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Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

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Clarissa
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Norman.

Es bleibt die "alte Leier" übrig: PP mit möglichem Schädigungspotential vermeiden, Ruhe bewahren, schonen, ausharren ...

Ich finde Schwindel grauenhaft. Wie gesagt, ich habe ihn nie wieder ganz losbekommen. Ich habe mir auch nichts Gutes getan mit PP-Einnahme 😠. Mit solchen Folgen hätte ich nie gerechnet.

Halte durch. Bist Du denn wieder daheim, in der "Angstbude"? - Mir hat tatsächlich, als es mir damals etwas besser ging, ein Umzug etwas geholfen. Meine jetzige Wohnung ist nichts Besonderes, aber eben nicht mit negativen Erinnerungen verknüpft.

Alles Gute für heute und VG von Clarissa
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo Liebe Leute,

Gibt es das, das alle Absetzsymptome, nach einander wieder einsetzen?
Erst Schlaflosigkeit, dann dazu pseudogrippe, dann Muskelschwund, dann Depression, dann Angstzustände, dann Neuropathien, dann Kopfschmerzen,dann extremer Schwindel ? Alles nacheinander sich addierend innerhalb 65 Tagen?

Bitte um antworten dringend

L.G. Norman
8 Jahre Mirtazapin
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Während des 2 mal kalt Entzug Baclofen für 5 Tage eindosiert, dann schlagartig abgesetzt wegen extremer Fehlreaktion - Überdreht - statt Beruhigt
Derealisation 3 Monate
In dieser Zeit alle möglichen ADs und Neuroleptika, ohne Erfolg, dann Wiedereindosierung Mirtazapin 22,5 mg nach 3 Monaten runter auf 15 mg, 10 Monate 15 mg, Auf einmal nicht mehr vertragen, Verdacht auf Serotoninsyndrom, kalt abgesetzt, seit 03.2019 prothahierter Entzug
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Liebe Clarissa,
ich habe gerade von der Ärztin erfahren ich habe zur Nacht den 1 Tropfen bei der Nachtschwester eingenommen und wieder ausgespuckt. Nur weiß ich davon gar nichts. Ich muß wohl schlafgewandelt sein. Dennoch als ich in der Nacht aufgewacht bin, fühlte ich mich so stark angetrieben und seltsam ängstlich und konnte kaum Atmen. Und der Schwindel der heute aufgetreten ist könnte ja getriggert von dem PP sein. Ich hatte den Schwindel nämlich schon lange hinter mir gelassen. Das ist jetzt alles zu seltsam hier. Morgen um 10 Uhr werde ich abgeholt. Und in meine Angstbude verfrachtet.

L.G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Norman.

Ja, das kann sein: Absetzsymptome können verschwinden und wieder einsetzen. Z.B. bei erneuter Reizung des ZNS.

Ich hatte 1/2 Jahr oder so weniger Symptome, führte wieder ein nahezu normales Leben und zack: sie kamen alle zurück.

Du schreibst von Aufwachen in der Nacht - also schläfst Du ja offenbar ein wenig! Das ist gut.

VG von Clarissa
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Liebe Clarissa,

Was sagst du denn zum Schlafwandeln? Ich bin entsetzt. Und ja 1 Stunde schlafe ich seit 2 Tagen wache aber auf und fühle mich schlimmer als zuvor. Nur gestern Nacht fühlte ich mich grauenvoll. Warum habe ich das nur getan? Ich habe jetzt wieder den schreckensschwindel an der Backe.

Ich trau mir nicht mehr über den Weg. Ständig falsche Entscheidungen, sofern ich sie überhaupt treffen kann. Ich fühle mich so falsch in dieser Welt und meinem Körper.

L.G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Norman.

Zum "Schlafwandeln" sage ich auch: ZNS spinnt, ist gestreßt und überreizt. Kein Wunder bei dem, was es durchmacht.

Ich hoffe, Du kommst in Deiner "Angstbude" etwas besser zur Ruhe.
Eine Stunde Schlaf pro Nacht ist ein Anfang, ich hab mich auch ganz mühsam wieder an Schlaf rantasten können. Das wird, wenn Du Ruhe bewahrst.
Vielleicht die Selbstvorwürfe unterlassen? Bringt nichts.

Grüße von Clarissa.
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo Clarissa,
Ich bin wieder in der Angstbude. Meine Füße und Beine Arme und Hände brennen so sehr das mir die Tränen aus den Augen tropfen. Ich kann mir nicht vorstellen, was das sein könnte. Aber eine Untersuchungsorgie möchte ich auch verhindern, denn das würde wieder auf Kontrastmittel, Betäubungsspritzen und gegebenenfalls auf Medikamente hinauslaufen. Alles trigger die ich tunlichst meiden muß. Alle Möglichkeiten der modernen Medizin bleiben mir verwehrt. Einrichtungen, die ich aufsuchen möchte ebenso. Eine Sozialtherapeutische Wohngruppe geht in diesem Zustand auch nicht. Wahrscheinlich nie, denn ich weiß nicht wann der nächste Schub kommt, falls dieser erstmal vorübergeht, falls er das je tut. So kann ich und will ich nicht leben, wie hier in dieser Wohnung und dieser Stadt. Hier gibt es keine Angebote für Psychisch Kranke Alkoholiker( trocken). So lerne ich niemals jemanden kennen, und bin immer alleine. Ich möchte das nicht. Ich würde gerne eine Tagesstätte aufsuchen, um wenigstens etwas Struktur in mein Leben zu bringen, und um andere Menschen zu treffen um sozialen Austausch betreiben zu können. Wie soll das funktionieren wenn's doch hier nix gibt? Wie soll ich überleben, wenn ich nichts zuhause schaffe, wie soll ich einkaufen, mit Schmerzen an den Füßen, Anstzuständen, körperlichen Einschränkungen. Das alles nur wegen diesem PP Mist.

L.G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hi, Norman.

Als was auch immer dieses Brennen diagnostiziert würde (Polyneuropathie?), es gibt keine aussichtsreiche Therapie außer Weglassen von Auslösern. Womöglich würde man Dir PP zur Symptombekämpfung vorschlagen!
Die moderne Medizin konzentriert sich sehr auf apparative Diagnostik und dann medikamentöse Symptombekämpfung - soweit das überhaupt möglich ist. Ursachen bleiben oft außen vor.

Wenn Du wieder gesünder bist, lernst Du auch wieder Leute kennen. (Ausschließlich psychisch kranke trockene Alkoholiker erscheinen mir nicht sehr verlockend, sorry. Das soll ausdrücklich keine Diskriminierung sein.)

Wer etwas will, findet Wege, wer nicht, findet Gründe.

Du solltest Dich erstmal erholen, finde ich, und dann weiter sehen. Gib Dir Zeit.

Ja, PP sind Mist - aber geschluckt haben wir sie freiwillig.

VG von Clarissa, etwas ratlos.
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Liebe Leser,

Ich kann noch immer nicht schlafen. Das wird eindeutig zu viel für meinen Geist und Körper. Hilfe

L.G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von padma »

hallo Norman, :)

geht es dir jetzt zuhause noch schlechter als in der Klinik?

Wenn es da, wo du wohnst so gar keine Angebote gibt, wäre vielleicht wirklich ein Umzug zu überlegen. Aber auch dafür bräuchtest du sicher Unterstützung. Könntest du denn dafür Unterstützung bekommen?

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo ihr Lieben,

Jetzt hab ich auch noch einen ausgedehnten Leistenbruch bekommen, d.h. ich muß in Vollnarkose. Es muß ein Netz hinein. Schlaflos, und ich vertrage keine Benzos, wie ist das mit Narkosemitteln? Ich hatte nach gabe von Propofol ein Delir. Werde ich überhaupt schlafen? Und wie siehts danach aus? Ich habe Angst, das alles noch schlimmer wird.

L.G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Norman.

Ich würde mich im Akutentzug nur unbedingt nötigen, nicht aufschiebbaren Op. unterziehen.

Op. und Narkose sind wieder Streß für das ZNS. Wenn Du schon nach Propofol, häufig angewandt und als gut verträglich geltend, ein Delir bekamst!

Unbedenklich finde ich Op. und Narkosen nicht, aber im Notfall sind sie natürlich nicht zu umgehen.

Alles Gute und VG von Clarissa.
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo liebe Clarissa,

Das muß operiert werden, denn das ist riesig und wenn ich warte bis sich was eingeklemmt hat, habe ich nur 6 Std. Zeit für eine Not OP

L.G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Na dann!

Ich würde auf einem ausführlichen Gespräch mit dem Anästhesisten bestehen und mit offenen Karten spielen.

Ich erwähne bei jedem Arzt, der mir Medikamente aufdrücken will, meine Suchtvorgeschichte und Medikamentenunverträglichkeit und bin damit bisher gut gefahren. Ich wurde nicht als "Psycho" abgestempelt.

Alles Gute und VG von Clarissa
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Sabs
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Sabs »

Hi psy,
Oh man, was ne sch**ße mit dem Leistenbruch, dass im Leben immer alles geballt auf einen zukommt, das ist doch verrückt!
Ich kann dir nichts raten, nur ganz arg hoffen, dass du die OP irgendwie überstehst.

Mirtazapin wieder niedrig einzudosieren hast du schon versucht?
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padma
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von padma »

hallo Norman, :)

ein ausführliches Vorgespräch mit dem Anästhesisten halte ich da auch für zwingend. Unbedingt auch das Delir mit Propofol erwähnen.
Der Anästhesist muss dann entscheiden, was an Narkose möglich ist.

Es tut mir leid, dass das nun auch noch dazu gekommen ist.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Hallo liebe Leute,

Meine Pychiaterin, die das Absetzen mitbegleitet hat, und weiß was Medikamente bei mir bewirken. Hat mich gestern auf die Psychoschiene abgestempelt. Sie glaubt nicht an ein Langzeitabsetzphänomen. Ich solle Pipamperon einnehmen und dann könnte ich wieder schlafen. Was für ein Horror, kein Mensch glaubt an PP Probleme. Ich habe keine Ahnung mehr was ich tun könnte. Eine OP mit Voll oder Teilnarkose wird mich ins Heim oder die Forensik schießen. Ich kann nicht schlafen, meine Psyche ist wie auf Trip, mein Körper baut nur noch ab, Muskelschwund, Bauchschmerzen, Gewichtsverlust, Nervenschmerzen am ganzen Körper. In diesem Zustand eine OP und das auch noch ambulant, wie soll das gehen? Wo soll ich nur hin, was kann ich nur tun? Ich werde wohl nie wieder normal.

L. G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Norman.

Es werden ja nicht alles Absetzphänomene sein, sondern teils auch Schädigungen/Reizungen durch verschiedene PP, die Zeit und Ruhe zum Heilen brauchen.

Ich habe keinen Psychiater kennengelernt, der das anerkannt hätte. Ich habe denen schließlich nicht mehr zugehört und mein eigenes Ding durchgezogen. Und das bestand nur in medikamentenfreiem Aussitzen. Zum Psychiater bin ich gegangen, solange ich die AU brauchte. Weshalb brauchst Du einen Psychiater?

Die Gefahr, daß eine Narkose noch eins draufsetzt, sehe ich auch. Die Notwendigkeit eines Eingriffes zum aktuellen Zeitpunkt sollte wirklich sorgfältig abgewogen werden.

Pipamperon ist nichts Gesundes, gut Verträgliches. Täte ich nicht nehmen. Deine Psychiaterin ist am Ende mit ihrem Latein.

Versuche, Dich abzufinden und Dein Leben auf jetzt niedrigem Niveau zu organisieren. Es gibt Z.B. Lieferdienste. Du wirst wieder normal(er). Aber: dauert.

VG von Clarissa
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Psychoopfer
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Psychoopfer »

Liebe Clarissa,

Mein Leistenbruch muß operiert werden ich habe Schmerzen und hoffe, er klemmt sich nicht ein , bis ich eine Klinik aufsuchen kann. Die befindet sich in München. Ich brauche vorher einen corona test. Nur woher? Meine Ärztin ist bis 28.08. Im Urlaub. Und ich baue immer mehr ab, weil ich nicht schlafe. Diesmal seit 7 Tagen ohne eine Sekunde schlaf. So geschwächt kann ich nicht operiert werden. Das würde ich vermutlich nicht schaffen. Aber es drängt, wenn ich nicht notoperiert werden will. Ich nehme immer mehr ab, an Muskelmasse und Fett. Inzwischen bin ich total knochig. Ich hatte noch vor 70 Tagen 97 kg inzwischen sind es nur noch 77 kg. Das liegen in meinem Bett schmerzt. Ich sterbe auf Raten. Welcher Arzt würde mir helfen? Neurologe? Stoffwechsel doc? Das kann doch nicht alles vom Entzug sein? Und es gibt nur verschlechterung und kein Fenster oder Verbesserung.

L.G. Norman
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Re: Psychoopfer: Mirtazapin, Baclofen, Angstzustände seit 8 Jahren, alles abgesetzt Absetzprobleme

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Norman.

Du stirbst nicht auf Raten. Viele hier haben Ähnliches durch. Wie groß ist denn Dein Überlebenswille?

Ich glaube nicht, daß es einen Doc gibt, der Dir helfen könnte oder würde. Egal, welcher Fachrichtung. Du bräuchtest v.a. verständnisvolle Begleitung, denke ich.

Wie groß ist die Gefahr, daß sich der Leistenbruch einklemmt, wenn Du nur liegst? K.A., ich verstehe nichts davon.

Teilnahmsvolle Grüsse von Clarissa.
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