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Jumer: Venlafaxin - Tabletten gehen mir aus

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Jumer
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Jumer: Venlafaxin - Tabletten gehen mir aus

Beitrag von Jumer »

Hallo,
ich bin neu hier und brauche bitte ein bißchen Hilfe.
Zurzeit versuche ich Venlafaxin retard 150 mg Teva auf Venlafaxin retard 150 mg von Hexal umzustellen. Der Grund hierfür ist das Teva die Tabletten leider nicht mehr herstellt. Leider bereitet mir die Umstellung starke Probleme (wie so fast alles was mit venlafaxin zu tun hat :frust: ).
Deshalb bin auf der Suche, ob jemand noch ein paar Tabletten der Marke Teva hat oder eine Apotheke kennt die noch welche lagert. So das ich die Umstellung etwas verlangsamen kann und ich nicht soviel Probleme damit bekomme.

Beste Grüße

Jumer
Zuletzt geändert von padma am 02.08.2019 16:04, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Threadtitel ergänzt
Krankheit:
- schwere Depression (seit 2008)
- möglicherweise ADHS

Ursprüngliche Medikation:
- z.B.: Venlafaxin, Mirtazapin, Valdoxan, Elontril, Dizepam usw. der ganze Spaß halt :party:

Aktuelle Medikation:
- seit 09/2009 Venlafaxin retard 225 mg (Abz)
- seit 09/2009 Venlafaxin retard 37,5 mg (Teva) ( seit 09/2019 erfolgreich von 150 mg auf ca. 37,5 mg abgesetzt mit der Kügelchenm.)
- seit 11/2020 Quetiapin retard 50 mg (Hexal) (Hiflt beim Schlafen)

Aktuelle Reduktion von Quetiapin
Jamie
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Re: Tabletten gehen mir aus

Beitrag von Jamie »

Hallo Jumer,

willkommen im Forum :)

Nachgefragt: Sprechen wir tatsächlich von Tabletten oder meinst du Kapseln?
Wo genau sind deine Probleme?
Stellst du nur um oder dosierst du bereits ab und wenn ja, wie?

Hat sich ein Apotheker mal die Mühe gemacht zu recherchieren, ob es Tabletten gibt, deren Zusammensetzung denen von Teva ähnlich oder fast identisch ist?
Das könnte nämlich ein Weg sein.

Teva ist eine kleine, eher unbedeutende Firma auf dem Psychopharmaka-Segment; ich sehe noch am ehesten die Chance, wenn du bei Versandapotheken wie docmorris oder apotheke zu rose (o.a., das soll keine Werbung sein) anrufen würdest und da nachfragen würdest, ob sie ggf. noch Restbestände haben, weil diese in der Regel ein größeres Lager haben als normale Apotheken.

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


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Re: Tabletten gehen mir aus

Beitrag von Arianrhod »

Hallo Jumer,

hier schreibt Teva, es handle sich nur um einen Engpass, im September würden sie wieder lieferfähig sein. https://www.deutsche-apotheker-zeitung. ... /chapter:1
Leider kann ich dir nicht weiter helfen . Es gibt außer Hexal noch andere Produzenten evtl. würdest du das Original, Trevilor retard , besser vertragen.
Zu diesem Zweck müsste dein Arzt auf dem Rezept das Aut idem - Feld durchstreichen.

liebe Grüße Arian
Jamie hat geschrieben: 02.08.2019 14:22 ich sehe noch am größten die Chance, wenn du Versandapotheke wie docmorris oder apotheke zu rose (o.a., das soll keine Werbung sein) anrufen würdest und da nachfragen würdest, ob sie ggf. noch Restbestände haben, weil diese in der Regel ein größeres Lager haben als normale Apotheken.
Ich habe 3- 4 Online- Apotheken durchgesehen , ist überall nicht lieferbar. :(
[spoil]2005 mit Burnout und Depression in eine Tagesklinik gekommen.

Zuerst einmonatige Behandlung mit diversen Antidepressiva: Doxepin, Mirtazipin, Sulprid,
hypomane Reaktion
wobei die AD sofort und ohne Ausschleichen von den Ärzten abgesetzt wurden.


Verschiedene Diagnosen: schizoaffektive Psychose, Depression, bipolare Störung, Schizophrenie, dissoziative Identitätsstörung


Erst 2 Jahre Behandlung mit Amisulprid . Zu schnell auf eigene Faust abgesetzt.
Schwere Supersensitivitätspsychose .

Einstellen auf verschiedene Neuroleptika: Haloperidol, Quetiapin, Olanzapin, Risperidon, Paliperidon, Aripiprazol
Außerdem Lorazepam, Promethazin, Chlorprothixen, Melperon, Pipamperon

jahrelang , vieles gleichzeitig und in höchster Dosierung.
u.a. Berentung, 60 kg Gewichtszunahme
seit 2012 Ausschleichen von 800 mg Quetiapin retard innerhalb von 2 Jahren.
Meinen Absetzbericht findet man hier:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 47#p120447
Seit Januar 2014 keine Neuroleptika mehr.

Ich leide seit 3 Jahren unter Nervenschmerzen, Kribbeln und Lähmungen. Bei mir wurde eine Polyneuropathie diagnostiziert und ein Zusammenhang mit NL vermutet - leider nicht beweisbar.

Außer Neuroleptika habe ich zwischenzeitlich auch Oxycodon ( ein Opioid) und Trimipramin nach zweijähriger Einnahme abgesetzt , die ich wegen chronischer Schmerzen verschrieben bekommen habe.
Pregabalin habe ich am 7.9.2016 endgültig ausgeschlichen.

Die Anzahl meiner Dauermedikamente beträgt gerade "0". :)

Ich weiß mittlerweile 2019 , dass ich Asperger- Autistin bin .
Murmeline
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Re: Tabletten gehen mir aus

Beitrag von Murmeline »

Hallo Jumer,

das ist frustrierend, wenn man wegen Lieferschwierigkeiten oder Einstellung der Produktion nicht die gewohnten Tabletten bekommt. An dich und alle mitleser aber der Hinweis, dass Tabletten nicht weitergeben werden und das Forum hierfür keine Plattform ist. Sind ja auch schließlich verschreibungspflichtige Medikamente. Hast du schon bei online Apotheken geschaut?

Murmeline mit Grüßen

- überschnitten -
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
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Re: Tabletten gehen mir aus

Beitrag von Jumer »

Hallo,
vielen Dank für eure Anteilnahme und schnellen Antworten. Das ist wirklich lieb. Das Internet habe ich schon durchforstet. Es hieß damals das Sie eingestellt werden. Den neuen Artikel kenne ich auch und ist natürlich meine große Hoffnung. Ich hatte schon meine "Signature" erstellt, aber anscheinend ist was schief gegangen.

Beste Grüße

Jumer
Krankheit:
- schwere Depression (seit 2008)
- möglicherweise ADHS

Ursprüngliche Medikation:
- z.B.: Venlafaxin, Mirtazapin, Valdoxan, Elontril, Dizepam usw. der ganze Spaß halt :party:

Aktuelle Medikation:
- seit 09/2009 Venlafaxin retard 225 mg (Abz)
- seit 09/2009 Venlafaxin retard 37,5 mg (Teva) ( seit 09/2019 erfolgreich von 150 mg auf ca. 37,5 mg abgesetzt mit der Kügelchenm.)
- seit 11/2020 Quetiapin retard 50 mg (Hexal) (Hiflt beim Schlafen)

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