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ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

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ronivroni
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ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von ronivroni » Freitag, 02.08.19, 15:34

Hallo ihr Lieben,

Ich schildere mal hier meine Geschichte, weil ich sehr verzweifelt bin im Moment.

Ich wurde vor 2 Jahren (2017)kurz vor dem Abitur (mittlerweile bin ich 21)in eine Klinik eingewiesen, da ich starken Schwindel und Unruhezustände hatte, sodass ich gar nicht mehr lernen konnte. Und daraus entstanden auch Suizid Gedanken. Der Klinikaufehthalt hat mir sehr gut getan, ich habe viel für mich selber mitgenommen und konnte mein Abitur, während ich in der Tagesklinik ausreichend Unterstützung bekam, nachholen. Damals habe ich auch Sertralin 75mg verschrieben bekommen, was ich bis April 2019 nahm.

Da sich mein Leben sehr ins positive gewandelt hatte - ich bin von Zuhause ausgezogen, habe ein Studium gefunden, was mir Spaß macht, mein jetzigen Freund kennengelernt und ein sehr netten Freundeskreis gefunden - dachte ich, dass ich das Medikament nun nicht mehr brauchen würde. Mir war bewusst, dass ich das Medikament ausschleichen muss, aber ich wünschte ich hätte zuvor dieses Forum gefunden.

Der Psychiater, zu dem ich gegangen bin und bei dem ich betont habe, dass ich sehr vorsichtig ausschleichen möchte, meinte nämlich, dass ich alle 2 Wochen um 25mg reduzieren sollte und zum Schluss dann auch im 2 Wochen-Takt von 12,5mg auf 0. Dies tat ich dann auch. Das gemeine war nur, dass ich während dem Ausschleichen fast keine Symptome hatte und ich höre sehr viel in meinen Körper hinein. Aber neben kurz auftretender Übelkeit war da eigentlich nichts. Erst 1 einhalb Monate nachdem ich meine letzte Tablette genommen habe, ging es mir von dem einen Tag auf den anderen sehr schlecht, begonnen hat es mit Schwindel, Schlafstörungen, (teilweise gar nicht geschlafen) extremes Schwitzen, Unruhezustände, totale Verwirrtheit und natürlich extrem Kreisgedanken wie dass wieder kommen konnte. Meine Mama hat dann reagiert und mich wieder in die Klinik geschickt, jetzt bekomme ich sogar noch mehr Sertralin 100mg (sehr rasantes Einschleichen mit 25mg Schritten in 3 Tage-Takt) dazu noch promethazin 20mg zum Schlafen und Beta-Blocker weil ich so Herzrasen habe.

Das ganze ist jetzt 3 Wochen her und ich bin so verzweifelt, die Ärzte hier meinten auch, dass das Absetzten zu schnell war, davon dass das Medikament aber nicht mehr wirken könnte, wenn ich es wieder nehme, wollen sie nichts wissen. Ich bin so verzweifelt, dass ich mich schon 2 mal fast vor den Zug schmeißen wollte. Ich liebe eigentlich mein Leben aber hätte ich gewusst, dass man so schwer von diesem Zeug weg kommt, hätte ich es nie angefangen zu nehmen. Ich fühle mich so als hätte vor 3 Wochen jemand mein Leben mir geraubt. Ich hoffe ihr habt einen Rat wie ich mit dem ganzen jetzt umgehen soll ich möchte doch einfach, dass diese Symptome aufhören. Niemand glaubt mir wirklich, dass das von dem Medikament kommen könnte 😣

Liebe Grüße
Ronivroni
Zuletzt geändert von FineFinchen am Freitag, 02.08.19, 15:37, insgesamt 1-mal geändert.
Medikation:
Ab April 2017 75mg Sertralin
-> gut Vertragen, eigentlich keine Nebenwirkungen
18.April 2019 50mg
2.Mai 2019 25mg
16.Mai 2019 12,5 mg
30.Mai 2019 Nichts mehr
> 1 1/2 Monate keine Probleme
Ab Montag 8.Juli =>plötzlich Symptome:
Schwindel, Unruhe, Schlafstörungen, Schwitzen, Kreisgedanken, Herzrasen
Mittwoch 17 Juli => Klinikeinweisung
15. Juli wieder 25mg
18. Juli 50mg
24. Juli. 75mg
29. Juli 100mg
Zusätzlich: 20mg Promethazin zum Schlafen

FineFinchen
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Re: Ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzten und wieder einschleichen

Beitrag von FineFinchen » Freitag, 02.08.19, 15:39

Hallo Ronivroni, :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


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Dein thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Finchen
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padma
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von padma » Freitag, 02.08.19, 16:39

hallo Ronivroni, :)

auch von mir willkommen
Du hast wirklich viel zu schnell abgesetzt und dass Entzugssymptome zeitverzögert auftreten ist nicht ungewöhnlich.

Du hattest dich so schön stabilisiert, da ist es nun mehr als ärgerlich, dass du nun in diese Situation geraten bist.

Die Wiedereindosierung von 100 mg Sertralin war viel zu hoch, du verträgst diese Dosierung nicht. Das merkst du auch an der Schlafstörung und dem Herzrasen.

Sind die Suizidgedanken nach der Wiedereindosieung aufgetreten oder hattest du sie schon zuvor?

Wie hat die Symptomatik sich seit der Wiedereindosierung verändert?

Meinem Gefühl nach, wäre es wichtig, dass Sertralin reduziert wird. Bist du noch in der Klinik? Da hat man oft leider nur wenig Einfluss auf die Dosierung.

Bitte erstelle so bald wie möglich eine Signatur und schreibe auch die Wiederein-/Hochdosierungsschritte mit Datum mit rein.
Dann können wir weiterschauen.

Dein Leben ist wertvoll, bitte gib jetzt nicht auf.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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25.10.2019: 0,01 mg bin auf der Zielgeraden angelangt :D



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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ronivroni
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von ronivroni » Freitag, 02.08.19, 21:04

Hallo padma,

Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Die Suizidgedanken sind eigentlich erst in der Klinik gekommen, weil die Situation sich so schrecklich anfühlt.

Seit der Wiedereindosierung sind die Symptome ein bisschen besser, allerdings kommen nun neue Symptome wie Durchfall und Sehstörungen dazu.

Ja ich bin zur Zeit noch in der Klinik. Fühle mich hier aber nich sehr gut aufgehoben, weil ich das Gefühle habe für jede meiner Anliegen, bringen sie einfach ein neues Medikament daher und ein Psychologen habe ich in den 3 Wochen auch noch nicht gesehen 😒

Liebe Grüße
Ronivroni
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Ab April 2017 75mg Sertralin
-> gut Vertragen, eigentlich keine Nebenwirkungen
18.April 2019 50mg
2.Mai 2019 25mg
16.Mai 2019 12,5 mg
30.Mai 2019 Nichts mehr
> 1 1/2 Monate keine Probleme
Ab Montag 8.Juli =>plötzlich Symptome:
Schwindel, Unruhe, Schlafstörungen, Schwitzen, Kreisgedanken, Herzrasen
Mittwoch 17 Juli => Klinikeinweisung
15. Juli wieder 25mg
18. Juli 50mg
24. Juli. 75mg
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padma
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von padma » Freitag, 02.08.19, 22:56

hallo Ronivroni, :)

das ist ein häufiges Problem in Kliniken, dass sie gleich mit einem neuen Medikament um die Ecke kommen.

Ich denke, du bist jetzt völlig überdosiert. Es wurde viel zu viel und viel zu schnell hochdosiert. Es wäre jetzt wahrscheinlich noch möglich, in einem ersten Schritt auf 75 mg zurückzugehen. Die Frage ist, ob du die Ärzte davon überzeugen kannst.

Mit den Suizidgedanken habe ich auch deswegen gefragt, weil sie auch eine NW von Sertralin sein können. Grosse Dosisveränderungen sind besonders riskant und in deiner Altergruppe ist das Risiko besonders hoch.

liebe Grüsse,
padma
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lionel
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von lionel » Sonntag, 04.08.19, 10:52

Hi Ronivroni,


ich nehme ebenfalls Sertralin und als ich zwischenzeitlich von 50mg auf 75mg gegangen bin, habe ich viel schlechter geschlafen, war unruhiger und habe in der Nacht sehr geschwitzt. Mir ging es dann auf 50mg wieder wesentlich besser und ich würde dir auch dringend Raten auf 75mg zu reduzieren. Falls die Ärzte ablehnend darauf reagieren, würde ich ihnen so lange auf den Keks gehen, bis sie zu stimmen!


Es wird auf jeden Fall wieder besser werden und ich wünsche dir viel Kraft!
Liebe Grüße,
lionel
Anfang 2017:
Angstzustände, Schlafstörungen, Depression, Panikattacken.
März 2017:
Von meiner Psychiaterin verschrieben und genommen ab 10. März:
15mg Praxiten (Benzo) 2mal
25mg Sertralin für eine Woche...danach auch 50mg hochdosiert.
NW: große nicht aushaltbare Anspannung in der Nacht, Kopfschmerzen, starke Verspannung beim Genick und Hals, psychosomatische Symptome (Zuckendes Auge, Sprachstörungen, Verkrampfung der linken Gesichtshälfte, Muskeltonus links nicht kontrollierbar, Schwierigkeiten zu stehen.

Ab Ende März: Aufentahlt in der Psychiatrie, 6 Wochen. Benzo wird innerhalb von 2 Wochen abgesetzt und nur noch bei Bedarf, Lyrica wird eindosiert, täglich um 25mg mehr bis zu 200mg und etwas später auf 300mg.

Ab Mai: 50mg Sertralin und 300mg Lyrica und bei Bedarf 15mg Oxazepam

Ab November 2017: 75mg Sertralin und 300mg Lyrica
NW: Einschlafprobleme, lebhafte Träume und Nachtschweiß
Libido kaum vorhanden...

10.3.18: weniger 25mg Sertralin, nun 50mg
NW: sehr trockener Hals -> Halsschmerzen, trockene Lippen, Nase und Augen; Muskelschmerzen am Rücken, sehr lebhafte Träume, dazwischen Kopfschmerzen und Verspannungen beim Hals.

28.3.18: etwas mehr Angstzustände, aber noch im Rahmen, Halsschmerzen und Trockenheit viel besser, Nachtschweiß ubd lebhafte Träume weiterhin vorhanden...

Sertralin wird erstmals nicht weiter abgesetzt!

10.6.18: Lyrica 125-0-150 (25mg am Vm reduziert)
NW: Muskelschmerzen, Darmprobleme und Schmerzen, Verspannungen.

9.7.18: Lyrica 100-0-150 (25mg am Vm reduziert)

10.10.18: Lyrica 100-0-125 (25mg am Abend weniger)

28.12.18: Lyrica 100-0-100 (25mg am Abend weniger)

April und Mai 2019: Unruhe und funktional neurologische "Anfälle" mehrmals wöchentlich. Ab Ende April nehme ich ca. 3mal die Woche Oxazepam 15 mg.

Juni und Juli 2019: Für beide Monate nur insgesamt 45mg Oxazepam.

02.08.19: Sertralin 25mg (25mg weniger)

30.9-8.10.19: mehrmalige funktional neurologische "Anfälle" + 1×7,5mg Oxazepam.

Aktuell

Sertralin 25mg und Lyrica 100-0-100mg

Nahrungsergänzungsmittel
Mönchspfeffer 20mg/Tag, Magnesium 150mg/Tag

ronivroni
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von ronivroni » Sonntag, 04.08.19, 15:41

Hallo Lionel,

Vielen Dank für deine Nachricht! Ja werde versuchen die Ärzte zu überzeugen wieder auf 75mg zu gehen.

Viele Grüße
ronivroni
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18.April 2019 50mg
2.Mai 2019 25mg
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ronivroni
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von ronivroni » Montag, 05.08.19, 17:39

Hallo,

Ich bräuchte nochmal eure Hilfe. Die Ärztin war einverstanden das Sertralin auf 75mg zu reduzieren.
Möchte mir aber 50mg seroquel geben. Ich möchte das ganz und gar nicht, hab mich aber nach langem hin und her und Beratschlagen mit meiner Mutter doch dazu überreden lassen. Jetzt soll ich es gleich um 18 Uhr nehmen, aber ich möchte eigentlich nicht, was soll ich nur tun!

LG ronivroni
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Murmeline
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von Murmeline » Montag, 05.08.19, 18:03

Hallo!

Mit welcher Begründung und welchem Ziel hat sie dir das Neuroleptikum nahegelegt?

Hier gibt es eine Aufklärungsbroschüre (Schwerpunkt ist der Einsatz bei Psychosen). Vielleicht ist das Dokument aber interessant für dich, ohne dich zu sehr zu verwirren. Es ist ja grundsätzlich wichtig, dass man Informationen zu den Medikamenten bekommt.
https://www.netzg-rlp.de/fileadmin/down ... prache.pdf

Ich kann dir die Entscheidung nicht abnehmen, was du tust. Mich hat das Medikament auch in kleiner Dosierung sehr leer im Kopf gemacht abends, was mir unangenehm war.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

ronivroni
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von ronivroni » Montag, 05.08.19, 18:29

Hallo Murmeline,

Mit der Begründung, dass es etwas von Wahn hat, dass ich den Ärzten nicht vertraue und ständig alles google. Hat es schon große Schäden, wenn ich es nur einmal nehme?

LG
Ronivroni
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von padma » Montag, 05.08.19, 18:53

hallo Ronivroni, :)

dass du dich selbst informierst, ist absolut kein Wahn. Es zeigt, dass du ein mündiger Mensch bist und die Verantwortung für dich selbst übernimmst.

Leider ist es immer noch so, dass viele Ärzte es ablehnen, wenn Patienten sich selbst informieren und Entscheidungen von Ärzten hinterfragen. Ich finde das ziemlich schlimm. Wer kitisch ist, dem wird ein Wahn unterstellt. :frust: :frust: :frust:

Wenn du es einmal nimmst wirst du wahrscheinlich keinen grossen Schaden erleiden. Wenn es dir nicht möglich ist, es direkt abzulehnen, könntest du es einmal nehmen um Compliance zu signalisieren und weitere Einnahmen dann wegen NW ablehnen. Allerdings werden sie wahrscheinlich darauf drängen, dass du es weiter nehmen sollst.

Du musst es natürlich selbst entscheiden, ich würde mit einer solch absurden Begründung es ablehnen ein Antipsychotikum zu nehmen.

Viel Erfolg,
padma
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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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ronivroni
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von ronivroni » Montag, 05.08.19, 20:26

Hallo padma,
Ja ich hab es jetzt einmal genommen, merke jetzt auch nicht wirklich eine Veränderung, mal schauen wie ich schlafen kann und morgen werde ich dann sagen, dass ich es nicht mehr nehmen möchte.

LG Ronivroni
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Ab Montag 8.Juli =>plötzlich Symptome:
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Mittwoch 17 Juli => Klinikeinweisung
15. Juli wieder 25mg
18. Juli 50mg
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lionel
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von lionel » Montag, 05.08.19, 23:45

Hallo Ronivroni,

die Begründung der Ärztin ist einfach absurd...Ich hoffe du kannst gut schlafen und die Reduktion auf 75mg ist auf jeden Fall ein Erfolg! Dann kannst du hoffentlich etwas entspannen und die Unruhe etc. lässt nach :)

Liebe Grüße,
lionel
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März 2017:
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25mg Sertralin für eine Woche...danach auch 50mg hochdosiert.
NW: große nicht aushaltbare Anspannung in der Nacht, Kopfschmerzen, starke Verspannung beim Genick und Hals, psychosomatische Symptome (Zuckendes Auge, Sprachstörungen, Verkrampfung der linken Gesichtshälfte, Muskeltonus links nicht kontrollierbar, Schwierigkeiten zu stehen.

Ab Ende März: Aufentahlt in der Psychiatrie, 6 Wochen. Benzo wird innerhalb von 2 Wochen abgesetzt und nur noch bei Bedarf, Lyrica wird eindosiert, täglich um 25mg mehr bis zu 200mg und etwas später auf 300mg.

Ab Mai: 50mg Sertralin und 300mg Lyrica und bei Bedarf 15mg Oxazepam

Ab November 2017: 75mg Sertralin und 300mg Lyrica
NW: Einschlafprobleme, lebhafte Träume und Nachtschweiß
Libido kaum vorhanden...

10.3.18: weniger 25mg Sertralin, nun 50mg
NW: sehr trockener Hals -> Halsschmerzen, trockene Lippen, Nase und Augen; Muskelschmerzen am Rücken, sehr lebhafte Träume, dazwischen Kopfschmerzen und Verspannungen beim Hals.

28.3.18: etwas mehr Angstzustände, aber noch im Rahmen, Halsschmerzen und Trockenheit viel besser, Nachtschweiß ubd lebhafte Träume weiterhin vorhanden...

Sertralin wird erstmals nicht weiter abgesetzt!

10.6.18: Lyrica 125-0-150 (25mg am Vm reduziert)
NW: Muskelschmerzen, Darmprobleme und Schmerzen, Verspannungen.

9.7.18: Lyrica 100-0-150 (25mg am Vm reduziert)

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28.12.18: Lyrica 100-0-100 (25mg am Abend weniger)

April und Mai 2019: Unruhe und funktional neurologische "Anfälle" mehrmals wöchentlich. Ab Ende April nehme ich ca. 3mal die Woche Oxazepam 15 mg.

Juni und Juli 2019: Für beide Monate nur insgesamt 45mg Oxazepam.

02.08.19: Sertralin 25mg (25mg weniger)

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Aktuell

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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von Jamie » Dienstag, 06.08.19, 8:42

 ! Nachricht von: Moderator
Guten Morgen ronivroni :), wir werden deinen Thread heute oder morgen in die Rubrik "Antidepressiva absetzen" verschieben, um die überlaufene Rubrik Hier bist du richtig etwas zu entzerren. Ich schreibe dir das, damit du nicht ängstlich suchen musst, wo dein Thread gelandet ist. Viele Grüße, Jamie :)

Philine
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von Philine » Freitag, 09.08.19, 17:35

Liebe Ronivroni :) ,

das Argument deiner Ärztin ist wirklich ohne Worte. Mein Hausarzt wollte mir auch mal Seroquel geben wegen meiner entzugsbedingten Reizüberflutung. Sein fürsorgliches Argument war immerhin: "Sie leiden so sehr, dagegen müssen wir was tun." Ich habe es nicht genommen, um mein ZMS nicht noch mehr durcheinander zu bringen. Auch dir rate ich davon ab.
Auch beim Sertralin würde ich auf 50 zurückgehen. Noch hast du zeitlich die Chance, sonst musst du noch viel länger absetzen.

Dir ging es doch wieder gut, dein Leben war gut. Und dann ist lediglich ein verzögert auftretendes ( bei Sertralin nicht selten!) Absetzsyndrom als Wiederauftreten der Grunderkrankung fehlinterpretiert worden.

Vielleicht versuchst du deine Ärzte davon zu überzeugen, und wenn das nicht klappt, bist du trotzdem mündig, um selbst zu entscheiden. Es ist dein Leben.

Ich lese schon länger hier mit. Es ist grausam, wie oft das vorkommt: Vom Forum aus schauen alle hilflos-entsetzt zu, wie jemand in der Klinik durch ein Medikamenten-Karussell geschleust wird, oft mit Druck und Zwang, und am Ende schwerst geschädigt ist und Jahre zur Genesung braucht.

Ich kann dir nur empfehlen, die Notbremse zu ziehen

(damit meine ich: Sertralin 50 und ab da schleichend abdosieren - und keine neuen Medikamente)

- bei dir ist es auf jeden Fall noch möglich.

Ich wünsche dir alles Gute, egal wie du dich entscheidest. :)
Philine
Mitte Okt. 2018-bis Mitte Jan. 2019: 30 x Tavor 0.5
Mitte Okt. – Ende Nov. 2018 Esci. 5-10-5 mg
seit Dez. 2018 Sertr. 25, langsam runterdosiert auf 16
weitere Medikation:
nach SD-OP 100 Euthyrox
Calcium 500

Philine
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von Philine » Freitag, 09.08.19, 17:43

... noch mal ich:
Ich sehe gerade, dass du ja wirklich erst 3 Wochen und 2 Tage überhaupt wieder auf Sertralin bist. Das heißt, es dürfte noch gar nicht wieder eingebaut sein, du hast also tatsächlich noch alle Chancen, GANZ damit runter zu gehen --- bzw vtl eine Minidosis, wie sie hier im Forum empfohlen wird, einzusetzen, um das Absetzsyndrom zu mildern. (Bei Ärzten wirst du mit dieser Strategie kein Verständnis finden. Ich würde an deiner Stelle versuchen, zu Hause in deinem Rhythmus abzusetzen.)
Es handelt sich hier wirklich um Jahre deines Lebens, die du sonst mit dem Kram beschäftigt bist. Deshalb schreibe ich hier noch mal, auch wenn das echt penetrant ist... :whistle:
Du hast es in der Hand.
Alles Gute Philine
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Towanda
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von Towanda » Freitag, 09.08.19, 18:18

Philine hat geschrieben:
Freitag, 09.08.19, 17:43
... noch mal ich:
Ich sehe gerade, dass du ja wirklich erst 3 Wochen und 2 Tage überhaupt wieder auf Sertralin bist. Das heißt, es dürfte noch gar nicht wieder eingebaut sein, du hast also tatsächlich noch alle Chancen, GANZ damit runter zu gehen --- bzw vtl eine Minidosis, wie sie hier im Forum empfohlen wird, einzusetzen, um das Absetzsyndrom zu mildern.
e,

Hallo Philine,

das möchte ich nicht so stehen lassen.

Ronivroni nimmt seit April Sertralin, hatte Ende Mai einen Kaltentzug und hat im Juli wieder eindosiert. Es ist also keine Ersteinnahme und bedarf eines vorsichtigen Ausschleichens.

Gruß, Towanda
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26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin
24.10.19 - 1,65 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Philine
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von Philine » Freitag, 09.08.19, 18:28

Okay, gut zu wissen, liebe Towanda, bei Zweiteinnahme zählt also das Einbauargument nicht.

Liebe Ronivroni :) , Towanda hat viel mehr Erfahrungswissen als ich, vergiss meinen 2. Post.

Alles Gute dir und eine gute Entscheidung!!
Philine

Towanda
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Re: ronivroni: Probleme mit Sertralin absetzen und wieder einschleichen

Beitrag von Towanda » Freitag, 09.08.19, 18:42

Hallo Philine :) ,
Philine hat geschrieben:
Freitag, 09.08.19, 18:28
Okay, gut zu wissen, liebe Towanda, bei Zweiteinnahme zählt also das Einbauargument nicht.
das liegt daran, daß Ronivroni ja noch mitten im Entzug steckt, der Stoff im Gehirn noch sehr präsent ist, und sie nach kurzer Zeit wieder eindosiert hat. Da muß man die Gesamtzeit sehen und nicht nur die Zeit der Wiedereinnahme. Wären da jetzt 10 Jahre dazwischen, sähe die Sache anders aus.

LG Towanda
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