Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->

Liebe Fories, liebe Interessierte,

seit 1.8.2019 gibt es Änderungen im Forum. Es ist nur noch teilweise öffentlich zugänglich. Ohne Anmeldung können nur die Rubriken "Informationen", "Neue Teilnehmer" sowie "Erfahrungsberichte" gelesen werden.

Die anderen Rubriken sind nur noch für registrierte Mitglieder einsehbar. Dazu gehört auch der Bereich "Ausschleichen von Psychopharmaka" mit Dokumentation der einzelnen Verläufe (Tagebücher) zum Absetzen von Antidepressiva, Neuroleptika und Benzodiazepinen. Hier findet Ihr alle Neuerungen und Änderungen. Hier steht alles Wichtige für noch nicht registrierte Interessierte.

Wir sind ein Selbsthilfeforum. Wer sich registriert, um einen eigenen Thread zu eröffnen, entscheidet sich auch dafür, sich aktiv mit den bereitgestellten Informationen auseinanderzusetzen. Neue Mitglieder bitten wir daher, sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten, die Grundlagentexte durchzulesen und anzueignen. Wer nach der Registrierung nur still mitlesen will, ist auch willkommen.

Ein Dankeschön an alle, die sich bereits aktiv in den Erfahrungsaustausch einbringen. Gegenseitige Unterstützung stärkt jede Selbsthilfegruppe.

Euer ADFD-Team

Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
Antworten
Kikolina78
Beiträge: 7
Registriert: Samstag, 03.08.19, 11:48

Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Kikolina78 » Freitag, 09.08.19, 20:17

Hallo zusammen, ich bin Neu hier und lese schon sehr lange hier mit. Habe letztes Jahr im August Fluorchinolone bekommen wegen einer Blasenentzündung. 7 Wochen später fing ich an eine schlimme Angststörung mit Depressionen zu entwickeln. Es kamen immer mehr Symptome dazu, Blutbild war soweit ok, weshalb mein Arzt mich in eine psychosomatische Klinik überwies. Wo ich mit allem möglichen vollgepumpt wurde an Psychopharmaka/Neuroleptika, diese jedoch alles nur noch verschlimmert haben. Ich entwickelte darunter Akathisie usw. (Werde den Verlauf gerne genauer und in einem eigenen Thread posten, leider bin ich dazu noch gesperrt- oder zu blöd um zu finden wo ich das kann).

Ich lese hier im Forum oft von brennen im Körper, was mich brennend interessiert ist- Haben die Leute hier mit diesem brennen im Körper davor Antibiotika genommen (kann auch einige Monate bevor das brennen anfing gewesen sein)? Ich leide auch unter brennen im Oberkörper, Gesicht und Armen. Habe den Zusammenhang zu Fluorchinolonen erst vor ein Paar Wochen gesehen, davor dachte ich es kommt von den Psychopharmaka! Wäre nett wenn ich Dazu einen eigenen Thread aufmachen dürfte.

Liebe Grüße
Ich probiere alles genau zu verfassen, war zu viel. Und ob die Symptome von den Fluorchinolonen kommen oder den PP, weiß ich heute noch nicht genau.

Aug.18- Fluorchinolone
Okt.18- Fühle mich krank, hin und wieder Angstzustände
Nov.18- Rauchen aufgehört, Angstzustände werden mehr, dazu Durchfall und Nachtschweiß
Dez.18- Psychosomatische Klinik

Folgende Tabletten habe ich dort von Dez.18 bis Feb.19 bekommen und meistens nach 2 Einnahmen abgesetzt wegen Symptomen. Es war ungefähr in dem Verlauf, dazwischen lagen immer ein Paar wenige Tage vom Wechsel von einem PP zum anderen:

- Aponal (Am nächsten Abend fingen Einschlafprobleme an)

- Quetiapin 25mg (einschlafen ging dann damit, wach geworden mit Unruhe. Nicht mit Quetiapin in Verbindung gebracht. Habe Quetiapin nicht regelmässig genommen. Mal 2 Nächte, dann wieder nicht usw. In dieser Zeit fing das brennen in der Brust an, das sich bis heute ausgeweitet hat in Rücken, Gesicht und Arme)

- Escitalopram+Risperidon+Tavor (abgesetzt wegen tierischer Unruhe, und weil ich die Welt nur noch wie im Film wahrnahm)

- Solian (abgesetzt wegen Unruhe und Schlaflosigkeit)

- Atosil Tropfen (abgesetzt weil ich davon Restless Legs hatte)

- Melperon (ein mal genommen wegen Panikattacke)

- Depressionen, Schlaprobleme und viele andere Symptome kommen hinzu. Durchfall hält sich bis heute. Gewichtsverlust 8 Kilo.

Ab Februar: Sertralin 25mg einschleichen, Mirtazapin, Quetiapin und bei Bedarf Diazepam. Mirtazapin nach 5 Tagen weg, da ich nicht schlafen konnte. Schlimmer wässriger Durchfall durch Sertralin, das soll laut Psychiater weggehen sobald Zieldosis 150mg erreicht ist. Wöchentlich 25mg hoch mit Sertralin. Bei 125mg angekommen nur noch am zittern, Herzrasen, morgendliche Unruhe die sich bis in den Abend zieht. Bei jeder Erhöhung extrem Angstzustände die mit Diazepam 10mg abgefangen wurden.
Nach 8 Wochen habe ich keinerlei Verbesserung gespürt, deshalb angefangen auszuschleichen. Von 100mg in vier Wochen auf Null.

Morgens wache ich immer auf mit Stromschlägen die von Brust in Arme gehen, das war aber auch schon während der Einnahme. Dazu morgens extrem zittern und Herzrasen, Schwindel.

Medikamente die ich länger nahm:

Feb.19 - Mai 19: Sertralin. Die letzten 4 Wochen davon ausgeschlichen. Habe darunter Herzrasen und zittern entwickelt das bis heute anhält. Weiß aber nicht ob das durch die Fluorchinolone auch ohne Sertralin entstanden wäre.

Dez.18- März 19: Unregelmäßige Einnahme von 25mg Quetiapin.

Medikamente zur Zeit:

Magnesium 400mg- 600mg über den Tag verteilt
B-Komplex
D3 + K2
Wenn die Angst ganz schlimm ist- Diazepam 10mg (Höchstens ein mal die Woche, alles andere sitze ich aus)

Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 2405
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Towanda » Freitag, 09.08.19, 20:52

Hallo Kikolina,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Neuroleptika ein: Erste Hilfe - Neuroleptika absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse,

Towanda
► Text zeigen

26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin
24.10.19 - 1,65 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 2405
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Towanda » Freitag, 09.08.19, 20:56

Hallo Kikolina,

zu Deinem Anliegen:

Ich bin selber durch Ciprofloxacin geschädigt, nun im dritten Jahr. Ich habe mich im Fluorchinolone-Forum informiert und habe vor einem Jahr dort vorgeschlagene NEM-Programm angefangen. Inzwischen geht es mir soweit gut, nur das unwissentlich verordnete AD schleiche ich jetzt in langsamen Schritten aus.

LG Towanda
► Text zeigen

26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin
24.10.19 - 1,65 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18619
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Jamie » Freitag, 09.08.19, 22:32

Hallo Kikolina,

willkommen im Forum :).
Leider hält sich trotz vieler Warnungen immer noch bei manchen Ärzten hartnäckig die Unsitte, bei Blasenentzündungen Fluorchinolone zu verschreiben.
Mittlerweile gab es weitere Verschärfungen und Anwendungsbeschränkungen, aber das hilft ja denen nicht, die bis dahin gefloxt wurden. :?
ch lese hier im Forum oft von brennen im Körper, was mich brennend interessiert ist- Haben die Leute hier mit diesem brennen im Körper davor Antibiotika genommen (kann auch einige Monate bevor das brennen anfing gewesen sein)? Ich leide auch unter brennen im Oberkörper, Gesicht und Armen.
Nein.
In aller Regel nicht.
Dieses Forum hat keinen Schwerpunkt auf Fluorchinolonschädigungen, sondern auf Schädigungen durch Psychopharmaka - wobei beides sich frappierend ähnelt!
Wir haben drei vier Betroffene, dich auch gefloxed sind, aber das überwiegende Gros der Betroffenen hier hat Reizungen und (temporäre) Schädigungen / Beeinträchtigungen durch Psychopharmaka und deren Entzug.
Dennoch kann man sich auch als Gefloxter hier gut wiederfinden, weil sich die Symptome so ähneln.

Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:
► Text zeigen

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 872
Registriert: Montag, 10.10.16, 16:51

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Straycat » Freitag, 09.08.19, 23:24

Hallo Kikolina,

willkommen im Forum!
Kikolina78 hat geschrieben:
Freitag, 09.08.19, 20:17
Es kamen immer mehr Symptome dazu, Blutbild war soweit ok, weshalb mein Arzt mich in eine psychosomatische Klinik überwies. Wo ich mit allem möglichen vollgepumpt wurde an Psychopharmaka/Neuroleptika, diese jedoch alles nur noch verschlimmert haben.
Es wäre super, wenn du eine Signatur anlegen könntest und uns schreibst, welche Medikamente du wann und wie lange bekommen hast (und wenn möglich auch in welcher Dosierung).
Du schreibst, dass du mit diversen PP vollgepumpt wurdest.
Vielleicht ist das brennende Gefühl auch ein Absetzsymptom von einem PP?

Liebe Grüße,
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 872
Registriert: Montag, 10.10.16, 16:51

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Straycat » Freitag, 09.08.19, 23:28

Noch ein PS:
Miramey hat auch einen Thread zu Fluorchinolone eröffnet. Ich verlinke ihn dir mal hier
Vielleicht wollt ihr euch ja austauschen :-)
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Kikolina78
Beiträge: 7
Registriert: Samstag, 03.08.19, 11:48

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Kikolina78 » Samstag, 10.08.19, 8:56

Towanda hat geschrieben:
Freitag, 09.08.19, 20:56
Hallo Kikolina,

zu Deinem Anliegen:

Ich bin selber durch Ciprofloxacin geschädigt, nun im dritten Jahr. Ich habe mich im Fluorchinolone-Forum informiert und habe vor einem Jahr dort vorgeschlagene NEM-Programm angefangen. Inzwischen geht es mir soweit gut, nur das unwissentlich verordnete AD schleiche ich jetzt in langsamen Schritten aus.

LG Towanda
Darf ich fragen was du an Symptomen hattest?
Ich probiere alles genau zu verfassen, war zu viel. Und ob die Symptome von den Fluorchinolonen kommen oder den PP, weiß ich heute noch nicht genau.

Aug.18- Fluorchinolone
Okt.18- Fühle mich krank, hin und wieder Angstzustände
Nov.18- Rauchen aufgehört, Angstzustände werden mehr, dazu Durchfall und Nachtschweiß
Dez.18- Psychosomatische Klinik

Folgende Tabletten habe ich dort von Dez.18 bis Feb.19 bekommen und meistens nach 2 Einnahmen abgesetzt wegen Symptomen. Es war ungefähr in dem Verlauf, dazwischen lagen immer ein Paar wenige Tage vom Wechsel von einem PP zum anderen:

- Aponal (Am nächsten Abend fingen Einschlafprobleme an)

- Quetiapin 25mg (einschlafen ging dann damit, wach geworden mit Unruhe. Nicht mit Quetiapin in Verbindung gebracht. Habe Quetiapin nicht regelmässig genommen. Mal 2 Nächte, dann wieder nicht usw. In dieser Zeit fing das brennen in der Brust an, das sich bis heute ausgeweitet hat in Rücken, Gesicht und Arme)

- Escitalopram+Risperidon+Tavor (abgesetzt wegen tierischer Unruhe, und weil ich die Welt nur noch wie im Film wahrnahm)

- Solian (abgesetzt wegen Unruhe und Schlaflosigkeit)

- Atosil Tropfen (abgesetzt weil ich davon Restless Legs hatte)

- Melperon (ein mal genommen wegen Panikattacke)

- Depressionen, Schlaprobleme und viele andere Symptome kommen hinzu. Durchfall hält sich bis heute. Gewichtsverlust 8 Kilo.

Ab Februar: Sertralin 25mg einschleichen, Mirtazapin, Quetiapin und bei Bedarf Diazepam. Mirtazapin nach 5 Tagen weg, da ich nicht schlafen konnte. Schlimmer wässriger Durchfall durch Sertralin, das soll laut Psychiater weggehen sobald Zieldosis 150mg erreicht ist. Wöchentlich 25mg hoch mit Sertralin. Bei 125mg angekommen nur noch am zittern, Herzrasen, morgendliche Unruhe die sich bis in den Abend zieht. Bei jeder Erhöhung extrem Angstzustände die mit Diazepam 10mg abgefangen wurden.
Nach 8 Wochen habe ich keinerlei Verbesserung gespürt, deshalb angefangen auszuschleichen. Von 100mg in vier Wochen auf Null.

Morgens wache ich immer auf mit Stromschlägen die von Brust in Arme gehen, das war aber auch schon während der Einnahme. Dazu morgens extrem zittern und Herzrasen, Schwindel.

Medikamente die ich länger nahm:

Feb.19 - Mai 19: Sertralin. Die letzten 4 Wochen davon ausgeschlichen. Habe darunter Herzrasen und zittern entwickelt das bis heute anhält. Weiß aber nicht ob das durch die Fluorchinolone auch ohne Sertralin entstanden wäre.

Dez.18- März 19: Unregelmäßige Einnahme von 25mg Quetiapin.

Medikamente zur Zeit:

Magnesium 400mg- 600mg über den Tag verteilt
B-Komplex
D3 + K2
Wenn die Angst ganz schlimm ist- Diazepam 10mg (Höchstens ein mal die Woche, alles andere sitze ich aus)

Kikolina78
Beiträge: 7
Registriert: Samstag, 03.08.19, 11:48

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Kikolina78 » Samstag, 10.08.19, 8:57

Straycat hat geschrieben:
Freitag, 09.08.19, 23:24
Hallo Kikolina,

willkommen im Forum!
Kikolina78 hat geschrieben:
Freitag, 09.08.19, 20:17
Es kamen immer mehr Symptome dazu, Blutbild war soweit ok, weshalb mein Arzt mich in eine psychosomatische Klinik überwies. Wo ich mit allem möglichen vollgepumpt wurde an Psychopharmaka/Neuroleptika, diese jedoch alles nur noch verschlimmert haben.
Es wäre super, wenn du eine Signatur anlegen könntest und uns schreibst, welche Medikamente du wann und wie lange bekommen hast (und wenn möglich auch in welcher Dosierung).
Du schreibst, dass du mit diversen PP vollgepumpt wurdest.
Vielleicht ist das brennende Gefühl auch ein Absetzsymptom von einem PP?

Liebe Grüße,
Cat
Erledigt :) Werde die Signatur noch ergänzen wenn mir was einfällt. Habe bestimmt einiges vergessen!
Ich probiere alles genau zu verfassen, war zu viel. Und ob die Symptome von den Fluorchinolonen kommen oder den PP, weiß ich heute noch nicht genau.

Aug.18- Fluorchinolone
Okt.18- Fühle mich krank, hin und wieder Angstzustände
Nov.18- Rauchen aufgehört, Angstzustände werden mehr, dazu Durchfall und Nachtschweiß
Dez.18- Psychosomatische Klinik

Folgende Tabletten habe ich dort von Dez.18 bis Feb.19 bekommen und meistens nach 2 Einnahmen abgesetzt wegen Symptomen. Es war ungefähr in dem Verlauf, dazwischen lagen immer ein Paar wenige Tage vom Wechsel von einem PP zum anderen:

- Aponal (Am nächsten Abend fingen Einschlafprobleme an)

- Quetiapin 25mg (einschlafen ging dann damit, wach geworden mit Unruhe. Nicht mit Quetiapin in Verbindung gebracht. Habe Quetiapin nicht regelmässig genommen. Mal 2 Nächte, dann wieder nicht usw. In dieser Zeit fing das brennen in der Brust an, das sich bis heute ausgeweitet hat in Rücken, Gesicht und Arme)

- Escitalopram+Risperidon+Tavor (abgesetzt wegen tierischer Unruhe, und weil ich die Welt nur noch wie im Film wahrnahm)

- Solian (abgesetzt wegen Unruhe und Schlaflosigkeit)

- Atosil Tropfen (abgesetzt weil ich davon Restless Legs hatte)

- Melperon (ein mal genommen wegen Panikattacke)

- Depressionen, Schlaprobleme und viele andere Symptome kommen hinzu. Durchfall hält sich bis heute. Gewichtsverlust 8 Kilo.

Ab Februar: Sertralin 25mg einschleichen, Mirtazapin, Quetiapin und bei Bedarf Diazepam. Mirtazapin nach 5 Tagen weg, da ich nicht schlafen konnte. Schlimmer wässriger Durchfall durch Sertralin, das soll laut Psychiater weggehen sobald Zieldosis 150mg erreicht ist. Wöchentlich 25mg hoch mit Sertralin. Bei 125mg angekommen nur noch am zittern, Herzrasen, morgendliche Unruhe die sich bis in den Abend zieht. Bei jeder Erhöhung extrem Angstzustände die mit Diazepam 10mg abgefangen wurden.
Nach 8 Wochen habe ich keinerlei Verbesserung gespürt, deshalb angefangen auszuschleichen. Von 100mg in vier Wochen auf Null.

Morgens wache ich immer auf mit Stromschlägen die von Brust in Arme gehen, das war aber auch schon während der Einnahme. Dazu morgens extrem zittern und Herzrasen, Schwindel.

Medikamente die ich länger nahm:

Feb.19 - Mai 19: Sertralin. Die letzten 4 Wochen davon ausgeschlichen. Habe darunter Herzrasen und zittern entwickelt das bis heute anhält. Weiß aber nicht ob das durch die Fluorchinolone auch ohne Sertralin entstanden wäre.

Dez.18- März 19: Unregelmäßige Einnahme von 25mg Quetiapin.

Medikamente zur Zeit:

Magnesium 400mg- 600mg über den Tag verteilt
B-Komplex
D3 + K2
Wenn die Angst ganz schlimm ist- Diazepam 10mg (Höchstens ein mal die Woche, alles andere sitze ich aus)

Annanas
Moderatorenteam
Beiträge: 5996
Registriert: Montag, 25.01.16, 19:41

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Annanas » Samstag, 10.08.19, 9:25

Guten Morgen, Kikolina :),
könntest du bitte noch einmal deine Signatur überarbeiten?!
Bitte die Zeiträume der Einnahme der Medikamente und des Absetzens mit Datumsangaben (ca - Angabe geht zur Not auch), wichtig vor allem hinsichtlich des Sertralins bzw der Medikamente, die du dieses Jahr eingenommen bzw abgesetzt hast.
Im Begrüßungstext ist verlinkt, wie die Signatur aussehen bzw welche Angaben sie möglichst enthalten soll.

Ich bin da bei Straycat :) , es könnte durchaus sein, daß du unter Absetzsymptomen (Sertralin) leidest, du hattest es ja 8 Wochen eingenommen u dann sehr schnell abgesetzt.
Hier wäre es für uns gut zu wissen, u.a. wann du auf Null bist - deshalb die obige Bitte, die Signatur entsprechend zu konkretisieren. Danke!

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
► Text zeigen
Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
► Text zeigen

seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 2405
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Towanda » Samstag, 10.08.19, 10:25

Hallo Kikolina,
Kikolina78 hat geschrieben:
Samstag, 10.08.19, 8:56
Darf ich fragen was du an Symptomen hattest?
anfangs waren es Angst- und Panikattacken, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, dann kamen alle möglichen neurologischen Beschwerden, Händekribbeln, Schwindel, Schwitzen, und auch Gelenk-, Sehnen- und Muskelschmerzen kamen immer schubweise dazu.

Welches FC hast Du genommen?

LG Towanda
► Text zeigen

26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin
24.10.19 - 1,65 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Kikolina78
Beiträge: 7
Registriert: Samstag, 03.08.19, 11:48

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Kikolina78 » Samstag, 10.08.19, 11:48

Annanas hat geschrieben:
Samstag, 10.08.19, 9:25
Guten Morgen, Kikolina :),
könntest du bitte noch einmal deine Signatur überarbeiten?!
Bitte die Zeiträume der Einnahme der Medikamente und des Absetzens mit Datumsangaben (ca - Angabe geht zur Not auch), wichtig vor allem hinsichtlich des Sertralins bzw der Medikamente, die du dieses Jahr eingenommen bzw abgesetzt hast.
Im Begrüßungstext ist verlinkt, wie die Signatur aussehen bzw welche Angaben sie möglichst enthalten soll.

Ich bin da bei Straycat :) , es könnte durchaus sein, daß du unter Absetzsymptomen (Sertralin) leidest, du hattest es ja 8 Wochen eingenommen u dann sehr schnell abgesetzt.
Hier wäre es für uns gut zu wissen, u.a. wann du auf Null bist - deshalb die obige Bitte, die Signatur entsprechend zu konkretisieren. Danke!

Liebe Grüße von Anna
Liebe Anna,

Ich habe jetzt noch die Datums ergänzt. Werde sobald ich die Kraft habe noch ändern was geändert werden sollte.

Liebe Grüße
Ich probiere alles genau zu verfassen, war zu viel. Und ob die Symptome von den Fluorchinolonen kommen oder den PP, weiß ich heute noch nicht genau.

Aug.18- Fluorchinolone
Okt.18- Fühle mich krank, hin und wieder Angstzustände
Nov.18- Rauchen aufgehört, Angstzustände werden mehr, dazu Durchfall und Nachtschweiß
Dez.18- Psychosomatische Klinik

Folgende Tabletten habe ich dort von Dez.18 bis Feb.19 bekommen und meistens nach 2 Einnahmen abgesetzt wegen Symptomen. Es war ungefähr in dem Verlauf, dazwischen lagen immer ein Paar wenige Tage vom Wechsel von einem PP zum anderen:

- Aponal (Am nächsten Abend fingen Einschlafprobleme an)

- Quetiapin 25mg (einschlafen ging dann damit, wach geworden mit Unruhe. Nicht mit Quetiapin in Verbindung gebracht. Habe Quetiapin nicht regelmässig genommen. Mal 2 Nächte, dann wieder nicht usw. In dieser Zeit fing das brennen in der Brust an, das sich bis heute ausgeweitet hat in Rücken, Gesicht und Arme)

- Escitalopram+Risperidon+Tavor (abgesetzt wegen tierischer Unruhe, und weil ich die Welt nur noch wie im Film wahrnahm)

- Solian (abgesetzt wegen Unruhe und Schlaflosigkeit)

- Atosil Tropfen (abgesetzt weil ich davon Restless Legs hatte)

- Melperon (ein mal genommen wegen Panikattacke)

- Depressionen, Schlaprobleme und viele andere Symptome kommen hinzu. Durchfall hält sich bis heute. Gewichtsverlust 8 Kilo.

Ab Februar: Sertralin 25mg einschleichen, Mirtazapin, Quetiapin und bei Bedarf Diazepam. Mirtazapin nach 5 Tagen weg, da ich nicht schlafen konnte. Schlimmer wässriger Durchfall durch Sertralin, das soll laut Psychiater weggehen sobald Zieldosis 150mg erreicht ist. Wöchentlich 25mg hoch mit Sertralin. Bei 125mg angekommen nur noch am zittern, Herzrasen, morgendliche Unruhe die sich bis in den Abend zieht. Bei jeder Erhöhung extrem Angstzustände die mit Diazepam 10mg abgefangen wurden.
Nach 8 Wochen habe ich keinerlei Verbesserung gespürt, deshalb angefangen auszuschleichen. Von 100mg in vier Wochen auf Null.

Morgens wache ich immer auf mit Stromschlägen die von Brust in Arme gehen, das war aber auch schon während der Einnahme. Dazu morgens extrem zittern und Herzrasen, Schwindel.

Medikamente die ich länger nahm:

Feb.19 - Mai 19: Sertralin. Die letzten 4 Wochen davon ausgeschlichen. Habe darunter Herzrasen und zittern entwickelt das bis heute anhält. Weiß aber nicht ob das durch die Fluorchinolone auch ohne Sertralin entstanden wäre.

Dez.18- März 19: Unregelmäßige Einnahme von 25mg Quetiapin.

Medikamente zur Zeit:

Magnesium 400mg- 600mg über den Tag verteilt
B-Komplex
D3 + K2
Wenn die Angst ganz schlimm ist- Diazepam 10mg (Höchstens ein mal die Woche, alles andere sitze ich aus)

Kikolina78
Beiträge: 7
Registriert: Samstag, 03.08.19, 11:48

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Kikolina78 » Samstag, 10.08.19, 11:55

Towanda hat geschrieben:
Samstag, 10.08.19, 10:25
Hallo Kikolina,
Kikolina78 hat geschrieben:
Samstag, 10.08.19, 8:56
Darf ich fragen was du an Symptomen hattest?
anfangs waren es Angst- und Panikattacken, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, dann kamen alle möglichen neurologischen Beschwerden, Händekribbeln, Schwindel, Schwitzen, und auch Gelenk-, Sehnen- und Muskelschmerzen kamen immer schubweise dazu.

Welches FC hast Du genommen?

LG Towanda
Ich habe Pipegal 200 genommen, das war im Urlaub in Serbien. Mittlerweile wurde das dort auch vom Markt genommen :(
Welche NEMs nimmst du?
Bei mir haben AD's und Neuroleptika die ganzen Symptome noch verschlimmert. Ich weiß bis heute nicht ob alles dadurch erst so richtig angefeuert wurde oder ob es auch ohne diese ganzen Psychopharmaka diesen Verlauf gehabt hätte. Mir geht es seit 8 Monaten richtig schlecht, sodass ich jeden Tag suizidal bin. Wache jeden Morgen mit Herzrasen, zittern, Schwindel, Schwäche, Brain Fog gepaart mit unruhig sein auf. Schon monatelang und es nimmt kein Ende. Dann dieses quälende brennen im Gesicht und Oberkörper :(
Und alles wird auf Psyche geschoben :(
Ich probiere alles genau zu verfassen, war zu viel. Und ob die Symptome von den Fluorchinolonen kommen oder den PP, weiß ich heute noch nicht genau.

Aug.18- Fluorchinolone
Okt.18- Fühle mich krank, hin und wieder Angstzustände
Nov.18- Rauchen aufgehört, Angstzustände werden mehr, dazu Durchfall und Nachtschweiß
Dez.18- Psychosomatische Klinik

Folgende Tabletten habe ich dort von Dez.18 bis Feb.19 bekommen und meistens nach 2 Einnahmen abgesetzt wegen Symptomen. Es war ungefähr in dem Verlauf, dazwischen lagen immer ein Paar wenige Tage vom Wechsel von einem PP zum anderen:

- Aponal (Am nächsten Abend fingen Einschlafprobleme an)

- Quetiapin 25mg (einschlafen ging dann damit, wach geworden mit Unruhe. Nicht mit Quetiapin in Verbindung gebracht. Habe Quetiapin nicht regelmässig genommen. Mal 2 Nächte, dann wieder nicht usw. In dieser Zeit fing das brennen in der Brust an, das sich bis heute ausgeweitet hat in Rücken, Gesicht und Arme)

- Escitalopram+Risperidon+Tavor (abgesetzt wegen tierischer Unruhe, und weil ich die Welt nur noch wie im Film wahrnahm)

- Solian (abgesetzt wegen Unruhe und Schlaflosigkeit)

- Atosil Tropfen (abgesetzt weil ich davon Restless Legs hatte)

- Melperon (ein mal genommen wegen Panikattacke)

- Depressionen, Schlaprobleme und viele andere Symptome kommen hinzu. Durchfall hält sich bis heute. Gewichtsverlust 8 Kilo.

Ab Februar: Sertralin 25mg einschleichen, Mirtazapin, Quetiapin und bei Bedarf Diazepam. Mirtazapin nach 5 Tagen weg, da ich nicht schlafen konnte. Schlimmer wässriger Durchfall durch Sertralin, das soll laut Psychiater weggehen sobald Zieldosis 150mg erreicht ist. Wöchentlich 25mg hoch mit Sertralin. Bei 125mg angekommen nur noch am zittern, Herzrasen, morgendliche Unruhe die sich bis in den Abend zieht. Bei jeder Erhöhung extrem Angstzustände die mit Diazepam 10mg abgefangen wurden.
Nach 8 Wochen habe ich keinerlei Verbesserung gespürt, deshalb angefangen auszuschleichen. Von 100mg in vier Wochen auf Null.

Morgens wache ich immer auf mit Stromschlägen die von Brust in Arme gehen, das war aber auch schon während der Einnahme. Dazu morgens extrem zittern und Herzrasen, Schwindel.

Medikamente die ich länger nahm:

Feb.19 - Mai 19: Sertralin. Die letzten 4 Wochen davon ausgeschlichen. Habe darunter Herzrasen und zittern entwickelt das bis heute anhält. Weiß aber nicht ob das durch die Fluorchinolone auch ohne Sertralin entstanden wäre.

Dez.18- März 19: Unregelmäßige Einnahme von 25mg Quetiapin.

Medikamente zur Zeit:

Magnesium 400mg- 600mg über den Tag verteilt
B-Komplex
D3 + K2
Wenn die Angst ganz schlimm ist- Diazepam 10mg (Höchstens ein mal die Woche, alles andere sitze ich aus)

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 872
Registriert: Montag, 10.10.16, 16:51

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Straycat » Samstag, 10.08.19, 12:10

Hallo Kikolina,

Wow dir hat man ja wirklich einiges an PP verordnet und wieder abgesetzt.
Ich habe die starke Vermutung, dass dein ZNS dadurch ziemlich durch den Wind ist. Das Sertralin hast du doch einige Zeit genommen und dann recht schnell abgesetzt.
Die Grenze zum Wiedereindosieren wird so bei 4-6 Wochen nach null angenommen. Ich würde also das Sertralin trotz der Absetzprobleme nicht wieder eindosieren.
Hast du noch so starke Durchfälle? Die könnten auch vom Mangnesium kommen - ich bekomme davon auch immer starken Durchfall.

Liebe Grüße,
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Kikolina78
Beiträge: 7
Registriert: Samstag, 03.08.19, 11:48

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Kikolina78 » Samstag, 10.08.19, 12:53

Straycat hat geschrieben:
Samstag, 10.08.19, 12:10
Hallo Kikolina,

Wow dir hat man ja wirklich einiges an PP verordnet und wieder abgesetzt.
Ich habe die starke Vermutung, dass dein ZNS dadurch ziemlich durch den Wind ist. Das Sertralin hast du doch einige Zeit genommen und dann recht schnell abgesetzt.
Die Grenze zum Wiedereindosieren wird so bei 4-6 Wochen nach null angenommen. Ich würde also das Sertralin trotz der Absetzprobleme nicht wieder eindosieren.
Hast du noch so starke Durchfälle? Die könnten auch vom Mangnesium kommen - ich bekomme davon auch immer starken Durchfall.

Liebe Grüße,
Cat
Hallo Cat,

Nein, das habe ich auch nicht mehr vor, irgendwas einzudosieren.
Man hatte mir für das brennen Lyrica, Gabapentin oder Amitriptilin angeboten, was ich auch dankend ablehnte.
Auch ging es mir unter Sertralin nie gut.
Ich probiere alles genau zu verfassen, war zu viel. Und ob die Symptome von den Fluorchinolonen kommen oder den PP, weiß ich heute noch nicht genau.

Aug.18- Fluorchinolone
Okt.18- Fühle mich krank, hin und wieder Angstzustände
Nov.18- Rauchen aufgehört, Angstzustände werden mehr, dazu Durchfall und Nachtschweiß
Dez.18- Psychosomatische Klinik

Folgende Tabletten habe ich dort von Dez.18 bis Feb.19 bekommen und meistens nach 2 Einnahmen abgesetzt wegen Symptomen. Es war ungefähr in dem Verlauf, dazwischen lagen immer ein Paar wenige Tage vom Wechsel von einem PP zum anderen:

- Aponal (Am nächsten Abend fingen Einschlafprobleme an)

- Quetiapin 25mg (einschlafen ging dann damit, wach geworden mit Unruhe. Nicht mit Quetiapin in Verbindung gebracht. Habe Quetiapin nicht regelmässig genommen. Mal 2 Nächte, dann wieder nicht usw. In dieser Zeit fing das brennen in der Brust an, das sich bis heute ausgeweitet hat in Rücken, Gesicht und Arme)

- Escitalopram+Risperidon+Tavor (abgesetzt wegen tierischer Unruhe, und weil ich die Welt nur noch wie im Film wahrnahm)

- Solian (abgesetzt wegen Unruhe und Schlaflosigkeit)

- Atosil Tropfen (abgesetzt weil ich davon Restless Legs hatte)

- Melperon (ein mal genommen wegen Panikattacke)

- Depressionen, Schlaprobleme und viele andere Symptome kommen hinzu. Durchfall hält sich bis heute. Gewichtsverlust 8 Kilo.

Ab Februar: Sertralin 25mg einschleichen, Mirtazapin, Quetiapin und bei Bedarf Diazepam. Mirtazapin nach 5 Tagen weg, da ich nicht schlafen konnte. Schlimmer wässriger Durchfall durch Sertralin, das soll laut Psychiater weggehen sobald Zieldosis 150mg erreicht ist. Wöchentlich 25mg hoch mit Sertralin. Bei 125mg angekommen nur noch am zittern, Herzrasen, morgendliche Unruhe die sich bis in den Abend zieht. Bei jeder Erhöhung extrem Angstzustände die mit Diazepam 10mg abgefangen wurden.
Nach 8 Wochen habe ich keinerlei Verbesserung gespürt, deshalb angefangen auszuschleichen. Von 100mg in vier Wochen auf Null.

Morgens wache ich immer auf mit Stromschlägen die von Brust in Arme gehen, das war aber auch schon während der Einnahme. Dazu morgens extrem zittern und Herzrasen, Schwindel.

Medikamente die ich länger nahm:

Feb.19 - Mai 19: Sertralin. Die letzten 4 Wochen davon ausgeschlichen. Habe darunter Herzrasen und zittern entwickelt das bis heute anhält. Weiß aber nicht ob das durch die Fluorchinolone auch ohne Sertralin entstanden wäre.

Dez.18- März 19: Unregelmäßige Einnahme von 25mg Quetiapin.

Medikamente zur Zeit:

Magnesium 400mg- 600mg über den Tag verteilt
B-Komplex
D3 + K2
Wenn die Angst ganz schlimm ist- Diazepam 10mg (Höchstens ein mal die Woche, alles andere sitze ich aus)

Straycat
Teamunterstützung
Beiträge: 872
Registriert: Montag, 10.10.16, 16:51

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Straycat » Samstag, 10.08.19, 23:45

Hallo Kikolina,

nur zur Erklärung: Wenn man PP zu schnell absetzt und unter Absetzsymptomen leidet (weil das Gehirn sich schon auf das PP eingestellt hat und nach dem Wirkstoff verlangt), ist es manchmal sinnvoll eine sehr kleine Dosis wiedereinzudosieren, damit man die Entzugssymptome lindert und sich das ZNS beruhigen kann. Wenn das ZNS dann wieder stabil ist, kann man mit kleineren Schritten versuchen auszuschleichen.

In deinem Fall ist die letzte Dosis Sertralin allerdings schon mehr als 2 Monate her - da würde eine Wiedereindosierung wenig Sinn haben, da sich dein Gehirn nun schon an den Absetzprozess anpasst.

Ich denke aber, dass viele deiner Symptome auch durchaus Absetzsymptome des Sertralin sein könnten. Diese "Stromschläge" von denen du in deiner Signatur berichtest z.B. könnten sogenannte "brain zaps" sein - ein sehr häufig auftretendes Absetzsymptom.

Es ist wohl schwierig zu sagen, welche der Symptome vom Absetzen vom Sertralin und welche Spätfolgen von den Fluorchinolonen kommen.
Allerdings wirst du wohl in beiden Fällen medikamentös nicht wirklich etwas dagegen machen können.

Vielleicht schaust du mal im "Umgang mit dem Entzug" oder "Alternativen zu PP" Unterforum vorbei - da gibt es viele Threads zu verschiedenen Themen und Praktiken, die anderen Mitgliedern im Umgang mit den Symptomen helfen.

Ich wünsche dir alles Gute!
Cat
ursprüngliche Symptome ca. 2004: Weinen ohne Grund, grundlose Hoffnungslosigkeit, keine Motivation für irgendwas
neue Symptome (seit Frühling 2017): Panikattacken, Muskelschmerzen und chronische Verspannungen (vermutlich protrahierte Entzugssymptome vom zu schnellen Absetzen von Escitalopram)
Diagnose: rezidive Depression (2006)
Psychotherapie (verschiedene Typen) seit 2004
Escitalopram 2007-2016 zu schnell abgesetzt, danach immer wieder Panikattacken, Unruhezustände und starke Muskelschmerzen/Verspannungen (orthopädisch abgeklärt und o.B.)
vorübergehend auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion - alles wieder abgesetzt
Venlafaxin - aktuelles Absetzen seit 04/2018 (wurde aufgrund von Panikattacken - die ich aber mittlerweile eher als protrahiertes Entzugssymptom von Escitalopram sehe - verschrieben)
► Text zeigen
Link zu meinem Thread

Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 18619
Registriert: Montag, 04.02.13, 22:37

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Jamie » Sonntag, 11.08.19, 10:06

Hallo Kikolina, :)

freundliche Erinnerung - wer hier mitmacht, erklärt sich bereit, unsere Forenetikette (Netiquette) zu befolgen.

Dazu gehört ein Hallo o.Ä. zu Beginn deines Beitrags und ein Gruß am Ende.

Diejenigen, die sich Zeit nehmen und die Mühe machen, dir zu antworten, freuen sich auch über ein Danke deinerseits für ihr Engagement, dazu kannst du den "Daumen hoch" Button (= danke) drücken.

Schönen Sonntag
wünscht Jamie

Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 2405
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23

Re: Kikolina78: Fluorchinolone induzierte ZNS Symptome

Beitrag von Towanda » Sonntag, 11.08.19, 10:53

Kikolina78 hat geschrieben:
Samstag, 10.08.19, 11:55
Ich habe Pipegal 200 genommen, das war im Urlaub in Serbien. Mittlerweile wurde das dort auch vom Markt genommen :(
Welche NEMs nimmst du?
Hallo Kikolina,

das wird Dir nichts helfen, wenn ich die jetzt alle aufzähle. Am Besten Du orientierst Dich im Fluorchinolone-Forum am Erste Hilfe Flox 1x1 und stellst das für Deine Beschwerden passende zusammen.

Diazepam würde ich als Gefloxter nicht einnehmen, da gibt es oft sehr paradoxe Reaktionen (selber erlebt).
https://floxiehope.com/tag/cipro-and-benzodiazepines/

Gruß, Towanda
► Text zeigen

26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin
24.10.19 - 1,65 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Antworten