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Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Psychoopfer
Beiträge: 61
Registriert: 13.10.2019 18:05

Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo, liebe Mitfühlende, ich habe vor 8 Jahren Mirtazapin 30 mg in der Psychiatrie wegen Angstzuständen nach einem extremen Erlebnis bekommen, nach 5 Jahren habe ich es aprupt abgesetzt, und ca 3 Monate extreme Angstzustände und Realirätsveränderungen erlebt.

Ein halbes Jahr später kamen alle Symptome, mit heftigstem Schwindel wieder. Erneut bekam ich Mirtazapin für 6 Wochen. Ich hatte unendlich heftige Kopfschmerzen und extremen Schwindel, der nicht aufhören wollte. Ich habe das Mirta wieder abgesetzt.

Und mir Baclofen wegen der inzwischen heftigen Alkoholproblematik verschreiben lassen. Nach 5 Tagen Dosissteigerung dachte ich ich würde vor lauter überdretheit und 5 Tagen Schlaflosigkeit nie wieder in der Realität landen. Also setzte ich das Medikament nach Rücksprache mit der Ärztin aprupt ab.

Das war der Begin des Dramas in dem ich mich nun immer wieder befinde. Ich Derealisierte so heftig das ich mich erneut in die Psychiatrie begab. Dort bekam ich so ziemlich alles an Psychopharmaka, was es so gibt. Ebenfalls Neuroloptika. Nach ca. 3 Wochen und nix half, bekam ich auf meinen Wunsch wieder Mirtazapin. Das wurde sehr langsam eingeschlichen, bis es mir endlich wieder besser ging waren 3 Monate vergangen. Ich verließ die Klinik mit 22,5 mg Mirtazapin. Das war irgendwie etwas zu viel und ich reduzierte auf 15 mg.

Nach einem weiteren 3/4 Jahr bekam ich wie aus dem nix wieder die alten Symptome nur noch verrückter und heftiger. Herzrasen, Derealisation, Angstzustände, Herzstolpern. Ich bat meine Ärztin um Rat. Sie meinte ich solle das Mirtazapin herunterfahren. Um die Hälfte auf 7.5 mg. Nach 10 Tagen landete ich erneut in der Psychiatrie. Dort meinten die Ärzte ich solle alles weglassen. Was ich auch tat. Ich bekam dort Diazepam für 12 Tage, nach dem 5 Tag konnte ich kaum noch schlafen und bekam extremen Bluthochdruck, was mit einem Herzmedikament behandelt wurde, was aber nicht half und die Ärzte mich nach 13 Tagen entließen.Zuhause angekommen hatte ich einen so heftigen Entzug vom Psychopharmaka, das ich dachte das Ende nie.

Alle Symptome wie bei euerem Forum, das ich inzwischen entdeckt hatte waren bei mir zu eroieren. Bis hin zu Blutbildveränderungen, die kein Arzt erklären konnte. Nach 22 kg Gewichtsabnahme und 3 Monaten Hölle, tat sich ein Fenster auf, und wiederholte sich stetig, bis ich wieder auf.dieser geliebten Erde angekommen war. Ich dachte alles ist endlich überstanden.

Aber nein ich bekam bei inzwischen bekantem Vitamin B12 Mangel eine Vitamin B1, B6, B12 Spritze, und 1 Tag danach ging der ganze Spuk von vorne los. Jetzt, 6 Wochen später öffnet sich zeitweise ein Fenster und ich bin ab und zu wieder auf dieser Erde. Ich schreibe hier und heute meine Erlebnisse und hoffe irgendjemand kann mir sagen ob das irgendwann wieder aufhört oder womit ich noch rechnen kann.

Gestern hatte ich eine Blitzoptik die meine Sicht immer mehr einschränkte, bis ich nix mehr sehen konnte. Ich nahm noch schnell 0.4 mg Diazepam, weil ich hoffte es würde irgendwie helfen. Und siehe da, das Blitzen endete nach ca. 20 Minuten. Ist es sinvoll ab und zu Diazepam einzunehmen um den Zustand irgendwie zu ertragen? Ich reagiere auf klieinste Brössel einer 2 mg Tablette.
Zuletzt geändert von padma am 16.10.2019 17:31, insgesamt 2-mal geändert.
8 Jahre Mirtazapin
3 mal eindosiert, immer kalt entzogen
Jeder Entzug schlimmer
Während des 2 mal kalt Entzug Baclofen für 5 Tage eindosiert, dann schlagartig abgesetzt wegen extremer Fehlreaktion - Überdreht - statt Beruhigt
Derealisation 3 Monate
In dieser Zeit alle möglichen ADs und Neuroleptika, ohne Erfolg, dann Wiedereindosierung Mirtazapin 22,5 mg nach 3 Monaten runter auf 15 mg, 10 Monate 15 mg, Auf einmal nicht mehr vertragen, Verdacht auf Serotoninsyndrom, kalt abgesetzt, seit 03.2019 prothahierter Entzug
seit 01.2020 symptomfrei
seit 06.2020 schlaflos und wieder prothahierter Entzug

FineFinchen
Beiträge: 2658
Registriert: 08.04.2015 17:34

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Psychoopfer,

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag clicken.

Wenn du Kraftausdrücke verwenden willst, benutze dafür bitte den censored smiley, also z.B. sch :censored: Beachte bitte auch unsere Regeln.

Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

Es kann etwas dauern, bis du eine persönliche Antwort auf dein Anliegen bekommst, bitte habe dann etwas Geduld.

Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
Finchen
[spoil]PPs: Lyrica, Trimipramin, Mirtazapin / Benzodiazepin: Alprazolam. Seit 2016 medikamentenfrei und alltagskompatibel :-) [/spoil]

Psychoopfer
Beiträge: 61
Registriert: 13.10.2019 18:05

Psychoopfer: Schädel MRT während protrahiertem Entzug

Beitrag von Psychoopfer »

Ich muß ins KH Neurologie, befinde mich im protrahierten Entzug, habe Vitamin B12,B6,B1 intavenös nicht vertragen, Aufflamen der Entzugssymptomatik habe große Probleme mit allen Medis, alles ist zu stark oder wirkt entgegengesetzt. Nehme ab und an Diazepam, 0.3 mg und das ist schon viel.
Es soll ein MRT vom Schädel gemacht werden, weil ich immer wieder Fortifikationen mit Sehfeldausfällen habe. Aufgrund meiner Platzangst, wäre das nur mit einer Sedierung möglich. Ich soll mit Propofol sediert werden. Nun habe ich Angst, das es mir danach noch schlechter geht. Wer kann mir helfen und Informationen geben oder Erfahrungen schildern.
Zuletzt geändert von Annanas am 23.10.2019 13:35, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Nutzername im Titel ergänzt
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Annanas
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Re: Psychoopfer: Schädel MRT während protrahiertem Entzug

Beitrag von Annanas »

Hallo Psychoopfer :) , willkommen im ADFD!

Seit wann bist du mit den Psychopharmaka auf Null bzw im protrahierten Entzug? Kannst du das bitte noch in die Signatur aufnehmen?!
Psychoopfer hat geschrieben:
23.10.2019 13:30
Es soll ein MRT vom Schädel gemacht werden, weil ich immer wieder Fortifikationen mit Sehfeldausfällen habe. Aufgrund meiner Platzangst, wäre das nur mit einer Sedierung möglich. Ich soll mit Propofol sediert werden. Nun habe ich Angst, das es mir danach noch schlechter geht. Wer kann mir helfen und Informationen geben oder Erfahrungen schildern.

Propofol wird sehr häufig bei Magen-/Darmspiegelungen bzw Kurzzeitnarkosen verwandt.

Im Entzug kann es triggern, muß aber nicht.
Es gibt da sehr unterschiedliche Erfahrungen.
Du kannst über die Suchfunktion "Propofol" eingeben u erhältst viele Beiträge, in denen es um dieses Mittel geht.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Rosenrot
Beiträge: 1281
Registriert: 20.03.2017 07:30

Re: Psychoopfer: Schädel MRT während protrahiertem Entzug

Beitrag von Rosenrot »

Hallo und willkommen, :)

ich habe vor 3 Jahren Propofol für eine Koloskopie bekommen und habe es problemlos vertragen.

Damals steckte ich - ohne es zu wissen - mitten im tiefsten Entzug. War zwar nicht auf null, hatte aber zu schnell und großschrittig reduziert.

Ich wünsche dir ein erfreuliches Untersuchungsergerbnis.

LG Rosenrot
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lunetta
Teamunterstützung
Beiträge: 4094
Registriert: 17.08.2015 18:09

Re: Psychoopfer: Schädel MRT während protrahiertem Entzug

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Habe mehrmals im Entzug Propofol bekommen, und es problemlos vertragen, keinerlei NW.

Alles Gute und gute Ergebnisse!

LG
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padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21704
Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von padma »

hallo Psychoopfer, :)

ich habe deine threads zusammengeführt. Bitte schreibe hier in deinem thread weiter.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Psychoopfer
Beiträge: 61
Registriert: 13.10.2019 18:05

Re: Psychoopfer: Schädel MRT während protrahiertem Entzug

Beitrag von Psychoopfer »

Rosenrot hat geschrieben:
23.10.2019 14:47
Hallo und willkommen, :)

ich habe vor 3 Jahren Propofol für eine Koloskopie bekommen und habe es problemlos vertragen.

Damals steckte ich - ohne es zu wissen - mitten im tiefsten Entzug. War zwar nicht auf null, hatte aber zu schnell und großschrittig reduziert.

Ich wünsche dir ein erfreuliches Untersuchungsergerbnis.

LG Rosenrot
Vielen Dank, für die guten Wünsche und das du mir deine Erfahrung mitgeteilt hast. Ich hoffe das alles gut gehen wird.
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Jamie
Moderatorenteam
Beiträge: 19476
Registriert: 04.02.2013 22:37

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von Jamie »

Hallo P-O (sorry, ich mag aus Psychohygienegründen deinen Nicknamen nicht ausschreiben ;)),

ein Gehirn MRT geht ca 10-15min, das ist auch die normal veranschlagte Zeit für eine Darmspiegelung ohne Komplikationen. Die Propofolmenge ist da äußert übersichtlich.
Ein sensibilisiertes ZNS kann prinzipiell jeder Stoff triggern, aber hier steht natürlich auch im Raum, endlich Gewissheit zu haben, ob was mit deinem Gehirn nicht OK ist versus die Belastungen durch deine Ängste in der Röhre und die Propofolnarkose.
Unsere Erfahrungen sind, dass das Propofol meist recht gut vertragen wird; natürlich kann man nichts verallgemeinern, aber vermutlich steht bei dir da der Nutzen über dem Risiko.
Gesichtsfeldausfälle sollten schon abgeklärt werden und wenn man da nichts findet, ist es medikamentös bzw. entzugsbedingt.

Alles Gute
Jamie
...........SIGNATUR...............


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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



:!: [highlight=yellow]mein Erfahrungsbericht (AD absetzen / erzwung. Kaltentzug / SSRI / Akathisie): http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=51&t=12478[/highlight]


Meine PN-Funktion ist deaktiviert. Ich danke für euer Verständnis. Bei dringenden Problemen / Anfragen das Forum betreffend bitte an forenmaster@adfd.org wenden

-----------------------------

Infos über mich:

[spoil]Seit 04/14 Benzo-frei (Entzug über 16 Monate) (Einnahme von 3 Sorten Benzodiazepinen im Wechsel über 8 Jahre im low-dose Bereich) --> Zolpidem und Zopiclon im Wechsel, am Ende auch Alprazolam. Umstellung auf Diazepam zum Entzug und Ausschleichen

Nicht mehr schlafen können seit 2001. Schwere Insomnie aufgrund einer PTBS.
Unzählige Medikamente genommen, jetzt nur noch 2 Tropfen Amitriptylin und ein PPI.

~Ich schleiche seit 2014 :o mein PPI Esomeprazol aus und habe mich von 40mg auf 7,5mg heruntergekämpft (August 2016)
  • ° 14.9.16: ↓ 7,35mg Esomeprazol
    ° 04.10.16: ↓ 7,11mg
    ° 03.11.16: ↓ 6,51mg (Inhalt: 54 Kügelchen)
    ° 17.11.16 (neue Charge): ↓ 5,64mg (Inhalt: 45 Kügelchen)
    ° 16.02.17 (neue Charge): ↓ 5,39mg (Inhalt 43 Kügelchen)
    ° 13.03.17: ↓ 5,14mg (Inhalt: 41 Kügelchen) [2 Monate Stopp danach; große private Probleme]
    ° 19.05.17: ↓ 5,00mg (neue Charge: Inhalt 40 Kügelchen. Lange Pause. Dauergastritis)
    ° 05.09.17: ↓ 4,8mg (neue Charge, hier entsprechen 40 Kügelchen 4,8mg)
    ° 06.10.17: ↑ 7,8mg (65 Kügelchen) nach Hörsturz. Aufdosieren. Prednisoloninfusion zerschießt mir meinen Magen
    ° 20.10. 17: ↑ 8,4mg. Zustand stabilisiert sich nicht ausreichend, erneut hoch auf 70 Kügelchen
    ° 12.11. 17: ↓ 8mg (62 Kügelchen; neue Charge)
    ° Dez 17, Jan 18 und ff: [highlight=yellow]schwerer Infekt, Krankenhausaufenthalt[/highlight], Medikamente zerschießen den Magen. Zurück auf ↑ 20mg
    ° Mitte März 2018: ↓ 15,51mg (35 Pellets weniger, Inhalt 121 Kügelch.)
    ° 26.3: ↓ 14,23mg (45 Kügelchen weniger, Inhalt 111 K)
    ° 23.05: ↓ 12,8mg
~Ich habe mit dem Absetzen der Amitriptylin - Tropfen (5 Tropfen) begonnen:
° August 2016: 4 Tropfen (8 mg) (Schlafen wird entgegen aller Erwartungen nicht noch schlechter ff.)
  • ° 27.10.2016: 3,5 Tropfen (7 mg)
    ° 14.12.2016: 3 Tropfen (6 mg)
    ° Dez 16: schwere familiäre Probleme, Absetzstopp von allem / Pause
    ° Frühling 2017: 2,5 Tropfen (5mg)
    ° Juli 2017: 2 Tropfen (4mg)

~ 24/25/26.11.16: NEM-Stoßtherapie: jeweils 40.000 IE Vitamin D, 200mg Vit. K2, 500mg Magnesium, Calcium, Vitamin B-Kompex, Kalium und Vitamin C plus Zink depot --> hab ich vertragen; einzige NW: Urin stank wie ein Chemielabor.
~ 20/21/22.2.17: Wiederholung d. NEM-Stoßtherapie. Ferner: schwerer Neurodermitits-Schub: 20.2: 2,5mg Prednisolon

Eisenspeicher (Ferritin) ist leer (Wert 7): Ich nehme kurweise Floradix Kräuterblutsaft mit Eisen[/spoiler]

Psychoopfer
Beiträge: 61
Registriert: 13.10.2019 18:05

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo liebe Leser
Ich befinde mich noch immer im prothahierten Entzug. Es ist mir einiges klarer geworden, seit ich im Netz heftig recherchiert habe. Ich bin auf so manchen Artikel gestoßen, unter anderem auf www.Taperingstrip.de. Dort gibt es die Möglichkeit für AD's und Benzos u.mehr jede gewünschte Einheitsmengen zu bestellen. Is aus ner APO aus Holland. Kosten sind gering im Vergleich zum Wahnsinn des absetzens. Für mich zu spät aber für andere vlt. ne Klasse Möglichkeit. Für die Krankenkassen noch immer ein rotes Tuch, aber das muß sich ändern. Übrigens habe ich beschlossen keine Ärtzlichen Untersuchungen mit Propofol an mir ausführen zu lassen. In meinem Zustand glaube ich ist das eine Atomexplosion in meinem Gehirn. Die Blitze in meinen Augen scheint mir ist eine Überreizung meines ZNS aufgrund des kalten Entzuges vom Mirtazapin. War ja auch mehrfach kalt, plus diverser andere AD's und Neuroleptikas. Aufgrund der Verbortheit der Pharmaärzte in den Kliniken rund um München. Es wird und wurde keine Entzugssymptomatik akzeptiert. Statt desen kalt abgesetzt.
Wie lange es bei mir noch anhält mit meiner Symptomatik, steht wohl in den Sternen. Manchmal wünschte ich mich weg von diesem Ort. Aber ich halte durch und versuche jeden Tag das beste daraus zu machen. Und informiere jeden und alle die mir über den Weg laufen, darüber wie Gefährlich und grausam dieses Psychopharmakazeug sein kann. Auch meine Psychiaterin bekommt regelmäßig eine Nachschulung und Infos über mögliche Probleme und Lösungsmöglichkeiten.
Mit liebsten Grüßen, und Danke für's lesen, euer
PSYCHOOPFER
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Tonka
Beiträge: 108
Registriert: 09.10.2019 20:07

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von Tonka »

Hallo,

Ich habe auch diese farbigen Blitze mit Sehfeldeinschränkungen.
Mir wurde gesagt, dass das eine Migräneaura ist, die man auch ohne die typischen Migränekopfschmerzen haben kann. Wenn ich mich übernehme und zu viel Stress habe, häuft sich das bei mir.
Liebe Grüße, Tonka
Habe quasi schon immer mit psychischen Schwierigkeiten gekämpft. Eine Reihe von Diagnosen, die letztlich Ausdruck einer Traumafolgestörung sind. Zudem habe ich seit 10 Jahren MS und bedingt dadurch einige Andenken an schwere Schübe.
Lähmungen, Blase und Darm kaputt, Nervenschmerzen, vegetatives Nervensystem ziemlich hinüber und noch so ein paar Kleinigkeiten :(
Ich will gerade einiges ändern...vor allem mich um mich kümmern...leben und nicht nur überleben und gut zu mir sein.
Deshalb will ich meinen ziemlich heftigen Medikamentencocktail etwas reduzieren.
Reduziert werden soll Pregabalin gegen Nervenschmerzen, was ich seit 2009 nehme, zuletzt 450 mg täglich.
Bisheriger Absetzverlauf:
[spoil]
Dauermedikation neben Pregabalin:
30 mg Baclofen, 2 mg Sirdalud - jeweils gegen Spastik
150 mg Elontril gegen Depri und gegen Fatigue
50mg Nifurantoin Prophylaxe gegen Blasenentzündungen
Zusätzlich bei Bedarf gelegentlich Zolpidem und Novalgin

3: Mai 2019 von 450 auf 150 mg - heftige Entzugserscheinungen, Bauchschmerzen, Zittern, Panik, Schwitzen
6. Mai wieder auf 200 mg hoch
13. Mai - 175 mg
20. Mai- 150 mg
27. Mai - 137,5 mg
10. Juni 125 mg
17.Juni 112;5 mg
30.Juni 100 mg
10. Juli 87,5mg
20. Juli 75 mg
5. August 62,5 mg
9. August 50 mg
16.. August 40 mg
22. August 35 mg
28. August 30 mg
5. September 25 mg
12. September 20 mg
19. September 17 mg
24 September 13 mg
30. September 10 mg
5. Oktober 8 mg
9. Oktober 7 mg
23. Oktober 8mg -wieder hoch ,weil Schlafstörung wird zu extrem
8. November 7mg
20. November 6 mg
5.Dezember 5 mg
[/spoil]

Psychoopfer
Beiträge: 61
Registriert: 13.10.2019 18:05

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo liebe/r Tonka
Ich denke auch das das eine Augenmigräne ist, nur das ich glaube es kommt bei mir vom protahierten Entzug vom Mirta. Denn Stress habe ich eigentlich keinen, außer den Absetzstress. Aber ich gebe dir recht, Stress ist wohl der Auslöser.
Danke Tonka für die Info
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carlotta
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Registriert: 17.04.2012 16:10

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von carlotta »

Hallo,

zu den Taperingstrips gibt es hier einen Thread:
https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... ed53c0e9c0

Ich glaube, Forenmitglied Neale hat damit Erfahrungen.

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]

Psychoopfer
Beiträge: 61
Registriert: 13.10.2019 18:05

Schlaflos seit 40 Tagen

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo ihr lieben,

Ich brauche dringend Hilfe, ich habe vor ca. 40 Tagen ein Lungenspay vom Doc bekommen, wegen meiner COPD. Nach zweimaliger Einnahme konnte ich nicht mehr schlafen. Was soll ich tun? Ich bin am verzweifeln. Nach ca einem Jahr Absetzsymptomen, hatte ich ca. 1/2 Jahr endlich keinerlei Symptome mehr. Und dann das Lungenspray(Kombipräparat aus Cortison und Antimimetika). 38 Tage schlaflos sind einfach zu viel. Ich vertrage so gut wie keine Medikamente mehr.

Liebe Grüße,
Psychoopfer
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Murmeline
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von Murmeline »

Beitrag hinzugefügt

FineFinchen
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von FineFinchen »

Hallo Psychoopfer,

schlimm zu lesen, dass es Dir so schlecht geht.

Kortisol kann triggern. Gib den Begriff mal in die Suchfunktion oben rechts ein. Du findest zahlreiche Beiträge dazu.

Wie gestalten sich Deine Tage, wenn Du nicht schlafen kannst? Bist Du wirklich schon seit 38 Tagen ohne jeglichen Schlaf? :shock:

Was sagt Dein Arzt dazu, dass Du aufgrund der Medikation nicht schlafen kannst? Gibt es andere Möglichkeiten, als dieses Spray, das Du offensichtlich nicht verträgst?

Viele Grüße & gute Besserung
Finchen
[spoil]PPs: Lyrica, Trimipramin, Mirtazapin / Benzodiazepin: Alprazolam. Seit 2016 medikamentenfrei und alltagskompatibel :-) [/spoil]

Psychoopfer
Beiträge: 61
Registriert: 13.10.2019 18:05

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Ja liebes Finchen, ich bin non Stopp wach. Ich habe das Spray nur 2 x genommen. Das hat mich so getrrigert. Ich höre meinen Herzschlag so furchtbar laut und komme nicht zur Ruhe. Alle 2 Tage habe ich einen Migräneanfall meist ohne Kopfschmerz. Alles nach dem Spray. Vlt. sollte ich einen Brössel Mirta nehmen? Mein Arzt sagt ich soll in die Psychiatrie. Doch dort glaubt man nicht an Absetzprobleme oder prothrahierten Entzug. Medis oder gehen.

Liebe Grüße
Psychoopfer
8 Jahre Mirtazapin
3 mal eindosiert, immer kalt entzogen
Jeder Entzug schlimmer
Während des 2 mal kalt Entzug Baclofen für 5 Tage eindosiert, dann schlagartig abgesetzt wegen extremer Fehlreaktion - Überdreht - statt Beruhigt
Derealisation 3 Monate
In dieser Zeit alle möglichen ADs und Neuroleptika, ohne Erfolg, dann Wiedereindosierung Mirtazapin 22,5 mg nach 3 Monaten runter auf 15 mg, 10 Monate 15 mg, Auf einmal nicht mehr vertragen, Verdacht auf Serotoninsyndrom, kalt abgesetzt, seit 03.2019 prothahierter Entzug
seit 01.2020 symptomfrei
seit 06.2020 schlaflos und wieder prothahierter Entzug

nadelwaldfichte
Beiträge: 111
Registriert: 02.12.2019 21:04

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von nadelwaldfichte »

Hallo Psychoopfer,

ich habe letztes Jahr im April kalt Escitalopram abgesetzt und zeitgleich gegen einen allergischen Husten auch ein Kortison-Spray verschrieben bekommen, welches ich ca. einen Monat lang inhalierte. Bei mir ist diese Kombination ganz schlimm auf die Stimme geschlagen; irgendwie haben sich meine vorderen Halsmuskeln total verspannt und erst heute, über ein Jahr später, kann ich sagen, dass ich das Ganze wieder einigermaßen im Griff habe. Glaubt einem natürlich auch kein Mensch... :evil: Ich will dir damit also sagen, dass ich das sehr plausibel finde, dass das Spray das ausgelöst haben kann...

LG nadelwaldfichte
Now let me feel high when I'm sober - Let me feel young when I'm older - Let me feel proud when it's over - I finally realized - All of this time it was in me - All along, it was in me... (Avril Lavigne)

seit ca. März 2014:
Escitalopram 10 mg (kurz Citalopram, aber wegen der Nebenwirkungen wurde dann relativ schnell umgestellt), wegen leichterer/mittelschwerer Depression und Selbstunsicherheit (und Ängsten – was ich vergessen hatte) --> ich wurde mit den Jahren recht stabil, daher Beginn des Absetzens

Ende Oktober 2018: Reduktion von 10 mg auf 5 mg Escitalopram

21.03.2019: quasi kaltes Absetzen der 5 mg (nach Rat meines Arztes) / alle paar Tage 5 mg, wenn ich den Schwindel nicht aushielt

03.04.2019: Tja... Mein Arzt sagt mir, dass es auch Tropfen gibt, mit denen man milligrammweise reduzieren kann. Alle paar Tage 2, dann alle paar Tage 1 Tropfen.

18.04.2019: Letzter Tropfen Escitalopram. Seitdem im protrahierten Entzug...

Einige gesundheitliche Probleme. Einige haben sich über die letzten 1-2 Jahre eingeschlichen, einige sind spontan genau zu dieser Zeit aufgetreten. Ich verstehe lange nicht, was mit mir los ist.
Erst Ende Juli finde ich dieses Forum und mir wird vieles klar!

Entzugssymptome (einiges hat sich relativiert, mit anderem kämpfe ich noch):
Körperlich: Erschöpfung / Probleme, zu schlafen / Probleme mit der Stimme, Fehlspannung der vorderen Halsmuskulatur, Druck im Hals / Magen/Darm-Probleme / Allergien, hyperreagible Bronchien, Atemprobleme / Probleme mit den Augen / Unterleibsschmerzen / unangenehme Hitze zwischen den Oberschenkeln / Herzstolpern / erhöhte Entzündungswerte / Hautprobleme, hauptsächlich am Kinn / Inneres Vibrieren / Schwindel (im akuten Entzug)
Psychisch: Unsicherheit / Emotionale Instabilität, Labilität / Schlechte Belastbarkeit / Zittrigkeit, innere Unruhe / Depression / Konzentrationsprobleme

padma
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Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von padma »

hallo Psychoopfer, :)

ich gehe auch davon aus, dass der Cortisonspray gertriggert hat.

38 Tage bzw. Nächte überhaupt nicht zu schlafen geht natürlich gar nicht. Ich denke, du bräuchtest ganz dringend einen Termin in einem Schlaflabor.
Wie hälst du das denn aus?

Mirtazapin würde ich nicht riskieren, da du darauf schon unverträglich reagiert hast.
In diesem extremen Fall von Schlaflosigkeit würde ich über die Einnahme eines Benzos für wenige Tage nachdenken, damit du mal wieder schläfst.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Clarissa
Beiträge: 3710
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzbrobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Psychoopfer.

Ich vertrage auch überhaupt keine Medikamente mehr, alles triggert, wirkt nicht bestimmungsgemäß und ich bekomme nur die NW davon. 6 Jahre nach Null!
Ich versuche, so zu leben, daß ich gar keine Medikamente erst brauche.

Ich hatte im Benzo- bzw. Zolpidem-Entzug sehr lange sehr ausgeprägte Schlafstörungen. Einige Nächte gar nicht geschlafen, aber keine 38! Nach einigen Nächten dämmerte ich so für eine halbe Stunde weg, dann insgesamt für 1 - 2. Es war eine elende Quälerei, das weiß ich noch genau. Bestimmt 4 Wochen war es ganz extrem, dann landete ich bei etwa 3 oder 4 Stunden Schlaf insgesamt und war damit einigermaßen überlebensfähig.

Liebe padma, ich weiß jetzt nicht genau, was ein Schlaflabor daran ändern sollte. Ich wußte auch so, daß ich nicht schlafe, und alle "therapeutischen Möglichkeiten" (Benzos bzw. Z-Substanzen, AD, NL) waren bei mir erfolglos ausgeschöpft.

Die gute Nachricht ist, daß sich mit viel Geduld und ohne Chemie der Schlaf allmählich wieder eingehängt hat bei mir.

Teilnahmsvolle Grüsse von Clarissa.
früher als sleepless2014 im Forum unterwegs gewesen, aber nicht mehr schlaflos :party2:
inzwischen 65 Jahre alt.

seit Mai 2015 EU-berentet letztlich wegen der Entzugs/PP-Problematik, auch wenn die offiziellen Diagnosen anders lauteten :wink:

los ging alles mit lebenslangen Schlafproblemen, die sich in Lebenskrisen mit depressiven Episoden verstärkten

leidvolle Erfahrungen mit Elektro"heil"krampftherapie und ziemlich allen AD, zahlreichen NL und anderen Psychopharmaka wie z.B. Pregabalin, Carbamazepin, Valproat, Johanniskraut, leider auch Diazepam und Zolpidem (von letzteren beiden abhängig geworden) und dem Absetzen; reichlich Erfahrungen auch mit Psychotherapien - alles mit verheerenden Folgen!

Diazepam-frei seit November 2013, Zolpidem-frei seit Mitte April 2014, ohne jegliche Psychopharmaka seit September 2014 (zuletzt das "deckelnde" NL Dominal forte abgesetzt nach raschem Abdosieren)

Inzwischen über 5 Jahre frei von Medikamenten.
NR, keinerlei Alkohol und kaum Koffein, weil alles triggert.
"Reizarmes" Leben einschließlich Ernährung, soweit sich das machen lässt. Streßvermeidung!

Leider nicht symptomfrei :( .

Mir haben falsches Leben, psychiatrische Therapien und besonders PP, allen voran die Benzos, viel Elend beschert. Ich werde nicht aufhören, auf die Gefahren von PP-Gebrauch hinzuweisen.

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