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clara 54: Opipramol absetzen

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clara 54
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clara 54: Opipramol absetzen

Beitrag von clara 54 » Sonntag, 08.09.19, 12:04

Hallo an Alle Mitstreiter...ich bin dabei Opipramol auszuschleichen...diesmal gaanz langsam,alle 4 Wochen 5 Prozent und ich lasse mir eine Stabilisierungsphase. Zum Schluß wird es ja schwieriger wie ich hier lesen kann. Kann man das Opipramol auflösen,versucht hab ich schon , es dauert ,aber geht.Denn auf Tropfen umstellen trau ich mich nicht,ich reagier immer sensibel auf Umstellungen....einen schönen Sonntag, Clara
Zuletzt geändert von Annanas am Montag, 07.10.19, 17:13, insgesamt 2-mal geändert.
Grund: Titel aktualisiert
Opipramol seit Oktober 2017 wegen Unruhe und Schlafproblemen
50-0-50
September 18 Absetzversuch(zu schnell)
(Bei großer Hitze draußen hatte ich Schwindel,deshalb versucht abzusetzen)
November wieder eingeschlichen auf 50-0-50

von 20.5.2019 -7.8.2019 ausschleichen morgens:
ab 7.8.19 25-0-50 fühle mich gut

9.9.19 50-0-50 (Hexenschuss, hoher Blutdruck,Kopfschmerzen)
10.9.19 50-0-50
11.09.19 50-0-50
ab 12.09 19 25-0-45

FineFinchen
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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von FineFinchen » Sonntag, 08.09.19, 14:06

Hallo Clara, :-)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es unbedingt erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Finchen
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padma
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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von padma » Montag, 09.09.19, 18:45

hallo Clara, :)

auch von mir willkommen.

Ja, du kannst Opipramol in Wasser auflösen. Tipps zur besseren Lösbarkeit findest du in dem von Finchen :) verlinkten Artikel zum Absetzen von AD.
die halbe am Morgen lasse ich nun jede Wochen eine halbe ! weg,beginnend Sonntags,
d.h.im März 20 wäre ich dann bei 0-0-50,das entspricht etwa 5 % alle 4 Wochen
Das verstehe ich nicht, wie du das meinst. Kannst du bitte in mg Angaben erkären, wie genau du reduzieren möchtest?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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clara 54
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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von clara 54 » Montag, 09.09.19, 20:46

Hallo Padma,
ich meine es so
im Moment bin ich bei täglich 25 mg morgens und 50 abends, also 7 * die Woche.
Nun wollte ich 6 mal morgens 25 mg nehmen und 7 mal 50 mg abends....das ganze dann 4 Wochen lang.

Gestern hab ich damit begonnen .....aber leider heute schießt mein Blutdruck hoch auf 160.
Ich glaube ,ich muß zunächst bei 25 mg morgens und 50 abends bleiben und kann erstmal nicht weiter reduzieren :-(

Danke Dir für deine Antwort
Clara
Opipramol seit Oktober 2017 wegen Unruhe und Schlafproblemen
50-0-50
September 18 Absetzversuch(zu schnell)
(Bei großer Hitze draußen hatte ich Schwindel,deshalb versucht abzusetzen)
November wieder eingeschlichen auf 50-0-50

von 20.5.2019 -7.8.2019 ausschleichen morgens:
ab 7.8.19 25-0-50 fühle mich gut

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Zusammenhang AD und Bluthochdruck

Beitrag von clara 54 » Montag, 09.09.19, 20:50

Hallo an Alle,
eine Frage,ich bn noch neu hier
Gibt es enen Zusammenhang zwischen AD und Bluthochdruck. Ich bin am reduzieren und jetzt stellt sich wieder hoher Blutdruck ein.....
Wer hat die gleichen Erfahrungen gemacht ? :( LG Clara
Opipramol seit Oktober 2017 wegen Unruhe und Schlafproblemen
50-0-50
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von 20.5.2019 -7.8.2019 ausschleichen morgens:
ab 7.8.19 25-0-50 fühle mich gut

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Juna
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Re: Zusammenhang AD und Bluthochdruck

Beitrag von Juna » Montag, 09.09.19, 20:54

Huhu Clara,

Ja, gibt es, da gibt es im Gesundheitsbereich glaube ich auch einen Thread zu (kann gerade nicht verlinken).

Wenn Du oben rechts in der Suchfunktion Blutdruck, Bluthochdruck eingibst, findest Du vermutlich ganz viel.

Bei mir war es umgekehrt, ich habe durch das Venlafaxin einen unheimlich hohen Ruhepuls und später einen hohen Blutdruck (vor allem der untere Wert, der obere war zwar zu hoch, aber nicht so extrem) bekommen.

Alles Gute und willkommen im Forum.

VG
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Murmeline
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Re: Zusammenhang AD und Bluthochdruck

Beitrag von Murmeline » Montag, 09.09.19, 20:56

Schau mal, Clara 54, hör gibt es eine Übersicht über alle Threads im Bereich Gesundheit.

Da findest du auch den Link zum Thread Blutdruck:
https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=57&t=15560

Weitere Erfahrungswerte und Mitglieder, die Betroffenen sind und mit denen du dich austauschen kannst, gibt es über die Suchfunktion.

https://adfd.org/austausch/search.php?k ... bmit=Suche

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Towanda
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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von Towanda » Montag, 09.09.19, 21:03

clara 54 hat geschrieben:
Montag, 09.09.19, 20:46

im Moment bin ich bei täglich 25 mg morgens und 50 abends, also 7 * die Woche.
Nun wollte ich 6 mal morgens 25 mg nehmen und 7 mal 50 mg abends....das ganze dann 4 Wochen lang.

Gestern hab ich damit begonnen .....aber leider heute schießt mein Blutdruck hoch auf 160.
Ich glaube ,ich muß zunächst bei 25 mg morgens und 50 abends bleiben und kann erstmal nicht weiter reduzieren :-(
Hallo Clara,

das was Du da vor hast ist ein viel zu großer Schritt!
Bitte lies die im Begrüßungstext verlinkte Information zum Absetzen von Antidepressiva - da findest Du alle Informationen, die Du für sanftes Ausschleichen brauchst. Opipramol ist mit der Wasserlösmethode fein zu dosieren.

Gruß, Towanda
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31.07.19 - 2,70 mg Mirtazapin
28.08.19 - 2,30 mg Mirtazapin
26.09.19 - 1,95 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
1 x wöchentlich Mirtazapin C30 5 Globuli - im August 2019 beendet
3 x tgl. Thyreoidea comp. 3 Globuli


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clara 54
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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von clara 54 » Dienstag, 10.09.19, 14:07

Towanda hat geschrieben:
Montag, 09.09.19, 21:03

das was Du da vor hast ist ein viel zu großer Schritt!
Hallo Towanda,
aber es ist doch nur eine halbe Tablette(25mg) pro Woche weniger !!??
alt : 75mg* 7 Tage= 525mg pro Woche
neu :75mg*6 Tage +50 mg= 500mg pro Woche
das entspricht genau 5 % und das über 4 Wochen so halten

Gruß Clara
Zuletzt geändert von Towanda am Dienstag, 10.09.19, 15:56, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Zitat repariert
Opipramol seit Oktober 2017 wegen Unruhe und Schlafproblemen
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(Bei großer Hitze draußen hatte ich Schwindel,deshalb versucht abzusetzen)
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von 20.5.2019 -7.8.2019 ausschleichen morgens:
ab 7.8.19 25-0-50 fühle mich gut

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Annanas
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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von Annanas » Dienstag, 10.09.19, 14:49

Hallo Clara :) ,
du hast da einen Denkfehler, es ist immens wichtig, daß du jeden Tag die gleiche, reduzierte Dosis einnimmst, damit sich dein ZNS daran gewöhnen kann.

Du nimmst jetzt 25 mg morgens u 50 mg abends, das sind dann 75 mg pro Tag - wenn du jetzt 10% reduzieren möchtest, wären das also 7,5 mg weniger.

Du könntest diese 7,5 mg aufteilen u morgens u abends 3,75 mg weniger einnehmen. Dann wärst du morgens bei einer Dosis von 21,25 mg u abends 46,25 mg.

Die zweite Möglichkeit wäre, morgens oder abends die 7,5 mg weniger einzunehmen.

Egal, welche Möglichkeit du wählst, dieses dann täglich für 4 - 6 Wochen so durchführen.
Damit stellt sich dein Gehirn auf 7,5 mg weniger Wirkstoff ein, 25mg abzusetzen, sind zudem ein viel zu großer Schritt.

Wenn keine oder nur noch wenige Symptome auftauchen, könntest du den nächsten Reduktionsschritt vornehmen.
Du wärest nach der obigen 10%igen Reduktion bei 67,5 mg pro Tag, davon dann wieder 10% o eben auch nur 5% berechnen usw.

Hoffentlich habe ich's jetzt nicht zu kompliziert geschrieben.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Towanda
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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von Towanda » Dienstag, 10.09.19, 15:59

Hallo Clara,

ich habe das falsch verstanden, ich dachte, Du willst täglich 25 mg weglassen. Wir rechnen nicht in Wocheneinnahme, sondern Tageseinnahme.

Trotzdem ist das schlecht, was Du da vorhast - siehe die Erklärung von Anna :)

LG Towanda
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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von clara 54 » Mittwoch, 11.09.19, 18:29

danke ihr Zwei :-) ja das wußte ich nicht....danke,jetzt ist mir klar ich muss die 5 % auf die tägliche Dosis für4-6 Wochen reduzieren...
Aber leider spielt ja nun mein Blutdruck nicht mit. Ich werde also morgens ein wenig wieder erhöhen und mit der Wasserlösemethode weitermachen und statt 25 mg erstmal wieder 30 nehmen. (oder den hohen Blutdruck aushalten in der Hoffnung es wird bald besser ?)
Ich habe mir das so gedacht. ich habe einen 50 ml Meßbecher.Wenn ich die Tablette darn auflöse und dann mit dem Löffel alles entferne bis auf die 30 ml müßte es doch gehen auch ohne Spritze,was meint ihr ?
Lieben Gruß
Opipramol seit Oktober 2017 wegen Unruhe und Schlafproblemen
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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von Towanda » Mittwoch, 11.09.19, 19:17

Hallo Clara,

nein, das funktioniert so nicht, das bekommst Du so nicht gleichmäßig hin. Man erzeugt ja einen Strudel und nimmt aus der Mitte des Strudels die benötigte Menge raus, damit der Wirkstoff gleichmäßig verteilt ist. Das schaffst Du nie mit einem Löffel.

Wo ist das Problem? Spritzen bekommst Du in jeder Apotheke für ein paar Cent - warum umständlich, wenns auch einfach geht?

Gruß Towanda
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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von Jamie » Donnerstag, 12.09.19, 9:44

Liebe clara :),

nein, so geht das wirklich nicht. So, wie du es machen willst, ist die Methode komplett unzuverlässig und nicht anwendbar.

Wir haben hier ein Video, das nicht mal 5min geht, wo das schön erklärt ist.
Schau doch mal rein:
viewtopic.php?f=19&t=14698

Viele Grüße
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Re: clara 54: Opipramol in Wasser auflösbar ?

Beitrag von clara 54 » Samstag, 14.09.19, 11:59

Hallo ihr Lieben,dankeschön.
Ja ich muss ehrlich zugeben das ich mich ein wenig vor den Umständen mit Spritze gescheut habe. Manchmal ist man ja auch unterwegs,bei Freunden,Familie,draußen...Wie macht ihr es dann ?

Ich werde mir aber nun so eine Spritze besorgen!Wenn ich weitermache...im Moment erstmal Absetzpause.Den kleinen Rückfall diese Woche mit 3 Tagen wo ich früh wieder ene ganze genommen habe,hab ich gut überstanden,bin nun früh wieder auf ene Halbe T.
Vielleicht hing der Rückfall auch mit meinem Rücken zusammen,Hexenschuss, vielleicht hat diese Entzündung den Blutdruck so hochschiessen lassen...
Leider rauche ich auch noch...versuche nun das zu minimieren..
versuche einfach mehr Sport,weniger rauchen,mehr auf mich achten...Habe mir nun auch Fischöl gekauft (das ist so hochdosiert das man nur 1 /Woche nehmen soll ??).Komisch.
lieben Dank und ein schönes Wochenende.
Clara
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oppramol absetzen -Schüttelfrost,Schmerzen im Rücken

Beitrag von clara 54 » Montag, 07.10.19, 16:23

Hallo Ihr Lieben, bin nun abends seitca 3 Wochen bei 45 mg,
der Rücken spinnt hin und wieder und dann immer mal wieder so einen Schüttelfrost
oder besser ein innerliches Starkes frieren.
Schlafen kann ich noch ganz gut aber komische Träume haben sich dazugesellt.

Kann das frieren wirklich von der Reduktion kommen ? :frust:
es ist doch sehr unangenehm und fühlt sich so krank an.
Gestern war noch alles gut und mit einer Freundin 4-5 Kilometer marschiert.

und so ein schönes Wetter draußen
Liege auf meinem Heizkissen,liebe Grüße Clara
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Annanas
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Re: clara 54: Opipramol absetzen

Beitrag von Annanas » Montag, 07.10.19, 17:15

Hallo Clara :) ,
ich habe deine Beiträge hier zusammengeführt, bitte eröffne keinen neuen Thread zu deinem Ursprungsthema, sonst geht der Zusammenhang verloren.
clara 54 hat geschrieben:
Montag, 07.10.19, 16:23
Schlafen kann ich noch ganz gut aber komische Träume haben sich dazugesellt.
Kann das frieren wirklich von der Reduktion kommen ?
Beide sind als Absetzsymptome bekannt.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)

Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

li-la
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Re: clara 54: Opipramol absetzen

Beitrag von li-la » Montag, 07.10.19, 21:56

Liebe Clara,

Auch ich habe eine opi Entzug hinter mir ( kalter Entzug)

Auch ich hatte diesen Schüttelfrost wie du es beschreibst. Dazu noch viele andere Symptome ( siehe signatur) ich kann dir nur raten sehr langsam zu reduzieren und die zeit zu geben.

Alles liebe
Lila
Diagnose Schlafstörungen / Angststörung / Panikattacken

2016 5mg Escitalopram kurzzeitig 10mg - diese jedoch wieder auf 5mg reduziert wegen unruhiger Beine
März 2017 - Dezember 2017 100mg Opipramol

bis 23.12.2017 = 100mg Opipramol
ab 24.12.2017 = 50mg Opipramol
ab 31.12.2017 = 0mg Opipramol
Absetzplan vom Arzt bekommen!


ab 02.01.2018 extreme Unruhe, Angstzuständige, Herrasen / Herzstolpern

ab 12.01.2018 50mg Opipramol ( Rücksprache Arzt)

30.01.2018 mein Hausarzt geht in Rente
12.02.2018 aufsuchen des neuen Hauarztes wegen inneren vibrieren
lt Hausarzt psychisch bedingt, sollte sofort Opipramol absetzen und 5mg Escitalopram beginnen

folgende Symptome : Unruhe, innerliches zittern/vibrieren, Muskelzucken, Schüttelfrost, Angst und Panik, Ohrenrauschen, starke Verspannungen

15.02.2018 lt neuen Arzt Aufdosierung auf 10mg Escitalopram da Symptome so schlimm waren
19.02.2018 lt Arzt vertrage ich Escitalopram nicht , da Symptome immer schlimmer werden, sofort Absetzen

Fazit :
12.02.2018 Kalt Opipramol entzogen
19.02.2018 sofort Absetzen von Esticalopram nach 1 Wöchiger Einnahme

Arzt erkannte Entzug nicht! Seine Kollegin und sein Chef allerdings schon. lt Aussage sollte der Entzug nach 6 Wochen vorbei sein

Im Entzug : 2 x Notaufnahme
Blutbild ohne Befund
EKG ohne Befund

Vom Arzt verordnet:
Kopf MRT ohne Befund
HWS und LWS MRT ohne Befund
Blutbild ohne Befund
Stulhprobe ohne Befund
Schilddrüsenwerden i.O, kein Eisenmangel, kein Vitaminmangel

Symptome im Entzug
- Schüttelfrost
- inneres Zittern /Vibrieren
- extreme Angst / Panik
- Angst verrückt zu werden oder Psychose zu bekommen
- Angst vor der Angst
- starkes Muskelzucken
- starke Verspannungen
- Appettitlosigkeit
- Abnahme Gewicht 10kg in 14 Tagen
- Durchfall
- Unruhe im Kopf / Stromgefühl im Kopf
- Herzrasen / Herzstolpern
- Ohrenrauschen
- anfällig für Infekte
- Neuroemotionen - Neuroangst
- Unruhe
- extreme Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit

Seit 74 Wochen auf 0mg Opipramol :party2:
Seit 73Wochen auf 0mg Escitalopram :party2:



Befinden aktuell ( 22.04.19)
- es hat sich vieles verbessert
- Angst vor der Angst, manchmal noch Angst vor psychose und verrückt zu werden
- immer noch wellen / Fenster

Antworten