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Liebe ADFDler,

wir wünschen Euch eine schöne Osterzeit mit möglichst entspannten Feiertagen und schönem Wetter.

Das Team ist während dieser Zeit u wahrscheinlich auch etwas länger anhaltend, aus verschiedenen Gründen personell stark unterbesetzt, so daß hauptsächlich nur administrative Aufgaben erledigt werden können.

Wir bitten Euch deshalb, verstärkt gegenseitig nach Euch zu schauen u zu unterstützen.

Danke für Euer Verständnis, liebe Grüße vom Team

---

An unsere neuen Mitglieder: Bitte lest euch zunächst selbst in unsere grundlegenden Absetzinfos ein: Antidepressiva absetzen | Benzodiazepine absetzen | Neuroleptika absetzen

Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
:schnecke: Bitte lies unsere Forenregeln, bevor Du Dich registrierst.
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Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Biggi 64 »

Moin Moin ...lese schon einige Tage hier im Forum und habe nicht Recht etwas über den Entzug von Lendormin gefunden
Nun kurz zu mir, ich habe Lendormin seit Anfang April genommen. 1 Tablette ( 0,25mg), seit drei reduziere ich von ( 1 Tablette auf 3/4 Tablette am Tag)
Gestern Abend hatte ich eine 1/2 Tablette genommen,danach noch die 1/4 Tablette, so das ich auf die Menge von 3/4 gekommen bin.
Nach der 1/4 Tablette würde mir ganz komisch, eher unruhig...nun mache ich mir natürlich Gedanken ob ich diese 1/4 hätte gar nicht mehr nehmen sollen? 24
Aber dann würde ich ja eigentlich zu schnell runterdosierten oder?
Wer hätte auch schon diese Erfahrung? Und wie würdet ihr nun weiter vorgehen? Wäre wirklich dankbar
Zuletzt geändert von padma am 16.12.2019 18:09, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Titel um Benutzernamen und Wirkstoffnamen ergänzt
0.25 mg Brotizolam im April 2020
0.125vmg auf
0.0625( viel zu schnell, grosser Fehler) Januar / Februar
0.125 bis 0.180 April 2020 bis März 2022
0.125 mg ab 29 März
Nächste Reduzierung im April..wenn ich etwas stabiler bin.
0.110 mg seit 17.04 2021 :wink:
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von padma »

Hallo Biggi :)

willkommen im ADFD.

Hier zunächst einige wichtige Punkte zum Austausch im Forum:

Das ADFD ist ein Selbsthilfeforum und lebt vom gegenseitigen Austausch von Betroffenen untereinander. Mit der Anmeldung hast du dich für gelebte Selbsthilfe und aktiven Austausch auf der Basis der bereitgestellten Informationen entschieden.

Im Forum ist der Selbsthilfeaspekt zentral. Es ist sehr wichtig, dass du dich bemühst, dir selbstständig die wichtigsten Informationen anzueignen. Wenn du in den nachfolgenden Verlinkungen nicht fündig wirst, benutze bitte auch die Suchfunktion (rechts oben auf der Seite - Lupensymbol).

Bitte beachte, dass im Forum keine medizinischen Ratschläge gegeben werden. Du entscheidest dich selbstverantwortlich, ob du etwas von den Erfahrungen anderer Betroffener umsetzen möchtest.

Auch Teammitglieder sind keine medizinischen oder psychologischen "Berater", "Profis", "Fachleute" oder "Experten"! Wie alle anderen Teilnehmer auch, sind sie selbst Betroffene oder Angehörige und beteiligen sich, soweit es ihre Kräfte zulassen, am Austausch und geben Erfahrungen weiter.

Bevor du dich am Austausch beteiligst, lies dich bitte zunächst unbedingt in unsere Grundlageninfos zum Absetzen von Benzodiazepinen ein: Erste Hilfe - Benzodiazepine absetzen


Dies hier ist jetzt dein persönlicher Thread. Hier kannst du über deine Erfahrungen mit deinem Absetzverlauf berichten und dich mit anderen darüber austauschen. Du kannst hier auch deine Fragen zu deinem Absetzprozess stellen.

Damit du Rückmeldungen zu deinem Absetzverlauf bekommen kannst, ist es erforderlich, dass du eine Signatur erstellst. Die Anleitung wie das geht und was rein gehört findest Du hier: Signatur erstellen

Erfahrungen mit dem Umgang mit entzugsbedingten Schwierigkeiten/Symptomen findest du in den Bereichen Umgang mit dem Entzug und Gesundheit. Eine Übersicht über ausgewählte Themen findest du unter Was finde ich wo im Forum? Bitte benutze auch die Suchfunktion oben rechts.

Uns ist ein freundlicher, wertschätzender Umgang im Forum sehr wichtig.
Dazu gehört, Beiträge mit einem "hallo" zu beginnen und einem Gruß zu beenden.
Wenn du dich für eine Antwort bedanken möchtest, kannst du auf den Daumen hoch Button rechts oben in dem jeweiligen Beitrag klicken.

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Damit die Beiträge besser lesbar sind, füge bitte Absätze und Leerzeilen ein.

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Wichtig: Du wirst nicht automatisch darüber informiert, wenn du Antworten in deinem thread bekommst! Wenn du eine Information über mail wünschst musst du das zunächst einstellen.

Dein Thread befindet sich aktuell in der Rubrik "Hier bist du richtig". Sobald du im Forum "angekommen" bist, wird er von einem Moderator in die passende Rubrik Antidepressiva absetzen/ Benzodiazepine absetzen/ Neuroleptika absetzen verschoben.

Ich wünsche dir einen guten Austausch im Forum,
liebe Grüße
padma
Zuletzt geändert von Straycat am 20.04.2021 15:41, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Formatierung nach Forenupdate wieder hergestellt
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Straycat »

Hallo Biggi,

auch von mir herzlich willkommen im Forum!

Weshalb hast du denn Brotizolam verschrieben bekommen? Nimmst du sonst noch andere Medikamente ein?
Biggi 64 hat geschrieben: 16.12.2019 17:57 1 Tablette ( 0,25mg), seit drei reduziere ich von ( 1 Tablette auf 3/4 Tablette am Tag)
Fehlt hier ein Wort? Du schreibst du reduzierst seit drei... drei Tagen?

Wir empfehlen hier nicht mehr als 10% auf einmal zu reduzieren und die Dosis dann einige Wochen (bei Benzodiazepinen mindestens 2-4 Wochen) zu halten. Eine Reduktion von 25% (wie du es derzeit machst) kann die Wahrscheinlichkeit von Absetzsymptomen erhöhen.
Biggi 64 hat geschrieben: 16.12.2019 17:57 Gestern Abend hatte ich eine 1/2 Tablette genommen,danach noch die 1/4 Tablette, so das ich auf die Menge von 3/4 gekommen bin.
Nach der 1/4 Tablette würde mir ganz komisch, eher unruhig...
Ich habe keine umfassende persönliche Erfahrung mit Benzodiazepinen, aber vielleicht meldet sich dazu noch jemand, der sich damit besser auskennt.
Für mich klingt es nicht so, als wäre die 1/4 Tablette "das Problem", sondern die zu große Reduktion.
Biggi 64 hat geschrieben: 16.12.2019 17:57 nun mache ich mir natürlich Gedanken ob ich diese 1/4 hätte gar nicht mehr nehmen sollen? 24
Aber dann würde ich ja eigentlich zu schnell runterdosierten oder?
Dann würdest du sogar um 50% reduzieren. Das wäre meiner Ansicht nach ein viel zu großer Dosissprung.

Bitte lies dir auch noch alle von padma :) oben verlinkten Informationen in Ruhe durch. Dort findest du viele hilfreichen Informationen und Antworten auf Fragen.

Ich wünsche dir eine baldige Besserung deiner Symptome!
Liebe Grüße,
Cat
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Biggi 64 »

Hallo Cat, ja habe mich wohl falsch ausgedrückt... reduziere seit drei Tagen. Nach der halben Tablette ging es mir so einigermaßen..dann habe ich mir gedacht...oh die Empfehlungen liegen bei 10 %..also biste zu schnell... also noch die viertel Tablette genommen... Werde heute Abend dann noch ein kleines bisschen mehr nehmen, so dass ich wirklich diese 10% reduziere...und sehen wie es dann morgen wird..LG Biggi
Bekommen wegen massiven Schlafstörungen.
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von padma »

hallo Biggi, :)

wir haben hier wirklich nur wenig Erfahrung mit Lendormin. Ein paar Einträge findest du über die Suchfunktion.
Die Grundregeln zum Entzug sind bei allen Benzos die gleichen.

0,25 mg Lendormin entsprechen ungefähr 10 mg Diazepam. Die Halbwertszeit ist mit 4-6 Stunden sehr kurz. Aufgrund der kurzen Halbwertszeit kann es sein, dass du in Zwischenentzüge gerätst, da der Spiegel zwischen den einzelnen Einnahmen stark abfällt. Evtl. wäre es dann besser auf ein Benzo mit langer HWZ, wie z.B. Diazepam umzustellen.

Du kannst jedoch zunächst versuchen, ob es mit den 10% Reduzierungen klappt.
Die tägliche Dosis sollte immer genau gleich sein. Teilen nach Augenmaß ist zu ungenau. Du brauchst entweder eine Feinwaage, oder du kannst, falls deine Tablette sich in Wasser auflöst, die Wasserlösemethode anwenden.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Biggi 64 »

Moin Moin gestern ging es mir ( Dank für Eure Tipps) etwas besser....und heute wieder so einen doofen Tag..leichte Reizbar..aber noch auszuhalten. Aber das Herzpochen ist schon nicht mehr ganz so schlimm. Trotz Schlafschwierigkeiten nichts nach genommen...will endlich weg von dem Medikament. Einen ganz lieben Dank für die Umrechnung von Lendormin auf Diazepam 😃 Hatte ich nicht gefunden.. morgen dann der sechste Tag der Reduzierung
Mein Arzt gibt mir kein Diazepam...also Versuche ich es weiterhin mit kleineren Schritten...lieben Dank nochmals für Rat und Tat..
LG Biggi
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Straycat »

Hallo Biggi,

fein, dass es dir etwas besser geht!
Wir haben hier auch einen Thread zum Thema Schlafprobleme/Schlafhygiene: viewtopic.php?f=57&t=9278
Vielleicht findest du dort auch etwas hilfreiches.

Alles Gute weiterhin,
Cat
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Jamie »

Hallo Biggi, :)

dein Absetztempo war zu schnell; und die Reduktionsschritte.
Versuche eine Dosis zu finden, auf der du dich stabil fühlst und auf der bleibst du erst mal zwei Wochen.
Dann fängst du noch mal neu mit Reduktionen an.
Lendormin dürfte sich gut in Wasser auflösen, da wäre die Wasserlösemethode geeignet.
Wenn du Hilfe beim Rechnen brauchst, lass es uns wissen.

Viele Grüße und willkommen im Forum :group:
Jamie
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Dies ist kein medizinischer Rat. Besprich Entscheidungen über Deine medizinische Versorgung mit einem sachkundigen Arzt / Therapeuten.



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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Biggi 64 »

Also etwas besser heute...war draussen und habe noch ein wenig eingekauft. Gestern am späten Abend etwas unangenehme Herzstolpern..war aber auszuhalten. Der Schlaf war eigentlich ganz gut nur wenig wach geworden ( kenne ich leider auch anders) Nächste Reduktion erst Ende der nächsten Woche.
Wasserlõsemethode hört sich gut an, habe mir den Thread durchgelesen.
Heute war es ganz gut .nur gestern war ich doch etwas Reizbar aber ich denke, das es immer Mal wieder vorkommen wird...danke nochmals für alles...😉 Und allen einen guten Tag... und angenehme Nachtruhe...LG Biggi
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Nicht geschafft!!!

Beitrag von Biggi 64 »

Moin ihr Lieben!
Habe mich lange nicht mehr gemeldet, doch oft mitgelesen.
Meine Situation ist im Moment das ich immer noch eine Dosis von 0.125 mg Lendormin nehme...von Anfangs O.25 mg.
Letzte Woche dann Ausrutscher gehabt.. leider
Bin nun wieder auf 0.125mg..ausser innere Unruhe und leichtes genervt sein, habe ich ( bis jetzt) keine Symptome...nur weiter runtergehen traue ich mich im Moment nicht.
Diese Ausrutscher bestanden aus einer Dosiserhöhung um 0.06 mg ( das fast die ganze Woche durch) die Quittung ist nun das der Unruhezustand stärker ausgeprägt ist, wie vorher..
Wie würdet ihr weiter machen?
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Murmeline »

Beitrag hinzugefügt. Bitte immer hier in deinem thread schreiben, so bleibt dein Verlauf zusammenhängend.
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Biggi 64 »

Danke Dir...sorry ganz vergessen Murmeline
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Biggi 64 »

Hallo bis auf die Schlafprobleme und gelegentliche Unruhe, geht es einigermaßen gut.
Erst war mein Gedanke an diesem Wochenende runterzudosieren, werde mir damit aber Zeit lassen.
Habe meinen Wecker aus dem Schlafzimmer verbannt, damit ich mich nicht erwische, andauernd drauf zu schauen...das tat mir nicht gut.
Jetzt freue ich mich, wenn ich Mal 3 Stunden am Stück schlafe...klar nervt es, wenn man dann 2 bis 3 Stunden manchmal wach ist, aber ich lese hier ein wenig, mache mir ein warmes Getränk...gucke was gaaaanz langweiliges im Fernsehen und krieche noch mal ins Bett.
Zu meiner Freude schlafe ich dann meistens noch Mal ein...ohne noch zusätzliche Medikamente nehmen zu müssen.
Manchmal gibt es gute Tage, manchmal schlechte, da fühle ich mich wie ein rohes Ei, aber ich weiß das es beim ausschleichen des Benzos normal ist.
Ich verkneifen mir das " nachlegen" oder erhöhen, auch wenn manchmal der Gedanke da ist...
Bevor ich es vergesse Symptome: gelegentlich noch sehr intensive Träume in der zweiten Nachthälfte..
Ich hoffe es kommt nichts schlimmeres danach.
LG Biggi
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Biggi 64 »

Moin Moin
Wäre lieb wenn hier einer " rüberlesen" würde 😉

Ich bemerke in den letzten Tagen einen Hang Over,
trotz ausreichend Schlafdauer.
Ich schlafe ca 3 oder 4 Stunden im Stück, dann das altbekannte Aufstehen...dann nochmals zu Bett, wo ich meistens auch noch 3 bis 4 Stunden schlafe .
Ich habe dann morgens so ein Gefühl als ob ich eine ganze Tablette genommen habe.
Eigentlich wollte ich die nächsten Tage reduzieren, was meint ihr?
Lieben Dank fürs lesen

LG Biggi
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Straycat »

Hallo Biggi,

grundsätzlich ist es meist am besten, wenn man aus einer stabilen Verfassung heraus reduziert.
Aber wenn du dich prinzipiell stabil fühlst, könnte der "Hangover" durch eine Reduktion ja vielleicht auch verbessert werden. Soweit ich weiß, kann ein solcher Hangover ja auch eine NW von Benzos sein (bei Brotizolam ist es auch als typische NW gelistet).

Liebe Grüße,
Cat
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Biggi 64 »

Liebe Cat,
Vielen Dank für Deine Antwort!
Bekomme gar nicht richtig die Augen auf, hab eigentlich das Bauchgefühl, das die Dosis nun evtl zu hoch ist.

Gestern Nacht nach der halben Tablette würde mir ganz warm...und heute fühle ich mich wie in Watte gepackt.

Bis auf die innere Unruhe, die mich manchmal überkommt, geht's mir eigentlich gut

Vorgestern bin ich auf dem Sofa eingeschlafen, danach bin ich ja meistens 2 bis 3 Stunden wach und lege mich dann wieder hin, wenn mich die Müdigkeit überkommt.
Aber vorgestern...wach geworden..Decke geschnappt und ab ins Bett...bis 10 Uhr geschlafen...

Jetzt bin ich gerade ein wenig ratlos...sorry für den langen Text
LG Biggi
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Biggi 64 »

Hallo ihr Lieben,
Denke werde heute Abend die übliche Dosis nehmen, dann sehen, wie es mir morgen geht.

Sollte es wieder so sein, das ich so schlaftrunken durch die Gegendl laufen werde, werde ich vorsichtig eine Reduktion vornehmen..

Komm bloss nicht mit der Rechnerei hinterher. ( Wasserlösmethode)

Vierteln kann ich die Tablette gut, aber die nochmals teilen ist nicht möglich...
Seid alle gegrüßt und danke für das Lesen
LG Biggi
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Mondlaub »

Hallo liebe Birgit,
Du nimmst jetzt eine halbe Tablette oder? Ich mache es so, dass ich die Menge, die nicht reduziere als Tablette einnehme. Bei dir wäre es 1/4 Tablette. Du schreibst ja, dass du gut teilen kannst. Die restliche 1/4 Tablette dann per Wasserglasmethode. Ich nehme dazu 25 ml Wasser, gebe die Tbl. rein und kasse sie auflösen. Mit einer Spritze (Apotheke 20 cent) ziehe dann die Menge raus, die ich nehmen will.

Das Umrechnen ist bei dir aber auch wirklich schwer, da du so geringe mg hast. Ich bin auch irgendwann ganz kirre geworden. Vielleicht kann dir auch hier jemand helfen.
GLG
Ulla
Seit 1997 Lupus erythematodes. Das ist eine rheumatische Systemerkrankung. Seit dem 10 Jahre 5 mg Kortison, danach bis heute meist 2,5 mg.
Im Dezember 2020 wurde Hashimoto diagnostziert. Starke Schwankungen, vor allem im Winter Unterfunktion deshalb kein LThyroxin. Wird weiterhin beobachtet.

Seit 2017 17 Tropfen Trimipramin. D.h. Seit November 2020 noch mal 18 dazu. Beides Abends im Abstand von 2 Stunden. Nehme ich es auf einmal reagiere ich mit starker Unruhe. Versuche die 18 Tropfen jetzt wieder zu reduzieren, weil ich den Eindruck habe, dass sie nur für den Kopf wichtig sind.

Lormetazepam seit 2008 0.5 mg bis 0,75 mg bei Bedarf, wobei der Bedarf im Laufe der Jahre immer mehr wurde. Vor stressigen Arbeitstagen, wenn wir Besuch hatten, vor dem Urlaub, im Urlaub, irgendwann immer, wenn die kleinsten Veränderungen anstanden.
Seit 4 Jahren auch jeden Winter täglich von November bis Februar. Was auch immer i.1m21m Winter passiert, ich kann in der Zeit nicht schlafen.. Nie Absetzprobleme gehabt. Ich brauchte es nicht mehr. 2-3 Tage Unruhe. Das war es
13.1.21 Wechsel auf Oxazepam 10 mg. Wirkt nicht
Steigerung auf 15 mg
3.2.21 Während der Einnahme Entzugssymptome, die
heftiger werden. Schlaflos trotz Oxazepam
5.2.21 Senkung der Dosis auf 12,5 mg. Besser
20.2.21 Verschlechterung psychisch und physisch
2.3.21 Entzugwille und Beginn des Entzuges von
12,5 mg auf 10 mg. Hilfe: Atosil. 3 Tage
Angespannt 4 Std Schlaf trotz Atosil. Danach
Gut. Schlaf gut, Stimmung ein bisschen
empfindlich, aber gut
8.3.21 Reduktion auf 9 mg Oxazepam
Wasserglasmethode
15 3.21 Reduktion auf 8. Nicht gut, da ich noch
Absetzprobleme wie Schlafstörung und
Unruhe hatte. Noch in der Nacht auf 0,9.
Sofort besser.
19.3.21 Reduktion auf 8 mg Oxazepam, nach dem sich
alles beruhigt hatte. Am 7. und 8.Tag sehr
unruhig, kribbeln und nur mit Atosil
geschlafen. Danach alles wieder o.k.
30.03.21 Reduktion auf 7 mg Oxazepam
Psychisch instabil. Am besten, wenn ich
vollkommen Ruhe habe. Stress emotionaler
Art triggert sehr. Dann kann ich auch nicht
schlafen.
08.04.21 Reduktion auf 6 mg Oxazepam
Schlaf ist eine Katastrophe. Ich schlafe nicht
ein und werde um 5 Uhr wach. Ich komme an
Meine Grenzen. Zurück auf 7 mg für 1 Tag
brachte gar nichts, im Gegenteil. Ich war sehr
verzweifelt. Doch Toleranz???
09.04.21wieder 6 mg. Es geht mir besser
Jamie
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Jamie »

Hallo,

klar, wir versuchen gerne zu helfen beim Rechnen :).

Liebe Grüße
Jamie
Biggi 64
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Re: Biggi 64: Lendormin Entzug (Brotizolam)

Beitrag von Biggi 64 »

Hallo liebe Ulla,
Lieb das Du Dich gemeldet hast... Dankeschön.
Das wäre eine Idee 😊
So eine Spritze habe ich mir schon besorgt..
Irgendwie hab ich das Gefühl, das mein Körper das Zeugs gar nicht mehr haben will.
Hihi ja könnte es auch nicht genau ausrechnen
Vielen lieben Dank..
Werde dann berichten, wie es mir dann damit geht...mein Körper antwortet so nach 6 oder 7 Tagen auf eine Reduktion...
Ich werde auf jeden Fall berichten!
Kleines Buch gekauft, wo ich mir die Symptome bzw Nebenwirkungen aufschreibe
Über die Tabletteneinahme führe ich schon Buch

Nochmals lieben Dank
LG Biggi
0.25 mg Brotizolam im April 2020
0.125vmg auf
0.0625( viel zu schnell, grosser Fehler) Januar / Februar
0.125 bis 0.180 April 2020 bis März 2022
0.125 mg ab 29 März
Nächste Reduzierung im April..wenn ich etwas stabiler bin.
0.110 mg seit 17.04 2021 :wink:
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