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Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Liebe Leute, ich suche vergebens die ganze Symptomliste. Kann mir irgendwer die nochmal Posten?

L.G. Norman
8 Jahre Mirtazapin
3 mal eindosiert, immer kalt entzogen
Jeder Entzug schlimmer
Während des 2 mal kalt Entzug Baclofen für 5 Tage eindosiert, dann schlagartig abgesetzt wegen extremer Fehlreaktion - Überdreht - statt Beruhigt
Derealisation 3 Monate
In dieser Zeit alle möglichen ADs und Neuroleptika, ohne Erfolg, dann Wiedereindosierung Mirtazapin 22,5 mg nach 3 Monaten runter auf 15 mg, 10 Monate 15 mg, Auf einmal nicht mehr vertragen, Verdacht auf Serotoninsyndrom, kalt abgesetzt, seit 03.2019 prothahierter Entzug
seit 01.2020 symptomfrei
seit 06.2020 schlaflos und wieder prothahierter Entzug
nadelwaldfichte
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von nadelwaldfichte »

Hallo Norman,

hier müsste sie sein: https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... 19&t=12534

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft,
nadelwaldfichte
Now let me feel high when I'm sober - Let me feel young when I'm older - Let me feel proud when it's over - I finally realized - All of this time it was in me - All along, it was in me... (Avril Lavigne)

seit ca. März 2014:
Escitalopram 10 mg (kurz Citalopram, aber wegen der Nebenwirkungen wurde dann relativ schnell umgestellt), wegen leichterer/mittelschwerer Depression und Selbstunsicherheit (und Ängsten – was ich vergessen hatte) --> ich wurde mit den Jahren recht stabil, daher Beginn des Absetzens

Ende Oktober 2018: Reduktion von 10 mg auf 5 mg Escitalopram

21.03.2019: quasi kaltes Absetzen der 5 mg (nach Rat meines Arztes) / alle paar Tage 5 mg, wenn ich den Schwindel nicht aushielt

03.04.2019: Tja... Mein Arzt sagt mir, dass es auch Tropfen gibt, mit denen man milligrammweise reduzieren kann. Alle paar Tage 2, dann alle paar Tage 1 Tropfen.

18.04.2019: Letzter Tropfen Escitalopram. Seitdem im protrahierten Entzug...

Einige gesundheitliche Probleme. Einige haben sich über die letzten 1-2 Jahre eingeschlichen, einige sind spontan genau zu dieser Zeit aufgetreten. Ich verstehe lange nicht, was mit mir los ist.
Erst Ende Juli 2019 finde ich dieses Forum und mir wird vieles klar!

Entzugssymptome (einiges hat sich relativiert, mit anderem kämpfe ich noch):
Körperlich: Erschöpfung / Probleme, zu schlafen / Probleme mit der Stimme, Fehlspannung der vorderen Halsmuskulatur, Druck im Hals / Magen/Darm-Probleme / Allergien, hyperreagible Bronchien, Atemprobleme / Probleme mit den Augen / Unterleibsschmerzen / unangenehme Hitze zwischen den Oberschenkeln / Herzstolpern / erhöhte Entzündungswerte / Hautprobleme, hauptsächlich am Kinn / Inneres Vibrieren / Schwindel (im akuten Entzug)
Psychisch: Unsicherheit / Emotionale Instabilität, Labilität / Schlechte Belastbarkeit / Zittrigkeit, innere Unruhe / Depression / Konzentrationsprobleme
Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo Clarrisa,
ich bin drauf und dran, das Feld in der Klappse zu räumen. Problem ist nur ich weiß noch immer nicht wie ich nach Hause komme. Am Dienstag würde mich die Carritas holen. Laut Ärztin dürfe ich aber nur bis Montag bleiben, wenn ich mich nicht auf Medis einlassen würde. Die Überlegensfrist endet sozusagen am Montag Vormittag. Ich möchte nix nehmen und nach Hause. Schlafen kann ich hier eh nicht, mit oder ohne Medis. Der Typ in meinem Zimmer schnarcht das die Wände wackeln. Also nach Hause. Nur wie? Und wann?

L.G. Norman
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Clarissa
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo.

Ich bin auch mal gegangen, mit dem Taxi heim, aber die Strecke war überschaubar.

Wie stellt sich denn die Ärztin Deine Heimfahrt am Montag vor? Das ist ja Erpressung, aber so sind sie, manche Psychiater. Ich liefere mich schon lange nicht mehr aus.

K.A., wie das zu lösen ist.

Ratlose Grüße von Clarissa.
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo liebe Leser,

Kann ich die Entzugssymptome von Mirtazapin mit Promethazin deckeln?
Besonders die Schlaflosigkeit?

L.G. Norman
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simonb
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von simonb »

Hallo Norman,

Sowas empfehlen wir hier nicht.
Und wir geben auch keine Medikamentenepfehlungen
bitte respektiere das.

Gruß Simon
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Lieber Simon,
Sorry, aber ich kann eben nicht mehr schlafen und würde gerne wissen wie die Erfahrungen anderer aussehen, um nicht vollends gegen die Wand zu fahren. Eigentlich bin ich schon im Totallschaden. Sollte nur der Schlaflosigkeit den Boden entziehen und auch nicht auf Dauer, aber ich muß mal wieder schlafen, wenigstens ab und an um nicht totall verückt zu werden.

L.G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Towanda »

Hallo Psychoopfer,

Dein Körper verlangt nach Mirtazapin und nichts anderem. Man kann einen Nikotinentzug auch nicht mit Alkohol Deckeln, so ähnlich ist das bei PP auch.

Die meisten hier haben sehr schlechte Erfahrungen mit Deckelungsversuchen mit einer anderen Substanz gemacht. Meist hat sich der Zustand dadurch verschlimmert und man sitzt dann auf zwei Substanzen.

Viele Grüße, Towanda
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27.07.20 - 0,25 mg Mirtazapin wurde kinesiologisch ausgetestet, deshalb nun ein größerer Schritt, der Test ergab, daß ich absetzen kann, habe ich mich nicht getraut
01.09.20 - 0,15 mg Mirtazapin

Weitere Medikamente:
Wegen Fluorchinolone-Schädigung jede Menge NEMs
alle 5 Tage Mirtazapin C30 5 Globuli


Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben etwas mehr Spiel.
Clarissa
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Psychoopfer.

Vergiß Promethazin zur Deckelung, das klappt nicht, wurde mir auch gegeben. Immer mehr Unruhe für das ZNS, sonst nichts.

VG von Clarissa
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Liebe Towanda,
Mirta geht nicht mehr. Trimipramin soll gegeben werden.
Hast du Erfahrungen?

L.G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von simonb »

Hallo Norman ich glaube du bist hier im falschen Forum,
bitte lies dir diesen Link ausführlich durch:

viewtopic.php?f=35&t=1811

Allgemeine Infos zu Medikamenten findest du in den Medikamenten -Steckbriefen:

viewtopic.php?f=66&t=16633

Bitte sehe von solchen Fragen in Zukunft ab,
dieses Forum soll nicht verwässert werden.

Gruß Simon
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Clarissa
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Norman.

Sollte es denn nicht heute nach Hause gehen und Du wolltest ohne PP weitermachen?

Wir können hier nur gebetsmühlenartig alle wiederholen, daß wir das Heil nicht in PP sehen bzw. gefunden haben. Deswegen sind wir hier im Forum.

Sieh ab davon, nach immer anderen PP zu suchen. Entwickele eine andere Strategie und halte Dich daran. Mir hat das sehr geholfen.

Alles Gute und VG von Clarissa
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo lieber Simon,
Ich bin ja auch gegen PP nur bin ich vermutlich im Langzeitentzug. Und kann nicht schlafen und habe diverse andere Symptome. Ich kann zuhause gar nix. Und mit meinem Leben was anfangen in diesem Zustand schon dreimal nix. Ich würde gerne in eine Sozialtherapeutische Einrichtung gehen, doch leider geht das in meinem Zustand nicht. Und wenn diese Wellen kommen sollten und ich bin in einer solchen Einrichtung dann geht das eben nicht. Und wenn ich schwer erkranke kann ich mich nicht behandeln lassen. Alles triggert, Narkosen Röntgen,CT, Medikamente. Wie soll ich leben? Kein PP war mein Ziel, nur leider kannte ich das Forum zu dem Zeitpunkt als alles aus dem Ruder lief nicht. Deshalb konnte ich nicht mit dem absetzen und den Symptomen umgehen. Nun bin ich aber in der Falle und suche einen Weg der mir eine Zukunft ermöglicht. Und wenn es eine kurze PP Intervention wäre, würde ich mich wieder reorganisieren. Um dann endlich von dem Mist wegzukommen.

Ich bin kein Freund von PP

L.G. Norman
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Clarissa
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Norman.

Du bist nicht nur im Langzeitentzug, sondern hast auch mittels PP und Alkohol Deinen Organismus arg gereizt und strapaziert. Davon erholt er sich nicht durch neue PP.
Das ist kein Vorwurf, mir ging es im Grunde nicht anders.

Ich halte es für eine Illusion zu glauben, sich mit einem weiteren PP reorganisieren zu können und dann "von dem Mist wegzukommen".

Umziehen in eine andere Stadt nützt auch nichts, denn die Probleme ziehen mit um.

Führe ein gutes gesundes Leben, dann sinkt die Wahrscheinlichkeit, daß Du noch anderweitig schwer erkrankst.

Du kannst dieser "Falle" wieder entkommen, da bin Ich ganz sicher. Aber nicht mit weiteren PP.

Alles Gute und VG von Clarissa
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FineFinchen
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von FineFinchen »

Lieber Norman,

Du machst das gerade richtig gut. Du analysierst Deine Situation und stellst fest, was gerade geht und was nicht geht. Das nenne ich Verantwortung für sich selbst tragen und davor habe ich Respekt.

Wenn Du aktuell der Meinung bist, dass Du Dein Leben in dem jetzigen Zustand nicht so leben kannst wie Du es willst und Du wenig Hoffnung auf zeitnahe Verbesserung hast, Du aus diesem Grund nach Hilfe suchst und Dein Weg in der Einnahme von Medikamenten liegt, dann respektiere ich das auch. Nur Du gehst in Deinen Schuhen. Ich sehe nur von außen auf Dein Leben, muss aber nicht Deine schlaflosen Nächte oder Deine Symptome aushalten.

Die von Dir beschriebenen Lebensumstände wirken auch bei mir sehr hoffnungslos und bedrückend.

Das Leben ist verläuft oft nicht gradlinig. Ich kann zumindest sagen, dass ich so manchen Umweg oder Steilkurve zu meistern hatte. Und manchmal ist es sinnvoll, zwei Schritte zurück zu gehen, Kraft zu tanken und dann wieder mit Volldampf dem Ziel entgegen zu steuern.

Egal, wie Du Dich entscheidest - ich wünsche Dir dafür alle Kraft und alles Glück der Welt.

Medikamentenempfehlungen auszusprechen, halte ich generell nicht für sinnvoll. Man kennt sich zu wenig und zudem reagiert jede/r anders. Du wirst Dich sicherlich auch informieren, was die Medikamente angeht, die Du eventuell in Betracht ziehst.

Kopf hoch, Norman - Du schaffst das. Es kommen auch wieder viel bessere Zeiten in Deinem Leben.

Liebe Grüße
Finchen
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo liebe Clarissa,

Meine hinhaltetaktik und Unentschlossenheit in der Klinik geht leider nicht auf. Ich werde das blöde PP zeug auch heute wieder nicht nehmen. Die Ärzte werden das dann mit einer Entlassung quittierten. Und ich bin vermutlich mit dem Taxi auf dem Weg in meine Angstbude. Ich denke noch ein ZNS Schock und ich bin komplett geliefert. Was die Sache zu Hause auch nicht besser macht.

Ach liebe Leute, es ist wie man's dreht und wendet keine gute Lösung.

L.G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Norman.

Ich möchte klarstellen, daß ich es jedem gönne, der mit Medikamenten gut zurecht kommt. Was hilft, ist richtig.
Diese Menschen sind aber eher nicht in diesem Forum.

Ich selbst gehörte nahezu nie dazu und ich kenne niemanden mit einem inzwischen so gereizten ZNS wie Deinem (unserem), für den ein weiteres PP die Lösung war. Eher im Gegenteil: weitere Störung.

Letztendlich entscheidest natürlich Du!

Eine gute Lösung braucht Zeit - bis dahin vielleicht erstmal Kompromisse? Ich kann ja nur berichten, wie's bei mir gelaufen ist, und das war auch holprig und langwierig. Aber letztendlich ganz erfolgreich.

Alles Gute und VG von Clarissa
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Liebe Clarrisa,

Jetzt ist auch noch der massive Schwindel im liegen und beim laufen dazugekommen, was soll ich den bloß tun? Ich stürze wenn ich laufen will. Der Schwindel kommt und geht, wann er will. Das geht nicht allein zu hause

L.G. Norman
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Clarissa
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Norman.

Es tut mir so leid, wie Du leiden mußt.

Schwindel ist ekelhaft und ich leide zeitweise noch immer darunter. Ich weiß kein Mittel dagegen, außer auf die Regeneration des ZNS zu hoffen. Mich hat Schwindel damals tagelang in die Waagerechte gezwungen und ist erst allmählich besser geworden.

Lieber Norman, ich weiß leider nicht, was Du tun könntest.
Ich habe damals ein Minimalleben geführt und "ausgelegen".

Mitfühlende Grüße von Clarissa.
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Liebe Clarissa,

auch im stehen und laufen kam damals dieser Schwindel. Deshalb habe ich ja damals das Mirtazapin wieder genommen, bin bzw wieder in der Psychiatrie gelandet. Damals hatte ich 6 Wochen lang Kopfschmerzen auf das Mirtazapin, das ich dann zuhause wieder abgesetzt habe, natürlich kalt. Oh Mann. Der Schwindel hielt in abgeschwächter Form ca 1/2 Jahr.
Und jetzt ist er wieder da. Sch... Mirtazapin ab und angesetze.

L.G. Norman
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