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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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Dangermouse
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Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Dangermouse »

Hallo,
ich bin neu hier ; auch wenn ich das Forum seit Dezember 2017 als stiller Leser immer wieder mitverfolgt und mir wertvolle Tipps geholt habe! Herzlichen Dank schon Mal dafür <3 !
Jetzt zu meiner Frage bzw. meinem Werdegang:

Mich hat es Ende 2017 mit einer Angststörung und Panikattacken niedergebügelt, dass ich nicht mehr aus dem Haus konnte. Hab dann von meinem Hausarzt Venlafaxin 37,5 mg bekommen, das mich komplett ausgenockt hat, nach vier Wochen ging es mir von den Ängsten zwar deutlich besser, aber ich habe keinen Bissen mehr runterbekommen und somit das Venlafaxin mit der hier empfohlenen Absetzmethode bei Kurzeinnahme abgesetzt! Habe mich mit Therapie und Konfontation ins Leben zurückgekämpft, das ging bis Dezember 2018 mal besser mal schlechter ganz gut, bis ich durch heftigen Stress (Mutter plötzlich zum Pflegefall, großer Sohn Zwangserkrankung, Wasserschaden im Haus und unmögliche Arbeitsbedingungen) wieder ziemlich weit unten und mit Panikattacken belastet war. Einzige Möglichkeit der Stressreduktion war, dass ich aufgehört habe zu arbeiten, was aber auch viele Ängste auslöste, da erstens mein Gehalt wegfiel und mein Mann sich selbständig machte. Aber ich habe es wieder ohne Medikamente geschafft. Jetzt ist wieder ein stressiges Jahr hinter mir und mich hat es vor zwei Tagen wieder komplett zerlegt( will nicht mehr unter Leute und würde am liebsten nur im Bett liegen) und jetzt kommt ganz massiv ein nachts Aufwachen und nicht mehr Einschlafen dazu; was mich unendlich erschöpfen lässt und ich mich komplett reizüberflutet fühl :( :

Jetzt meinte mein Hausarzt, der weiß dass ich Angst und große Skepsis vor ADS habe, ich soll eine Woche 8-10 Trofen Trimipramin nehmen, um einfach etwas zur Ruhe kommen zu können und dann weiter zu kämpfen kann.

Jetzt endlich( sorry) meine Frage:

Wirkt das überhaupt so schnell? Hab ich mit starken Nebenwirkungen zu rechnen? Oder welche Alternative gibt es aus einer depressiven Episode mit Panikattacken raus und zur Ruhe zu kommen? Ich fühl mich gerade so, dass ich nicht nochmal die Kraft habe, mich rauszukämpfen
Wäre sehr dankbar für Antworten und Tipps <3
Dangermouse
Zuletzt geändert von padma am 05.12.2019 19:06, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzernamen ergänzt
2001 depressive Episode 5 Monate 150mg Venlafaxin,
dann 1 Monat 75mg Venlafaxin, dann Schluss bis auf einige Zeit Schwindel und Verletzlichkeit keine großen längeren Entzugssymtome

2017 Panik- und Angsterkrankung, Nervenzusammenbruch Dez 17 - Januar 18 37,5 mg Venlafaxin zum Glück Forum gefunden und mit der Ausschleichmethode nach Kurzzeiteinnahme ohne große Folgen ausgeschlichen

Seitdem kämpfe ich mit Hoch und Tiefs, mal mehr und mal weniger Panikattacken und helfe mir mit VT, Neurexan, Lasea und Calmvalera je nach Bedarf.

Seit Ende September Pantozol 20mg morgens, da ich eine extreme Gastritis entwickelt habe, 1 Absetzversuch misslungen.

50 mg L- Thyroxin morgens wegen Unterfunktion

Ab 25.1.20 10 mg Omeprazol
Ab 30.1.20 12 mg Esomeprazol( da Übelkeit unter Omeprszol zu stark)
31.1.-13.2.20 15 mg Esomeprazol( zum Stabilisieren, da starke andauernde Übelkeit und Krankheitsgefühl)
14.2-19.2.20 13,5 mg
20.2.- 29.2.20 10 mg( stabilisiere mich gerade)
1.3.- 9.3. 8 mg( Übelkeit und Magenschmerzen stärker)
10.3 - 18.3. 6 mg es wird besser
19.3. - 27.3 4 mg fühle mich wieder richtig „ gesund“
28.3 - 6.4. 2 mg wieder vermehrt Übelkeit und Magenschmerzen
7.4. - 16.4. 1 mg

Kein PPI mehr :party2:
Mir ist immer mal übel und es rumort im Magen, das hatte ich unter PPI auch und viel stärker.
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Re: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von padma »

hallo Dangermouse, :)

willkommen im ADFD.

Du hattest ja schon vieles zu bewältigen, schön dass du es ohne Medikamente geschafft hast. Ich denke auch, dass der Ansatzpunkt ist Stress zu reduzieren und zu lernen entspannter damit umzugehen. Was natürlich nicht leicht ist.
Jetzt ist wieder ein stressiges Jahr hinter mir und mich hat es vor zwei Tagen wieder komplett zerlegt( will nicht mehr unter Leute und würde am liebsten nur im Bett liegen) und jetzt kommt ganz massiv ein nachts Aufwachen und nicht mehr Einschlafen dazu; was mich unendlich erschöpfen lässt und ich mich komplett reizüberflutet fühl :( :
Das war dann wohl wieder zu viel an Belastung.
Jetzt meinte mein Hausarzt, der weiß dass ich Angst und große Skepsis vor ADS habe, ich soll eine Woche 8-10 Trofen Trimipramin nehmen, um einfach etwas zur Ruhe kommen zu können und dann weiter zu kämpfen kann.
Möglicherweise könntest du damit schlafen, aber es ist natürlich keine Lösung, da es an der Situation ja nichts ändert. Das ADFD ist psychopharmakakritisch, wir raten nicht dazu mit einem AD anzufangen.
Wir haben hier viele Tipps zu Schlafstörungen viewtopic.php?f=57&t=9278 , vielleicht ist da was für dich dabei.

Zu deinen Fragen:
Wirkt das überhaupt so schnell?
Die sedierende Wirkung tritt zumeist sehr schnell ein. Ob es darüber hinaus irgendeinen positiven Effekt hat, ist sehr fraglich.
Hab ich mit starken Nebenwirkungen zu rechnen?
Das ist individuell sehr verschieden.
Oder welche Alternative gibt es aus einer depressiven Episode mit Panikattacken raus und zur Ruhe zu kommen?
Dabei wird die ein AD kaum helfen.Nachhaltig ist, an den Ursachen anzusetzen. Vielleicht könnte dir eine psychosomatische Reha mit dem Schwerpunkt auf Entspannung ( ohne Psychopharmaka) gut tun?

Hier noch unser Begrüssungstext:

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

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Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.


Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Antidepressiva ein: Infoartikel: Ausschleichen von Antidepressiva und Erste Hilfe - Antidepressiva absetzen

Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.


Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen


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Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, im :schnecke: Tempo ausgeschlichen
Absetzverlauf:
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Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




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Dangermouse
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Dangermouse »

Liebe Padma,

danke fürs so schnelle Antworten und die Begrüßung!! Und die tolle Verlinkung!

Dass das Trimipramin keine Lösung ist ist mir klar und generell will ich es auch schaffen, da wieder ohne AD rauszukommen; das mit dem Stress reduzieren geht leider nicht so einfach( meine Mutter hat nur mich und ich habe zwei Jungs 11 und 13, die zwar nicht mehr klein sind, mich aber brauchen und gerade der Große ja selbst zu kämpfen hat) und meine Therapeutin hilft mir sehr gut, nur geht halt das umsetzen( nicht immer alles so arg auf sich zu beziehen, auch mal nein sagen,...) nicht so schnell und da werde ich gerade wieder überrollt, denke da zieht mein Körper dann immer den Stecker! Hab such gerade mit einer Gadtritis zu kämpfen, aber Pantozol weglassen hat mich komplett umgehauen!

Meinst du ich komm wenn ich das jetzt eine Woche ausprobiere( du siehst ja ich bin eher gewillt ohne, brauch aber grad ne Brücke wie vor zwei Jahren mit dem Venla) in einen Teufelskreislauf oder könnte ich das ohne Langzritfolgen mal für paar Nächte probieren?

LG
Dangermouse, die sich schon wieder vor der Nacht fürchte😢🤦🏼‍♀️
2001 depressive Episode 5 Monate 150mg Venlafaxin,
dann 1 Monat 75mg Venlafaxin, dann Schluss bis auf einige Zeit Schwindel und Verletzlichkeit keine großen längeren Entzugssymtome

2017 Panik- und Angsterkrankung, Nervenzusammenbruch Dez 17 - Januar 18 37,5 mg Venlafaxin zum Glück Forum gefunden und mit der Ausschleichmethode nach Kurzzeiteinnahme ohne große Folgen ausgeschlichen

Seitdem kämpfe ich mit Hoch und Tiefs, mal mehr und mal weniger Panikattacken und helfe mir mit VT, Neurexan, Lasea und Calmvalera je nach Bedarf.

Seit Ende September Pantozol 20mg morgens, da ich eine extreme Gastritis entwickelt habe, 1 Absetzversuch misslungen.

50 mg L- Thyroxin morgens wegen Unterfunktion

Ab 25.1.20 10 mg Omeprazol
Ab 30.1.20 12 mg Esomeprazol( da Übelkeit unter Omeprszol zu stark)
31.1.-13.2.20 15 mg Esomeprazol( zum Stabilisieren, da starke andauernde Übelkeit und Krankheitsgefühl)
14.2-19.2.20 13,5 mg
20.2.- 29.2.20 10 mg( stabilisiere mich gerade)
1.3.- 9.3. 8 mg( Übelkeit und Magenschmerzen stärker)
10.3 - 18.3. 6 mg es wird besser
19.3. - 27.3 4 mg fühle mich wieder richtig „ gesund“
28.3 - 6.4. 2 mg wieder vermehrt Übelkeit und Magenschmerzen
7.4. - 16.4. 1 mg

Kein PPI mehr :party2:
Mir ist immer mal übel und es rumort im Magen, das hatte ich unter PPI auch und viel stärker.
carlotta
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von carlotta »

Hallo Dangermouse,

bevor Du zu einem AD greifst, könntest Du Alternativen wie bspw. Mittel mit Passionsblume oder homöopathische Komplexmittel ausprobieren. Im von Padma :) verlinkten Thread finden sich sicher noch weitere Ideen.

In der vom Arzt vorgeschlagenen Dosis soll das Trimipramin nicht antidepressiv, sondern sedierend wirken. Das klappt vermutlich, es ist ein starkes Medikament. Es kann nur sein, dass Du nach dem Absetzen erst mal verstärkte Symptome hast, da so ein medikamentöser Eingriff das Nervensystem erschüttert und es sich dann erst wieder umstellen muss. Dann hast Du, wenn es schlecht läuft, in einigen Tagen u. U. wieder eine solche Phase, die Du überbrücken musst.

Ein trizyklisches AD kann auch zu Tagesmüdigkeit führen und zu zahlreichen weiteren NW.

Liebe Grüße
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine." (Monica Cassani)


[spoil]Kurzabriss Verlauf:
viewtopic.php?f=18&start=140&t=12787&si ... fb#p266609
Seitdem nur unwesentlich mit dem Reduzieren weitergekommen, da längere Absetzpause.[/spoil]
Clarissa
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Clarissa »

Hallo, Dangermouse.

Ich habe zeitlebens mit Schlafstörungen zu kämpfen und bekam u.a. auch das Trimipramin verschrieben.
Ich hatte sehr mit NW zu kämpfen und habe es nach wenigen Versuchen abgesetzt.
Bei mir erzeugte es Herzjagen, Benommenheit, Tagesmüdigkeit (hangover), Kopfschmerzen, Mundtrockenheit u.a.m. - insgesamt in einer Weise, die für mich nicht tolerabel war. Leider war es also keine Lösung für mich.

Alles Gute und VG von Clarissa
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Dangermouse
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Dangermouse »

Hallo zusammen,

Vielen Dank für die wertvollen Tipps! Muss mal schsuen, was ich verändern kann! Nach einer wieder fast ganz schlaflosen Nacht fühl ich mich tief depressiv, mir ist stark übel, habe starke Magenschmerzen und hab das Gefühl ich kann nicht mehr!! Was empfehlt ihr bei einer Depression, Reizüberflutung zu tun? Wie gesagt ich will es ohne AD schaffen, aber ich hab auch das Gefühl ich kann grad gar nicht mehr😱! Und mein Umfeld ist glaub ich auch langsam genervt, dass ich immer wieder solche Phasen habe und aber keine Medikamente nehmen will!!
Entschuldigt bitte, da bin ich gerade wie ein Kind und komplett hilflos und überfordert!

Liebe Grüße,
Dangermouse
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Ab 25.1.20 10 mg Omeprazol
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14.2-19.2.20 13,5 mg
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Ululu »

Hallo Dangermouse,

Es tut mir leid, dass es dir so schlecht geht.
:hug:
Was deine Familie angeht, das kennen leider viele so.
:cry:
Aber es ist dein Körper, der mit den Medikamenten leben muss, wenn du sie nimmst. Lass dich nicht beirren.

Wir haben hier einen Thread zu "Alternativen zu Psychopharmaka " . Vielleicht findest du etwas Hilfreiches für dich.

viewforum.php?f=4

LG Ute
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Ilvy08 »

Hallo,
Schlafstörungen sind echt fies. Ich hab lange Trimipramin genommen in sehr hohen Dosen. Ich kann es nicht empfehlen. Ich hab zwar geschlafen, allerdings auf keinen Fall von so ein paar Tropfen. Und in hoher Dosierung macht es einfach gefühllos und fett (sorry) und konzentrieren kann man sich auch nicht mehr richtig.
Alles in allem nicht empfehlenswert.
LG
Ilvy
2008:konnte nicht mehr Schlafen Diagnose :Erschöpfungsdepression: 5 Wochen Klinik
anschließend Behandlung mit 150 mg Trimipramin, Promethazin und 7,5 Zopiclon
Promethazin nach 2 Jahren abgesetzt (kein Unterschied gemerkt)
vor ca. 3 Jahren Trimipramin auf 300mg erhöht wegen Schlafstörungen , Dominal dazu genommen und 15 mg Zopiclon
vor Dominal seit ca. 6 Monaten abgesetzt (keine Veränderung)
seit drei Tagen Trimipramin abgesetzt ( leicht verkürzter Schlaf, tagsüber viel fitter)
Trimipramin kurz wieder eingenommen vielleicht eine Woch,
dann wieder abgesetzt weil es so eine Tagesmüdigkeit verursacht
seit 27.8. 0Trimi 15mg Zopi
seit 30.8. 0Trimi. 7,5 mg Zopi. weniger Schlaf, aber es geht noch.
Dann für ca. 1 Woche 0 Medikamente, leider extreme Schlafstörungen
Ab Ende 09/19 wieder 300 mg Trimi und 15 mg Zopiclon, extreme Tagesmüdigkeit und Erinnerungslücken
26.10. nachts aufgewacht und konnte ganz schwer atmen, Panik, jetzt extreme Panik, dass ich durch die Medikamente einfach aufhöre zu atmen nachts
1.11 1,75× 7,5mg Zopiclon, 300mg Trimipramin
2.11. 1,75× 7,5 mg Zopiclon , 300mg Trimipramin
23.11.19 0 Trimipramin, 12 mg Zopi halbwegs
geschlafen ohne Trimipramin, ich freue mich
22.-25.12.19 Rückfall 20 Zopiclon in drei Nächten
30.12.19 300 mg Trimipramin, 15 mg Zopiclon
31.12.-21.2. 300 mg Trimipramin und Zopiclon unterschiedlich bis 22,5 mg
22.2.20. 0 Zopiclon. 300 mg Trimipramin :)
1-10.5. 250 mg Trimi
10-20.5. 200 mg Trimi
20.5.-6.6. 100 mg Trimi
7.6. 0
Dangermouse
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Dangermouse »

Hallo zusammen,

vielen Dank dafür, dass man sich nicht allein und“außerirdisch“ fühlt und sich soviel wertvolle Tipps und Hilfe holen kann!!!😍🙏🏻
Ich will noch als Feedback da lassen, dass ich das Trimipramin nicht eingenommen haben, aber wieder schlafen kann; was mir sehr geholfen hat war das Komplexmittel „Avena comp.“von Wala; man nimmt da bis zu 30 Globuli 1/2 Stunde vor dem Schlafen und ich kann es selbst kaum glauben: es wirkt ab der 2. Nacht! Ich weiß allerdings nicht, ob das im Entzug triggert, eine Alternative als Schlafmittel ist es auf jeden Fall!

Ich danke allen herzlichst!

Liebe Grüße,

Dangermouse
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Ab 25.1.20 10 mg Omeprazol
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1.3.- 9.3. 8 mg( Übelkeit und Magenschmerzen stärker)
10.3 - 18.3. 6 mg es wird besser
19.3. - 27.3 4 mg fühle mich wieder richtig „ gesund“
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von krasiva »

Hallo Dangermouse,

ich kenne die Globulis über welche du schreibst auch und bin damit auch sehr zufrieden. Nehme momentan nur 10 Glob. abds. Wenn ich nachts oder morgens früh wach werde nehme ich noch mal jew. 10 Glob.

Wünsche dir gute gute Besserung.

Herzl.Gr.,

krasiva :)
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Dangermouse
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Dangermouse »

Hallo zusammen,

komm mir schon ganz komisch und unfähig vor aber ich habe msl wieder eine Frage: wir haben am Sonntag Konfirmation und die Vorbereitungen und die große Sorge, ob ich das mit meiner Angststörung überhaupt bewältigen kann( bekomme in der Kirche immer Panikattacken, will das meinem Sohn ja aber nicht antun und das stellt mich gerade vor ein schier unlösbares Problem und setzt mich so unter Druck)! Jetzt bin ich leider wieder an einem Punkt, wo mein Körper streikt: wache mit Bauchkrämpfen auf, habe Übelkeit und Dauerangst!
Jetzt meine Frage: wenn ich heute zum Schlafen eine Tavor nehme, könnte das mein „System“ einmal runterfahren oder verschlimmert es eher das gereizte Nervensystem?

LG, Dangermouse
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Ab 25.1.20 10 mg Omeprazol
Ab 30.1.20 12 mg Esomeprazol( da Übelkeit unter Omeprszol zu stark)
31.1.-13.2.20 15 mg Esomeprazol( zum Stabilisieren, da starke andauernde Übelkeit und Krankheitsgefühl)
14.2-19.2.20 13,5 mg
20.2.- 29.2.20 10 mg( stabilisiere mich gerade)
1.3.- 9.3. 8 mg( Übelkeit und Magenschmerzen stärker)
10.3 - 18.3. 6 mg es wird besser
19.3. - 27.3 4 mg fühle mich wieder richtig „ gesund“
28.3 - 6.4. 2 mg wieder vermehrt Übelkeit und Magenschmerzen
7.4. - 16.4. 1 mg

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Sabs
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Sabs »

Hi :-)
Es gibt so viele pflanzliche Mittel die du nehmen kannst, bitte probiere erst sowas.
Ich halte nichts von homöopathischen Mitteln, einfach weil sie mir überhaupt nicht helfen - deshalb empfehle ich dir mal meine helferlein:
Depression und Unruhe: Tulsitee und Safran-Kapseln
Unruhe: Passionsblume
Unruhe und Schlaflosigkeit: Baldrian + Passionsblume

Ich schätze deine Magenprobleme sind psychosomatisch (kenne ich leider auch), von daher sollten oben genannte Mittel auch dabei helfen, da sich innere Ruhe auch auf den Magendarm Trakt positiv auswirkt.

Schnell helfend empfinde ich Baldrian +Passionsblume, die anderen Mittel helfen eher mit der Zeit :-)

Sicher wäre es kein riesen Drama einmalig eine Tavor zu nehmen, ich würde es trotzdem vermeiden.
Ich habe Angst, dass die Wirkung 'zu gut' ist und ich dann nicht mehr davon lassen kann (bin eh ein suchttyp).

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.
Gruß Sabs
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Dangermouse
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Dangermouse »

Hallo Sabs,

vielen lieben Dank für deine schnelle Antwort!
Ich werde es mit Baldrian und Passionsblume probieren, war gestern einfach nur verzweifelt, hab so Psnik vor dem Gottesdienst( als Mutter!!!!) und dann mit diesen Sxmptomen!
Danke für die Tips, und die lieben Worte!

LG, Dangermouse
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Ab 25.1.20 10 mg Omeprazol
Ab 30.1.20 12 mg Esomeprazol( da Übelkeit unter Omeprszol zu stark)
31.1.-13.2.20 15 mg Esomeprazol( zum Stabilisieren, da starke andauernde Übelkeit und Krankheitsgefühl)
14.2-19.2.20 13,5 mg
20.2.- 29.2.20 10 mg( stabilisiere mich gerade)
1.3.- 9.3. 8 mg( Übelkeit und Magenschmerzen stärker)
10.3 - 18.3. 6 mg es wird besser
19.3. - 27.3 4 mg fühle mich wieder richtig „ gesund“
28.3 - 6.4. 2 mg wieder vermehrt Übelkeit und Magenschmerzen
7.4. - 16.4. 1 mg

Kein PPI mehr :party2:
Mir ist immer mal übel und es rumort im Magen, das hatte ich unter PPI auch und viel stärker.
Bittchen
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Bittchen »

Liebe Dangermous,

Sonntag ? wünsche ich einen unvergesslichen Tag für deinen Sohn, für dich und deine weitere Familie.
So eine Feier ist immer aufregend und auch anstrengend für alle, die so ein Fest gestalten wollen.
Du schaffst das auch.
Du bist noch nicht sooo lange nach null, so dass du noch unter den Absetzerscheinungen leiden kannst.
Aber was soll dir Schlimmes passieren in der Kirche ?
Dein Sohn ist alt genug und wird es auch verstehen, wenn es dir nicht so gut geht.
Spreche vorher mit ihm ,Ehrlichkeit kommt auch bei Kindern gut an.

Liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
Dangermouse
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Dangermouse »

Liebe Brigitte,

ja am Sonntag! Ich hatte gestern so eine Dauerpanik und einfach furchtbare Angst, dass ich die Aufregung( such wenn es eine schöne ist) nicht aushalte und entweder umkippe oder raus muss; ich sprech seit meiner Angsstörung schon ehrlich mit meiner Familie, aber das wäre mir sehr arg! Und davor hab ich Angst, fast Panik! Aber der Tip von Sabs mit Bsldrian und Passionsblume war sehr gut, habe das Gefühl, dass ich wenigstens etwas ruhiger bin!
Absetzsymptome kann man auch nach PPIs hsben😳????

Danke liebe Brigitte für deine Lieben, aufmunternden Worte!!

KG, Dangermouse
2001 depressive Episode 5 Monate 150mg Venlafaxin,
dann 1 Monat 75mg Venlafaxin, dann Schluss bis auf einige Zeit Schwindel und Verletzlichkeit keine großen längeren Entzugssymtome

2017 Panik- und Angsterkrankung, Nervenzusammenbruch Dez 17 - Januar 18 37,5 mg Venlafaxin zum Glück Forum gefunden und mit der Ausschleichmethode nach Kurzzeiteinnahme ohne große Folgen ausgeschlichen

Seitdem kämpfe ich mit Hoch und Tiefs, mal mehr und mal weniger Panikattacken und helfe mir mit VT, Neurexan, Lasea und Calmvalera je nach Bedarf.

Seit Ende September Pantozol 20mg morgens, da ich eine extreme Gastritis entwickelt habe, 1 Absetzversuch misslungen.

50 mg L- Thyroxin morgens wegen Unterfunktion

Ab 25.1.20 10 mg Omeprazol
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Dangermouse »

Äh ich Schussel LG natürlich😘
2001 depressive Episode 5 Monate 150mg Venlafaxin,
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2017 Panik- und Angsterkrankung, Nervenzusammenbruch Dez 17 - Januar 18 37,5 mg Venlafaxin zum Glück Forum gefunden und mit der Ausschleichmethode nach Kurzzeiteinnahme ohne große Folgen ausgeschlichen

Seitdem kämpfe ich mit Hoch und Tiefs, mal mehr und mal weniger Panikattacken und helfe mir mit VT, Neurexan, Lasea und Calmvalera je nach Bedarf.

Seit Ende September Pantozol 20mg morgens, da ich eine extreme Gastritis entwickelt habe, 1 Absetzversuch misslungen.

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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von caturdayfreedom »

Hallo Dangermouse,

ich bin noch ganz neu hier.. ich wollte trotzdem kurz mein Mitgefühl da lassen! Ich kann zu deiner Ausgangsfrage leider nichts sagen.
Ich kann das aber alles was du beschreibst, gerade so gut nachvollziehen, die Erwatungsängste, das Gedankenkarussel im Kopf, die Angst vor der Panik... an dieser Stelle auch meinen sehr großen Respekt, dass du deinen Alltag, Familie und Feste und alles drum und dran so gut meisterst!

Baldrian-Passionsblume halte ich auch für eine gute Idee.

Wie du es beschreibst, kommt es mir vor, als ob du z.B. bestimmte Bilder im Kopf hast, was am Sonntag in der Kirche passieren könnte. Falls es Bilder sind, könnte folgendes vielleicht helfen:

Kennst du das Buch von Klaus Bernhardt über Panikattacken und Angst?* ("Panikattacken und andere Angststörungen loswerden")
Bernhardt beschreibt in seinem Buch Techniken (ich hab im Nachhinein festgestellt, dass er manche dieser Techniken nicht "erfunden" hat, aber bei ihm sind sie mir das erste Mal begegnet), wie man sich von diesen imaginierten "Horrorszenarien" distanzieren kann. Wenn du z.B. einen "Film" im Kopf hast, was ganz schlimm laufen würde, könnte es helfen, sich diese Situation im Kopf anzuschauen - aber ganz langsam. Als ob das in Slow-Motion ablaufen würde. Ich kanns jetzt leider nicht so gut erklären wie er, aber ich verlink dir mal ein Video von ihm

Schau mal hier, hier erklärt er es selber, etwa ab Minute 5:
https://www.youtube.com/watch?v=AAOkOoASqYQ

Es gibt ähnliche Übungen, wie, sich die Stimme im Kopf, die einem panisch was erzählen will, was alles ganz schlimm wäre, als verzerrte Stimme vorstellen kann, die man nicht ernstnehmen kann (Mickymaus oder Donald Duck oder was auch immer) - dadurch entsteht eine größere Distanz zu den Gedanken.

Oder auch, was im Vorfeld helfen kann mit den Ängsten besser umzugehen, das Bild, das vor deinem inneren Auge auftaucht, mit einem Wasserstrahl wegzuspülen oder mit einem nassen Schwamm wegzuwischen, oder es dir vorstellen als würde es in einem Farbeimer liegen und du würdest in die Farbe unterrühren. (das hab ich bei Francine Shapiro gelesen)

Auch wieder aus Bernhardts Buch:
Du kannst auch versuchen, dir das Bild, wie du in der Kirche eine Panikattacke bekommst, so vorzustellen, als würdest du es "wegzoomen", und immer kleiner werden lassen, bis es nur noch ein Punkt ist und verschwindet. Dafür kannst du dann an dessen Stelle in positives Gegenbild vorstellen, das "aufploppt", z.B. wie du mit deinem Sohn seine Konfirmation feierst und ihr alle ganz viel Spaß habt (oder was auch immer für dich am besten passen würde).
Dieses "Wegzoomen" des negativen und "Aufploppenlassen" des Positiven würde ich ein paar Mal wiederholen.

Da ich natürlich keine Ahnung habe, was du selber so an Skills hast um mit der Angst und der Panik umzugehen, weiß ich nicht, was du davon vielleicht auch selber schon kennst oder ob dir anderes besser hilft. Ich wollts trotzdem einfach mal da lassen, vielleicht hilft dir ja etwas davon :)
Ich wünsch dir einen schönes Wochenende!

Liebe Grüße
Caturday


* würde gerne der Vollständigkeit halber anmerken, dass ich manche Aussagen von ihm in diesem Buch nicht so gut finde, aber die Techniken im Buch haben mir sehr weitergeholfen.
Grunderkrankungen:
- 2006: Mittelschwere Depression, Angststörung gemischt
- seit 2016 Panikattacken (Diagnose 2020)


Venlafaxin: seit 2008. Beginn Reduktion Okt 2019, Kügelchenmethode, Startdosis 187,5mg. Aktuell: 39,68mg (seit 17.07.20)
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Bromazepam seit ?, ab 2016: 6mg; 2018/19 abdosiert auf 4,5mg
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Weitere Medikamente und NEMs:
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Dangermouse
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Dangermouse »

Liebe Caturday,

danke für deine lieben Worte und deine tollen Tipps( ich kenne Klaus Bernhardt und habe auch ein paar Skills, das mit dem wegzoomen fand ich jetzt aber ganz toll, herzlichen Dsnk dir dafür😘!!). Und das obwohl es dir selber auch gerade so schlecht geht!!!
Ich wünsche dir, dass du mit dem tollen Forum hier deinen ganz eigenen Weg gehen kannst und dass sich vieles stabilisiert!

Danke und gute Nacht!
GLG, Dangermouse
2001 depressive Episode 5 Monate 150mg Venlafaxin,
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Dangermouse »

Hallo ihr Lieben,

ich hab grad eine meiner schlimmsten Panikattacken gehabt, mir ist das so peinlich, es ist doch ein Ereignis auf das man sich freut und ich hab gerade das Gefühl, ich schaff das nicht!! Ich zitter, mir ist Kotzübel, ich schwanke und hab das Gefühl durchzudrehen! Wenn ich jetzt etwas nehme, hab ich aber Angst dass ich total belämmert bin, ach ich weiß es ist lächerlich und im Vergleich was viele hier durchmachen und aushalten müssen lächerlich, aber ich bin tief verzweifelt!!! Ich glaub ich kippe gleich weg, Hilfe! Ich kämpfe jetzt seit fast drei Jahren und jetzt kann ich nicht mehr,...

Sorry für mein Gejammer!!

LG, Dangermouse
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14.2-19.2.20 13,5 mg
20.2.- 29.2.20 10 mg( stabilisiere mich gerade)
1.3.- 9.3. 8 mg( Übelkeit und Magenschmerzen stärker)
10.3 - 18.3. 6 mg es wird besser
19.3. - 27.3 4 mg fühle mich wieder richtig „ gesund“
28.3 - 6.4. 2 mg wieder vermehrt Übelkeit und Magenschmerzen
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Re: Dangermouse: Trimipramin als Schlafmittel

Beitrag von Bittchen »

Liebe Dangermouse,

vergleichen, wer jetzt mehr oder weniger durch macht, hilft dir ja nicht.
Dir geht es schlecht, das ist Fakt.
Versuche dich wieder zu beruhigen, du hast ja schon Einiges dazu erlernt.
Mir hilft dabei Bewegung, ich bin die Treppen im Haus rauf und runter gerannt.
Natürlich ist Panik sehr belastend, aber meist trifft es ja nicht so ein, wie wir uns das ausmalen, was evtl. sein könnte.
Was ist dabei ,wenn du kurz aus der Kirche musst ?
Das ist ja kein Beinbruch, wenn du dich übergeben müsstest, was ja auch aus verschiedenen Gründen passieren kann,
dann hättest du auch nur die Möglichkeit raus zu rennen.
Das ist mir auch schon bei einer Beerdigung passiert.
Eine Freundin hat oft in meiner Selbsthilfegruppe gesagt :"Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt."

Ihr werdet morgen einen schönen Tag haben, da bin ich fest von überzeugt.
Ich würde mich freuen, wenn du darüber berichten würdest.

Liebe Grüße
Brigitte
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Vorgeschichte:
Als junge Frau hatte ich schon zwei Suizidversuche,18 u.24.Jahre,1968 verbunden mit schmerzhaften Trennungen.

1986 nach der Geburt von der dritten Tochter das erste Mal Diagnose durch Frauenarzt ,Depression.


Medikationsverlauf:


Seit Feb.1992 trockene Alkoholikerin.Halbes Jahr später depressive Phase. Hausarzt spritzt alle 4 Wochen Imap.


1994 erneut starke depressive Symptome,jüngste Tochter hatte bald Kommunion,ich wollte funktionieren.
Hausarzt verschreibt das 1.Mal Aurorix(Mao-Hemmer),hat schnell gewirkt.
Ich hatte eine kurze Hypomanie. In den langen Jahren immer Mal wieder,jetzt schon ein paar Jahre nicht mehr.
Eingenommen bis 2004,dann keine Wirkung mehr.

2004,das erste Mal Akut-Psychiatrie, umgestellt worden auf Trevilor(Venla),immer wenn Wirkung nach ließ, erhöht worden,bis 300 mg.


Dann Inkontinenz und weitere Nebenwirkungen,zu schnell ausgeschlichen.
Umgestellt auf Escitalopram,zwischendurch Citralopram,
Nach ein paar Jahren wieder abgesetzt,immer zu schnell,i

2009 erneut schwere Episode,Hausarzt verschreibt wieder Aurorix,wirkt nicht mehr.
Auch 2009,endlich Psychotherapie,
Psychiater verschreibt Sertralin 25 mg, sehr starke Nebenwirkungen,Zittern,Unruhe,Angst,Selbstmordgedanken,so dass ich erneut,während der Psychotherapie, in die Akut- Psychiatrie muss.
Entlassung mit 50 mg Sertralin. als Nebenwirkung ,starken Durchfall.


Dann ohne Ausschleichen ,Umstellung auf Citalopram 40 mg. dann umgestellt auf 20 mg Es-Citalopram,

Absetzversuche scheitern immer wieder,da erneutes Auftreten der Krankheit diagnostiziert wird.

Absetzverlauf:
Anfang 2017 : Vom neuen Hausarzt ließ ich mir dann Tropfen verschreiben und reduzierte jede Woche einen Tropfen.
Seit Mai 2017 ohne Ad.

3.12.2017 Versuch der Wiedereindosierung von 0,5 mg Escitalopram - starker Durchfall, wieder weggelassen


Seit Ewigkeiten 125 mg L-Thyroxin gegen Unterfunktion der SD.

aktuelle Symptome
Jetzt bin ich in eine, angeblich leichte, Überfunktion geraten.
Symptome sind starke Schlafstörungen,Gereiztheit,Wut ,innere Unruhe und Beben,Kribbeln in Füßen und Waden,schwitzen,sehr trockener Mund,immer Durst.
Plaque in Halsschlagader ,vorgestern beim Endokrinologen fest gestellt,auch Polyneuropathie ,wird in beiden Beinen vermutet.

Erst einmal will ich versuchen ohne erneutes PP auszukommen.
Kein PP hat mich stabilisiert ,eigentlich hatte ich immer nur Nebenwirkungen,wie Inkontinenz und Schleimhautbluten erneut auftraten,beschloss ich auszuschleichen.
Auch Sehstörungen,Magengeschwüre,mit Teerstuhl hatte ich in den letzten drei Jahren .
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