure Hilfe
Zuletzt geändert von Jamie am 28.03.2019 18:18, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel ergänzt
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Jamie
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Re: Zolpidem Entzug

Beitrag von Jamie »

Hallo sunflower, :)

willkommen im Forum :)

Dass die 10mg Tablette nicht mehr wirkt ist kein Wunder.
Ich bin eher überrascht, dass du stur die Dosis gehalten hast (was natürlich gut ist).
Man rutscht bei Benzos und Z-Drugs wie Zolpidem, die benzodiazepin-analog wirken, sehr schnell in die Toleranz und müsste dann immer weiter die Dosis steigern, um wieder für ein paar Wochen einen Effekt zu spüren.

Es ist essentiell in deinem Zustand, dass du daran arbeitest, weswegen du Schlafstörungen hast, denn sie werden dich während des Entzugs begleiten oder noch schlimmer werden.
Schlaftabletten haben ja keine heilende Wirkung, sondern deckeln nur das Schlimmste und die Urproblematik bleibt verdeckt bestehen.

Hast du denn eine Idee, weswegen du so schlecht schläfst? Hast du einen Therapeuten, mit dem du das aufarbeiten kannst?

Wie ist es mit Entzügigkeit? Du schreibst, die Tablette wirkt kaum noch und du schläfst schlecht. Merkst du tagsüber auch Entzugssymptome wie schwitzen, frieren, Schwindel, Unruhe, Ängstlichkeit, Herzklopfen etc. oder ist das bislang noch nicht eingetreten?

Wir haben nur eine sehr kleine interne Arztliste und können dir nicht versprechen, dass wir jemanden in deiner Nähe haben, der für die Problematik aufgeschlossen ist, aber wir werden mal nachschauen und dir dann eine PN schreiben.

Viele Grüße
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: sunflower1979: Zolpidem Entzug

Beitrag von sunflower1979 »

Hallo Jamie,

erstmal vielen Dank für Deine Antwort. Also Herzrasen habe ich selten. Aber einen erhöhten Blutdruck habe ich schon oft und natürlich innere Unruhe. MIr würde es schon etwas bringen einen Arzt im Bundesland Hessen zu haben. Für einen guten Arzt würde ich auch gerne ein zwei Stunden fahren. Wenn ich jemand hätte an den ich mich mit meinem Problem wenden kann und der auch ein bisschen die Thematik kennt und versteht wäre mir schon sehr geholfen. Momentan weiss ich nur es geht nicht weiter so wie es momentan ist. Das Problem ist, dass ich auch nicht wirklich weiss wie ich anfangen soll. Wenn es um Alkohol oder harte Drogen geht gibt es zig Anlaufstellen Bei Schlafmitteln ist alles sehr schwammig was man im Internet findet. Es sind so viele Sorgen die ich habe. Und manchmal nimmt mir dass, dann auch den Lebensmut und ich weiss nicht mehr weiter. Ich befinde mich in einer sehr langsamen Abwertsspirale und ich habe das Gefühl dass es nicht besser werden kann in der Zukunft. Das macht mir Angst. Könntest Du mal bitte schauen ob Du einen Arzt in Hessen oder Großraum Mainz, Frankfurt, Wiesbaden hast. Das würde mir unsagbar helfen. Ich brauche einfach irgendeinen Ansatz. Denn ich will ja auch los kommen davon und ich will auch wieder leben und nicht nur existieren.

Ich danke Dir Sunflower
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Annanas
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Re: sunflower1979: Zolpidem Entzug

Beitrag von Annanas »

Hallo sunflower :) ,
ich habe dir eine PN geschickt - Angaben zu Ärztepraxen geben wir nur darüber weiter, sie werden nicht öffentlich gestellt.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016 (1999 - 2007 Paroxetin 20 mg)
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25.01.2021 12 Kügelchen (ca. 3,6 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


Meine PN-Funktion ist vorübergehend deaktiviert!
Elisabethanna
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Re: sunflower1979: Zolpidem Entzug

Beitrag von Elisabethanna »

Hallo Sunflower,

ich möchte dir einfach nur einen lieben Gruß hinterlassen. Ich nehme nur sehr, sehr selten Zolpidem, quasi im Notfall. Und ich weiß, dass es zumindest bei mir die Stimmungslage erheblich verschlechtert und dazu führt, sich sehr ausgelaugt zu fühlen. Wenn du dich also mutlos und kaputt fühlst, kann es auch am Zolpidem liegen. Hast du mal probiert, abends hochdosiert Passionsblumen-Extrakt zu nehmen? Diesen Tipp habe ich selbst hier in diesem wunderbaren Forum bekommen.

Ich wünsche dir, dass du alle Unterstützung findest, die du brauchst.
Sei lieb gegrüßt von
Elisabethanna
Ausgangssymptome:
1999: PTSD. Ohne jegliche Medikamente durchgehalten
2009: Massive Schlafstörungen (Aufwachstörung)
Diagnose in schlafmedizinscher Praxis nach einem Gespräch:: Körperlich nicht näher begründbare Schlafstörung

Medikation:
Mirtazapin, Täglich 3,75 -7,5 mg vorm Schlafen gehen seit ca. 2009 oder 2010
Wirkung: Besseres Durchschlafen. Nebenwirkung: Müde und antriebslos am Vormittag, "matschig", niedriger Blutdruck. negative Auswirkung auf die Bildung der Schilddrüsenhormone

Zolpidem; nur für den Notfall gedacht, 5 mg (nehme ich nur in Ausnahmefällen zusätzlich) bei zu frühem Aufwachen oder Einschlafstörung auf Reisen, Nebenwirkungen: Macht mich reizbar und depressiv

Frühere Absetzversuche: Ca. zwei mal im Jahr, gescheitert wegen falscher Strategie (3,75 mg einfach weglassen)
Letzter Absetzversuch Ende Februar 2019 mit halbieren der 3,75 mg, nach einer Woche gescheitert wegen heftigster Absetz-Beschwerden: Übelkeit, Durchfall, Blasenentzündung, krampfartige Schmerzen in Wellen durch den ganzen Körper, rasende Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, nächtliches Schwitzen, zittern, Angstzustände, von Tag zu Tag überreizteres Nervensystem, stark depressives Gefühl.

Weitere Erkrankungen/Beschwerden/Medikamente:
Schilddrüsenunterfunktion, morgens Euthyrox 25, an den Wochenende zwei davon (50 mg)
Hormonersatztherapie wegen massiven Wechseljahrsbeschwerden: Östogengel und Progesteron Weichkapseln
Migräne, nach Bedarf MCP und Paracetamol oder Ibuprofen, zum Glück nicht so oft nötig

10.03.2019
Erfolgreiches Wiedereindosieren von Mirtazapin nach missglückten Absetzversuch gelingt erst mal nicht. Schlafe zwar ein, aber nicht mehr durch und habe Alpträume.
Dosierung abends vorm einschlafen 3,75-6 mg, einmal 7,5 mg, nach nächtlichem Aufwachen nochmals eine zweite Dosis, um wieder einzuschlafen, von 3,75 mg

Seit 11.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin vorm abends vorm schlafen, nach viel zu frühem Aufwachen nochmals 3,75 mg (Wasserlösemethode).

12.03.2019:
7,5 mg Mirtazapin sowie Opti3 und hochdosiert Passionsblumen-Extrakt
Schlafe wieder gut und habe mich stabilisiert. :party2:
30.03.2019: 6 mg Mirtazapin
25.04.2019: 5,4 mg: Und ab dem dritten Tag WIEDER heftige Absetzsymptome, zu frühes Aufwachen, unerträgliche Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, nachts ständiges Wasserlassen, gereizt, grundlos am weinen... :frust:
28.03.2019: Wieder hochdosiert auf 5,7 mg
01.05.2019 Noch mal probiert, auf 5,4 runterzugehen, aber Schlafmangel und Nervenbündel sowie wieder weinen, muss wieder aufdosieren auf 5,7 ab heute... :sad-angel:
Kimeta
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Re: sunflower1979: Zolpidem Entzug

Beitrag von Kimeta »

Hallo Sunflower,

hattest Du nicht schon mal einen Thread, diesen hier? Für den Austausch hier ist es ev. wichtig zu wissen, dass Du nicht erst seit einem Jahr mit Zolpidem zu tun hast.

Konntest Du es denn zwischendurch mal absetzen und hast wieder angefangen, oder hast Du es durchgehend genommen?

Passionsblume habe ich übrigens auch schon einige Zeit genommen, als ich sehr große Probleme in meinem persönlichen Umfeld hatte und kaum schlafen konnte. Ich habe den Eindruck, dass es mir geholfen hat.

Viele Grüße
Kimeta
Zuletzt geändert von Murmeline am 19.03.2020 08:46, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Ein Ausdruck editiert / geändert
- Doxepin zur Migräneprophylaxe seit mindestens 2002 in einer Dosierung von 5-10 mg.
- Absetzen von 10 mg ab dem 28.12.2013.
- Aktuell seit 10.01.2021: 1,275 mg

Hintergründe und Absetzverlauf:
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:schnecke: Mein Thread :schnecke:
Ululu
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Re: sunflower1979: Zolpidem Entzug

Beitrag von Ululu »

Threads zusammengeführt.
:fly:

Danke für den Hinweis, Kimeta.
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Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.
escargot
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Re: sunflower1979: Zolpidem Entzug

Beitrag von escargot »

Hallo sunflower

ich nehme zopiclon auch fast nie, aber habe gute Erfahrungen mit Passionsblume gemacht (Dragees und Tee). Von dem Tee (bestellt hier https://www.herbathek.com) habe ich 1 l 1 Std. vor dem Schlafengehen getrunken. Geschmack ist - äh.. seifig, aber es hilft tatsächlich. Einen Versuch ist es vielleicht wert?

Alles Liebe dir!
escargot
12.2020 undefinierte Schizophrenie, Depression, Verhaltensstörung durch Sedativa, komplexe PTBS

Bedarf:
Olanzapin 5-10 mg
Melperon 25-50 mg

Täglich : Olanzapin 15 mg,Tavor zur Nacht 0,5 mg, Risperdidon abends und morgens je 1 mg

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Dagma
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Re: sunflower1979: Zolpidem Entzug

Beitrag von Dagma »

Liebe sunflower1979: habe eine Frage an dich! Nehme auch seit 10 Wochen Zopiclon, aber nur um schlimme Anfälle beim Tavorentzug abzufangen. Bin jetzt schwerstabhängig von Zopiclon geworden und schlafe höchstens 2 Stunden. Möchte das Mittel ausschleichen habe aber keinen Arzt der es mir verschreibt. Bin also aufgeschmissen.

Herzliche Grüße
Dagma
Zuletzt geändert von padma am 19.03.2020 18:31, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: ein Abschnitt musste entfernt werden, da nicht im Einklang mit der Rechtslage
:pillowtalk: Einnahme 7 Jahre 2-3 mg Tavor in der Woche in den Jahren von 2012 - 2019.

In den Jahren vier Klinikaufenthalte, darunter Charité in Berlin mit Ketaminbehandlung. Keiner erkennt Dauerentzügigkeit und Benzoabhängigkeit.


In der Zeit auf Anraten Hausarzt versch. AD und NL ausprobiert. Nichts half, da benzoabhängig.

Nie Probleme mit Absetzen gehabt da zu der Zeit noch intaktes ZNS

Seit 10/18 30mg Mirtazapin

Klinikaufenthalt 4 Wochen im Januar 2019.
Dort auf 250mg Quetiapin, 3mg Tavor, 30mg
Mirtazapin, 7,5mg Zopiclon eingestellt.

Bei Entlassung Tavor auf Null. Weiter eigenmächtige Einnahme Tavor 2 mg pro Woche.

März 2019: Neurologe reduziert Quetiapin auf 100mg und setzt Zopiclon ab.

Von März bis Oktober wilde Versuche seitens
Meines Neurologen mit verschiedenen NL und AD zu „helfen“.

Im August 2019 mit Unterstützung des Arztes 1 mg Tavor auf Diazepam umgestellt und auf 3 mg runterdosiert und Ende Oktober bei 3
mg abgesetzt. Dies geschah auf Empfehlung meiner Heilpraktikerin!! Fehler

Gleichzeitig Quetiapin und Mirtazapin auf ihr dringendes Anraten hin kalt abgesetzt. Weiterer schlimmer Fehler.

Seit Oktober 250mg Melperon und 75mg Baclofen. Mir geht es sehr schlecht, habe diese Anfälle Tag und Nacht. Dauern stundenlang, völliger Kontrollverlust mit starken Suizidimpulsen.

Anfälle jede Nacht zum Schluss auch tagsüber von Januar bis März 2020.

Seit Ende Januar 2020 7,5 mg Zopiclon um wenigstens nachts ein paar Stunden zur Ruhe kommen zu können und um Anfälle zu deckeln.

Baclofen im Januar und Melperon am 15. März nach kurzem ausschleichen abgesetzt.

Ende März völlig am Ende, bettlägerig, kein Schlaf, schlimme Akathisie.

23.03.20
Konsultierung eines Suchtmediziners der mich zunächst auf 2,5mg Clonazepam, kurze Zeit später auf 4 mg Tavor, 5 mg Olanzapin und 30mg Mirtazapin einstellt.
Zopiclon wurde gestrichen.

Arzt will mich stabilisieren. Geht von schwerer Depression aus. Glaubt meine Anfälle und Akathisie kommen daher. Ahnungsloser!!!

30.04.20
Arzt stellt mich von 4 mg Tavor auf 4mg Clonazepam in Tropfenform um (40Tropfen).
Hat eigene Äquivalenztabelle!!!!!!!!
Muss alle 3 Tage einen Tropfen reduzieren.
Geht mir viel zu schnell. Läßt nicht mit sich reden!

15.04.20
Eigenmächtig
Mirtazapin von 30mg auf 15mg reduziert.
Fehler: zu großer Schritt
Grund: Panik und Angst vor AD wegen schlimmer Anfälle

09.05.20
Eigenmächtig 5mg
Olanazapin alle 2 Wochen um 0,625mg reduziert bis auf 0,625mg dann Stopp
Fehler: Reduktion von 2 PP, Benzo und NL
Grund: Panik und Angst vor NL wegen schlimmer Anfälle

Update 15.08.20
Seit 3 Wochen auf 0,8 mg Clonazepam
Zustand unaushaltbar


22.9.20 Olanzapin von 0,625mg um die Hälfte reduziert.
29.9.20 Olanzapin abgesetzt
Zustand: kritisch

21.1O.20 Clonazepam auf 0,7mg nach 3
Monaten Pause reduziert
Zustand: unaushaltbar
Straycat
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Registriert: 10.10.2016 16:51
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Re: sunflower1979: Zolpidem Entzug

Beitrag von Straycat »

Liebe Dagma,

Sunflower war seit Juli 2019 nicht mehr im Forum aktiv. Das nur als Hinweis, falls die Antwort länger dauert oder ausbleibt.

Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es besser wird bei dir :( :hug:
Liebe Grüße,
Cat
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