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Liebe ADFDler,

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Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Vega
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Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von Vega »

Hallo an Alle. Ich bin neu im Forum und versuche kurz und knapp meine Geschichte zu schildern.
Ich bin männlich und 38 Jahre alt, seit neun Monaten hatte ich mit körperlichen Sensationen zu tun. Tinnitus (leise, Nachts), Sehstörungen, Kribbeln im Kopf, Abgeschlagenheit, Kein Antrieb, Starke Verspannung Nacken, die sich wieder gelöst haben nach Wochen. In Zyklen auch mal depressive Stimmung, aber nie stark oder lange.
Ich ging acht Wochen in eine psychosomatische Tagesklinik. Hauptthemen bei mir waren wohl das ich und meine Mutter den selben Krebs hatten. Beide sind wir wieder gesund. Dazu viel Stress auf der Arbeit und Sehnsucht nach einem guten Beziehungspartner. Mein Krebs ist allerdings zwölf Jahre her und in den zwölf Jahren hab ich die ganze Welt bereist ohne Probleme.

Meine Symptome wechseln wöchentlich in Schüben, Manchmal ist tagelang nichts mit mir und es scheint im Hintergrund zu sein.
Ich bin seit sechs Monaten krankgeschrieben und bekam die Diagnose Somatoforme Störung / Erschöpfungsdepression. Ich persönlich denke es ist mittelgradig.

1)Opipramol sechs Wochen 25 Mg half nichta ausser toller schlaf.
Umstieg auf
2)Sertralin 14 Tage , Machten mich extrem müde und Nesselsucht auf der Haut. Dazu Herzdruck.
Umstieg auf
3) Paroxetin. Dieses möchte ich aber nicht nehmen da ich hier viel negatives gelesen habe.

Jetzt meine Frage: was ich mit dem Psychiater besprechen könnte zum Thema neues AD? Ich denke nach neun Monaten wäre ein AD hilfreich, Alleinige Psychotherapie und gesunde Ernährung/ Sport reichen wohl nicht. Vitamin D nehme ich genauso wienMagnesium seit sechs Monaten. Sonst nichts. Ich freue mich auf Antworten und Ideen was ich machen könnte.
Zuletzt geändert von Annanas am 01.12.2019 12:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Annanas
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Re: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von Annanas »

Hallo Vega :) , willkommen im ADFD!

Zuerst, ich glaube, du bist mit deinem Anliegen in unserem Forum nicht richtig.
Wir sind psychopharmakakritisch aufgestellt und unterstützen uns gegenseitig beim Absetzen dieser Medikamente.

Hier wird dir niemand eine Einnahme empfehlen und das aus gutem Grund, Psychopharmaka lösen keine Probleme, im besten Fall deckeln sie (vorübergehend) Symptome, haben aber selbst gesundheitsschädigendes Potential.

Das kannst du schon an den Nebenwirkungen, die du selbst erlebt hast, erkennen.
Zudem führen Antidepressiva in eine körperliche Abhängigkeit u ein Absetzen kann mehr als schwierig werden.
Das betrifft alle AD - also nicht nur Paroxetin.
Lies' gern noch dazu im Forum quer, schau' ggf vor allem in die Hintergrundinformationen.

Es tut mir leid, daß du in der Vergangenheit mit einer Krebserkrankung zu kämpfen hattest, aber du schreibst selbst, daß du 12 Jahre ohne weitreichende Probleme gelebt hast.

Ich denke eher, du solltest vllt in der näheren Vergangenheit bzw Gegenwart schauen, was dich so belastet, daß deine genannten Symptome auftreten.
Evtl ist die Krebserkrankung deiner Mutter noch nicht so lange her - das könnte Vieles wieder aufgewühlt haben.

Oder auch Stress in anderen Lebensbereichen kann ein Auslöser sein (der Job z.B.) - du schreibst auch, du wünschst dir eine Beziehung - alles das ist mehr als menschlich, aber Psychopharmaka werden weder einen Partner herbeizaubern, noch den Arbeitsstress minimieren.

Ich finde, daß da genau hingeschaut werden muß, die Ursachen aufgedeckt werden müssen, möglichst im Rahmen einer Psychotherapie u dann daran gearbeitet werden muß, daß sich das Leben für einen selbst wieder stimmig anfühlt.

Ich kann dir nur ans Herz legen, deine Entscheidung hinsichtlich Einnahme von Psychopharmaka nochmal zu überdenken.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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13.12.20 13 Kügelchen (ca. 3,9 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.


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Vega
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Re: Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von Vega »

Liebe Anna, danke für deine Antwort. Es ist alles richtig was du sagst und gleichzeitig möchte ich bei meinen körperlichen Symptomen die Unterstützung durch AD‘s probieren. Ich habe auch verstanden welchem Forum ich bin und ich weiß um die Risiken und gleichzeitig schaue ich gerade mehr auf die Chancen. Hier ist die Frage gestellt welches Antidepressiva Die wenigsten Nebenwirkungen wie auch AbsetzErscheinungen hat und Ich habe nicht vor es in hohen Dosen langfristig zu nehmen. Maximal vielleicht ein halbes Jahr. Ich lese hier auch sehr viel über Menschen die ohne Ad’s auch nicht gesund werden und immer um sich selbst kreisen. Ja ich denke es ist ein Versuch wert wenn man knapp ein Jahr psychisch krank ist Medikamente in Eigenverantwortung in Erwägung zu ziehen. Schließlich haben wir ja auch Erfolgsgeschichten da draussen und nicht nur Drama.
Annanas
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Re: Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von Annanas »

Hallo Vega :) ,
es bleibt natürlich deine Entscheidung.

Wie geschrieben, unser Forum ist für dein Anliegen dann nicht passend - siehe auch unsere Regeln dazu:
"Was dieses Forum ist u was es nicht ist":
https://www.adfd.org/austausch/viewtopi ... =12&t=1811

Hier sind auch andere Foren aufgeführt, in denen du evtl die Antworten findest, die du suchst.

Alles Gute für dich, liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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Michael808
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Re: Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von Michael808 »

Hallo Vega,
man kann dich von nichts abhalten, aber ich möchte dir ebenfalls empfehlen, keine Hoffnungen in Psychopharmaka zu setzen. Du möchtest einen Arzt fragen, welches AD die geringsten Nebenwirkungen hat? Kannst du natürlich machen, aber lass dir gesagt sein: Mir wurde Mirtazapin mit dem Hinweis verschrieben, dass es ein modernes, gut verträgliches Medikament mit verlässlicher Wirkung sei. Nichts davon hat gestimmt, bis darauf, dass es eines der jüngsten Medikamente ist. Meine Depression hat sich durch die Einnahme verschlimmert und ich bekam fast alle im Beipackzettel beschriebenen Nebenwirkungen. Das wäre ja weniger schlimm, wenn es damit getan gewesen wäre, es nur wenige Wochen zu nehmen. Aber ich habe nun ein halbes Jahr später immer noch „Nebenwirkungen“. Aktuell ist der Begriff „Folgeschäden“ treffender. Lass dich gewarnt sein! Seit dieser Erfahrung sehe ich es als wesentlichen Teil meiner persönlichen Reife an, gegenüber Ärzten und Pharma-Industrie skeptisch zu sein.
LG
Michael
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Was tun, wenn die Depression zurückkommt?
Yomo
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Re: Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von Yomo »

Hallo Vega,

wie auch die anderen hier kann ich persönlich von einer AD Einnahme nur abraten.
Ich kann deinen Wunsch ein AD gegen deine psychosomatischen Probleme zu nehmen durchaus verstehen, jeder Mensch verdient ein gesundes und glückliches Leben, aber ich frage mich ob es wirklich Wert ist Psychopharmaka zu nehmen und ich hoffe wirklich dass du dir über die Risiken und Nebenwirkungen im klaren bist.

Psychopharmaka sind wirklich überhaupt nicht harmlos und über ihre Wirkmechanismen sind sich die Ärzte und Forscher immer noch unklar. Leider kann dir keiner ein möglichst harmloses Antidepressiva empfehlen, weil jeder Mensch individuell ist und auch auf jedes Medikament individuell reagiert.
Für manche wirkt Medikament A toll, bei dem anderen löst es manische Zustände oder Halluzinationen aus. Auch was die Entzugserscheinungen angeht reagiert jeder Mensch anders, die einen können das Zeug schneller absetzen und manche haben jahrelange Folgeschäden.
Ich möchte dir überhaupt keine Angst machen, aber leider habe ich die volle Bandbreite an Nebenwirkungen erlebt und gesehen wie Ärzte darüber ratlos waren.

Es liegt leider in der Natur des Menschen eine schnelle und bequeme Lösung für seine Probleme zu finden, aber die menschliche Psyche ist ein sehr komplexes Thema und es ist einfach meiner Meinung falsch Medikamente,die Gehirnchemie verändern, zu nehmen um sie mal für ein paar Monate oder Jahre ruhig zu stellen. Die Konsequenzen dafür sind weitaus größer als das ursprüngliche Problem.

LG Yomo
Ausgangssymptome: Angstzustände,

Diagnose: am Anfang Angstattacken, danach Panikstörung und Generalisierte Angststörung, schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Krankenhaus), Angsstörung u. Selbstunsicherheit (Psychologe)

Medikation (Sommer 2018 - Winter 2019):

-Alprazolam 0,5mg mehrere Wochen jeden Tag– wirkte gut gegen die Angst, danach kalt abgesetzt,
nach dem Absetzen sehr starke Panikattacken, Unruhe

-Escitalopram 10mg, ca halbes Jahr genommen, am Anfang gute Wirkung, danach keine Emotionen, abgestumpft und auf nichts mehr Lust.
Kalt abgesetzt, mehrere Wochen Absetzsymptome, nach ca. 4 Monaten extrem heftige Panik und Angst

Medikation im Krankenhaus (Ende April):

- Sertralin, weiß leider nicht mehr welche Dosis, mehrere Tage; extreme Unruhe und Nervosität, manisches Verhalten,
gleich danach abgesetzt,

- Aripiprazol/Trazodon, glaube 5mg (Aripiprazol), Trazodon weiß nicht welche Dosis, extreme Nebenwirkungen, Unruhe, Herzrasen, Kreislaufprobleme, Wahrnehmunsstörungen, in der Nacht leichte Halluzinationen, mehrere Tage genommen, danach abgesetzt,

- Alprazolam, 0,25mg, bei Bedarf über mehrere Wochen genommen und danach wieder abgesetzt, weil sich wieder ne Abhängigkeit zeigte

Psychiaterin empfiehlt wieder Escitalopram und dazu Seroquel,

-Escitalopram August - Septemer 2019, 5mg probiert, Unruhe, leicht manisch, Hautausschläge, Herzrasen, zittern,
wieder abgesetzt,

- Seroquel, nicht genommen

einige Zeit nichts mehr, danach wegen Verzweiflung zu einem anderen Psychiater

anderer Psychiater verschreibt Venlafaxin; nicht genommen

Jetzt:

- bei Bedarf Baldrian, Nerventees, in Notfällen Alprazolam
Michael808
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Re: Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von Michael808 »

Yomo hat geschrieben: 03.12.2019 21:16Die Konsequenzen dafür sind weitaus größer als das ursprüngliche Problem.
Auch das kann ich bestätigen! Es hat eine Weile gedauert, bis ich mich psychisch einigermaßen mit diesen Folgeschäden abgefunden habe. In den ersten Monaten wünschte ich mir so sehr mein altes Leben zurück, dass ich es sogar mit Depression genommen hätte, wenn ich einfach tauschen könnte. Das will was heißen! Inzwischen bin ich ein bisschen zur Vernunft gekommen, aber während der Höhepunkte der Wellen (oder Schübe) habe ich immer wieder so einen Zorn, auf die Industrie, die mir das angetan hat, dass ich vor Wut toben könnte (will hier gar nicht näher ins Detail gehen). Überleg es dir wirklich gut.
LG
Michael
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Was tun, wenn die Depression zurückkommt?
Smilla
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Re: Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von Smilla »

- Sorry, Missverständnis, daher gelöscht -
Leider bis heute nicht 💊 frei.
Vega
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Re: Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von Vega »

Danke Euch allen. Johanniskraut 900 Laif scheidet dann ja auch aus oder? 5htp auch? Wer ist denn hier wieder Gesund und hat tipps? Allen anderen wünsche Ich nur das Beste und einen Weg heraus aus der Lebenssituation.
padma
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Re: Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von padma »

[mod=padma]hallo Enja, ich habe dir hier viewtopic.php?p=338922#p338922 einen eigenen thread erstellt. liebe Grüsse, padma[/mod]
lionel
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Re: Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von lionel »

Hey Vega,

wollte dir auch nochmal kurz meine Gedanken da lassen. Mehrere umfassende wissenschaftliche Studien haben gezeigt, dass Sport langfristig eine bessere Antidepressive Wirkung haben als AD. Du hast geschrieben, dass du Sport machst...wie oft ca. und welchen? Zeigt es gar keine Wirkung?

Ich bin auch psychopharmakakrtitisch denke aber, dass es Menschen gibt bei denen dir positiven Effekte gegenüber den negativen überwiegen und sie für eine kurzzeitige Anwendung in sehr schwierigen Situationen hilfreich sein können.

Da Sertralin doch recht unangenehme Nebenwirkungen bei dir hätte und das andere nicht wirklich half, ist die Frage ob du überhaupt ADs verträgst.

Liebe Grüße,
lionel
Anfang 2017:
Angstzustände, Schlafstörungen, Depression, Panikattacken.
März 2017:
Von meiner Psychiaterin verschrieben und genommen ab 10. März:
15mg Praxiten (Benzo) 2mal
25mg Sertralin für eine Woche...danach auch 50mg hochdosiert.
NW: große nicht aushaltbare Anspannung in der Nacht, Kopfschmerzen, starke Verspannung beim Genick und Hals, psychosomatische Symptome (Zuckendes Auge, Sprachstörungen, Verkrampfung der linken Gesichtshälfte, Muskeltonus links nicht kontrollierbar, Schwierigkeiten zu stehen.

Ab Ende März: Aufentahlt in der Psychiatrie, 6 Wochen. Benzo wird innerhalb von 2 Wochen abgesetzt und nur noch bei Bedarf, Lyrica wird eindosiert, täglich um 25mg mehr bis zu 200mg und etwas später auf 300mg.

Ab Mai: 50mg Sertralin und 300mg Lyrica und bei Bedarf 15mg Oxazepam

Ab November 2017: 75mg Sertralin und 300mg Lyrica
NW: Einschlafprobleme, lebhafte Träume und Nachtschweiß
Libido kaum vorhanden...

10.3.18: weniger 25mg Sertralin, nun 50mg
NW: sehr trockener Hals -> Halsschmerzen, trockene Lippen, Nase und Augen; Muskelschmerzen am Rücken, sehr lebhafte Träume, dazwischen Kopfschmerzen und Verspannungen beim Hals.

28.3.18: etwas mehr Angstzustände, aber noch im Rahmen, Halsschmerzen und Trockenheit viel besser, Nachtschweiß ubd lebhafte Träume weiterhin vorhanden...

Sertralin wird erstmals nicht weiter abgesetzt!

10.6.18: Lyrica 125-0-150 (25mg am Vm reduziert)
NW: Muskelschmerzen, Darmprobleme und Schmerzen, Verspannungen.

9.7.18: Lyrica 100-0-150 (25mg am Vm reduziert)

10.10.18: Lyrica 100-0-125 (25mg am Abend weniger)

28.12.18: Lyrica 100-0-100 (25mg am Abend weniger)

April und Mai 2019: Unruhe und funktional neurologische "Anfälle" mehrmals wöchentlich. Ab Ende April nehme ich ca. 3mal die Woche Oxazepam 15 mg.

Juni und Juli 2019: Für beide Monate nur insgesamt 45mg Oxazepam.

02.08.19: Sertralin 25mg (25mg weniger)

30.9-8.10.19: mehrmalige funktional neurologische "Anfälle" + 1×7,5mg Oxazepam.

6.12.2019: Reduzierung der Abenddosis Lyrica auf 75mg (um 25mg weniger)

11.4.2020: Reduktion Vormittagsdosis von Lyrica auf 75mg (um 25mg weniger)

08.06.20: Reduktion der Abenddosis Lyrica auf 50mg (um 25mg weniger)

Aktuell

Sertralin 25mg und Lyrica 75-0-50mg

Bedarfsmedikation: 7,5mg Praxiten (Oxazepam)

Nahrungsergänzungsmittel
Mönchspfeffer 20mg/Tag, Magnesium 150mg/Tag
Vitamin D3 2000 I.E./Tag + Vitamin K2
Melina 17
Beiträge: 693
Registriert: 15.07.2018 11:43
Hat sich bedankt: 15 Mal
Danksagung erhalten: 104 Mal

Re: Vega: Vorstellung.Hilfe! Welches AD kann mir helfen?

Beitrag von Melina 17 »

Vega hat geschrieben: 08.12.2019 22:53 Danke Euch allen. Johanniskraut 900 Laif scheidet dann ja auch aus oder? 5htp auch? Wer ist denn hier wieder Gesund und hat tipps? Allen anderen wünsche Ich nur das Beste und einen Weg heraus aus der Lebenssituation.
Hi Vega,

ja, Johanniskraut wird hier auch eher negativ bewertet.

Ich persönlich bin da aber nicht so sicher. Ich hab es vor der AD-Zeit Jahrzehnte genommen und nur irgendwann aufgehört, weil ich eine Art Lichtscheu bekam. Und ich bin nicht sicher, ob ich nicht eben wegen dieses Aufhörens in eine schwere Depression geraten bin, die dann der Grund für jahrelange AD-Einnahme war.

Eigentlich gilt aber eh für alle Heilkräuter,daß man sie nicht dauerhaft nehmen sollte, sondern kurmäßig. Mir gings aber dauerhaft nicht so gut, und Johanniskraut hat mir da schon gut geholfen, auch wenn ich es zum Ende hin literweise getrunken habe.

Ich find, man kann damit experimentieren, aber trotzdem wachsam sein. Und auf jeden Fall Pausen einlegen.

5http hab ich mal probiert, hab ich nix von gemerkt, allerdings jetzt währen AD-Einnahme. ich werd das vielleicht nochmal testen, sollte ich mal auf 0 sein.

Liebe Grüße

Melina
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