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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
Wir bedauern diesen Schritt sehr, er ist aber nötig, um der Verantwortung füreinander, aber auch für unsere eigene Gesundheit, nachzukommen.

Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Stell Dich bitte hier vor, wenn Du Probleme mit Psychopharmaka hast, Infos brauchst oder noch nicht weißt, ob Du abdosieren solltest.
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NachtRitter
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NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von NachtRitter »

Hallo zusammen,

leider geht es mir die Tage nicht so gut, ich denke ich habe eine Kapsel mit relativ wenigen Kügelchen erwischt und da ich sehr empfindlich bin, merke ich wohl sogar diese Schwankungen. Da meine Venla Kapseln zwischen 260 und 295 Kügelchen haben, und ich dann die gleiche Anzahl (zurzeit 50) Kügelchen entferne, kann es doch zu relativ großen Schwankungen kommen. Dieser Effekt kann noch verstärkt werden, wenn ich noch zusätzlich am Vortag eher die kleineren Kügelchen, am nächsten Tag größere erwische, da diese nicht genau die gleiche Größe haben. Außerdem wird man sich auch mal um ein paar Kügelchen verzählen. Klar könnte ich auch alle zählen und berechnen, aber das ist viel Arbeit und wie gesagt verzählt man sich bestimmt auch ab und zu.

Zusammengefasst bin ich mit der Kügelchen Methode daher nicht wirklich glücklich, und bin daher am überlegen, ob ich lieber auf ein un retardiertes Venlafaxin umsteige und dieses über die Wasserlösemethode auflöse. Meint ihr das ist eine gute Idee für mich oder am Ende noch schlechter?
Da es unretardiert ist, müsste ich dann wohl die Hälfte vormittags und die andere Hälfte abends trinken, oder wie wäre das dann? Löst sich Venlafaxin auch zu 100% auf oder hat man dann noch Stückchen, die dann wieder Schwankungen verursachen? Hat hier jemand Erfahrungen?

Herzlichen Dank.

LG NachtRitter

P. S. auch Feinwaage habe ich probiert, aber da kommt es schon zu schwanken, je nach Position oder Orientierung, wie ich die Kapsel auf die Waage lege. Also meiner Einschätzung nach noch ungenauer als Kügelchenmethode :(
Zuletzt geändert von Annanas am 06.01.2020 05:11, insgesamt 1-mal geändert.
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Medikation: Venlafaxin 75mg wird derzeit reduziert

Annanas
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von Annanas »

Hallo NachtRitter :) ,
NachtRitter hat geschrieben:
05.01.2020 22:45
Klar könnte ich auch alle zählen und berechnen, aber das ist viel Arbeit und wie gesagt verzählt man sich bestimmt auch ab und zu.
Das ist aber eine recht genaue Methode, die sich bewährt hat.
Ich weiß, es ist viel zu zählen. Hast du evtl einen kooperativen Arzt, der dir 37,5 mg Kapseln verschreiben würde, dann bräuchtest du nur eine zählen u kannst die andere so einnehmen - hatte ich so gemacht.
NachtRitter hat geschrieben:
05.01.2020 22:45
Zusammengefasst bin ich mit der Kügelchen Methode daher nicht wirklich glücklich, und bin daher am überlegen, ob ich lieber auf ein un retardiertes Venlafaxin umsteige und dieses über die Wasserlösemethode auflöse. Meint ihr das ist eine gute Idee für mich oder am Ende noch schlechter?

Die Umstellung von retardiert auf unretardiert kann hakelig werden, weil die Wirkstoffanflutung eine andere ist.
Beim retardierten Venlafaxin reicht die einmalige Einnahme täglich, da es über 24 h wirkt - beim unretardierten Venlafaxin muß die Einnahme auf 2 - 3x tgl aufgeteilt werden.

Ehrlich gesagt, würde ich nicht freiwillig umstellen, gerade, wenn du schon so sensibel auf Änderungen reagierst. Es sei denn, durch den bestehenden Lieferengpaß würde es nur noch das unretardierte Venla geben.

Könntest du bitte noch deine Signatur detaillierter gestalten?
Es wäre wichtig zu wissen, seit wann du absetzt u dann bitte auch die Reduktionsdosen u Reduktionsschritte angeben.

Wenn du die 50 Kügelchen als ersten Absetzschritt gewählt hast, das sind ca 15 mg, könnte die Symptomatik daran liegen, daß dieser Schritt zu groß war.
10%, wie im Forum empfohlen, wären nur 7,5 mg.

Liebe Grüße von Anna
Vorgeschichte:
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Venlafaxin (225 mg) - Einnahme seit 2007 - Absetzverlauf seit Januar 2016
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seit April 2018 Absetzpause, bin bei 15 Kügelchen (ca. 4,5 mg)
:arrow: Was finde ich wo im Forum?
Hinweis:
Meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und gründen sich auf Erfahrungswerten - meinen eigenen und denen anderer Betroffener sowie den wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

NachtRitter
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von NachtRitter »

Hallo Anna,

vielen Dank für deine Hilfe!

Ja das mit den 37,5 ist ein toller Tipp, dann müsste ich nur noch bis max 150 zählen - auch nervig aber machbar.

Ich entferne nur 5 Kügelchen alle 2 Wochen, es könnte auch daher kommen, glaube ich aber nicht, da es direkt an dem Tag nach der einen Tablette stark angefangen hat und ich 5 Kügelchen alle 2 Wochen ohne größere Probleme vertrage.

Ich denke ich bleibe dann doch nochmal bei den Kügelchen, bzw. mal sehen was sich wegen des Lieferengpasses ergibt.

LG NachtRitter
Medikation: Venlafaxin 75mg wird derzeit reduziert

Straycat
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von Straycat »

Hallo Nachtritter,

wenn du nur 2 Wochen Zeit zwischen den Reduktionen lässt, kann es auch sein, dass Absetzsymptome kumulieren.
Du solltest dir zwischen den Reduktionen besser mindestens 4-6 Wochen Zeit geben, damit sich dein Gehirn an die neue Dosierung anpasst.
Wenn du nun verstärkt an Absetzsymptomen leidest ist das ein Hinweis, dass es so, wie du es gemacht hast, vielleicht zu schnell war.

Liebe Grüße,
Cat
rezidivierende Depression (seit 2006)/ Bipolar II (2008 - Fehldiagnose?)
Erfahrungen mit Escitalopram (9 Jahre) und kurzfristig auch Lamotrigin , Aripiprazol , Trazodon, Bupropion, Alprazolam - alles wieder abgesetzt
protrahiertes Entzugssyndrom: wiederkehrende Muskelschmerzen, gelegentlich Panikattacken
Aktuelles Absetzen von Venlafaxin seit 04/2018
für detaillierte Infos: auf "Text zeigen" klicken
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NachtRitter
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von NachtRitter »

Hallo zusammen,

ja vielleicht lag es doch nicht an den Kügelchen-Schwankungen. Mittlerweile habe ich den Verdacht, dass es an der Umstellung auf eine andere Marke lag (wegen Lieferengpass). Vielleicht hat das mein Nervensystem zusätzlich gereizt. Ich mache mal lieber langsam, bis es meinen Hersteller wieder gibt. Obwohl ich nicht weiter reduziert habe, bin ich die Tage in einem "High" und "alles egal" Zustand gewesen, in dem bin ich normal beim zu schnellen Absetzen nicht (normal eher das Gegenteil, mehr besorgt etc.). Damit könnte es zusammenhängen.

LG NachtRitter
Medikation: Venlafaxin 75mg wird derzeit reduziert

Fledermaus
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von Fledermaus »

Hallo NachtRitter,

Auch eine Umstellung kann Probleme mit sich bringen. Langsamer zu reduzieren ist eine sehr gute Entscheidung.
Bei mir ist es so, dass sich die Symptome erst in der 3 bis 6 Wochen zeigen. Von daher kann ich dir nur raten, nicht zu schnell vorzugehen.

Lege bitte noch eine Signatur an, wann und wie du Reduziert hast. Der Überblick um dir etwas raten zu können ist wichtig.

Ich wünsche dir alles Gute und viel Erfolg beim Absetzen.

Lg
Fledermaus
[spoil]seit 2004 150 mg Venlafaxin 2015 für 6 Wochen komplett abgesetzt, 150 mg - 75 mg- 37.5 mg - 25 mg - 0. In welchem Zeitraum weiß ich nicht mehr.
Nach 4 - Wochen ohne zeigten sich Hitzewallungen, Brennen der Haut, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Nerven/Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Weinerlichkeit. Zusammenbruch emotionaler Art.
Nach 8 Wochen ohne wieder zurück auf 150 mg. schnelles Verschwinden der Symptomatik.
2016 Habe ich bis auf 75 mg reduziert. I
m Dezember 2016 von 75 mg auf 62,5 mg Venlafaxin. Symptome waren
Übelkeit, Hitzewallungen, Augenprobleme, leichtes Erbrechen morgens, Zahnbürste im Mund war schwierig.
Anfang Februar 2017 von 62.5. mg auf 50 mg Venlafaxin.
verstärkte Übelkeit und Zahnbürste im Mund kaum auszuhalten, sofortiges Erbrechen. Von einem Tag auf dem anderen dann 16 Std Schlaf, Augenprobleme, Erbrechen, Hitzewallungen, Nerven/Muskelzucken, Unruhe, Angst/Panik, Herzklopfen,
Suizidgedanken.
18.02 wieder 75 mg Venlafaxin,
seitdem Verbesserung, kein Erbrechen, keine Panikattacken, leichte Nervenzuckungen noch vorhanden. Stabilisation von einem zum anderen Tag schwankend, auf jedem Fall Besserung im Laufe des Tages.
08.04.17 72 mg Venla
12.04. Umstieg auf Kügelchenmethode (2 37,5-Kaspsel)
72 mg 11 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kaspel -3%
01.06.17 68 mg =26 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel -4%
20.07.17 66 mg =32 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2% Durchschnitt 135 Kügelch/Kapsel
29.09.17 64 mg =40 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel - 2%
24.10.17 64 mg = 38 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (neue Charge)
13.12.17 62 mg = 46 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (Rechnung 75-62=13 37.5-13=24,5
132.6:37,5x24.5=86,63 132,6-86,6=46)
31.0 1.18 60 mg = 55 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (137:37,5x22,5=82,2 137-82=55)
10.02.18 Blutdruck schießt wieder hoch, zusätzlich zu den schon bekannten Symptomen
23.03.18 57mg=59 Kügelchen weniger in einer 37,5 Kapsel (123:37,5x19.5=64 123-64=59 Kügelchen weniger)
12.05.18 70 54 mg? Kügelchen weniger verrechnet? Auswirkung jetzt katastrophal (25.6.18)
Übelkeit, Erbrechen, Durchfall. Brennende Haut, Sehstörung, Nervenzucken, Weinen, Angst, müde, schwere in Gliedern, Schwitzen, frieren, Hunger kann aber nichts Essen
27.06.18 56 mg
10.08.18 56 mg (Durchschnitt 701:5=140,2, 140,2:37,5x19= 71 Kügelchen weniger in einer 37,5mg Kapsel
02.10.18 54 mg (Durchschnitt wie oben 701:5=140,2 :37,5x21= 78,512 = 79 Kügelchen weniger
28.11.18 52 mg (Durchschnitt 141,8) 141,8:37,5 X 23= 87 Kügelchen weniger
14.01.19 50 mg 14,6:37,5x25=94,4 141,6-94,4= 94.4 Kügelchen weniger
24.04.19 48mg 144,2 :37,5x27=103,82 Kügelchen weniger
26.06.19 47mg
02.08.19 46 mg
08.10.19 44mg
17.12.19 43 mg
06.03.20 41 mg
02.02.20 mg

Vitamin D 07/18 bei 43
Vitamin B6 bei 7.7 i
Vitamin B12 bei 220
Magnesium bei 0,9
Calcium bei 2,39
Magnesium bei Wadenkrämpfen und Nervenzuckungen[/spoil]

svenja2014
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von svenja2014 »

Lieber Nachtritter,

ich habe mir eine mg Feinwaage im Internet gekauft und Leerkapseln in der Apotheke...
Dann sparst Du Dir das lästige Zählen.....funktioniert sehr gut bei mir....

LG
Svenja
Seit ca2005 Antidepressiva, zuerst Sertralin, dann Venlafaxin150 mg + Trittico 150 mg wegen Panikattacken und Depression
Trittico reduziert auf 50 mg wegen völlig blockiertem Gehirn am Vormittag
2011 Scheidung Psychische Rehabilitation 6 Wochen , entlassen Venlafaxin150 mg, Trittico 100 mg, Seroquel 25 mg
ca.2014 Seroquel abgesetzt, ohne Ausschleichen, Panikattacken Angstzustände VerzweiflungWeinen
Trittico aufdosiert auf 100 mg, daraufhin verschwinden Absetzerscheinungen in kurzer Zeit
2015 -2017 Trittico ausgeschlichen ( langsam, genau weiß ich es nicht mehr), nehme Same und Gaba als NEM, das hilft mir
seit 2018 NUR noch Venlafaxin 150 mg, fühle mich meistens antriebslos, depressiv, habe Angst in der Arbeit nicht mehr zu funktionieren, gefühlsarm, fühle mich wie von mir abgeschnitten,
Ab 2018 langsame Reduzierung in ca. 10 Prozent Schritten, bis Herbst 75mg +27;5mg seit Herbst Reduktionspause
Seit 5.3.2019 Versuch weiter zu reduzieren momentan also 75mg plus ca.20 mg
Schwitzen, Kopfweh, Blutdruckprobleme( zu hoch),mulmiges Gefühl( Kloß im Hals) innere Anspannung,Herzklopfen, Depression,bin zuviel alleine
Bin seit2005 in Gesprächstherapie 1 mal im Monat
seit 15.4. -4 mg= 91,5 mg
totale Reizbarkeit, frühes Aufwachen Schwindel, Übelkeit, Durcheinander im Gehirn....kann keinen klaren Gedanken fassen, Zwangsgedanken nach 1 bis 2 Wochen besser...
Seit 1.11.19 minus 8 mg = 83 mg Venlafaxin
Seit 1.2. minus 8 mg= 75 mg

NachtRitter
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von NachtRitter »

Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrungen beim Wechsel von Venlafaxin auf Fluoxetin und hat dies erfolgreich hinter sich gebracht?

Da Venlafaxin auch auf Noradrenalin wirkt, könnte das schief gehen aber vielleicht wäre es einen Versuch wert, und wenn es gar nicht geht wieder zurück auf Venla.

Laut dieser Studie https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4722507/ könnte ich damit vielleicht besser absetzen:
"The discontinuation syndrome does not occur as frequently or severely with longer-acting agents such as fluoxetine and therefore it is recommended that switching to this drug prior to withdrawal may be advisable."

Ich bin zurzeit bei 55mg Venlafaxin und kann nicht mal mehr 3 mini Kügelchen entfernen (nach langem vorheriger Absetzpause und dann über 6 Tage alle 2 Tage eine Kugel entfernt), da die Symptome sonst zu stark werden. Das heißt wenn ich bei Venlafaxin bleibe, würde das in dem Tempo noch 10-20 Jahre dauern, das kann doch nicht wahr sein. Daher würde ich mich freuen wenn jemand schon diesen Wechsel hinter sich hatte und er dann schneller absetzen konnte?

Viele Grüße

NachtRitter
Medikation: Venlafaxin 75mg wird derzeit reduziert

Ululu
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von Ululu »

Hallo Nachtritter,

Du weißt sicher, dass es sich beim adfd um ein Pharmakritisches Forum handelt.

Wir unterstützen uns in der Regel beim Absetzen von Psychopharmaka.
:)

Von schnellen Umstellungen von einem zu einem anderen Psychopharmaka kann ich nur abraten.
Leider geht das sehr oft schief und es gibt absolut keine Garantie, dass das Venla wie gewohnt wirkt, wenn du wieder zurück wechselst.
Im schlimmsten Falle ist dein Zentrales Nervensystem dann so gereizt, dass es auch das Venla nicht mehr akzeptiert.

Entscheiden musst du natürlich selbst.

LG Ute
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Murmeline
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von Murmeline »

Hallo NachtRitter,

das ganze nennt sich „Prozac Bridge“, hier im Forum gibt es kaum Erfahrungsberichte dazu. Im amerikanischen Forum sind Infos dazu zusammengestellt, die man als Grundlage für eine Entscheidung lesen kann, falls englisch für dich halbwegs ok geht:
https://www.survivingantidepressants.or ... th-prozac/

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

padma
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von padma »

hallo NachtRitter, :)

wir haben schon ein paar Einträge dazu search.php?keywords=Prozac+Bridge

Unseren Erahrungen hier nach, kann auch das Absetzen von Fluoxetin sehr langwierig und schwierig sein (siehe z.B. meine Signatur), zudem käme ein Kaltentzug von Venlafaxin hinzu. Ich sehe das sehr, sehr kritisch.
über 6 Tage alle 2 Tage eine Kugel entfernt
Dazu raten wir nicht. Bei Microtapering frühestens alle 4 Tage reduzieren und immer wieder mindestens 4 Wochen Pause einlegen.

Kannst du bitte deine Absetzschritte und deine Signatur eintragen? Ansonsten können wir nicht viel dazu sagen.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von NachtRitter »

Hallo zusammen,

vielen Dank für eure Hilfe und Tipps.

Ja es könnte sein, dass ich durch das 2 tägige entfernen einer Kugel wegen den zu häufigen Änderungen mein ZNS gereizt habe. Andererseits ist eine Kugel ja wirklich extrem minimal, dass das überhaupt einen Unterschied macht...
Ich probiere nochmal 3 Kügelchen auf einmal abzusetzen, nachdem ich wieder stabil bin, und nur wenn das nicht geht, denke ich nochmal über die Prozac Bridge nach.

Mfg NachtRitter
Medikation: Venlafaxin 75mg wird derzeit reduziert

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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von Jodie13 »

Hallo Nachtritter,

Ich habe einen Kaltentzug vob Fluoxetin hinter mir, der die Hölle war und bis heute fortwirkt (2,5 Jahre her). Weil das als "Depression" interpetiert wurde, wurde mir dann Venlafaxin verschrieben, auf dem ich nun hänge. Also quasi das Umgekehrte von dem, was du überlegst. Das Venlafaxin hat nichts von dem Kaltentzug aufgefangen und ich glaube, das jede Medikamtenumstellung es nur schwerer macht. Also bitte überleg dir das gut. Ich verstehe, dass die Idee verlockend ist, "schneller" oder "leichter" abdosieren zu können, aber man geht halt ggf. ein grosses Risiko ein. Und Fluoxetin wird gerne mal als sanfter oder harmloser als andere ADs verkauft, nur ist es das leider bei weitem nicht.

Lg Jodie
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Squinter

Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von Squinter »

Hallo NachtRitter,

von dieser s.g. "Prozac-Bridge" würde ich auch dringend abraten! Wenn Du die zitierte Studie aufmerksam gelesen hast, wird Dir aufgefallen sein, dass die Autoren selbst festgestellt haben, dass "fallkontrollierte Daten bei dieser Erhebung fehlen, die die vorhandenen Richtlinien stützen würden. Außerdem ist diese Richtlinie in gewisser Weise widersprüchlich". Die Autoren drücken das so aus: "However, this review highlights the lack of controlled data to support the available guidelines. Furthermore, the guidance which is available is somewhat conflicting."

Es ist schon richtig, dass Fluoxetin eine längere Halbwertszeit hat als Venlafaxin, aber diese Tatsache wird Dir bei einem substanzinduzierten Entzug nichts nutzen, weil Dein Körper nun mal von dieser EINEN Substanz abhängig ist und diese so in den Metabolismus integriert hat, dass er damit wieder seine grundlegende Homöostase herstellen kann.

Alles was Dir da meiner Erfahrung nach helfen kann, ist Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Ich habe den Entzug so vorbereitet, dass ich mir zunächst auf genetischer Basis die Prädispositionen anhand von Vorerkrankungen angesehen habe und Mängel im Organismus versucht habe, auszugleichen. Das ist zugegebener Maßen eine ziemliche Fummelarbeit, die viel Sitzfleisch erfordert, aber bisher bei mir gut funktioniert hat.

Leider sehe ich bei Dir keinen genaueren Absetzverlauf. Aber so wie das aussieht, hast du viel zu schnell abdosiert. Hier im Forum ist nachzulesen, dass beim Absetzen 10 % der letzten Dosis nicht überschritten werden sollen. Das hat im Grunde eine mathematische Ursache. Das Venlafaxin zeigt bei der Einnahme in Abhängig von Rezeptorbelegung und Einnahmemenge eine degressive Verlaufsform. Der "Clou" besteht nun darin, diese Funktion praktisch umzukehren und mit einem progressiven Verlauf auszuschleichen. Wenn man den Empfehlungen des Forums folgen möchte, würde das in deinem Fall bedeuten im Falle eines stabilen Zustands des ZNS auf 55 mg, zuerst mit 5,5 mg das Absetzen zu beginnen. Erst wenn sich das ZNS nach 4-6 Wochen wieder beruhigt hat, kann man sehen, ob man weiter absetzen kann. Wichtig ist dabei eine feste Uhrzeit der Einnahme und Dosisschwankungen beim Absetzen so gut es geht zu vermeiden. Wenn dieser Schritt noch immer zu groß ist, mit 5 % der Ausgangsdosis beginnen. Also wie Du bei dieser Rechnung auf 10-20 Jahre kommst, weiß ich nicht.

Wichtig ist natürlich auch immer, einen Arzt zu Rate zu ziehen um Komplikationen möglichst zu vermeiden.

schlaflose Grüße
Squinter

NachtRitter
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von NachtRitter »

Hallo,

Ich habe ja wirklich nur 3 winzige Kügelchen, also 2% meiner letzten Dosis entfernt, von 55 auf 53 MG. Dann kamen die Symptome bereits und da dachte ich, ich kann gar nicht mehr weiter absetzen und habe nach anderen Möglichkeiten gesucht
Medikation: Venlafaxin 75mg wird derzeit reduziert

Squinter

Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von Squinter »

Hallo NachtRitter,

hier siehst Du, wie die Rezeptorbelegung des 5-HTT Transporters bei Einnahme von retardiertem Venlafaxin aussieht: https://www.adfd.org/austausch/download ... &mode=view

Bei einer Dosis von nur 40 mg sind noch 80 % belegt. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass selbst bei niedriger Dosis noch immer überproportional viele Rezeptoren belegt sind. Wer sehr sensibel ist oder wenn das ZNS durch zu große Absetzschritte bereits überreizt ist, bekommt man diesen Effekt durch Absetzerscheinungen zu spüren. Deshalb wird hier im Forum dazu geraten, darauf zu achten, dass das ZNS vor jeder Reduktion erstmal wirklich stabil ist. Das ist am Anfang zugegebener Maßen nicht so einfach, weil man noch nicht weiß, wie sich ein stabiler Zustand wirklich anfühlt. Deswegen muss man da erstmal etwas Erfahrungen sammeln, um zu sehen, welche Mengen das ZNS beim Absetzen toleriert. Um nicht völlig aus der Kurve zu fliegen, sind deswegen Minischritte empfehlenswert. Das ZNS braucht einfach Zeit, um sich an die Reduktion zu gewöhnen. Da können andere Substanzen leider überhaupt nichts dran ändern. Zusätzliche Medikamente bringen da nur die Gefahr einer zusätzlichen Abhängigkeit mit sich.

Es lohnt sich auf jeden Fall, erstmal im Forum ein bisschen zu stöbern. Im Grunde sind alle Infos schon vorhanden, die man so braucht.

Herzliche Grüße
Squinter

simonb
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von simonb »

Hallo Squinter,

Alles was Dir da meiner Erfahrung nach helfen kann, ist Geduld, Geduld und nochmal Geduld. Ich habe den Entzug so vorbereitet, dass ich mir zunächst auf genetischer Basis die Prädispositionen anhand von Vorerkrankungen angesehen habe und Mängel im Organismus versucht habe, auszugleichen. Das ist zugegebener Maßen eine ziemliche Fummelarbeit, die viel Sitzfleisch erfordert, aber bisher bei mir gut funktioniert hat.
Kannst du bitte nochmal erläutern, was genau du damit meinst? Also insbesondere mit den Prädispositionen ausgleichen...

Gruß Simon
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simonb
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von simonb »

Hallo NachtRitter :)

Bitte erstelle jetzt eine vollständige Signatur.
Die Anleitung dazu findest du im Begrüßungstext.

Wir müssen wissen wie dein Verlauf bisher ist,
um dir Tips geben zu können.

Viele Grüße, Simon
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Squinter

Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von Squinter »

Hi Simon,

der Körper ist ein komplexes System von reziproken Abhängigkeiten, das durch Homöostase funktioniert. Erkrankungen haben immer auch genetische Ursachen. Wenn man nun z.b. chronisch entzündliche Vorerkrankungen hat, liegt das an bestimmten Polymorphismen des Genoms. Solche entzündlichen Erkrankungen sind sehr häufig mit neurologischen Erkrankungen assoziiert. Wenn man nun das Grundproblem angeht, betrifft das natürlich auch Folgeerkrankungen. Es gibt ja auch einen Diskurs darüber, ob Depressionen nun als Krankheit oder als Symptom einer anderen Erkrankung zu sehen sind. Vermutlich ist auch beides möglich.

Wenn man sich nur die Liste der Medikamente ansieht, die Depressionen auslösen können, wird man feststellen, dass Medikamente fast aller Klassen davon betroffen sind. Das heißt also, dass es wahrscheinlich unendlich viele Möglichkeiten gibt, Depressionen auszulösen. Nun gibt es aber auch Menschen, die davon nicht betroffen sind und Medikamente gut vertragen, die einen anderen völlig aus der Bahn werfen. Grund dafür sind m.E. genetische Prädispositionen, die einen Menschen anfällig für Depressionen machen können. Die Genetik und Epigenetik sind da leider sehr komplex, weil das kein statisches Konstrukt ist, sondern sich ständig ändert. Den schulmedizinischen Ansatz mit einer Wirkstoffklasse praktisch alle Formen einer Depression abzudecken, halte ich deswegen für zu kurz gedacht. Meine Vermutung ist eher, dass es zu einer personalisierten Medizin kommen wird, bei der die Genetik eher im Vordergrund steht. Dass das zielführend ist, ist aber auch eher fraglich. Es gibt ja auch eine Vielzahl von Wirkstoffen, die kaum erforscht sind, weil sie nicht patentierbar sind und somit kein Geld bringen. Sich in dieser Hinsicht kundig zu machen, kann sich auf jeden Fall lohnen.

Anzumerken ist in dem Zusammenhang aber, dass es dabei nicht um die Entzugsproblematik geht. Den Entzug wird man so gut es geht aussitzen müssen und sich eben coping Strategien einfallen lassen müssen, um damit umzugehen.

Herzliche Grüße
Squinter

simonb
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Re: NachtRitter: Venlafaxin beste Absetzmethode

Beitrag von simonb »

Hallo Squinter,

Wieso schreibst du so kompliziert?,
dies ist kein medizinisches (Fach)-Forum.

Zu deinen Theorien mit der Genetik:
Bis heute weiß man nicht, wie Depressionen entstehen. Es gibt zig Theorien, nichts Handfestes.

Bitte lies dich hier nochmal weiter in die Forumsinhalte ein. Als Grundlage.
Deine Theorien sind für mich erstmal nur Hypothesen.

Gruß Simon
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