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Weitzi: Citalopram absetzen

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Weitzi
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Weitzi: Citalopram absetzen

Beitrag von Weitzi » Mittwoch, 04.09.19, 11:11

Hallo,

ich bin neu hier und möchte mich vorab für die Möglichkeit bedanken, meine aktuellen Geschehnisse hier teilen zu dürfen.

Leider bin ich erst viel zu spät auf dieses Forum und seine sehr hilfreichen Informationen gestoßen, daher kann ich leider auch keine auf den Tag genaue Signatur in Bezug auf Absetzsymtpome erstellen. Hätte ich diese hier aufgeführten Dinge vorher gewusst, hätte ich vermutlich keinen Beitrag verfassen müssen.

Sämtliche Informationen und Regeln habe ich mir vorher durchgelesen und ich hoffe, dass ich hier alles berücksichtige.

Kurz zu meiner Person, bzw. Dinge die nicht in meiner Signatur aufgeführt sind.

Ich bin männlich, 35 Jahre alt, verheiratet, führe eine tolle Ehe und habe keine Kinder. Ich habe eine Familie die hinter mir steht, einen kleinen aber feinen Freundeskreis, bin, soweit ich das selber beurteilen kann, sorgenfrei, ausser das ich mitten im Berufsleben stehe und dort zur Zeit nicht so ganz glücklich bin.

Von diesem Beitrag erhoffe ich mir ein Stück mehr Verständnis für mich selbst und meine Situation, da in meinem näheren Umfeld niemand mit ähnlichen "Problemen" konfrontiert ist.

Nun zu meiner Situation in Bezug auf die Gesundheit. Wie in meiner Signatur beschrieben, begann ich im Frebruar 2019, Citalopram 20mg nach hausärztlichen Rat abzusetzen, da ich mich bis zu diesem Zeitpunkt so stark und selbstbewusst fühlte. Also war ich fest entschlossen, diesen Schritt endlich anzugehen. Anfänglich teilte ich die 20mg Tabletten in der Mitte und nach ca. 2-3 Monaten (seit dem ich im Forum las), ließ ich mir 10mg Tabletten verschreiben. Einige Wochen später begannen die beschriebenen Symptome. Zum Teil erinnerten mich diese Symptome an meine Zeit des Einschleichens, nur weniger stark ausgeprägt.

Eine gewisse Angst, evtl. Rückfällig geworden zu sein, steht bis heute bei mir im Hintergrund. Nach Rücksprache mit meiner Therapeutin auch unter Angabe einiger Informationen hier aus dem Forum, erfuhr ich, dass es für einen Rückfall keinerlei Gründe gäbe und das dies tatsächlich alles Symptome der Medikation seien.

Die letzten Wochen waren eine Zeit ständiger Auf und Abs, ständige Wellen und Fenster. Vor allem die Angst vor der Angst und Anspannung vor Unternehmungen am Wochende etc. lassen einen echt schon nicht mehr an das Gute glauben. Obwohl die Abstände zwischen einer Zeit in der es mir echt gut geht, die fast Symptomfrei sind und dem Gegenteil davon gefühlt immer größer werden.

Gerade gestern bin ich seit langer Zeit mal wieder 10 KM Autobahn gefahren, weil ich einfach mal testen wollte, wie es mir dabei geht. Leider stellten sich nach ein paar Kilometern wieder Zeichen von Panik ein, sodass ich meinen Weg nach Hause zwar gefahren bin, zu Hause aber echt niedergeschlagen war, dass die Angst immer noch bzw. wieder da ist. Heute begann mein Tag sofort wieder mit Nackenverspannungen, schlechter Laune und bis jetzt anhaltenden Gefühlsschwankungen.

Meine Frage an euch: Diese Wellen und Fenster, ist es normal das die Abstände dazwischen immer größer werden? Ich hatte vor ein paar Tagen echt das Gefühl, zum Großteil über den Berg zu sein, aber das Erlebte von gestern lässt mich wieder daran zweifeln. Irgendwie erlebe ich seit Monaten alles viel intensiver als ich das noch letztes Jahr tat. Irgenwie "instabiler". Mal ist alles super, als wäre nie was gewesen und einen Tag später habe ich wieder "Respekt davor, quasi zum Briefkasten auf die andere Straßenseite zu gehen".

Die Dosis von 10mg werde ich jetzt erstmal beibehalten und werde, wenn überhaupt, nächstes Jahr im Frühjahr mit kleineren Schritten fortfahren.

Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen.
Zuletzt geändert von padma am Mittwoch, 04.09.19, 11:20, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzernamen ergänzt
Ausgangssymptome: Generalisierte Angstzustände, Panik, Überforderung, besonders stark ab 10/2015
Diagnose: Generalisierte Angst- und Panikstörung, Grundängste: (Hohe) Brücken, mittlerweile Autobahn- und Schnellstraßenfahrten

Medikation durch Hausarzt:

Citalopram 20mg seit 02/2016
- starke Nebenwirkungen, ca. 6-12 Monate
- depressive Verstimmung (Stimmungsschwankungen, extrem morgens), Schlafstörungen, übersteigerte -
generalisierte Angst, Erschöpfung, Essstörung (Gewichtabhnahme ca. 10 KG)

Verhaltenstherapie von 04/2016 bis 03/2017

Weitere Erkrankung:
keine

Erfolg: Nach o.g. Zeitraum bis ca. 02/2019 scheinbar vollständig Angstfrei, unwohles Gefühl bei selbstgefahrenen, langen Autobahnfahrten, aber keine Panik o.Ä.


Aktueller Absetzverlauf:

nach vorheriger Rücksprache mit Hausarzt:
15.02.19 - aktuell: 10mg 1x täglich morgens

Anfänglich: Kopfschmerzen, Durchfall, starke Erschöpfung, Schwindel, Übelkeit, viel Schlaf, Stimmungsschwankungen, allgemeine Angstzustände (Lautstärke, große Kreuzugen, Konzerte etc.), Lustlosigkeit, Antriebsschwäche, Verspannungen (Schulter und Nacken) Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Wortfindungsschwierigkeiten, schnelle Reizbarkeit,

Towanda
Teamunterstützung
Beiträge: 2245
Registriert: Dienstag, 16.01.18, 18:23

Re: Weitzi: Citalopram absetzen

Beitrag von Towanda » Mittwoch, 04.09.19, 11:41

Hallo Weitzi,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruss zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüsse,

Towanda
► Text zeigen

31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin
28.08.19 - 2,30 mg Mirtazapin
26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli - im August 2019 beendet
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.

Matthu
Beiträge: 10
Registriert: Mittwoch, 04.09.19, 10:08

Re: Weitzi: Citalopram absetzen

Beitrag von Matthu » Mittwoch, 04.09.19, 16:08

Hallo Weitzi,

diese auf und ab‘s kenne ich nur zu gut. Du denkst heute ging es Du bist wieder ein Stück weiter und am nächsten geht nichts.
Ich weiß nur aus eigener Erfahrung auch wenn es schwer fällt jeden Tag wieder zu probieren. Ich mach das oft dann so das ich mich zum Beispiel mich ins Auto setze und erst mal ein kleines Stück fahre (manchmal auch in Begleitung) und dann schaue vielleicht so 15min wie es ist wenn es nicht okay ist drehe ich halt wieder um wenn es dann auf der Rückfahrt etwas besser wird fahre ich halt ein Stück in die andere Richtung wenn nicht dann halt nach Hause. Ein guter Freund auch Arzt meinte zu mir nimm Dir die Zeit und schau geh kleine Schritte wenn du merkst es geht nicht quäle dich nicht zu sehr Reize das ZNS nicht unnötig dann Dreh halt um. Diese auf und ab‘s sind echt zum verzweifeln.

Versuche weiter Deinen Weg zu gehen, schön wenn Du Unterstützung Deiner Familie hast.

Gruß
Erkrankungen:
seit 1992 Zöliakie/Glutenunverträglichkeit,
seit 2005 Lactoseunverträglichkeit, Histaminunverträglichkeit, z.T. Fructoseunverträglichkeit
seit 2006 bzw. wurde nach einer OPERATION einen Blutgerinnungsstörung festgestellt, Hämophilie B

Psychopharmaka ...so genau lässt sich das nicht mehr nachvollziehen

Wahrscheinlich 1993/94 Depotspritze Antidepressiva
2005-2006 verschiedene Antidepressiva wie durch Neurologen ausprobiert - nicht vertragen bzw. toleriert wegen starker Benommenheit
2006-2014 mehrmals jeweils für gut ein halbes Jahr über die Wintermonate Laif 900 verschrieben

Juni 2018 Neuroplant 600 bis 28.2.2019 wurde nicht ausgeschlichen sondern sofort abgesetzt durch Neurologen
29.2.2019 Sertralin 25mg
12.3.2019 Sertralin 50mg
15.3.2019 1te FSME Impfung
30.3.2019 Serotoninsyndrom
1.4.2019 25mg Sertralin
2.4.2019 kaltentzug bzw. Sertralin abgesetzt wegen massiver Nebenwirkungen auf anraten der Neurologen
5.4.2019 2te FSME Impfung

Weitzi
Beiträge: 1
Registriert: Freitag, 02.08.19, 7:10

Re: Weitzi: Citalopram absetzen

Beitrag von Weitzi » Donnerstag, 05.09.19, 6:55

Guten Morgen,

vielen Dank für die schnelle Rückmeldung. "Gut" zu hören / lesen, dass es auch anderen so geht. Mir fällt es immer schwer, gerade morgens, daran zu glauben, dass es tatsächlich mit der Änderung der Dosierung zu tun hat bzw. zu tun haben könnte. Auf der anderen Seite habe ich 3 Jahre jeden Tag Citalopram genommen und bin jetzt erst seit knapp 5 Monaten auf der neuen Dosis. Ich hoffe das ZNS pendelt sich irgendwann wieder ein.

Sehr interessant ist der Satz, "Nimm dir Zeit..." . Wenn ich mich jetzt gerade richtig daran erinnere, meinte meine Therapeutin zu mir, ich solle mir Zeit lassen, vielleicht bis Ende des Jahres. Nicht unter Druck setzen. Das würde deinen wertvollen Tipps auf jeden Fall entsprechen.

Ich selber habe nur leider den Selbstanspruch, dass alles sofort wieder "normal" sein muss. Vielleicht ist auch dies der Grund dafür. Vielleicht gehe ich jedes mal mit einer enormen Erwartungshaltung an z.B. so eine Autobahnfahrt, dass es einfach gar nicht funktionieren kann.
Auch könnte mein ZNS noch so gereizt sein, dass diese hohen Geschwindigkeiten und die entsprechende Konzentration ihr Übriges tun.

Allgemein hatte ich sowieso das Problem, dass Lautstärke, Menschenmengen, Geschwindigkeiten dazu geführt haben, dass mir schwindelig geworden ist und dem entsprechend Angst eingetreten ist. Diese Angst ist irgendwie anders, nicht so wie damals, weswegen ich die Tabletten überhaupt genommen habe, sondern eher "künstlich" herbeigeführt. Neurologische Angst ... denn eigentlich habe ich vor solchen Dingen keine Angst. Eher im Gegenteil.
Dieser Zustand war vor ca. 2 Monaten noch extrem und hat sich mittlerweile gebessert.

Kann so etwas tatsächlich an der Umstellung und Heilung des ZNS liegen?
Ausgangssymptome: Generalisierte Angstzustände, Panik, Überforderung, besonders stark ab 10/2015
Diagnose: Generalisierte Angst- und Panikstörung, Grundängste: (Hohe) Brücken, mittlerweile Autobahn- und Schnellstraßenfahrten

Medikation durch Hausarzt:

Citalopram 20mg seit 02/2016
- starke Nebenwirkungen, ca. 6-12 Monate
- depressive Verstimmung (Stimmungsschwankungen, extrem morgens), Schlafstörungen, übersteigerte -
generalisierte Angst, Erschöpfung, Essstörung (Gewichtabhnahme ca. 10 KG)

Verhaltenstherapie von 04/2016 bis 03/2017

Weitere Erkrankung:
keine

Erfolg: Nach o.g. Zeitraum bis ca. 02/2019 scheinbar vollständig Angstfrei, unwohles Gefühl bei selbstgefahrenen, langen Autobahnfahrten, aber keine Panik o.Ä.


Aktueller Absetzverlauf:

nach vorheriger Rücksprache mit Hausarzt:
15.02.19 - aktuell: 10mg 1x täglich morgens

Anfänglich: Kopfschmerzen, Durchfall, starke Erschöpfung, Schwindel, Übelkeit, viel Schlaf, Stimmungsschwankungen, allgemeine Angstzustände (Lautstärke, große Kreuzugen, Konzerte etc.), Lustlosigkeit, Antriebsschwäche, Verspannungen (Schulter und Nacken) Konzentrationsprobleme, Vergesslichkeit, Wortfindungsschwierigkeiten, schnelle Reizbarkeit,

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Re: Weitzi: Citalopram absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 05.09.19, 18:32

hallo Weitzi, :)
Diese Angst ist irgendwie anders, nicht so wie damals, weswegen ich die Tabletten überhaupt genommen habe, sondern eher "künstlich" herbeigeführt. Neurologische Angst ... denn eigentlich habe ich vor solchen Dingen keine Angst. Eher im Gegenteil.
Was du beschreibst sind sogenannte Neuroemotionen https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=50&t=9778 , ein klassisches Entzugssymptom
Kann so etwas tatsächlich an der Umstellung und Heilung des ZNS liegen?
Ja, definitiv.
Ich selber habe nur leider den Selbstanspruch, dass alles sofort wieder "normal" sein muss.
Geduld ist das A und O beim Ausschleichen :schnecke:

Weitzi, wir legen hier Wert darauf, posts mit einem hallo zu beginnen (machst du) und einem Gruss zu beenden. Es liest sich viel freundlicher so.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.08.2019: 0,02 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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